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Kundenrezensionen

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am 23. Februar 2014
Warum ich diese Rezession schreibe: sicherlich bin ich nicht der Einzige auf der Welt, der kein Kaffeeprofi ist und einfach nur mit wenig Aufwand einen guten Kaffee erhalten möchte.

Wo komme ich her: Beruflich bin ich von einer WMF Profimaschine täglich mit Spezialitäten verwöhnt. Privat kam ich von einer Senseo, zu einer Kapselmaschine und jetzt zu einem Kaffeevollautomaten.

Der Schritt von der Kapselmaschine zum Vollautomaten hat bei mir rein persönliche Umweltansichten – keine qualitative oder Kostengründe gehabt….die sprechen als Mini-Verbraucher eh nicht für einen Vollautomaten.

Was waren meine Wünsche an die Maschine: Brühgruppe sollte entnehmbar sein, guter Kaffee, One-Touch für Spezialitäten und dann noch Milchschaum / heiße Milch für mich und den Rest der Familie.

Ich hatte mir ursprünglich eine Melitta Barista TS (750-101) bestellt. Sicherlich nicht die Günstigste, aber positive Tests und wenig negatives Feedback im Netz haben mich zu diesem Schritt getrieben. Warum? Ich fand den Ansatz – 2 Bohnenbehälter, die für jedes Getränk die „richtigen“ Bohnen nutzen einfach Klasse. Klar – die T kann und die Melitta Ci können das auch – jedoch sind hier zwischen dem Bohnenwechsel zwei Leerbezüge notwendig, damit auch wirklich die „anderen“ Bohnen auch in das Getränk kommen -> das finde ich nicht wirklich gut gelöst.

Nach einer Woche intensiven Testen von 6 verschiedenen Bohnensorten und verschiedensten Einstellungen kam ich leider zu dem Entschluss, dass ich mit der Maschine nicht ganz happy werde….ich habe keinen leckeren Kaffee hinbekommen und der Milchschaum war sowohl von der Konsistenz als auch von der Temperatur nicht der Hit. (Hier waren wir sehr verwöhnt von einem Nespresso Aeroccino (1. Generation). Aber klar, ein Mischgetränk sollte nicht so schnell abkühlen, dass der Kaffee kalt ist wenn man ihn ins Wohnzimmer bringt.

Also Plan B….und so kam ich zur Miele CM 6300

Miele CM 6300 – also nur wenn der Karton bewertet wird – ich finde die Aufmachung des Kartons (Design) altbacken – aber persönliche Sache…was zählt ist ja die Maschine.

Ausgepackt, an geschalten, nach Anleitung eingerichtet, Kaffeebohnen rein und siehe da….es schmeckt. Nichts groß einstellen, gleichen Bohnen wie davor bei der Barista. Toll! So habe ich als nicht Kaffeeprofi mir das vorgestellt. Milchschaum ist auch schon viel wärmer als bei der Barista und die warme Milch ist auch warm. Auch ist die Konsistenz vom Milchschaum besser. ABER natürlich musste ein aber kommen…..der Milchschaum hat einen komischen Gummigeschmack. Anruf bei Miele Kundendienst (kostenfrei). Miele hat nach kurzer interner Rückfrage mich zurückgerufen und mitgeteilt, dass das Problem bekannt sei und ich umgehend einen neuen Auslauf zugeschickt bekomme....dann wäre das nicht mehr der Fall. Toll ist das natürlich nicht. Finde jedoch es perfekt, wie reagiert wurde und dass die Hotline nichts kostet. Klar – man könnte erwarten, dass es erst gar nicht zu so einem „Fehler“ kommt, aber ich bin der Meinung Fehler können passieren, es muss nur reagiert werden. Das Ersatzteil war am nächsten Tag schon bei mir im Briefkasten – ich bin begeistert.

Bedienung ist bei beiden Geräten wirklich super einfach und nicht schwer zu erlernen. Was wirklich fantastisch ist, wie schnell die Geräte aufheizen. Wahnsinn.

Miele braucht generell bei der Erstellung der Getränke länger (zumindest mit Milchbezug). Eventuell ist deshalb aber auch der Schaum besser?

Barista TS – die Brühgruppe war echt immer perfekt sauber….das kann die Miele nicht so gut (wobei diese identisch sind – zumindest augenscheinlich)

Wechsel der Brühgruppe: geht bei beiden wirklich sehr einfach und schnell. Miele ist hier hochwertiger, denn die Seitenwand (beide Modelle aus Plastik) ist bei Miele eine Tür, die elegant auf schwenkt – bei Melitta muss das abgenommen und irgendwo hingelegt werden.

Barista TS – Auffangschale war auch immer unter dem Kaffeepulverbehälter feucht – bei der Miele ist dies nicht der Fall.
Geräusch: Barista TS vs. Miele Miele ist leiser.

Barista TS – Display ist viel besser und macht mehr her.

Barista TS – der Kaffeevollautomat hat hinten Rollen. Sehr praktisch, durch leichtes anheben, kann das Gerät fürs Auffüllen von Bohnen oder Wasser aus einer Lücke gezogen werden. Miele hat hier Gummifüße und steht damit sehr fest….was beim Bohnenwechsel anders besser wäre.

Miele hat im Gegenzug zur Barista TS zusätzlich auch noch einen richtigen Schalter -> wirklich kein Stromverbrauch

Miele: Der Tassenwärmer ist deaktivierbar, dies ist bei der Barista nicht der Fall

Produkte zur Auswahl: Hier ist ganz klar die Barista TS der Gewinner. Miele kann nicht annähernd so viel.

Cappuccino – warum rühmt sich die Barista mit der richtigen Reihenfolge (erst Kaffee und dann die Milch) warum bekommt das die Miele nicht hin?

Bohnen leer: Die Barista sagt einem, wenn die Bohnen aufgefüllt werden müssen. Die Miele geht hier andere Wege. Ein Latte Macciato wird gestartet, das Glas mit Milch und Milchschaum gefüllt, Bohnen werden gemahlen, dann merkt irgendwann, die Maschine, dass nicht genug Pulver produziert wird, bricht das gewählte Produkt ab und übrig bleibt ein Glas mit Milch und Milchschaum……und eine Anzeige, die sagt Bohnen sind leer. Für knapp 1.200 Euro kann man mehr verlangen.

Milchbehälter: Miele hat hier einen doppelwandigen Thermobehälter aus Metall. Milch bleibt kühl und sieht edel aus. Melitta ist hier bei Plastik. Hier passt mehr rein und auch wenn er billiger aussieht….es ist schon sehr von Vorteil, wenn man weiß wie viel Milch noch im Behälter ist….bei Miele nicht möglich ohne den Behälter zu öffnen.

Bei der Miele können Profile angelegt werden. Leider ist es nicht möglich beim Aufrufen der Profile die vier zur Verfügung stehenden Direktbezugstasten individuell zu belegen. Ich hätte lieber den Milchkaffee anstatt den Cappuccino auf einem Knopf und meine Frau lieber den Milchschaum als das heiße Wasser. Das finde ich echt sehr schade – so viel kann eingestellt werden damit jeder „seinen“ persönlichen Geschmack findet…warum dann nicht auch die Bedienung? Ich finde das kann in der heutigen Zeit verlangt werden. Und wenn ich schon bei dem Punkt bin, warum kann ich nicht „meine“ Kaffeezubereitung (Reihenfolge der Komponenten Milch, Milchschaum, Kaffee oder Espresso) selbst festlegen? Autos, Smartphones, Fernseher…alles kann ich „customizen“ – wenn Miele den Schritt gehen würde wäre sie ganz vorne.

Sicherlich wäre eine Mischung von Barista TS und Miele perfekt – wobei ich bis jetzt mit der Miele CM 6300 sehr zufrieden bin.

Falls irgendein Punkt von mir falsch wiedergegeben wurde – ich ändere ihn gerne ab.
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am 31. Dezember 2013
Ich möchte zunächst anführen, dass wir zuvor schon 1 Krups u. 2 Delonghi hatten und in der Arbeit eine Jura benutzen.

Die letzte Delonghi Ecam 26.455 war zwar vom Design schön, aber die Kaffeequalität hat nicht überzeugt. In den Deloghis sind die Brühgruppen wohl etwas zu klein, worunter das Aroma leidet.
Die Jura macht guten Kaffee ist aber relativ teuer und man kann eben die Brühgruppe nicht herausnehmen, was die Reinigung nicht gerade erleichtert bzw. verhindert.

Jetzt sind wir eben auf die Miele CM6300 gestoßen und sind voll auf begeistert.

Sie ist relativ leise, zumindest gegenüber unseren genannten Vorgängermaschinen. Sie lässt sich einfach und praktisch reinigen und macht dazu noch einen super guten Kaffee. Weiterhin ist sie einfach zu bedienen. Sie hat eben vorne auf dem Display nur die wichtigsten Knöpfe für Espresso, Kaffee, Cappucino u. Latte. Das sind die Sachen, welche man täglich braucht. Wenn man da an die neue Melitta od. Saeco denkt, welche eine Vielzahl von Kaffeevariationen zaubern sollen, obwohl wohl so ziemlich alles ähnlich bis gleich schmeckt - braucht man das wirklich???

Vom Design kann man die Maschine lassen, obwohl ich mir vielleicht etwas mehr Edelsahl und weniger Plastik gewünscht hätte. Aber ist wohl alles Geschmackssache und schwer zu bewerten. Wir haben die schwarze Maschine, welche uns super gefällt.

Wir haben jetzt die Miele seit ca. 2 Monaten im Gebrauch und konnten bisher nichts Negatives feststellen. Hoffe natürlich es bleibt so.

Ich kann die Miele nur uneingeschränkt weiterempfehlen!
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am 15. Februar 2014
Ich kann die schlechten Bewertungen auf keinen Fall nachvollziehen. Der Kaffee schneckt sehr gut, der Cappuccino ist auch super. Die Maschine ist jetzt einige Monate alt und immer noch wie am ersten Tag. Alle Milchdüßen lassen sich in der Spielmaschine reinigen. Mit der Maschine hat man lange seine Freude. Das Selbstreinigungsprogramm ist sehr gut. Miele ist halt Miele.
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am 13. Februar 2014
Leichte intuitive Bedienung und tolle Ergebnisse kennzeichnen dieses Gerät. Auf Knopfdruck zaubert das Gerät auch gleichzeitig zwei Getränke für den doppelten und gleichzeitigen Genuss zu weit, egal ob Espresso, Kaffee, Cappuccino oder Latte Macchiato. Selbst meine Tochter mit 9 Jahren konnte von Anfang an Milch oder Milchschaum für ihren Kakao zubereiten.

Wichtig: Gute Ergebnisse kann man nur erzielen, wenn
1. die Kaffeequalität stimmt (billiger minderwertiger Kaffee kann vom Gerät nicht besser gemacht werden!) und die notwendigen Einstellungen hinsichtlich Mahlgrad, Mahlmenge und Temperatur auf den Kaffee abgestimmt sind.
2. die richtige Milch verwendet wird. Dabei ist der Eiweißgehalt (>3,4g) der Milch entscheidend! Der Fettanteil ist im wesentlichen für den Geschmack verantwortlich.
3. Die Tassen/ Gläser vorgewärmt sind.

Ich verwende den Illy Kaffee und bin damit absolut zufrieden. Die Milchtemperatur bzw. Milchschaumtemperatur ist für uns völlig ausreichend und dann richtig heiß, wenn die Tassen mit der Heißwasserdüse vorgewärmt worden sind. Auch beim Espresso sollte die Tasse unbedingt vorgewärmt sein, denn die kleine Menge des Heißgetränkes reicht nicht aus, um kalte Tassen aufzuheizen! Wenn ich mir die eine oder andere Rezession so durchlese, wird genau da der größte Fehler gemacht!

Die Reinigung ist super einfach. Viele Teile sind für den Geschirrspüler geeignet (die Teile sind gekennzeichnet) und die Brühgruppe lässt sich herausnehmen. Die Milchleitungen werden zwischendurch gespült. Glatte Flächen lassen sich leicht abwischen.

Man kann noch eigene Profile hinterlegen und dann individuell die Mengen je Getränk für sich persönlich hinterlegen. Darüber hinaus ist ein Timer programmierbar, dann ist auch zum Frühstück das Gerät betriebsbereit.

Wir sind mit dem Gerät absolut zufrieden und ich kann das Gerät nur weiterempfehlen!
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am 10. März 2015
Als absoluter Kaffee-Junkie habe ich mich nun dazu durchgerungen, endlich mal einen Vollautomaten zuzulegen. Rund 1.000,- EUR waren dabei für mich die Schmerzgrenze, zumal es schon gute Maschinen für die Hälfte gibt. Da ich hauptsächlich Latte Macchiato und Milchkaffee trinke, habe ich darauf Wert gelegt, dass die Maschine über eine automatische Milchaufschäumung verfügt, sonst macht ein "Automat" nun mal keine Sinn.

Dabei wollte ich an der Qualität nicht sparen und bin auch sehr auf Hygiene bedacht. Bei der Miele ist die komplette Brühgruppe herausnehmbar (das hat allerdings auch schon eine Melitta für 600,- EUR) und sie verfügt über einen separaten doppelwandigen Milchbehälter, damit man den Schlauch nicht immer direkt in die Milch tunken muss. Dieses Modell verfügt zudem im Gegensatz zu den kleinen Brüdern über Profile, eine Zwei-Tassen-Zubereitung und eine echt geile LED Beleuchtung.

Die Maschine ist rundum gelungen und aus hochwertigen Materialien. Die gesamte Verarbeitung erscheint hochwertig und der oft bemängelte Kunststoffgeschmack, ja es gibt in wirklich, verschwindet nach rund 20 Tassen. Dafür ist der Kunststoff sehr stabil und fast schon selbstreinigend. Lediglich der Wasserbehälter Deckel / Griff ist eine wahre Zumutung.

Zwar bietet die Maschine umfangreiche Reinigungsprogramme, jedoch nimmt die vollständige Zerlegung und Reinigung schon ziemlich viel Zeit in Anspruch. Ich vermute einfach mal, das ist bei den meisten Maschinen so. Lediglich einen andockbaren Milchbehälter ohne separaten Schlauch (wie z.B. bei DeLonghi) vermisse ich schmerzlich.

Dennoch, im guten und ganzen war ich geneigt 4 - 5 Sterne zu vergeben, wenn es da nicht einen unglaublichen Nachteil gäbe: Die Brühtemperatur!

Eine Maschine kann noch so viele (unsinnige) Programme und Farb-Displays etc. haben, am Ende zählt nur der Geschmack des Kaffees. Dieser ist bei der Miele recht gut und in vielen Punkten einstellbar (Pulvermenge, Brühmenge Espresso, Milch und Milchschaum), jedoch ist das Ergebnis schlichtweg kalter Kaffee!!!

Selbst wenn man das "Vorbrühen" aktiviert, die Maschine vorher spült und die Heiztemperatur auf die höchste Stufe einstellt, so ist die erste Tasse Latte Macchiato bereits kühl, bevor man die zweite oder dritte zubereitet hat. Ein gemütliches Zusammensitzen von drei oder gar mehr Personen kann man nur mit lauwarmen Latte verbringen. Beim Espresso nahezu dasselbe Problem: Die erste Tasse ist nur lauwarm, eine gleich im Anschluss zubereitete Tasse gut warm (heiß ist was anderes - aber sicherlich ok). Allerdings, wer schüttet schon die erste Tasse weg?

Tipps von Miele und vom Händler die Milch draußen stehen zu lassen, die Tassen vorzuwärmen und die Maschine kurz vorher nochmal spülen zu lassen verbessern zwar das Resultat ein wenig, doch wenn ich morgen eine halbe Stunde zur Kaffeezubereitung benötige, dann brauche ich auch keinen Kaffeevollautomaten mehr und man muss den Sinn eines Kaffeevoll"automaten" deutlich in Frage stellen.

Nivona ist bspw. gleich kühl (vielleicht verwenden die ähnliche Bauteile?) aber es geht auch deutlich wärmer. Eine Melitta CI präsentierte mir einen sehr warmen Latte (das ist OK), eine Krups mit Milchaufschäumdüse sogar eine heißen Latte und sogar meine billige Tassimo schafft es, heiße Getränke zuzubereiten. Heißes oder zumindest gut warmes Wasser dürfte im Jahr 2015 kein Problem mehr sein, oder Miele? Wenn mir eine 80,- EUR Maschine heißere Getränke präsentiert, als eine 1.000,- EUR Maschine, dann ist das für mich ein K.O. Kriterium!

Übrigens, die Bedienungsanleitung ist wirklich gut gelungen! Eigentlich schade, dass mit so einem einfachen Bauteil wie dem Durchlauferhitzer die gesamte Maschine von sehr gut zum Flop tendiert.

Kurz um, da spare ich mir doch die rund 1.0000,- EUR und fahre lieber hin und wieder zu dem Bäcker meines Vertrauens und genieß dort einen super leckeren und warmen bis heißen Latte Macchiato aus einer WMF Maschine...
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am 28. Juni 2016
Hallo Zusammen,

Direkt vorweg wer es eilig hat kann runter scrollen da gibt es eine Zusammenfassung.

Ich habe ebenfalls die Miele CM 6300 mit ca 1000 Bezügen, arbeite im Expert Ekektrofachhandel in der Weißen Ware Abteilung und auch im Bereich der Kaffeevollautomaten. Ich möchte euch einen Einblick in meine Erfahrung mit der Miele CM 6300 geben und auch ein paar allgemeinen Sachen die mir auffallen, mich teils auch stören sind hier eingeflossem wodurch das ganze sehr lang geworden ist aber hoffentlich auch hilfreich. Vergleiche habe ich mit Jura, Nivona, Delonghi und Siemens sowie Krups in diversen Preislagen. So gut wie jede Baureihen konnte ich auch ausprobieren und auch viel Kundenfeedback dazu sammeln.
Bei den vielen negativen Rezensionen fallen mir nur zwei Dinge auf die ich bestätigen, der Wassertank Griff könnte besser sein bei 1000€. Es ist jetzt aber auch kein absoluter Schrott. Zweitens die Maschine spült tatsächlich viel. Zum Wassertank kann ich nichts sagen. Die Spülthematik hingegen kam durch den Fernsehbericht über Jura, dass diese alle schimmeln würden. Das führte zu einem extrem hohen Imageschaden bei Jura in Deutschland (man schätzt im Milionenbereich) auch wenn sich im Nachhinein rausstellte, dass der TV Experte wohl auch genau solch eine recht ungepflegte Maschine nachgefragt hatte. Die nachträgliche Entschuldigung der Öffentlich-Rechtlichen ging aber eher unter. Um wieder aufs Thema zu kommen da jeder Hersteller Fehlerquoten durch Mangelnde Pflege und Fehlbedienung durch Kunden im Bereich von oft 40-50% hat, (bekommt man bei diversen Herstellern Philips Saeco, Jura usw. Bei Schulungen zu hören um besonders auf Pflege hinzuweisen) zwingt Miele den Kunden die Entkalkung und Reinigung dann durchzuführen wenn Sie fällig ist und spült der Hygiene wegen relativ viel durch den Auslauf. Jedoch gilt auch bei der Kaffeemaschine Pflegeprozesse wie Reinigung und Entkalkung nicht aufzuschieben, das führt doch dann nur wieder zu verkalkten Ausläufen, austretendem Wasser wegen defekter Dichtungsringe...Kurz möglicherweise unnötigen Ärger mit Maschine und Service sowie Kaffeeentzug. Wie beim Auto sollte man ja den Ölwechsel auch regelmässig nach Intervall machen und nicht erst 5000km später. Im Gegenzug kann die Maschine aber anzeigen wie viele Bezüge bis zur nächsten Entkaltung oder Reinigung übrig sind. Generell würde ich sagen das es sich um ein Gerät handelt was sich extrem gut und leicht bedienen lässt, das Gerät zeigt Pflegehinweise an bereitet alle Getränke auf Knopfdruck und besitzt noch einige Besonderheiten die vielen gar nicht bewusst sind. Im 1000€ Bereich bieten die wenigsten Maschinen einen Doppelten Bezug bei allen Getränken (auch Milchgetränke), das Design ist bekanntlich Geschmackssache gefällt mir persönlich aber gut, die Qualität von den Materialien ist Mieletypisch sehr hoch, selbst das Abtropfblech sieht nach 1000 Bezügen wie neu aus. Mit der LED Beleuchtung wird das Getränk ansprechend und dem Preis entsprechend anständig präsentiert. Zudem testet Miele wie bei allen Produkten auf 20 Jahre Lebensdauer auch bei der Kaffeemaschinen, wer macht das noch? Die meisten Teile lassen sich einfach in den Geschirrspülmaschine stellen was die Pflege auch sehr erleichtert. Die Brühgruppe ist herausnehmbar was jedoch außer bei Jira fast immer der Fall ist und lässt sich leicht herausnehmen und sauber machen. Kommt übrigens von den Schweizern.(Nivona hat die gleiche). Zudem lässt sich vor allem das Milchsystem inklusive Schlauch per Knopfdruck reinigen, auch das gibt es bei anderen wenigen Herstellern (Nivona, Siemens) aber bei vielen eben auch nicht (Delonghi, Jura, Saeco). Es stellt jedoch noch immer eine Besonderheit da den bei vielen muss man den Milchschlauch von Hand auseinander nehmen und säubern. Ob man Karaffe oder Schlauch bevorzugt ist Geschmackssache, Vorteil beim Schlauch schnell und unkompliziert zum rausnehmen und bei Miele bleibt die Milch durch den beiliegenden Edelstahlbehälter auch kalt. Vorteil bei der Karaffe soll länger frisch halten (die Milch aus dem Tetra Pack wenns im Kühlschrank stand ist nicht frisch??) aber ist aufwendiger zum auseinander nehmen da mehr Komponenten vorhanden sind. Letztendlich auch Geschmackssache. Die Tassenheizung ist ein sinnvolles Thema gerade im Milchgetränke Bereich. So und jetzt wird es wichtig, die Kritik an der Temperatur von den Milchgetränke ist für mich absolut nicht nachvollziehbar. Vlt fehlen hier auch die Vorkenntnisse. Zum einen kommt ein sehr heißer Kaffee mit ca 95 Grad durch die Brühgruppe, diese Temperatur lässt sich bei Miele sogar noch zwischen 90 und 95 Grad regeln. Wobei 92 Grad bei den meisten Herstellern das Mittelmaß ist (lässt sich aber längst nicht überall einstellen). Der Kaffee oder Espresso kommt dann letztendlich mit bis zu 65 Grad aus dem Auslauf in die Tasse, bei den Italienern übrigens fast 10 Grad Kälter, wir Deutschen brauchen es aber halt wieder so heiß wie möglich. Zurück zum Thema, Milch flockt ab 70 Grad aus deswegen entsteht ein guter Milchschaum bei weniger Temperatur und kühlt den Kaffee immer ab. Wer also bei einem Standard Latte Macciatto oder Cappuccino mit gutem Milchschaum erwartet das er trotz deutlich höherem Anteil an Milch als Espresso (Latte: 80% zu 20%) ein genau so heißes Getränk bekommt wie der normale Kaffee erwartet auch das sich die Physik aushebeln lässt. Alle Milchgetränke sind bei der Miele heiß genug, zudem kann man sowohl mit der Tassenwärmer Funktion die Tasse auf Temperatur bringen oder durch Heißwasser.In Zimmertemperatur wird durch die Tasse auch jedes Getränk runterkühlt. Ich halte also gerade hier die negativen Rezessionen für Quatsch. Speziell auch im Vergleich zu anderen liegt hier Miele eher im mittleren bis oberen Bereich. Und wer nen Tassimo Latte Schaum mit nem Vollautomaten vergleicht und dann sagt der ist heißer zeigt nur das er überhaupt noch nie einen guten Milchschaum gesehen oder probiert hat, der ist bei Miele nämlich sehr fein und gut. Über Schaum könnte man stundenlang streiten aber Schaum aus filtrierter speziell abgepackter ewig haltbaren Milch aus dem Plastikpad soll besser sein als der vom Vollautomaten... die zwei Sätze eben mögen jetzt arrogant klingen aber wenn ich sowas höre da könnte ich echt an die Decke gehen. Außerdem kann man bei Miele die Menge an Espresso in seinem Milchgetränke individuell bestimmen, auch damit kann man die Gesamttemperatur steuern. Die Einstellungen lassen sich zudem schnell und leicht aufrufen, die ganze Menüstruktur ist im Vergleich zur Konkurrenz recht schnell erreichbar und erfordert kein langes wühlen durch Untermenüs. Neben Jura (ab Jura E6) eines der besten im Bedienkomfort. Zum Thema Service, wir haben keinen einzigen Servicefall bei dem Gerät in 2 Jahren gehabt, generell haben wir fast nur gute Erfahrungen mit dem Miele Kundenservice aber Montagsgeräte kann es natürlich immer mal geben. Generell würde ich aber sagen das der negative Fall der hier in den Rezessionen geschildert wurde auf jeden Fall ein negativ Beispiel ist welches auch abgebildet sein muss aber eher die Ausnahme darstellt. Ganz im Gegenteil im Vergleich zu Delonghi, Saeco... Auch die machen gute Kaffeemaschine und sie verkaufen auch bestimmt mehr, da für Miele eher eine Nische zum Komplettsortiment bedient wird dennoch sind dort auch deutlich mehr Fälle die kurz nach oder in der Garantie auftreten, zumindest bei uns und wir beraten auf jede Maschine ausführlich nicht nur auf die teuren.
Zwischenfazit:
Bis hierhin für Pflege, Design, Einstellungen und Bedienung sowie vor allem Getränkequalität und -auswahl würde ich sofort 5 Sterne vergeben.

ABER um zum Contra zu kommen und der Punkt ist recht subjektiv im direkten Vergleich mit anderen aber auffällig. Die Zubereitung vom Kaffee oder Milchgetränk dauert fast schon Mieletypisch bei Kaffeemaschinen recht lange, für ein Kaffee darf man ruhig mit 50-60 Sekunden rechnen. Der unten geschilderte Fall in dem das beim Kundendienst reklamiert wurde ist also tatsächlich wie vom Miele Mitarbeiter geschildert kein Reklamationsfall sondern bei Miele normal, da andere wie Siemens Kaffee auch in 30 Sekunden schaffen für mich definitiv ein Punkt Abzug, es kommt einen auch recht lange vor speziell wenn man den Vergleich hat ansonsten ist es wahrscheinlich gar nicht so schlimm. Das häufige Spülen führt leider dazu das man die Restwasserschale bald alle 6-7 Tassen leeren muss was bei Vieltrinkern doch nervig werden kann. Die Erklärung warum das gemacht wird stand oben und hat auch dazu geführt das Miele nicht die einzigen sind mit dem Problem, auch Philips Saeco spült so viel. Wegen diesen 2 Punkten habe ich 4 Sterne vergeben. Dennoch kann ich die Maschine auf jeden Fall sehr ans Herz legen.

Zusammenfassung und Fazit:

Pro:
- Hohe Materialwahl und hochwertige Ausstattung (Edelstahlbehälter, LED Beleuchtung, Tassenwärmer)
- 9 Getränke zur Auswahl (Kaffee, Espresso, Latte Macciatto u. Cappuccino,Heißwasser, ...)
- OneTouch Getränke kommen auf Knopfdruck.
Besonderheit: hier auch alle Milchgetränke im Doppelbezug nicht nur Kaffee/Esspreso
- gutes Display mit leichter Bedienung und klarem Menü ohne langes Suchen
- leichte Pflege und Gerät zeigt an wenn "etwas zu tun ist" z.bsp Entkalken, Reinigen, Restwasserschale leeren, usw.
- Gibt zudem konkrete Infos auf Display wie vorzugehen ist bei zum Bsp. Milchsystem spülen, reinigen
- Milchsystem "selbstreinigend" inklusive Schlauch der gespült wird
- Profile für verschiedene Kaffeetrinkern
- viele individuelle Einstellungsmöglichkeiten beim Getränk ( Temperatur, Milchmenge, Kaffee menge, Mahlgrad, Mahlmenge, Gesamtfüllmenge)
- Sehr guter Milchschaum und heißer Kaffee

Neutral:
- Lautstärke liegt im Durchschnitt
- Stahlkegelmahlwerk
- Milchschlauch System( statt Karaffe)
- Bohnen- und Wassermenge durchschnittlich
- Brühgruppe rausnehmbar

Contra:
- etwas langsam in der Zubereitung (ca 60 Sekunfen für Kaffee)
- Griff vom Wassertank passt nicht zur restlichen Qualität
- häufiges Leeren der Spülschale
- Auslauf Höhe könnte je nach Macciatto Glas zu niedrig sein reicht aber für Pottassen.

Fazit:
Wer die Maschine günstig findet, ich kann sie nur ans HERZ legen, die Kompromisse die man ei gehen muss sind eher lapidar und subjektiv, sollten jedoch bedacht werden ansonsten schlägt sich meiner Meinung nach die Maschine in den wichtigsten Kategorien wie Kaffee und Milchgetränk Qualität sowie Auswahl an Getränken, geringem Pflegeaufwand und einfacher Bedienung wirklich sehr gut. Zusammen mit der guten Materialwahl ist sie ihren Preis definitiv wert und daher kann ich sie guten Gewissens empfehlen.
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am 14. Juni 2014
Der Miele Kaffeevollautomat ist wirklich eine tolle Maschine.
Das Wichtigste der Kaffee, sowie die anderen Getränke z.b. Cappuccino, Latte Macchiato oder Espresso schmecken super.
Man kann die Parameter der Getränke, wie Kaffestärke,Menge, oder Temperatur ändern und sie in verschiedenen Profilen speichern.
Auch die Reinigung der Maschine ist sehr einfach. Der Auffangbehälter für den Kaffeesatz und für das Spülwasser können in die Spülmaschine. Die Reinigungsprogramme werden leicht verständlich von der Maschine erklärt.
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am 1. September 2014
Eine tolle Maschine. Der hohe Preis ist aufgrund Verarbeitung und Materialqualität absolut gerechtfertigt. Leicht zu bedienen, leicht zu reinigen, 2 Fächer für Kaffee, so dass auch Freunde von koffeinfreiem Kaffee auf ihre Kosten kommen, wenn der Großteil der Benutzer koffeinhaltigen Kaffee trinkt. Spitze!
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am 12. Februar 2016
wir besitzen seit 28.06.2015 diese Maschine. Sie ist wirklich einfach zu bedienen, sieht gut aus, aber ......

Mittler Weile ist die Maschine das dritte Mal zur Reparatur. Folgende Probleme wurden zur Reparatur gemeldet: Pulverschacht funktioniert nicht und die reine Ausgabezeit für eine Standardtasse Kaffe beträgt mehr als eine Minute. Der Service vor Ort konnte das Problem nicht beheben, sondern fragte nach ob wir wirklich den Pulverschacht benutzen (wie bitte?). Miele selbst scheint kein funktionierendes Reklamationsmanagement zu haben. Auf eine Anfrage bekam ich erst nach 3 Wochen, nach nochmaliger Aufforderung eine Antwort. Es wurde uns zugesichert, dass ein Karton zugestellt werde und dann die Maschine abgeholt werde. Der Abholservice kam - der Karton wurde nicht geliefert. Das gleiche Spiel nochmals. Dann hatte es geklappt. Obwohl Garantiefall bekamen wir dann einen Kostenvoranschlag über knapp 200 €. Nach Rückruf mit einen sehr kurz angebunden Servicemitarbeiter habe wir dann nochmals den Kaufvertrag zugesandt. Am nächsten Tag war die Maschine da. Wir fragen uns wie geht das? Die monierten Fehler waren nicht behoben.
Die Maschine ist wieder auf dem Weg zu Miele. Nur am Rande: Wir besaßen vorher eine Krups, hier wurde die Maschine während der Garantiezeit abgeholt und eine Ersatzmaschine zur Verfügung gestellt.
Extrem lästig bei dieser Maschine sind die dauernden Spül- und Reinigungsvorgänge und Servicehinweise. Z. B. Auffangschalen leeren, wenn man sie eigentlich bereits geleert hat. Ebenso der Entkalkungshinweis, der ein permanentes Bestäigen fordert.
Uns wäre es am liebsten Miele würde die Maschne zurück nehmen und uns das Geld zurück erstatten. Diese Maschine ist ihr Geld nicht wert.
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am 24. April 2014
Sehr einfache Bedienung und Reinigung, die automatische Spülung nach der Milchverwendung ist vorbildlich.

Die Getränke sind wirklich heiß. Man kann die Parameter (Mahlgrad, Menge, Temperatur) pro Getränkeart auch dauerhaft einstellen. Auch in vier separaten Profilen.

Die Getränke schmecken uns. Alle. Immer.

Mein einzigen Kritikpunkte:
Das Einsetzen eines vollen Wassertanks braucht am Anfang etwas Übung. Zum Entnehmen muss man ihn an der Seitenwand fassend hochziehen, also mit halber Hand in den Tank hinein greifen. Da wäre eine kleine Griffmulde eine wirkliche Bereicherung gewesen.

Ergänzung:
Nach vier Monaten ist die Maschine erstmals defekt. Sie bekommt die Aufheizphase nicht abgeschlossen, und pumpt während dessen Wasser in die Auffangschale. Ist diese voll, fordert sie zum Leeren der Schale auf, um dann weiter zu pumpen. Ist der Wassertank leer, fordert sie zum Auffüllen des Wassertanks auf, um dann weiter zu pumpen. Das einzige, was ich noch starten kann, ist das Entkalkungsprogramm. Das pumpt Wasser in die Auffangschale, fordert dann zu derem Leeren auf, pumpt dann wieder Wasser in die Auffangschale, usw.
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