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Kundenrezensionen

4,7 von 5 Sternen
78
Das Mädchen Wadjda
Format: DVD|Ändern
Preis:5,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 7. August 2016
Ein echtes Drama. Frauen führen dort das Leben von Sklavinnen, zuhause gefangen und immerzu darauf bedacht, keinen Fehler zu begehen, niemanden zu reizen, am besten unsichtbar zu bleiben. GRAUENVOLL. Ein kleines Mädchen, unterstützt von ihrer liebevollen Mutter, rebelliert gegen die herrschenden Sitten, indem sie nach den "Sternen" greift. Sie möchte ein Fahrrad haben.
Die Geschichte ist jeden Moment packend erzählt, sehr rührend, ich habe ein paar Tränen geweint...Sehr wertvoll. Wenn man mal sehen will, warum wir dankbar sein sollten für unsere Freiheit und eine rührende Geschichte miterleben mag...super Film. Volltreffer.
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am 23. März 2014
Diesen Film habe leider viel zu spät entdeckt, den ich aber nun unbedingt weiter empfehlen möchte, denn er spricht ein sehr sensibles und wichtiges Thema an.
Darin geht es um ein 11jähriges Mädchen, das sich in den Kopf gesetzt hat, ein Fahrrad zu kaufen, welches sie in einem Geschäft auf dem Weg zur Schule entdeckt. Dafür lässt sie sich so einiges einfallen, um an das nötige Geld zu kommen, um es sich kaufen zu können. Dabei kommt es zu einigen Konflikten, weil sich die Kleine gegen so manche Konventionen zur Wehr setzt oder diese zu widersprechen beginnt.

Der Hintergrund hierbei ist, dass es Mädchen und Frauen in Saudi-Arabien verboten ist, mit dem Fahrrad und ebenso auch selbst Auto zu fahren, weil ihnen eingetrichtert wird, dass sie sonst nicht mehr schwanger werden können. Das klingt für manche Ohren erst einmal völlig absurd, ist aber traurige Realität und Symbol für die Unterdrückung der Mädchen und Frauen in dem Land. Ebenso haben Mädchen und Frauen keinerlei selbstbestimmende Rechte und haben daher jeweils einen männlichen Vormund. So dürfen sie z.B. ohne dessen schriftliche Erlaubnis auch nicht von allein ausgehen. Desweiteren dürfen sie sich fremden Männern meistens auch nicht zeigen, daher die Vollverschleierung durch traditionelle Gewänder und die Geschlechtertrennung in der Öffentlichkeit.
Das alles wird in dem Film sehr liebevoll und mit viel Witz inszeniert ohne anzuprangern oder Wertvorstellungen zu verteufeln.
Noch eine kleine Sensation für das Land ist, dass der Film der erste in Saudi-Arabien gedrehte Kinofilm überhaupt ist und der Regisseur ebenfalls auch noch eine saudi-arabische Frau ist. Das wiederrum hat die vorwiegend aus Männern bestehende Crew vor unglaubliche Probleme gestellt. Die Außenaufnahmen musste die Regisseurin teilweise aus einem Wohnmobil aus lenken, weil es in Saudi-Arabien undenkbar ist, dass eine Frau auf offener Straße Männer dirigiert. Dass es den Film also so gibt, grenzt schon an ein Wunder.
Ohne die Unterstützung deutscher Produktionsfirmen, der Filmförderung Deutschland und des NDR und des BR, wäre der Film so wohl nie zu Stande gekommen und man kann schon bisschen stolz auf Deutschland sein, dass gerade unser Land es war, dass es doch möglich gemacht werden konnte. In Saudi-Arabien sind nämlich seit 1975 Kinos verboten und somit gibt es auch keinerlei Filmindustrie in dem Land, weswegen eben auch ausländische Hilfe nötig war.
Der Film hat keine Altersbeschränkung, ist also auch für Kinder unbedingt empfehlenswert.
Ein sehr wichtiger Film, besonders für Mädchen und Frauen.
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am 20. April 2016
Alltagsleben in einer arabischen Stadt. Verschleierte Frauen, eine Mädchenschule, Zucht und Kontrolle selbst Händchenhalten der Mädchen ist verboten. Wadjda ist eigenwillig, hat ihren Kopf und eine Mutter, der sie ihre Gedanken, Wünsche und Sorgen weitgehend anvertrauen kann. Sie wird von ihrem Vater geliebt und es ist eigentlich wie bei uns. Mode, Medien, das Smartphone immer dabei...
Wadjda hat einen Traum, ein Fahrrad. Sie erreicht das Ziel Ihrer Wünsche mit großer Beharrlichkeit gegen alle Widerstände mit ihrer ehrlichen, offenen Art. Ich wünsche ihr, eine selbstbewusste, selbstbestimmte Frau zu werden. Mit einem Mann, ihr kleiner Freund steht ja schon in den Startlöchern, der sie achtet und ihr Streben nach Gleichberechtigung unterstützt.
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am 9. April 2014
Diesen Blick beschert uns die saudische Regisseurin Haifaa al-Mansour mit ihrem Spielfilm -Das Mädchen Wadjda-. Die Geschichte von dem kleinen Mädchen in der saudischen Hauptstadt Riad, die sich nichts sehnlicher wünscht, als ein Fahrrad, ist ein wichtiger Film. Zeigt er uns doch, dass, egal wie unterschiedlich die Erziehung, Kultur und Religion auch sein mag, die meisten Menschen auf der Welt den gleichen Wünschen und Hoffnungen hinterherjagen. Hier und da wirkte -Das Mädchen Wadjda- auf mich ein wenig amateurhaft inszeniert, das ist dann aber auch schon alles, was ich an Kritik zu bieten hätte(die natürlich sehr subjektiv ist). Ansonsten ist dieser Film ein orientalisches Juwel, das einen großen Beitrag zur Verständigung der Kulturen leistet.

Wadjda(Waad Mohammed) ist alles andere als ein pflegeleichtes, kleines Mädchen. In der Koranschule kommt sie nicht mit und auch ansonsten ist die dem westlichen Lebensstil vielleicht doch ein Stück zu nahe. Mit der Rolle der Frau in der saudischen Gesellschaft kommt Wadjda nicht besonders gut zurecht. So bekommt in der Schule Ärger, weil sie ständig in Turnschuhen herumläuft und die Rektorin Frau Hussa(Ahd Kamel) muss Wadjda immer wieder auf gesellschaftlich korrektes Verhalten hinweisen. Wenn Wadjda mit ihrem Freund Abdullah(Abdullrahman Al Gohani) zusammen ist, hat sie nur einen Wunsch: Sie will ein Fahrrad, um mit Abdullah um die Wette zu fahren. Doch 800 Rial, die so ein Rad kostet, hat Wadjda nicht. Zudem ist das Fahrrad fahren von Frauen in Saudi Arabien verpönt. Trotzdem spart Wadjda eisern. Ihre Mutter(Reem Abdullah) tut Wadjdas Wunsch als Hirngespinst ab. Zudem hat sie selbst genug Sorgen. Ihr Mann(Sultan Al Assaf) will eine Zweitfrau heiraten, um endlich einen Sohn zu bekommen. Aber dann ergibt sich die ultimative Chance: Im Koran-Lesewettbewerb der Schule gibt es 1000 Rial zu gewinnen. Die will sich Wadjda auf keinen Fall entgehen lassen...

Ein wirklich schöner Film. Haifaa al-Mansour gewährt uns tiefe Einblicke in das Leben der saudiarabischen Menschen. Vor allem das Leben der Frauen wird aus vielen Blickwinkeln beleuchtet. Für uns sind viele dieser kulturellen Gebote absurd und fremd, der Film zeigt dies jedoch ohne subjektive Bewertung auf. Dabei beschränkt sich Haifa al-Mansour nicht auf die Dinge, die unsere Gesellschaften trennen, sondern zeigt viel mehr unsere Gemeinsamkeiten auf. Wadjdas Streben nach Beachtung und der Erfüllung der eigenen Wünsche ist weltweit universell. Mir hat diese Darstellungsweise sehr gut gefallen. Vor allem das Schauspiel von Waad Mohammed empfand ich als äußerst gelungen. Wer Lust auf einen ruhigen, sinnvollen, lehrreichen Film hat, der kann mit -Das Mädchen Wadjda- nicht viel verkehrt machen.
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am 30. Januar 2018
Der Film zeigt ohne große Übertreibungen die Liebe der Eltern zu ihren Kindern unter Berücksichtigung der Bedingungen eines islamisch religiös geprägten Staates. Die völlig differenten Geschlechterrollen kommen gereade bei den heranwachsenden Kindern deutlich zum Tragen. Im Film werden die Einschränkungen für Frauen und Mädchen größtenteils als kulturell gegeben akzeptiert. Hier erweist sich der sehnliche Wunsch des Mädchens Wadjda nach einem Fahrrad schon als außergewöhnlich und wird von der Schulleitung hintertrieben. Sehr sehenswerter Film
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am 24. April 2016
Der Film zeigt uns, dass es in vielen Ländern für Frauen noch immer schwierig ist ihre Rechte durchzusetzen. Dieser Film ist außergewöhnlich, weil ein junges Mädchen darum kämpft Fahrrad fahren zu dürfen. Wenn wir ehrlich sind, wir haben noch nie darüber nachgedacht, wie es sein muss, wenn man als Frau nicht Fahrrad fahren dürfte.
Dieser Film ist für alle Menschen, die nicht den Mainstream Filmen aus Hollywood verfallen sind.
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am 2. September 2016
ein toller film. aber anscheinend ab null jahren freigegeben? dabei muß man da auch als erwachsener mitunter schlucken angesichts dieser behandlung. "der erste film einer frau" steht auf dem cover... wurde wohl auch zeit. übrigens durften auch viele der neuen migrantinnen, die als flüchtlinge zu uns kamen in letzter zeit, in ihren herkunftsländern nicht fahrradfahren lernen, jetzt in deutschland aber schon. wie schön. eine klare kaufempfehlung für alle, die sich für das thema interessieren...
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am 9. März 2016
Ein stiller Film ohne Polemik und doch sehr treffend beschrieben und gespielt. Ein Film von Enttäuschung und Hoffnung, von überwundener Zurücksetzung und Sieg ohne Zynismus und Machtgehabe. Ein Film der anzeigt, dass sich wandeln kann, was man im ersten Moment nicht für möglich hält. Weil es einen Menschen gibt, die sich nicht mit dem Gesetzten zufrieden gibt. Großartig
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am 14. März 2016
Ich wollte einfach mehr über die Kultur-Leben und Stellenwert der Frauen -wissen.Der Film ist für mich identisch auch heute noch.Aber und das macht Hoffnung die Frauen wissen sich zu Helfen auch kleine lernen schon für sich zu Sorgen!
Das macht Mut und Wunder gibt es immer wieder!
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am 21. August 2016
Die Geschichte eines arabischen Mädchens und ihrer nach der Geburt unfruchtbaren Mutter, gedreht als erste Film überhaupt in Saudi-Arabien. Die Geschichte lässt unter einer harmlosen Oberfläche sehr tief blicken, erschließt einem die gesamt Gesellschaft, ohne dabei mit dem Finger auf irgendetwas zu zeigen. Eher ist es ein Aufruf zu Freundschaft und Solidarität, der keinen guten Menschen kalt lässt.
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