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am 23. April 2018
Christopher Clarks Studie über die Entstehung des Ersten Weltkriegs hat mich ziemlich beeindruckt. Man muss dem Australier bescheinigen, das er die komplexe Vorgeschichte dieses Krieges minutiös recherchiert und differenziert zu rekonstruiert hat. Vielleicht kann ich den Begriff Panorama einführen, denn so kommt mir die großartige Beschreibung des Geschehens, das zu diesem ersten Weltkrieg führte, vor.Im Vordergrund stehen bei Clark die zahlreichen Akteure, Schauplätze, die Diplomaten, Militärs, Minister, Kriegstreiber, gegenüber denen die "klassischen Erklärungsmuster" für den Krieg zurücktreten. Ich bin gerne bereit Clarks Perspektive, wonach es keinen Automatismus gab, der zwingend in die Katastrophe führen musste, zu unterstützen.

Eindringlich zeigt der Autor auf, dass der Erste Weltkrieg auch "eine Art Kommunikationspanne" war. Natürlich gibt es auch eine Kritik, wie es bei allen Beschreibungen jedes Historikers immer Kritik gibt. Ich finde, dass trotz der eindrucksvollen Recherche, manches unausgesprochen bleibt; z.B. ist zwar von Kriegstreibern die Rede, aber die klare Bezeichnung der kapitalistischen Wirtschaft, der Waffenschiede und Banker unterbleibt. Ich bin der Auffassung, dass man sich eine solch komplexe Historie nicht nur von einem Historiker erzählen lassen sollte und deswegen nenne ich den Titel "Das Zeitalter der Extreme" von Eric Hobsbawm, den man zusätzlich lesen sollte.

Dennoch, dies ist durchaus eines jener wissenschaftlichen Bücher, das einem breitgefächertem Publikum zugänglich ist, da Clark nicht nur ein guter Historiker, sondern auch ein wunderbarer Erzähler ist. Als Australier ist er auch unvoreingenommen genug, keine besonders ausgeprägten (Zu-)Neigungen zu irgendeiner Seite zu haben; was der Objektivität förderlich ist. Ich habe schon sagen hören, dass dieser Mann "germanophil" sei und Deutschland zu gut "weg kam"... mag sein. Aber das sind bürgerlichen Phrasen. Die Schuldfrage ist für mich nicht an die Staaten zu richten, sondern an das bei allen Beteiligten herrschende System. Ein sehr empfehlenswertes Buch.
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am 10. März 2018
Inhalt des Buches beschreibt die gesamte politische Situation in Europa ab Mitte des 19. Jahrhunderts.
Als das Buch 2017 erschien, wurde es schon sehr gelobt. Trotzdem habe ich mir Zeit gelassen, es zu erwerben und zu lesen. Angesichts der 895 Seiten - ein dicker Schinken - brauchte ich schon Überwindung. Doch das Buch ist so detailliert und flüssig geschrieben, dass man es nur ungern aus der Hand legt.
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am 3. Juni 2016
präzise recherchiert, weit ausgeholt um die Zusammenhänge zu verstehen, und die Schuld an der Katastrophe nicht einseitig den Deutschen zugeschoben, sondern auch mal unseren heutigen Freunde den Anteil an den Geschehnissen zugeteilt.
Erkenntnisse: Sind wir froh, dass es heute eine EU gibt!!!!!
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am 2. Januar 2015
Dieses Buch habe ich mir schon lange gewünscht, aufgrund des hohen Preises jedoch länger gezögert, es zu kaufen. Nun habe ich es bestellt und bisher den Kauf nicht bereut. Es ist gut und leicht verständlich geschrieben. Darauf lege ich als historisch interessierter Laie großen Wert. Ebenso war mir eine Zusammenfassung des bisherigen Wissensstandes wichtig, ohne selbst ca. 25000 Bände zum Thema lesen zu müssen. Dieses eine Buch wird mir noch lange genügend interessanten Lesestoff bieten.
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am 29. Januar 2016
Das Buch von Christopher Clark liest sich - auch dank der guten deutschen Übersetzung - flüssig und eingängig. Die dargestellten Hintergründe der Geschehnisse auf dem Balkan zum Ende des 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts haben mir besonders gut gefallen. Man lernt unglaublich viel über die Zusammenhänge und die unterschiedlichen Motive und Kalküle der damaligen Politiker und lernt dabei einmal mehr, dass Geschichte nicht deterministisch verläuft. Sehr empfehlenswert.
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am 2. Mai 2015
Endlich ein Autor, der sich um einen unvoreingenommenen Zugang bemüht, nicht an Verurteilungen - gleich welcher Seite - interessiert ist sondern gut lesbar zusammenfasst, was die noch existierenden Quellen hergeben. Vorbildlich und sehr empfehlenswert.
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am 13. Juni 2016
selten so ein historisch aufschlussreiches Buch mit derart sorgfältigen Recherchen gelesen! Spannend bis zum Schluss lehrt uns der Autor eines, dass es immer einzelne Menschen bzw. Individuen sind, die durch ihre Persönlichkeit bzw. Animositäten Katastrophen wie den 1. Weltkrieg hervorrufen können. Das Buch beschreibt nicht nur Geschichte - es ist Geschichte. Chapeau!
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am 17. Januar 2015
Christopher Clark gelingt m.E. ein umfassendes Bild über die wichtigsten Staaten und deren Führungen, welche am Zustandekommen des 1. Weltkriegs beteiligt und verantwortlich waren. Die einzelnen Akteure und Zusammenhänge, in denen diese agieren, werden auch für einen interessierten Laien verständlich dargelegt und beschrieben.
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am 6. November 2015
Ich habe selten ein Buch gelesen, dass ein so umfangreiches und kaum zugängliches Qellenmaterial zur Vorgeschichte des Weltkriegs aus unterschiedlichen und disparaten Perspektiven so anschaulich und brillant erzählt (!) wie Clarks <Schlafwandler>.
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am 9. Oktober 2015
Christopher Clark erzählt mit einer unfassbaren Kompetenz und auf profunde und zugleich spannende Art die Geschichte
Europas. Für historisch Interessierte ein Genuss! Dringende Empfehlung!
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