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TOP 500 REZENSENTam 27. August 2007
Der Schatzplanet basiert lose auf der "Schatzinsel" von Robert L. Stevenson als Romanvorlage. Sehr Lose! Die Geschichte wurde kurzerhand ins Weltall verlegt, die Schatzinsel wurde zu einem Schatzplaneten.

Der Film wimmelt nur so vor Aliens aller Art: Von knuddelig bis skuril. Die Animation ist atemberaubend, die Geschichte wird flüssig und ohne Längen erzählt, Humor kommt nicht zu kurz, Action steht im Vordergrund und vor allem: Die Phantasie! Kaum ein Disney Film hat jemals so viel Phantasie gewagt. Der Film steckt so voller liebevoller Details, dass man ihn Mal um Mal anschauen kann und ständig etwas Neues entdeckt.

Auf altbewährtes, "disney-typisches" wurde mutig verzichtet: So fehlen z.B. die für Disney-Filme so typischen Gesangseinlagen. Nicht, dass ich die Musik nicht mag (Dschungelbuch, Alladin, Ariel, Die Schöne und das Biest,... haben klasse Melodien), aber meistens saß ich immer im Kino und dachte: oh je, fängt jetzt das Gesinge an? Für mich galt immer: Lieber raus mit den Liedern und anstatt dessen eine durchgängig erzählte Geschichte, packt die Musik in den Abspann, den Hintergrund und auf den Soundtrack (Nur bei Alladin sind selbst die Gesangsnummern so gut gelungen, dass ich sie einschränkungslos genieße). Der Schatzplanet wird jedenfalls "gesangsunterbrechungsfrei" serviert, was mir sehr zusagt.

Klar: für die ganz Kleinen ist dieser Film nicht gedacht, die werden auch nicht voll auf ihre Kosten kommen (nicht weil der Film zu gewalttätig wäre, sondern weil die Handlung und auch der oft sehr hintergründige Humor sich kleinen Kindern einfach nicht voll erschließen. Um manche Dinge zu verstehen, ist auch die Kenntnis der Romanvorlage nicht hinderlich). Aber für Jugendliche und Erwachsene ist Disney hier ein wirklich toller Film gelungen.

Fazit: Ein klasse Film, für all die, die sich auf ein Abenteuer abseits der ausgetretenen Disney-Pfade einlassen wollen. Voller Witz, Spannung und: Phantasie!
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am 8. August 2010
"Der Schatzplanet" markierte im Jahre 2002 leider den sich bereits Jahre zuvor ankündigenden (vorläufigen) Untergang der Disneystudios - und des klassischen abendfüllenden Zeichentrickfilms. Seine astronomischen Produktionskosten von 140 Millionen Dollar konnte der Film an den Kinokassen nicht zurück erwirtschaften, trotz gar nicht allzu schlechter Kritiken in der Presse.
Nun ist es vollkommen egal, ob ein Film von Kritikern gut oder schlecht aufgefasst wird oder ob er Millionen einspielt oder eben nicht; wichtig ist letzten Endes immer der Film selber - und all die negativen Schlagworte, mit denen "Der Schatzplanet" oft belegt wird, werden ihm in keinster Weise gerecht. Meines Erachtens nach kam er vielleicht einfcah zum falschen Zeitpunkt heraus; sechs Jahre zuvor wäre der Film, der bereit seits Jahrzehnten in den Disneystudios als mögliches Projekt parat lag, sicherlich anders aufgenommen worden ...

Zum Film selber:
Die Geschichte erläutere ich an dieser Stelle nicht - es geht um das altbekannte Piratenabenteuer "Die Schatzinsel", das hier optisch neu zusammengesetzt wird aus klassischen Piraten, fliegenden Schiffen mit Solarsegeln, Aliens als Crew an Deck, Reisen durch das Weltall und unerforschten, teils etwas seltsam anmutenden Welten. Das klingt, so hintereinander aufgereiht, zugegebenermaßen recht unpassend. Und ich muss zugeben, dass das Verschmelzen all dieser Elemente im Film längst nicht immer besonders gut funktioniert - die Welt, in der sich die Figuren bewegen, wirkt nicht immer überzeugend. Allerdings befindet man sich ohnehin hauptsächlich im Weltall, von daher ist über die mangelnde Charakterisierung der Planeten, auf denen Teile des Filmes spielen, gerade noch hinwegzusehen.

Von vielen wurde damals, bei Kinostart, kritisiert, man hätte vielleicht doch lieber die klassische Geschichte erzählen sollen, ohne Aliens und Laserwaffen; wäre sicherlich auch nicht uninteressant gewesen, aber gerade diese Neuerung, wenn eben auch nicht an allen Stellen geglückt, macht den Film unter anderem aus. Und letzten Endes ist von klassischen Piratenschiffen, Kanonen, meuternden Crewmitgliedern und rumpeligen Schiffskombüsen weit mehr vorhanden, als manche Kritik es vermuten lässt. Im Fazit wirklich ein Piraten- / Abenteuerfilm.

Die Figuren sind, ebenfalls entgegen vieler anders lautender Meinungen, typische Disneyfiguren. Wir haben den Helden (endlich mal wieder ein Junge), die Sidekicks, den Bösewicht, das unheimliche Biest; die Nebenfiguren kommen manchmal etwas zu kurz, fügen sich aber angenehm in den Rest ein.

... Was den "Schatzplaneten" letzten Endes trägt, das ist aber weder sein Design noch seine Geschichte - es ist die wunderschön ausgearbeitete Beziehung zwischen Silver und Jim Hawkins, die sich schleichend entwickelt und Silver bekanntermaßen in einen moralischen Zwiespalt bringt. Jimbo ist dagegen zu Anfang ein typischer verlorener Teenager, der überhaupt keine Ahnung hat, was man eigentlich mit seinem eigenen Leben anzufangen hat; in Silver findet er, Schritt für Schritt, einen Freund / Vater / Mentor, der ihm zum ersten Mal das Gefühl gibt, für etwas gut zu sein - und ganz schüchtern traut sich Jim nach und nach, ein bisschen Selbstvertrauen aufzubauen.
Diese Beziehung, die Schauspieler in einem Realfilm so niemals hinbekommen würden, ist dermaßen ergreifend und ehrlich, dass sie den Film tatsächlich letztendlich zu einem der besten Disneyfilme der späten Ära macht. Plötzlich fügt sich alles zusammen und es gibt genauso rührselige, evtl. tränenreiche Momente wie in "Die Schöne und das Biest" oder "Arielle" seinerseits.

Die Charakterzeichung von Silver und Jim rettet den Film in meinen Augen; leider taucht dieses Argument in so gut wie keiner Rezension auf, stattdessen bezieht man sich auf den plumpen Clash zwischen klassischem Piratenabenteuer und neumodischer Sci-Fi-Gimmicks. Es hätte sicher alles noch wesentlich runder zusammenpassen können. Spannend ist "Der Schatzplanet" aber ungemein, setzt voll auf seine zwei hauptfiguren (was sein Glück ist) und kann von der ersten bis zur letzten Minute wirklich toll unterhalten.
Dass der Streifen nichts für Kinder ist, dem stimme ich genauso wenig zu wie dem Kommentar, er wäre ein reiner Erwachsenenfilm. In meinen Augen ist er ein sehr moderner Familienfilm, was die Figuren und ihre Beziehungen und Hintergrundgeschichten angeht; mit "Atlantis" definitiv in keinster Weise zu vergleichen. Der Film baut zwar auf einer eher melancholischen Grundstimmung auf, aber er geht mit dieser sehr gut um.
... Gesungen wird nicht, es gibt aber dezente, tolle musikalische Untermalung und zwei richtig großartige Songs. Dass die Animationen Weltklasse sind, brauche ich bei Disney nicht extra zu erwähnen; selten wurde aber der Spaghat zwischen 2D-Animationen und CGI so angenehm umgesetzt.

Fazit:
Ein klassischer Abenteuerfilm, der mit emotionalem Tiefgang glänzt, endlich auch mal auf eine klebrige Liebesgeschichte verzichtet, wunderschöne fesselnde Bilder liefert und seinen schlechten Ruf (und das grauenvolle DVD-Covermotiv) in keinster Weise verdient hat. Eigentlich 4,5 Sterne
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HALL OF FAMEam 1. Januar 2003
"Der Schatzplanet" ist nun schon die zweite Umsetzung Disneys des Piratenstoffs von Robert Louis Stevenson; bereits vor etlichen Jahrzehnten beglückte uns Amerikas mächtigster Unterhalter mit der Geschichte um den Jungen Jim, dem die Schatzkarte des Piraten Flint in die Hände fällt und der auf seiner abenteuerlichen Suche nach jenem Schatz selber unter Piraten gerät. Produzierte Disney die Geschichte damals als Realfilm und (relativ) getreu der Literaturvorlage in einer Piratenwelt des 18. Jahrhunderts, ist es den Machern des "Schatzplaneten" gelungen, die nun etwa anderthalb Jahrhunderte alte und mehrfach adaptierte Story in eine interessante Science-Fantasy-Welt zu übertragen, wobei sie die ursprünglichen Charaktere recht gut erhalten haben. Science-Fantasy und nicht etwa Science Fiction - denn obwohl hier eifrig zwischen den Sternen herumgereist wird und Roboter, Cyborgs und Aliens die Welt des Zeichentrickfilms bevölkern, reist man hier nicht mit herkömmlichen Raumschiffen durchs All. Disney geht weiter und wagt den Schritt in eine Welt jenseits des Einsteinschen Universums, in dem hölzerne Solarsegler die Küsten fremder Planeten umschiffen. Der Anachronismus zwischen Hightech und Windjammernostalgie sorgt für den besonderen Flair dieses Films. Gelungen ist meiner Meinung nach besonders die Umsetzung des vermeintlichen Schiffskochs und Piratenrädelsführers John Silver, der hier als Cyborg mit einer menge an special Features in Form ausgefeilter Cyberwear aufwartet. Ebenso gelungen ist die Verwandlung von Stevensons Silver zur Seite getellten Papagei zu einem gestaltwandelnden Alien-Haustier, das ganz nach Papageienart seine Umwelt nachahmt - aber eben nicht nur akustisch, sondern auch in seiner Gestalt.
Mit dem Schatzplaneten fährt Disney den mit "Atlantis" eingeschlagenen Kurs actionbetonter Trickfilme, die außer Kindern vor allem auch Teenager und den Kind gebliebenen Erwachsenen ansprechen sollen, weiter. Hier werden keine herzzerreißenden Duette oder Soli gesungen, sondern dem Zuschauer rasante Abenteuer mit viel Phantasie und Witz geboten. Allerdings hat Disney sich die Kritik, die das Publikum anlässlich der Härte von "Atlantis" geäußert hat, zu Herzen genommen. Die dortige Sterberate der Charaktere und die Härte der Kampfsequenzen waren in der Tat nicht für Kinder ab sechs geeignet, für welche der Film freigegeben war. Beim Schatzplaneten geht es wieder etwas humaner zu, was aber dem Abenteuer keinen Abbruch tut. Bei zart beseiteten Kindern sollte man sich als Erwachsener aber doch vielleicht erst ein eigenes Urteil bilden, da einige der Piratencharaktere schon etwas unheimlich sind, wie etwa der sinistre Arachnoide.
"Der Schatzplanet" hatte im Kino einen etwas schweren Stand. Piratengeschichten gehören zu Zeiten von Harry Potter und Gandalf dem Grauen nicht zu den hochfrequentierten Topthemen. Im Augenblick wollen alle lieber kleine Zauberer sein, da hat es der Schiffsjunge Jim Hawkins ziemlich schwer, auch wenn er auf einem Hoverboard durch extraterrestrische Canyons surft. Ich persönlich habe den Kontrast zum Magie- und Mysteryboom, der mir langsam schon aus den Ohren kommt, sehr begrüßt.
Für jeden, der klassische Abenteuergeschichten liebt und sich an phantastisch-irrationalen Welten erfreuen kann, sei dieser erstklassig animierte Film wärmstens empfohlen. Wer seinen Lieblings-Jugendklassiker durch die freie Übertragung in eine Welt voller bunter Mutanten entstellt sieht, sollte hingegen denen, die's mögen, diesen Spaß gönnen; ihm bleiben ja noch diverse literaturtreuere Verfilmungen. Ein Gutes sollte jenem Kritiker die neue Disney-Umsetzung jedoch auch vermitteln, nämlich dass die Geschichte der "Schatzinsel" nach wie vor Medienschaffende anregt und junge wie alte "Abenteurer" zu begeistern vermag.
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am 16. Januar 2003
Ich gebe zu, dass ich Harry Potter- und Herr der Ringe-Fan bin. Trotzdem habe ich mir den neuen Disney-Film angesehen, weil das bei mir Tradition ist, obwohl ich von Atlantis recht entäuscht war und gegen den Schatzplaneten einige Vorurteile hegte. Doch dann war ich völlig begeistert! Dieser Film hat Witz, Spannung, Gefühl und ist ein Film zum immer wieder gucken! Deshalb werde ich mir diesen Film auch sofort auf DVD kaufen, wenn er erhältlich ist. Der Schatzplanet ist der erste Disney, der mir seit Mulan wirklich gefallen hat. Trotzdem hoffe ich, dass die nächsten Filme sich wieder an den traditionellen Märchen orientieren, damit ich meiner Tochter wieder wunderschön schmalzige neue Disneylieder vorsingen kann! Flache Teenie-Songs kann ich auch hören, wenn ich das Radio anschalte.
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TOP 500 REZENSENTam 6. April 2014
Um die Jahrtausendwendehaben die Walt Disney Studios einige Filme produziert, die sich deutlich von den klassischen Filmen davor deutlich abgehoben haben. Während „Atlantis - Das Geheimnis der verlorenen Stadt“ deutlich abenteuerlicher und Action-lastiger wurde, neigten die Filmemacher bei „Der Schatzplanet“, welcher übrigens auf dem Roman „Die Schatzinsel“ von Robert Louis Stevenson basiert, wesentlich futuristischer und widmet sich dem Science Fiction Kino zu.
Dieses wilde Weltraum Abenteuer sollte von niemand geringerem als Ron Clements und John Musker verwirklicht werden, die bereits bei „Arielle, die Meerjungfrau“, „Aladdin“ und „Hercules“ das Schiff auf Erfolgskurs brachten. Der Weltraumkahn sollte aber zum Kentern verurteilt sein. Nicht einmal 110 Millionen US-Dollar wurden an den Kinokassen eingespielt. Ein Tiefpunkt, den man nach der Disneyrenaissance Ende der 80er Anfang der 90er eigentlich überwunden zu haben schien.
Dabei ist augenscheinlich nichts falsch gemacht worden. Mit Toleranz betrachtet ist „Der Schatzplanet“ eigentlich wirklich sehenswert ausgefallen. Ein rasantes Erzähltempo lässt keine Langeweile aufkommen, dazu gesellen sich sympathische und charakter-starke Figuren, gewaltige und ausgefeilte Bilder sowie gute und originelle Gags. Das Problem ist aber nur: Ein klassischer Disney Film ist das trotz fantasievoller Geschichte nicht. Als eigenständige Produktion ist „Der Schatzplanet“ wirklich toll, hat aber – mal aus der traditionellen engstirnigen Brille betrachtet – in der Meisterwerke Reihe nichts verloren, da zum einen die Warmherzigkeit nicht so sehr zur Geltung kommt und zudem der zeitlose Charakter dabei verloren geht. Zudem sind die Figuren – trotz guter Charakterzeichnung und mit viel Liebe ins Detail – nicht sonderlich herausragend ausgefallen. Jeder Trickfilmfan kennt Arielle, Bambi, Schneewittchen, Aladdin, Dschinni, Tarzan, Susi & Strolch, Balu und hat unweigerlich die dazugehörigen Gesichter vor dem geistigen Auge. Wer erinnert sich aber wirklich an Jim Hawkins oder John Silver? Das ist für Disney Fans, auch wenn diese die Genre-Entwicklung ohne Wenn und Aber hingenommen haben, schon ein deutliches Manko. Und mal ehrlich: „Der Schatzplanet“ büßt im Vergleich zu Filmen wie „Die Schöne und das Biest“, „Aladdin“, „Der König der Löwen“, „Bambi“ oder „Das Dschungelbuch“ alleine schon deswegen an Qualität ein, da nicht nur die enorme Warmherzigkeit nicht ständig präsent ist und vor allem ein verträumt märchenhaftes Ambiente fehlt.
Dennoch: „Der Schatzplanet“ ist für sich alleine gesprochen gewiss nicht schlecht, muss sich aber den übergroßen Klassikern in der Meisterwerke Reihe doch deutlich geschlagen geben. Gute Unterhaltung sowie massig Kurzweile wird dennoch geboten.

Das Bild schaut wie bei einem Disney Titel zu erwarten einfach hervorragend aus. Wären da nicht einige leichtere Artefakte sowie vereinzelt minimale Doppelkonturen, hätte das Bild die Höchstwertung verdient. Da diese Beeinträchtigungen aber nur selten, fällt das nicht sonderlich negativ ins Gewicht. Abgesehen davon dominieren eine hervorragende Bildschärfe sowie ein hoher Detailgrad, sowie kräftige und satte Farben bei ausgewogenem Kontrast sowie sattem Schwarzwert. Da kommt recht häufig eine schöne Plastizität auf, die selbst in 2D eine tolle Tiefenwirkung erzeugt. Kompressionsspuren sind nur minimal zu erkennen gewesen.

Der deutsche DTS-HD High Resolution 5.1 klingt nur minimal schlechter als die englische DTS HD Master Audio 5.1 Variante, die getrost die Höchstwertung verdient hat. Gleich zu Beginn wird die hohe Qualität der deutschen Abmischung klar, wenn dem Zuschauer die Surroundeffekte um die Ohren fliegen und zudem kräftige Bässe aus dem Subwoofer zu hören sind. Das ist eine deutliche Ansage. Da das englische Original lediglich ein wenig dynamischer und natürlicher klingt, macht der deutsche Ton grundsätzlich nichts falsch. Die ganze Zeit über wird die Surroundanlage ausgezeichnet in allen Komponenten gefordert. Dank einer ausgewogenen Balance sind auch die Dialoge nahezu durchgehend ausgezeichnet zu verstehen. Störgeräusche sind nicht aufgefallen.

• Disneys Zauber der Animation mit Roy Disney (SD; ca. 14 min.)
• Zusätzliche Szenen (SD; ca. 7 min.)
• Musikvideo 'I'm Still Here' (Jim's Theme) von John Rzeznik (SD; ca. 4 min.)
• Trailershow (HD)

Leider wurde auf das umfangreiche Bonusmaterial der Special Edition bei der Veröffentlichung für den deutsch-sprachigen Markt verzichtet, was aber mitunter vielleicht auch lizenzrechtliche Gründe hat. Dennoch, auch wenn nur als Hinweis: Auf der amerikanischen Version waren diese komplett enthalten. Somit finden sich lediglich 3 Beiträge auf dieser Blu-ray. Das sind zum einen das Featurette Disneys Zauber der Animation mit Roy Disney, einige zusätzliche Szenen sowie ein Musikvideo. Dazu gesellt sich noch eine Trailershow zwecks Eigenwerbung. Auf ein Wendecover wurde leider verzichtet.

Als eigenständiger Animationsfilm ist „Der Schatzplanet“ sehr unterhaltsam und aufwändig produziert. Er macht es sich nur in der Disney Meisterwerke Reihe schwer, da er inhaltlich und darstellerisch sich deutlich von den traditionellen Vorgängern abhebt. Dennoch ist es ein Film, dem man eine Chance geben sollte.
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am 26. April 2009
Bei keinem Film wurden meine Erwartungen mehr übertroffen als bei "Der Schatzplanet". Das liegt einerseits daran, dass ich nichts erwartet habe, da er ein Flop in den Kinos war, andererseits natürlich an der absolut überzeugenden Qualität dieses Films.

Zur Story:
Wer eine Verfilmung des wundervollen Romans "Die Schatzinsel" von Robert Luois Stevenson sehen will, muss seine Finge von diesem Film lassen, denn das liefert er nicht. Die Geschichte ist sehr stark abgeändert und nur noch in groben Grundzügen vorhanden. Rohn Clements und John Musker haben hier jedoch ganze Arbeit geleistet und eine wundervolle Story gezaubert, mit anderen Schwerpunkten (Erwachsendwerden, Zuverlässigkeit,...).
Die Charaktere sind grandios gestaltet, sie suchen in der Zeichentrickfilmgeschichte ihresgleichen. Insbesondere Silver überzeugt mit seiner Ambivalenz; einerseits der gutmütige, liebenswürdige Papa, auf der anderen Seite der skrupellose, harte Pirat - fantastisch.

Die Animationen sind atemberaubend. Die Hintergründe sind komplett cgi-animiert und haben eine unglaubliche Schärfe und Detailtreue. Die Figuren sind klassich 2D animiert und sind selbstverstndlich perfekt, wie man es von Disney nicht anders kennt.

Doch wirklich wundervoll ist die Musik dieses Films. James Newton Howard, bekannt durch "The Sixth Sense", "Signs", "The Village" oder auch "The Devil's Advocate", zaubert eine fantastische Atmosphäre in diesen Film, ich musste mir einfach diesen Soundtrack kaufen. Die beiden Lieder von John Rzeznik sind ebenfalls einfach super, passen perfekt in die von Clements und Musker erschaffene Welt, aus Solarschiffen, die durch die unendlichen Weiten des Weltraums reisen und allerlei fantastische Aliens an Bord haben.

Man bekommt das Gefühl, dass Ron Clements und John Musker als Regisseure einfach nichts falsch machen können, sie sind neben diesem Meisterwerk auch verantwortlich für Herkules, Aladdin, Arielle und mehr.

Ein wirklich - ich muss es nochmals betonen - brillanter Film, auf jeden Fall kaufen!
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am 7. Dezember 2003
Okay, mal zu allererst: Der Film unterscheidet sich wirklich von den meisten Disneyproduktionen. Es ist ja unabstreitbar. Großartige Musikeinlagen, wie beim König der Löwen, bleiben diesmal völlig aus. Natürlich vermisst man das im ersten Moment, aber der Film überzeugt mit anderen Disney-typischen Merkmalen. So zum Beispiel findet man auch hier die gigantischen Bilder, die man von Disney gewöhnt ist. Es sind wirklich großartige Szenen und zudem auch noch klasse animiert.
Die Aliens wirken richtig lebendig, die ganze Szenerie ist in Bewegung. Es ist wirklich ein gelungenes Meisterwerk.
Natürlich gibt es auch noch weitere Unterschiede zu den übrigen Disneyfilmen, so gibt's hier einen Stich ins Brutale.
Vermutlich ist das auch der Grund, warum der Film an den Kinokassen floppte: Von Disney ist man einfach etwas anderes gewöhnt.
Trotzdem kann ich den Film nur weiterempfehlen, nicht nur für die jüngeren!
Hier noch mal kurz die Story:
Jim Hawkins macht sich auf den Weg zum Schatzplaneten. Zu diesem Zweck wird er Schiffsjunge auf einem Schiff, das durchs Weltall segelt. Während er stetig damit beschäftigt ist, das Deck zu schrubben, abzuwaschen oder ähnliches, schließt er eine Freundschaft zum Koch, Sylver.
Wie sich herausstellt meint es Sylver aber gar nich so gut mit Jim... und alle sind scharf auf den Schatz, der irgendwo auch dem Schatzplaneten ist. Nur Jim ist in der Lage, die geheimnisvolle Karte, die den Weg dorthin zeigt, zu entschlüsseln.
Mit von der Partie sind unter anderem die schrägen Aliens, die zu Sylver gehören, und Morph, ein kleiner, niedlicher Gestaltenwandler.
Alles in allem also jedem zu empfehlen!
Cu,
helenaa
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am 23. September 2003
Hier kommt noch ein Trickfilm von den Meistern bei Walt Disney. Diesmal geht es um den zukünftigen Jungen Jim Hawkins, der mit seiner Mutter irgendwo im All lebt. Die Geschichte folgt ihm auf einer fantastichen reise durch den All auf einer Galeone auf dem Jagd nach der mytischer Treasure Island.
Hier ist alles, was man von den Machern bei Walt Disney immer erwartet. Kämpfe, Spannung, Bösewichte und spektakuläre Fantasien. Die Mannschaft wird mit einem schwarzen Loch, Allstürme und einer Supernova begegnet, wobei sie mit allen Mitteln kämpfen müssen, damit sie gut durchkommen. Auf der DVD befindet sich auch Bonussachen, wie z.B. ein interaktives Spiel, das den Kindern immer wieder Spass machen wird.
Obwohl der Film ab 4 Jahren freigegeben ist kann ich mich nicht ganz vorstellen, dass er für so kleine Kinder passt. Wie die meisten Walt Disney Filme geht man ziemlich hart zur Sache und Angst kann jedes Kleinkind davon bekommen. Dabei will ich keinem den Film abraten, schliesslich schaut mein 4-Jähriger auch ganz gern zu, aber für manches Kleinkind könnte es ein bisschen viel werden.
Ein guter Film, der auch für die Erwachsenen gut passt. Die Zielgruppe müssten doch eigentlich die kleinen um die 10 sein.
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am 24. Juli 2004
Der Film:
Ich finde die Art und Weise genial, wie hier die klassische Geschichte "Die Schatzinsel" neu interpretiert und mit vielen Science-Fiction-Elementen versehen wird. Disney ist die Vermischung von Abenteuer und SF hier sowohl zeichentricktechnisch als auch von der Story und ihrer Umsetzung her perfekt gelungen! Ich sage nur: Segelschiffe und Wale, die durch den Weltraum fliegen! Gewagt, aber zu jeder Sekunde überzeugend. Alles wirkt echt und zwangsläufig und keineswegs aufgesetzt, überdreht oder bemüht. Die Charaktere sind vielfältig und wirken "echt". Jim (der jugendliche Held), Amelia (eine coole Katze als Kapitän des Schiffs), Silver (der irgendwie gutmütige Bösewicht), dazu Morph (liebenswert, ein sogenannter Formwandler, sozusagen das Maskottchen des Abenteuers) und einige andere, zum Teil ganz absonderliche Figuren.
Die Story des Films verläuft meist actionbetont, aber auch die disneytypischen, sehr besinnlichen und emotionsgeladenen Elemente kommen in diesem Film nicht zu kurz. In einigen sehr ergreifenden Szenen wird z.B. die Beziehung von Jim und Silver auf sehr intensive Weise dargestellt.
Ein besonderes Lob gebührt neben der (selbst für Disney-Verhältnisse!) geradezu erschlagend detailreichen und phanasievollen Optik auch dem Soundtrack. Die Verwandschaft zu Star-Trek und anderen SciFi-Spektakeln wird hier deutlich. Orchestral und bombastisch. Bis auf zwei Tracks (Mainstream-Rock mit Alternative-Einschlag) ist dieser rein instrumental und kann durchaus auch für sich allein bestehen.
Die DVD:
Bild und Ton sind sehr gut und absolut auf dem technischen Stand der Zeit. Die Menüs sind sehr schön animiert und stimmen einen auf die Inhalte bereits sehr passend ein. An Bonusmaterial wurde auch nicht gespart. Alle nur erdenklichen Extras (Making Ofs, Dokus, Musikvideo etc. etc.) wurden auf die DVD gepackt. Ein wenig störend wirkt allerdings die teilweise "Doppelverwertung" der Extras in den verschiedenen Untermenüs.
Fazit:
Disney geht mit "Schatzplanet" neue Wege. An den Kinokassen floppte der Film zu Unrecht. Vielleicht deswegen, weil das Publikum unter Disney noch immer nur "harmlose" und voraussehbare Familienunterhaltung versteht.Die FSK mit 6 Jahren ist angemessen, aber ein wenig Sinn für Science Fiction und außergewöhnliche Phantasie sollte man schon mitbringen. Auch als Erwachsener. Aber dann erwartet einen ein Meisterwerk der ganz besonderen Art!
Uneingeschränkte Empfehlung, sowohl für den Film als auch die DVD-Umsetzung!
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am 13. August 2003
Dieser Film ist wirklich etwas anderes. Segelschiffe im Weltraum, die gemeinsam mit Weltraumwalen durch Sternennebel kreuzen, Aliens in der Kleidung des 19. Jahrhunderts,...
Man könnte sagen, das sei totaler Schwachsinn, aber Disney hat das echt gut hinbekommen. Die "Grafik" ist oftmals so gut, dass man darüber fast die Geschichte vergessen könnte ;-)
Zur Geschichte selber: Ein ziemlich frecher Teenager findet eine Schatzkarte (sorry, eine Art Hologrammkugel, die eine Berührungssensitive dreidimensionale Planetenkarte in den Raum wirft), fährt los, findet den Schatz, und verliert ihn wieder als der Planet in die Luft fliegt. Es gab in diesem Film eigentlich nur eine Überraschung: Er hat am Ende keine Freundin... ;-)
...und für einen Disney-Film sterben überraschend viele Leute.
Dieser Film ist wirklich nicht typisch für Disney, und ich würde ihn auch nicht gerade als reinen Kinderfilm bezeichnen. Disney hat sehr viele sehr schöne Kinderfilme gemacht, ohne Gewalt- und Nacktszenen. Dieser Film ist sehr gut, aber Disney scheint sich insgesamt langsam von seiner Ursprünglichen Linie zu entfernen. Trotzdem Fünf Sterne.
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