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am 28. März 2016
Ich möchte gerne meinen leicht modifizierten Kommentar auf eine Rezension zu meiner eigenen Rezension machen:

Ich finde es von den Filmemachern sehr vorbildlich und mutig, dass in diesem Hollywoodfilm mit bekannten großen Namen sozial-, medien- und kriegskritische Themen zentral eingebaut wurden.
Es ist mehr als offensichtlich und offenkundlich, dass das im Film enthaltene "The Novak Element" eine Parodie auf die selbstgerechte Berichterstattung einiger (US amerikanischer) Medienkanäle und deren Talkshows und Talkshowhosts, insbesondere "The O'Reilly Factor", ist.
Außerdem versteht der Film sehr gut den Wahn einiger US Bürger und Politiker von deren patriotisch-nationalistischem hin zu faschistoidem Verhalten aufzuzeigen. Der Faschismusaspekt beginnt mit den Szenen in Teheran und dem Schwärmen vom Talkshowhost Novak über die Leben US amerikanischer Bürger, welche gerettet werden, während (Kinder-)Leben in anderen fernen Staaten scheinbar nichts wert sind - Stichworte: "Kollateralschaden", God's chosen country und USA, ach ja die wunderbare USA, über alles, alles, einfach alles und jedermann auf diesem Planeten.
Ebenso wird während der gesamten Filmlänge der Bogen gespannt über innere Sicherheit um jeden Preis zum Preis der Freiheit. Wer die Freiheit zum Preis der Sicherheit aufgibt, verliert am Ende beides. Dies mündet zum Ende des Films dann nochmal, in Novaks finalem Wutausbruch, darin, dass abermals die derzeit in der Realität von der USA und seinen verbündeten "Partnern" und NATO-Mitgliedern praktizierten Drohnenmorde der Zivilbevölkerung thematisiert werden (Novaks Schwadronieren über Drohnen etc.).
Ebenso wird sehr schön gezeigt, dass der Mensch immer Mensch bleibt und keine perfekte Maschine aus einem Menschen gebastelt werden kann, egal wie sehr es auch versucht wird. Das menschliche Element gewinnt im Film, mit allen seinen Schwächen und emotionalen Unwägbarkeiten etc. stets die Oberhand, auch mit allen negativen Folgen für Robocop und sein (soziales) Umfeld.
Ich bin ein sehr großer Freund guter Actionfilme und ich fand die Neuauflage von Robocop einen sehr gelungenen Versuch die gute Action und die großartigen Effekte mit einem moralischen, ethischen Faden zu untermalen. Ohne jemals zu sehr und durchgängig belehrend zu sein.
Offensichtlich ist dem Regisseur sogar das Kunststück gelungen, dass im Endeffekt jeder Zuschauer das in den Handlungsstrang und als Fazit hineininterpretieren kann was ihm in den Sinn kommt. Vielleicht auch dadurch, dass Novak solch eine überzeichnete Karrikatur tatsächlicher Medienakteuere ist. Diesen Eindruck habe ich zumindest bei vielen Rezensionen, die bemängeln und kritisieren der Film sei USA-verherrlichend, wobei er für mich das Gegenteil gewesen ist. Ich denke das macht ein gutes Stück Kunst, Literatur, Film aus, denn die dargestellten und behandelten Themen und Inhalte sind existenziell und zeitlos.
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am 13. Dezember 2015
Als Kind der 80er, das mit Actionklassikern wie 'Stirb langsam' und Verhoevens 'Robocop' groß geworden ist, muss man auch wissen, was ein Remake aus den alten genialen Werken macht. Daher hab ich mich bei einer Aktion hier entschlossen, das vielerorts als Mediabook beworbene Produkt zu erwerben.

Es ist ein eher 'kleines' Mediabook. Inhaltlich bleibt es zwar bei DVD und BD als Datenträger, doch fällt zum einen die Broschüre recht schmal aus und zum anderen liegt diese nur bei und ist nicht wie üblich eingearbeitet oder steckt in einem Seitenschuber. Die Gefahr, dass diese Broschüre herausfällt oder/und Knicke bekommt, ist recht groß. Äußerlich ist das Mediabook in seinem matten schwarz-rot sehr schick anzusehen, doch nun zum wichtigen, dem Film.

Lange hab ich gebraucht, mich an den Film heranzutrauen, weil ich mir so ungern durch neue und andere Zeiten einen tollen Film kaputtmachen lasse. Ganz so weit ging es hier nicht, aber die Einzelheiten sind schon wichtiger als ein Gesamtresümee.

Die Drehbuchautoren haben recht erfolgreich die Geschichte von damals in die heutige Zeit bzw. eine denkbare Zukunft herübergebracht und an diese angepasst. Einige längst überholte Sachen wurden durch neue Ideen ordentlich aufgepeppt und dem ganzen ein anders futuristisches Gewand verpasst, das hervorragend passt. Sehr gut!
Die Geschichte um Alex Murphy und seine Familie war im Original eher Grundlage für alles mögliche, hier ist sie Teil des Geschehens und beeinflusst den Verlauf auch weiterhin.
Die Aufbereitung politischer und wirtschaftlicher Hintergründe ist ebenfalls recht gut gelungen, wobei aber auch dies eher auf plattem Niveau erfolgt, anstatt wirklich aufzuklären oder gar wachzurütteln.
Die Zwiegespaltenheit von Dr. Nortons Handlungen sind schön anzusehen, aber dank Gary Oldman wäre hier einiges mehr drin gewesen.
Man darf aber nicht vergessen, dass es sich um einen Hollywoodblockbuster handelt, daher sind Tiefe und Mitdenken eher nicht gefragt, sondern Schauwerte. Bei diesen übertreibts der Film nicht, und klotzt auch nicht zu wenig, sondern genau richtig.

Aaber wieso bleibt dann dieser fade Beigeschmack, der mir den Film noch immer nicht richtig ans Herz wachsen lassen will? Daher MUSS ich nun vergleichen und komme recht schnell zu dem Schluss, dass mir drei Sachen in der Neuauflage gewaltig fehlen:
- Spannung: wenn ein Film wirklich gut ist, guck ich nicht alle 20 Minuten auf die Uhr. Bei dem hier hab ichs getan und nach einer Laufzeit von 64 Minuten hab ich das Ende fast herbeigesehnt, denn bis dahin plätscherte die Handlung nur so vor sich hin.
- Zynismus: das Original ist mit seinen Werbeeinblendungen und seinem ganzen eine tolle Dystopie, die genau platzierte Seitenhiebe austeilt, die den Zuschauer zu einem bösen Lachen bewegen. Im neuen Robocop ist alles auf Fakten gebügelt (Samuel L. Jacksons Auftritte), gänzlich humorfrei und komplett vorgekaut. Ich bin (außer bei Dr. Norton) weder hin- und her-, geschweige denn mitgerissen.
- Blut & Gewalt: Mir ist klar, dass der Film mit einer 12er Freigabe keine Gewalt enthalten darf, aber die Überspitzung diesbezüglich im Original machte den Reiz des Ganzen aus. Es rückte dies etwas weiter in die Ferne, was es mehr als Filmerlebnis deklarierte. Der neue versucht auf Krampf ernst und realitätsnah zu wirken. Das widerstrebt mir und funktioniert nicht.

Robocop 2014 ist insgesamt also recht gelungen, eine gute Abendunterhaltung, eine schöne Berieselung nebenbei, hat aber im Gegensatz zu seinem Original einiges eingebüßt.
Was hätten die Macher besser machen können?
Es sollte ja unbedingt eine Neuauflage sein. Hätten die Macher nur ein klein wenig weiter gesponnen und eine neue Robocop-Geschichte chronologisch nach den bisherigen angesiedelt, wäre die (Film)Welt für meine Begriffe etwas mehr in Ordnung. Im neuen patrouilliert ED-209 schließlich schon die Straßen anderer Länder, während er im Original eine Neuvorstellung war, daher wirkte das für mich eher nach einer Fortsetzung als nach einer neuen Fassung.
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am 13. Juni 2015
Ich denke, über den Film muss man nicht allzu viel sagen, wurde schon hier oft genug getan!

Da es sich hier um ein Reboot/Remake handelt, nehme ich Bezug da drauf! Ich kenne die "alten" Filme aus meiner Jugendzeit; ich kann sagen dass man hier mit neuester CGI-Technik ein wahres Effekt-Wunderwerk geschaffen hat! Effekte sind grandios geworden!

Zur Handlung:
Hier ist es schön, dass man zum einen die "Entstehung" des Robocop gut dargestellt hat. Der Protagonist muss erstmal mit seiner neuen Rolle, seinem neuen Leben klar kommen und wird vom Schauspieler sehr gut vermittelt. Ein neues Leben im Metallkörper!
Die Schwierigkeit zwischen ihm und seiner Familie wird ebenfalls gut geschauspielert.

Auch finde ich es super, dass es nicht zum dumpfen Geballerfilm mutiert, sondern der Rachefeldzug gegen die Bösewichte, die ihm das angetan haben, nur ein Handlungsstrang ist! Auch der Kampf zwischen Boss der Technologiefirma und dem Ingenieur, der Robocop herstellt, ist super!!
Ich bin auch dankbar, dass Robocop am Ende des Films wieder silber wird. Das MUSS sein!! :)

Zur Bluray:
Hülle ist toll, schönes Steelbook - Muss sein für Robocop :) !!
Bluray läuft bei mir super, tolles Bild auf meinem HDTV!!

Fazit:
Super Film, actiongeladen mit Tiefgang!! Toller Neustart des Films!!! Empfehlenswert!
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am 25. Dezember 2015
Keine Spoiler
Ich kann die negativen Rezensionen nicht nachvollziehen. Ich denke,die negativen Bewertungen,kommen daher,daß die hartgesottenen Fans zu hohe Erwartungen haben und für den Mainstream das Franchise zu nischenhaft speziell ist. Als Fan des Originals wird sowohl dem Kenner,als auch dem unvoreingenommenen Cineasten ein guter zeitgemäßer Actionfilm geboten.

Das Originalmaterial wurde sehr realistisch an die heutige Zeit angepasst. Die Handlung ist schlüssig.Die Umstände und Ereignisse wurden soweit verändert,daß Sie heute glaubwürdig sind,inklusive der technologischen,aber auch gesellschaftlichen Entwicklung seit dem Original. Die Hauptcharaktere sind angenehm unverbraucht und frisch.Ganz normale Menschen,die dem Zuschauer ans Herz zu wachsen.In den Nebenrollen sind bekannte Charakterdarsteller zu finden,die dem Film die richtige Note verleihen. Die Stimmung ist ernst,aber zu keiner Zeit comichaft düster.. Man sollte sich von der Altersfreigabe nicht blenden lassen, die Schußwechsel sind durchaus blutig und die Gewalt kompromislos.Robocop kuschelt nicht. Etwas unnötig ist der Seitenhieb auf die amerikanischen Law-and-Order Politiker,aber darüber kann ich hinweg sehen. Ich würde den Film als ähnlich gelungen bezeichnen wie das Reboot von Batman
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am 30. November 2015
Ich werde hier mal nicht den 585. Vergleich mit dem Originalfilm starten - da ich letzteren auch sehr lange nicht gesehen habe, konnte ich fast ganz unvoreingenommen an das Remake rangehen. Mir scheint erstmal die Betrachtungsweise hier sehr männlich geprägt (ich bin selber von dieser Gattung). Ich finde den Film ziemlich Gewalt verherrlichend und - in dieser unblutigen und unbrutalen Weise - auch eher schädlich für den jungen Gucker, da verharmlosend.
Die "Botschaft" erinnert eher an kurzweilige Ego- oder Taktikshooter als eine vertiefte Auseinandersetzung mit dem moralischen Konflikten Mensch - Maschine bzw. Emotion/Leid - Berechnung/Richten. Wozu soll bitte ein Roboter dazu programmiert werden, jemanden, der ein Messer oder eine andere lächerliche Feuerwaffe in der Hand hält (die keinerlei Bedrohung für eine solche gepanzerte Maschine darstellt) als ungehorsamen Aggressor zu identifizieren und zu eliminieren, statt ihn zu verhören, festzunehmen und einem Staatsanwalt zu geben?! In diesem Film wird aber nicht verhandelt, sondern einfach gleich geschossen (von allen Seiten), wie im wilden Westen! Der kriminelle Abschaum ist das einzig Böse, nichts Menschliches ist in ihm - wie langweilig und vorhersehbar, scheinbar willkürliche (wenn auch wenig schmerzhaft wirkende) Gewalt am fließenden Band rechtfertigend…
Die Reaktionen der Charaktere (wie z. B. Alex‘ Frau nach dem Unfall / (vermeintlichen) Toden zu Beginn und zum Ende der Geschichte, Mr. Murphy im Umgang mit seinem Zustand und seiner Familie, Beispiel Telefongespräch) sind auch nicht immer glaubwürdig und nachvollziehbar. Die Hauptdarsteller wie der Chef der Robo-Firma oder der journalistische TV-Berichterstatter übertreiben ihre Rolle fast bis zur Karikatur. Trotz deutlich gezeigter Macken haben alle Hauptpersonen kaum Sympathiepunkte von mir erhalten, sie sind mir oft zu einfältig und von ihren eigenen egoistischen Zielen und Profilierung besessen. Was soll z. B. diese selbstherrliche und vollkommen parteiische Berichterstattung mit emotionalen Ausbrüchen von einem permanent grimmig drein schauenden Samuel L. Jackson? Ist das der Journalismus der Zukunft oder wieder nur so eine merkwürdige USA-typische Show zur Generierung von Einschaltquoten?
Die graphischen Effekte sind natürlich insgesamt toll, aber ihnen fehlen die sinngebenden Anteile, um dem Film Seele zu geben (ähnlich wie in der technoktratisch verspielten Kleine-Jungs-Filmreihe Transformers). Das Design von Kleidern über Waffen bis zu Gebäuden der Zukunft wirkt teilweise sehr dröge bis militärisch (kantig / protzig männlich), aber nicht auch nur irgendwie schön. Gleichzeitig finde ich diese Robocop-Welt und Story zu bunt / wenig düster oder geheimnisvoll (wie bei den neueren der alten Batman-Filme vor der Nolan-Zeit). Und wieso bekommt Robocop nicht mal ein paar ordentliche Kleider / einen schicken Anzug, bevor er Frau und Kind wiedersieht (die sich bei seinem Metallmuskeln-Anblick nicht einmal erschrecken oder zumindest Befremdung und Berührungsängste zeigen)...?
Vieles scheint unnötig gehetzt und überstürzt in der Inszenierung der Story, worin sich letzlich der Fokus auf die seichte Action-Unterhaltung dieses Films zeigt. Die Kampfszenen nach dem Motto "wir oder sie" sind absolut vorhersehbar und gar nicht spannend, eher nervig. Ziemlich dämlich die ganzen Horden an Gegnern, die sich Robocop mühelos entgegenstellen, um sich dann willenlos (und beinahe widerstandslos) zum Fraß vorwerfen lassen. Die Charakterzeichnungen finde ich allseitig dürftig, Entwicklungen sind kaum festzustellen.
Fazit: Kurzweilig unterhaltender, (bis auf die organischen, kümmerlichen Restkörperteile von Murphy) nett anzuschauender, hollywood-typischer Materialschlacht-Heldenfilm mit dramatischem Anleihen für das Kind im Manne, jedoch weniger für die ganze Familie. Dafür die beiden Sterne. Mir fehlte allerdings eine inspirierende, philosophisch anregende Gesellschaftskritik, die sich bei diesem Thema in einem Science-Fiction-Szenario geradezu aufdrängt, bearbeitet zu werden. In der in diesem Film gezeichneten Zukunft will sicher keiner ernsthaft leben, soviel erreicht der Film dann doch - trotz spektakulärer Waffen und (merkwürdiger oder cooler?) zweiseitig-durchsichtiger Displaytechnologie mit massivem gebogenen Rand (die wiederkehrende Tendenz zu wieder größeren, aber filigranen Handtelefon-/Multimediageräten wird hier jedenfalls mal knallhart widerrufen ;) Und Schutzgefühle bei durch in den Straßen aufmarschierende Riesen-Kampfbots in Teheran? Ne, das glaubt natürlich gleich jeder im amerikanischen Fernsehen (und dass der Rest der Welt sich das gefallen lässt, nur die sich unverändert moralisch überlegen fühlende US-Regierung nicht)…
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am 2. November 2014
Science-Fiction-Action im Blockbuster-Format (FSK12, also kein Vergleich zum Original von Paul Verhoeven).
Mit Joel Kinnaman als Murphy, Gary Oldman als Spezialisten für die kybernetischen Prothesen, Michael Keaton (Tim Burtons Batman von 1989 und 1992) als gewissenlosen OmniCorp-Vorsitzenden, Abbie Cornish als besorgte Ehefrau, Jackie Earle Haley (Rorschach aus Watchmen und Freddy Krueger aus A Nightmare on Elm Street, 2010) als Waffenausbilder und OmniCorp-Pitbull und Samuel L. Jackson als TV-Mogul (nur in einer kleinen Nebenrolle). Nett anzuschauen, Popcorn-Kino halt. Für mich Note 2-
(Die Tragödie um Murphy und seine Familie macht den Film keineswegs zu einem Drama, sondern gehört einfach zu dieser Geschichte dazu.)
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am 4. Dezember 2016
Ich hatte einen kitchigen Kinderfilm der Unrealistisch und langweilig ist erwartet, haben ihn aber geguckt da er bei Amazon prime ausläuft. Nach dem Angucken bin ich doch begeistert, die Action ist einzigartig und realistisch, Robocop ist nicht unbesiegbar, sondern hat einfach nur eine schnelle Reaktionszeit und schaltet feinde so schnell aus das sie seinen Schwachpunkt im Gesicht nicht Treffen können.

Auch die Story ist gut und spannend. Sie zeichnet eine Utopie mit einigen Schattenseiten ab in der Roboter im Ausland für den Krieg eingesetzt werden und Ziviltode auf einem Minimum halten. Es gibt dennoch Verbrecher und Terroristen. Im Inland soll Robocop, ein Mensch/Roboterhybrid die Akzeptanz der Bevölkerung für Roboter verbessern damit sie endlich bei der Polizei eingesetzt werden können.

Wer scifi liebt oder einfach nur Actionfilm fan ist kommt bei dem Film sicherlich auf seine Kosten.
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TOP 1000 REZENSENTam 6. September 2015
Mit Neuverfilmungen von Klassikern der 80er Jahre bin ich in letzter Zeit eigentlich weniger glücklich gewesen. Häufig wurde der Humor gekillt und die Special Effects überdeckten den Plot und die Charakterezeichnung (s. z.B. "Total Recall"). Deswegen habe ich lange gezögert, dir neue Robocop-Fassung zu schauen.

Doch es hat sich wirklich gelohnt. Neben der verbesserten Tricktechnik ist die Erzählung in sich logischer und zusammenhängender und die kritischen Momente in einem nicht ganz so futuristischen Amerika sind viel deutlicher von aktuellen Gegebenheiten abgeleitet. Besonders der lange Einstieg über die Auslandsfriedensmission von Law-and-Order-Robotern ist eine wunderbare Hinführung zur Problematik dieses Films, die den Moderator der Ereignisse auf verschiedene Arten und Weisen in Frage stellt.

Medien-, Technik- und allgemeine Gesellschaftskritik in einer schnellen, nachdenklichen und glaubwürdig erzählten Story. Was will man mehr.
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am 21. März 2015
Und wieder wird zu unrecht auf ein Remake eingedroschen, aber nicht von mir!

Der neue ROBOCOP ist sowohl optisch als auch storytechnisch generalüberholt worden. Hier hat man es sogar geschafft, trotz niedriger Altersfreigabe ein mitunter actionstrotzendes Szenario zu schaffen. Beim Remake hat man die emotionale Seite der Geschichte mehr in den Vordergrund gebracht, als beim Gewaltfilm von damals. Diese Tiefgründigkeit gepaart mit guten Schauspielern verleihen der Geschichte einen neuen Reiz. Was früher Ballerorgie ab 18 war, ist heute ein optisch schicker und inhaltlich ausgegorener 12er, der mich (und den Jugendlichen von damals) restlos überzeugt und positiv überrascht hat.
Als ich die Kritiken las, hatte ich starke Bedenken, ein harmloses Filmchen zu sehen zu bekommen. Mitnichten! Der neue ROBOCOP glänzt stark wie aus einem Guss und ist bedenkenlos zu empfehlen. Wenn ich den urzeitlichen Kult brauche, schaue ich mir eben Peter Weller an. Aber heutzutage möchte ich schick und technisch up-to-date unterhalten werden.
Kritiken zum Urfilm sind hier nicht angebracht. Vergleiche ebenso wenig, weil ja eine ganze Generation zwischen den beiden Movies liegt.
Also, noch mal im Klartext! Das neueTeil ist TOP!!! Ja, Verhoevens Film ist sehr betagt und bei Fans (wie mir) immer noch angesagt. Doch warum sollte ich mir deswegen diesen flotten und inhaltlich qualitativen Neuling entgehen lassen? In der Filmwelt geht alles! Anything goes!

Unterm Strich betrachtet, wurde ich grandios unterhalten und kann diesen SF-Film empfehlen.
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am 24. April 2015
...gesehen dank Amazon prime...

Ich liebte die alten Robocop Streifen.
Sie waren in ihrer Zeit genau das richtige.
Ein Wahnsinns Filmerlebnis mit Action und Satire ohne Ende.

Womit ging ich in diesen Film?
Mit Erwartung eines Remake, welches bessere Qualität und bessere Action bietet.
Mehr Satire einbaut, mehr Beziehung und mehr Widerstand.
Was bekam ich? Annähernd gleich viel Action, weniger herausgearbeitet.
Leider einzig und allein einen leichten Rachefeldzug gegen die eigenen Killer.
Die Verletzungen, die Reanimation des Robos, alles weg.
Alles für die sinnfreien Kommentare eines gut gespielten Fernsehmoderators geopfert.
Was ist das schade...sehr schade...

Kann ich ihn mir dennoch ansehen diesen Film?
Ja, wer zb TFATF2 ansehen kann ohne sich zu denken was soll denn das, der kann.
Wer sich Sinnfreie Actionszenen in sinnbefreiten Actionfilmen ansehen kann, der kann.
Wer nicht viel erwartet und nur ein wenig geballere vom guten ROBOREMAKE will, der kann.

Ich vergebe ihm ansehnliche, aber dennoch für mich enttäuschende drei Sterne!
(Ein zweites Mal sehe ich ihn mir wohl eher nicht mehr an...)
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