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Kundenrezensionen

4,5 von 5 Sternen
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am 7. April 2017
Die Platte ist gut verarbeitet, keine Dellen, Unebenheiten oder Furchen - kein Grat an den Kanten oder der Bohrung. Das Booklet ist sehr schön und hochwertig, matt bedruckt auf sehr stabilem Karton. Die Vinylhüllen sind auch aus Karton, immerhin kein billiges Papierhüllchen das beim ersten mal Vinyl reinfallen lassen durchreißt.
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Irgendwie beschleicht mich das Gefühl, dass seit den Nullerjahren des neuen Jahrtausends zunehmend fast alles nur noch Retro ist. Die einen berufen sich auf die sechziger Jahre, die anderen auf die Siebziger oder Achtziger und ganz wenige sogar auf die seltsam blass gebliebenen neunziger Jahre (war da noch irgendwas außer Grunge Rock, Eurodance und Britpop? Ach ja: Boygroups).

Auf das leicht Spätsechziger- und sehr Siebzigerlastige Quartett Rival Sons aus dem sonnigen Kalifornien bin ich erst kürzlich gestoßen, als auf der Beilage-CD einer Rockzeitschrift der großartige Song "Open My Eyes" zu hören war. Allein schon der Auftakt: War das nicht der gewaltige, himmlisch hallende Schlagzeugsound von John Bonham aus Led Zeppelins "When the Levee Breaks"?? Der Sänger wiederum erinnerte irgendwie an den großen Paul Rodgers von Free / Bad Company. Und wo hatte ich nur dieses machtvolle Standard-Gitarrenriff schon mal sehr ähnlich gehört? Es fiel mir nicht ein.

Egal, ich war beeindruckt und bestellte mir prompt die Vinyl-Ausgabe von GREAT WESTERN VALKYRIE, denn solche Musik braucht einfach das Echte und Wahre, sprich: einen Plattenspieler.

Die Rival Sons galten, wie ich wiederholt las, lange Zeit in erster Linie als Led-Zep-Clones, und diesem Ruf werden sie mit den vier Songs auf der ersten Seite der ersten LP auch ziemlich gerecht. Da ist diese spezielle Atmosphäre, diese Rohheit des Bleizeppelins aus Zeiten von "Whole Lotta Love", und vor allem in "Secret" gebärdet sich Jay Buchanan teilweise exakt so verzerrt brünstig wie der frühe Robert Plant.

Dann dreht man die LP um - und auf einmal scheint da eine ganz andere Band zu spielen. Selbst in den Texten geht's auf einmal nicht mehr nur um Frauen und all das, was 'Mann' mit ihnen zu machen trachtet.

"Good Things" beginnt mit Bassklängen wie "Stand By Me" von Ben E. King, ehe sich der Song in eine 60s-Midtempo-Richtung entwickelt. Sanfte Orgelklänge, eine 'erzählende' Gitarre, und Buchanan singt voller Soul so Sachen wie 'Enjoy it right now, because you never know when it's gonna end'. Wunderbar.

Nach "Open My Eyes" (siehe oben), das schon jetzt ein Klassiker ist, folgt ein mindestens ebenso großartiges Liebeslied namens "Rich and the Poor". Hier hat Jay Buchanans Stimme auf einmal dieses etwas heisere Jim-Morrison-Timbre: 'The rich and the poor, that's how people behave / She said I'm gonna show you how babies are made' singt er, und dann kommt dieses 'Ooooh, oh oh oh oh oh oh oh, Oooooh', das man nie mehr im Leben vergessen möchte und wird. Eine unglaubliche Nummer.

LP 2, Seite 1 startet mit dem epischen "Belle Starr", das man gar nicht oft genug hören kann, um seine wahre Größe zu erfassen. Und Scott Holidays tränentreibendes Gitarrenspiel am Ende triumphiert mühelos über die Schwerkraft dieses Planeten.

"Where I've Been" wildert ungeniert in den schönsten Balladengefilden von Free und Bad Company. Hier ist Jay Buchanan Paul Rodgers, doch zugleich bleibt er auf wundersame Weise er selbst. Ist der Song mit gut sechs Minuten ein wenig zu lang geraten? Könnte wohl sein, aber das hängt von der jeweiligen Befindlichkeit des Zuhörers ab.

Schließlich dann noch sieben Minuten "Destination on Course", das teilweise stark an Richie Blackmores Kompositions- und Gitarrenstil erinnert und sicherlich von "Catch the Rainbow" nicht gänzlich unbeeinflusst ist, ehe dann am Ende doch wieder Led Zeppelin die Oberhand gewinnen und eine Art Jimmy-Page-live-on-stage-Atmosphäre die Nummer etwas 'experimentell' nach Hause bringt. Einfach Klasse.

Die Rival Sons sind eine leidenschaftliche Rockband, deren Sänger ebenso hervorragend ist wie der Rest der Truppe. Wäre ein Album wie GREAT WESTERN VALKYRIE vor Jahrzehnten erschienen, hätte es heute längst Legendenstatus, und Songs wie "Open My Eyes", "Rich and the Poor", "Belle Starr" oder "Destination on Course" würde jeder Classic-Rock-Anhänger in- und auswendig kennen.

Die Vinylausgabe besticht mit zwei schweren, sehr gut gepressten LPs, deren Bass- und Schlagzeugsound selbst bei kleineren Boxen und mäßiger Lautstärke noch die Wände in anderen Räumen zum Vibrieren bringt. LP 2, Seite 2 ist unbespielt, glänzt aber mit dem Motiv zweier geflügelter, sich gegenseitig bedrohender Löwenköpfe, das sich auch auf den Innenhüllen der Platte befindet.

Nicht so schön: Es fehlen die Songtexte. Und: Während den Vinylausgaben anderer Alben bisher stets ein hübsches Kärtchen beigelegen hat, auf dem sich der Code für den mp3-Download befindet, sucht man sich hier buchstäblich den A... ab, ehe man ihn schließlich winzig klein auf der Innenhülle der zweiten LP findet. So etwas nenne ich Käuferveräppelung in Reinkultur, zumal man den langen, verwirrenden Code nur mit der Lupe entziffern kann. Hey, der Durchschnittshörer dieser Band ist nicht 13, sondern 53!! ;-)

Seltsamerweise begann die Chartkarriere der 'rivalisierenden Söhne' ausgerechnet in der Schweiz (!), wo ihr Zweitling PRESSURE & TIME von 2011 auf Platz 33 landete. HEAD DOWN erreichte dann 2012 auch erstmals mittlere Platzierungen in England und Deutschland, während GREAT WESTERN VALKYRIE sogar Platz 14 in England und Nummer 24 hierzulande belegte. Und in ihrem Heimatland, wo ausgerechnet bisher so gar nichts gegangen war, sprang immerhin Platz 125 (!) der Billboard-Charts heraus. Ich prophezeihe: Irgendwann wird diese Band überall ganz groß sein.

'Too many people, coming out of doors, in and out of my life, in the night, in the day, I've got to make it on my own' (Rival Sons: "Open My Eyes").
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am 12. Dezember 2015
Wer echten Hardrock mag, ist hier absolut richtig...
Ich habe diese Band am 27.11.2015 in Frankfurt als Vorgruppe von Deep Purple gesehen. Live einfach sooo fantastisch. Electric man und open my eyes sowie keep on swinging (allerdings von der sogar noch besseren CD "Head down") waren dabei die absoluten Reißer. Sänger Jay Buchanan und Gitarrist Scott Holiday sind einfach genial. Aber auch die übrigen Bandmitglieder sind auf höchstem Niveau. Ich habe selten eine bessere Liveband gesehen. Die Stimme, die Lyrics, die Riffs. Genial! Musik zum süchtig werden. Die CD ist natürlich auch super (darum geht es ja hier) - Secret und Good luck sind auch Geheimtipps.
Die Lieder stehen für sich selbst - im Stil bekannt, aber absolut keine Plagiate - man hört Nähen zu Deep Purple, Led Zeppelin, Doors und manchmal erinnert der Sound der Gibson von Scott Holiday an Neil Young (Godfather of Grunge). Ich finde: absolute hörbare Musik.
Leider sind keine Texte beigefügt und die Tour Edition (2. CD) ist dann doch verzichtbar - bis auf "too much love" - das erst mal seit Micky Moody von Whitesnake, dass mir Slide Guitar wirklich gefällt....
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am 17. Januar 2015
Habs ja nicht so mit Rezensionen, in diesem Fall muss ich eine Ausnahme machen. Gestoßen bin ich auf die Band über die Funktion "Kunden die kauften haben auch..." Und ich wurde nicht entäuscht. Beim ersten Hören war ich noch zu neugierig auf jeden Ton, als dass ich die Genialität dieses Albums verstanden hätte. Beim zweiten hören, direkt im Anschluss, habe ich ne Gänsehaut bekommen, selten erlebt! Die Songs und deren Reihenfolge: perfekt abgestimmt. Das Mastering und die eingesetzten Effekte: einmalig. Die Gitarren-Soli Note für Note dreckig, rotzig und dermaßen harmonisch, die Stimme sowas von vielseitig und unter die Haut gehend und eine Rhythmusabteilung, die meiner Meinung nach Ihresgleichen sucht - ich überschlage mich gerade... Von mir eine ganz klare Kaufempfehlung für diejenigen, die kompromisslosen, psychodelisch angehauchten, rockigen, modernen 70er Sound mögen und was Neues ausprobieren / hören möchten.
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am 11. März 2017
Super laaangweilig und mieser Sound --- da ist die Luft völlig raus. Ihre mit Abstand schlechteste CD, nicht ein einziger guter Song.
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am 25. November 2015
Genau das war das erste Gefühl, als ich diese Band live als Vorgruppe bei Deep Purple erleben durfte. Vorgruppen sind ja so eine Sache, häufig genug ein Vorwand ein letztes Mal zu verschwinden... Zigarette für die Raucher, Bier ent- oder besorgen für den Rest der Welt.

Als diese Band an jenem Abend die Bühne enterte, führte das bei mir am nächsten Tag zum Spontankauf ihres letzten Albums, natürlich die Vinyl-Version! Wenn eine Band so stilsicher den Hard- & Blues-Rock der 70er leben lässt, dann darf es keine CD sein.

Dann drehte sich die Platte auf dem Teller, und bei mir schlich sich ein Gefühl von "Kenn-ich-schon-,-das-sind-doch..." ein. Und tatsächlich, auf der Platte, noch viel deutlicher als im Konzert, glaubt man als Fan der 70er viele bekannte Wendungen herauszuhören. Dieses Gefühl wird durch die Produktion verstärkt: rauh, leicht übersteuert und am besten gaaanz laut hören.

Aber ich hab die Truppe live gesehen und ich könnte, nein ich schwöre: das ist echt, das ist keine typische Retro-Band. Wer erinnert sich noch an der Erstling von Kingdom Come? Ein 1:1 LedZep-Plagiat und trotzdem witzig. Diese Scheibe ("Great Western Valkyrie") hat hingegen dermaßen viele neue Songs zu bieten, das derjenige, der mit dem Gedanken spielt, sich beispielsweise die 51. Neuauflage eines bereits 50-fach in seinem Besitz befindlichen Deep Purple-Live-Albums anzuschaffen, dieses Geld lieber in 'Great Western Valkyrie' investieren muß!!

Wenn Jay Buchanan in "Electric Man" von seinem Cadillac und dem "sexy girl" singt, dann bohrt sich dieser Refrain in der Kopf. Das Gitarrenintro von Scott Holiday in "Play The Fool" stammt definitiv von LedZep, aber spätestens im Refain haben sie Dich. Und dann kommt "Good Things"... boooaaa eeyyyh! Sommerabend auf der Veranda, das eiskalte Bier in der Hand und genieße das Leben! Es kommt wie es kommt:

Good things will happen
Bad things will happen, too
Sometimes its someone down the road
Sometimes its somebody next to you
Enjoy it right now
Because you never know
When its gonna end
Enjoy it right now
Because you never know
When its gonna end

Der Song hat das Zeug zu einem All-Time-Greatest! Und bevor ich jetzt auch noch die anderen Songs durchgehe, mein dringender Tipp an alle Deep-Purple-Led-Zeppelin-Doors-Free-Fans: holt euch diese Scheibe bevor es zu spät ist! Es werden nicht mehr viele neue Bands kommen, die diese Musik so leben wie die Rival Sons. Wer schon einmal Jay Buchanan auf der Bühne gesehen hat, der weiß was ich meine!

Einen bzw. zwei kleine Wermutstropen muss ich leider doch erwähnen: der Vinyl-Version liegen keine Texte bei und die 180g(?)-Scheiben sind dermassen eng in die Papphüllen gepresst, dass man sie nur mit zusammengebissenen Zähnen herausziehen mag. Innenhüllen mit antistatischer Fütterung wären bei einem solchen Preis doch wohl noch drin gewesen, oder?

Trotzdem bleibe ich bei den fünf Sternen, die Musik ist einfach zu gut!
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am 9. Juni 2014
Da ist es nun endlich, das neue Album der jungen Classic Rock Helden. Ich hab's gleich 3 mal hintereinander verschlungen und das ist ganz schönes großes Kino was uns die Herren da auf die Ohren geben.

Die 3 Singles sind alle großartig und vermutlich schon einigermassen bekannt...aber es gibt noch deutlich mehr zu entdecken.

Song Nummer 2: Good Luck ist gleich ein Knaller, es folgen Secret + Play Fool - 2 bandtypische Kracher. Nach den 2 Singles geht's für mich aber erst richtig los: Rich And Poor (sensationell sphärischer Song mit irren Melodien), die Ballade Where I've Been (ein bischen wie Jordan) und ein genials Finale mit Destination On Course (irre Sounds)...

dahinschwelg...während ich hier so schreib und nochmal reinhör...ein echter Anwärter für's Album des Jahres!

Anspieltipps:

Open My Eyes: [...]
Good Things: [...]
Rich And The Poor: [...]
...ach eigentlich alles:-)
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am 2. Januar 2015
Der Opener dieses Albums ist abartig krass. Electric Man haut einen einfach um. Selbst wenn man nicht das Album kauft, um diesen Song kommt keiner der Rockmusik auch nur ansatzweise abkann, herum. Fantastisch. Der beste Song der Band bis jetzt. Das Album hat dann noch 3-4 sehr gute Tracks, aber auch 2-3 ungeile Titel. Insgesamt trotzdem sehr cool.

Klingt wie richtig alter dreckiger Altrock aus den 70ern mit viel mehr Power.
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am 9. August 2016
Musik ist immer Geschmackssache. Die Rivals Sons finde ich super! Ein bisschen meckern kann man über die Pressqualität dieser LP. Die ist natürlich okay, aber nicht sehr gut bzw. fehlerfrei. Speziell bei englischen Pressungen gibt es derzeit - meiner Meinung nach - Fertigungsprobleme. Aber alles noch im Rahmen ...
Amazon: Wie immer top!
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am 14. August 2016
Tolle CD im Stile von Bad Company, Led Zeppelin und Konsorten. Wer diese CD mag und nicht Mitte des letzten Jahrhunderts geboren wurde, sollte sich auch unbedingt Bob Seger, Frankie Miller und Roger Chapman anhören.
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