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Kundenrezensionen

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TOP 1000 REZENSENTam 17. Juli 2014
Professor Andrew Martin landet in der Psychiatrie, nachdem er nackt durch Cambridge gelaufen ist. Ist der geniale Mathematiker, der schon so lange am Beweis der Riemannschen Vermutung arbeitet, jetzt verrückt geworden? Nein, denn die Wahrheit ist viel unglaublicher. Andrew Martin ist tot, und ein Vonnadorianer hat seinen Platz eingenommen, um jeden Hinweis auf die Lösung der Riemannschen Vermutung zu vernichten. Dabei muss der neue Andrew Martin feststellen, dass die Menschheit eine komplexere Spezies ist, als bisher vermutet wurde. Während er sich immer besser in seiner Tarnung zurechtfindet muss er feststellen, dass ihm seine Frau Isabell und sein Sohn Gulliver zunehmend am Herzen liegen.

Der Anfang des Buches ist skurril und unterhaltsam. Der Vonnadorianer, der nun im Körper von Andrew Martin steckt, berichtet von seinen ersten Tagen auf der Erde. Für ihn ist alles absolutes Neuland, weshalb er auch gleich in der Psychiatrie landet. Doch dank seiner besonderen Gabe, andere zu beeinflussen, wird er schnell entlassen und kann im Haus des Professors seiner Aufgabe nachgehen. Ob er sie zur Zufriedenheit der Moderatoren erledigen kann?

Gleich von Beginn an beeindruckte mich die Sprache des Buches. Der neue Andrew beobachtet die Spezies Mensch und bringt seine Schlussfolgerungen treffend auf den Punkt. Dies ist oft humorvoll, regt aber auch zum Nachdenken über eigentlich selbstverständliche Dinge an.

Wirkt der neue Andrew zunächst noch distanziert gegenüber den Menschen, beginnt er bald, Gefühle zu entwickeln. Diese bringen ihn in eine verzwickte Lage und es entstand eine untergründige Spannung aufgrund der Frage, welche Entscheidung er wohl treffen wird. Andrew wurde mir immer sympathischer und ich konnte mich sehr gut in ihn und seine verzwickte Situation hineinversetzen.

„Ich und die Menschen“ ist ein Buch, bei dem ich gar nicht zu viel über die Handlung verraten will, weil ich eine uneingeschränkte, klare Leseempfehlung abgebe und jeden dazu auffordere, dieses Buch selbst zu entdecken. Dieser Roman ist für mich im Nu zu einem Herzensbuch geworden, denn ich erlebte die Geschichte als rundum perfekt. Es bietet einen unvergleichlichen Blick auf die Spezies Mensch und gleichzeitig eine berührende Handlung, bei der Freude, Hoffnung, Enttäuschung und Leid eng beieinander liegen und ein positiver Grundton trotz allem erhalten bleibt. Ihr müsst dieses Buch unbedingt gelesen haben!
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am 6. April 2014
Was sind die Menschen nur für seltsame Wesen?

Wer könnte diese Frage besser beantworten als ein Ausserirdischer, der auf diesen Planeten kommt um eine Mission zu erfüllen. Der Mathematiker Andrew Martin hat ein als unlösbar geltendes mathematisches Rätsel gelöst. Die Vonnadorianer sind sich sicher, dass die primitive Rasse Mensch dieser Wahrheit nicht gewachsen ist. Sie schicken einen von ihnen auf die Erde, um den Professor zu töten und alle Spuren seiner Entdeckung auszulöschen. Der Ausserirdische in der Gestalt des Professors hat anfänglich einige Schwierigkeiten, sich anzupassen. Vieles, was die Menschen tun, erscheint ihm unsinnig und rückschrittlich. Unseren Alltag durch seine Augen zu sehen ist so witzig. Ich musste oft laut lachen beim Lesen. Langsam gewöhnt er sich an seine menschliche Gestalt. Er beginnt zu fühlen, entdeckt die Kunst und gutes Essen und Wein und er verbündet sich mit dem Hund des Hauses. Seine Mission gerät immer mehr zur Nebensache, viel zu sehr nimmt ihn sein neues Leben in Beschlag und eines Tages trifft er eine folgenschwere Entscheidung...

Das Spannende an diesem Buch ist der Perspektivwechsel: Wie könnte es sein, von aussen betrachtet zu werden? Unsere Handlungen und Motive mal ganz anders zu hinterfragen? Was macht uns menschlich? Das Buch rüttelt auf und regt an eigene Verhaltensweisen und Gewohnheiten zu hinterfragen.
Der Schreibstil ist leichtfüßig und wirklich sehr, sehr witzig. Die Story ist mitreißend geschrieben und tiefgründig, ja fast philosophisch. Die "Menschwerdung" des Ausserirdischen hat mich nachdenklich gemacht und tief berührt. Letztlich wird er ein besserer Mensch als das Original, das er ausgelöscht hat.
Seine 97 Ratschläge an die Menschen sind eine wunderbare Erinnerung daran, was es heißt lebendig zu sein in dieser Welt.

Ich kann dieses Buch uneingeschränkt empfehlen.
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am 19. Juni 2014
Mit eigenen Worten
Es ist Freitagnacht und ich - ein Wesen von einem weit entfernten Stern - befinde mich im Körper von Professor Andrew Martin. Ich habe eine Aufgabe, ich wurde bestarft. Ich muss zu den Menschen. Dabei weiß doch jeder, dass Menschen egoistisch, gierig und böse sind. Ich stehe also auf einer Autobahn, als ich mich im Körper von Professor Andrew Martin befinde und ich bin nackt, das scheint schon mein erster Fehler zu sein und ich werde noch viele weitere machen. Aber irgendwie habe ich das Gefühl, dass die Menschen gar nicht so schlecht sind. Immerhin haben sie Erdnussbutter und Weißwein.

Wirkung
Das Cover ist wirklich wunderschön. Es hat mich sofort magisch angezogen. Die dunklen Farben gefallen mir unheimlich gut und auch die Gestaltung konnte mich einfach von sich überzeugen. Der Titel passt inhaltlich wunderbar zum Buch, denn er muss die Menschen und ihre ganz eigene Art und Weise erst einmal kennenlernen. Die Stimme von Christoph Maria Herbst passt wunderbar zu diesem Hörbuch. Ich konnte mich sehr gut ihn die Charaktere hineinversetzen, mir die Umgebung vorstellen und war einfach gefesselt von diesem Hörbuch.

Positives
Schon der Anfang konnte mich von sich überzeugen, weil der Leser bzw. der Hörer direkt angesprochen wurde und man sich Gedanken darüber machen konnte, was einem dort erzählt wird. Ich fand den Einstieg in die Geschichte sehr leicht, weil der Ich-Erzähler (Das Lebenwesen von einem weit entfernten Stern) einem alles genau erklärt hat: Wie kam es dazu, dass er auf der Erde war? Was macht er auf der Erde? Durch die Stimme von Christoph Maria Herbst und dem angenehmen Schreibstil des Autoren wurde mir der Protagonist sehr schnell sympathisch. Die Menschheit und ihre Eigenarten wurden auf eine witzige Art und Weise auf die Schippe genommen. Der Schreibstil war sehr locker leicht und zumindest beim Hören sehr angenehmen. Der Ich-Erzähler hat es mir sehr leicht gemacht mich in diese hochentwickelte Lebensform hineinzuversetzen und mich auch selber ein bisschen über uns Menschen lustig zu machen. 'Die Charaktere waren alle sehr gut beschrieben, sodass man ihre Reaktionen und Handlungen nachvollziehen konnte, aber richtig hineinversetzen konnte ich mich natürlich am besten in den "neuen" Andrew Martin. Der Verlauf der Geschichte konnte mich fesseln und von sich überzeugen, weil man genau gesehen hat, welchen Wandel "er" im Laufe der Geschichte durchmacht. Wie er sich immer mehr für die Menschen und das Menschsein interessiert, Eigenarten übernimmt und beginnt sich damit wohlzufühlen. Das Tempe war gut und für mich genau richtig zum Hören. Die Konstellation der Personen und Welten waren mal etwas ganz neues und ganz anderes und hat mich sehr gut gefallen, weil es meiner Meinung nach nicht übertrieben wurde. Das Ende konnte mich glücklich machen. Ich konnte dadurch gut mit dieser Geschichte abschließen. Manchmal muss man eben menschlich sein, um glücklich zu sein.

Negatives
Ich habe nichts Negatives zu melden.

im Kopf geblieben
Eine Tragödie ist immer eine Komödie. Sie ist nur noch nicht fertig. Eines Tages werden wir darüber lachen.

Bewertung
Note 1 {sehr gut}
Anfangs habe ich erst gedacht, dass dieses Hörbuch wohl eher nichts für mich ist, aber mit jeder Minute wurde es besser, bis ich mich am Ende eigentlich gar nicht mehr losreißen wollte. Am liebsten hätte ich noch stundenlang weiter zugehört. Zum einen wegen der angenehmen Stimme von Christoph Maria Herbst und zum anderen wegen dieser locker leichten Geschichte, die mich mitten ins Herz getroffen hat. Denn so sind wir Menschen, wir lassen fiktive Figuren unser Herz erobern und dieses Buch und "er" konnten mein Herz erobern.
Ich würde dieses Hör/Buch allen empfehlen, die sich gerne mal selber auf die Schippe nehmen und ein gefühlvolles Buch lesen/hören wollen.
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am 24. April 2016
Andrew Martin ist ein begnadeter Professor für Mathematik in Cambridge und fachlich hoch geachtet, auch wenn menschlich einiges zu wünschen übrig lässt, denn so begnadet er auf seinem Fachgebiet ist, das Zwischenmenschliche liegt ihm nicht. Dass er augenscheinlich völlig den Verstand verloren hat, zeigt sich in der Tatsache, dass er nackt durch die Gegend und auch eine Autobahn entlang wandert. Schlussendlich wird er aufgegriffen und landet in der Psychiatrie.

Tatsache jedoch ist, dass Professor Andrew Martin tot ist - er starb nur wenige Stunden, bevor er nackt durch die Gegend wanderte. Sein Körper übernommen hat ein Vonnadorianer, der die Publikation einer Entdeckung Martins verhindern soll, denn mit dieser Entdeckung wäre es den Menschen möglich, durch das All zu reisen und das will nun wirklich keine intelligente Rasse im Weltall.

Dank seiner Fähigkeit, Leute zu beeinflussen, wird er recht schnell aus der Psychiatrie entlassen und darf wieder nach Hause. Nun steht er vor der ihm völlig unbekannten Aufgabe, ein Leben als Mensch zu führen. Jedoch hatte Professor Martin zu allem Überfluss auch noch eine Ehefrau namens Isabell und einen Sohn namens Gulliver. Gerade das Verhältnis zu letztem ist mehr als angespannt und überhaupt, wie agieren Menschen nur untereinander? Mit Logik hat dieses Miteinander nicht viel zu tun, dass muss "Andrew" schnell feststellen und doch muss er bleiben und sicherstellen, dass Martins Entdeckungen nicht publik werden - zur Not muss er über Leichen gehen. Doch irgendwas haben die Menschen und gerade diejenigen, die seine "Familie" sind, die ihn zögern lassen ...

Diese merkwürdige Menschheit und ihre komischen Gewohnheiten! Der Plot wurde humorvoll und authentisch erarbeitet, allerdings schweifte mir der "neue" Andrew dann doch etwas zu sehr in mathematische Begebenheiten ab, sodass ich hier immer fast den Faden verloren habe. Die Figuren wurden realistisch erarbeitet, wobei mir hier die Figur des Gulliver sehr ans Herz gewachsen ist, denn bei ihm merkt man, wie sehr er schon zuvor Probleme mit seinem Vater hatte. Den Schreibstil empfand ich als angenehm zu lesen, muss aber gestehen, dass mich das Buch nicht überzeugt hat. Ich hatte hier andere Vorstellungen anhand des Klappentextes, die Umsetzung war einfach nicht meines.
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am 23. Oktober 2015
Was für ein tolles Buch! „Dieses Buch, das Buch, das du in Händen hältst, spielt genau hier, auf der Erde. Es handelt vom Sinn des Lebens und von überhaupt nichts. Es handelt davon, was passieren muss, damit man auf die Ewigkeit verzichtet und sich der Sterblichkeit überlässt. Es handelt von Liebe und toten Dichtern und Erdnussbutter mit ganzen Nüssen. Es handelt von Materie und Antimaterie, von allem und nichts, von Hoffnung und Hass. Es handelt davon, wie man ein Mensch wird.“ Sagt diese Textpassage nicht schon alles? Nun muss er, der Vonnadorianer, also auf der Erde in die Rolle des Mathematikprofessor Andrew Martin schlüpfen und seine Mission erfüllen, denn die Erdlinge sind noch nicht bereit für dessen Entdeckung. Seine Herausforderung: sich auf der Erde mit ihren Zweibeinern mit nicht sehr hoher Intelligenz zurechtzufinden. Ein Buch mit ganz viel Komik, das immer mehr zu einem fast philosophischen Werk wird. Denn bei allen Unzulänglichkeiten gibt es auch sehr viel Schönes und Gute im Leben der Menschen, er muss diese Möglichkeiten nur nutzen. Ein Lesegenuss und herzerwärmendes Buch.
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TOP 1000 REZENSENTam 14. Juli 2014
Der Titel des Buchs „Ich und die Menschen“ des englischen Autors Matt Haig lässt den Käufer stutzen, denn beinhaltet ist die Aussage, dass einer der handelnden Personen kein Mensch ist. In der Tat spielt in diesem Roman ein Vonnadorianer, eine ganz eigene Lebensform eines weit entfernten Orts im All, die Hauptrolle. Zu Beginn seiner Erzählung richtet dieser Protagonist zunächst Vorworte einerseits an die Menschen, zu deren Planet er von den Moderatoren der Vonnadorianer geschickt wurde und andererseits an seine eigene Spezies, denen er mit diesem Roman eine Art Reisebericht gibt.

Der Außerirdische, der auf der Erde die Identität des Cambridger Universitätsprofessors Andrew Martin annimmt, findet sich ungeplant auf einer Autobahn wieder statt zu Hause im Büro des von ihm verkörperten Professors. Er hat einen Auftrag zu erfüllen und soll dabei möglichst wenig Aufmerksamkeit erregen. Dazu ist es notwendig, gewisse Daten vor der Verbreitung auszulöschen, was dazu führt, dass Menschen, die bereits davon Kenntnis genommen haben, zu eliminieren sind. Seine Kenntnisse der englischen Sprache sind rudimentär und über die Umgangsformen der Menschen miteinander weiß er wenig, doch er lernt sehr schnell. Dennoch wird er von der Polizei aufgegriffen, allein aufgrund der Tatsache, dass er ohne Kleidung auf der Erde angekommen ist und keinen Sinn darin sieht, solche zu tragen. Er wird in die Psychiatrie eingewiesen, aber nach kurzer Zeit darf er zu seiner Frau und seinem Sohn heimkehren. Bis hierher hat er schon etliche Eindrücke seiner Umgebung wahr- und aufgenommen und in gewissem Maße verarbeitet, doch nun beginnt wahrlich ein Feuerwerk für seine Sinne. Seine Auftraggeber drängen auf Erfüllung seiner Mission, doch Trotz erwacht in ihm gegen eine marionettenhafte Ausführung seiner Aufgabe. Seine Neugier, die Welt näher kennenzulernen ist erwacht, aber er ist austauschbar …

In diesem Buch lernen Sie, lieber Leser, unsere Welt mit ganz anderen Augen kennen. Allerdings ist der vonnadorianische Ich-Erzähler nicht unbeeinflusst, denn seine Spezies hat bereits ein erstes Bild von den Menschen entwickelt. Sie sind seltsam, nur mittelmäßig intelligent, hässlich und gewaltbereit. Der „neue“ Andrew hinterfragt jede Begebenheit. Zunächst scheint sich sein vorgefertigte Eindruck über die Erdbewohner zu bestätigen. Nach und nach jedoch lernt er hinter die Fassade zu blicken, die fast jeder um sich herum aufgebaut hat. Er begreift, warum wer in welcher Situation wie reagiert. Eine ganz besondere Herausforderung für sein Verständnis ist sein 16-jähriger Sohn Gulliver. Denn der ursprüngliche Andrew war als Vater und Ehemann kein Vorzeigemensch. Mit dem Hintergrund, dass er möglichst unauffällig agieren soll, nimmt er immer mehr menschliche Verhaltensweisen an. Und nicht nur das, er entwickelt Gefühle, die er bisher noch nicht kannte, denn ein Vonnadorianer lebt nach rationalen Überlegungen.

Auf humorvoll unterhaltsame Weise hält der Autor dem Leser einen Spiegel seiner eigenen Welt vor. Diese leicht lesbare Geschichte macht nachdenklich über Sinn und Unsinn unseres Lebens. Dieser zunächst so überlegen auftretende, grundsätzlich negativ zu den Menschen eingestellte Außerirdische wurde mir mit der Zeit sympathischer. Einzig seine Fähigkeit den Menschen den Tod zu bringen hat mich zögern lassen ihn als Freund zu sehen. Dennoch war es für mich ein besonderes, nicht alltägliches Lesevergnügen, ein Buch das ich gerne weiterempfehle.
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am 13. August 2014
Ich habe für dieses tolle Buch nur lobende Worte.
Selten habe ich schon bei den ersten Seiten eines Buches so herzlich lachen müssen, wie bei
diesem.

Es war total witzig zu lesen, wie dem Nicht - Andrew Martin in seiner Anfangszeit auf der Erde
so einige "Hoppalas" passiert sind, aber auch seine Gedanken, die Menschen betreffend, waren
zum Schmunzeln.
Wunderschön war es, mitzuverfolgen wie das Wesen in Andrew langsam gelernt hat, das
Menschsein zu lieben, die guten Seiten der Erdenbewohner zu sehen und wie er Gefühle
empfinden und auszudrücken versucht hat. - Deswegen habe ich all das Geschriebene geradezu
verschlungen.

Und was mir in "Ich und die Menschen" über die Menschen, die Gesellschaft, den (technischen)
Fortschritt, über das Leben an sich und vor allem über die Liebe bewusst geworden ist, ist Gold
wert. - Allein deshalb lohnt sich das Lesen!

Ich kann und will das Eintauchen in diese fantasievolle und für's Leben lehrreiche Lektüre jedem
uneingeschränkt empfehlen!
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Was würdest du über die Menschen denken, wenn du selber keiner wärst? Wenn du auf die Erde kommen würdest, um dort eine Mission zu erfüllen. Wenn du von ganz weit weg auf unseren Planeten kommen würdest. Würdest du die Menschen ekelig finden, weil sie anders aussehen als du? Würdest du ihr Handeln und Denken verstehen?

Genauso geht es dem "Wesen", das sich in Andrew Martin ein neues "Zuhause" gesucht hat. Andrew wandert nachts durch die Stadt. Er ist nackt. Und alles kommt ihm fremd vor. Natürlich wird er irgendwann von der Polizei aufgegabelt und landet irgendwann in einer psychiatrischen Klinik. Doch sagt er niemandem, dass er gar nicht wirklich Andrew ist, sondern, dass er eben in Wirklichkeit von einem Planeten kommt, der Millionen Lichtjahre von der Erde entfernt ist.

Ihr denkt, ihr lest ein Science-Fiction-Buch? Mitnichten! Ich glaube, dass diese Geschichte näher an der Realität ist, als es manch anderer Roman je könnte! Denn der Autor hält dem Menschen einen Spiegel vor und beim Lesen hatte ich anfangs das Gefühl, "ertappt" zu werden und ermahnt. Doch je weiter ich in die Story tauchte, desto mehr "Mensch" wurde ich. Und nicht nur ich ...

Mir hat das Thema dieses Buches SEHR interessiert! Es geht um die wissenschaftlichen Dinge, die mit dem Universum zu tun haben. Und mit Dingen, die Menschen erforschen und mit Dingen, die sie besser nicht erforschen sollten. Es geht aber auch um Liebe. Und Freundschaft. Und wie das alles so in unserem Dasein zusammengehört.

Was sich wirklich sehr fiktiv anhört, ist es am Ende gar nicht. Vor allem dann nicht, wenn man zwischen den Zeilen liest. Lasst euch ein auf dieser wunderbare Geschichte und ihr werdet verstehen, was ich damit meine! Manchmal darf es im Leben eben auch mal skurril und spooky sein, oder?
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am 11. August 2014
Ich werde jetzt keinen ellenlangen Text schreiben worum es genau geht, was passiert, ... etc. Das sollte man selber lesen. Was ich aber sagen möchte ist: ich lese sehr viel, aber ich habe noch nie so ein Buch wie dieses hier gelesen. Es beinhaltet Attribute wie: Witz, menschliche Psychologie und den trivialen Dingen, mit denen wir uns beschäftigen, warum wir das tun, was wir tun bzw. warum wir nicht das tun, was wir sollten und wollen. Es gibt viele Vergleiche unserer Existenz auf mathematischer Ebene, die ich persönlich toll finde und vieles mehr.... hört sich verwirrend an, ist es aber nicht ;)
Es geht tatsächlich einfach nur darum was es bedeutet Mensch zu sein. Ich kann es wirkliche jedem empfehlen und die Menschen, die sich selbst öfter mal reflektieren, werden viele ihrer eigenen Gedanken darin wiederfinden. Enjoy!
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am 18. Mai 2016
Kurzbeschreibung:

„In diesem Hörbuch geht es um dich“
In einer regnerischen Nacht wird Andrew Martin, Professor für Mathematik in Cambridge, aufgegriffen, als er nackt eine Autobahn entlangwandert. Professor Martin ist nicht mehr er selbst. Ein Wesen mit überlegener Intelligenz und von einem weit entfernten Stern hat von ihm Besitz ergriffen. Und es ist nicht begeistert von seiner neuen Existenz. Es hat eine denkbar negative Meinung von den Menschen, jeder weiß schließlich, dass sie zu Egoismus, übermäßigem Ehrgeiz und Gewalttätigkeit neigen. Doch andererseits: Kann eine Lebensform, die Dinge wie Weißwein und Erdnussbutter erfunden hat, wirklich grundschlecht und böse sein? Und was sind das für seltsame Gefühle, die es überkommen, wenn es Debussy hört oder seiner vermeintlichen Frau Isobel in die Augen blickt?

Christoph Maria Herbst ist der perfekte Interpret für den außerirdischen Ich-Erzähler, der nach und nach Gefallen an seinem irdischen Leben findet: amüsant, berührend und sehr menschlich.

Meine Meinung:

Auch wenn einer Story, die von einem Außerirdischen handelt, der sich in einem Mathematiker wieder findet, vielleicht im Normalfall nicht unbedingt in mein bevorzugtes Beuteschema gefallen wäre, hat mich die Hörprobe so unfassbar neugierig gemacht, dass ich mich gerne auf diese Geschichte eingelassen habe.

Alleine das Vorwort finde ich schon urkomisch und ich kann euch versprechen, die Geschichte bleibt so amüsant!

Ich weiß gar nicht, wie oft ich selbst über menschliche Eigenschaften, oder Gepflogenheiten grinsen musste, die auf den ersten Blick tatsächlich völlig unlogisch wirken.
Wie soll es da erst einem Vonnadorianer gehen, der sich plötzlich in der menschlichen Hülle eines Mathematik Professors Andrew Martin wieder findet, um eine Mission zu erfüllen?

Warum um Himmels Willen regen sich alle über einen Menschen auf, der nackt am Straßenrand steht? Kann es tatsächlich so wichtig sein, sich mit einer zweiten "Hauthülle" zu bedecken?
Der neue Andrew Martin versteht die Menschen nicht, findet ihr Äußeres abstoßend, vor allem wegen des großen Riechorgans mitten im Gesicht und ist alles andere als Begeistert, dass gerade er auf die Erde geschickt wird.

Auch wenn "Ich und die Menschen" nach einem spaßigen Sci-Fi klingt, hat es der Autor geschafft eine wundervolle und stellenweise philosophischen Geschichte zu erschaffen, die mich unheimlich berührt hat.
Nach und nach lässt Matt Haig den Außerirdischen die Welt der Menschen erkunden und vielleicht sogar ein Stück weit verstehen.
Aber ganz ehrlich? Wir Menschen verstehen uns doch oft selbst nicht wirklich ;)

Für mich persönlich lebt dieses Hörbuch aber vor allem auch durch den perfekt ausgewählten Sprecher!
Christoph Maria Herbst hat selbst immer schon etwas skurriles in der Stimme und ist für mich wirklich zu absoluten Andrew Martin Personifizierung geworden.
Sein Sarkasmus und sein Wortwitz passen einfach "wie die Faust aufs Auge" zu der Story und haben das Hörbuch zu einem wahren Hörgenuß gemacht.

Da mich aber auch die Geschichte selbst unheimlich Begeistert hat, überlege ich tatsächlich es noch mal zu lesen, ich bin nämlich sehr gespannt darauf, ob es mich auch ohne die Stimme von Christoph Maria Herbst so begeistern kann.

Fazit:

Einfach nur genial! Wahnsinnig witzig und gleichzeitig so tiefgründig, dass man manchmal nicht weiß, ob man seinen Gedanken über den Sinn des Lebens nachgeben soll, oder erst einmal Tränen lachen muss :)
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