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am 17. April 2018
Snowpiercer von Joong-ho Bong ist ein Meisterfilm. Die Story überzeugt und erzählt die alte Geschichte der Unterdrückten, die sich gegen ihre Unterdrücker wehren. Die Idee zu diesem Film fand Bong in einem französischen Comic. Vor dem drohenden Hitzetod durch Erderwärmung setzt die Menschheit ein Kühlgas ein, jedoch geht der Effekt nach hinten los. Die Erde und alles Leben erfriert, nur in einem über die Welt rasenden Zug können sich Menschen retten. Der Zug greift das Arche Noah-Prinzip auf, jedoch ist es von Anfang an fraglich, ob die Insassen je aussteigen können, um auf der Erde ein neues Leben zu beginnen. Eine "ewige Maschine" treibt den Zug an. Sie wird gottgleich verehrt. Die Ordnung im Zug stellt eine überlebenswichtige Balance her. Das ist die Ideologie, die das Leben und die einzelnen Zugklassen beherrscht und gnadenlos durchgesetzt wird. Im letzten Abteil hausen die Ärmsten, sie haben nicht genug zum Leben und zu viel zum Sterben. Alle Revolutionen sind in der 17 jährigen Irrfahrt durch die vereiste Welt fehlgeschlagen. Eine neue Revolte bahnt sich an. Curtis ist ihr Anführer, wird er Erfolg haben? Auf dem engen Raum der Waggons gibt es kein Ausweichen. Der Film ist Körper-und Gewaltbetont. Er zeigt den nackten Wunsch nach Freiheit und Selbstbestimmung. Wird Curtis über Leichen gehen und die Macht als Anführer missbrauchen? Was ist das Ziel seiner Mission? Nicht Curtis wird das Tor zur Welt aufstoßen, sondern ein durch Drogen verrücktes Paar. Das ist auch eine Homage an verrückte Ideen, die Zukunft erst möglich machen. Der Film zeigt, dass die Hölle nicht das Feuer, sondern das Eis ist: Die berechnende Kühle der Mächtigen, die Eiseskälte unter den Menschen. Ein Action-Thriller voll mit Mythen und der Frage nach Gerechtigkeit und Sinn.
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am 18. April 2018
Snowpiercer ist für mich einer der besten Filme überhaupt. Besonders zu Beginn des Films und während der Durchquerung der ersten Wagons ist der Film wirklich sehr brutal, das muss ich schon sagen. Da ist die FSK-Angabe von 16 Jahren auf jeden Fall angebracht. Doch nachdem diese Brutalität (die eigentlich sehr gut in das Konzept passt, da eben gezeigt werden soll, wie brutal das System ist) überwunden ist, geht es rasant und mit hoher Symbolkraft weiter. Der Film ist vor allem als eine Allegorie auf unsere Gesellschaft zu verstehen - gleichzeitig kann das Science-Fiction-Abenteuer auch für sich alleine stehen; doch um den Film wirklich zu verstehen, muss man ihn im übertragenen Sinne sehen. Und diese Allegorie gelingt diesem Film wirklich sehr gut. Ein wirklich sehr empfehlenswerter Film - auch wenn man an einigen Stellen aufgrund der Brutalität die Augen schließen oder sich die Ohren zuhalten muss. Definitiv ein Film, der nicht in Vergessenheit geraten wird!
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am 18. Dezember 2016
" Ordnung ist die Barriere, die uns den frostigen Tod vom Leib hält. "
Kurz nach dem Einsatz von CW- 7 überzog Eis den Planeten.
Alles Leben wurde ausgelöscht. Die Wenigen, die in der rettenden Arche Platz fanden,
sind die letzten Überlebenden der Menschheit..................................
mit diesen zu lesenden Worten beginnt dieser Endzeit- Thrillerfilm. Ein Film, der mich von Anfang an
mit seiner düsteren Atmosphäre, seinen unglaublichen Bildern fesselte.
" Eins ist sicher- er wird bald sterben. Und wenn das passiert, mußt du übernehmen.......du übernimmst den Zug......." . -
" Ich bin kein Anführer. " - " Wenn du mich fragst, halt` ich dich für ziemlich gut. "
Wenn man mich fragt,- ist es übertrieben? Ist es wirklich Utopie?
SNOWPIERCER: Ich bin geflasht. Ich muß ihn weiterschauen. Ich darf nichts verpassen.
Und ich werde ein sicher erstaunliches Fazit verfassen...................................

*************************************************************

Story:

Die Welt im Jahr 2031: Ein Versuch, die globale Erwärmung zu stoppen,
ist fehlgeschlagen, katastrophal. Und hat stattdessen die Erde in eine neue Eiszeit gestürzt.
Nahezu alles Leben ist ausgelöscht, unter Eismassen begraben.
Die wenigen verbliebenen Menschen fristen ein Dasein in ständiger Bewegung-
sie sitzen auf dem Snowpiercer fest, einem gewaltigen Zug, der durch eine " heilige " Maschine
ununterbrochen angetrieben wird...................................................

***********************************************************************

Mein wuchtiges, reichhaltiges Fazit:

Toll, utopisch(?), unterhaltsam. Spannend vom ersten bis zum letzten Wagon.
Pfeif` auf die schlechten Bewertungen- ich sah ihn trotzdem. Und saß wie angeklebt
oder angewurzelt vorm Bildschirm, vor der Flimmerkiste.
Und tatsächlich, der AUCH vielgehypte SNOWPIERCER ist wahrlich ein faszinierender Film-
mit großartig gestalteten Szenen, welche den gesamten Film lang ihren bizarren Charme behalten lassen.
" Ihr Undankbaren! Ihr bekommt Essen und Unterkunft! Und bedankt euch mit gewaltvollen Krawallen!
Vierundsiebzig Prozent von euch werden sterben!! "
Ein künstlerisches Meisterwerk in meinen Augen. Es wird gekämpft, gestorben und die menschliche Seele ein wenig gequält.
Eine internationale Großfilmproduktion als Zwischenbericht auf der zunehmenden sozialen Vergletscherung:
SNOWPIERCER von Bong Joon- Ho ( The Host ) lässt Stars und Maschinen unser Elend beschleunigen.
Und wenn der ganze Schnee verbrennt........................., je gründlicher unser Planet verhunzt wird, desto wahrscheinlicher wird
für das Ende des laufenden und den Beginn des nächsten Jahrhunderts das erste Auftreten der neuen experimentellen Staatsform " Ökodiktatur "
- die Welt, die der Film voraussieht, ist eine lebensfeindliche Eishölle. Menschen überdauern darin nur als abgeschottete,
streng hierarchisierte und nach Wagons segmentierte Notgemeinschaft. In einem Zug, der nirgends hält. Und in dem daher alles,
was geschieht, die stete Wiederkehr des aussichtslosen Immergleichen bedeutet.
Der Krieg der letzten Menschen.....utopisch? Ergriffenheit- SNOWPIERCER wird mir noch lange zu denken geben.
" Was ist? Sie sehen wie ein Verrückter aus. Als hätten wir nicht schon genug Verrückte an Bord............".
Und der tolle Score setzt zusätzlich noch einen drauf. Sechs Sterne!

Lauflänge: 120.47 Minuten ( mit Abspann ) !

Extras:

- Making of= 14.28 Minuten ( natürlich klasse! ) !

- Making of Spot!

- Special Animated Clip!

- Production Sketches ( Diashow ) !

- Teaser, Kinotrailer, Trailer!

SNOWPIERCER: Eine reichhaltige Bombe!
2323 Kommentare| 4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 27. Januar 2015
Snowpiercer spielt nicht zu weit in der Zukunft - durch den Einsatz von CW7 wurde die Erde in eine Eiszeit geworfen. Nun gibt es nur noch die Menschen in einem Zug welcher in einem Schienennetz um die Welt fährt - eine erfrischend neue Idee für ein Endzeit Szenario. Es wurde auch glaubwürdig umgesetzt. Es geht natürlich auch um den Konflikt zwischen Arm (am zeugende) und Reich (ganz vorne im Zug) und allem was dazwischen liegt. Toll gemacht und mit viel Action. Sollte man definitiv gesehen haben.
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am 3. September 2015
Snowpiercer ist ein solider Actionfilm, der Entzeitstimmung und eine gehörige Portion Sozialkritik im Gepäck hat.
Eine Mehrklassengesellschaft verteilt auf verschiedenen Abteile eines Zuges, der nach einer durch menschenhand verursachten Naturkatastrophe den letzten Rest der Menschheit beherbergt. Der Film begleitet Curtis (glaubhaft dargestellt durch Chris Evans), der seine Leute durch einen Aufstand bessere Lebensumstände ermöglichen will. Die soziale Leiter aufzusteigen bedeutet im Film in die vorderen Zugteile vorzudringen. Was mitunter einem Schlachtfest gleichkommt.
Die menschenunwürdige Behandlung, Bestrafung und Gewalt gegen die hinteren Zugbewohner hat freilich akutell besondere Brisanz. Fanatische Haltung (the scared engine) und die Grausamkeit der Machthaber runden die Gesellschaftskritik ab.
Die Kampfszenen sind toll choreografiert und der Film nimmt in der Mitte rasant Fahrt auf. (pun intended).
Durchaus sehenswert das Ende lässt aber Fragen und ein paar Logikfehler offen....
Z.b. wie das Minigewächshaus die Insassen und Tiere desZuges versorgen kann.
Dennoch, und auch mit dem ein wenig unbefriedigendem Ende (siehe unten) ein solider Film mit tollen Darstellern. Die mitunter herrlich überzeichneten Charakteren der Oberklasse stehen dabei fast zynisch den harten Schicksalen der Protagonisten gegenüber.
Neben einem fantastischen Chris Evans und einer grandiosen Leistung von Tilda Swinton, kann sich auch (erneut) von der Schauspielkunst von Jamie Bell, John Hurt, der wunderbaren Octavia Spencer und für mich neu Song Kang-ho und Ko Ah-seong überzeugen.
Alles in Allem ein solider Film, neben viel Kampfszenen eher Kritik an den momentanen Missständen aufzeigt, als ein stabiler Endzeitfilm zu sein. Man darf über Logik nicht soviel nachdenken, aber dafür umso mehr wie wir mit begrenzten Platz und begrenzten Ressourcen auf der Welt miteinander leben wollen.
SPOILER FOLGEN

War die verstrickte Verschwörungstheorie wirklich nötig?
Woher kommt der Minimantel für den Jungen?
Obleich das Ende mit den zwei Kindern Hoffnungsvoll erscheint, mit 2 Überlebenden ist die Menschheit in 3 Generation stark von Inzest betroffen, sorry.
Die beiden sind Zugkinder, und haben von der Welt draussen keine Ahnung, keine Ressourcen oder Nahrungsmittel, wie sollen sie überleben?
Die Kinder könnten allenfalls jagen gehen. Es gibt überlebende Fauna, symbolische dargestellt durch den Eisbären, dem einzigen Landraubtier der nördlichen Halbkugel, das aktiv Jagd auf Menschen macht ....gute Wahl....
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am 31. Dezember 2015
Ich bin auf diesem Film nur aufmerksam geworden, weil ich mal ausnahmsweise die Vorschau der neuen Filme auf der Blu Ray "MUD" gesehen habe.
Der Trailer war bereits sehr interessant und daher habe ich ihn sofort bestellt.
Insgesamt ist der Film ganz gut gemacht, wobei mich manche Szenen an Resident Evil bzw. 300 erinnert haben. Z.B. der große Wärter mit einer Schleuder, kam mir vor wie der Gegner in der Waschraum Szene bei Resident Evil. Und wo auf einmal die ganzen Wärter hinter einem der Tore stehen ist irgendwie wie bei 300.
Aber er ist ansonsten ganz ordentlich gemacht und sicher empfehlenswert.
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am 3. Dezember 2015
Snowpiercer ist eine gut inzenierte Gesellschaftsparabel verpackt in einem Sience-Fiction-Actionfilm. Die Schauspieler machen ihre Sache gut, und der Verlauf des Films schafft es Spannung aufzubauen. Es ist keine Hollywood-Blockbuster-Produktion, was man den Special-Effects auch ansieht. Dies ist aber meiner Meinung nach nicht schlimm, da der Film sich nicht darauf reduziert.
Wer Apokalypse-Filme mag und nicht zuviel erwartet, dürfte nicht enttäuscht sein. Für den Preis ist die Blu-Ray ein Blick wert.
Bild und Ton sind in Ordnung, aber kein neuer Maßstab.
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am 12. September 2014
Der Film gehört zu den empfehlenswerteren Filmangeboten. Anfangs ist die Story sehr spannend und actiongeladen - mit längerer Laufzeit des Film geht das Ganze dann doch eher in eine unrealistische Richtung. Die Spezialeffekt in der HD-Qualität entschädigen aber dafür.
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am 20. Februar 2015
Die Story klingt interessant, vielversprechend und zeitlos. Der Rest der Menschheit als Mehrklassengesellschaft in einem Zug der niemals hält. Kämpfe um die Rangordnung sind vorprogrammiert. Mir fehlt an vielen Stellen des Filmes der Tiefgang und die Figuren bleiben größtenteils farblos und blutarm. Daher wirken unlogische Sequenzen umso enttäuschender. Gegen Ende nimmt allerdings nicht nur der Zug etwas Fahrt auf und die letzten Meter machen doch ein wenig nachdenklich.......
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am 26. April 2016
ok, die logik lassen wir mal aussen vor... (zb, wie kann das ding störungsfrei die vereiste welt umrunden..etc)

dennoch sehr gutes popcornkino mit skurilen charakteren ...erinnert mich immer wieder an mad max... udn zum anderen an tarantinos vorliebe für eastern...

der plot ist wie gehabt bei einem endzeitdrama, dennoch machen die gut gezeichneten und überzeichnetetn figuren und visual effects den film für mich sehenswert... tilda swinton als obergrottenhässliche ministerin ist allein das ansehn wert ;-)

der schluss hat was episch-poetisches

sehempfehlung für apokalypse-cineasten , die nicht alles so ernst nehmen
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