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am 23. September 2015
Ein richtig klassischer, spannender Politthriller der alten Schule, suggestiv, parteiisch, genau wie er sein soll. Ich hätte gut auf die Szenen einer Ehe aus dem Hause Chaussy verzichten können, die bringen den Film wirklich nicht voran. Was mich wieder mal vor den Kopf stößt, ist die "Sonderausstattung" der Blu-ray: Ganze 6 Minuten Interviews, dazu ein lächerliches "Making-of" über 3 Minuten. Eine totale Frechheit. Ich fasse einfach nicht, dass gerade bei solch einem Thema nicht mehr drin war
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am 1. März 2015
Spannender Film, immer dicht an der Wahrheit nach aktuellen Stand. Mit Udo Wachtveitel, Heiner Lauterbach und Benno Führmann top besetzt.
Von der Umsetzung her könnte es besser sein.
Der Einstieg ist etwas gerafft, einige Randszenen wirken abgedroschen und platitüdenhaft (der typische Konflikt zwischen besessenen Rechercheur und Ehefrau, das kennt man schon von J.F.K. Tatort Dallas)
Alles in allem aber sehenwert!
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am 3. Oktober 2014
Ich hab mir als passionierter Wiesngänger diese Perle bereits im Kino angesehen.
Da kann man mal alle bisherigen TV Berichte vergessen. Das hier ist wirklich brisant !
Ein Skandal. Bayern halt ;-)
2 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 12. Februar 2017
Der Spielfilm hat uns recht gut gefallen und uns auch gut unterhalten. Ich würde die BluRay wieder kaufen und kann Ihnen den Kauf empfehlen.
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am 10. Oktober 2014
Der Film hat uns gefallen, weil er spannend war und informativ. Gute Schauspieler spielen eine wahre und grausame Geschichte nach.
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am 25. September 2014
Kann es gar nicht glauben....
Ein spannender Film über die rechte Szene (das Münchener Attentat)
und die Ignoranz der Sicherheitsorgane.
Film aufgrund bekannter Tatsachen.
Sollte man sich unbedingt anschauen!
2 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 12. September 2014
Der Film ist etwas zu akribisch erzählt, hat keinen echten Spannungsbogen und schließt sich damit anderen deutschen Filmen über die Terrorismuspanik an. Gut und böse sind im politischen Spektrum klar verteilt. Der aufrechte, von seinem Thema besessene Journalist ist der Held.
Nichtsdestotrotz ist der Film sehenswert und beleuchtet ein Kapitel bundesdeutscher Geschichte, das nicht vollständig aufgearbeitet ist. Tatsächlich ist dort ein "Blinder Fleck". Insofern ist das kritische Potenzial des Films hervorzuheben.
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am 30. Mai 2014
Ein sehr brisanter, sehr politischer Film, der viele Fragen aufwirft und gleichzeitig beantwortet. Mit sehr viel Hintergrundwissen bestückt und in der heutigen ein unbedingtes Muss. Preis-Leistung sehr gut.
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am 17. Mai 2014
Wenn es einen politischen Skandal gibt oder ein terroristischer Anschlag geschah, dann treten Politiker gern vor das Mikrophon und sagen Sätze wie „Ich verlange eine brutalst mögliche Aufklärung“. Und diese erwartet die Bevölkerung dann auch. In dieser Phase sind auch die Medien hellwach und berichten täglich. Doch durch andere Ereignisse rückt die Aufklärung immer mehr in den Hintergrund, bis sie vergessen ist. Das macht einen schon wütend, erst recht, wenn Menschen durch ein Attentat ihr Leben verloren haben oder für den Rest ihres Lebens gekennzeichnet sind. Der deutsche Film DER BLINDE FLECK berichtet über ein solches Vorgehen der Politik.

Am späten Abend des 26. September 1980 explodierte auf dem Oktoberfest in München eine Bombe, die mehrere Menschen tötete oder schwer verletzte. Natürlich waren alle an einer schnellen Aufklärung interessiert. Insbesondere der amtierende bayrische Ministerpräsident Franz-Josef Strauß, denn nur eine Woche später waren Landtagswahlen. Und so wurde bereits wenige Tage später der Student Gundolf Köhler, der bei diesem Attentat starb, als alleiniger Täter präsentiert. Doch war er wirklich ein Einzeltäter? Kann ein solcher Anschlag wirklich von nur einer Person geplant und durchgeführt werden? Und warum kannten Teile der Medien bereits den Täter, obwohl die Bundesstaatsanwaltschaft noch keine Namen genannt hatte?

Der für den Bayrischen Rundfunk arbeitende Journalist Ulrich Chaussy (Benno Fürmann) glaubt nicht an den Aussagen der Bundesstaatsanwalts Rebmann und ermittelt auf eigene Faust und erhält dabei Unterstützung aus hohen Kreisen. Was er herausfindet, ist mehr als ein Skandal…

Der Film beginnt mit Rückblenden aus den 1960er und 1970er Jahren. Diese erinnern an der Terror der RAF, politische Demonstrationen und zeigen kurze Ausschnitte aus Reden von Franz-Josef Strauß und Helmut Schmidt. Das ist nicht unwichtig, denn diese vermitteln dem Zuschauer, in welcher innenpolitischen Situation sich die Bundesrepublik Deutschland damals befand.
Danach beginnt die eigentliche Geschichte. Jedoch nicht mit dem Attentat, sondern mit der Vorstellung der Protagonisten. Insbesondere Dr. Hans Langemann (Heiner Lauterbach) spielt eine wichtige Rolle, auch wenn er im Film nicht viel zu sehen ist. Doch gleich am Anfang erklärt er jungen Polizisten das politische Verhalten bei schlimmen Verbrechen und das Attentate niemals von einzelnen Personen verübt werden. Genau diese Aussagen haben im weiteren Verlauf eine große Bedeutung.

Der Ermittlungen von Ulrich Chaussy werden durchgängig ruhig erzählt. Die Spannung entsteht durch die Hinweise die der Journalist erhält. Genau dadurch entsteht ein mehr als beunruhigendes Gesamtbild. Mitverantwortlich für diese Spannung sind auch die Schauspieler, die ihre Charaktere sehr gut und vor allem überzeugend spielen, wodurch die Geschichte sehr glaubwürdig erzählt wird.

Lediglich im letzten Drittel weicht der Film von seinem gradlinigen Handlungsstrang ab. Zum einen weil Lise Chaussy meint ihren Mann Ulrich, wegen seiner immer noch andauernden Ermittlungen, verlassen zu müssen, um aber gleich darauf wieder zurückzukehren. Und dann gibt es noch eine kurze Verfolgungsjagd, die aber nur dazu dient die Spannung künstlich zu dramatisieren. Denn weitere gefährliche Situationen gibt es nicht.

Gut gemacht ist das Ende. Einerseits wird dem Zuschauer gezeigt, wie der Staat mit wichtigen Beweismitteln umgeht, andererseits gibt es einen nicht unberechtigten Wink mit dem Zaunpfahl, wenn die NSU-Affäre kurz ein Thema ist.

DER BLINDE FLECK ist ein kurzweiliger und überzeugender Film, den ich gerne Menschen empfehle, die sich für die deutsche Vergangenheit interessieren. Letztlich bekommt man ein weiteres dunkles Kapitel deutscher Geschichte zu sehen. Doch auch im Ausland wird es solche Vorfälle zur Genüge geben. Das ist sicherlich kein Trost, sondern die traurige politische Wahrheit auf dieser Welt.

Bild und Ton der Blu-ray sind ausgezeichnet.
8 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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TOP 1000 REZENSENTam 10. Mai 2014
Wenn man sich das Thema des Filmes anschaut, wird man schnell an den Streifen "Der Baader Meinhof Prozess" erinnert. Tatsächlich geht "Der blinde Fleck" noch eine Ecke weiter und versucht weniger biografisch vorzugehen, sondern eher in Form des investigativen Journalismus des Reporters Ulrich Chaussy aufzuklären. Die Handlung basiert tatsächlich auf dem Anschlag auf das Münchener Oktoberfest vom 26. September 1980, der bis dato der schwerste Terroranschlag der deutschen Nachkriegsgeschichte und geht dabei besonders auf die eigenen Ermittlungen des Journalisten Ulrich Chaussy vom bayrischen Rundfunk ein. Dieser hat mit Regisseur Daniel Harrich auch das Drehbuch verfasst und dabei sein Buch "Oktoberfest – Das Attentat: Wie die Verdrängung des Rechtsterrors begann" mit einbezogen.
Im Grunde zeigt "Der blinde Fleck" keine Emotionen, er versucht sie beim Zuschauer zu wecken. Neugier, Ratlosigkeit, Empörung, ob so etwas wirklich sein kann und überrascht dabei mit einigen aufschlussreichen Fakten, die in Zusammenhang mit zahlreichen Original TV Einspielungen beispielsweise der Tagesschau Aufnahmen von damals fast schon dokumentartorisch erscheint. Das stört aber keinesfalls und dank der gut konstruierten Geschichte sowie den tollen Schauspielern wie Benno Führmann, Nicolette Krebitz, Heiner Lauterbach, Jörg Hartmann, Miroslav Nemec oder August Zirner bleibt die Spannung und der Unterhaltungswert stets hoch. Einziger Kritikpunkt ist die stark polarisierende Aussage des Films. Harrich und Chaussy beziehen logischerweise klar Stellung konfrontieren die Regierung sowie die Polizei konsequent mit Vorwürfen, die mitunter vielleicht auch nur Unterstellungen sind. Da vermisst man hin und wieder doch etwas mehr Sachlichkeit, auch wenn das sicherlich nicht das Anliegen der Filmemacher war, eher wohl im Gegenteil. Somit wurde die Aufgabe auch sehr gut erfüllt.

Bild
Das Bild (2,35:1) ist aufgrund der Archivaufnahmen doch hin und wieder qualitativ wechselhaft, da die älteren Aufnahmen selbstverständlich nicht in HD vorliegen, sondern lediglich skaliert wurden. Dennoch ist der Gesamteindruck positiv, da die neuen Aufnahmen eine sehr gute Schärfe bei stets hohem Detailgrad bieten. Die Farben sind natürlich und kräftig bei gut eingestelltem Kontrast. Kompressionsspuren sind nicht aufgefallen.

Ton
Für einen dialoglastigen Film ist die Surroundkulisse auffallen aktiv ausgefallen und bietet zahlreiche direktionale Effekte, die eine hervorragende Räumlichkeit erzeugen. Sogar in den Originalaufnahmen aus den 80ern wurden die Surroundkanäle toll mit eingebunden. Der Klang ist stets natürlich und klar, so dass eine sehr gute Authentizität entsteht. Sogar der Subwoofer darf recht häufig einige kräftige Bässe aus seiner Membran zaubern. Dank einer ausgewogenen Balance sind auch die Dialoge bei sehr guter Dynamik stets gut zu verstehen.

Das Bonusmaterial
Making of
Interviews
Trailer & Trailershow
Das Bonusmaterial ist zwar nicht sonderlich umfangreich ausgefallen bietet aber in Form eines Making ofs sowie zwei ausführlichen Interviews (vor allem mit dem echten Ulrich Chaussy) zahlreiche aufschlussreiche Fakten zum Film sowie zum Thema. Sämtliche Beiträge liegen in HD vor. Ein Trailer zum Film, eine Trailershow sowie ein Wendecover runden das Angebot ab.

Fazit:
"Der blinde Fleck" ist ein durchaus spannender Krimi Thriller, der phasenweise fast schon wie ein Dokumentationsfilm erscheint, aber aufgrund der tollen Schauspielerbesetzung für gute Unterhaltung sorgt und mithilfe der stramm inszenierten Geschichte (anderthalb Stunden Spielzeit) die Spannung stets hoch hält. Geheimtipp!
4 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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