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Kundenrezensionen

4,6 von 5 Sternen
134
4,6 von 5 Sternen
Heroes - limited Digibook
Format: Audio CD|Ändern
Preis:13,91 €+ 3,00 € Versandkosten


TOP 1000 REZENSENTam 21. Dezember 2016
Heroes ist sozusagen mein erstes Sabaton Album - lieben gelernt habe ich die Band auf einem kleinen Livekonzert.
Live sind die Jungs unschlagbar gut. Heroes als Album steht den alten Alben auch in nichts nach - Super Sound, gute Geschichten und historische Korrektheit sprechen hier für sich.

Klar Empfehlung!
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am 4. Februar 2017
Download funktioniert nicht, Hilfestellung fehlt völlig.
Wird an Kontaktaufnahme verwiesen und dann beginnt der "Abfrage"-Horror....
Leider ist hier der "Self"-Service extrem schlecht.
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am 14. Dezember 2016
Zurück zu alter Stärke, nach dem etwas schwächeren Carolus Rex nun wieder eine richtig gute CD, ich hoffe nur geht es weiter bergauf.
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am 18. Mai 2017
Sabaton ist eine der Bands die bei mir zurzeit auf und runterlaufen :) ich kann es jeden Fan nur dazu raten es sich zu holen
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am 15. Dezember 2015
Tja, was soll ich sagen ... ?

Die hätte ich mit 15, 16 Jahren sicher so ins Herz geschlossen, dass ich mir Buttons mit dem Bandnamen ans Revers gesteckt und Aufnäher mit ihren Plattencovermotiven auf die Kutte genäht hätte. Auf meine alten Tage muss der unmittelbare Kauf der CD "Heroes" reichen - schon der schmissige Auftakt "Night Witches" war für mich Kaufgrund genug. Das ist die Art von Musik, für die ich damals Accept, Manowar & Co. geliebt habe - und, natürlich, allen voran, die Elder Statesmen des Heavy Metal, die nach wie vor sehr großartigen Iron Maiden, deren "The Trooper" Sabaton sicher rauf und runter gehört haben, bevor sie sich ans Schreibpult gesetzt haben (für mich führt z. B. eine ziemlich direkte Linie von "The Trooper" zum galoppierenden "Smoking Snakes"). Da ist dann ein Album entstanden, das man sicher guten Gewissens als Konzeptalbum bezeichnen kann. Eine durchgehende Geschichte wird zwar nicht erzählt und eine Rockoper ist "Heroes" zwar auch nicht geworden, aber jeder der Songs auf dem Album dreht sich um das, was sein Titel verheißt: Heldenhaft geht's zu auf "Heroes", martialisch und auch, wen wundert's, sehr pathetisch.

Dazu gehört auch das oft und gern verwendete Stilmittel des wortlosen "Whoah!"-Chors, den das Publikum bei Liveauftritten sicher aus voller Kehle mitgrölt - wenn der ZDF Fernsehgarten-Shantychor "Santiano" ein Heavy Metal-Album aufnähme, es käme vielleicht so etwas heraus wie "Heroes" (mit "To Hell and Back" hat sogar ein Stück auf die CD gefunden, das deutliche Anleihen beim Folk macht). Beim trotzig betitelten "Resist and Bite" zum Beispiel werden zwar in Wirklichkeit markige Sachen wie "All alone! Stand alone!" gesungen, aber ich will stattdessen trotzdem immer "Leinen los, Leinen los!" raushören.

In ihrer schwedischen Heimat scheinen die Jungs von Sabaton seit Jahr und Tag ziemlich beliebt zu sein, Heimspiele sind dem Vernehmen nach schon mal innerhalb einer halben Stunde ausverkauft, Meriten als Vorgruppe von Iron Maiden hat sich die Band offenbar auch schon verdient - wenn die Herren sich mit dem Lebenslauf bei mir vorstellen müssten, wären sie auf jeden Fall schon mal zum Bewerbungsgespräch eingeladen, und immerhin hat mich einer ihrer Texte auch schon dazu animiert, mir die Leseprobe eines Sachbuchs auf meinen kindle Paperwhite zu laden - mal sehen, vielleicht besorge ich mir das Buch, das sich mit der Inspirationsquelle zum Text von "Night Witches" beschäftigt, tatsächlich (mal sehen, welcher Querverweis darin dann wieder steckt - man kommt wirklich schnell vom Hundertsten ins Tausendste in diesen medial bewegten Zeiten).

Ach, ja: Es stört mich nicht einmal das marrrkant rrrrollende "r", mit dem sich der Sänger flott als Nicht-Muttersprachler des Englischen entlarvt.

R e s ü m e e

"Heroes" ist In einem für mich guten Sinne altmodischer, melodischer Heavy Metal - nicht sonderlich verzwickt, eingängig, druckvoll. Wer mit Iron Maidden, den Scorpions (jaja, ich weiß), Judas Priest, Saxon & Co. groß geworden ist und sich ein Herz für Musik bewahrt hat, die man gern ein paar Dezibel lauter hört, sollte ruhig mal ein Ohr riskieren - meine persönlichen Anspieltipps stehen weiter oben im Text.
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am 18. August 2016
Eigentlich ist es müßig etwas über ein Album von SABATON zu schrieben, die Schweden sind eine Vollgastruppe und schaffen es einen von der ersten Minute an mitzureißen. Dabei haben sie ein ganz feines Gespür für den idealen Opener, auch auf "Heroes" haben sie mit "Night Witches" den perfekten Song ausgewählt. Die Nummer kracht richtig brutal und knallhart aus den Boxen, brettert einem förmlich die Birne weg und versetzt einen gleich in so eine spezielle Stimmung in der man nur ausrasten und headbangen möchte!
Das fiese an den Songs von SABATON sind die eingängigen Melodien und die chorähnlichen Mitsingrefrains, ich kann mich diesen Songs einfach nicht entziehen. "No Bullet's Fly", "To Hell and back", "Resist and Bite" und "Far from the Fame" sind beste Beispiele dafür, das ist kraftvoller Powermetal wie ich ihn mir wünsche.
Ich kenne inzwischen sehr viele Menschen die bemängeln das sich SABATON immer gleich anhören würden, finde ich jetzt nicht, sie haben ihren Stil gefunden und den ziehen sie auch gnadenlos durch. Es gibt Bands die erkennt man mit den ersten Tönen, SABATON ist eine davon, die knallharte Gitarren, das erbarmungslos treibende Schlagzeug, der scheppernde Bass und die sehr eigenwillige Stimme von JOAKIM BRODEN sind unverkennbare Merkmale der Band. Ebenso gehört das Gespür für großartige Melodien und die Affinität zu Texten die von großen Schlachten und Kriegsgeschehnissen erzählen zu den Trademarks der Schweden. Diese martialischen Texte eignen sich natürlich bestens für die schnelle und harte Musik der Schweden, Balladen sind bei SABATON jetzt eher Mangelware.
Auf "Heroes" beweisen sie aber das sie auch das drauf haben, mit "The Ballad of Bull" haben sie eine ganz starke Ballade am Start - eine der besten Nummern die sie, meiner Meinung nach, jemals geschrieben haben. Man sieht also, das diese harten Jungs es auch mit Gefühl können - großartig! Auch "Hearts of Iron" ist eine absolute Granate, hier hat man sich an Bands wie beispielsweise RAINBOW und ACCEPT orientiert und ein Zitat aus JOHANN SEBASIAN BACH`S genialem Stück "Air" eingebaut. Hört sich klasse an, definitiv mein Album-Highlight!
Genau diese beiden Nummern beweisen das SABATON sich weiterentwickelt, und ihre kompositorischen Fähigkeiten erweitert haben.
Trotzdem sind natürlich die schnellen, harten und kraftvollen Brecher die Kernkompetenz der fünf Nordmänner, das können sie perfekt, das ist ihre große Stärke. Das alles vermischen sie mit sehr viel Bombast, epischen Chören und hymnenhaften Refrains - das Konzept greift und überzeugt. Ich habe mich noch nie bei einem Album von SABATON gelangweilt und möchte fast schon behaupten das SABATON gar keine schlechten Alben machen können.
Auf der Digibook-Edition ist mit "7734" noch ein Bonus Track drauf der bereits auf "Metalizer" veröffentlicht wurde und zu meinen absoluten Lieblingssongs des schwedischen Panzerbataillon gehört. Auch der zweite Bonus Track "Man of War" ist eine richtige Granate, insofern hat sich der etwas höhere Preis für diese Edition für mich voll ausgezahlt.

Mein Fazit: SABATON haben mit "Heroes" meine Erwartungen voll und ganz erfüllt, genau so habe ich dieses Album erwartet. Von einem Album der fünf Nordmänner erwarte ich schnelle und kraftvolle Melodien die sofort ins Blut gehen, Refrains die sich sofort in die Gehörgänge fräsen und eine klare und sauber Produktion. Das alles bietet "Heroes", genau wie das Album davor und das Album davor und das davor......!
Kurz gesagt, wer alle vorherigen Alben mochte, der wird auch "Heroes" lieben, wer Neues erwartet hatte ist ziemlich naiv, SABATON bleiben sich und ihrem Stil treu - gut so!
Von mir gibt es natürlich eine ganz klare Kaufempfehlung für dieses Brett - keine Frage!

Meine Bewertung: 9,5 von 10 Punkten.
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HALL OF FAMETOP 50 REZENSENTam 27. Mai 2014
Sabaton bleibt sich treu. Das muss man mögen.

Überwiegend Ohrwurmqualität.

Das Problem bei Sabaton ist immer der vermeintlich martialische Inhalt der Songs. Erst wenn man die Texte mitliest (und versteht), erkennt man, dass die Thematik nie wirklich verherrlicht wird. Wenn aber wie hier ein Sabatonneuling in einem Refrain das Wort Auschwitz raushört, stellt er die Band (und den, bei dem er sie gehört hat) schnell in eine völlig falsche Ecke. Auch die Optik von Joakim ist nicht metaltypisch, er würde auch als Gangstarapper durchgehen.

Deshalb hier (auch wenn sich niemand hierher verirrt) : Metal im allgemeinen und Sabaton im besonderen ist unpolitisch, und schon gar nicht rechts !!
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am 15. März 2015
Mir war Sabaton bis vor einer Woche völlig unbekannt. Ich bin zufällig auf die Band gestossen, als ich den Eventkalender eines Veranstalters in meiner Nähe auf der Suche nach einem guten Konzert unter die Lupe genommen habe. Es klingt vielleicht etwas verrückt, aber der Name war irgendwie Musik in meinen Ohren, daher habe ich spontan und ohne Probehören ihr neuestes Album "Heroes" bestellt.

Bereits der erste Song "Night Witches" liess mich aufhorchen, bei "Inmate 4859" lief es mir eiskalt den Rücken runter und beim grandiosen "To Hell and Back", war ich unwiderruflich und unlösbar am Sabaton-Haken gefangen. Dieser Song erinnert irgendwie an einen dieser Spaghetti-Western Soundtracks, der dann auf originelle und gekonnte Art und Weise "metallisiert" wurde. Passt vom Stil her damit auch perfekt zum Helden des Songs, Audie Murphy, der ja nach dem Krieg durch seine Westernfilme Berühmtheit erlangte. Die kraftvolle, wuchtige und doch melodiöse Musik auf diesem Album hat mir förmlich die Sprache verschlagen, ich bin absolut begeistert. Über die übrigen Songs und deren Texte wurde in den verschiedenen Rezensionen ja bereits detailliert und aufschlussreich geschrieben, deshalb werde ich nicht mehr näher darauf eingehen. Meiner Meinung nach ist auf dem gesamten Album nicht ein einziger Schwachpunkt oder Lückenfüller zu finden, jeder Song ist auf seine Art und Weise absolut hinreissend und massgeschneidert für die ungewöhnliche Stimme von Joakim Brodén. Eine dunkle und mächtige Stimme direkt aus Walhalla - so würde Odin singen. Dass ich in der Zwischenzeit auch die übrigen Alben bestellt habe, versteht sich von selbst. Ich kann dieses Werk uneingeschränkt weiterempfehlen. Dabei rate ich auch Leuten, die normalerweise nicht unbedingt auf Metal stehen, mal reinzuhören, es lohnt sich. Das Live-Konzert im Juli kann ich kaum erwarten.
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am 14. September 2015
"Heroes" ist das 8. Studioalbum der schwedischen Power Metal Band Sabaton (wenn man die Demo-CD mitzählt) und erschien im Mai 2014. Eingespielt haben es Joakim Brodén (Lead Vocals, Keyboards), Pär Sundström (Bass, Backing Vocals), Chris Rörland (Guitar, Backing Vocals), Thobbe Englund (Guitar, Backing Vocals) und Hannes van Dahl (Drums). Produziert hat das Album wieder Peter Tägtgren (u.a. Dimmu Borgir und Marduk).

"Heroes" ist das erste Album in neuer Besetzung von Sabaton. Nur Joakim Brodén und Pär Sundström blieben vom alten lineup an Bord. Es hat sich aber weder musikalisch noch textlich wenig verändert bei den Schweden.
Die drei ersten Tracks (`Night witches`, `No bullets fly` und `Smoking snakes`) sind recht flott und gehen gut ab. Erst bei `Inmate 4859` wird etwas Geschwindigkeit rausgenommen, ein recht hymnischer Titel. `To hell and back` ist auch eher im midtempo gehalten. `The ballad of bull` ist tasächlich eine Ballade, mit Piano und Streichern unterlegt. `Resist and bite` ist typisch für Sabaton. `Soldier of 3 armies` ist ein highlight hier auf der Platte, leider etwas kurz. Überhaupt sind die meisten Titel auf "Heroes" recht kurz ausgefallen. Auch der Bombast wurde im Vergleich zum Vorgänger "Carolus Rex" etwas runtergefahren. Auch die beiden letzten Songs, `Far from the fame` und `Hearts of iron`, sind Sabaton pur.
Die beiden Bonussongs `7734` und `Man of war` fallen gegenüber den vorherigen Songs nicht ab. `7734` ist eine Neueinspielung des Titels vom "Metalizer"-Album.

Trotz neuer Besetzung bleiben Sabaton ihrem Stil treu, Power Metal mit Texten über Kriege und Schlachten wird gespielt und gesungen. Der Bombast wurde gegenüber "Carolus Rex" etwas zurückgeschraubt. Da die ganz grossen Hits fehlen, halte ich hier 4 Sterne für angemessen. Das Album erreichte Platz 2 in Deutschland und sogar Platz 1 in den schwedischen Charts.
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am 21. Mai 2015
Einen so rasanten Aufstieg wie Sabaton konnte wohl kaum eine andere Metal-Band in den letzten Jahren erleben. 2005 kannte die Schweden kaum jemand, mittlerweile gehören sie zu den größten Nummern im Power-Metal-Sektor. Begründet liegt das sicherlich in der Mischung aus leicht zugänglichen und sich dabei von anderen Bands abhebenden Liedern verbunden mit der textlichen Fokussierung diverser Kriege vornehmlich des 20. Jahrhunderts. Wobei gerade die Thematik in Verbindung mit der Gute-Laune-Musik auch dazu beiträgt, dass Sabaton enorm polarisieren. Wer der Band ohnehin schon ablehnend gegenübersteht, wird mit dem aktuellen Album "Heroes" nicht viel anfangen können, doch meiner Meinung nach hat die Scheibe auch das Potenzial, für viele Anhänger der Band eine schwere Enttäuschung zu sein.

Das Liedgut auf "Heroes" ist nämlich aus meiner Sicht qualitativ unterdurchschnittlich für die Band und bietet gleichzeitig fast keine Innovationen. Nach wie vor liefern Sabaton wenig filigrane "Stampfsongs" ab, die kaum Überraschungen oder Tempowechsel bereithalten, dafür aber eingängig sind. Auf "Heroes" wird in Sachen Zugänglichkeit und "Pop-Appeal" eine neue Ebene erreicht, so geht kaum noch ein Stück länger als vier Minuten. Auch dadurch jedoch gleitet das Album weiter ins Belang- und Einfallslose ab. Aus meiner Sicht fehlen "Heroes" einfach die Lieder, die nachhaltig mitreißen (wie früher z.B. "Primo Victoria", "Ghost Division" oder "In the Name of God") genauso wie die ausufernden, dramatisch-pathetischen Hymnen (z.B. wie "Cliffs of Gallipoli", "Uprising" oder "Carolus Rex"). Eine kleine Ausnahme bildet für mich der kurze Opener "Night Witches". Dieser kommt der ersten Kategorie der oben genannten Lieder relativ nah, wirkt wie eine Mischung aus "Ghost Division" und "Midway", bei der die Keyboards - welche auf dem Rest des Albums eine etwas weniger dominante Rolle spielen als auf den Vorgängern - in altbekannter Weise zum Tragen kommen. Zudem bietet "Night Witches" auch den mit Abstand überraschendsten Songaufbau. Ansonsten bietet das Album aber hauptsächlich Material, das wenig Abwechslung bereithält, bei dem Sabaton fleißig von ihren anderen Alben klauen und das insgesamt auf mich wirkt wie eine B-Seitenzusammenstellung.

Bei "Heroes" werden die Geschichten einzelner "Kriegshelden" erzählt, was mal was neues bei Sabaton ist. Gerade mit dieser thematischen Ausrichtung ist jedoch vielleicht auch die Unauffälligkeit der neuen Lieder zu erklären. Songs wie "Far From the Frame" oder "Resist And Bite" sind nicht schlecht, aber auch völlig gesichtslos und austauschbar. Besonders erschreckend finde ich, wie sehr sich die Band wiederholt. Sehr gut merkt man das, wenn man den Refrain von "No Bullets Fly" mal mit dem von "Killing Ground" vom Vorgänger "Carolus Rex" vergleicht.

Weiter oben hatte ich angemerkt, dass mir die großen Hymnen fehlen. Versuche, in Richtung der dort genannten Songs zu gehen, gibt es auf "Heroes" zwar, aber "Inmate 4859" und "Hearts of Iron" sind für mich auch nicht mehr als ein müder Abklatsch früherer Werke. Ungewöhnlich für Sabaton ist hingegen die hauptsächlich vom Klavier geführte Ballade "The Ballad of Bull", die aber meines Erachtens musikalisch enorm misslungen ist und noch dazu mit Zeilen wie: "Sometimes war is killing / Sometimes it's saving lives" wahre Lyrik aus der Hölle enthält.

Zusammenfassend betrachtet kann ich an "Heroes" kaum etwas Positives finden. Das Album ist in der regulären Fassung nicht einmal 40 Minuten lang und komprimiert den typischen Sabaton-Sound in kompakte, schnörkellose Lieder. So etwas kann gut gehen, "Coat of Arms" etwa war meiner Meinung nach auf gelungene Art recht ähnlich gelagert. "Heroes" hingegen klingt enorm verbraucht und besteht aus Songs, die sich untereinander zu großen Teilen kaum unterscheiden und qualitativ in meinen Augen durchweg hinter älteren Werken der Band zurückbleiben. Hardcore-Sabaton-Fans werden wohl trotzdem zufrieden sein. Allen anderen rate ich vom Kauf ab, jedes andere Sabaton-Album halte ich für gelungener.
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