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am 28. Dezember 2013
Update Februar 2015, vorherige Updates und erste Rezension unten.

Den ersten Batteriewechsel am Herzsensor habe ich hinter mir. Die Uhr meldete dass die Batterie des Sensors schwach sei. Für das Wechseln der Batterie ist ein ziemlich kleiner Schraubenzieher (Uhrmacherwerkzeug) erforderlich. Einfach mal nach "Mini Schraubendreher Set" in Amazon suchen, falls man keinen zu Hause hat. Nach Tausch der Batterie und Zusammenschrauben des Herzsensors wurde dieser ohne Neuerkennung/-Initialisierung einfach wieder erkannt.
Die Firmware der Uhr wird mit neuen Updates weiter verbessert, ebenso Garmin Connect. Bin weiterhin sehr zufrieden.

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Update Juni 2014.

Seit diesem Monat sind mit dem Firmware-Update auf Version 2.8 auch ein Bike-Modus und ein Wettkampfmodus verfügbar. Funktion kann über den Touch-Screen einfach gewechselt werden. Firmware-Update lief ohne Probleme. Habe den Bike Modus bereits ausprobiert, funktioniert alles und wird im Garmin Connect auch richtig einsortiert. Die Uhr ist für mich jetzt perfekt!

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Update April 2014

Nach knapp 1.600km Joggen und Laufband kann ich weiter nur Positives über die Forerunner 620 berichten. Die Uhr funktioniert einwandfrei, der Akku hält gefühlt ewig (ca. 1-2 Wochen je nach Aktivität) und Firmware- oder GPS-Updates werden per WLAN zuverlässig auf die Uhr übertragen. Die Syncronisation über WLAN läuft bei mir bisher auch ohne Störungen.

Das GPS-Signal wird ultraschnell gefunden (10-20s im Schnitt nach Verlassen des Hauses), die Aufzeichnung des Laufes ist relativ genau (manchmal werden Kurven beim Anzeigen auf der Karte "abgekürzt")- Auf dem Laufband bei ausgeschaltetem GPS haben sich die im Kommentar angegebenen Abweichungen bestätigt aber nicht verändert. Für mich völlig ausreichend.

Mein VO2Max-Index dümpelt seit fünf Wochen bei 62 herum. Scheint wohl eine Grenze nach oben zu geben. Diesem Wert vertraue ich irgendwie nicht.
Weitere Motivation durch Anzeige der Bestzeiten in Garmin Connect (konfigurierbar - ich lasse mir Bestzeiten für 1km, 1 Meile, 5km, 10km und Halbmarathon sowie die Distanz der längsten Strecke anzeigen).

Was ich vermisse:
- Radfahrfunktion (ansonsten werden die Jogging-Werte und Zeiten verfälscht) - hoffe, das wird noch nachgeliefert
- GPS-Anzeige "Zurück zum Start". Ist schon hilfreich, wenn man beruflich in einer fremden Stadt unterwegs ist und beim Joggen wieder zurück ins Hotel will. So muss man immer wieder aufs Handy schauen.

Falls sich etwas gravierendes ändert, aktualisiere ich den Eintrag.

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Habe mir die Forerunner 620 mit Brustgurt als Nachfolger zu meiner Polar RC3 GPS bestellt, die nach ca. 6 Monaten ihren Geist aufgegeben hatte (Rost, Anlaufen von Innen, Herz-Sensor nicht mehr erkannt).
Nutze die Forerunner nun schon seit zwei Wochen - Zeit für ein erstes Feedback/Fazit.

Aus Zeitgründen konnte ich mir die Uhr nicht vorab mal anschauen, sondern habe sie "blind" bestellt. Man kann sie ja zurückschicken, falls sie nicht passt. Die Uhr ist relativ groß, wirkt aber nicht so mächtig wie die RC3. Leute mit dünnen Armen sollten sich die Uhr aber vorher live anschauen.
Wenn man den Brustgurt separat bestellt darauf achten, dass man den Premium Brustgurt (erkennbar an einem Läufer-Piktogramm auf dem Sender) erwischt. Sonst können viele Funktionen der Uhr nicht genutzt werden.

Warum habe ich mich für diese Uhr entschieden?

- Benötige wieder eine Uhr mit GPS um zu tracken, wo und wie weit ich gelaufen bin.
- In der Produktbeschreibung habe ich gelesen, dass die Uhr auch in Gebäuden ohne GPS auf Laufbändern die Distanz aufzeichnet.
- Da ich bei schlechtem Wetter (Regen) auch gerne mal auf dem Laufband laufe wollte ich ausprobieren ob das funktioniert.
- Produktbeschreibung versprach einfache Synchronisation per WLAN zur Auswertung der Trainings.
- Schutz gegen Feuchtigkeit, damit mir die Uhr nicht wieder von innen anläuft.
- Da ich ca. 2.500km pro Jahr laufe erwarte ich für den Preis eine gewisse Robustheit.

Was kann die Forerunner nicht, was die RC3 konnte?

- Die Forerunner ist eine reine Laufuhr. Die RC3 GPS hat die Möglichkeit mehrere Sportprofile (Laufen, Rad, zwei andere Sportarten) zu nutzen. Das kann die Forerunner nicht. Bei unterschiedlichen Sportarten wird die Auswertung daher verfälscht. Werde für das Radfahren im Frühjahr evtl. eine andere Lösung verwenden.
- Mit der RC3 kann man sich zumindest ungefähr zum Startpunkt zurückleiten lassen. Die RC3 gibt die Richtung per Pfeil zum Startpunkt an.

Auf der Garmin Webseite ist eine ausführliche Bedienungsanleitung für die Forerunner 620 verfügbar, die man sich auch schon mal anschauen kann, bevor man die Uhr bestellt bzw. zur Vorfreude, wenn man sich die Uhr bestellt hat. Da sie im Dezember 2013 recht neu auf dem Markt war, war die Uhr noch ziemlich teuer.

Lieferung:
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Bei mir wurde die Uhr und der Brustgurt mit Sensor separat geliefert. Lieferung erfolgte über einen Amazon Partner und erfolgte schnell und zuverlässig.

Inbetriebnahme:
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Erster Schritt: Batterien in den Brustgurtsensor einlegen. Nach dem Auspacken der Uhr habe ich diese erst mal geladen. Ein passendes Ladegerät mit USB-Anschluss wird mitgeliefert. Man legt die Uhr auf das Ladegerät und verbindet diese mit dem PC. Währenddessen sollte man die Garmin-Software herunterladen. Diese ist notwendig, um dort WLAN-Daten zu hinterlegen damit die Uhr mit dem eigenen WLAN synchronisiert. Ferner kann man sich noch auf garminconnect anmelden und ein Profil erstellen. Man kann bis zu 3 WLANs vorab konfiguieren (falls man mal woanders Sport treibt).

Übrigens: Die Uhr ist wie ein USB-Laufwerk am PC sichtbar (und kann damit natürlich auch gesichert werden).

Hat die Uhr genug "Saft" kann die Einrichtung beginnen. Nach dem Start will die Uhr noch einige Benutzerdaten wissen, die man relativ einfach über den Touchscreen eingeben kann. Zeitzone angeben, die Uhrzeit holt sie sich über GPS. Die Synchronisation mit dem Brustgurt erfolgte einwandfrei.
Am Schluss noch die WLAN-Daten über das Ladegerät/Docking Unit an die Uhr übertragen und die Uhr ist einsatzbereit.

Verwendung:
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Erster Test erfolgte wegen Wetter auf dem Laufband drinnen. Hier sicherstellen, dass GPS ausgeschalten ist, sonst funktioniert die Entfernungsmessung über den Beschleunigungssensor nicht. Die Uhr zeichnet Zeit, Entfernung in km, Pace (benötigte Zeit pro km), Heart Rate, Kalorien, "Laufdynamik" uvm auf. Hinter dem Begriff "Laufdynamik" verbergen sich die Werte Schrittfrequenz, vertikaler Bewegungsbereich und Bodenkontaktzeit. Über den Touchscreen werden die Werte angezeigt. Die Anzeige kann eigenen Bedürfnissen angepasst werden.

Nach dem Training und Speichern des Trainings über den Touchscreen wird das Training, sofern man ein garmin connect Konto hat, automatisch dorthin synchronisiert. Auf der garmin connect-Seite kann man nun sein Training auswerten. Interessant die Auswertungen zur Laufdynamik. Hier besteht die Möglichkeit seinen Laufstil zu analysieren und ggf. zu überlegen, wie man diesen verbessern kann.

Zweites Training dann draußen mit GPS. GPS Empfang nach verlassen des Hauses nach ca. 20 bis 30 Sekunden (reproduzierbar bei weiteren Läufen draußen). Neben den schon bekannten Aufzeichnungen kommen noch Informationen zur Höhe und gelaufenem Höhenunterschied hinzu. Bei Verwendung von GPS schlägt die Uhr noch eine geeignete Ruhepase nach dem Training vor und berechnet den VO2max Wert, welcher im Dashboard auf Garmin Connect oder der Uhr selber angezeigt wird. Die gelaufene Strecke wird als Kartendarstellung im Internet auf garmin connect angezeigt und kann dort mit Freunden geshart werden.

Der Akku hält ca. eine Woche bei täglichem Sport von einer Stunde.

Fazit nach dem ersten Eindruck:
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Komme gut mit der Uhr klar, sehr einfach zu bedienen, bisher keine technischen Probleme. Nutzbar auch für "Laufband-Junkies".

+ einfache Einrichtung,
+ einfache Synchronisation über WLAN nach Speichern des Trainings auf der Uhr. Per Connect-Knopf kann auch noch nachträglich synchronisiert werden, wenn man erst später nach Hause kommt.
+ viele Auswertungsmöglichkeiten
+ gut reagierender Touchscreen (wer mit Handschuhen läuft, bitte bedenken - Start und Stopp einer Trainingsaufzeichnung erfolgt aber über die Knöpfe).
+ Viele Einstellungs- und Anpassungsmöglichkeiten für den eigenen Bedarf.
+ geschützt gegen Feuchtigkeit
+ bisher recht schneller GPS Empfang (20 bis 30 Sekunden). Hoffe, das ist nicht nur Zufall.

- Uhr ist für Lauftraining optimiert. Keine unterschiedlichen Profile für andere Sportarten (das wusste ich vorher, daher kein Abzug).

Habe die Uhr natürlich behalten - mal sehen, wie sich die Uhr im Dauereinsatz schlägt. Am Anfang war die Polar RC3 auch sehr gut...

<Fortsetzung folgt>
1010 Kommentare|75 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 500 REZENSENTam 4. Mai 2014
Im Herbst 2013 wurden von Garmin Deutschland mit Pressemitteilungen vom 16. Sept. 2013 die beiden neuen Laufcomputer-Modelle Garmin Forerunner 620 und 220 angekündigt. Die Forerunner 620 als Topmodell stellt dabei eine erhebliche Weiterentwicklung der seit Sommer 2011 erhältlichen Top-Laufuhr Garmin Forerunner 610 dar, die in 2011 erstmals Touch-Bedienung in einem eleganten und kompakten Laufuhrendesign einführte, das gleich mit dem renommierten Red-Dot-Designpreis ausgezeichnet wurde. Der Rezensent (610-Käufer der ersten Stunde) hat die neue 620 kürzlich einen Tag lang am Rande einer organisierten Laufschulung getestet. Die 220 hatte er bereits vorher gekauft und zwei Monaten lang bei allen Läufen eingesetzt.

Seit dem Jahr 2003 hat der passionierte Hobbyläufer mit technikaffinem Analysedrang eine Reihe von Top-Laufcomputern von Garmin (101, 205, 610) und Polar (S410, S625X, RCX5) besessen und bei Trainings und internationalen Läufen (Marathons, Halbmarathons, Stadtläufen) eingesetzt. Nachdem Garmin seine Herzfrequenzanalyse gemeinsam mit dem finnischen Hersteller Firstbeat Technologies verfeinert und verbessert hat, gibt es derzeit (Mai 2014) wohl kaum einen Laufcomputer, der so professionell GPS-Fähigkeiten und Herzfrequenzanalyse in eine leichte Laufuhr kombiniert. Garmin ist inzwischen bei der Herzfrequenzanalyse offenbar auf Augenhöhe mit dem ewigen Spezialisten Polar aus Finnland.

Die Laufzeitschrift RUNNER's WORLD hat im Frühjahr 2014 (Ausgabe März 2014 und online) acht GPS-Laufuhren getestet und versieht die teuerste Uhr im Test, die Forerunner 620, mit dem RUNNER'S WORLD "TIPP": "Technisch, funktionell und vor allem ergonomisch ist Garmin mit seinem neuen Topmodell FR 620 ein großer Schritt nach vorn gelungen".

Leider übertrifft der von Garmin empfohlene Kaufpreis für die Forerunner 620 inklusive (neu entwickeltem) Premium-Herzfrequenzgurt und -sender (HRM-Run) mit EUR 449 (UVP) den ursprünglichen Kaufpreis der 2011er 610 noch einmal um EUR 50. Ob die 620 den aktuell noch hohen Kaufpreis wirklich rechtfertigt, bezweifelt der Rezensent - aber Laufcomputer im EUR 400-Preissegment haben den Markt im letzten Jahrzehnt geprägt (lange dominiert von Polar). Vielleicht muss man einfach noch die Marktdurchdringung der 620 abwarten - und damit deutlich gesunkene Preise.

Für die (subjektive) Kaufentscheidung für oder gegen 620 oder 220 sollte zuerst einmal der Leistungsumfang verglichen werden, denn viele Kerneigenschaften des Forerunner 620 stecken auch im Forerunner 220.

Vergleichstabelle LEISTUNGSMERKMALE

GARMIN Forerunner___________________620_______220

Farb-Display___________________________ja________ja
Touch-Bedienung_______________________ja______nein
Konnektivität (Garmin Connect App)________ja________ja
Bluetooth_____________________________ja________ja
WiFi/WLAN____________________________ja______nein
Beschleunigungsmesser__________________ja________ja
Pace Alarm____________________________ja________ja
Auto Pause____________________________ja________ja
Trainingsplan-Unterstützung______________ja________ja
VO2 max.-Abschätzung__________________ja______nein
Erholungsratgeber______________________ja______nein
Wettkampf-Vorhersage__________________ja______nein
Laufeffizienzwerte______________________ja______nein
Virtual Partner_________________________ja______nein
Training Effect (FirstBeat Technologies)_____ja______nein
Konfigurierbare Datenfeldseiten (bis zu)_____4_________2

(Quelle: eigene Recherchen, Manuals, "Garmin 620 220 Produktvergleich")

Der Rezensent hat zunächst die 220 gegen eine 610 getestet (eigene Rezension unter "bezahlbarer Semi-Profi unter den GPS-HF-Laufcomputern" bei Amazon auffindbar) und kürzlich die 220 und 620 an einem Tag parallel bei Dauerläufen und einem Stadion-Tempotraining eingesetzt. Bei vier verschiedenen Läufen (Tempotraining, langsame bzw. lockere Dauerläufe) mit der 220 am linken und der 620 am rechten Arm und nachträglicher Analyse auf Garmin Connect im Internet konnten keine Fehler oder Ausreißer bei Aufzeichnung von Herzfrequenz oder Momentan-Pace beobachtet werden. Nur die Stadionrunden der 400-m-Bahn lagen etwas zackelig übereinander, was bei höherem Lauftempo und einer typischen GPS-Genauigkeit von ca. 5 Meter (war bei der 610 bei gutem GPS-Signal noch so angezeigt) nicht verwundert. Auch die Bluetooth-Datenübertragung funktionierte bei der 620 nach erster Koppelung mit dem Smartphone (iPhone 4S) problemlos.

Die Touch-Bedienung, die der Rezensent bereits von seiner 610 kennt, überzeugt ihn auch bei der 620 immer noch nicht vollends - immerhin hat ja auch die 620 noch vier Drücker (die 220 fünf). Die 220 (ohne Touch) setzt bei ähnlichem Seitenaufbau nur auf zwei Auf- und Ab-Tasten für das Blättern in Menüs und Anzeigeseiten. Dies ist vor allem beim Laufen, mitunter noch bei Regen, subjektiv treffsicherer. Die Auswahlflächen der 620, die z. B. beim Blättern durch Menüs getroffen werden müssen, sind mitunter zu klein. Aber wer Touch mag...

Die WLAN-Fähigkeit der 620 erlaubt direktes Hochladen der Läufe auf die Garmin-Connect-Internetseiten (ansonsten via Smartphone mit Bluetooth und Garmin Connect App (iOS oder Android) oder USB-Anschluss mit der kabelgebundenen Ladeklammer). Zusätzlich verbessert WLAN-Anbindung im Haus die Startzeit der GPS-Startphase im Außenbereich mit aGPS (assisted GPS).

Bereits bekannt sind der Virtual Partner aus den ersten "Personal Trainer"- und Laufcomputer-Modellen von Garmin. Der seit 610 bekannte "Training Effect"-Wert kategorisiert jeden abgeschlossenen Lauf auf Basis einer Laufdaten- und Herzfrequenzanalyse, die das finnnische Unternehmen FirstBeat Technologies zum Garmin-Know-How beisteuert. Erstmals in Garmin-Uhren findet sich in der 620 nun eine VO2-max-Abschätzung der relativen Sauerstoffaufnahmefähigkeit (in ml / min / kg), die ansonsten aufwändig über eine Atemanalyse auf dem Laufband bestimmt wird - und dem OwnIndex von Polar ähnelt. Anders als bei Polar, dessen Top-Laufcomputer oder Polar Beat App einen Fitness-Test beinhalten, bestimmt Garmins Forerunner 620 die VO2-max-Kapaziät und damit Fitness-Leistung bereits automatisch auf Basis analysierter Läufe (mithilfe von Know-Hows des Cooper-Instituts).

Ob der Erholungsratgeber einem erfahren Läufer wirklich nützt (z. B. "Erholungszeit: 23 h" nach o.g. absolviertem Tagestraining) ist fraglich. Interessant ist die Wettkampfvorhersage der 620, die - wie das Handbuch betont, angemessenes Training vorausgesetzt - aus dem Fitnesszustand das Läufers die 10 km-, Halbmarathon- und Marathon-Zeit ableitet - Formeln dazu finder man auch in einschlägigen Laufbüchern. Der von der Uhr laufend aktualisierte VO2-max-Wert soll die aktuelle Fitness des Läufers charakterisieren.

Wohl kaum bei einer anderen Laufuhr zufinden ist die Lauf-Effizienzanalyse, die den neuen Garmin-Burstsender (HRM-Run mit Textilgurt ist beim Toppaket der 620 mitgeliefert) nutzt. Der neue Sender (mit einem eingeprägten Läufersymbol auf der Frontseite) enthält nach Garmin-Angaben einen eigenen Beschleunigungssensor, der die Bewegung des Oberkörpers und die Bodenkontaktzeit analysiert. Schon die 220 enthält allerdings einen Beschleunigungssensor in der Uhr selbst, der die Trittfrequenz ebenfalls aufzeichnet und auf "Garmin Connect" im Internet grafisch aufbereitet mit präsentiert.

Der Rezensent findet den neuen Garmin Forerunner 620 sehr reizvoll, hält das Leistungspaket für um die EUR 400 derzeit aber noch für zu teuer. Die Kerninformationsbedarfe des Läufers (Herzfrequenzwerte, Pace, Entfernungs- und Streckenaufzeichnung mit GPS) werden mit der neuen 220 bereits ebenfalls gedeckt. Hohe Ambitionen beweist die Anschaffung der 620 - keep on running!

Sollte diese Rezension nützlich für die eigene Entscheidungsfindung sein, dankt der Rezensent für einen Klick auf "hilfreich"...
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am 8. August 2014
Ich habe die Garmin Forerunner 620 HR im Juli 2014 gekauft (nicht bei Amazon) und war zuerst ganz Begeistert.
Schickes Design, farbiger Touchscreen und das beste... WLAN
Also gleich erstmal eine Runde mit der Uhr gelaufen.
Da ich im Hotel war also der erste Lauf auf einem Laufband.
Alles gut, schöne Anzeigen die man nach seinen Wünschen anpassen kann.
Sehr gut lesbares Display!
Die Uhr ist schön leicht und stört keinesfalls beim Laufen, ebenso der gut verarbeitete Brustgurt.

Der 2. Lauf mit der Uhr war dann ein 10km Stadtlauf.
Ich wunderte mich dass die Distanz nur 9.36km anstatt 10km war.
Die Uhr eines Freundes war bis auf 100m genau.
Zu Hause sah ich dann dass die GPS Aufzeichnung sehr ungenau war. (Fotos habe ich angehangen)

Da dieses bei mehreren Läufen auftrat habe ich die Uhr zurückgesetzt... mehrmals... (hard und soft-Reset)
Leider hat das nicht geholfen.
Also schrieb ich dem Support.
Jede Antwort ließ mehrere Tage auf sich warten und enthielt nur Textbausteine an denen man sehen konnte dass niemand meine Mail wirklich gelesen hatte...
"Setzen Sie das Gerät bitte zurück. Beachten Sie, dass persönliche Einstellungen dabei verloren gehen.

1. Schalten Sie das Gerät aus.
2. Drücken Sie den rechten oberen und rechten unteren Knopf und halten beide Tasten gedrückt.
3. Schalten Sie das Gerät ein.
4. Lassen Sie nach dem ersten Piepen den oberen rechten Knopf los und nach dem zweiten Piepen den rechten unteren Knopf.
5. Wählen Sie die gewünschte Sprache aus

Sollte dies keine Besserung erzielen, senden Sie bitte das betreffende Gerät bzw. Zubehör samt der Angabe einer RMA-Nummer (Return Material Authorization) zu uns ein!
"

Bis ich eine RMA (Rücksendenummer) erhielt vergingen noch einige Mails...

Zurück erhielt ich eine neue Uhr... leider ohne Brustgurt.
Dann erhielt ich eine neue Uhr mit Brustgurt, jedoch nicht mehr als Set sondern separat.
Leider war die neue Uhr defekt, auch zurücksetzen half nicht.
Also nochmal eine neue Uhr bekommen.

Diesmal war die GPS Aufzeichnung besser.
Leider war diesmal die Höhenaufzeichnung katastrophal.
Auf einem Lauf von 20 km würde ich angeblich 180hm machen.
Tatsächlich waren es ca 10-20hm, direkt am Rhein entlang, kein Hügel weit und breit.
Die Garmin V800 eines Freundes der mit mir lief bestätigte dies.

Damit hätte ich noch leben können, jedoch zeigte mir meine Uhr nun an dass mein WLAN inkompatibel wäre.
Die meiste Zeit funktionierte das WLAN nicht oder nicht zuverlässig.
Zum Schluss kam nur die Meldung "Netzwerktyp inkompatibel" ich nutze eine Fritzbox...
Der Support sagte mir ich solle die Uhr zurücksetzen... half nichts... also einschicken.

Meine Uhr erhielt ich unrepariert zurück, man hätte keinen Fehler gefunden.
Ich kann immer noch nicht mit meiner Fritzbox verbinden,
zum verbinden muss ich einen Hotspot auf meinem Handy aufmachen.
Nach 5 oder 6 versuchen klappt es dann meist.

Fazit:

PRO:

+ Leicht
+ Touchscreen
+ Farbiges Display
+ HR-Gurt mit BKZ- und Schrittfrequenz-Messung und vertikaler Bewegung
+ Upload via Browser-Addon auf z.B. Runtastic

CONTRA:

- Absolut unbrauchbare GPS Genauigkeit (in der Aktuellen Version etwas besser)
- Höhenmeter um den Faktor 10 zu hoch
- immer wieder Probleme mit der Software (min. 1mal im Monat Reset notwendig)
- WLAN unbrauchbar
- Garmin Support

Leider keine Kaufempfehlung sondern eine klare Kaufwarnung ;-)

Ich bin auf die Polar V800 umgestiegen und werde meiner Freundin einen Bluetooth HR-Gurt für ihr Runtastic holen,
ihr Handy ist viel genauer als die Forerunner 620.
Ich werde zum Spaß mal einen Lauf mit beiden Uhren gleichzeitig machen und dann mal die Ergebnisse hier anhängen.
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am 18. März 2014
Ich nutze die Garmin Forerunner 620 seit sechs Wochen und kann die Uhr für Läufer uneingeschränkt empfehlen. Die FR 620 ist zwar teuer, bietet aber erstklassige Funktionen. Die Garmin ist aus meiner Sicht absolut alltagstauglich und als Leichtgewicht sowohl im Büro als auch beim Sport angenehm zu tragen.Die Akku-Leistung ist sehr gut. Vor Beginn des Laufes benötigt die FR 620 nur 5 bis 10 Sekunden, um das GPS-Signal zu empfangen - das ist absolut überzeugend und viel besser als bei der alten FR 305, die ich in den vergangenen fünf Jahren nutzte.

In einem Punkt hat sich Garmin meiner Meinung nach verzockt: die FR 620 musste anfangs ein paar üble Bewertungen einstecken, weil die Software nicht ausgereift war. Manche Kunden fühlten sich zu Recht als Beta-Tester missbraucht. Auch meine FR 620 konnte zunächst keine Verbindung zum WLAN-Router aufbauen. Bluetooth funktionierte nicht und ich konnte die Uhr zunächst nur über die mitgelieferte USB-Verbindung an den PC anschließen. Das WLAN-Problem wurde zwischenzeitlich mit einem Software-Update (2.60) behoben. Die Verbindung funktioniert nun einwandfrei. Auch die Bluetooth-Connection zwischen meinem Nexus 4 (Android 4.4.2) und der FR 620 läuft mittlerweile ohne Probleme. Die Uhr macht jetzt richtig Spaß!

Alle Funktionen, welche die FR 620 bietet, lassen sich wohl kaum nutzen. Aber alleine das Feature, dass die Uhr am Ende der Laufrunde alle Daten automatisch übers WLAN in Garmin Connect hochlädt und man seinen Lauf hinterher am PC bis ins kleinste Detail analysieren kann, hat schon was.

Ansonsten überzeugt die Garmin FR 620 meiner Meinung nach mit vielen durchdachten Details. So kann die Beleuchtung angepasst werden (geht z.B. bei jedem gelaufenen Kilometer kurz automatisch an oder bleibt während des gesamten Laufes beleuchtet) und die Vibrationsfunktion ist sehr hilfreich. Das Menü der FR 620 ist logisch aufgebaut, die Uhr ist daher trotz der enormen Funktionsvielfalt leicht zu bedienen. Den Touchscreen möchte ich nicht mehr missen. Die häufig geäußerte Kritik am Display (schwacher Kontrast) kann ich nicht nachvollziehen. Die unterschiedlichen Farbeinstellungen nutze ich nicht.

Verbesserungswürdig ist die Haptik der FR 620. Auf den ersten Blick wirkt die Uhr ein bisschen billig. Doch das täuscht: Die inneren Werte der FR 620 sind über jeden Zweifel erhaben und rechtfertigen den recht hohen Preis.
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TOP 500 REZENSENTam 8. Juni 2014
Farbe: schwarz/blau|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Als Besitzer einer Nike+ SportWatch GPS Laufuhr powered by TomTom, mit Schuhsensor, Modell 2012 war ich auf der Suche nach einer neuen Laufuhr. Deswegen werde ich hier immer mal auf die beiden Uhren eingehen und diese miteinander vergleichen.
Geliefert mit Schnellstartanleitung, dem Ladekabel und Brustgurt. Die Schnellstartanleitung ist genauso wie man das erwartet, in kurzer und verständlicher Form wird alles Wichtige erklärt. Die komplette Anleitung kann über die Garmin Webseite gedownloadet bzw. angesehen werden.

Gleich auf den ersten Blick wirkt die Garmin Forerunner 620 wesentlich kompakter und nicht ganz so groß wie die klobige Nike. Die runde Form verstärkt diesen Eindruck nochmals. Nach dem Auspacken geht es erstmals ans Laden der Uhr. Wo die Nike direkt am Armband den USB Anschluss hat, muss die Garmin über einen magnetischen Adapter angeschlossen werden. Was mich an Anfang hierbei äußerst irritiert hat ist, dass die Prozentzahl die angezeigt wird, die erste Zeit nach unten geht, bevor die Uhr geladen wird und die Prozentzahl wieder ansteigt. Das Laden der Uhr dauert seine Zeit wobei auch die Nutzungszeit recht lang ist, bei mir und einem nicht täglichen Sporttreibenden, um die zwei Wochen. Positiv zu erwähnen ist der Energiesparmodus, welcher automatisch aktiviert und per Signal angezeigt wird.

Die Software kann beim Laden der Uhr schon heruntergeladen werden bzw. die Einrichtung im Internet (inklusive WLAN damit das Synchronisieren noch einfacher ist). Die Einrichtung der Uhr ist schnell und einfach, wobei zuerst die Touchscreen Funktion ein wenig ungewohnt war. Die Größe des Displays reicht vollkommen aus, da nehme ich lieber die kompaktere Form in Kauf, als ein großes Display.

Beim Testen auf dem Laufband sind geringe Abweichungen aufgetreten, jedoch absolut im Rahmen, da nur sehr gering. Ansonsten konnte ich keine großen Abweichungen zu meiner Nike feststellen. Im Freien ist das GPS Signal innerhalb von ca. 20 Sekunden gefunden worden, somit deutlich schneller als bei meiner alten Nike, welche schon mal bis zu einer Minute brauchte, das ist ein großer Vorteil.

Der Brustgurt ist von der Größe selbst für etwas kräftigere Läufer geeignet und schnell und einfach einzurichten und anzulegen. Dennoch ist der Batterieaustausch eine Herausforderung, da hätte es Garmin dem Kunden einfacher machen können und müssen.
Die Bluetooth Verbindung kann ohne große Problem eingerichtet werden, zwar werde ich diese nicht nutzen, da ich beim Laufen nicht weitere Geräte mitnehme möchte, sondern lieber mit leichten Gepäck laufe.

Besonders motivierend ist für mich die Angabe der Bestzeiten. Da diese mit verschiedenen Streckenlängen angegeben sind, kann man sich immer wieder im Laufe einer Trainingseinheit motivieren.

Einfaches synchronisieren des Laufes mit dem Garmin Konto, direkt nach dem Verbinden mit dem PC wird oder per WLan ist möglich und sehr immens benutzerfreundlich. Die verschiedenen Angaben auf der Webseite sind sehr erstaunlich umfangreich und mehr als bei der Nike Webseite.

Fazit: Ich bin nicht komplett überzeugt. Im Gegensatz zu meiner Nike ist sie formschön und angenehm zu tragen, allerdings stört mich dann doch die ungewöhnliche Ladeart (erst wird die Prozentzahl herunter gezählt) und der Batteriewechsel des Brustgurtes, somit nur vier Sterne.
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am 31. Januar 2016
Eine sehr schöne Uhr. Einen Stern Abzug gibt es weil das Display bei weitem nicht so gut ist wie auf den Produktbildern immer dargestellt. Dafür das die Uhr recht groß ist ist das Display ein wenig lein. Da wäre noch ein wenig Platz gewesen für ein etwas größeres Display.

Bedienung und Einstellung ist wunderbar. Für normale Jogger ist die Forerunner 220 vollkommen ausreichend. Ich bin ab und an aber auch mal auf der Bahn und brauchte einfach mehrere Sportprofile wo ich unterschiedliche Ansichten einrichten kann. So interessiert mich bei Tempoläufe die aktuelle Runde , die letzte Runde und die Gesamtheit des Workouts. Bei einem Dauerlauf sind mir andere Werte wichtig wie die aktuelle Pace, Stoppuhr, gelaufene Kilometer und meine Herzfrequenz. Wenn man die erst mal theoretisch die Daten haben könnte dann möchte man sie auch alle sehen. Man kann bis zu 4 Werte gleichzeitig anzeigen lassen. Leider viel mir es nicht immer einfach diese Werte abzulesen. Es ist einfach arg klein.

Ganz toll ist die Synchronisation was mit ein Grund war sich für diese Uhr zu entscheiden. Einmal mit dem Handy via Bluetooth bekannt gemacht, synchronisiert die Uhr sich automatisch mit Garmin Connect und auf Wunsch dann auch mit Strava. Einmal die Uhr am Computer angeschlossen kann man sie auch mit dem heimischen WLAN bekannt machen. Zurück vom Training können die Freunde die Session bereits auf Strava begutachten obwohl man noch nicht mal unter der Dusche stand. Es entfällt einfach das lästige an den Computer stecken und Synchronisieren. Tolle Sache.

Schlussendlich habe ich aber doch tief in die Tasche gegriffen und mir die Garnin Fenix 3 zugelegt und 620 wieder verkauft. Argument war das ich ein absoluter Multisportler bin. Schwimmen, Radfahrer, Mountainbike, Wandern, Spaziergehen, Freiwasserschwimmen, Skilanglauf.... das kann die Fenix doch viel besser abbilden. Wer aber nur Läuft ist bestens mit dem Gerät ausgestattet. Man hat plötzlich eine fülle an Daten und kann sich selber viel mehr kontrollieren und bei Veränderungen sofort sehen ob es was bringt. Zum Beispiel sind Werte wie Schrittfrequenz Dinge die man so nie erfährt. Nach einigen Trainingswochen und viel Lauf-ABC laufe ich schnell. Ist meine Schrittfrequenz auch schneller oder habe ich aktiv meine Schrittlänge verbessern. Interessante Aspekte mit den man sich plötzlich beschäftigen kann.
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am 2. Januar 2014
Hallo zusammen,

ich hatte die letzten 2,5 Jahre die Garmin 610 im Einsatz und nutze jetzt seit ca. 3 Wochen die neue Garmin 620.
Mein erstes Fazit fällt absolut positiv aus.
Ich glaube das Garmin bei dieser Uhr alles besser gemacht hat, was bei der 610 nicht so gut war.
Der erste Eindruck was die Qualität der Uhr anbelangt ist sehr gut, die Uhr ist deutlich leichter als die 610 und macht von dem verwendetem Armband über das Gehäuse einen soliden Eindruck (die Qualitätsprobleme der 610 Serie sollten hier nicht mehr auftreten)
Die Funktionen der Uhr sind wirklich sehr umfangreich und man(n) kann sich an diversen Auswertungen bzw. Statistiken erfreuen.
Das bedienen der Uhr ist auch recht einfach und man findet sich sehr schnell in den verschiedenen Einstellmöglichkeiten zurecht. Das GPS Signal wird sehr sehr schnell empfangen und der Brustgurt ist angenehm zum tragen. Genial finde ich auch die WiFi Funktion zum kabellosem übertragen der Laufdaten an GarminConnect, auch diese Funktion funktioniert bei mir einwandfrei.
Als bisher einzig negativen Punkt ist vielleicht anzumerken, dass die Farben nicht so klar angezeigt werden wie auf den Fotos aber dieser Punkt ist zu verkraften.
Mein Fazit lautet: Die Uhr ist zwar teuer aber macht auch jede Menge Spass, sie bietet sehr viele nützliche Anwendungen damit das Lauftraining effektiver und motivierender wird. Für mich die derzeit beste Laufuhr auf dem Markt und eine klare Kaufempfehlung.
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am 28. August 2014
Aus aktuellem Anlass passe ich meine Rezension und Bewertung für die Forerunner 620 an.

Ursprüngliche Beanstandung: Uhr stürzt während des Laufs ab und startet neu. Nicht immer, allerdings häufig. Nicht reproduzierbar, aber immer bei geraden Kilometergrenzen. Manchmal bei einem, oder vier, oder nach sieben Kilometern. Das hatte mich SEHR verärgert.

[Update 13-SEP-2014]
Auf Grund hoher Zufriedenheit habe ich meiner Frau zu ihrem Geburtstag vor zwei Tagen auch eine Forerunner 620 geschenkt. Auch sie ist mit der Bedienung und der Leistung zufrieden. Wir sind beide erstaunt darüber, wie gleichmäßig beide Uhren die Strecken per GPS messen und aufzeichnen, kennen wir doch die zum Teil erheblichen Differenzen, die unsere beiden iPhone 5s mit div. Apps erzeugten.

[Update 7-SEP-2014]
Die Firmware 3.0 ist meines Erachtens ein Meilenstein! Die Uhr funktioniert nun seit Tagen fehlerfrei, sie wird von mir sehr häufig genutzt. Ich kann jetzt mit ruhigem Gewissen eine uneingeschränkte Kaufempfehlung aussprechen.

[Update 31-AUG-2014]
Zur Fehleranalyse hatte ich meine Uhr an Garmin geschickt und nur zwei Tage später vom Hersteller ein komplett neues Gerät im Austausch innerhalb der Gewährleistungsfrist erhalten. Damit hat sich Garmin mein Lob verdient, war die Abwicklung doch so unkompliziert, wie sie nur sein konnte. Beschreibung des Fehlers per Telefon, während der Mitarbeiter freundlich, zuvorkommend und zügig den Fall bearbeitete, Zusendung des RMA per Email, Statusbericht bei Eintreffen der Uhr sowohl beim Versand des Ersatzgeräts, zeitlicher Rahmen der gesamten Abwicklung - REFERENZKLASSE.

In diesem Zeitraum (27. August 2014) wurde von Garmin zudem die Firmware Revision 3.0 veröffentlicht, die unter anderem den von mir ursprünglich beanstandeten Fehler adressiert. Hier zur Änderungs-Historie der Firmware auf der Website von Garmin: [...]

Die Uhr bietet für mich alle benötigten Funktionen zum Laufen und Radfahren. Die Akkulaufzeit finde ich nach wie vor phänomenal, ich nutze sie mehrere Tage, bis sie bei der nächsten Synchronisierung wieder mal geladen wird. Ich laufe immer öfter ohne weiterhin mein Smartphone zu tragen und habe deshalb meistens Bluetooth deaktiviert. Synchronisation funktioniert einwandfrei und spielend einfach sowohl unter Windows (derzeit 8.1) als auch Mac OS X (derzeit 10.9.4). WLAN funktioniert einwandfrei sowohl mit einer 7490 von AVM als auch Devolo dLAN Wireless Access Points (senden alle auf den empfohlenen Frequenzen).

Ich kenne mich mit den Nachteilen oder Vorzügen der verschiedenen Laufuhren nicht wirklich aus, ist die Forerunner 620 doch meine erste Laufuhr. Meine Erfahrung zu technischen Geräten für sportliche Aktivitäten beschränkt sich auf die div. Fitness-Apps (ich kenne Runtastic, Endomondo, Runkeeper und Runmeter). Vielleicht ist es bei allen Laufuhren ein nicht weiter nennenswerter Standard, aber ich finde die Einstellmöglichkeit der unterschiedlichen Seiten, die beim Laufen angezeigt werden, unglaublich toll personalisierbar. Anzahl der Felder (1-4) bis Auswahl der Seiten überhaupt, die angezeigt werden, Inhalt der Felder: Super.

GPS im Vergleich zum Smartphone: Wurde es einmal gefunden, wird es auch genau so schnell wieder aufgebaut, wenn man am nächsten oder übernächsten Tag die nächste Aktivität zum Ziel hat. Gefühlt sind es vielleicht 3-5 Sekunden nach Verlassen der Haustür, bis die Uhr ein verfügbares GPS-Signal signalisiert (mir gefällt akustisch und Vibration der Werkseinstellung) und man loslegen kann. Was die Qualität betrifft: Mein iPhone 5s verliert(e) an manchen wenigen Stellen meiner typischen Laufstrecken schon mal kurz das Signal, das habe ich bei der Uhr noch nicht bemerkt. Werkseinstellung bei der Forerunner ist "Intelligente" Datenaufzeichnung, was auch immer das bedeuten mag. Hier hatte ich das Gefühl, die Aufzeichnung würde im Vergleich mit dem iPhone stärker "rauschen", oder wie man eine relativ starke und häufige Änderung des Tempos während der Aufzeichnung beschreiben würde. Ich habe die Einstellung mittlerweile für jedes Aktivitätsprofil (Wettkampf, Rad, Laufen) auf "Jede Sekunde" geändert und kann über Gleichmäßigkeit nicht mehr klagen. Die dargestellten Graphen in Garmin Connect zu den Aktivitäten unterscheiden sich damit nicht von Aufzeichnungen, die ich mit einem GPSmap 62s gemacht habe bzw. machen würde.

Alle anderen Einstellungen (Alarme bei Über- oder Unterschreitung von Tempo, Herzfrequenz, Zeit, Distanz usw.) sind bis ins kleinste Detail einstellbar und manche davon mir sogar hilfreich.

Zusätzlich gehe ich noch auf das Material der Uhr ein, was von manchen anderen Rezensenten kritisiert wird.
Kunststoff ist für den angedachten Einsatzzweck für mich die ideale Wahl des Materials. Er ist sehr leicht und ermöglicht ein unproblematisches Reinigen unter fließendem Wasser mit etwas Handwaschseife nach Laufen oder anderen Aktivitäten, bei denen man stark geschwitzt hat. Ich bin froh, dass vielleicht aus exakt diesen (und möglicherweise auch anderen) Gründen die Wahl von Garmin auf Kunststoff fiel und nicht auf Metall, um dem Produkt eine "Wertigkeit" auf den Weg zu geben - das brauche ich für einen Sportartikel nicht. Hier ist Funktionalität und Effektivität bei der Reinigung eher gefragt.

Abschließend empfehlen möchte ich das Aufbringen einer entspiegelten Schutzfolie, weil das Display stark spiegelt und die Ablesbarkeit erschwert. Mit aufgeklebter Folie wird eine unabhängig vom Blickwinkel und weit weniger empfindlich gegenüber Sonnenlicht die Ablesbarkeit drastisch verbessert. Nach meinem Empfinden sollte die Oberfläche des Forerunner-Displays schon vom Werk aus mit einer solchen Schutzfolie mit antireflektierenden Eigenschaften ausgeliefert werden. Mit folgender Folie haben ich sehr gute Erfahrung gemacht (gibt es als Zweier- oder Vierer-Pack): 2x Garmin Forerunner 220, 620 ENTSPIEGELNDE Displayschutzfolie Bildschirmschutzfolie von 4ProTec - Nahezu blendfreie Antireflexfolie 4x Garmin Forerunner 220, 620 ENTSPIEGELNDE Displayschutzfolie Bildschirmschutzfolie von 4ProTec - Nahezu blendfreie Antireflexfolie
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am 29. Oktober 2014
Wir haben einen Garmin Edge 810 und eben den Forerunner 620. Wenn wir gemeinsam auf den Rädern die exakt gleiche Strecke fahren (d.h. großteils nebeneinander, bei engen Wegen hintereinander, aber keine Abkürzungen oder so), zeigt der FR620 immer mehr gefahrene Kilometer an. Und zwar ca. 5%. D.h. nach einer Tagestour zeigt der Edge 810 100km und der FR620 105km an.

Meine Vermutung: Ich vertraue dem Edge 810 eher, da er mehr Platz für die Elektronik hat und neuer ist. Ich bräuchte ein geeichtes GPS-System, um das zu bestätigen.

Sonst ist der FR620 gut zu bedienen, Updates zu installieren ist leicht und die Synchronisation klappt gut, außer über WLAN. Aus irgendeinem Grund konnte der FR620 zu beginn mit unserem WLAN connecten und mit garmin connect synchronisieren, plötzlich aber nicht mehr. Wir haben die Einstellungen geprüft, das WLAN erneut für den Garmin zugelassen (geht einfach über die Software), aber seither ist das Synchronisieren nur mehr über USB möglich.

Leider müssen wir den FR620 jetzt einschicken, da er überhaupt teilweise ausfällt. D.h. er misst teilweise noch (HF, GPS, Trittfreq), aber er zeigt nichts an. Oder alternativ zeigt er an, aber misst einen Blödsinn (z.B. fahren wir eine Strecke, die wir gut kennen und der FR620 misst lt. GPS nur die halbe Strecke).

Fazit: Wen die kleine 5%-Abweichung nicht stört ist mit dem Gerät grundsätzlich gut bedient. Es macht was es soll und läßt sich gut bedienen. Wir würden trotz der Fehler den FR620 wieder kaufen, weil man nicht immer einen Radcomputer (Edge810) mitnehmen kann. Vielleicht ist das WLAN Problem ja nach der Reparatur auch behoben. Ich werde berichten. (29.Okt.2014)
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am 21. Februar 2014
Seit der Vorstellung der 620 hatte ich die Laufuhr in die engere Auswahl gezogen. War doch meine 305er in Jahre gekommen und nicht mehr up to date bzw. nicht mehr schick anzuschauen. Hatte mich durch unzählige Foren und Bericht gelesen, z.B. Runnersworld, Garmin Forum, DC Rainmaker, etc….

Liest man sich durch diese Foren gibt es sowohl Fürsprecher als auch Gegner der Uhr. Klar ist auch, dass sich meist die sich zu Wort melden, wo Unzufrieden sind.

Als selbsternannter, ambitionierter Läufer wollte ich mich einfach Technisch und Läuferisch weiterentwickeln.

->Technisch durch die Bedienung über Touch und das Übertragen über WiFi.

->Läuferisch durch die Auswertung meiner Laufeffizienz und durch den VO2 max.

Das waren für mich die Hauptargumente wo dazu beitrugen die Uhr im Dezember'13 zu kaufen.

Ich denke über die Hardware kann sich ein jeder selbst ein Bild machen, bzw. auch über die mitgelieferte Peripherie. Für mich geht die Displaygröße, Auswahl der Materialien und das Gewicht in Ordnung. Gut finde ich zudem das Ladegerät und den angenehm zu tragenden Brustgurt.
Aber besser geht immer……

Aber was nützt mir diese Hardware, wenn das „Engineering“ noch nicht ausgereift ist. Und hier liegt das Problem der Garmin Forerunner 620, die Software, dem ernannten Laufcoach am Handgelenk.

Stand heute Februar'14, nach zirka 800 Km:

GPS
-SatFix, bis zu 0,5 min.
-Keine Anzeige der Genauigkeit des GPS Signals
-GPS zeigt Abweichungen bei der Streckenansicht, sagt ja schon viel zur Genauigkeit eigentlich
-Störend bei Intervalls ist, dass die aktuelle Pace maßgebend ist, und nicht mehr die Durchschnittspace. Ist man außerhalb der
vorgegebenen Pace piepst/ vibriert die Uhr. Hier sollte dem User die Auswahl überlassen werden.
-Keine Wurmfunktion

Training
-Keine Zielvorgabe möglich
-Man kann Pace und Trittfrequenz nicht in Abhängigkeit setzen

Drahtlos
-Laufsensor lässt sich ohne Probleme integrieren (SDM4)
-WiFi Übertragung funktioniert ab und an, das Erstgerät hatte irgendwann den Dienst quittiert, wurde auch von Garmin ersetzt.
-Livetracking funktioniert mittels Bluetooth, jedoch für mich Persönlich sehe ich keinen Sinn ein Gerät für 400€ zu kaufen um dann
noch Zusätzlich ein Handy mitzuschleifen.

VO2 max.
-Anfänglich bei 52 und aktuell bei 56. Jedoch habe ich das Gefühl, hier wird mir etwas vorgegaukelt. Klarheit schafft im Mai der
erste Halbmarathon mit der Uhr. Diesen Eindruck schildern teils andere Benutzer der Uhr.
Zudem ist mir/ andere immer noch nicht richtig Ersichtlich ob die Berechnung nach Firstbeat angewendet werden oder nicht.

Jedoch das größte Ärgernis ist für mich:
Die Software hängt sich während eines Laufes einfach auf, gerade kurz vor dem Erreichen der Distanz. Die Uhr startet Neu aber es fehlen dann mehrere Hundert Meter.
Dieses Prozedere geschieht auch ab und an, wenn die Uhr als Normale Uhr benutzt wird. Ein Tastendruck auf Connect und es wird Neu gestartet.

Fazit:
Der Laufcoach am Handgelenk befindet sich aus meiner Sicht momentan in der dritten Liga und wird nicht annähernd dem aufgerufenem Preis gerecht. Zudem braucht Garmin lange um Updates zuliefern.

2014_02_22_Trainingsdistanz erreicht, danach war auf einmal der Brustgurt abgemeldet. Herzfrequenz und Laufeffizienz waren weg. Neustart der Uhr war nötig. 2xABC konnte folgen.

2014_02_22_Trainingsplan für den März an das Gerät zu zusenden scheitern. Meldung: Es wurde kein Gerät gefunden, das geplante Trainings unterstützt.
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