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am 16. März 2014
Frances Gerety ist ledig und arbeitet erfolgreich als Webetexterin - und hat nicht die Absicht, daran etwas zu ändern. Im Jahr 1947 ist das aber nicht einfach. Befördert werden die Männer, die Frances' Ideen den Kunden vortragen, und Mitglied im Golfclub, wo bekanntermaßen die meisten Geschäfte gemacht werden und die inoffiziellen Meetings stattfinden, kann sie als alleinstehende Frau auch nicht werden. Frances ist für einen wichtigen Kunden zuständig: den Diamantenproduzenten De Beers. Beinahe nebenbei kreiert sie den zeitlosen Slogan "A diamond is forever". In dem Buch begleitet der Leser Frances durch ihre ungewöhnliche Karriere, die erst sehr spät gewürdigt wird.

Gleichzeitig wird von vier Paaren erzählt, die unterschiedlicher nicht sein könnten und deren Geschichten zu verschiedenen Zeiten zwischen den 50er Jahren und 2012 spielen. Evelyn und Gerald haben auf ungewöhnliche Weise zueinander gefunden und können nun nicht verstehen, dass ihr Sohn seine Ehe so leichtfertig aufs Spiel setzt, als er eine andere Frau kennenlernt... James arbeitet hart, um seiner Frau und den Kindern ein gutes Leben bieten zu können, aber irgendwie klappt es nie und er will seiner Frau doch beweisen, wie sehr er sie liebt... Die Französin Delphine verliebt sich in Paris in den berühmten Geiger PJ, verlässt ihren Mann und folgt PJ nach New York... Kate lebt unverheiratet mit ihrem Freund und ihrer gemeinsamen Tochter zusammen, da sie von der Institution Ehe nichts hält, doch als in ihrem Bundesstaat die Homo-Ehe erlaubt wird, will sie ihren schwulen Cousin nicht enttäuschen und organisiert seine Hochzeit...

Die Geschichten von Frances und den vier Paaren werden völlig durcheinander erzählt; über den einzelnen Kapiteln stehen keine Jahreszahlen oder Namen, man muss sich selbst bei jedem Kapitel reinfinden. Das ergibt sich aber ganz von alleine, da die Autorin dem Leser die Charaktere innerhalb kürzester Zeit nahebringt und man sofort wieder in die Geschichte des betreffenden Paares eintaucht, sobald einer der Namen erwähnt wird. Ich finde den Stil und die Erzählweise der Autorin einfach großartig. Oft weiß man lange Zeit nicht, in welchem Jahr man sich in der Erzählung gerade befindet, aber das ist auch unwichtig. Die Geschichten sind auf ihre Art genauso zeitlos wie ein Diamant und wie Frances' Slogan "A diamond is forever".

Den roten Faden, der die vier Paare verbindet, erkennt man erst ganz am Schluss. Am Anfang habe ich noch versucht, ihn zu finden, aber dann habe ich mich entschlossen, einfach nur dieses lesenswerte Buch zu genießen, und am Ende wurde alles klar. Ich war nur enttäuscht, dass das Buch zu Ende war, denn obwohl es mit 600 Seiten ein dicker Wälzer ist, hätte ich ewig weiterlesen können...
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am 17. August 2014
Ein mittelmäßiges Buch, das mich zum größten Teil gelangweilt hat. Die Idee, die Geschichten von vier Paaren zu kombinieren mit der Entstehung einer Werbekampagne, klingt interessant, ist in der Umsetzung aber sehr zäh. Auch mich hat das Zerhacken in völlig unterschiedliche Handlungsstränge gestört, die abreißen und erst hundert Seiten weiter hinten fortgesetzt werden. Mir persönlich ging es so, dass mich nur die Geschichte von Frances, der Erfinderin des Slogans "A diamond is forever" wirklich interessiert hat, und die wurde recht knapp abgehandelt. Außerdem hat mich die Schilderung der Werbebranche doch sehr an "Mad Men" erinnert, ich kann mir gut vorstellen, dass die Fernsehserie hier Pate gestanden hat. Insgesamt eine belanglose und unnötig aufgeblähte Unterhaltungslektüre.
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Obwohl mir "Sommer in Maine" nicht gefallen hat, habe ich mich von den Stichworten 'de Beers' (südafrikanisches Diamanten-Monopol) und 'alleinstehende berufstätige Frau im Jahr 1947' von Courtney Sullivans zweitem Gesellschaftsroman einfangen lassen. Fünf durch einen klassischen Diamant-Verlobungsring sehr lose miteinander verknüpfte Handlungsstränge spielen zwischen 1947 und der Gegenwart. Auf den Roman neugierig gemacht hat mich die Figur der Frances Gerety, Texterin des Werbeslogans "Diamonds are forever", die sich bewusst für ihre Karriere und gegen Heirat und Kinder entschied und damit Staub in der männlich geprägten Werbebranche aufwirbelte. Der Traum von verschwenderischen Märchenhochzeiten und kostspieligen Verlobungsringen steht bei Sullivan stellvertretend für Beziehungen, die in erster Linie gesellschaftlichen Konventionen genügen und die Träume der Eltern des Paares erfüllen sollen, anstatt das Hochzeitspaar selbst glücklich zu machen. Kate, die diese und andere Konventionen ablehnt und intensiv an ihrer Partnerbeziehung arbeitet, ahnt als einzige Figur, dass die Diamantenkäufe der amerikanischen Nachkriegsgeneration die Kassen des de Beers-Konzerns füllten und damit das südafrikanische Apartheidssystem stützten. Eine geplante Märchenhochzeit wird zwischen Kates Cousin Jeff und seinem Partner stattfinden. Kate muss während der Hochzeitsvorbereitungen zu ihrer großen Enttäuschung erkennen, dass sich trotz ihrer betont klischeefreien Erziehung in der folgenden Generation nichts geändert hat und kleine Mädchen noch immer mit Schmuck und schönen Kleidern zu beeindrucken sind. Evelyn und Gerald setzen überholte Konventionen fort, indem sie von ihrem Sohn erwarten, dass er seine Eltern durch Heirat und Familiengründung glücklich zu machen hätte. Der Handlungsstrang um Evelyn und Gerald spielt in den 70ern, als eine Scheidung oder Trennung - im geschilderten katholischen Umfeld - eine gesellschaftliche Katastrophe gewesen sein muss. Delphine aus Paris verliebt sich während des Verkaufs einer Stradivari in ihrem Geschäft in einen zwanzig Jahre jüngeren amerikanischen Musiker. James und Sheila, deren Lebensumstände von allen Paaren auf mich am realistischsten wirkten, kämpfen täglich ums Überleben, weil James mit einer 50-Stunden-Woche als Rettungssanitäter seine Familie kaum ernähren kann. Frances Geretys Schicksal (das mich am stärksten interessierte) bildet leider nur den Rahmen und wird nicht vertieft.

Während ich die erste Hälfte des Romans mit Spannung gelesen haben, in der Hoffnung, über Frances Alltag mehr zu erfahren, entfernten sich in der zweiten Hälfte die Handlungsstränge durch Exkurse nach Paris-Montmartre und in die Geschichte der Homosexuellen-Ehe weiter voneinander, ehe sie in einem charmanten Schluss endlich doch noch zusammengeführt wurden. Sullivans ausgeprägtes Dozieren zum Thema Homosexuellen-Rechte lässt vermuten, dass sie in den USA nicht so selbstverständlich sind, wie man erwarten sollte. Selbst im Bewusstsein, dass sich die Welt 40 Jahre nach Evelyn und Gerald zum Glück weitergedreht hat, vermisse ich bei Cortney Sullivans Protagonisten ähnlich wie in "Sommer in Maine" den Mut zu neuen Lebensentwürfen, wenn die gewohnten Rollenmodelle nicht mehr passen. Ob der Diamantring als Ausdruck gegenseitiger Verpflichtung die Handlungsstränge verbindet oder doch eine andere Symbolik, wird jeder unterschiedlich sehen.

"Verlobungen" empfehle ich Leserinnen, die sich für Beziehungen und Hochzeiten interessieren und die die Geduld für ein Buch aufbringen, das einen auch nach 300 Seiten noch im Unklaren darüber lässt, wohin die Handlung steuern wird.
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VINE-PRODUKTTESTERam 25. Februar 2014
A Diamond Is Forever.
Mit diesem Werbeslogan von Mary Frances Gerety beginnt 1947 die Etablierung des Diamanten als Zeichen der Liebe.
Frances arbeitet für die Werbeagentur Ayer, die für die Werbung des Diamantherstellers De Beers verantwortlich ist.
Der Siegeszug des Diamantrings beginnt.
J. Courtney Sullivan erzählt in „Die Verlobungen“ neben der realen Geschichte von Frances Gerety auch vier fiktive: die von Gerald & Evelyn (1972), James & Sheila (1987), Delphine & Henri (2003) und Kate & Dan (2012).
Zunächst wirken diese Geschichten alle unabhängig voneinander, lediglich verbunden durch die Werbung für Diamanten und die Liebe der einzelnen Figuren zueinander. Erst zum Ende hin wird ein roter Faden sichtbar, der ihrer aller Schicksal miteinander verbindet.
„Die Verlobungen“ ist nicht nur ein Buch, das die Geschichte des Diamanten und seine Herkunft thematisiert, es setzt sich auch kritisch mit dieser auseinander und hat neben Musik, Werbung, die Ehe als Institution und die gleichgeschlechtliche Ehe auch das Leben als Rettungssanitäter zum Thema.
Neben Frances’ Leben gewinnt man auch in das der anderen Protagonisten einen intensiven Einblick und durch die Themenvielfalt und kritische Auseinandersetzung mit der Ehe und der Diamantgewinnung entwickelte sich „Die Verlobungen“ auch schnell zu einem vielschichtigen Buch mit ordentlich Tiefgang.
Besonders Sullivans flüssiger und abwechslungsreicher Schreibstil gefiel mir gut und ich habe sehr schnell Zugang zu den Personen und der Handlung gefunden.
Man erfährt viele interessante Hintergründe zur amerikanischen Geschichte beginnend im Jahr 1948 und das feine Verweben der einzelnen Schicksale, machte das Buch dann auch zu einem facettenreichen Gesamtkunstwerk, das mir viel Freude bereitet hat.
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am 6. Februar 2014
Frances arbeitet in einer Werbeagentur und betreut ein besonderes Projekt zum Thema Diamanten. Ihr Werbeslogan "A Diamond is Forever" schlägt ein, symbolisiert ein Diamant doch Beständigkeit, genau das was sich Frauen von ihrer Ehe erhoffen.
Um diese Geschichte herum gibt es weitere Geschichten aus der Zeit von 2012 bis zurück nach dem Krieg. Bindeglied zwischen diesen Geschichten, die abwechselnd beschrieben werden, ist der Verlobungsring mit Diamanten.
Evelyn und Gerald erwarten ihren Sohn, der sich wegen einer neuen Liebe von seiner Familie getrennt hat.
James und Sheila sind lange miteinander verheiratet und haben zwei Söhne. James ist pleite und Sheila wurde beraubt
Obwohl Delphine mit Henri verheiratet ist, beginnt sie eine Affäre mit dem Konzertviolinisten P.J. Sie geht mit ihrem Liebhabe nach New York, was sich als Fehler herausstellt
Jeffrey und Toby wollen heiraten. Jeffreys Cousine wird in die Hochzeitsvorbereitungen eingespannt. Sie selbst hält nichts vom Heiraten.
Die Handlungsstränge, die scheinbar nichts miteinander zu tun haben, schildern uns das Liebesleben von verschiedenen Personen zu verschiedenen Zeiten mit den unterschiedlichsten Problemen, die sich auch aus dem Geist der jeweiligen Zeit ergeben. Aber ganz gleich zu welcher Zeit, Liebe und Beziehungen sind oft schwierig und man muss ständig daran arbeiten.
Alle Personen sind interessant geschildert, ich konnte mich aber nicht wirklich mit ihnen identifizieren. Dieses Nebeneinander der einzelnen Geschichten macht das Lesen nicht einfach, hinzu kommen noch die Rückblenden in den Lebensgeschichten. Manches ist doch etwas langatmig geschildert.
Das Buch ist ganz nett zu lesen, ist aber nicht das, was mich begeistert.
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am 21. Februar 2014
Zentral ist die (wahre) Geschichte der Werbetexterin Frances Gertey, die 1947 für die Diamantenfirma De Beers den berühmten Slogan "A Diamond is forever" entwarf. Wir begleiten sie anhand verschiedener Situationen von da an durch ihr nicht immer einfaches (Arbeits)Leben bis ins Jahr 1988. Da ist Frances bereits lange Zeit in Rente, wird aber anlässlich eines Firmenjubiläums noch einmal gewürdigt. Frances blieb ihr Leben lang unverheiratet und kinderlos - zu damaliger Zeit fast zwangsläufig, wollten sich Frauen beruflich verwirklichen. Die anderen vier Geschichten handeln jeweils in einem bestimmten Jahr - 1972,1987, 2003 und 2012, manchmal nur an einem Tag, manchmal ein ganzes Jahr umspannend und sind ineinander verschränkt. Verbunden sind sie alle zunächst über die Thematik, grob gesagt die Frage was Beziehungen, insbesondere die Ehe den Menschen bedeuten und welche Vorstellungen sie von Familie haben. Ein Diamantring spielt in allen Geschichten eine Rolle und am Ende stellt man fest, dass die Protagonisten auch noch auf anderen Ebenen miteinander verbunden sind. Was hier vielleicht kompliziert und verwirrend, evtl. überfrachtet wirken könnte, vermag die Autorin kunstvoll und leicht zu verweben. Sie behält die Handlungsfäden souverän in der Hand und webt so ein intelligentes, unterhaltsames Gesellschaftsporträt. Angesichts der Fülle der angesprochenen Themen werden diese natürlich nicht in aller Tiefe beleuchtet, aber immer erhellend und anregend angetippt. Die Figuren sind vielleicht manchmal sehr stark Vertreter bestimmter Typen, aber J. Courtney Sullivan erzählt mit solcher Liebe zum Detail, verbirgt nie die Schwächen ihres Personals und verbindet alles so geschickt, dass man mit großer Freude bis zum Schluss folgt.
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am 4. November 2014
Dieses Buch hat mich allein deshalb fasziniert, weil ich selten so leicht und amüsiert im Urlaub ein Buch gelesen habe. Alle erzählten Geschichten empfand ich spannend und interessant. Die Geschichte der Werbetexterin Frances Gerety ist zudem auch gesellschaftspolitisch äußerst unterhaltsam. Man kann sich wunderbar in diese Zeit zurück versetzen. Die Geschichte der Diamantenwerbung ist natürlich haarsträubend und Sullivan entlarvt den Brauch des Verschenkens von Diamantenringe so schonungslos als reinen Werbetrick, dass man das Speien nur mit Mühe unterdrücken kann. Leider werden dieses Buch die entsprechenden Heirats- und Hochzeitsanhänger nie lesen. Die Auflösung, d.h. das Zusammenführen der verschiedenen Geschichten ist wirklich überraschend und gelungen. Also: für den nächsten Sommerurlaub vormerken!
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am 15. August 2015
In diesem Buch geht es um vier Paare und ihre Liebesgeschichten. Der Leser darf in jede einzelne Liebesgeschichte eintauchen. Eines haben alle Liebesgeschichten gemeinsam: einen Diamantring. Die einzelnen Geschichten spielen in unterschiedlichen Zeiten.

Delphine ist mit Henri verheiratet und lebt in Paris, sie lernt zufällig P.J. kennen, die beiden verlieben sich ineinander. Hals über Kopf entscheidet sich Delphine für P.J.. Sie verlässt ihren Mann und geht mit ihm nach New York. Dort ist sie oft alleine während P.J. seinem Beruf als Konzertviolinist nachgeht. Fast zu spät merkt sie, dass sie einen großen Fehler gemacht hat.

Die Geschichte von James und Sheila ist von Geldsorgen geprägt. Irgendwie hat James kein glückliches Händchen in Sachen Geld. Die beiden wohnen mit ihren beiden Söhnen in einem heruntergekommenen Haus, Renovierungen wären dort dringend notwendig. Dafür ist allerdings kein Geld da, nur ein Schuldenberg. James liebt seine Sheila über alles und kann es teilweise nicht verstehen, dass sie immer noch bei ihm ist.

Evelyn und Gerald müssen erfahren, dass sich ihr einziger Sohn Teddy von seiner Frau Julie trennt. Das ist für Evelyn ein schwerer Schicksalsschlag, sie mag Julie sehr gerne. Eine Schwiegertochter, wie sie sich gewünscht hat, ebenso die beiden Enkelkinder, zwei liebenswerte Mädchen. Evelyn kann es nicht begreifen, dass ihr Sohn seine Familie für eine Frau, die er an einer Hotelbar kennengelernt hat, verlässt. Wir lesen hier auch die Geschichte, wie Evelyn und Gerald zueinander gefunden haben.

Kate und Dan mit der gemeinsamen Tochter Ava sind auch ohne Trauschein glücklich. Die besten Freunde von Kate Toby und Jeff stecken in den Vorbereitungen ihrer Hochzeit - eine gleichgeschlechtliche Ehe.

Zum Ende gibt es dann noch Verbindungen zwischen den einzelnen Geschichten, ach wie schön!

So viele Liebesgeschichten auf fast 600 Seiten - dieses Buch hat mir schöne Stunden bereitet!
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am 23. August 2014
Der Roman „Die Verlobungen“ von J. Courtney Sullivan handelt von 5 Liebespaaren, die aus unterschiedlichen Sichtweisen über die Krisen im Leben und in der Liebe berichten. Diese voneinander völlig unabhängigen Stories haben nur einen gemeinsamen Verbindungspunkt: der Diamant, der für ewige Liebe stehen soll. Die einen lieben ihn, da er wunderschön ist und sie an seine Kraft glauben, die anderen halten ihn für verschwendetes Geld. Dabei spielen alle Geschichten in unterschiedlichen Zeiten, von den Jahren vor dem Krieg bis zum Jahr 2012. Durch die ständig wechselnden Handlungen verliert man schnell den Überblick, es wäre fast besser fünf einzelne Bücher zu schreiben, so dass man sich auf eine Erzählung (jedoch immer noch von unzähligen eingeschobenen Rückblicken unterbrochen) konzentrieren könnte. So ist dieses Buch jedoch nur anstrengend zu lesen. Wenn man überhaupt etwas verstehen möchte, muss man es häppchenweise lesen, um Kopfschmerzen und Konzentrationsverlust zu vermeiden. Obwohl ich viele Bücher lese und noch kaum ein Buch nicht beendet habe, musste ich mich sehr zusammenreißen, es zu schaffen.
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am 29. Januar 2014
Im Mittelpunkt dieses Romans steht Frances Gerety. Sie war die Werbetexterin, die für das Diamanten-Kartell De Beers den Slogan schuf „A Diamond Is Forever“. ihre Lebensgeschichte wird sukzessive erzählt, beginnend in der Nacht 1947, als sie den Satz schrieb, bis zu einer Gala zu ihren Ehren 1988. Gerety und ihre Werbeagentur schufen ein Bedürfnis für ein Produkt - den Diamantring -, das es gar nicht gab.

Unterbrochen werden die historisch sehr interessanten Schilderungen durch vier eigenständige Kurzgeschichten, die wiederum stückweise mit vielen Rückblenden fortgesetzt werden. in jeder von ihnen geht es um ein Paar. Die erste handelt von Evelyn und Gerald, die 1972 den Besuch ihres Sohnes Teddy erwarten, der seine Ehefrau und Kinder unvermittelt wegen einer Frau verlassen hat, die er an der Hotelbar kennengelernt hat. In der zweiten geht es um den Rettungssanitäter James, der während seines Dienstes an Weihnachten 1987 darüber reflektiert, weshalb seine Frau Sheila ihn, einen Totalversager, geheiratet hat. Die dritte dreht sich um die Pariserin Delphine, die ihren älteren Mann Henri 2003 urplötzlich verlässt, um mit einem jungen Geiger nach New York zu gehen. In der letzten geht es um Kate und ihren langjährigen Partner Dan. Sie lehnt die Ehe grundsätzlich ab, muss nun, 2012, aber die prunkvolle Homo-Ehe ihres Cousins organisieren. Die Geschichten sind letztlich nur lose über einen Diamantring verbunden.

Alle Romanfiguren repräsentieren die vielen Gesichter einer Ehe. Recht gut wird thematisiert, was es wirklich bedeutet, verheiratet zu sein.

Das Buch lässt sich trotz seines Umfangs gut und leicht lesen. Lob verdient das passende Cover mit einem Bild von Jack Vettriano („Betrayal First Kiss“).

Eine empfehlenswerte Mischung zwischen Fakten und Fiktion.
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