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Eine Serie grausamer Morde findet in der Hauptstadt Berlin statt. Die Opfer sind untereinander weder verwandt noch bekannt noch haben sie irgendeine Verbindung, außer der grauenhaften Inszenierung des Täters. Bei jedem der Opfer wird eine antike Münze gefunden. Aber die DNA an den Tatorten ist immer eine andere. Sind womöglich mehrere Täter am Werk? Clara Vidalis und das Team vom LKA stehen vor einem Rätsel.

Nach Final Cut und Seelenangst gelingt Veit Etzold auch dieses Mal ein spannender Thriller. Von Anfang an wird dem Leser das Grauen in den Kopf gepflanzt, den der Täter/die Täterin an seinen Opfern auslebt. Die Morde sind haarklein beschrieben, eklig und blutig, so mag ich Thriller. Bis zum Ende hin ist nicht klar, wer Täter/in ist und warum das alles passiert ist. Man kann lange Zeit mitgrübeln - super.
Ein kleiner Wehrmutstropfen ist für mich das Ende, es ist ziemlich abrupt. Da hätte ich mir doch etwas mehr Action und ein Highlight gewünscht, dann wäre alles perfekt gewesen, aber dennoch empfehle ich das neuste Werk Herrn Etzolds auf jeden Fall weiter. Ich freue mich schon auf mehr von Frau Vidalis und McDeath.

FAZIT: TOP!!!
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am 12. Juli 2015
Todeswächter
Herausgeber ist Bastei Lübbe (Bastei Lübbe Taschenbuch); Auflage: 1. Aufl. 2014 (15. August 2014) und es hat 448 Seiten.
Kurzinhalt: Clara Vidalis, Expertin für Pathopsychologie am LKA Berlin, steht vor dem bislang rätselhaftesten Fall ihrer Karriere. Eine Serie grausamer Morde erschüttert die Hauptstadt. Zwischen den Opfern gibt es keine Verbindung - außer der Handschrift des Täters: Die Leichen wurden nach ihrem Tod auffällig in Szene gesetzt, in ihren Mundhöhlen findet die Polizei antike Münzen. Doch das Merkwürdigste: Es gibt eindeutige Hinweise darauf, dass der Täter sich über einen längeren Zeitraum bei seinen Opfern aufgehalten hat. Allerdings ist die an den Tatorten sichergestellte DNA jedes Mal eine andere. Sind hier womöglich mehrere Mörder am Werk?
Meine Meinung: Ich bin immer wieder begeistert von Veit Etzold, denn er schreibt so packend, dass man das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen möchte. Es war wieder ein Psychothriller der besonderen Art, in dem es um Selbstjustiz, Rache und der Kritik an unserem Rechtssystem geht. Und er spricht mir aus der Seele in diesem Zitat, was ich sehr passend finde: "...Man muss sich nur betrinken, schon kann man tun und lassen, was man will? Sind so die Gesetze in diesem Land?..." Leider wahr und vielfach so danach gehandelt!
Da ich ein Fan von Clara Vidalis bin, ist mir ihre Person sehr sympathisch, aber auch die anderen Ermittler aus ihrem Team, denn es werden nicht nur die Fakten aufgezählt, sondern auch viele Sachen noch mal genau beleuchtet und genau beschrieben., So dass ich immer sehr genau wusste, worum es ging. Dieses Buch ist wieder nichts für schwache Nerven, denn es geht sehr brutal und blutig zur Sache, aber mich hat dies nicht gestört. Auch wenn man den Täter eigentlich schon kennt, ist es doch spannend und sehr packend, warum er dies gemacht hat und warum er zum Serienkiller wurde. Und noch etwas fasziniert mich immer an dem Autor, es werden so viele Hintergrundinfos mit eingeschleust, die ich z. B. noch nicht wußte, auch wenn ich manche wieder kannte. Ich wußte so noch nicht, dass beim Erhängen Glückshormone ausgesendet werden, dies war mir neu uns das finde ich irgendwie spannend, ich werde mich mit dem Thema mal ein wenig näher befassen.
Mein Fazit: top, absolut lesenswert, ich bin ein Fan und hoffe auf weitere Thriller der packenden Art wie hier. 5 Sterne.
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am 10. August 2015
Mein 2. Buch von Etzold.
Nachdem ich mich mehr oder weniger duch "Der Sohn" von Nesbo gewälzt habe, war dieses dann wieder eine Freude. Hat Spaß gemacht zu lesen, obwohl an einer Stelle relativ zeitig es schon mehr oder weniger klar war, wer der Täter ist. Etzold hat es dennoch geschafft, noch eine Überraschung einzubauen. Das Setting in Berrlin gefällt mir immer wieder gut. Für 5 Sterne fehlt allerdings noch das Tüpfelchen auf dem i.
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am 19. Juli 2015
Clara Vidalis ist Chefin der Abteilung für Pathopsychologie am LKA Berlin und ihr Job ist es, die schlimmsten und grausamsten Killer Berlins zu jagen und zu stellen. Clara ist tough in ihrem Job, doch nachts, nachts suchen sie die Alpträume des Tages ein. Doch ein Wechsel ist für sie nicht denkbar. An einem heißen Junitag wird sie zu einem Tatort gerufen. In einer Privatwohnung wird die Leiche einer Frau gefunden. Sie wurde mit einer Maske erstickt und ist bereits seit 2 - 3 Tagen tot. Die Ermittler gehen von einer Beziehungstat aus, denn die Leiche wurde nach ihrer Ermordung hergerichtet - was ein Merkmal des Undoing ist. Bei dem Opfer handelt es sich um Barbara Färber. Ihr Mann Jochen Färber, ein Polizeibeamter, befindet sich im Urlaub, deswegen wurde sie noch nicht als vermisst gemeldet, wobei den Ermittlern schon merkwürdig vorkommt, dass nur er in den Urlaub gefahren ist, ohne seine Frau. Später stellt sich heraus, dass Barbara eine Affäre hatte, doch von Jochen fehlt nach wie vor jede Spur. Hat er seine Frau ermordet und ist dann geflüchtet?

Tatsächlich deutet alles auf den Ehemann als Mörder hin, denn seine Fingerabdrücke befinden sich auf der Maske, durch die seine Frau zu Tode kam und laut seiner Akte war er in polizeipsychologischer Behandlung. Barbara selbst wird als narzisstisch beschrieben. Eigentlich sieht alles nach einem glasklaren Fall aus, doch wird kurz darauf die Leiche einer alten Frau gefunden. Diese wurde erhängt und auch dieser Leichnam weist Zeichen des Undoing auf. Was die beiden Opfer jedoch miteinander verbindet ist eine Münze. Die Leiche der alten Frau, welche sich später als Martha Gerling herausstellt, hatte eine alte Münze unter der Zunge und auch am Tatort von Barbara Färber wurde eine solche Münze aufgefunden. Martha selbst wurden von ihrem Sohn Andreas als vermisst gemeldet, doch merkwürdig ist, dass ihr anderer Sohn Gerhard ebenfalls wie vom Erdboden verschwunden ist.

Mit Hilfe von Dr. Martin "MacDeath" Friedrich versucht Clara, ein Profil des Killers zu erarbeiten, denn es ist auffällig, dass bei jedem bisherigen Opfer eine Münze gefunden wurden und die Anzeichen des Undoing und das jeweils ein Familienmitglied spurlos verschwunden ist. Auch wenn alle Opfer augenscheinlich nichts miteinander zu tun hatten, ihre Todesarten weisen auf eine Verbindung hin. Handelt es sich bei dem Täter um einen oder sind mehrere am Werk? Wie viele Menschen müssen noch sterben, ehe sie ein klares Täterprofil haben und ihm auf die Schliche kommen. Dann wird ein drittes Opfer gefunden, doch dieses starb anders als die bisherigen ...

Der 3. Band der Clara-Vidalis-Reihe! Der Plot wurde realistisch und abwechslungsreich erarbeitet. Besonders gut hat mir gefallen, dass sowohl die Ermittler, wie auch der Leser lange im Dunkeln tappen, was sich wirklich hinter dieser Mordserie verbirgt und die Auflösung ist bis zum Schluss offen und ganz ehrlich - ich kann sogar den Täter ein Stück weit verstehen bzw. verstehen, wie es dazu kam, dass diese Menschen sterben "mussten". Die Figuren wurden wieder facettenreich und authentisch erarbeitet, wobei ich mich in diesem Band ganz schlecht entscheiden kann, wer meine liebste Figur war: Clara, MacDeath oder gar der Täter? Alle hatten etwas unheimlich einnehmendes an sich, was meinerseits für alle drei Sympathien hervorbrachte. Den Schreibstil kann ich nur als überaus spannend und fesselnd beschreiben, sodass ich das Buch am liebsten gar nicht mehr aus der Hand gelegt hätte.
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am 18. August 2014
Das Team um Clara Vidalis ist einem Killer auf der Spur, der Berlin durch scheinbar zusammenhanglose brutale Morde aufschreckt.

Der erste Verlauf des Buches folgt einer beeindruckend guten Grundidee .Temporeich schildert der Autor mehrere ausgesprochen blutrünstige Morde hierzu gibt es als Parallelgeschichte die Vita des Täters. Leider sind die Dialoge zwischen Vitalis und ihren Mitstreitern äußerst flach (hoffentlich arbeitet und denkt unsere Polizei nicht so) auch ist schon viel zu früh zu erkennen wer der Täter ist. Da können auch noch so viele Zitate von Nietzsche nicht helfen.
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am 28. April 2015
Wie die bisherigen Bücher war auch Todeswächter
wieder super spannend! Konnte das Buch nicht mehr
weg legen und hab doch glatt Mann & Hund vernachlässigt,
bis ich es durch hatte! Sehr zu empfehlen!
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am 1. Dezember 2014
Ich habe mir dieses Buch am Flughafen gekauft, nachdem ich erfahren habe, dass mein Flugzeug fünf Stunden Verspätung hat. Ja, ein Frustkauf, unter normalen Umständen würde ich ein solches Buch auch nicht lesen. Aber es hätte ja trotzdem sein können, dass es ein solider, guter und spannender Krimi ist. Er ist aber weder das eine noch das andere, sondern der größte Schund, den ich jemals in die Finger bekommen habe, zu meiner Leidenszeit am Flughafen noch das masochistische Zuckerle obendrauf.

Wer bitteschön ist Clara Vidalis? Ja, sie ist LKA-Kommissarin, aber tritt sie in diesem Buch jemals als menschliche Figur in Erscheinung, als Protagonistin mit Gefühlen, Vergangenheit, Sehnsüchten, Schwächen oder Meinungen? Nein. Sie ist eine plakative, platte Projektionsfläche für einen Autor, der lediglich jemanden beschreibt, der den ganzen schwachsinnigen, blutigen Schlamassel wieder aufräumt. Man braucht ja einen Guten in so einer Geschichte. So redet keine realistische Figur. So redet und handelt keine Polizistin. Diese Clara Vidalis ist keine Figur, sie ist Schlamperei, innen hohl und leer. Nur ein Name, der furchtbar beschränkte Dinge denkt und sagt.
Beispiel:
Winter, dachte Clara. Es ist Sommer, und sie dachte Winter.
Das ist aber nur der Gipfel an platten und abgedroschenen Redewendungen. Die Polizisten sprechen von der Nadel im Heuhaufen, ach wie kreativ. Nachdem ein Opfer gefunden wurde, das wegen durchtrennten Halsschlagadern gestorben ist, also einer sehr, sehr offensichtlichen Todesursache, fragt Clara gefühlte sieben Mal den Pathologen, ob das auch tatsächlich die Todesursache war. Und warum? Damit der Autor des Langen und Breiten gewisse anatomische, forensische und biologische Dinge erklären kann, obwohl die gar nichts mit der Story zu tun haben. Er passt Handlung und Dialoge seiner Erklärwut an. Das ist auch die größte Schwäche des Buches. Ja, der Autor hat sicherlich sehr intensiv recherchiert, aber das interessiert hier niemanden, wenn es nicht der Story dient.
Überhaupt krankt das Buch an extrem weitschweifigen Exkursen in Geschichte, Anatomie und Riten, ohne einen Sinn zu verfolgen.
Die Figuren bleiben eindimensional und extrem unsympathisch. Man möchte ihnen die ganze Zeit zuschreien, dass sie sich doch bitte zusammenfalten und ins Altpapier legen sollen, so flach sind sie.
Die Kommissarin und der Profile landen betrunken im Bett? Kein Problem, danach wird nie wieder darüber geredet, war ja eh nur ein Spaziergang in der Alltäglichkeit. Hier hat nichts Tiefe, Würde oder Lebendigkeit.
Zuletzt kann man noch erwähnen, dass die Morde und die Rückblicke im Buch ein Ausbund an lächerlicher, plakativer Grausamkeit sind, die null unter die Haut gehen, einfach weil über allem die Überschrift hängt: Achtung, grausam! Der Autor hat sich, um diese Taten zu beschreiben, eine Ansammlung an möglichst blutigen und noch dazu sentimentalen, tränenfeuchten und verzweifelten Details einfallen lassen, dass es wirklich eklig wird. Da schließt sich der Mund eines eben Verstorbenen wie das Tor zur Hölle und das ganze Leben ist ein Reigen aus Schmerzen und Tod. Überhaupt wird der Tod ständig thematisiert. So, dass er am Ende genauso lächerlich und flach wird wie die Figuren. Auf einer Seite kommt das Wort kalt 7 Mal vor oder das Wort verzweifelt taucht in einem kurzen Abschnitt 10 Mal auf. Dadurch werden die beschriebenen Figuren aber nicht greifbar in ihrer Verzweiflung, sondern nerven bloß.
Die Sprache ist bemüht gruselig und pseudo-düster, und heraus kommt eine Mischung aus diversen Abklatschen (Massenmörder-Storys, die zitiert werden, einfach um mal einen grausigen Background zu schaffen, Hannibal Lecter, Ed Gain, Saw....)
GÄHN. Es tut mir leid, aus diesem Stoff hätte man echt was machen können. Aber dieses Buch ist Müll. Flughafen-Müll für frustrierte Masochisten, die sich zu dieser Verzweiflungstat hinreißen ließen. Selbst schuld.
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am 21. Dezember 2014
Habe die ersten beiden Romane "Final Cut" und "Seelenangst" mit Freude gelesen.
Yeah, da geht was!

Jetzt der Todeswächter und ich wäre selbst fast vor Langeweile gestorben.....Mehr als die Hälfte blabla.....viele Wiederholungen.
Ich hoffe mal nicht, dass Herr Etzold sich die Vorwürfe "zu brutal" zu sein zu Herzen genommen hat.
Dann müsste ich ihn nämlich wieder von meiner Sammlerliste streichen und das wäre schade.
Er hatte sonst gute Ideen ;-)
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am 2. Oktober 2015
Seelenangst - Veit Etzold
Thriller

Inhalt:

Clara Vidalis, Expertin für Pathopsychologie am LKA Berlin, hat gerade die Folgen ihrer Hetzjagd auf den Serienkiller 》Der Namenlose《 verkraftet, als die Hauptstadt von einer neuen, noch perfideren Mordserie erschüttert wird. Ein Mann, der sich 》 Der Drache 《 nennt, ist von einer grausamen Mission erfüllt. Er tötet Menschen, die nur nach außen hin eine vorbildliche gesellschaftliche Funktion ausüben. Und mit seinem satanistischen Hintergrund, seiner absoluten Bessenheit weißt er Clara den Weg nach Rom: zum Chef- Exorzisten des Vatikans.

Bewertung/Fazit:

Zu dem Buch Seelenangst von Veit Etzold mag ich gar nicht so viel sagen. Das Buch ist Mega Spannend und für jedermann der Psychothriller liebt ein absolutes Muss. In diesem Buch wird die Thematik Satanismus und ihre Rituale aufgegriffen und ausführlich beschrieben. Mehr mag ich gar nicht verraten. Man muss es einfach gelesen haben!

5 Sternchen
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Wer davon lebt, einen Feind zu bekämpfen hat ein Interesse daran, dass dieser Feind am Leben bleibt

Friedrich Nietzschke

Kurzbeschreibung:

Clara Vidalis, Expertin für Pathopsychologie am LKA Berlin, steht vor dem bislang rätselhaftesten Fall ihrer Karriere. Eine Serie grausamer Morde erschüttert die Hauptstadt. Zwischen den Opfern gibt es keine Verbindung – außer der Handschrift des Täters: Die Leichen wurden nach ihrem Tod auffällig in Szene gesetzt, in ihren Mundhöhlen findet die Polizei antike Münzen. Doch das Merkwürdigste: Es gibt eindeutige Hinweise darauf, dass der Täter sich über einen längeren Zeitraum bei seinen Opfern aufgehalten hat. Allerdings ist die an den Tatorten sichergestellte DNA jedes Mal eine andere. Sind hier womöglich mehrere Mörder am Werk?
Über den Autor:

Veit Etzold, geboren 1973 in Bremen, studierte Anglistik, Kunstgeschichte, Medienwissenschaften und General Management in Oldenburg, London und Barcelona. 2005 promovierte er zum Kinofilm "Matrix". Während und nach seinem Studium arbeitete er für Medienkonzerne, Banken, in der Unternehmensberatung und in der Management-Ausbildung. Veit M. Etzold lebt in Berlin.
Meine Meinung:

Mit Todeswächter legt uns Veit Etzold einen absoluten Thriller der Spitzenklasse vor. Brutal, abgründig und spannend. Vorweg möchte ich anmerken, dass er absolut nichts für zartbesaitete oder schwache Nerven ist. Mein Kopfkino stieß mehr als einmal fast an die Grenze des Erträglichen, ich muss aber sagen, dass ich genau solche Thriller mag.

Es wurde schon viel darüber diskutiert, ob die ganzen Hintergrundinfomationen in der ersten Hälfte des Buches nötig gewesen wären, für mich haben sie das Buch umso interessanter gemacht. Wusstet ihr so z.Bsp, dass das menschliche Gehirn beim Erhängen Glücksgefühle empfindet? Warum das so ist weiß man nicht, Es wird zwar kein Sauerstoff zum Gehirn transportiert, aber es gibt die Illusion, dass es so ist, zumal die Atemwege frei sind und Kohlendioxid abgeatmet werden kann. Man ist erst glücklich, dann bewusstlos, dann tot. Schaurig, nicht wahr?

Ebenso interessant fand ich die These, dass Bon Scott, der erste Sänger von AC/DC nicht wie allgemein bekannt an seinem Erbrochenen erstickt ist, sondern erfroren, nachdem er 16 Stunden im Delirium bei gerade mal 3 Grad in einem Auto gelegen hatte.

Ich finde es bemerkenswert, wieviel Mühe der Autor in die Recherche gesteckt hat und uns damit interessante Einblicke in die Ermittlungsarbeit gibt.

Die Geschichte wird in der Erzählweise dargestellt. Beginnend aus der Sicht des Mörders bei seiner ersten Tat. Veit Etzold schreibt schockierend offen und packend. Vor allem die Geschichte des kleinen Jungen und dessen Leid hat mich tief getroffen. Oft habe ich mich gefragt, wieviel kann ein Mensch ertragen bevor er selbst zum Mörder wird? Der Leser merkt schnell, dass es mit diesem Jungen etwas auf sich haben muss, man kommt nach und nach hinter die Beweggründe. Dies tut der Spannung aber keinen Abbruch, denn die wahre Identität wird erst kurz vor Schluss aufgedeckt. Ich hatte fast ein wenig Mitleid mit dem Mörder.

Auf der anderen Seite sehen die Ermittler Clara Vidalis und ihr Partner Walter Winterfeld. Unterstützt werden die beiden von Dr Martin Friedrich, Leiter der Abteilung für operative Fallanalyse, der von allen nur MacDeath genannt wird. Diesen Spitznamen bekam er in den USA verpasst, da er sich für schottischen Whiskey und Shakespeares Macbeth begeisterte

Zusammen versuchen sie Parallelen der Opfer zu finden. Dies erweist sich aber als ziemlich schwierig. Alles was die Opfer gemeinsam haben ist eine Münze, die der Mörder unter deren Zunge platziert.Wie in der griechischen Mythologie, als den Toten ein Wegegeld für den Fährmann Charon mitgegeben wurde.

Und warum sind die Leichen soweit hergerichtet, dass man die schlimmsten Verletzungen nicht sieht? Wollte der Mörder seine Tat etwa wieder gutmachen?

Man kann nicht wie ein Serienkiller denken, dann wäre man selbst einer.

Der Schreibstil von Veit Etzold liest sich flüssig und packend, ich konnte das Buch schwer aus der Hand legen, obwohl es definitiv keine einfache Kost war. Die Spannung hält sich konstant durch das gesamte Buch ohne langatmig zu werden. Gerade der Schluss wurde ziemlich schnell abgehandelt, der hätte meiner Meinung noch etwas mehr ausgebaut werden können.

Über die Ermittler erfährt man kaum etwas privates, ich empfand sie aber als durchaus sympathische Kumpeltypen, mit denen ich fieberhaft mitgerätselt habe.Ncht zu vergessen der Junge, welchen ich am liebsten tröstend in die Arme geschlossen hätte um ihm zu sagen: Alles wird gut.

In dem Buch wird immer wieder auf Claras vergangene Fälle, den Drachen oder den Facebook-Mörder hingewiesen, was mich sehr neugierig gemacht hatte, da dies mein erstes Buch von Veit Etzold war, aber definitiv nicht mein letztes!

Obwohl ich Cover nicht bewerte muss ich sagen dieses ist schon sehr besonders mit dem ausgestanzten Sarg der wenn man darunter schaut auf schwarzer Erde steht. Es spiegelt die düsteren Empfindungen des Romanes sehr gut wieder.

Fazit:

Todeswächter ist ein perfide ausgearbeiteter Psychothriller der Spitzenklasse mit Gänsehautgarantur. Veit Etzold lässt uns tief in die menschlichen Abgründe blicken, er lässt uns leiden, hoffen und bangen. Gewürzt mit einer guten Prise Brutalilät ist dieser Roman nichts für schwache Nerven! Dafür umso mehr für mich!

Cody McFadyen hat Konkurrenz bekommen!

Ganz klare Leseempfehlung mit 5 von 5 Sternen
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