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Kundenrezensionen

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am 30. August 2014
Ich gebe es ehrlich zu, wenn man so manche Rezension gelesen hat - vor allem die 1 Stern Bewertungen kommen einem schnell Zweifel auf, ob es sich lohnt den Film zu kaufen.

Die 1 Stern Bewertung von Lady in Black hab ich auch gelesen - nachdem ich den Film gesehen habe! Die Rezension besteht ja zu 90% aus Inhaltsangabe und Beurteilung dieser.

Zuerst die grundsätzliche Frage, was erwartet man sich wenn man einen Film kauft der Noah heißt?

- Detailgetreue Erzählung der Bibel ?
- Eine Dokumentation über eine mögliche Sintflut ?
- Historisch exakte Erzählungen der Evangelien?
- Ein Film der die größten Fragen rund um die Sintflut der röm. kath. Kirche beantwortet?

Wenn ich einen Film kaufe, der Noah heißt muss man sich über folgende Punkte im klaren sein:

- Es ist ein Film
- Der Film hat und erhebt niemals den Anspruch "historisch exakt" zu sein - das kann und will er auch nicht
- Man muss bereit sein, sich auf die Erzählungen rund um Noah und die Sintflut einzulassen
- Es muss einem auch klar sein, übernatürliches ist ein wesentlicher Teil der Handlung

Ich kann es nicht verstehen, wenn Leute den Film wegen mangelnder Nähe zur Bibel schlecht bewerten. In Noah spielt Gott auch eine nicht ganz unwichtige Rolle, und wo das göttliche mit dem irdischen in Verbindung kommt, naja, wer weiß schon was hier richtig, falsch, die Wahrheit oder Erfunden ist?

Der Film dient der Unterhaltung - sonst würde er als Dokumentation auf National Geographic ausgestrahlt werden und weder Russell Crowe noch Emma Watson würden mitspielen.

Wenn man diese Punkte berücksichtigt, kann man sich endlich dem Film widmen:

Die Bibel ist aus (Weiter)Erzählungen und Geschichten entstanden und der Film erzählt die Geschichte von Noah verdammt gut.

Ich finde sogar bei bestimmten Szenen trifft der Film genau den wunden Punkt. Welcher Mensch würde sich nicht auf die Arche retten wollen? Und welcher König würde zur damaligen Zeit (und auch heute) nicht seine Armee in Bewegung setzen, wenn er weiß, er wird sterben müssen? Ein König ist doch was besseres, er hat ja wohl das Vorrecht zu leben.

Kommen hier nicht die Überlebensinstinkte in jedem Menschen hoch? Will nicht jeder sich und seine Familie retten?

Die Schauspieler waren absolut überzeugend und glaubhaft. Ich fühlte ihren Schmerz, die Angst, ihre Wut. Sie sitzen in der Arche und hören die ganzen Menschen die ertrinken und um Hilfe betteln und schreien. Frauen, Kinder schreien um ihr Leben, aber sie dürfen nicht überleben - Gott will die Erde reinwaschen.

Sie haben mich berührt, eine wirklich sehr gute schauspielerische Leistung! Auch Noah, der einen Auftrag erhalten hat und diesen durchführen muss, auch er leidet und kämpft. Auf Gott vertrauen, es wird schon so richtig sein.

Der Film ist absolut gelungen und überzeugend, wenn man bereit ist sich auf einen Film einzulassen in dem übernatürliches bzw. göttliches eine wichtige Rolle spielt.

Die 3D Tiefeneffekte haben so manches WOW und Wahnsinn ausgelöst. Das Bild und der Ton sind sehr gut gemacht auch sonst gibt es nicht viel zu beanstanden.

Warum also nicht 5 Sterne? Es gibt Szenen im 3D Bild wo der Vordergrund scharf gestellt ist und der Hintergrund somit unscharf wird, eigentlich nicht ungewöhnlich. Aber der Film hat leider ein paar deutliche Schwächen bei solchen Szenen, wo es einfach viel zu offensichtlich ist und somit diese Unschärfe STÖREND hervor tritt. Bei einer Szene sieht man zB im Hintergrund den Mond fast doppelt... Hier hätte man viel besser in der Nachbearbeitung arbeiten müssen.

Ansonsten ein überzeugender Film, der es sehr gut schafft, die menschliche Natur (sowohl positiv als auch negativ) hervorzuheben.

Passend zum Film und den Rezensionen schließe ich mit folgendem Zitat:

"Auch wenn alle einer Meinung sind, können alle Unrecht haben."

Zitat von Bertrand Russell
3232 Kommentare| 344 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 18. Juli 2015
Dieser Film ist ein Paradebeispiel dafür, dass man sich doch zu allem lieber seine eigene Meinung bilden sollte. Den Verriss verstehe ich auch sehr gut, denn hier wird der Menschheit ein grausamer Spiegel vorgehalten.. Das auszuhalten liegt nicht jedermann.
Auf den Aspekt der Veganer und Carnivoren wird ja in einigen Rezensionen bereits hingewiesen. Da ich mich persönlich schon länger vegetarisch ernähre ist mir der Hinweis im Film zwar aufgefallen, aber er hat mich nicht in so drastischem Maße berührt.
Viel ernster kam bei mir der Hinweis auf die Ausbeutung des Planeten und des Umgangs der Menschheit untereinander an. Sehr viel zivilisierter geht es bei uns nämlich auch nicht zu. Für ein paar Rohstoffe wird betrogen, gemordet, Krieg geführt. Und so wie wir mit den Tieren und Pflanzen umgehen gehen wir auch miteinander um. Verständnis und Mitgefühl sind Mangelware und wehe, die von denen wir es erwarten fühlen sich einmal so leer, dass sie es nicht mehr aufbringen können.
Tja - wer die Bibel kennt weiß zumindest eines. Eine neue Flut wird es nicht geben, das hat der Schöpfer der Menschheit versprochen. Ein Regenbogen erinnert gelegentlich daran.
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am 10. März 2015
Ich gebe zu, ich war etwas skeptisch, nachdem ich mir etliche Kommentare durchgelesen habe, aber soo schlecht ist der Film beileibe nicht! Manche Kommentare empfinde ich sogar als ziemlich lächerlich - nirgends in der Beschreibung stand, dass der Film irgendwo den Anspruch erhebt, eine wortgetreue Bibeldoku zu sein. Nun ja - und historisch gerecht etwas auf die Leinwand zu bringen, hat Hollywood noch nie vermocht - man denke nur an die Armbanduhr am Handgelenk von Charlton Heston als Moses oder an den Kilt von Mel Gibson als Braveheart. Auch wenn der Kilt in Schottland zur Zeit von Braveheart noch kein allgemein übliches Kleidungsstück war und es zur Pharaonenzeit mit Sicherheit noch keine Armbanduhren gab, sind das doch großartige Filme und in meinen Augen kann man über diese historischen Faux Pas nur schmunzeln! Hollywood eben! Die geben halt lieber eine Menge Geld für tolle Special effects aus, als für anständige Kostüm und Szenenbildner!
Weswegen ich den einen Punkt Abzug vergebe, liegt eher daran, dass für meinen Geschmack ein Tick zuviel opulente Gewalt zu sehen war - der Film wäre durchaus mit weniger ausgekommen und gerade die stillen Szenen sind es, die den Film über die Masse der Hollywoodschinken hinausheben - wie zum Beispiel die Szene am Schluss, wo Noah seiner Frau beim Umgraben der Gemüsebeete hilft.
Fazit: Ein durchaus sehenswerter Film mit verdienten 4 Punkten!
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Es folgt eine reine Filmkritik. Wer Informationen zur Ausstattung der DVD haben möchte, soll diese Rezension bitte überspringen.

Ich hab ja gedacht, mit der Besetzung Russell Crowe, Jennifer Connelly, Emma Watson und Anthony Hoplins PLUS der Geschichte der Sintflut kann man gar nix falsch machen - ich habe mich geirrt. Es wäre vielleicht ganz hilfreich gewesen, wenn der Regisseur vor dem Dreh mal einen Blick in die Bibel geworfen hätte. Hat er aber nicht gemacht. Fassen wir die Story der Sintflut mal kurz zusammen, wie sie in der Bibel steht. Das ist KEIN Spoiler, denn dieser Abschnitt aus der Bibel hat herzlich wenig mit dem Film Noah zu tun:

Noah kriegt die Order von Gott, er soll ein Schiff bauen, sich selbst, seine Frau, seine drei Söhne und deren Frauen, plus Viecher aller Art auf den Kahn packen. Noah tut wie ihm gesagt, baut Schiff, verlädt Menschen und Tiere, Türe zu, dann kommt die Sintflut. Irgendwann ist das Wasser wieder weg, die Arche strandet am Berg Ararat, Noah und seine Mannschaft steigen aus. Nach der Sintflut bekommen seine drei Söhne bzw. deren Frauen jeweils wieder einen Sohn. Ende.

So, und jetzt zu dem, was der Regisseur und der Produzent aus diesem Plot gemacht haben (ACHTUNG, ab hier ausgiebiger Spoiler!!!):

Das Machwerk Noah dauert fast 2,5 Stunden, und man hätte problemlos eine Stunde davon streichen können. Es beginnt mit den gefallenen Engeln. Die haben Gottes Zorn hervorgerufen und wurden auf die Erde verbannt, auf der sie ihr Dasein als Stein-Golems fristen, die von innen beleuchtet sind und Glühbirnen-Augen haben. Diese Gestalten sehen aus, als seien sie aus dem Herr-Der-Ringe-Set ausgebrochen.

Dann kommt eine Sequenz, in der Noah als Kind sieht, wie sein Papa von einem bösen König getötet wird, Der böse König nimmt das Familienrelikt Noahs an sich, nämlich die Haut der Schlange aus dem Paradies, die der Familie bis dato als magischer Gebetsgürtel diente.

Dann machen wir einen weiteren Zeitsprung. Noah ist nun erwachsen und lebt mit Frau und drei Söhnen (1, 5 und 7 Jahre alt) vegan in einer total zerstörten Welt. Noah hat dann einen Alptraum, in dem er ertrinkt. Er kann mit dem Traum nix anfangen, packt seine Familie zusammen um zu seinem Großvater, Methusalem, zu wandern, um dort Rat einzuholen.

Die Familie wandert nun los. Und wandert und wandert und wandert und wandert und wandert. Klaubt zwischendurch ein schwer verletzes und unfruchtbares Mädchen namens Ila auf und wandert weiter. Wird von bösen Räubern angegriffen, von den Stein-Golems verteidigt und wandert weiter. Hatte ich schon erwähnt, dass sie eine Wanderung machen???

Endlich bei Methusalem angekommen klärt dieser Noah auf, wenn er nicht ertrinken will, muss er eine Arche bauen. Stopft zu diesem Behufe ein Samenkorn aus dem Garten Eden in die Erde und ZACK!!! steht ein riesiger Wald da. Von da an baut Noah die Arche. Mit den Stein-Golems. Er baut und baut und baut und baut und baut. Aber er wandert nicht mehr. Er baut so lang, bis Ila und sein ältester Sohn erwachsen sind und sich ineinander verlieben.

Der böse König, der dereinst Noahs Vater gemeuchelt hat, steht derweil mit seinen Kampfhorden wartend im Wald und will Noah töten. Er wartet aber brav bis das ganze Viechzeug an Bord ist und von Noah und seiner Familie mittels dampfender Kräuterkessel in Tiefschlaf versetzt wird. Die ersten Tropfen fallen. Dann greift der böse König an. Noah tötet alles, was auf die Arche will, die Stein-Golems helfen ihm dabei, und dann schippert Familie Noah davon. Noah, seine Frau, Ila und seine drei Söhne. Von denen der mittlere stinksauer ist, weil Papa ihm keine Frau organisiert hat.

Als blinder Passagier hat sich der böse König mit in die Arche geschmuggelt. Er futtert sich quer durch den tierischen Artbestand auf der Arche und erhält Unterstützung vom unzufriedenen Mittelsohn, der entdeckt, dass das vegane Leben doch nicht so ideal, dafür aber ein rohes Echsensteak zwischendurch gar nicht schlecht ist.

Auf der Arche wird die unfruchtbare Ila schwanger. Der Schwangerschaftstest wird mittels Spucke auf einem Zauberstein durchgeführt, der dann auch hübsch blau aufleuchtet: Hurra, wir haben den B-Test erfunden! Noah ist dagegen. Das ist nicht Gottes Wille, denn der will ja, dass die Menschheit ausstirbt, weil sie die Erde kaputtgemacht hat. Noah mutiert zum veganen Hooligan und erklärt Ila, wenn ihr Kind ein Mädchen wird und somit mal eine Mutter sein könnte, wird er es gleich nach der Geburt töten. Ila ist ob dieser Aussage nicht sonderlich begeistert und bricht in schieres Entsetzen aus, als sie Zwillinge kriegt. Zwei Mädchen. Ila flüchtet unmittelbar nach der Geburt mit den Babies aufs Dach der Arche, verfolgt von Noah mit dem Schlachtermesser. Die Kinder brüllen, und Ila erklärt Noah, sie wolle die Kinder beruhigen, damit sie nicht weinend sterben. Sodann singt sie ihrer Doppelbrut ein Schlaflied vor - selbiges, das Noah immer SEINEN Kindern vorgesungen hat. Noah ist gerührt, und anstatt die Kinder zu töten, knutscht er sie und erteilt seinen Segen.

Nebenbei versucht noch der böse König Noah zu töten. Der mittlere Sohn weiß nicht, wem von beiden er helfen soll, entscheidet sich dann aber doch, seinen Vater zu unterstützen. Tod von bösem König, und die heilige Schlangenhaut ist wieder in Besitzt von Noahs Familie.

Der Rest ist schnell erzählt: Wasser weg, Arche gestrandet, Viecher in Freiheit, Mittlerer Sohn zieht seiner Wege, Noah wird zum Säufer, Trennung von seiner Frau mit abschließender, tränenreicher Versöhnung beim gemeinsamen Gartenbau.

Diese fast 2 1/2stündige Katastrophe kann man sich sparen. Der Film zieht sich wie Kaugummi und die Handlung ist entweder nicht existent, oder völlig an den Haaren herbeigezogen. Ich bin beileibe kein Verfechter der christlichen Lehre, aber wenn man schon eine Geschichte aus der Bibel verfilmt, dann soll man sich zumindest einigermaßen an die Vorgaben aus dem Buch der Bücher halten.

Auch sonst passt im Film eigentlich nichts wirklich zusammen. Weder die Keidung der Protagonisten - alle laufen in Hosen rum. Auch die Frauen! Zur damaligen Zeit trugen Männer und Frauen sackartige, bodenlange Kutten, aber ganz sicher keine jeansartigen Beinkleider. Während Noah auf der Arche zunehmend verwahrlost, ist der mittlere Sohn immer perfekt glatt rasiert und trägt eine hübsche, kurzgeschorene Haartracht wie sie definitiv nur mit einem damals noch nicht erfundenen Haarschneidegerät hinzukriegen ist. Die Kampfhorden des bösen Königs tragen nahezu moderne Schweißermasken, wenn sie ihre Waffen anfertigen. Und so weiter und so fort...

Nunja. Meines Erachtens ist der Besuch dieses Films reine Zeit-, und der Kauf der DVD reine Geldverschwendung.

Sorry für den ewig langen Text, aber ich musste das jetzt einfach loswerden.
302302 Kommentare| 1.000 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 24. März 2015
Mir haben die Gesamtwertung sowie die einzelnen 1-Sterne Bewertungen den Film ein wenig madig gemacht, fast hätte ich ihn aus meiner Watchlist gelöscht. Gut, dass ich es nicht tat!
Dieser Film ist eine lose Adaption der Geschichte (und ja, mehr ist es für mich nicht!) rund um Noah und der Bereinigung der Sünden.
Das, was ich mir von dem Film erwartet habe, habe ich absolut bekommen (wenn auch die Machart teilweise ungewöhnlich [ungewöhnlich ist nicht gleichzusetzen mit schlecht!] war)!
Filmerisch gut umgesetzt, die Handlung war okay (deshalb "nur" 4 Sterne), die schauspielerische Leistung - wie zu erwarten bei diesem traumhaften Cast, top! Alles in Allem war ich zufrieden.

Meinungsfreiheit hin oder her und jedem das Seine, aber Leute - ihr scheint noch nie 'nen SCHLECHTEN Film gesehen zu haben, wenn ihr diesen mit 1 Stern bewertet.
Ich kann nur jedem raten, sich ein eigenes Urteil zu bilden.
33 Kommentare| 47 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 500 REZENSENTam 21. Dezember 2015
Wie kommt es denn, daß die Mehrheit der Beurteilungen so schlecht ausfällt? Zunächst kann man einmal festhalten, daß die Landschaftsaufnahmen und die digitalen Animationen bei Noah absolut erstklassig sind. Die Schauspieler Russell Crowe und Jennifer Connelly ebenfalls. Vergleicht man dazu einmal ganz sinnfreie Produktionen wie Transformers [Blu-ray], denen man die hohe Qualität der visuellen Effekte auch zugestehen muß, dann zeigt die viel bessere Durchschnittsbewertung, daß die meisten Zuschauer anscheinend problemlos damit klarkommen, daß es dort noch nicht einmal einen sonderlich ernstzunehmenden Science-fiction-Bezug gibt und einen historischen sowieso nicht, höchstens einen militärischen. Ansprüche an Handlung und Sinn treten bei Produktionen vom Typ "Transformers" ganz hinter die bombastischen digitalen Effekte zurück. Es ist halt einfach nur eine von weltanschaulichen Kontroversen gänzlich freie Unterhaltung.

FANTASY-NOAH
Na dann kann der mehrheitliche Verriß, den dieser Fantasy-Noah erfährt, doch nur von der Erwartung des Publikums herrühren, die es mit dem biblischen Noah verbindet. Zugegeben, einige Drehbuchideen sind ziemlich kraß, aber wer wüßte denn zu sagen, welche realen Begebenheiten der Sintfluterzählung in der Schrift überhaupt zugrundeliegen? Wohin soll eigentlich das ganze Wasser, als die Welt vollkommen überflutet war, wieder abgelaufen sein? Allein anhand genau dieses für den menschlichen Verstand unfaßbaren Umstandes hatte sich schon der Renaissance-Ingenieur und Universalgelehrte Leonardo da Vinci klargemacht, daß die Sintflutgeschichte sowieso nicht für bare Münze zu nehmen ist. Widerspruchsfrei ist weder der biblische noch der filmische Noah. Zweifellos ist die Film-Idee mit den Wächtern, den riesigen erdverkrusteten Lichtgestalten, die Noah die Arche bauen helfen, auf den ersten Blick ein bißchen verrückt, aber noch verrückter ist es doch anzunehmen, daß Noah sie alleine gebaut hat ;-).

BEZUG ZUR GEGENWART
Und wenn im Film die ethische Frage aufgeworfen wird, wie sich denn ein Mensch (Russell Crowe als Noah) anmaßen kann, mit der schlichten Rechtfertigung, er sei ja nur ein Werkzeug des göttlichen Willens, anderen Menschen (hier den beiden neugeborenen Mädchen von Emma Watson als Ila) nach dem Leben zu trachten, dann sind wir doch in der Realität der religiösen Konflikte in der Welt unserer Tage angekommen.

EINLADUNG ZUM NACHDENKEN
Wer Augen und Ohren nicht verschließt, vernimmt außerdem den Appell zur Demut an die Adresse der Gottesfürchtigen, daß sie nämlich deswegen nicht automatisch schon die Guten sind. So gesehen, verdient der Film fast schon das Prädikat besonders wertvoll. Außerdem präsentiert er die biblische Schöpfungsgeschichte in einer kurzen Sequenz in moderner evolutionsbiologischer Interpretation und bleibt trotzdem katholisch kompatibel. Einige Denkanstöße liefert dieser Film allemal. Mindestens für die Anhänger der drei großen abrahamitischen Religionen. Gefällt ihnen das nicht?
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am 5. November 2016
Ein guter Samstag Abend Film. Die Geschichte kennt man ja, beschäftigt hat es mich trotzdem eine ganze Weile. Meiner Meinung nach, hätte man die Geschichte noch besser umsetzen können, aber das ist ja Geschmackssache. .. Mir hat etwas Spannung gefehlt und solche "Fabelwesen" wie die im Film vorkommenden "SteinWesen " sind zu viel Aufmachung für eine eigentlich gute Geschichte ... Trotzdem sollte den Film jeder gesehen haben und sich mal darüber Gedanken machen :)
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am 11. Juli 2015
Ich verstehe nicht, warum so mancher hier den Film als Märchen verurteilt. Genau mit diesem Anspruch habe ich ihn mir angesehen, da ich selbst kein gläubiger Christ bin, einfach neugierig darauf war und mich von einer Geschichte unterhalten lassen wollte.
Vielleicht sollte man davor warnen, dass es sich um eine freie Interpretation handelt, damit Leute, die eine originalgetreue Umsetzung der Bibeltexte erwarten, sich nicht unnötig aufregen.

Empfehlenswert für alle, die einen Film suchen, der nicht zu anspruchslos, aber auch nicht platt ist, eine märchenhafte, dramatische Geschichte in schönen Bildern erzählt und hin und wieder zum Nachdenken anregt.
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am 14. Dezember 2014
Hier mal wieder meine Steelbook Rezension.
Das Steelbook ist wohl eines der Schönsten 2014 ! Vorne sieht man Noha wo er bereits auf der Arche ist umgeben von Wasser und die Schrift ist sogar toll geprägt !! Auch hinten sieht man nur einen Print von der Arche umgeben von der stürmischen See. Ein wirklich traumhaftes Cover und Backcover so wie es sein sollte. Natürlich läßt sich der Flatschen wegmachen und oben ist kein blauer Streifen sondern nur eine Pappbanderole. Auch innen sieht man einen Print jedoch nur verschwommene Regentropfen.
Ein wirklich tolles Steelbook das in keiner guten Sammlung fehlen darf !
Nun zum Film:
Nach den schlechten Bewertungen hatte ich schon keine Lust mehr den Film an zu sehen jedoch habe ich es vor kurzem doch geschafft und muss sagen das man nicht auf Bewertungen hören sollte :-)
Die wo hier schlecht Bewertet habe, müssen wirklich Leute gewesen sein die hier einen Bibelfilm erwartet haben. Es ist nun mal ein Actionfilm wo nicht alles so ist, wie es wohl in der Bibel steht. Es gibt Engel, die in Bäume verwandelt wurden von Gott und Böse Menschen, die auch schon das schmieden gelernt haben. Wenn man diese Tatsache das es nicht Bibeltreu ist akzeptieren kann, dann ist es ein guter Film mit Bibelbezug.
Noha lebt mit seiner Frau und seinem Kind in der Steppe und bekommt von Gott im Traum die Aufgabe eine Arche zu bauen, um die Tiere zu retten. Menschen sind auf der Archen nicht vorgesehen außer Nohas Familie. Damit sollen die Menschen ausgelöscht werden, da sie nicht so sind, wie Gott sich das vorgestellt hat. Nun wollen aber seine Söhne nicht ohne Frau auf die Arche und sein Jüngster hat noch keine Frau. Also sucht er sich schnell eine im Wald bei den anderen Menschen. Doch bis die Arche ablegt, sind noch einige Hindernisse zu überwinden.
Wenn man den Film ansieht, kommt einem schon der Gedanke, dass wenn Gott so drauf ist, es wohl besser ist wenn es keinen gibt. Gott will alle Menschen vernichten weil sie die Erde ausbeuten und dafür sogar morden. Man fragt sich unweigerlich, warum Gott dafür eine Arche braucht und nicht alle Menschen einfach auslöscht durch einen Blitz oder was weiß ich. Aber so steht es nunmal auch in der Bibel aber ich glaube nicht das sie jemals stattgefunden hat !
Der Film hat Äktschn, Liebe, Wunder und Katastrophen also alles was ein Film braucht. Russel Crow nimmt man den stark gläubigen Noah wirklich ab und auch wo er gegen seine Familie ist, hat man richtig angst vor ihm. Auch die anderen Schauspieler machen ihre Sache gut. Bild und Ton sowie die Special Effekts sind sehr gut geworden.

Nun zum 3D: Es ist durchgehend eine qualitativ gute 3D Präsentation wenn auch ein bisschen mehr Tiefe nicht geschadet hätte. Es kommen leider auch keine Pop Out Effekte vor was wirklich schade ist. Man macht also keinen Fehler, den Film nur in 2D an zu sehen denn es ist nicht wirklich intensiv.

Fazit: Ein tolles Glanzstück ihrer Steelbook Sammlung. Wenn man nicht all zuviel Bibelbezug erwartet, wird man auch von diesem Film nicht enttäuscht. Das einzige was mir gefehlt hat, waren ein paar leichtere Aufnahmen um den Film nicht ganz so schwer zu machen. 3D ist zwar nicht schlecht aber muss nicht sein !
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am 29. Januar 2017
Ich hatte nicht erwartet, eine Dokumentation über Noah und seine Arche zu sehen. Aber die an den Haaren beigezogene düstere Handlung fand ich übertrieben - es ist mir schwer gefallen, diesen finsteren, kalten Film zu Ende anzusehen...
Wer auf einen Lichtblick wartet, auf etwas Versöhnliches, der wartet vergebens.

Es ist eine wüste Phantasiegeschichte, in der man sich einige Anregungen in der Bibel holte.
Alles an diesem Film, der gerne monumental wäre, ist dramatisch - halt, zu schwach ausgedrückt: es ist hyperdramatisch. Die laute, aufdringliche Musik, das laute und ständig vorkommende Weinen oder das weinerliche Gejammer der beteiligten Damen (sorry - es nervt!!), der unangenehme gehässige Widersacher Noahs (warum stand eigentlich dessen Mund ständig offen..Schnupfen?)..die finstere unheilvolle Atmosphäre, die sich durch den gesamten Film zieht.

Die Menschen sind nicht nur verdorben - nein - sie werden als regelrechte Barbaren ohne Kultur, ohne MItleid, ohne Menschlichkeit, voller Boshaftigkeit und Grausamkeit dargestellt.
Auch Noah kommt als kalter, mitleidloser Patriarch daher, der seine vermeintliche Mission ohne Gnade, ohne Güte durchsetzen will. Wer auf einen Sympathiesträger hofft, wird in diesem Film leider enttäuscht.
Nicht ein einziger Mensch in diesem Film konnte mich anrühren..und man könnte schon den Glauben an die Menschkeit verlieren, würde man diesen pseudoreligiösen Film, der Hass und Brutatität feiert, ernst nehmen.

Warum trotzdem 2 Sterne? Russell Crowe überzeugt als harter, ungnädiger Brocken und spielt seine dramatische Rolle mit Bravour.
Die Animationen sind weitgehend gelungen (wobei ich die Wächter als überzeichnet und unfreiwillig komisch empfand).
Die Arche ist faszinierend dargestellt.
Etwas weniger Drama und Hass, etwas mehr Sinnhaftigkeit hätte dem Film gut getan.
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