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am 14. April 2016
Ich fand dieses Thema sehr interessant und überlege sogar das Buch als Taschenbuch meiner Cousine zu schenken, die Pharmazie studiert.
Eine mickrige Pflanze, die mit dem Tabak verwandt ist, mit geheimnisvollen Wirkungen.
… Zur Frage, warum die Familie Nachschattengewächse heißt… Also, man hat sicher zuerst die europäischen Nachtschattengewächse gekannt, die wirklich im dunklen Wald wachsen. Dann wurden wahrscheinlich erst später die Verwandtschaftsverhältnisse von sonnenliebenden Pflanzen gefunden, aber da hatte man halt schon den Namen… Botanik ist ein sehr altes Forschungsgebiet.
Witzig weist die Autorin drauf hin, daß die Alraune bei der Entwicklung der Alkaloide nicht an das sexuelle Vergnügen der Menschen oder an Giftmörder dachte.
Solche kleinen Bemerkungen, lockern dieses wissenschaftliche Buch auf.
Interessant war, was Pflanzen für Substanzen produzieren, um dem Fraßschutz entgegen zu wirken.
Ich war etwas skeptisch bei der Aphrodisiakum-Idee, ob man solche Substanzen überhaupt braucht? Irgendwie klingen die Beschreibungen darüber komisch. Ein Liebesakt, Liebesgedanken unter Medikamenteneinfluß… Naja. Aber die Forschung drüber ist sicher interessant.
Das Buch nimmt Bezug auf das Schicksal von Frauen in der Geschichte. Mit Erstaunen las ich, daß manche Ärzte gegen die Hexenverfolgung eintraten und selber dran glauben mußten. Das hatte ich anders gehört. Waren wohl halt die guten Ärzte und nicht die Quacksalber-Deppen.
Also, das mit dem „Atzmann“ war skurril. Alleine wegen dieser skurrilen Geschichte sollte man das Buch lesen!
Auch die Literaturbezüge gefielen mir.
Man erfährt sehr viele interessante Dinge hier. Ein allumfassendes Netzwerk des Wissens…
Lesenswert…
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am 30. Juni 2014
Fast jeder kennt die Alraune, weil sie in ihrer Form einem kleinen Menschen ähnelt. Und viele Sagen, Geschichten und Legenden ranken sich darum, denn sie ist geheimnisvoll und unheimlich. Ich selbst habe vor einigen Jahren eine Art Märchen über diese Pflanze geschrieben, allerdings ohne das durch Dr. Angela Fetzners erworbene Fachwissen, das sie dem Leser in leicht verständlicher, lebendiger und spannender Erzählweise vermittelt.

Nie hätte ich gedacht, dass dieses krautige Nachtschattengewächs so diverse Eigenschaften besitzt, die bereits im Altertum, auf jeden Fall aber im Mittelalter, bekannt waren, mittlerweile jedoch leider mehr und mehr in Vergessenheit geraten sind. Zwar erwähnte bereits Hildegard von Bingen eher teuflische Wirkungen der Alraune, aber die Autorin dieses Buches weist uns die Nutzen (natürlich in der richtigen Dosis) explizit auf und verbindet gleichzeitig die wunderlichsten Formen des Aberglaubens, die in jenen dunklen Zeiten der Neuzeit herrschten und einen nicht zu unterschätzenden Anteil an den Hexenverbrennungen der damaligen Epoche hatten.

Als Aphrodisiakum war und ist die Alraune in aller Munde, wer hingegen weiß, dass sie gegen Schwermut, Schlaf- und Betäubungsmittel bei Operationen, Gicht, Zahnschmerzen, Schleimfluss der Augen, Gallenleiden etc. erfolgreich hilft? Allerdings, und das ist dieses Gefährliche an der Pflanze, führt sie, zu reichlich genossen, zum Tod durch Atemlähmung, was wohl manchen Arzt von ihrer Verabreichung an die Patienten abhielt, denn kaum einer kannte sich seinerzeit schon mit richtigen Dosierungen aus ...

Als Liebestrunk hingegen wurde der Mandragonentrunk oft und gern in den Becher der geliebten Frau respektive des vergötterten Mannes gemischt - und die Wirkung trat auch tatsächlich meist umgehend ein.

Angela Fetzner schreibt herrlich bildhaft und bindet mitunter sogar kleine Anekdoten ein z.B. wie Kirke die Männer des Odysseus mit Hilfe der Alraune in Schweine verwandelte.

Ein spektakuläres Buch, das gleichzeitig medizinisches Wissen über diese seltene Spezies, die Herstellung des Liebesgebräus, Geschichtskenntnisse und einen flüssigen, locker-leichten Erzählstil unter einen Hut bringt. Ganz große Klasse! Ein Bravo an die Autorin des ungewöhnlich informativen, mitreißenden Buches!
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am 16. Februar 2016
Gut recherchiert, sachlich, - aber das größere Konzept oder eine Gliederung fehlt dem Büchlein doch sehr. Auch fallen die vielen halben Leerseiten negativ auf. Dabei hat die Pflanze so viel zu bieten. Sonst hätte es 5 Sterne gegeben!
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am 16. November 2015
Ich muss gestehen, dass ich bislang von der Alraune noch nichts gehört habe. Um so spannender war dieses Buch der Apothekerin Frau Dr. Fetzner, die in ihrem Buch all die ihr zugesagten Wirkungen beschreibt. Dabei bezieht sie sich auf mittelalterliche Schriften und verknüpft es mit neuzeitlichem Wissen. Sehr interessant auch die Rezepte. Ob ich zu einem Selbstversuch mit der Alraune bereit bin, weiss ich noch nicht. Aber eine gewissen Neugierde ist geweckt.
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am 23. Juni 2014
... ist sie zu lesen, die Geschichte der Alraune - die Geschichte dieser Pflanze umfasst nicht nur ihre Heilwirkung, sondern es geht auch um ihre Macht als Aphrodisiakum und als geheimnisvoller Liebeszauber. Mehr sei aber nicht verraten....
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am 30. Juni 2014
Es geht hier nicht nur um die Botanik und die Heilwirkung der Alraune - nein, auch alle geschichtliche Aspekte sowie die Anwendung der Alraune in Liebestränken, Tee, Hexensalben und als Rauchmittel werden dargestellt. Das Buch liest sich wie Butter!
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am 22. November 2015
Sehr interessant, beschreibt die Autorin in ihrem Buch, die Alraune und erzählt wie viel Gegensätzlichkeit in dieser Pflanze liegt. Äußerlich ist die Pflanze sehr schön gestaltet. Sie gilt als Fruchtbarkeitsspender und Potenzmittel. Doch sie kann nicht nur Segen sein, sondern auch Fluch. Die Menge macht das Gift. Wer sich für die zwei Gesichter dieser Pflanze interessiert, dem kann ich dieses Buch empfehlen.
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am 14. November 2015
Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich diese Pflanze bisher nicht kannte. Dabei befasse ich mich doch mit Pflanzen - allerdings nur mit einheimischen. Nun bis ich aber sehr erstaunt darüber, was man mit dieser unscheinbaren Pflanze alles verbindet und welche Geschichten sich darum ranken. Das Buch gibt eine Fülle von Informationen und hat mich sehr fasziniert.
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am 15. November 2015
Die Alraune war mir aus dem Harry Potter Film bekannt, Glücksbringer oder Mordwaffe. Rein zufällig bin ich auf diese Buchempfehlung gekommen, das Thema hat mich interessiert; da ich von dieser Pflanze immer wieder höre aber mir nicht wirklich etwas dabei vorstellen kann. Ein sehr informativer Ratgeber.
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am 9. Juli 2015
Ich habe auch dieses Buch verschlungen. Leider ist die Alraune bei uns ja nicht sehr bekannt, und so war für mich alles in dem Buch neu. Viel, auch historischer, Hintergrund, Mythen sowie die Wirkungsweise, Heil- und Nebenwirkungen werden sehr gut erläutert.
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