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Kundenrezensionen

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TOP 500 REZENSENTam 18. September 2014
Von Karen Joy Fowler habe ich vor Jahren "The Jane Austen Book Club" gelesen. Ich fand das Buch ganz nett und unterhaltsam, aber es ist mir nicht lange im Gedächtnis geblieben. Ähnliches habe ich von "We are all completely beside ourselves" erwartet. Tatsächlich habe ich es nur bestellt, weil ich eine Schwäche für ungewöhnliche, sperrige Buchtitel habe und mich dieser deshalb natürlich sofort angesprochen hat. Ich hatte keine Ahnung, worum es in dem Buch geht. Was auch immer ich im Vorfeld bewusst oder unbewusst erwartet habe - es war sicherlich nicht das, was ich tatsächlich bekommen habe.

"Skip the beginning. Start in the middle."

Diesen Ratschlag erhält Rosemary von ihrem Vater, als sie noch ein ein kleines Kind ist und wie ein Wasserfall redet. Mehr als dreißig Jahre später erinnert sie sich daran und erzählt ihre Geschichte genau so: Sie beginnt irgendwo in der Mitte, erzählt sie nicht chronologisch, sondern verschachtelt, geht immer wieder vor und zurück. Dabei hält sie sehr geschickt Informationen zurück, so dass man beim Lesen mehr als einmal auf eine falsche Fährte geführt wird. Worum es eigentlich geht, erfährt man erst, nachdem man fast ein Viertel des Buches gelesen hat. Bis dahin dachte ich, es sei ein typisches Familiendrama, aber das ist es nicht. Jedenfalls nicht nur. Sowohl der Klappentext als auch die Kurzbeschreibung hier auf der Artikelseite verraten nicht viel über den Inhalt, und das ist gut so. Man sollte sich von dem Buch überraschen lassen.

Fowlers Schreibstil hat mir unheimlich gut gefallen. Rosemary klang für mich jederzeit echt. Ich fand die Art und Weise, wie sie ihre ungewöhnliche Geschichte erzählt, faszinierend. Manche Dinge verschweigt sie ganz bewusst, um ihre Leser etwas im Dunkeln zu lassen. Sie sollen sich so zu ihrer Familie - ihren Eltern und ihren seit Jahren verschwundenen Geschwistern Lowell und Fern - eine Meinung bilden, zu der sie nie gekommen wären, wenn sie von Anfang an alle Informationen und Hintergründe gekannt hätten. Bei mir zumindest hat das ganz hervorragend funktioniert. Ich hatte schnell jede Menge Theorien dazu, wie und warum Lowell und Fern verschwunden sind. Keine davon war auch nur annähernd richtig.

Manchmal verschweigt Rosemary Dinge aber auch unbewusst, weil sie vieles über Jahre verdrängt hat. Oft wird sie selbst überrascht von den Erinnerungen, die unvermittelt hochkommen. Wie ein Puzzle setzt sich so nach und nach ein Gesamtbild zusammen - das ist wirklich exzellent gemacht und hat mich sehr beeindruckt. Zwischendurch spricht Rosemary ihre Leser auch direkt an. Auch das trägt dazu bei, dass man sich ihr verbunden fühlt.

Das eigentliche Thema der Geschichte (das ich aus den genannten Gründen hier nicht verraten werde), hat mich fasziniert und bestürzt. Es ist schon eine Weile her, dass mich eine Geschichte so mitgenommen hat. Das Ende, die letzte Szene, ist so unendlich traurig, dass ich nach der Lektüre geheult habe wie ein Schlosshund. So etwas kommt bei mir nicht allzu häufig vor.

Ein großartiges, faszinierendes Buch. Unbedingt lesenswert!
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am 14. August 2014
Karen Joy Fowler’s novel We Are All Completely Beside Ourselves is set in the contemporary United States, but the book’s focus isn’t on the setting.

Rosie, our main character, is a young woman telling the story of her sister’s disappearance. When Fern vanished, both Rosie and Fern were still small children. Since then, Rosie feels as if half of herself is missing. She is insecure and has a hard time making friends. At college, Rosie meets Harlow, a girl very different from herself. Harlow is outgoing, takes risks, doesn’t think about her actions. Rosie feels drawn to Harlow even though the latter, in my eyes, isn’t a very likeable character. We Are All Completely Beside Ourselves lives from characterization and the relationships between characters. Most of the time this works out brilliantly, but Rosie’s & Harlow’s “friendship” just doesn’t work that well for me. I can’t understand why anyone wants to be friends with someone like Harlow.

We Are All Completely Beside Ourselves was quite the surprise. I had no idea what it really was about. So if you don’t know either, you are in for a treat. While the story is very unusual, Ms Fowler still manages to embed it into a perfectly normal environment. I am glad that the novel doesn’t get kitschy at any point because I sometimes feared it would. If you’d like to pick up a gripping novel that stays with you for a long time after reading, I’d recommend We Are All Completely Beside Ourselves.
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"Though I was only five when she disappeared from my live, I do remember her sharply – her smell and touch, scattered images of her face, her ears, her skin, her eyes. Her arms, her feet, her fingers. But I don't remember her fully" (55). So erinnert sich Rosie, die Ich-Erzählerin des Romans, an das ihr gesamtes Leben überschattende traumatische Ereignis ihrer Kindheit und Jugend: das Verschwinden ihrer Schwester Fern, gefolgt vom Verschwinden ihres Bruders Lowell sechs Jahre später. Von diesen Ereignissen erfährt der Leser bereits auf der ersten Seite von Karen Joy Fowlers "We are all completely beside ourselves" und kann seinen Spekulationen gleich freien Lauf lassen: Gibt es einen Zusammenhang zwischen dem Verschwinden der beiden? Sind Fern und Lowell freiwillig gegangen oder wurden sie entführt? Haben Rosie oder ihre Eltern irgendetwas mit dem Verschwinden zu tun? Doch nur die allerwenigsten Leser werden auf den Twist vorbereitet sein, mit dem Fowler ihre Leserschaft auf Seite 77 schockt und der dem Roman eine völlig neue Richtung und Dynamik verleiht.

Rosie beginnt ihre Geschichte in der Mitte ihres Lebens; als junge Studentin 1996, zutiefst gezeichnet von ihren Jugendjahren, verschwiegen und Drogen nicht abgeneigt, versucht sie, ihre Vergangenheit zu verarbeiten und in ihr gegenwärtiges Leben zu integrieren, scheitert dabei aber immer wieder: "There are moments when history and memory seem like a mist, as if what really happened matters less than what should have happened" (28) sinniert sie bei dem Versuch, den Nebel ihrer Kindheit zu durchdringen, vor sich hin.

Doch der Roman hat noch viel mehr zu bieten als eine ungewöhnliche Familiengeschichte mitsamt den Verletzungen, die sie bei allen Beteiligten hinterlassen hat. "We are all completely beside ourselves" ist ein spannender, bewegender, tragischer, aber auch humorvoller page-turner, der garantiert keinen kalt lassen wird. Vollkommen zu Recht hat Fowler es mit diesem Roman auf die Shortlist des Booker Prize 2014 geschafft, auch wenn es für den ersten Platz schlussendlich leider nicht gereicht hat.
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am 26. Oktober 2014
Found myself a bit disappointed, as I expected something different from what I found: I had expected a book that would entertain me and make me laugh, but found something depressing instead. I do not want to give away the contents of this book (as many before me), as this would spoil the reading fo the book altogether, I only want to add that I felt sorry for every member of this dysfunctional family.
I would rate this book 3 1/2 stars if that were possible.
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am 25. August 2014
Zum Abtauchen an einem verregneten Tag...man kann einfach nicht aufhören zu lesen. Kein seichter Kitsch, sondern einfach gute Unterhaltung. Keinesfalls vorher die gespoilerten anderen Kritiken lesen, sonst sind Spannung und Lesespass dahin!!
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am 9. März 2015
Bis zur Hälfte einfach eine Geschichte über einer Frau, die durch ihre Familie offenbar sehr seltsam geprägt wurde. Als dann rauskommt, warum denn eigentlich, wird es erst richtig interessant. Immer wieder kommen Fragen darüber auf, wie viel von dem was uns definiert erlernt ist, was passiert, wenn soziale Konventionen nicht dem Gelernten entsprechen, und über die Kriterien, die uns erst menschlich machen. Außerdem spielt in der Selbstreflexion der Ich-Erzählerin Sprache eine große Rolle, was mir auch beim Lesen Freude bereitet hat. Wenn man psychologisch-philosophische Romane mag, dann kann man mit diesem hier nichts falsch machen!
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am 2. März 2015
"We are all completely beides ourselves" ist ein anspruchsvolles Buch mit einer bildgewaltigen Sprache. Im Grunde erzählt es das Leben von Rosemary Cooke bis sie ca. 40 Jahre alt ist. Dabei beginnt die Geschichte nicht etwa am Anfang - sie beginnt in der Mitte, springt zum Anfang und endet mit dem Ende. Es ist unterhaltsam und streckenweise auch sehr amüsant geschrieben, allerdings gelingt es mir nicht eine "richtige Beziehung" zur Protagonistin aufzubauen. Vielleicht auch durch die anspruchsvolle Wortwahl. Manche englischen Worte waren jedoch für mich so ungebräuchlich, dass ich sie einfach "überlesen" habe. Dies aber hat der Geschichte keine Abbruch getan, man kann der Storyline trotzdem folgen.

Warum nur drei Sterne?

Nach dem "Tada-Event" auf Seite 77 (soweit ich weiß - ich habe die Kindle Ausgabe gelesen) plätschert das Buch nur so dahin. Mir fehlte ein wenig die Spannung und der Grund weiterzulesen. Es ist eine schöne Geschichte, aber irgendwie hat sie mich gelangweilt. Der Spannungsbogen war mir zu flach.
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am 11. November 2015
This is a great book, with an unusual twist. I did not know what kind of family story to expect, but certainly not this. Having said that, the book is a great read even after the plot which comes early in the story. More interesting than the plot I find what comes after: the dynamics and psychology between the siblings and the family; the various emotional layers of love, guilt, jealousy, revenge. How the various family members cope with the loss of Fren. How the protagonist and her sister influence each other. The insight into psychological studies. A beaufiful, but sad story.
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am 24. Januar 2015
I have never read such a moving, cleverly developed story. Sometimes I was close to tears and very often shocked to my very core. . Without giving too much away - I would gladly have given the book six stars.
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am 30. September 2014
An diesem Buch hat mir einfach alles gefallen.
Wie die meisten anderen Rezensenten habe auch ich Schwierigkeiten, etwas über die Handlung zu erzählen, da ansonsten die große Überraschung von Seite 77 keine Überraschung mehr wäre. Was man auf jeden Fall verraten kann, ist, dass es eine Geschichte ist, die emotional sehr tief berührt, die einen dazu bringt, über vieles nachzudenken und die viele Informationen zu einem wenig bekannten Thema liefert.
Auch die Art und Weise, wie Rosemary ihre Geschichte erzählt, hat mich beeindruckt. Sie beginnt in der Mitte, lässt viele schmerzliche Erinnerungen nur nach und nach hochkommen und wendet sich manchmal direkt an den Leser / die Leserin. Dadurch entsteht ein Gefühl der Verbundenheit mit dieser jungen Frau, deren Charakter für mich sehr glaubwürdig geschildert ist. Und am Ende durchlebt man noch einmal eine Achterbahn der Gefühle, von Trauer bis Freude ist alles dabei.
Unbedingt lesen!
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