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Kundenrezensionen

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am 30. Dezember 2014
Da dieser Film schon zig Male intensivst bewertet wurde, halte ich mich kurz. Ich kann nicht beurteilen, wie nah das hier Gezeigte an die Buchreihe herankommt. Daher bewerte ich hier nicht die Gleichheit der Story oder die Realität der Schauspieler zu den Protagonisten in den Büchern. Der FIlm war einfach Hammer. Das kann man ganz klar so sagen. Meist ist es doch immer so: Entwerder es ist eine Art SciFi, und alle Männer fahren drauf ab, Frauen aber gar nicht, oder es ist realistisch, viel Liebe, Romantik und wir Männer verschmähen den Film so lange bis unsere Frauen uns vorjammern:" Schaaatz.?? Zwinker, zwinker... Den will ich seeehn... Mit Diiiiir..." Und dann machen wir's eben. :-)

Aber dieser Film ist eben anders. Er ist sauspannend, relativ schlüssig für das Thema, es sind sowohl hübsche Mädels als auch verdammt attraktive Kerle dabei. Für jeden also etwas. Es gibt viel Prügel, Typen mit bösem Blick und Muskeln, dass die Frauen danach schmachten werden und die Männer eher bewundernd denken: "Würd ich doch nur wieder mehr in die Muckiebude latschen." Zudem habe ich auch noch nie so wahnsinnig viele, und auch noch so geile Tattoos in einem Film gesehen. Gab es überhaupt einen einzigen Darsteller/in, der/ die "kein" Tattoo hatte? Also mich hat das beeindruckt. Die Welt, in der der Film spielt, ist gewaltig, kalt, steinig, leichte Weltuntergangsstimmung, und ganz am Ende des Horizonts, zwischen der ganzen Prügel, dem Blut, dem maschinengleichen Verhalten diverser, sagen wir "Clans", entwickelt sich sogar eine gewaltige Liebesgeschichte, die eigentlich gar nicht sein darf. Aber gerade das macht doch den Reiz erst richtig aus. An zwei Stellen habe sogar ich eine Krokodilsträne nicht mehr zurückhaltn wollen, da es einfach gepasst hat.

Toller Film. Absolute "Muss-in-jedem-Regal-stehen" Empfehlung!
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am 16. April 2016
Ich finde die Orte und Schauspieler sind gut gewählt, dennoch vermisse ich die Beschreibung von Tris Entwicklung im Buch.
Sie wird im Buch als schwaches, verwundbares kleines Mädchen beschrieben. Ich finde ihre Entwicklung, die meiner Meinung nach ein wichtiger Teil des Buches ausmacht, wird im Film stark vernachlässigt.

Ein Vorteil hat der grosse Unterschied zwischen Buch und Film. Man kann es gut im Unterricht einsetzen und vergleichen warum etwas weggelassen bzw. verändert wurde.
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am 14. Oktober 2015
Bei Anschauen des Films fragt man sich: hat nicht ein jeder seine Bestimmung??? Die Geschichte ist trefflich in Szene gesetzt; Vergleichsmomente zur derzeitigen Entwicklung - rein fiktiv (?) Am Ende steht die Frage: hat jeder seinen Platz inne/erkannt?
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am 5. September 2015
Die Bestimmung Divergent ist sehr spannend und erklärt sehr gut, das Machtsystem, in dem Menschen überleben können, wenn sie sich an die Spielregeln der Macht halten. Es gibt aber auch Menschen, die mehreren Systemen dienen könnten und deshalb als Gefahr angesehen werden. Deshalb ist der Titel, Die Bestimmung, nicht ganz passend, da jeder Unbestimmte selber wählen kann, was er erlernen möchte. Es gibt aber nur eine Umbestimmte, die eine Bestimmung zu erfüllen hat.
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am 25. März 2016
Nach dem ich mit Teil 2, Insurgent, begonnen habe, nun endlich Teil 1. Das Thema finde ich überaus interessant und der Film selbst ist spannend gestaltet. Die Akteure selbst bieten ein breites Spektrum ihres schauspielerischen Könnens und stellen es durchaus realistisch dar. Klarer Favourit ist neben den beiden Hauptdarstellern Kate Winslet. Eine Frau, der ich mittlerweile jede Rolle abkaufe und immer wieder gern sehe. Bin nun gespannt auf den 3. Teil, der dieses Jahr in die Kinos kommen soll. Die Welt nach dem Crash...leider ein Thema, das mittlerweile gar nicht mehr so weit von der Realität entfernt ist. Auf jeden Fall ist der Film sehenswert und wird von mir empfohlen.
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am 21. Juni 2016
Ein Film der Definitiv unterhaltung bietet und mit Spannung aufwarten kann. Nichts was man unendlich weit zerdenken muss, sondern einfach etwas genießen kann. Die Seichtheit und der Skript wird häufiger kritisiert, wer aber sich mal etwas entspannen man, für den ist das auch das richtige. Ich mochte die Liebesgeschichte die erzählt wird und würde mich über einen zweiten Teil freuen.
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am 18. Dezember 2015
Es geht um eine Entscheidung wegen den Fraktionen und diese muss jeder treffen in diesem Film. Ich bin wirklich mitgerissen worden es ist ein wunderbarer mehr oder weniger Fantasy Film. Die Bücher dazu habe ich nicht gelesen. Also kann ich nur zu dem Film sprechen der mich immer wieder packt. Ich empfehle ihn genau deswegen weiter
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am 6. Mai 2016
Hi Film-Fans. Hier wieder eine hoffentlich hilfreiche Rezession von mir.
Ob der Film der Buchreihe gerecht wird kann ich nicht sagen, da ich keine lese Ratte bin. Die
Story an sich und Bilder sind sehr ansprechend. Schauspielerische Leistung der Hauptdarstellerin eher mäßig. Vllt soll sie laut der Buchvorlage so sein, aber ich für meinen Teil hätte mir mehr Gefühl gewünscht. Das wir keine Sexszene haben finde ich vollkommen in Ordnung, nur wäre mir persönlich etwas mehr knistern zwischen den beiden wünschenswert gewesen.
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am 8. Juli 2016
fängt an wie die tribute, sieht dann aus wie ein werbefilm für die marines und wird dann richtig gut. spannend, mitreißend, unerwartet, schade, daß er dann so einen trivialen schluß hat, so richtig 0815 (ein stern abzug.) trotzdem beste unterhaltung, wenn man solche filme mag.
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am 18. April 2014
Zugegeben, ich bin mit niedrigen Erwartungen in den Film gegangen. Man ist es doch generell gewöhnt, dass Hollywood sich die Filmrechte „trendigsten“ Jugendbücher krallt und daraus einen Film fabriziert, in der Hoffnung er würde im Hype der Bücher inbegriffen sein und sich dadurch den Erfolg sichern – leider hat sich oft in der Vergangenheit gezeigt, dass die Filme nicht ihrer Vorlage gerecht wurden, was zumeist am Drehbuch lag.
Das war bei Die Bestimmung – Divergent jedoch nicht so. Mit niedrigen Erwartungen bin ich rein und begeistert wieder raus aus dem Kinosaal gegangen. Wow! Diesen Effekt hatte ich zuletzt als ich in Die Tribute von Panem – Catching Fire (einer der wenigen sehr guten Buchverfilmungen) gegangen bin. Ich war ziemlich erstaunt wie gut sich alles gefügt hat, vom Drehbuch bis zu den Schauspielern.

Der Inhalt noch einmal kurz:
In einem zukünftigen Chicago muss Tris sich zwischen fünf Fraktionen entscheiden: Altruan, die Selbstlosen – Candor, die Ehrlichen – Amite, die Friedlichen – Ken, die Wissenden und Ferox, die Furchtlosen. Sie selbst ist bei den Alturan aufgewachsen, fühlt sich jedoch nicht zugehörig und auch der Test, den alle sechzehnjährige vor ihrer Entscheidung machen müssen, hilft ihr auch nicht weiter. Denn sie bekommt kein eindeutiges Ergebnis, was sie zu einer Unbestimmten macht. Und in einer Welt, die nur funktioniert, wenn jeder seinen Platz hat und den auch behalten muss, passt so etwas gar nicht rein.

Das erste was mir aufgefallen ist, ist die wunderschöne Szenerie. Die Kamera- und Farbeinstellungen sind wunderschön und passen wie angegossen in das futuristische Chicago. Betont wurde dies noch vom Lens Flare, der mir auch aufgefallen ist. Bei vielen Filmen stört es mich besonders, wenn er zu schnell geschnitten ist, sodass man gar nicht mitbekommt, was passiert oder wann eine Szene endet. Divergent spielt mit den Schnitten: Man weiß nicht, ob wir uns noch in einer Halluzination von Tris befinden oder nicht (Spoiler: Besonders die Übergänge in ihrer Angstlandschaft haben mich beeindruckt). Was ich auch gelungen fand, war, wie viel man gesehen hat. Das erste, womit der Zuschauer konfrontiert wird, ist der Zaun, der um Chicago herum erbaut wurde, und auch das zerbombte Chicago selbst verleiht einen guten Eindruck, in was für einem Setting wir uns hier befinden. Die Kampfszenen sind nicht zu hektisch, sodass man noch sehr gut sehen kann, was eigentlich vor sich geht, die Kamera ist nie zu wackelig oder ungenau und das hat mir sehr gut gefallen.
Die Farben im Film sind immer sehr leuchtend und gesättigt, was mir auch sehr gut gefällt. Trotz der schwarzen Anzüge, die die Ferox immer tragen, kam mir nichts eintönig vor, was verdeutlicht, dass die Welt in Divergent eben nicht grau und trist ist, sondern vielfältig, und lebendig.

Zu den Schauspielern kann ich nur sagen: Durch und durch perfekt. Als Shailene Woodley als Tris gecastet wurde, wusste ich sofort, dass sie diese Rolle meistern wird. Sie schafft es, Tris auf der Leinwand Tiefe zu geben: Ihre Wandlung ist atemberaubend. So wird sie von der körperlich schwachen, aber ambitionierten Beatrice zur harten, furchtlosen und kämpferischen Tris, die, obwohl sie sich für eine andere Fraktion entschieden hat, ihre Altruan Eigenschaften nicht ganz ablegen kann. So schafft es Woodley, eine perfekte Balance zwischen der emotionalen, aber auch zähen Tris zu schaffen und somit ihren Charakter dem Zuschauer nahezubringen.
Bei Theo James, der Four spielt, hatte ich zunächst Bedenken, aber auch nur, weil ich ihn nicht von vorherigen Filmen kannte wie Woodley. Diese Bedenken haben sich nach ca. fünf Minuten Screentime von Four verflüchtigt. Für mich ist er /der/ Four, den man respektiert und den man auch bewundert. Was die Interaktion zwischen ihm und Tris geht, so fand ich die im Film hervorragend ausbalanciert. Man kennt es, dass man besonders die Romanze in Jugendbuchverfilmungen betont, und dadurch der Rest untergeht, aber in Divergent ist dem nicht so! Man sieht, wie die beiden sich näher kommen, und das auf ganz natürliche Weise. Die Chemie zwischen Theo und Shailene hilft dem ganzen, es nicht gezwungen aussehen zu lassen. Find ich top! Beide bilden ein dynamisches Duo das man einfach mögen muss.

Auch Zoe Kravitz, die Christina – Tris‘ beste Freundin – spielt, leistet tolle Arbeit, genauso wie Miles Teller, der Peter spielt, von dem man gar nicht so ‚harte‘ Rollen gewöhnt ist! Ein kleines Highlight bildet im Film Kate Winslet, die als Jeannine die Antagonistin verkörpert. Alles in allem kann ich mich nur wiederholen, dass das Casting für diesen Film einfach nur passend ist und ich mir keine Beschwerde erlauben möchte!

Die Musik fand ich absolut passend! Ich bin eigentlich kein Fan davon, wenn in solchen ‚ernsteren‘ Filmen Popmusik zum Einsatz kommt, aber hier hat sich die Musik gut mit dem Film selbst eingeblendet. Vor allem wird der ein oder andere bemerken, dass vor allem die Lieder von Ellie Goulding zu hören sind. Das hat der Regisseur damit kommentiert, dass ihre Musik zur Stimmung des Films passt und Gouldings Stimme die „innere Stimme [ihrer] Heldin Tris“ seien. Dem kann ich nur zustimmen. Auch Woodkid und Zedd sind zu hören, und hier kann ich mich auch nie wiederholen, passen wunderbar zu den Szenen, in denen ihre Lieder eingesetzt wurden. Zum allgemeinen Score ist u.a. Hans Zimmer beteiligt und ist auch sehr stimmig!

Zum Inhalt des Films selbst: Dem Buch kommt die Verfilmung sehr nah dran. Die kleinen Änderungen haben mir überhaupt nichts ausgemacht, im Gegenteil, ich habe sie nur begrüßt! Für mich sind das ein paar Extras, die sich perfekt in den Film und in die Geschichte einfügen. Ich bin mir aber auch ziemlich sicher, dass jeder, der das Buch nicht gelesen hat, auch wunderbar der Handlung folgen kann. Alles Wichtige wird zugleich am Anfang erklärt und sollte keine großen Fragen offen lassen!

Manch einer mag Divergent mit The Hunger Games vergleichen, denn – ja, beide sind Jugendbuchverfilmungen die in einer Dystopie spielen und ja, wir haben hier wieder eine Heldin, die nicht ganz in das vorgegebene System passen und ja, hier spielt Gewalt wieder eine Rolle, aber NEIN, Divergent ist nicht dasselbe wie The Hunger Games! Oberflächlich betrachtet weisen sie Ähnlichkeiten auf, aber es werden ganz andere Themen behandelt! In Divergent lernen wir eine ganz andere Zukunftvision kennen, die aus anderen Gründen entstanden ist als Panem. Man darf nicht in den Film gehen mit der Einstellung, dass es ja so etwas sei wie die The Hunegr Games. Natürlich kann ich diesen Film wärmstens den empfehlen, die Hunger Games gut fanden und nun etwas in diesem Genre schauen wollen – nämlich: Dystopie. Was gerade sowieso im Trend ist. Aber ich bin generell jemand, der es ablehnt, dass zwei erfolgreiche Buchreihen miteinander verglichen werden. Das ist genauso wie wenn man jeden Fantasyfilm mit Liebesgeschichte heranzieht und sagt „Das ist genau wie Twilight!“ oder man Vampire in ein Internat steckt und sagt „Das ist ja wie Harry Potter und Twilight vermischt!“ Die Wahrheit ist: Nichts, was auf den Filmmarkt kommt, ist sonderlich originell. Alles hat es schon einmal gegeben. Divergent hat jetzt nur das Pech, dass The Hunger Games vorher in die Kinos gekommen war und natürlich einen Maßstab gesetzt hat.

Im Großen und Ganzen möchte ich sagen, dass ich überaus zufrieden mit diesem Film bin, als jemand der die Bücher gelesen hat und jemand, der Filme gerne schaut und sich mit ihnen auseinandersetzt. Der Film dauert um die 140 Minuten, was aber auch passt, weil man erst einmal die Welt, in der die Handlung spielt, aufgebaut werden muss. Nachdem der Film zu Ende war, wollte ich ihn sofort nochmal sehen. Lohnt sich auf jeden Fall!
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