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Kundenrezensionen

3,2 von 5 Sternen90
3,2 von 5 Sternen
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am 26. Oktober 2014
Ich habe das Buch heute zufällig in die Hände bekommen, beschäftige mich mit den
dort behandelten Themen aber seit ca. 25 Jahren.

Ich habe es in einer 1/2 Stunde gelesen (...habe mir dabei Zeit gelassen...) und war platt!

Es brachte mich immerhin dazu, meine erste Rezension auf Amazon zu hinterlassen.

Warum?

Ist es eine herausragende, akademisch-wissenschaftliche Leistung?
-> Auf keinen Fall!

Beinhaltet es neue, revolutionäre Fakten!
-> Nein. Alles bekannt!

Liefert es endlich eine Lösung für die behandelten Probleme?
-> Nein. Im Gegenteil.

Könnte es das neue "Standardwerk" zum Thema werden?
-> Würde mich überraschen. Entspricht max. 20 Seiten Din A4 und bedarf im Grunde
keinerlei Vorkenntnisse. Tödlich für den akademischen Literaturbetrieb.

Aber:
Würde meine Tochter mich irgendwann einmal fragen, warum ich mich eigentlich
ständig mit solchen Themen beschäftige, würde ich ihr genau dieses Buch geben!
Dann gehe ich einen Kaffee trinken und danach sprechen wir darüber.
... Alles andere kommt später.

Worum geht es:

Emmott beschreibt den Zustand des globalen Ökosystems und die Folgen für die Menschheit.
... Aha...

Er behandelt dabei Themen wie Bevölkerungswachstum, Ressourcenverbrauch,
Klimawandel, Artensterben, Energiepolitik, Ernährung der Weltbevölkerung,
Systemtheorie, exponentielles Wachstum ... und macht deutlich, dass all dies
nicht ganz unabhängig voneinander ist.

Und um das Ganze zu lesen benötigt man 30 min.?
Reicht das um all diese Themen zu erfassen?

Nein.

Aber es verschafft einen Eindruck von Ihrer Brisanz!

Wie schafft er das?:
Er konzentriert sich bei all diesen Themen jeweils auf eine elementare Kennzahl:

Die historische Entwicklung und den prognostizierten Verlauf der Nutzung/des
Wachstums/des Verbrauchs/ etc. ... in allen Fällen, wie bekannt und dennoch
anschaulich, ein exponentieller Verlauf.

Manchmal eine kurze Erklärung, warum es zu einer solchen Entwicklung kam
(Industrialisierung, etc.)

Die Charts und Daten selbst entstammen dabei Quellen, die üblich in der
entsprechenden Literatur sind und (so hoffe ich zumindest) heute nicht mehr
ernsthaft angezweifelt werden.

Deutlich wird damit dass trotz aller öffentlichen Diskussionen und politischer
Programme seit den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts keinerlei "Umkehr"
stattgefunden hat.

Weiterhin zeigt er, dass die "großen Trends", die immer wieder als mögliche
"Lösung" herangezogen werden, enormer Anstrengungen bedürfen.
(Nein, er analysiert nicht im Detail und bringt plakative, aber nicht
unrealistische Beispiele).

Und hier erfolgt das erste, radikale Novum:

Er bringt ein neues Element in die meist naturwissenschaftliche Diskussion der
Potentiale dieser Lösungen, die jegliche Detailanalyse der theoretischen
Lösungen selbst erübrigt:

Das menschliche Verhalten.

Als Individuum, als "Gesellschaft" und insbesondere in der Ausprägung als
Politiker oder Wirtschaftslenker.

Und er stellt die Frage:
Haben wir bisher so gehandelt, handeln wir aktuell so oder werden wir es in Zukunft tun?
Und die klare und einzig realistische Antwort ist: Nein!

Und aufgrund dessen folgt die zweite Revolution des Buches:
Es gibt kein "Happy End"!

Nahezu alle anderen Bücher zum Thema machen am Ende Hoffnung in dem Sie
aufzeigen, wie dem Dilemma noch zu entkommen ist.
Technologisch oder politisch... Seit nunmehr 40 Jahren.

Seit mindestens 10 Jahren ist dies nach meiner Meinung unter Berücksichtigung
des realen Geschehens illusorisch.

Ich denke, genau das war Emmotts Ziel:

Er wollte als Wissenschaftler, der sich seit Jahren mit diesen Themen
beschäftigt, Modelle entwirft und Studenten ausbildet ein kurzes, prägnantes und
allgemein Verständliches Fazit ziehen.

Seine Sicht auf die Situation. So dass sie jeder versteht!

Das Ist ihm gelungen. Und im Format ein Geniestreich!

Kurze Anmerkungen zu den Kritiken hier bei Amazon.
Sie konzentrieren sich auf 3 Themenkomplexe:

1. "Das Buch ist Betrug, weil so wenig Text auf den Seiten ist."
Ja. Das schmälert aber den Wert des Inhalts nicht, ist kein Kilopreis.
Didaktisch fantastisch!

2. "Das Buch entspricht in Form und Detailtiefe nicht wissenschaftlichen Standards."
Dem ist glücklicherweise so.
Klare Botschaften, nachvollziehbare Fakten und leicht verständlich.
Es ist nicht für Wissenschaftler geschrieben.

3. "Das Buch ist pessimistisch. Es gibt gar keine Hoffnung"
Sicherlich politisch nicht korrekt.
Auch Hollywood dreht keine Filme ohne Happy End. Das mag das Publikum nicht.
Aber vielleicht ist das schlicht seine Sicht der Dinge.
Und er hat sie nicht dem Mainstream geopfert.
Gut so! Sie sei ihm gegönnt.
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am 24. August 2015
Diesem Buch kann ich nur 1 oder 5 Sterne geben. Ich habe lange gezögert...
Emmott schreibt hier leicht verständlich, kurz und prägnant einen Zustandsbericht unseres Planeten. Kein wissenschaftlicher Tiefgang, sondern eine Analyse in Kurzform. Im Ergebnis wühlt er auf und lässt die Leser hilf- und perspektivlos zurück. Kein Happy End.
Und er weißt die Optimisten in ihre Schranken. Aber was macht man, nachdem man das Buch gelesen hat? Dies muss jeder für sich selbst entscheiden, eine Anleitung wird nicht geliefert.
Für mich blieb die Frage nach der Motivation des Autors. Wachrütteln der Schiffspassagiere, damit sie ihren Untergang nicht verpassen und erfahren, das es keine Rettungsboote gibt, wird nicht jeden erfreuen. Also schlafen lassen?
Nicht nach diesem Buch!
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am 8. Mai 2016
Zugegeben, 200 Seiten, meistens maximal zur Hälfte in der Regel mit Schlagwortartigen Kurzsätzen bedruckt sorgen nicht für launige Literaturstimmung.
Auch die Fakten sind nicht neu, sondern allzu bekannt.
Doch gerade das rüttelt auf und hinterlässt die Frage, steht es wirklich so schlimm um unsere Erde. Ja, es steht so schlimm. Die düstere Prognose mag man teilen, doch ist dieses Buch vor allem eine Mahnung. Unsere und höchstens noch die nächste Generation haben die definitiv letzte Chance, den erdballfressenden Schneller-Höher-Weiter-Wahn zu beenden.
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TOP 500 REZENSENTam 9. September 2013
Der Autor und Wissenschaftler Stephen Emmott ist der Wachrüttler. Er hat sich vorgenommen mit der Autorität seiner Profession (aber allgemeinverständlich) die Menschen vor den ineinander verflochtenen Katastrophen von Überbevölkerung und Klimawandel zu warnen.

Aber warnen ist vielleicht nicht das richtige Wort, denn nach vielen Seiten der weniger detaillierten als graphisch und textlich prägnanten Situationsanalyse, angesichts der notwendigen Maßnahmen, die alle maßgeblichen Staaten gerade nicht ergreifen, kommt der Autor zu dem Schluß, daß wir schon auf der Rutschbahn in den Abgrund sitzen und kaum mehr etwas tun können: Die heutigen Menschen haben alle Handlungsoptionen schon verpaßt und spätestens die Kinder ihrer Enkel werden mit dem Desaster Bekanntschaft machen.

Beim Thema Wasserknappheit, als Emmott erzählt, daß die Produktion eines Hamburgers 3000 Liter Wasser kostet, habe ich noch milde gelächelt (da ich schon ewig nicht mehr bei MacDo essen war), aber schon auf der nächsten Seite schlug meine Stimmung um, als ich las, daß eine Tafel Schokolade 2700 Liter kostet. Nach dem ersten Schreck fragt sich der Schokoladenfreund unwillkürlich, ob das denn stimmen kann. Sind es denn nicht die Rindviecher bei der Burger-Produktion, die das viele Wasser saufen? Und überhaupt, muß man da nicht unterscheiden? In Mitteleuropa gespartes Wasser hilft doch der Sahelzone nicht. Und weiß der Autor denn nicht, daß es nur die Kanalisation seiner Städte ruinierte, wenn ein wasserreiches Land wie Deutschland anfinge, Wasser zu sparen? Und seine Kritik an der milliardenteuren Grundlagenforschung am CERN: Liegt nicht die Chance im wissenschaftlichen Fortschritt?

Ja, wenn das Buch Widerspruch und Widerstand provoziert, wenn es Gesprächsstoff würde, hätte es sein Ziel schon erreicht.

FAZIT
• Unbedingt lesenswerte Endzeitthesen.
• Aus Umweltschutzgründen :-) vielleicht in der Kindle-Version: Zehn Milliarden.
• Oder am besten und am billigsten als eBuch im englischen Original: Ten Billion für kaum 5€.
• Der Autor spart sich die vielen Worte, der Leser Zeit: Wer eine Stunde dafür bräuchte, läse langsam.
• Das Buch thematisiert das Ende, ist m.E. noch nicht das letzte Wort, aber hoffentlich der Debatte Anfang.
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am 21. Dezember 2013
Während zukunftsblinde Politiker darüber nachsinnen wie sie unsere stagnierende Geburtenrate steigern können, warnen Umweltwissenschaftler wie Stephen Emmott vor den dramatischen Folgen der ungebremsten Bevölkerungsexplosion: Lebten vor 10 000 Jahren etwa eine Million Menschen auf der Erde, waren es um 1800 eine Milliarde, vor 50 Jahren dann schon 3 Milliarden, jetzt 7 Milliarden, 2050 absehbar neun Milliarden und gegen Ende dieses Jahrhunderts mindestens 10 Milliarden. Aus Emmotts Sicht steuern wir damit unweigerlich auf eine Katastrophe zu, denn die ökologischen Folgen des dramatisch anwachsenden Umweltverbrauchs werden, wie er mit zahlreichen Daten aus unterschiedlichsten Bereichen überzeugend belegt, nicht beherrschbar sein.

Was Energieverbrauch, Ernährungs- und Konsumverhalten, ja unseren gesamten Lebensstil betrifft, könnte nur ein radikales Umsteuern Rettung bringen. Doch für einen so tiefgreifenden Wandel sieht Emmott nirgendwo Anzeichen. Im Gegenteil: Die globalisierte Risikogesellschaft scheint nur ein Ziel zu kennen: Exponentielles Wachstum.

Ob es sich um den Anstieg der Meeresspiegel handelt, den C02-Ausstoss, die Produktion von umweltzerstörenden Automobilen, die Steigerung nicht nachhaltiger Landwirtschaft sowie den damit verbundenen Wasserverbrauch, den Kohleverbrauch und vieles mehr - in fast allen Bereichen zeigen die Verlaufskurven, die er zur Illustration anführt, nur eine Richtung: Sie weisen steil nach oben.

In stakkatoartigen Thesen skizziert er in scharfen Strichen das absehbare Menetekel und stellt den Leser damit auf eine harte Probe, denn wo andere Umweltautoren beruhigende Weltrettungsszenarien entwerfen fasst er in der englischen Ausgabe seine Erkenntnisse in einem Vierbuchstabenwort zusammen, das man nur in gemäßigten Deutsch wiedergeben kann: Wir sind am Ende.

Spätestens hier fragt sich der Leser: Handelt es sich bei Emmotts Zuspitzung um eine absichtsvolle Provokation oder überzogenen Pessimismus, werden doch optimistische Technoutopisten wie der Zukunftsforscher Michio Kaku nicht müde, uns zu erklären, unser Erfindungsgeist werde diese Probleme lösen. Emmott kann da nur abwinken, denn seine Tabellen und Daten weisen in eine ganz andere Richtung und er verweigert sich, einfache Lösungen für unlösbare Probleme anzubieten.

Wenn dem so ist - und vieles spricht dafür - warum sollte man dann dieses Buch lesen? Als Erziehungswissenschaftler würde ich kritisieren, dass eine solche katastrophische Zuspitzung, wie sie Emmott liefert, zur Abstumpfung führt, denn wer diese Daten ernst nimmt, müsste sofort in Panik ausbrechen, zumal, wenn er Kinder hat oder sein Wissen verdrängen. So bleibt der Leser angesichts dieses apokalyptischen Szenarios ratlos zurück und kann nur hoffen, dass es - allen Beweisen zum Trotz - doch noch einen Ausweg gibt. Immerhin wissen wir, dass es in der Zukunftsforschung nur eine Gewissheit gibt: Der Zeitgeist irrt immer. Vielleicht irrt Emmott, auch wenn die Daten und Trends, die er anführt, ihn zu bestätigen scheinen.

Emmotts Provkation besteht darin, dass er es nicht dabei belässt, uns mit beunruhigenden Fakten massiv zu konfrontieren, sondern auch noch darüberhinaus uns die Hoffnung auf realistische Eingriffsmöglichkeiten zerstört. Aus seiner Sicht handelt es sich bei den meisten derzeitigen Umweltmaßnahmen wie etwa der "Energiewende" um wirkungslose Alibiveranstaltungen. Soviel Pessimismus ist schwer zu ertragen und vielleicht gerade deswegen zutreffend.

Fazit: Datengesättigter apokalyptischer Ausblick auf die nahe Zukunft, der ratlos macht

Prof. Dr. Olaf-Axel Burow Universität Kassel
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am 6. Juli 2015
Das Buch enthält viele Fakten über ein wirklich ernstes Thema. Sollte sich die Bevölkerungszahl so weiterentwickeln, kommt es zum natürlichen Kollaps. All das bringt der Autor kurz und knapp auf den Punkt.
Was mich allerdings gerade bei der Thematisierung von Ressourcenschonung sehr verwundert, ist die Tatsache, dass die Seiten meistens nur zur Hälfte beschrieben sind. Unterm Strich hätte man das Buch bestimmt auf 100 Seiten drucken können und somit weitere Ressourcen sparen können, dafür der Punktabzug.
Ansonsten ein sehr empfehlenswertes Buch, vor allem für diejenigen die meinen, wir könnten immer so weitermachen, wie bisher.
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am 20. Oktober 2014
Wenn der Verlag und der Autor mit der Gestaltung und dem Inhalt des Buches die Leser herausfordern wollten, dann ist ihnen das gelungen. Wie sollte man die Bequemen und die Ignoranten anders wach rütteln können, als mit Fakten, die plakativ auf Seiten mit viel leerem Weiß stehen und mit einem ansprechenden Layout versehen sind.

Während Stephen Emmott mit seinem Buch „Zehn Milliarden“ den Menschen keine Hoffnungen macht, entwickelt Michio Kaku mit seinem Buch „Die Physik der Zukunft“ einen viel versprechenden Morgen der Menschheit. Wer von beiden arbeitet in der Werkstatt des Zauberlehrlings und beschreibt die Zukunft realistischer oder treffsicherer? Wären sie Esoteriker, dann hätten wir gleich eine Antwort parat, denn beide Autoren bedienen sich der Prophetie und lassen doch Wesentliches außer Acht: Wo bleibt der Meister, wenn der Zauberlehrling nicht in der Lage ist, das Begonnene zu stoppen oder den angestoßenen Prozess zu lenken. Könnte es sein, dass beide Physiker vielleicht die Trägheit der Masse oder die Dimension der ökologischen Prozesse mit der ihr innewohnenden Dynamik unterschätzen?

Ist die Masse der Menschheit so flexibel wie es einzelne Individuen auszudrücken vermögen, oder ist es eine Selbsttäuschung, wenn man von sich auf andere schließt? Der bekannte Spruch „Die Hoffnung stirbt zuletzt!“ wird von Stephen Emmott nicht unterstützt, denn dieser hält nur die Trägheit bei. Insofern bringt diese Aussage, die viele Leser als fatal bezeichnen, die schlüssigen Argumente seiner Darlegungen nicht ins Wanken. Er bleibt sich diesbezüglich treu!

Aber, wer weiß schon, was tatsächlich geschehen wird? In ökologischen Systemen wird der Selbstregulation und der Stabilisierung der Biosphäre viel Bedeutung beigemessen. Diese Gesetzmäßigkeit folgt zyklischen Abfolgen und unter Berücksichtigung der erdgeschichtlichen Zeitskala nimmt der Mensch ohnedies nur ein Bruchteil der messbaren Zeit ein. Wer deshalb glaubt, wir hätten alles im Griff, leidet doch an Selbstüberschätzung? Vielleicht steckt in der von uns ausgelösten Dynamik ein leidvoller Segen, der uns mit dem zerstörerischen Potential der Natur in Berührung bringt und die Balance wiederherzustellen versucht? Nicht so wie wir es gewohnt sind, aber wie es dem Ganzen dient! Die Rückkehr zum einfachen Leben, dort wo die Fülle wohnt, kann sich womöglich Neues entfalten. Das Buch „Zehn Milliarden“ fordert unmissverständlich dazu auf.
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am 8. April 2014
zunächst möchte ich jeden warnen, der sich auf viel Inhalt freut. Emmott hat sich aus einem mir unverständlichen Grund dazu entschlossen seine Seiten nur unvollständig zu beschreiben. Nach meiner Schätzung beschreibt er auf der durchschnittlichen Seite etwas ein drittel des ihm zur Verfügung stehenden Platzes, manchmal findet sich auch nur eine halbe Zeile.
Ansonsten kann man eine große Schrift und viele jeweils sehr große Grafiken und Bilder finden.
Die zwei Sterne vergebe ich für den verbleibenden Inhalt. Natürlich ist nicht alles neu und hinreichend erklärt wird es aufgrund der Kürze auch nicht. Trotzdem macht er sehr deutlich, dass wir uns ändern müssen, wenn wir weiterhin auf diesem Planeten leben möchten und das in einem viel radikaleren Maß, als viele wahr haben wollen.
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am 18. September 2013
So ernst dieses Thema auch ist: Dieses Buch ist eine einzige Frechheit! Wer sich kompetente, tief gehende Informationen zu einer der brennendsten Problematiken unserer Zeit erhofft, wird böse enttäuscht. Die in lieblos dargestellten Grafiken dargebotenen Fakten sollten dem interessierten Leser längst bekannt sein. Diese werden in einem reißerischen Text, der die immer gleichen Phrasen in Endlosschleife wiederholt, wiedergekäut, ohne zusätzliche Erkenntnisse zu bringen. Das Übersetzungslektorat hat ebenfalls versagt (zum Beispiel heißt es das, nicht der Virus - peinlich für ein Sachbuch). Ein Weckruf zu diesem bedeutenden Thema ist wichtig, zweifelsohne. Doch den führt dieses Buch selbst ad absurdum: 206 Seiten hat das Werk - doch viele davon sind nur mit zwei, drei Zeilen bedruckt, wohl einfach um Seiten zu schinden. Der schmale Aufsatz (gelesen ist das Buch in einer Stunde) wäre mit buchüblicher Typographie und angemessenem Abbildungsmaßstab von Fotos und Grafiken auch mit höchstens 50 Seiten ausgekommen. Lieber Suhrkamp-Verlag: Ein verantwortungsbewusster Umgang mit Ressourcen, wie ihn das Buch anmahnt, sieht anders aus! Thema verfehlt - setzen, sechs!
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am 20. September 2013
Unsere Zivilisation geht unter, und wir sind nicht zu retten? Einverstanden, sehe ich auch so. Auch die Details sind schlüssig. Nur, diese gestreckte Form des Inhaltes ist ein Witz, 100 Seiten (statt 200) hätten gereicht. Zwar lesenswert, als Neukauf jedoch nicht zu empfehlen.
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