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am 30. Juni 2015
Das ist meine zweite Qnap. Die erste 219PII vom Sept. 2010 versieht weiterhin ihren Dienst. Diese hier sollte ergänzen. Meine Erfahrungen einfach mal drauf los:

Wenn man sich eine NAS kauft, ist es sehr interessant, die Kostenanteile zu beachten: 1x NAS a 150 sowie 2x WD RED a 130 -> das Gehäuse macht nur einen Drittel der Kosten aus. Würde ich jetzt die 231+ kaufen, sind das "nur" knapp 25% mehr Kosten. Das bedeutet auch, dass es nur begrenzt sinnvoll ist, am Gehäuse zu sparen.

Qnap betreibt seine NAS alle mit der gleichen Betriebssoftware. Und alte Geräte erhalten ebenfalls die Updates. Meine 5 Jahre altes NAS lässt sich genauso und auf dem gleichen Stand administrieren. Überhaupt habe ich den Eindruck, dass der Unterschied eher in der Performance und dne Anschlüssen der NAS liegen, als in der Software. Man möge einmal unter qnap. com den Produktvergleich durchlaufen lassen.

Der Zusammenbau läuft unproblematisch, obwohl ich zugegeben die Lösung nicht vorteilhaft finde. Die zweite Platte wirkt irgendwie angebastelt. Dennoch ingesamt leises System, auf Gummifüssen gelagert. Meine alte NAS hat drei Lagen Filzgleiter erhalten. Das Netzteil bleibt sperrig mit seinem Kaltgerätestecker, war im Schrank schon immer unschön.

Wichtig: Die Platten werden beim Einbau initialisiert und gelöscht. Da wird mehrfach drauf hingewiesen. Keine Versuche mit alten Platten, die sind mit Sicherheit nicht kompatibel. Man kann eine Verschlüsselung der Platten aktivieren. Das ist ein Performancepunkt. Wer das wünscht, sollte sich die 231+ anschauen. Ich habs mit dieser hier versucht: normale Schreibraten über Gigabitlan und mit WD Red 2TB 5200 sind ca. 30 bis 40mb/s, mit Verschlüsselung eher 12 bis 15mb/s. Die Platten sind kaum zuhören, das Gerät steht aber bei mir im (belüfteten) Schrank. Als Raid kommt eigentlich nur Mirror für Datensicherheit in Frage, ansonsten bei den QNAP 4xx schauen.
Auf qnap com gibts eine Kompabilitätsliste für Platten. Bis auf einige, eher alte, schwarze Schafe gibts eigentlich kaum Probleme.

Nach dem Einbau der Platten und dem Starten (hoch und herunterfahren dauert bei QNAP recht, ca. 2 bis 4min), kann man über den Browser mit dem Administrieren starten. Einfache Regel: Jeden Punkt abgehen. Nicht benutzte Dienste deaktivieren. Das Gerät bietet selbst in dieser einfachen Ausführung zahllose Möglichkeiten. Windowsfreigabe. Übernahme von Domainrechten, Cloudservice, Bilder und Mediendarstellung im Browser, Medienserver, Timemachine Ziel, Webhost, SQL Server und noch vieles mehr. Was nutze ich: Windowsfreigabe über SMB, SQL Server für Kodi und allgemeiner Medienserver für Musik etc.

Die Stärke der QNAP ist vor allem das Rechtesystem. An Router gehängte Einzelplatten, die alle im Netz nutzen können und redundante, rechtegesteuerte NAS sind ein gewaltiger Unterschied. Bei uns wurden zwei Nutzer für jedes Elternteil angelegt und beide in die Gruppe Eltern geschoben. Dann die gewünschten Freigabeordner anlegen und die Gruppe oder Benutzer für die Ordner mit Rechten versehen. Das System lässt sich später einfach für Kinder ergänzen. Ganz wichtig: Das macht nur Sinn, wenn der Gastzugriff dafür ausgeschaltet wird. Mit dieser Rechteeinrichtung sind die Daten erst einmal mit einer weiteren Hürde versehen.
In Windows wird ein Netzwerklaufwerk eingerichtet. Verwendet man lokale Nutzernamen und auf der NAS den gleichen Namen aber unterschiedliche Passwörter, kommt es zu Problemen. Dagegen hilft beim Dialogfeld der Anmeldung den Benutzer mit einer Domäne zu ergänzen, z.B. "NAS\Nutzer". Dann kann auch Windows die Benutzer unterscheiden. Nach dem Speichern des Passwortes steht das Netzlaufwerk immer zur Verfügung. Daher können für die NAS ruhige längere, sichere Passwörter gewählt werden.

Will man einen SQL-Server betreiben, z.B. für Kodi, kann der jederzeit aktiviert werden. Zusätzlich kann die App "myAdminPHP" geladen werden, mit die Datenbank administriert wird. Gute Anleitungen wie man das System funktional aufsetzt gibts bei Youtube.

Backupstrategie! Wie immer die Frage, welche Risiken sollen gesichert werden. Wie weit man gehen will - das kann hier jeder selbst entscheiden. Sicherung gegen:
Plattenschaden - Redundanz durch RAID Mirror
Geräteschaden - lokaler Backup auf nebenstehende USB-Platte (dazu später mehr)
Diebstahl/Wasser/Feuerschaden - Gelegentlich auf externe Platte (ebenfalls gleich mehr) sichern und auslagern oder über VPN mit einem anderen, vertrauenswürdigen Leidenskollegen über Kreuz sichern

Lokaler Backup auf nebenstehende Platte: Man schafft sich an: eine USB 3.0 3,5" Festplattengehäuse und eine Platte gleicher Größe, z.B. WD Green sowie eine mechanische Zeitschaltuhr (meine ist von Theben). Die Platte am PC mit NTFS formatieren, denn wir wollen sie ja im Schadensfall des Gerätes ohne weiteres lesen wollen. Hier ist übrigens auch ein Sicherheitsproblem: die Daten liegen hier ohne Rechteeinschränkungen, zwar abgehängt vom Netz, aber physisch zugänglich - Gruß an die Kinder.
Dann wird die Platte ans Qnap gehängt und im Sicherungsmanager kann ein Job eingerichtet werden. Dabei werden Ordner vom NAS gleichlautenden Ordner auf der USB-Platte zugewiesen. Dann ein Timer einstellen und mit der Zeitschaltuhr abstimmen. Bei den Optionen des Jobs empfehlen sich dann:
- Kein Haken bei "an Volume binden" - es soll mit jeder USB-Platte laufen
- Haken "nach beenden auswerfen" - die Platte wird ordnungsgemäß abgemeldet, bevor die Zeitschaltuhr irgendwann ausschaltet.
Den ersten Run macht man manuell, um zu verhindern, dass die Platte vor Ende des Jobs ausschaltet. Meine Einstellung für die Zeit: 15min vorher anschalten, für den Job 1h einplanen, 15min später abschalten. Achtung: Die Zeitschaltuhr hat keine Sommerzeit, die NAS dagegen schon. Man sieht den Erfolg des Backups bei jedem Einloggen als Admin.

Externes Backup: Es gibt sehr gute 256bit AES verschlüssende Gehäuse, z.B. Digitus Lockdown, Tastenfelder oder touchpad. Dazu eine 2.5" Platte, derzeit ca. 1TB gut erhältlich. Sicherung der Dateien auf PC-Ebene durch z.B. PersonalBackup. Damit ist ein externes Backup vor dem Otto-Normal-Finder sicher.

Fazit: Ich kenne andere NAS-System nicht. Ich weiss zumindest, dass mich meine QNAP bisher nicht enttäuscht haben. Sowohl in Hardware und in Software. Updatestrategie vom Hersteller ist hervorragend. Sie bietet mehr Funktionen als ich nutzen will. Hoffe, das hilft Euch bei der Entscheidungsfindung.
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am 18. April 2014
Habe zuerst eine Zyxel 325v2 getestet und war sehr angetan von der Leistung des 1,6er ARM Prozessors in Verbindung mit den 512MB DDR3.
Jedoch bin ich bei der Zyxel Software-seitig sehr schnell an meine Grenzen gestoßen (siehe meine Rezension): Rechte lassen sich nur schwer verwalten, jeder kann alles sehen, starke https Probleme. Da machte der Upload von Hochzeitsfotos allen Beteiligten keinen Spaß und ein Bekannter mit seiner Synology musste übernehmen => Ein anderes Gerät musste her!

Durch Zufall bin ich auf die QNAP 212P gestoßen. Die Qnap Produkte haben relativ wenige Bewertungen bisher, daher bin ich nicht gleich auf das Gerät gekommen.

Optik:
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Weiß und sauber verarbeitet ohne große Makel. Ein wenig Handschmeichler und definitiv Rack-tauglich. Stöße verkraftet das Gehäuse ohne Probleme.

Die Front LED's leuchten in allen Farben und sind gedimmt. Einzig die blaue Power-LED nervt etwas, weil diese sehr hell ist. Dies fand ich bei der vollgedimmten Zyxel besser.
Der Knopf zum Kopieren ist auch solide gemacht mit klarem Druckpunkt.

Einbau HDD:
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Naja, anfangs war ich skeptisch. Die Zyxel hatte richtig schöne gepufferte Festplattenslots. Ber der Qnap muss das Gehäuse auseinandergeschoben werden (sehr simpel) und dann werden die Platten einfach nur mit dem Halterungsblech verschraubt => Reicht dass um die HDD zu entkoppeln?

Tatsächlich war eine sieben Jahre alte und zu Testzwecken eingebaute Seagate Barracuda 7200er leiser als in der gepufferten Zyxel ! Wieso genau, kann ich nicht sagen, aber dadurch, dass die Zyxel sich vorne öffnen lässt und die Qnap nicht, kann ich mir zumindest z.T. den Unterschied erklären.

Ansonsten geht auch dieser Einbau schnell von der Hand. Die Zweite Platte wird mit einem mitgelieferten SATA Kabel angebunden und nicht gesteckt.

Lautstärke:
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Festplatten werden gut entkoppelt (s.o.), meine WD Red 3TB gibt nur leise Rödel-Geräusche von sich. Jedoch ist der eingebaute 60er Lüfter immer zu laut, egal wie schnell er dreht ! Hier wurde mal wieder kräftig gespart. Ich habe den Revoltec Fan Airguard bestellt und werde berichten, ob dieser besser ist. Momentan ist die Lautstärke im Wohnzimmer eher grenzwertig. Dafür gibt es leider einen Stern Abzug.

!EDIT!: Vergesst Revoltec oder Papst: Der einzige wahre leise 60mm Lüfter ist der NOCTUA NF-A6x25 FLX. Ich habe bei diesem sehr hochwertigen Lüfter die Kabel-Klemme entfernt (ist nur gesteckt) und dann das Kabel durch den Lüftungsschlitz des Gehäuses geführt. Nun den Lüfter mit den mitgelieferten Gummi-Entkopplern von außen angebracht. Dieser zieht nun kühle Luft in das Innere der NAS. JETZT ist endlich Ruhe im Wohnzimmer. Der Lüfter kann mit verschiedenen Kabeln auf verschiedene Drehzahlen gebracht werden.

Hardware:
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1,6 GHz und 512MB RAM klingen wenig, aber ein so gut angepasstes Linux-Betriebssystem wie das QTS geht sehr schonend mit den Ressourcen um. Selbst parallele Kopiervorgänge von drei externen Festplatten oder das Entpacken mit Pyload zwingen die NAS nicht in die Knie. Das Web GUI bleibt stets zügig bedienbar. Exakt die gleiche Hardware werkelt in der Zyxel 325v2 und macht auch dort einen guten Job, wäre da nicht die mittelalterliche.....

Software:
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Butter bei die Fische: Die 50-100 Euro mehr für eine QNAP oder Synology legt ihr nur für das Betriebssystem (hier: QTS) hin. Auch ich habe mich erst dagegen gewehrt, aber die Jungs verstehen ihr Handwerk und sind den Netzwerkausrüstern (Zyxel, Buffalo) oder Festplattenherstellern (WD, Seagate) in Sachen NAS-Betriebssystem um Lichtjahre voraus !

Die Zyxel 325v2 bot ein sehr entschlacktes OS, welches flott lief und einfach zu bedienen war. Generell war ich im privaten Gebrauch auch voll und ganz mit der Zyxel zufrieden. Bis das große "ABER" kam.
Ich sollte Hochzeitsbilder von eben solcher sammeln, sodass das Brautpaar sich die besten Photos zusammensuchen kann. Die Zyxel bietet ab Werk KEINE PhotoStation, sondern nur einen Mediaplayer für Bilder, der auf den Media-Share zugreift. Leider ist dieser Share immer und jederzeit für jeden Besucher komplett einsehbar. Man kann zwar Rechte und Schreibschutz vergeben, dass hindert aber theoretisch niemanden daran, mal neugierig in den "Video-Ordner" zu gehen und dort meine MKV's durchzustöbern => BLÖD ! Ganz ganz großer Mist.

Dann die Lösung: Warum nicht die mitgelieferte Gallery3 nehmen? Dies ist eine Open-Source PhotoStation. Leider hatte diese unter der Zyxel NAS arge Probleme mit HTTPS. Bilder konnten nie wirklich hochgeladen werden und wenn es mal im LAN geklappt hat, dauerte dies sehr lange. Auch andere Experimente wie NextGEN oder Wordpress scheiterten immer an den HTTP/S Problemen der NAS. Irgendwann hatte ich dann keine Lust mehr, musste den Job an jemanden mit einer Synology abgeben.

QNAP: Hier läuft alles ab Werk perfekt, Gast-Account angelegt, Link zur PhotoStation verschickt bzw. zur NAS => FERTIG. Keine Probleme bisher gehabt, auch der Upload geht zügig voran. Die Bedienung über den Pseudo-Desktop geht schnell von der Hand, alles kann per drag'n'drop verschoben / markiert / angepasst werden. Die nachgemachte und verspielte pseudo Apple-Optik wird mit dem kommenden 4.1 Update endlich zurückgefahren, trotzdem sieht das GUI wirklich gut und übersichtlich aus.

Neue Updates (heartbleed bug) kommen fix und vorallem: Die Geräte werden über Jahre supported!

Module/Pakete:
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Hier gibt es ohne Bastelarbeit auf Knopfdruck ALLES was das Herz begehrt: Pyload, Asterisk, LimeSurvey, OpenVPN, MediaWiki und noch vieles mehr. Vieles bot die Zyxel 325 auch, allerdings waren die Pakete so dermaßen alt, dass sie entweder nicht richtig liefen oder man sich ernsthafte Gedanken über die Sicherheit machen musste.

Einzig der Twonky war auf der Zyxel brandneu. Auf der QNAP läuft eine ältere Version mit hässlicher Weboberfläche. Vermutlich lässt QNAP das schleifen, weil die ihren eigenen DLNA Player entwickeln und in Zukunft damit den Twonky ersetzen wollen. Wer auf beides keine Lust hat: PLEX lässt sich auf Knopfdruck auch installieren.

!EDIT!: Auch auf der QNAP läuft die neueste Twonky Version, sie muss allerdings erst aus dem App-Store installiert werden.

Was macht die PhotoStation's von Syn oder QNAP eigentlich so besonders? Nunja, es sind eigene Blogs/Websites mit integriertem Photo-Album, Mediaplayer....das ist deutlich komfortabler als die Leute immer wieder auf die GUI der NAS direkt zu schicken und man kann so deutlich besser Daten voneinander abgrenzen (richtiges Rechte-Management vorausgesetzt).

!!!EDIT!!!: Benutze nun den PLEX Mediaserver auf der NAS. Zeigt auf dem LG TV auch die Cover der Filme an. Läuft erfahrungsgemäß etwas flotter als der Twonky, dies merke ich vor allem, wenn ich den Fernseher einschalte und dann darauf warte, dass der PLEX als Quelle auftaucht. Hier hat der Twonky immer länger gebraucht.

Bootzeit:
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Wen es interessiert: Die Zyxel 325v2 bootet sehr sehr schnell. Die 212P braucht bestimmt gute 5 Minuten zum booten und gibt dann einen lauten Piep-Ton ab. Zwischen Tür und Angel mal eben neu starten sollte man sich daher gut überlegen.

Anschlüsse:
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Vorne: USB 2.0
Hinten: 2x USB 3.0

Schade, das in der Front kein USB 3.0 untergebracht wurde. Diesen hatte die Zyxel und das war sehr komfortabel, um schnell mal Sticks zu syncen.

Community:
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Es gibt mindestens eine riesige deutschsprachige Community im QNAP Forum. Die Leute sind hilfsbereiter als im Zyxel Forum (sorry Leute). Dort werden kritische Fragen (GUI, Sicherheit) zur NAS und der Entwicklung (Updates, Pakete) selten beantwortet. Seltsamerweise sind threads über Lüfter und deren Lautstärke teilweise ellenlang => mir absolut unverständlich.

Smartphone-Apps:
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Für iOS und Android gibt es für alles eine App (Control Center, Dateimanager, DLNA-Player). Für's Windows Phone gibt es zur Zeit nur den Qfile (Beta). Dies ist eine Mischung aus ftp Dateimanager und Player. Man kann Dateien per Handy verschieben, löschen etc. Für eine Beta sehr umfangreich und hübsch gemacht. Ich benutze aber gerne Apps von anderen Entwicklern, z.B. den SmartPlayer aus dem Windows Phone Store => es muss nicht immer die offizielle App sein.

EDIT: Der QManager für Android ist schon wirklich sehr ausgereift und greift nur die wenigsten Rechte ab. Mit ihm kann schnell die Systemlast gecheckt werden oder sogar Nutzer gekickt werden. Jedem Android (oder Jolla Nutzer wie mir) auf jeden Fall mal einen Blick drauf werfen!

!NEU! BitTorrent Sync:
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Ich als großer BT Sync Fan war erstaunt, dass die 212P auch dies ab Werk kann. Es hat gute zwei Wochen gedauert, bis QNAP die neue BTSync Version 1.4 als Paket in den Appstore gepackt hat => Respekt!

BTSync ist die ideale Möglichkeit, Owncloud oder Dropbox (oder jeden anderen großen Datenspeicher) zu ersetzen; es funktioniert ohne freizugebende Ports, ist sicher (AES 128 bit Verschlüsselt + 2 Schlüssel) und kann Down/Uploads fortsetzen. Es kostet außerdem auf der 212P kaum Systemleistung, der Speicher wird in der Regel etwas voller (Nutzung bei mir komplettes System ~ 44%) => Klasse ! So kann man problemlos mit wenigen Klicks seine eigene, viel sicherere private "Dropbox" erstellen und mit extremst vielen Endgeräten syncen (Laptop, PC, Smartphone, XBMC, NAS).

Fazit:
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Ich habe lange nach dem Preis-Leistungs-Sieger gesucht, die Zyxel wäre es fast geworden. Nun steht für mich aber fest: Es ist die Qnap TS212P. Alleine die Software ist den Aufpreis von 40-50 Euro (Zyxel 325: ca. 99 Euro <==> QNAP TS212P: ca. 144 Euro) mehr als wert. Denke bitte daran, es sind eure Daten, Bilder, Erinnerungen die ihr da einer Maschine anvertraut. Deshalb nicht am Betriebssystem sparen! Und erst Recht nicht an der Festplatte. Daher war mir auch der niedrige Preis des Leergehäuses so wichtig: Wie sollte ich sonst noch eine teure WD RED mit 3 oder 4TB bezahlen? So richtig Spaß macht mir und anderen Benutzern das Teilen von Daten auch erst mit der QNAP. Die Zyxel ist günstig, aber verlangt jedem Beteiligten ein hohes Maß an administrativen Aufwand ab.
Einziges richtiges Manko: Man muss gute 12 Euro für den teuren Noctua Lüfter investieren, sonst ist die NAS definitiv nicht im offenen Wohnzimmer-Rack zu betreiben.

Wer NUR die reine Datenhaltung im lokalen Netzwerk für SICH selbst braucht, sollte einen Blick auf die Zyxel 325 werfen. Wem ein breites Einsatzspektrum OHNE Gefrickel vorschwebt => Guckt euch unabhängig von der 212P die Modelle von QNAP und Synology an. Sowohl die Netzwerkausrüster (Zyxel, Buffalo) als auch die Festplattenhersteller (WD, Seagate) bauen tolle Hardware, aber Software muss man können und da verstehen beide Hersteller ihr Handwerk!

Warum speziell für mich keine Synology? Auch Synology bietet in dieser Preisrange Geräte an, allerdings lassen diese den mir wichtigen USB 3.0 weg. Die DS213j hat zudem nur einen langsameren 1,2 GHz Prozessor. Die Preispolitik ist mir bei Synology auch zuwider: Wer USB 3.0 möchte, muss das neueste und teuerste Gerät (hier: die DS 214 für 250 Euro) kaufen.

Ich würde die QNAP TS212P definitiv wieder kaufen. Der Griff zur 220 lohnt sich nur, wer unbedingt Festplattenkäfige braucht, ansonsten würde ich auf die 221 umsatteln, da diese noch mehr Rechenleistung bei fast gleichem Stromverbrauch bietet und ebenfalls Käfige hat.

EDIT:
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Mittlerweile ist das Betriebssystem QTS 4.1 draußen: Dieses läuft auf der 212 zügiger und die Medienbibliothek funktioniert nun zu 100% zuverlässig. Außerdem kann man nun jeden x-beliebigen Ordner als Mediashare auswählen.

EDIT2:
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Die Shellshock Lücke wurde von QNAP erstaunlich schnell versucht zu patchen, es kamen bereits nach zwei Tagen mehrere Updates für das QTS => Sehr löblich!

EDIT3:
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Multimedia Inhalte können nun in jedem x-beliebigem Ordner liegen. Man kann die NAS anweisen, in bestimmten Ordnern explizit nach Dateien zu suchen und diese bei der Indexierung berücksichtigen.

EDIT 30.12.14
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Die neue QTS Version 4.1.2 senkt die Systemlast etwas: CPU im idle zwischen 3-5% Last (vorher ~10), RAM 30% (vorher ~40. Auch läuft die NAS jetzt noch einen Ticken schneller im Webfrontend.
1717 Kommentare| 107 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 31. Oktober 2014
Dieses NAS-System ist wirklich super! Die Benutzeroberfläche ist einfach gestaltet, bietet aber trotzdem alle wichtigen Einstellmöglichkeiten. Ich betreibe mein NAS mit WD Red Festplatten, diese Kombi ermöglicht einen reibungslosen 24/7 Betrieb.
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am 7. Juni 2014
Alles zur Zufriedenheit. OS wir zudem regelmäßig aktualisiert.
Einzig die RAID-Funktionalität führte bei mir mit verschiedensten Platten immer wieder (3xwöchentlich) dazu, dass der komplette Verbund neu synchronisiert werden mußte. Hier ist auch die Rückmeldung vom System eher schlecht. Die andauernden und zeitintensiven Ausfälle wollte ich nicht mehr hinnehmen. Nun beitreibe ich die Platten im Einzelmodus und synchronisere im Hintergrund per rsync. Seitdem ist alles prima.
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am 19. Februar 2016
2-Bay und ein "Turbe NAS" haben sich als gute Wahl herausgestellt.Nachdem ich jetzt ein paar Monate intensiv damit spielen konnte finde ich das Ding einfach klasse und bedauere nur mir nicht gleich ein System für 4 Festplatten und entsprechender besserer Leistung geholt zu haben. Jetzt wird es wohl noch ein kleiner Server im Eigenbau. Aber als Einsteigermodell ist man eigentlich bestens bedient. Vor der Berstellung war ich am schwanken ob Synology oder qnap, aber nach etwas herumstöbern denke ich nicht, dass es einen großen Unterschied gemacht hätte. Durch den Linux-Unterbau lässt sich damit eigentlich alles anstellen (was man so mit ARM-Architektur anstellen kann). Für diejenigen, für die Linux etwas großes unbekanntes ist, für den dürfte im Paket von qnap trotzdem mehr als genug dabei sein. Ich freue mich seit ich das habe immer wieder darüber, wenn mir etwas einfällt, was ich noch zusätzlich damit anstellen kann.
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am 10. März 2015
Das NAS läuft nun seit fast einem Jahr in Dauereinsatz. Als HDDs verwende ich 2 Toshiba 3,2" 3 TB: http://www.amazon.de/gp/product/B00B0QP8C8/ref=cm_cr_ryp_prd_ttl_sol_76
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am 18. August 2016
Hallo,
ich betreibe das nas derzeit mit 1*3TB + 1*1TB HDD (seit ca. 1 Jahr). Ich bin sowohl mit der Übertragungsleistung (ca. 50MB/s) als auch Sicherheit / Funktionsangebot sehr zufrieden. Ich wollte ein NAS, dass mir auch künftig keine Grenzen setzt (außer den max. 2 HHD's). ISCSI, RAID etc. kann das Teil. In sofern bis jetzt absolut zufrieden. Auch sehr geringe Stromaufnahme ....
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am 13. Januar 2015
Ich habe das NAS nun seit mehreren Monaten im Einsatz und kann sagen, dass es vorbildlich stabil und schnell läuft. Die Softwareoberfläche kommt mit vielen Zusatzprogrammen daher, welche auch regelmäßig upgedatet werden.
Auch eine Anbindung mittels QNAP Account über das Internet (also Zugriff von einem externen Rechner) ist möglich.
Die Rechteverwaltung ist sehr ausgefeilt und das Gerät läuft sehr leise.
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am 11. Februar 2014
Ich habe das Gerät mit 2 HDD Western Digital Red 1 Terrabyte bestückt und es funktioniert gut.
Das Gehäuse ist aus gutem Plastik, gut verarbeit und der Einbau der HDD geht einfach. Nur beim Wie, da musste ich zwei Minuten überlegen und etwas im www suchen.
Der Lüfter ist leise, aber nicht lautlos. Ich setze das Gerät im Büro ein und es stört mich nicht. Im Wohnzimmer könnte es beim einen oder anderen störend sein.
Ich benutze das Geät für automtisierte Datensicherungen Acronis Backup&Recovery 11.5, die Zugriffszeiten/Übertragungsraten - in meiner Konfiguration (geringe Priorität & Gigabit-Lan) sind gut und ich bin zufrieden.
Bei der Menüführung habe ich, wie eigentlich immer, oft und viel gesucht und ausprobiert. Für mich ist nicht alles logisch, aber es geht dich relativ schnell.
Aber - ich nutze überhaupt nicht diese Streaming- und weitere Funktionen.
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am 27. Mai 2016
QNAP TS-212P getestet gegen D-Link DNS 327L und Netgear ReadyNAS 102. Meine Rezession zu den anderen Geräten kann auf der jeweiligen Produktseite eingesehen werden. Technische Daten fließen keine ein, die können auf anderen Seiten besser miteinander verglichen werden.

+++ Es steht eine Warnung bei einer Festplatte an, (die anderen: zeigen "in Ordnung" an).
++ Vergleichsweise große Auswahl an nachinstallierbaren Apps.
++ Überzeugendes Betriebssystem, grafische Oberfläche macht am meisten Spaß.
++ Amazon Glacier Support (die anderen: Nur Amazon S3).
+ Gute Standfüße, die beinahe keine Geräuschübertragung zulassen (bei den anderen Geräten nicht so gelungen).
+ Firmware wird während des Setup sofort aktualisiert und im Betrieb zyklisch auf Aktualität hin geprüft (D-Link: nur Offline Installation möglich).
+ Bittorrent Client mit integrierter Suchfunktion (die anderen: nur einen BT Download Client).
+ 2x USB3, 1x USB2 (schade: an der Front ist der USB2 Anschluss) (D-Link: Nur eine USB3 Buchse).
+ Akustisches Signal (hat nur QNAP).

--- Keine gleichzeitige Nutzung von RAID und JBOD (wie Netgeat, nur D-Link kann das).
-- 2,5" Festplatten können nicht fixiert werden. Hier muss wegen hängender Plattenanordnung ein Adapter oder Klebeband her (Netgear: Einbau von 2,5" Festplatten vorgesehen, D-Link: Zwar nicht vorgesehen, kann aber ohne Hilfsmittel verwendet werden da die Platten vertikal drin stecken).
-- Erstinstallation kompliziert. Wenn man erst mal weiß wie's geht, ist es einfach (D-Link: Kompakter).
- Unklar, welche Platte 1 und 2 ist, dies muss anhand der angezeigten Seriennummern festgestellt werden.
- Üppiges Netzteil.
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