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TOP 500 REZENSENTam 26. Juli 2014
C. Gerhaher gehört neben M. Goerne zu den großen Schubert-Interpreten unserer Tage - und auf dieser CD hört man auch, warum das so ist:
in einer äußerst stimmigen Auswahl an bekannten und weniger bekannten Schubert Liedern zeigt Gerhaher sein ganzes Können. Er gestaltet die Lieder quasi aus einer Art Erzählhaltung heraus, ist dabei ungemein wortdeutlich und schafft somit eine wunderbare Verbindung von Wort und Musik. In den lyrischen Liedern (z.B. in den Titel-gebenden Nachtviolen) beeindruckt er durch die Natürlichkeit des Singens, sein heller Bariton entfaltet sich dabei zu größtmöglicher Schönheit. In den dramatischen Liedern hat mich die eher distanzierte Haltung zunächst etwas irritiert (wenn man z.B. das Lied "Der Zwerg" mit Goerne oder einer J. Norman vergleicht, die das Lied ummittelbarer, dramatischer gestalten), mit der Zeit entwickelt aber auch die Herangehensweise des mitfühlenden Erzählers von Gerhaher einen ganz eigenen Zauber, der absolut überzeugt.Wiewohl die ganze CD eine Art "melancholischen" Zauber ausstrahlt; sie zeigt den nachtzugewandten Schubert, dessen leise Traurigkeit in ihrer Schönheit gleichzeitig was tief Berühendes und Tröstliches hat.
In der Summe ein klug durchdachtes, erlesenes Lied-Recital, in dem Gerhaher durch kluge Gestaltung und hohe Musikalität überzeugt. Huber ist ein Begleiter auf Augenhöhe, er gefällt durch hohe Anschlagskultur und eigenständige Klangsprache, man kann förmlich spüren, wie eingespielt die beiden Musiker sind.
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Entdeckt habe ich dieses kürzlich erschienene Album - und mithin Christian Gerhaher - vor dessen offiziellem Erscheinungstermin über eine dieser CDs, die angelegentlich den sogenannten Audio-Fachzeitschriften beigepackt sind. Dort fand sich ein Titel dieser Einspielung, der in mir sofort den Haben-Wollen-Impuls auslöste, sodass ich bereits einige Wochen vor dem Erscheinungstermin vorbestellt habe.
Dies ist das erste Album vokaler Liedkunst in meiner Sammlung, womit ich zum Ausdruck bringen möchte, dass ich als Rezensent dieses Albums wahrscheinlich völlig ungeeignet bin. Ich habe durchaus eine - zwar gering ausgeprägte aber durchaus vorhandene - Affinität zur Vokalmusik im klassischen Bereich. Diese beschränkte sich bisher jedoch ausschließlich auf Oratorien, Kantaten, Motetten und einige wenige Opern der Barockmusik. Mit Christian Gerhaher wird sich das möglicherweise ändern. Der vielfach preisgekrönte Bariton legt hier nämlich eine Einspielung vor, die ganz und gar entfernt ist von dem, was ich bisher in diesem Genre gehört habe: Da ist nichts Betuliches in seinem Ausdruck, nichts, das - wenngleich durchaus nicht vibratofrei - an den klassischen Belcanto erinnert. Vielmehr besticht seine Sprachverständlichkeit und Bandbreite im stimmlichen Ausdruck, der einhergeht mit einem Timbre und Klang, der nicht weniger als betörend schön ist: Klar, unmittelbar, warm und ganz und gar natürlich. Ich kann mich nicht entsinnen, je einen Bariton gehört zu haben, dessen Stimme so wenig artifiziell klang wie die von Christian Gerhaher. Dass die Begleitung durch Gerold Huber am Piano schlichtweg kongenial ist, sollte nicht unerwähnt bleiben.

Dies ist nicht die erste Kooperation von Huber und Gerhaher, und so freue ich mich auf die Entdeckung weiterer Aufnahmen dieses Duos. Meine Ohren haben mit den "Nachtviolen" einen ganz neuen "Blick" auf das deutsche Lied erhalten. Und da die Produktionsqualität ebenso erstklassig ist, gibt's von mir eine dicke Empfehlung mit fünf Sternen.
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am 31. August 2014
Zugegeben: ich bin stark "vorbelastet" - das ist die sechste CD in meiner Gerhaher-Sammlung. . Als ich vor einigen Jahren eher zufällig, weil Schubert darauf stand, die von Gerhaher gesungenen "Abendbilder" gekauft habe, kannte ich den Namen nich mal (wohne ausserhalb des deutschsprachigen Raums). aber dann war es um mich geschehen - vermutlich für immer. Jetzt stellt dieser Name für mich einen felsenfesten Qualitätssielge dar - ob Schubert, Schumann oder Beethoven, ob "Orfeo" oder " Die Fledermaus"...
Habe mich wirkich gefreut auf diese CD und bin nun hell begeistert. Differenziert, fein dynamisch, ohne Nachdruck, aber sehr suggestiv. Melancholie und Wehmut klingen weder verklärt, noch erdrückend. Bestens geeignet zum eintauchen in die verzauberndeN Klangfarben und -schattierungen!
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am 12. August 2014
wer hätte das gedacht, anno 2001, als schuberts >winterreise< rauskam
bei >arte-nova<, einem billig-label der bertelsmann/sony-company.
eine rundfunkproduktion des BR aus münchen mit den unbekannten gerhaher-
huber. ein bekannter aus dem damals existierenden realen musikhandel hatte
mich aufmerksam gemacht: gar nicht schlecht!
nunmehr, nach über zehn jahren, jauchzt das prof. tonangebende feuilleton
und dessen eine primeur-pr-heroine geradezu wie im stimmklangrausch
verzückt: die goldene henne für christian g.!
vor zehn jahren, trotz erstaunlicher winterreise, hat ihn kaum einer beachtet.
nun, - nach fischer-dieskau, bittschön - bariton-gesangs-euphorie wie
noch nie, und mittlerweile stimmt auch die fox-populi fan-kultur mit ein.
merke, die stars werden durch die medien gemacht, es lohnt erst, wenn
unisono die bravi schallen und der echo winkt.

dabei und eigentlich hätten gerhaher-huber dieses ganze pr-gedöns
schon lange nicht mehr nötig, denn sie haben dieses fundiert-erarbeitete
fundament einer lang praktizierten pragmatischen wie intellektuellen distanz,
um ihre musikalischen intentionen zu verwirklichen.
dabei ist heute allerdings fragwürdig, ob diese ganze pr-und marketing-
euphorie sie auch musikalisch unbestechlich hält -?

dieses neue schubert-album >nachtviolen< ist gleichsam den zuvor
differenziert gestalteten >abendbildern< ein musikalisch-sprachgesangliches
highlight einer distanzierten, höchst artifiziellen semantischen verinnerlichung,
verhalten gestimmte nach(t)gesänge, bilder, die allem bardenhaften des dies-
bezüglich z.t. kritisierten und als vergleich zitierten fischer-dieskau fernstehen.
bei gerhaher gibt es keine veristischen untertöne, er stimmt auf den vokalen
text-sinn des gesungenen.
und dieskau sollte als musikalischer vergleich kein vermittlungsproblem für
gerhaher sein - wer möchte schon immer als lehrerschüler zitiert werden?
als lieder-interpret hat er längst mit seinem piano-alter-ego huber den eigenen
unverwechselbar timbriert-gestalteten playground gefunden.
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am 16. Januar 2016
Christian Gerhaher habe ich schon ein paar Mal gehört, vor allem in der Kölner Philharmonie. Ich finde ihn als Opernsänger eher schwach. Ihm fehlt das Volumen und die Brillanz.
Paradoxerweise ist er aber im Liedbereich absolut konkurrenzlos. Niemand singt so empathisch, ungekünstelt, feinsinnig, anrührend. Ich werde mir auf absehbare Zeit jede von ihm erscheinende Lied-CD kaufen. PS Bei Jonas Kaufmann finde ich es genau umgekehrt - bei Liedern schwächelt er, dafür ist er als Opernsänger konkurrenzlos.
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am 3. Dezember 2015
Ich liebe Schubert und die Interpretation des Gerhaher.
Mir sind besonders die feinen Nuancen dieses Sängers gefallen.
Ich wurde diesen Artikel fur einsamen Seeleen, die schwer zu schlafen haben.
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am 5. Oktober 2014
Die CD ist wirklich eindrucksvoll. Der Interpret macht keinen Egotripp. Die stimmliche Qualität ist über jeden Zweifel erhaben. So habe ich diese Stücke noch nicht gehört!
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am 16. August 2016
Sehr gut!
Ein wahrer Hörgenuss, sehr einfühlsam, dabei aber werktreu, gut akzentuiert und stimmig.
Die Klavierbegleitung ist sensibel und excellent.
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am 24. September 2014
sensational singing. in the league of bostridge, iestyn davis, padmore. sounds between tenor and baritone, but so unforced. something to aspire to.
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