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TOP 1000 REZENSENTam 24. März 2014
Das Wettrüsten des Kalten Krieges zwischen den Amerikanern und der Sowjetunion äußerte sich auch im Wettlauf um die Erforschung des Weltalls. In diesem Punkt jedoch waren die Sowjets, trotz deutlich kleinerem Budget, ihren Konkurrenten weit voraus. Nachdem sie 1957 mit dem Satelliten Sputnik das erste Objekt in die Erdumlaufbahn gebracht hatten, gelang es ihnen auch noch, mit Sputnik 2 das erste Lebewesen, die Hündin Laika, ins Weltall zu schießen.

Nun entbrannte zwischen der Sowjetunion und den USA ein dramatischer Wettlauf. Beide Nationen wollten jeweils zuerst den ersten Menschen in den Weltraum schicken. Am 12. April 1961 war es dann soweit: Der 27jährige russische Kampfpilot Juri Gagarin machte sich in einer Vostok-Rakete auf die Reise und umrundet auf einer elliptischen Bahn im Abstand zwischen 175 und 327 Kilometern 108 Minuten lang die Erde, davon 70 Minuten in Schwerelosigkeit.

Das Wagnis, auf das sich der Kosmonaut eingelassen hatte, gehört zu den größten, die jemals ein Mensch eingegangen ist. Niemand konnte vorhersagen, ob er sicher zur Erde zurückkehren und welche Wirkung der Flug auf ihn haben würde.

In eindrucksvollen Bildern lässt der Film „Gagarin – Wettlauf ins All“ den Beginn der Raumfahrt mit ihrem Pioniergeist wieder aufleben und setzt Juri Gagarin ein Denkmal. Der aufwendig produzierte russische Kinohit kann sich, was die Effekte und die Inszenierung betrifft, durchaus mit US-Blockbustern messen. Von der Musik über Kameraführung und Schnitt bis zu den faszinierenden Effekten ist es großes Kino. Und dennoch konnte mich der Streifen nicht voll überzeugen.

Als überaus störend erweist sich die anstrengende, überhaupt nicht chronologische und auch nicht immer schlüssige Erzählweise. So verliert der Film viel an Tempo und Spannung! Die Geschichte springt wahllos zwischen Raketenstart, Landung, Vorbereitung und Privatleben des Kosmonauten hin und her. Dabei spielt der Regisseur mit Rückblenden, springt aus der Erzähl-Gegenwart von 1961 zurück in die Kindheit Gagarins, beispielsweise als dieser mit seinem Bruder Eier stiehlt (der Sinn dieser Unterbrechung des Spannungsbogens hat sich mir nicht erschlossen). In immer neuen Einblendungen folgen dann die Szenen von den letzten Tagen, Stunden, Minuten vor dem Start der Trägerrakete bis diese mit lautem Getöse abhebt

Das Bild im Format 2.35:1 (1080/25p) und der Ton DTS-HD Master Audio 5.1 (Deutsch/Russisch) sind perfekt. Auch das deutsch untertitelte, ca. 24minütige „Making Of – Film über den Film“ beeindruckt mit reichlich Zusatzinformationen.

Fazit: Für an der Raumfahrt und deren Geschichte Interessierte ist der Film trotz der vorab geschilderten nicht chronologischen Erzählweise und einiger Überlängen auf alle Fälle sehenswert und zu empfehlen!

Übrigens: Bis zum Ende seiner Tage träumte Juri Gagarin davon, noch einmal ins All fliegen zu können. Aber die Sowjet-Regierung fürchtete, den von der ganzen Welt bewunderten ersten Menschen im All dabei durch einen Unfall zu verlieren. Mit fadenscheinigen Entschuldigungen untersagten sie ihrem lebenden Symbol des Sozialismus weitere Reisen ins All. Stattdessen machten sie ihn zum Oberst der Luftstreitkräfte und stellvertretenden Direktor des Kosmonauten-Ausbildungsprogramms. 1968 starb Gagarin dann bei einem Übungsflug mit einem Kampfflugzeug.
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am 28. Juli 2014
Großartiger Film über den ersten Menschen im Weltraum.
Ich finde, die Geschichte des Juri Gagarin wird hier liebevoll erzählt.
An die von Einigen hier bemängelten Rückblenden gewöhnt man sich schnell und schon nach kurzer Zeit freut man sich auf das nächste Puzzleteil aus Gagarins Vergangenheit, das die Geschichte vervollständigt und den Weg zum Pionier im Weltall erklärt.
Technisch wunderbar (mit Liebe zum Detail) umgesetzt und einzigartige Bilder dieses Historischen Ereignisses - auch wenn es CGI ist.
Vom Originalstart gibt es leider kaum gutes Bildmaterial im Internet, also bin ich froh, hier endlich mal mehr sehen zu können.
Bin begeistert.
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am 21. Mai 2017
Super Verfilmung mit vielen tollen Sequenzen(Dank Computergraphik).
Erstaunlich (im positiven sowie negativem Sinne) wie weit die Menschen in einem totaliteren Regime über sich selbst gingen und siegten. Schauspiel des Hauptdarstellers ohne Zweifel sehr gelungen.
Der Film hat sehr hohen moralischen Anspruch, wie Filme der damaligen sowjetischen Kino-Industrie.

Eine Stunde und 48 Minuten, die Juri Gagarin tatsächlich unterwegs war, meiner Meinung und meiner beiden Söhne(14/16J.) nach, sehr empfehlenswert.

Weitere Pluspunkt: Option Originalsprache.
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am 10. März 2014
Juri Gagarin ... Für alle, die sich nicht erinnern können, er war der erste Mensch im Weltall.
Am 12. April 1961 absolvierte der nur 1,57 m große Pilot mit dem Raumschiff Wostok 1 einen abenteuerlichen Raumflug und umrundete dabei in knapp zwei Stunden einmal die Erde.
Als ich von diesem Film hörte, war ich zunächst etwas skeptisch. Dass ich ihn dann unmittelbar nach dem Oscar-Abräumer Gravity" angeschaut habe, war eher Zufall, weil beide fast gleichzeitig erschienen. Als ich die Blu-ray nach dem Filmgenuss rausnahm, da dachte ich: "Sieh an, was für ein guter Film".
Die Russen standen in einem Wettlauf mit den Amerikanern, wer wohl schickt den ersten Menschen ins Weltall? Im Kosmonautenzentrum werden zu diesem Zweck etliche der besten sowjetischen Flieger ausgebildet. Einer von denen ist Juri Alexejewitsch Gagarin. Während der Vorbereitungen, des Starts, des Fluges und der Landung wird in Rückblenden Gagarins Leben erzählt. Das alles erfolgt nah an der Realität, ein paar Dinge wurden vereinfacht. Zum Beispiel wurden Gagarins Brüder zur Zwangsarbeit während der NS-Zeit nach Deutschland verschleppt, im Film hängt ein deutscher Besetzer Gagarins Bruder einfach mal auf, weil Juri dem Deutschen vom Hunger besessen ein paar Eier stehlen wollte. Es wird auch nichts zu den genauen Umständen von Gagarins Tod gesagt.
Erstaunt haben mich Bild und Ton der russischen Produktion, ebenso die Synchronisation - alles in 1-A-Qualität. Auch die schauspielerische Leistung - allen voran Jaroslaw Zhalnin, der Gagarin verkörpert - ist sehenswert. Interessant fand ich auch, wie detailgetreu Wostok 1 im Film erscheint, selbst ein Schild von einem DDR Messgerätewerk habe ich entdecken können.
Die unterschwellige Spannung und stellenweise auftretende Situationskomik (Herrlich: "Wenn die Kapsel im Feindesland landet, wird sie gesprengt. Der Feind soll nicht sehen, mit welchem Schrott wir ins Weltall geflogen sind!") sorgen für ein sehenswertes Zeitdokument. Mit Verlaub: der Oscar ist nun mal eine amerikanische Geschichte, im direkten Vergleich empfand ich, dass Juri Gagarin wenigstens 5 der 7 Oscars verdient gehabt hätte, die ein für mich nicht immer ganz schlüssiger Gravity-Film abräumte. Nun ja, man kann nicht alles gewinnen. Der erste Mensch im Weltall jedenfalls war ein Sowjetbürger ...
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am 10. August 2015
Lassen Sie lieber die Finger davon. Ich bin ein großer Filmfan und behaupte mal, dass ich sehr, sehr, sehr viele Filme aus sehr vielen Ländern gesehen habe und ansonsten auch sehr Kultur- und Geschichts-interessiert bin.
Vor kurzem bin ich auf die neueren russischen Filme gestoßen und mir unter anderem Gagarin gekauft. Ich war sehr neugierig darauf zu sehen wie die Geschichte umgesetzt worden ist und ebenso war ich neugierig zu sehen wie „die andere“ Seite dies darstellt.
Ich war leider von dieser Plattitüde von einem Film mehr als enttäuscht. Gagarins Charakter bietet doch so viele Möglichkeiten für einen Film (Schürzenjäger, sehr jung zum Ostblock Superstar gemacht worden, Alkoholprobleme, eine sehr schwere Kindheit etc). Doch in diesem Film ist sein Charakter ganz glatt –ohne Ecken und Kanten- gezeichnet worden. Wenn jemand behauptet, dass „Pearl Harbor“ nur so vor Plattitüde und Patriotismus strotz, hat diesen Film nicht gesehen. Der Höhepunkt war, als ein Mädchen sich im Freudtaumel mit anderen Moskauviten umarmt, sich freut und spontan anfängt ein Gedicht auf Gagarin zu dichten und laut heraus zu posaunen. Nikita Chrustchow ist ein Klischee von einem dummen Bauern und Gagarin der sowjetische Superman. Die technische Umsetzung des Films ist ganz passabel und kann mit den europäischen mithalten. Die Geschichte ist hanebüchen und sehr sprunghaft, ohne dass man eine Struktur erkennen könnte.
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Der russische Film schildert die an die Grenzen menschlicher Belastungskraft gehende Eroberung des Alls durch den Menschen. Als Teil des Kalten Krieges zwischen UdSSR und USA ging es darum, wer technologisch die Nase vorn hatte. Und das waren nun einmal ganz klar die Sowjets, die bereits 1957 den ersten Sputnik in den Kosmos geschossen hatten und wenig später mit der Hündin Laika auch das erste Lebewesen in den Weltraum schickten.

Laika taucht als gutes Omen auch in diesem Film immer wieder auf, der die Reise des ersten Menschen in eine Umlaufbahn beschreibt. Dieser Pilot war Juri Gagarin, ein nur 1,57 Meter großer Mann, dem in der Fliegerschule eine Aktentasche unter den Hintern gelegt werden musste, damit er die Landebahn sehen konnte. Anschaulich beschreibt der Film Start, Flug und Landung der Rakete Wostok 1, die Gagarin beförderte. Dabei werden Sequenzen aus seinem Leben eingebaut, die zeigen, wie sich der junge Pilot mit enormer Zähigkeit aus einer tausendköpfigen Bewerberschar für den Flug qualifizierte.

Deutlich wird in jeder Sequenz des Films, mit welch abenteuerlicher Technik die Russen arbeiten mussten, um die Reise zu absolvieren und welche Bedeutung Zuverlässigkeit und Gewissenhaftigkeit jedes einzelnen Mitarbeiters hatten, damit alles erfolgreich verlief. Es bestand außerdem noch keinerlei Kenntnis darüber, mit welchen psychischen und physischen Problemen der menschliche Organismus im Weltraum konfrontiert werden würde. So wurde sogar darüber spekuliert, ob es der menschliche Geist überhaupt ertragen könne, die Welt aus der Vogelperspekive zu sehen.

Am 12. April 1961 jedenfalls absolvierte der Kosmonaut seinen spektakulären Raumflug und umrundete dabei in 106 Minuten einmal die Erde. Als erster Mensch im All wurde der Name Gagarin weltweit zur Legende. Als einer seiner engsten Freunde wird in dem Film auch German Titow dargestellt, der als zweiter Mensch in den Weltraum vordrang.
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am 8. September 2014
Juri Gagarins(Yaroslav Zhalnin) Ausbilder wissen das genau. Als der Kosmonaut am 12.04.1961 mit der Wostok 1 - Rakete in die Umlaufbahn der Erde startet, liegt ein hartes Trainings- und Ausscheidungs-Programm hinter ihm. Ob das allerdings dafür sorgen wird, dass der junge Mann wieder unversehrt auf der Erde landet, ist fraglich. Zu viele Fragezeichen stehen hinter der wichtigsten Mission der russischen Raumfahrt. Wie sagt der Leiter des Programms so schön: "Die Welt sollte nicht sehen, mit welchem Schrott wir in den Weltraum fliegen. Es ist eine Schande."

Yuir Gagarin schafft den Sprung von den Fliegern zu den Kosmonauten. Die Regierung plant Großes mit ihm. Man will den Amerikanern im Rennen um den Weltraum einen Schritt voraus sein. Gagarin stellt sich allen Tests und gründet nebenbei eine Familie und wird zweifacher Vater. Sein Weg in die Kapsel der Rakete wird von Rückblenden begeleitet, die sich mit der Kindheit, der Ausbildung und dem Familienleben Gagarins befassen. Am Ende wird Gagarin durch seinen Flug zum größten Helden der Sowjetunion.

Es ist natürlich logisch, dass den Russen bei der Verfilmung von Gagarins Raumflug Pathos und Systemhuldigung vorgeworfen wird. Warum auch nicht? Aber mal ganz ehrlich, wie sieht das bei ähnlichen US-Produktionen, nehmen wir z.B. mal -Apollo 13-, aus? Nicht viel anders. Der erste Raumflug der Russen und jedes andere Großereignis dieser Kategorie auf der Welt gehen vermutlich nicht ohne Pathos und Selbstdarstellung. Ich fand sogar, dass dieser russische Film sich da ein Stück weit zurück gehalten hat. -Gagarin- überzeugt durch ein gutes Drehbuch, eine starke Besetzung und wunderbare Aufnahmen aus der Umlaufbahn. Mir hat das gut gefallen und ganz nebenbei gezeigt, dass auch russische Filmemacher Produktionen auf die Beine stellen können, die auf dem Film-Weltmarkt bestehen können. Schauen sie sich das einfach an und entscheiden sie selbst. Ich kann ihnen -Gagarin- jedenfalls empfehlen.
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am 19. Februar 2014
Den Jugendlichen die meinen Bushido wäre „voll der star eh“ sei gesagt das Gagarin in Russland ein absoluter Volksheld ist. Allerdings hat der Mann dafür auch eine Leistung vollbracht.

Im Jahre 1961 fliegt Juri Gagarin als erster Mensch ins All und umrundet die Erde in 108 Minuten, bevor er wieder wohlbehalten auf die Erde zurückkehrt.

Heutzutage mag sich das nach nichts besonderes mehr anhören, da es kein großes Problem mehr darstellt ins All zu fliegen. Aber die damalige Technik der Russen war eigentlich noch nicht weit genug, um einen Menschen hinauf zu schicken und ernsthaft daran zu glauben, dass er dort an, geschweige denn wieder zurückkommt.

Doch das Kunststück gelang und in Zeiten des Kalten Krieges feierten die Russen damit einen großen Erfolg gegen die Amerikaner, welche stets betont hatten, die ersten im All sein zu wollen.

Der Streifen ist auch russischer Herkunft, was man ihm aber nicht so sehr ansieht. Der Hauptdarsteller ähnelt dem Original (zumindest mit Mütze) sogar etwas und liefert eine wirklich gute Leistung ab. Gagarin war wohl ein sehr angenehmer Mensch, der sich darüber freute, der erste zu sein, der ins All durfte, es aber auch jedem anderen gegönnt hätte.

In Rückblenden bekommt man immer wieder die Lebensgeschichte des Piloten erzählt, der leider trotzdem nur 37 Jahre alt wurde, da er bei einem mysteriösen Flugzeugabsturz ums Leben kam, der bis heute nicht ganz aufgeklärt ist.

Was wirklich gefällt ist, dass die Russen die vielen Probleme nicht verschweigen und zwar Stolz empfinden, aber Ihren Film nicht annähernd mit einem solchen Patriotismus gespickt haben, wie es die Amerikaner in so einem Biopic getan hätten. So bleibt der Streifen erstaunlich unprätentiös und ist vor allem für Menschen geeignet, die sich für die Raumfahrt interessieren und somit ungeeignet für die Zielgruppe des ersten Satzes dieser Kritik. (videotie.de)
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am 1. Mai 2014
Eine gute Verfilmung von Juri Gagarins Raumflug hat immer noch gefehlt. Die Amerikaner hatten ihr erstes Raumfahrtkapitel bereits 1983 spannend in Szene gesetzt (Der Stoff, aus dem die Helden sind).

Die Handlung ist sehr realistisch, auch die Rückblenden auf Gagarins Jugend und Ausbildungszeit sind gut darin eingebunden.

Wer mit der Geschichte vertraut ist, weiß natürlich um die Schwierigkeiten beim ersten Flug ins Weltall. Trotzdem ist der Film sehr fesselnd. Das Problem beim Wiedereintritt in die Erdatmosphäre, als sich die Gerätesektion nicht von der Kapsel lösen wollte, wurde überaus spannend dargestellt.

Besonders haben mir auch die Darsteller gefallen. Ich habe viele Bücher über die Pionierzeit der Weltraumfahrt gelesen und verschiedene Film-Dokumentationen dazu gesehen. Einige der Schauspieler, voran Yaroslav Zhalnin als Gagarin, sehen den ersten Kosmonauten tatsächlich ähnlich. Auch Valeri Bykowski und Andrej Nikolajew habe ich sofort erkannt! Und der Schauspieler des Sergej Koroljow war ein echter Haupttreffer.

Ich habe mir sogar das „Making of“ angesehen, was ich mir sonst fast immer erspare. Diesmal hat es sich wirklich gelohnt. Drei „Alt“-Kosmonauten aus der Ersten Kosmonautengruppe kamen kurz zu Wort: Boris Wolynow, Alexei Leonow (1. Spaziergang im All) und Wiktor Gorbatko.

Jemand, der einen Abend mit spannender Action verbringen möchte, mag vielleicht enttäuscht sein. Für Raumfahrtinteressierte ist der Film jedoch ein Muss.

Alles in allem: 5 Sterne sind hier angemessen.
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am 21. August 2015
Ein Spielfilm über Gagarin und den mit ihm verbundenen Wahnsinnsschritt der Menschheit war längst überfällig. Liebevoll und kunstvoll umgesetzt erinnert die assoziative Erzählstruktur an "Tree of life".
Kein aufgeblasenes Blockbuster-Spektakel. Wenn etwas hemmungslos eingesetzt wird, dann die Musik. Sie verstärkt alle dargestellten Gefühle. Warum auch nicht? Heute können wir uns kaum vorstellen, welche emotionale Wirkung die Mission auf das gesamte Volk ausübte.
Die Bildästhetik ist gefällig, vermutlich aufgehellter als die Wirklichkeit war. Zum Beispiel ist Gagarins Herkunft aus einfachen Verhältnissen so "sauber" umgesetzt, dass die historischen Figuren ihre Würde behalten.
Ein gut durchdachtes Drehbuch, die sensibel geführte Regie und die uneingeschränkt überdurchschnittliche Schauspielleistung bis in die kleinsten Rollen ergeben einen eindrucksvollen Film, der von ASCOT ELITE unverständlicher Weise lieblos vermarktet wird. Der Untertitel "Wettlauf ins All" ist deutlich am Ziel vorbei: Dabei trifft es die englische Version mit "First in Space" auf den Punkt.
Auch hätten es die Beteiligten, allen voran die Schauspieler, verdient namentlich auf der Hülle genannt zu werden. Aber es war dem deutschen Verleih nicht einmal der Mühe wert, Vor- und Abspann aus dem kyrillischen ins lateinische Alphabet zu übersetzen.
Egal: Film unbedingt sehen!
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