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Kundenrezensionen

3,8 von 5 Sternen
30
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am 4. März 2014
Angefangen hat meine Camilla-Läckberg-Ära mit dem Kauf des Buches “Isprinsessan“. Als gebürtige Schwedin habe ich in den Jahren danach die Bücher sowohl auf deutsch als auch auf schwedisch gelesen. Als “Isprinsessan“ 2007 verfilmt wurde habe ich nicht gedacht, dass es jemals eine deutsche Fassung der spannenden und authentischen Bücher geben wird. Umso mehr freue ich mich, dass nun eine Literaturverfilmung aus meiner Heimat in Deutschland ausgestrahlt wird. Ich verfolge bereits die Ausstrahlung im ZDF und habe mir die DVD vorbestellt.
Ich kann Camilla Läckberg für jeden Liebhaber skandinavischer Literatur und deren Verfilmungen nur empfehlen!
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In dem kleinen, 900 Einwohner zählenden Ferienort Fjällbacka lebt auch das Ehepaar Erica und Patrick mit ihren drei Kindern. Die impulsive und oft unüberlegte Erica arbeitet als Krimiautorin, der ruhige und besonnene Patrick als Polizist. Und nachdem Ericas angeblicher Halbbruder plötzlich wieder im Elternhaus auftaucht und daraufhin gleich mehrere Morde geschehen, ist der Spürsinn des Paares gefragt. Gemeinsam ermitteln sie und finden bald erste Spuren – und dies ist nicht der einzige Fall, der die kleine Küstenstadt erschüttert…

„Schwedenkrimi“ hat sich in den letzten Jahren als eigenes Gere profiliert, nach zahlreichen Büchern sind es auch die entsprechenden Verfilmungen, die sich großer Beliebtheit erfreuen. Ein weiterer Vertreter hiervon ist „Mord in Fjällbacka“ der schwedischen Autorin Camilla Läckberg, das auch vom ZDF mitproduziert wurde und im digitalen Nischenprogramm ZDFneo ausgestrahlt wurde. Studio Hamburg hat nun die ersten sechs Folgen in einer DVD-Box veröffentlicht, sodass die abendfüllenden Filme auch im Handel erhältlich sind. Beeindruckend ist dabei, wie mit dunklen erdigen, aber sehr eindringlichen Bildern eine beklemmende und düstere Atmosphäre geschaffen wird. Die Stimmung beeinflusst die sechs Episoden stark und gibt ihnen Raum, gut zu wirken. Und auch das Ehepaar mit seinen Charakteren bietet viel Raum für Spannungen und gelungene Momente, gerade wegen ihrer Gegensätze. Die ergänzen sich gegenseitig und können nur mit Ericas Energie und Tatendrang und Patricks ruhiger Art und seinem Zugang zu polizeilichen Möglichkeiten bestehen und die Morde lösen. Diese sind meist gut durchdacht und können mit ihrer tiefgründigen Art überzeugen. Die Entwicklung der Handlung ist dabei bedächtig, fast vorsichtig und kann gerade dadurch diese Intensität erreichen, auch die Ernsthaftigkeit der Figuren, die nur selten Humor zeigen, trägt hierzu ihren Teil bei. Die Neunzigminüter haben zwar einen ähnlichen Aufbau, sind ihrer Wirkung aber sehr unterschiedlich und auch die Hintergründe der Verbrechen können mit ganz anderen Ansätzen punkten. Eine sehr gelungene und unterhaltsame Serie, die Nachschub für Fans des Genres bietet.

Die technische Umsetzung der Filme ist sehr gelungen, die hochwertige Produktion kommt dabei sehr gut zur Geltung. Besonders die eindrucksvollen Aufnahmen, die viel von der schwedischen Landschaft zeigen, und die düsteren, stimmungsvollen Bilder kommen durch die scharfen und kontrastreichen Bilder bestens zur Geltung. Auch der Ton ist gut gelungen, sowohl die düstere Musik als auch die Dialoge sind gut verständlich und schaffen die nötige Atmosphäre. Optional lassen sich Untertitel für Hörgeschädigte zuschalten, die Originaltonspur ist hingegen nicht enthalten. Auch Extras sucht man vergeblich, ein Making Of oder Interviews wären hier sicherlich machbar gewesen.

Eine Serie mit einer sehr ernsthaften, dunklen und melancholischen Ausstrahlung. Die erzählten Geschichten gehören zwar nicht zu den innovativsten oder überraschendsten der Krimiunterhaltung, können aber gut unterhalten und sind stimmig komponiert. Die sehr gute Umsetzung des Stoffes mit stimmigen Bildern sowie die interessanten Charaktere tragen ebenfalls zum Gelingen bei.
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am 21. Januar 2015
Nachdem ich die erste Folge dieser Serie gesehen hatte, hätte ich ihr 5/5 Sternen gegeben. Inzwischen habe ich die ganze Staffel gesehen und muss meine Bewertung etwas herunterschrauben.

Ich bin von schwedischen Krimis und Thrillern fast nur Gutes gewöhnt und für gewöhnlich sind sie düster, spannend und unvorhersehbar.
Von der ersten Folge kann man das auch hier noch genau so behaupten. Sie hat mich fast ein bisschen an den ersten Teil der Millenium Trilogie erinnert. Gut, nicht ganz so düster und bösartig, aber schon sehr gut.

Der Rest der Staffel erricht für mich maximal Tatort Niveau. Die Fälle sind überwiegend vorhersehbar, die Rollen stark klischeebehaftet und die schauspielerische Leistung bei den meisten nur gut bis mangelhaft.
Am Schlimmsten fand ich die Polizei von Fjällbacka, Erikas Mann ganz vorne mit dabei. Mit dem bin ich überhaupt nicht warm geworden. Auf der einen Seite gibt er seiner Frau immer wieder Einblicke in die polizeilichen Ermittlungen und auf der anderen Seite versucht er den starken Mann alá "Das darfst du aber nicht, Erika!" raushängen zu lassen.
Insgesamt fand ich das ganze Familienleben um Erika eher störend.

Alles in allem waren es aber interessante Kriminalfälle, die man mal nebenbei anschauen kann. Als Schulnote wäre es wohl eine gute 3+

Ich sollte vielleicht noch anmerken, das ich dich Bücher nicht gelesen habe, und deshalb keinen Vergleich von Buch zu Film ziehen kann.
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am 16. Dezember 2015
Ich habe alle Bücher von Camilla Läckberg gelesen und bin begeistert. Ich mag Ihre Art zu schreiben, die Kunst mehrere Erzählstränge nebeneinander herlaufen zu lassen – sich dabei jedoch nicht zu verlieren.
Natürlich erweckt man während des Lesens die Figuren zum Leben und stellt sich vor, wie diese aussehen könnten. Meiner Meinung nach sind die Protagonisten ziemlich gut getroffen: Erica Falck, gespielt von Claudia Galli Concha und Patrik Hedström, dargestellt von Richard Ulfsäter sehen eigentlich so aus, wie ich sie mir vorgestellt hatte. Einzige Kritik: Anna, Ericas Schwester, ist nicht so gut getroffen. Außerdem hätte sie ruhig öfter auftauchen können - schließlich spielt sie und ihre Familie in den Büchern eine wichtige Rolle in Ericas Leben.

Natürlich musste ich die DVD-Box kaufen………….

Diese enthält sechs Filme:

1. Das Familiengeheimnis
Das Ehepaar Erica und Patrik ergänzt sich perfekt. Im beschaulichen Ferienort Fjällbacka in Schweden lösen sie zusammen Mordfälle. Patrik als Polizist und Erica als Krimiautorin. Er kann sämtliche polizeiliche Ermittlungsmöglichkeiten einsetzen, und sie kennt sich aus mit den örtlichen Gegebenheiten. Patrik rettet seine Frau immer wieder aus prekären Situationen, braucht aber auch genauso oft ihren Rat.
Ericas Eltern kamen kurz nach der Geburt ihres Enkelkindes Maja bei einem Autounfall ums Leben. Erica zog daraufhin mit ihrem Mann Patrik und ihrer Tochter Maja in das Elternhaus nach Fjällbacka. Dann steht ein Mann mitten in ihrem Wohnzimmer und behauptet, der leibliche Sohn von Ericas Mutter Elsy Moström zu sein. Er sei kurz nach seiner Geburt zur Adoption freigegeben worden. Ericas Neugierde ist geweckt. Um die Wahrheit herauszufinden, sucht sie nach den damaligen Freunden ihrer Mutter und ihrem Halbbruder Göran Berger. Als jedoch zuerst Göran und später zwei alte Freunde ihrer Mutter ermordet werden, merkt Erica, dass mehr hinter der Geschichte des Unbekannten stecken muss.

2. Die Tränen der Santa Lucia
Patrik und Erica machen sich auf die Suche nach der verschwundenen Lovisa. Sie sollte an Weihnachten in der Kirche als "Santa Lucia" auftreten, doch tauchte nicht auf. Erica findet heraus, dass Lovisa eine Liebesbeziehung mit dem 20 Jahre älteren Henrik Lagerman hatte. Kurz darauf versuchen Unbekannte Henrik, der mit seiner Schwester Ylva die Hering-Exportfirma "Fjällbackasill" leitet, zu töten. Erica und Patrik finden an Henrik adressierte Drohbriefe und vermuten, dass das Konkurrenzunternehmen "Västkustsill", um Geschäftsführerin Ulla Lennartsson dahinterstecken könnte. Zudem taucht Lovisa wieder auf und beichtet Erica den wahren Grund für ihr Verschwinden.

3. Die Hummerfehde
Der brutale Mord am Fotografen Stigge ist ein Schock für Erica und Patrik. Wer könnte dem freundlichen alten Mann etwas tun, der mit seinen Bildern die Geschichte Fjällbackas festhielt. Die beiden entdecken, dass Stigge mit seinen Fotos das halbe Hafenstädtchen erpresst haben muss. Dafür sprechen die verschwundenen Negative und die vielen, regelmäßigen Einzahlungen auf sein Konto.

4. Der Tod taucht auf
Jessica Stenfeld, eine junge Beamtin der Küstenwache, findet nach einem Sturm zwei tote Taucher. Zunächst deutet alles auf einen Unfall hin, doch Jessica glaubt, dass es Mord war. Sie bittet ihren alten Freund Patrik, sich des Falles anzunehmen. Patrik und Erica, die eigentlich auf dem Weg in einen romantischen Kurzurlaub sind, machen also einen Umweg über Kungshamn, um die Ermittlungen aufzunehmen.
Erica verheimlicht ihre Identität als Polizisten-Gattin und lässt sich zu einer Veranstaltung im örtlichen Museum einladen. Während dieser Feier findet man den Vorsitzenden des Seefahrtsmuseums tot auf. Anscheinend gibt es einen Zusammenhang zwischen den drei Morden: Alle Opfer hatten großes Interesse an einem alten versunkenen Schiffswrack.

5. Tödliches Klassentreffen
Erica lässt sich bei einem Fernsehauftritt, anlässlich ihres neuen Kriminalromans zu einer Aussage hinreißen. Sie will ihren nächsten Roman ihrem ehemaligen besten Freund Peter widmen. Dieser verschwand als Vierzehnjähriger und wurde seitdem nicht mehr gesehen. Als Erica Nachforschungen anstellt, wird Peters jüngerer Bruder erstochen. Und es gibt zwei weitere Tote. Erica und ihr Mann Patrik nehmen die Ermittlungen auf.

6. Die Kunst des Todes
Erica und Patrik erhalten Besuch von Ericas jüngerer Schwester Anna. Sie ist gerade als Maklerin unterwegs und will das Elternhaus von Hasse Wennerman und seiner Schwester Anita verkaufen. Die beiden verkaufen zudem alte Möbel und Kunstobjekte ihrer Eltern und bitten deshalb die Kunstexpertin Britta Bergmark, den Wert eines alten Gemäldes zu bestimmen. Anna findet unterdessen ihre Freundin Linda Hamrin bewusstlos hinter dem Lenkrad ihres Autos. Alle Türen sind verriegelt, und so tippt man zunächst auf einen Suizidversuch. Doch als Erica Lindas Autoschlüssel auf dem Parkplatz findet, ist klar, dass jemand versucht hat, die junge Frau zu ermorden. Erica und Patrik finden heraus, dass die verheiratete Linda eine Affäre mit Hasse Wennerman hatte und zudem pikante Details zum wahren Wert der alten Kunstobjekte kannte.

Jede Episode ist in ihrer Handlung stets in sich abgeschlossen.
Das gibt einem die Möglichkeit sich auf sechs spannend schöne Abende zu freuen. Viel Freude beim Gucken!
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am 30. Mai 2016
Eine Krimiautorin, die nicht nur Bücher über Morde schreibt, sondern auch gleich selbst welche aufklärt. Etwas, das man beispielsweise auch aus der amerikanischen Krimiserie CASTLE kennt. Mord in Fjällbacka geht dabei aber weniger in die lustige Richtung, sondern ist teilweise recht düster, was aber den Reiz und die bestimmte Ästhetik dieser Schwedenkrimis ausmacht. Mord in Fjällbacka ist einfach spannend und macht Spaß. Viel mehr muss man im Grunde nicht sagen, denn viel mehr braucht es für einen gemütlichen Fernsehabend eigentlich auch nicht. Als eine eindeutige Empfehlung für Krimifans!
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Camilla Läckberg: Mord in Fjällbacka (Gesamtbox)

Am 05. November 2013 ging bei "ZDFNeo", dem digitalen Ableger des ZDF, eine neue Krimireihe mit der ersten gezeigten Folge an den Start.
Nachdem sich aus dem skandinavischen Raum kommende Krimiserien längst mit großem Erfolg bei den deutschen Fernsehzuschauern etabliert haben, bedient sich auch diese Reihe dieses erfolgreichen Mixes, um die Gunst der Zuschauer zu erobern. In Anlehnung an die Kriminalromane der 1974 in Fjällbacka geborenen Autorin Camilla Läckberg wurden im deutschen Fernsehen bisher sechs der in Gemeinschaftsproduktion von SVT, Nordisk Film, Film i Väst, ZDF und ZDF Enterprises entstandenen, jeweils abendfüllenden Folgen der Reihe gezeigt. (Stand 04/2014)

Dabei ist jede der Episoden in ihrer Handlung und erzählten Geschichte stets in sich abgeschlossen. Durch die wechselnden Drehbuchautoren und Regisseure präsentieren sich auch die einzelnen Folgen mit immer wieder neuen Ideen und einer dabei frischen Art in ihrer Inszenierung. Dennoch hat die Reihe mit ihren bisherigen Filmen auch einige feste Konstanten, die mit zu der ganz besonderen Stimmung in den Filmen und der Beliebtheit der Reihe bei den Zuschauern beitragen. Auch der Umstand, dass die Autorin der Romanvorlagen für die Verfilmungen ihre Geschichten größtenteils in ihrem Geburtsort "Fjällbacka", einem kleinen Hafenort an der Westküste Schwedens, spielen lässt, gibt ihnen ein ganz besonderes und einzigartig unverwechselbares Flair.

Dass sich die aus dem skandinavischen Raum kommenden Krimiserien als angenehm anders und kontrastreich gegenüber sonst im deutschen TV üblichen Reihen zeigen, ist den Fans und Liebhabern dieses Genres spätestens seit Erfolgsformaten und Produktionen wie "Die Brücke" oder "Kommissarin Lund" u. Ä. bekannt. Auch hier bei "Mord in Fjällbacka" ist es der eher ruhige und zum Teil schon nahezu bedächtige und sich Zeit nehmende Erzählstil, der, nebst der eingefangenen Stimmungen und Szenerien der Drehorte, das Gesicht der Reihe und deren Wirkung auf den Zuschauer ausmacht. Auch ohne große Action und Eimer voll verbrauchten Kunstbluts schaffen es die sechs Episoden, jede für sich auf ganz eigene und dabei stets niveauvolle Art, fesselnd zu unterhalten.

In dem nicht einmal 900 Einwohner zählenden Örtchen Fjällbacka geht es eigentlich eher ruhig und beschaulich zu. Das ändert sich natürlich in dramatischer Weise, sobald ein Verbrechen bekannt wird. Wenn dem so ist, kann man davon ausgehen, dass die junge Krimiautorin "Erica" (Claudia Galli Concha) garantiert nicht mehr weit ist und in der Art einer modernen "Miss Marple", allerdings ohne deren Schrulligkeit, versucht, den Fall aufzuklären. Unterstützung erhält sie dabei immer wieder von ihrem Mann "Patrick" (Richard Ulfsäter), der bei der Polizei arbeitet.

Dabei ergänzt sich das, obwohl charakterlich recht unterschiedlich daherkommende, glückliche Pärchen mit drei Kindern, stets geradezu perfekt. Sei es nun beim Auftauchen eines zuvor unbekannten Halbbruders von "Erica" und dem Aufklären von Morden, deren Spur bis zurück in die Tage des Zweiten Weltkrieges zieht oder der Suche nach einem jungen Mädchen und die Rivalität zweier Fischhändler. Zwei unter mysteriösen Umständen aufgefundene tote Taucher, ein zwielichtiger Fotograf oder der Besuch von Ericas jüngerer Schwester und die Suche nach einem als verschollen geltenden, ehemaligen Klassenkameraden sind weitere Themen in den zu erlebenden sechs Filmen von dieser Box.

Jede der sechs Episoden findet ihren Platz auf einer eigenen DVD. Diese lagern jeweils zu zweit, leicht versetzt zueinander, übereinander liegend in einem Jumbo-Case mit fest aufgedrucktem FSK-Hinweis. Das Case kommt zur Aufbewahrung in einem mit Prägedruck und Glanzanteil gestalteten Schuber, den leider auch ein FSK-Logo auf der Front ziert.

Die auf dem Cover angegebene Gesamtlaufzeit von ca. 90 Minuten je Folge trifft auf alle Episoden außer auf die erste, die in etwa 97 Minuten läuft, zu. Die Qualität des sich hier im 16:9 Format von den DVDs zeigenden Bildes ist entsprechend einer so zeitnah entstandenen Produktion durchweg gut. Für dieses Filmgenre üblich wurden die Farb- und Lichtstimmungen zum Teil verfremdet. Die Einstellungen und gesetzten Werte, sowohl in der Schärfe als auch dem Kontrast der von den DVDs zu erlebenden, Bilder sind stimmig. Größeres Bildrauschen oder sonst erwähnenswerte Unregelmäßigkeiten fielen mir nicht bei der Wiedergabe der DVDs auf.

Die DVD-Menüs zu allen sechs Episoden zeigen sich einheitlich und gut bedienbar gestaltet. Neben der Möglichkeit, über den jeweils in Textform aufgezeigten Titel die Folge zur Wiedergabe zu starten, gibt es zu jeder auch eine separat zu öffnende "Kapitelauswahl". Aus dem Hauptmenü lassen sich auf Wunsch auch die angebotenen deutschen Untertitel zur Wiedergabe zuschalten.

Hatte ich mich bei dem auf dem Cover aufgeführten neunzig Minuten für Bonusmaterial schon auf tolle Extras gefreut, war ich dann doch sehr enttäuscht. Als Extras bietet jede der DVDs einzig und allein einige Trailer zu weiteren bereits auf DVD zu habenden Veröffentlichungen an.

Tonbewertung:

Auch hier zeigt sich das Angebot, trotz der großen internationalen Beteiligung an der Produktion, eher sehr überschaubar. Einzig ein deutscher Ton im Format Dolby digital 2.0 wird zu allen der sechs Episoden von den DVDs angeboten. Qualitativ ist die vom Studio Hamburg erstellte deutsche Synchronfassung ohne Mängel. Sie bietet eine gute Verständlichkeit aller zu erlebenden Darsteller. Schön ist, dass auch an Untertitel für Hörgeschädigte und Gehörlose gedacht wurde.

Gesamteindruck:

Fans und Liebhaber von aus dem skandinavischen Raum kommenden Krimiserien mit deren ganz besonderem Flair und Charme können bei dieser Veröffentlichung bedenkenlos zugreifen. Die sechs sich frei an literarischen Vorlagen der schwedischen Autorin Camilla Läckberg haltenden, jeweils abendfüllenden Schwedenkrimis sind spannend sowie an den Bildschirm fesselnd. Sehenswerte Fernsehkrimis, die schon jetzt auf hoffentlich dann bald nachfolgende Produktionen neugierig machen.
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am 3. April 2014
Ich muss sagen, ich liebe schwedische Filme, kommen sie doch so richtig erfrischend daher. Natürlich kann "Mord in Fjällbacka" nicht ganz an die Millennium-Trilogie heranreichen (die genannte Filmtrilogie zählt für mich allerdings auch zu den Meisterwerken), aber dennoch gelangen dem Team hier spannende, kurzweilige und einfach erfrischend neue Krimifälle.

Die Filme wurden lose an die Romanvorlagen von Camilla Läckberg angelehnt. Eine richtige Werktreue sollte man hier nicht erwarten, wurden die Romane doch eher frei interpretiert. Wenn man sich allerdings nur, und wirklich nur, auf die Filme einlässt, kommt man hier voll auf seine Kosten. Wie schon genannt spannend inszeniert, mit einem tollen Setting und klasse Landschaftsaufnahmen und vor allem einem absolut überzeugendem Spiel überzeugen die Filme auf ganzer Linie wie ich finde.

Diese Box erhält man mit einem hochwertigen Schuber ausgestattet. Enthalten sind die sechs Episoden "Das Familiengeheimnis", "Die Tränen der Santa Lucia", "Die Humerfehde", "Der Tod taucht auf", "Tödliches Klassentreffen" und "Die Kunst des Todes".

Fazit:

Diese Box ist für Fans spannender und vielschichtiger Krimis definitiv zu empfehlen!
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am 17. Juni 2014
Sehr gut ich mag diese Art Serie sehr gern diese ist sehr sympathisch gemacht und plätschert so vor sich hin! Nichts aufregendes passiert und genau das erwarte ich von einem Nord Krimi spannend aber ohne Getöse!!
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am 16. Februar 2016
Als ich gesehen habe, dass es auch Filme von Camilla Läckberg gibt war ich zunächst sehr begeistert.
Leider musste ich feststellen, dass sie nicht auf den Büchern basieren und war maßlos enttäuscht, da ich alle Bücher mit Begeisterung gelesen habe.
Die Filme an sich sind spannend, kann man gut nebenbei anschauen. Die Figuren sind recht gut getroffen.

Mein Fazit: Kann man gut gucken aber als Buchliebhaber wird man ziemlich enttäuscht! Kaufen würde ich mir diese Filme/Serie nicht!
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am 5. August 2016
In aller Regel enttäuschenden mich Schwedenkrimis nicht und liefern ausgesprochen gute "düstere" und durchdachte Handlungen, mit meist auch sehr guten Schauspielern. In diesem Falle ist dies jedoch überwiegend nicht gelungen. Die erste Folge ist noch recht anschaulich und nachvollziehbar, zumal auch die Hauptdarstellerin als Krimiautorin persönlich in den Fall involviert ist. Aber ab der zweiten Folge wird es dann aber grausam. Wo gibt es denn sowas, dass eine Hausfrau mit drei kleinen Kindern der Polizei und dabei vor allem ihrem Softiemann den Rang abläuft und in alles ihre Nase steckt, reihenweise unabgestimmt mit der Polizei Ermittlungen und Verhöre durchführt und sich in eine gefährliche Situation nach der anderen begibt ??? Dies dürfte nicht nur in Deutschland verboten sein, auch in schwedischen "Käffern" dürfte dies kaum anders sein. Und wenn sie mit der Polizei mal gemeinsam rumläuft, wirkt es eher schon albern.
Überhaupt möchte ich mal ein Land auf der Erde sehen, wo man "Mutti" einfach so bereitwillig Auskunft gibt auf all die Fragen die sie eigentlich nichts angehen.
Auch als Mutter von drei noch sehr kleinen Kindern (mit voll beruftätigem Ehemann) fragt man sich darüber hinaus dauernd, wer sich in der vielen Schnüffelzeit der Mutter um die Kinder kümmert. Überhaupt wirkt das gesamte Familienleben hier irgendwie in den Film reingequetscht, da es halt auch so im Buch steht. Aber plausibel ist das alles nicht.
Zu guter letzt finde ich auch die Auswahl der Schauspieler, bis auf Ausnahmen, nicht sehr gelungen.
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