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am 22. Mai 2017
Als erstes erst einmal die Bewertung für die Kamera !
Der Einstieg in die Welt der D-SLR fing bei mir mit der
Canon EOS 400D an, mit der ich sehr zufrieden war und die
mir sehr ans Herz gewachsen war, da sie für den Einstieg mehr als
geeignet ist.

Was ich aber jetzt mit der 70D erhalten habe ist ein mobiles Fotolabor !
Das Gerät ist super schnell und lässt an Features kaum noch Wünsche offen !
Die Fokussensoren und der Fokus arbeiten in einem atembaraubendem Tempo !
Sicher Profifotografen können das noch besser beurteilen als ich, aber als Upgradekamera
für die 400er - 600er etc. verschlägt es einem die Sprache. Zu Empfehlen für Leute wie mich
die das erste mal eine Kamera der 2 Stelligen Serie haben ist das Handbuch von Dietmar Spehr zur
Canon 70D. Die Beiligende Anleitung kann zwar die Funktionen erklären aber welche Einstellung wirklich
beste Ergebnisse erzeugen kann man daraus nicht ersehen.
Ich besitze noch von der 400D ein Tamron 28 -300 Objektiv und ein kleines Canon Marcroobjektiv.
Ich habe beide an der Canon 70 D getestet und sie funktionieren einwandfrei,
trotz ihres Alters. Mit dem Gerät bin ich bisher sehr zufrieden !

Update: Ich habe viel erwartet, aber das Gerät topt alles ! Ich hatte noch nie soviel Freude am
Fotogrfieren wie mit diesem Gerät, Die 70D ist der absolute Zuckerguss !

So nun zur Lieferodysee

Die Kamera habe ich bei der Fa. Kent Photo gekauft und wurde prompt ohne Verzögerug beliefert, so
wie man sich das als Kunde Vorstellt ! Dafür bekommt Kent Photo als Händler ebenfalls 5 Sterne.

So und jetzt kommt es !
Dier erste Cannon 70D habe ich zusammen mit Speicherkarte und einem Blue Ray Film bei Amazon direkt bestellt,
als erstes bekam ich eine Mitteilung das wegen Wettereinflüssen sich die Lieferung verzögert.
Bestellt am 1 Mai am 9 Mai bekam ich eine Meldung das die Ware beim Lieferer verloren ging.
Anstatt das Geld zurückzuüberweisen musste ich es über meine Bank einfordern. Daraufhin bekam ich
von Amazon 2 Zahlungserinnerungen für Ware von der man wusste das sie beim Lieferer verloren gegangen ist.
Ein Angebot über eine Ersatzlieferung habe ich nicht bekommen !

Gut nächster Versuch erneute Bestellung am 9 Mai bei Amazon eine Eos 70D, Speicherkarte & Schutzglas zugesagt zum
11 Mai. Am 12 Mai bekam ich die Nachricht "Zustellung durch widrige Umstände verzögert. " am 13. Mai früh Lieferung wird zugestellt und
am Abend "Mögliche Lieferverzögerung aufgrund zusätzlicher Verarbeitung durch Transportdienstleister. " am 15 & 16 Mai das selbe Spiel.
Am 17 Mai hatte ich dann den Kanal voll ! Nach zig Gesprächen mit Amazon Mitarbeitern habe ich dann die Lieferung storniert, da ich an eine Lieferung sowieso nicht mehr glaubte. Dann über Kent Photo bestellt und sofort alles erhalten !

Ich bin selbst gelernter Kaufmann, so ein Verhalten eines Lieferservice ist massiv geschäftsschädigend !
Anscheinend muß die Fa Amazon soviel verdienen das sie sich solche Verlusste ganz locker leisten kann und
die Kundschaft auch nicht so wichtig zu sein scheint. Bei Kent Photo scheint man da anderer Ansicht zu sein und
legt wert auf seine Kundschaft.
Ich würde der Fa. Amazon empfehlen mir einen besseren Lieferservicepartner zu suchen und mein Personal
besser auszubilden mit Schulungen, denn so ein Verhalten verdient die Note " Mangelhaft"

Bewertung:
Canon Ware * * * * *
Fa. Kent Photo * * * * *
Amazon *
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am 18. April 2017
Mit dem Funktionsumfang der 70D bin ich super Zufrieden, hab diesen aber noch durch Magic Lantern erweitert.
Die Kamera hat eine durch den Sucher sichtbare Wasserwege, was mich zum Kauf überzeugt hat.
Das Schulterdisplay ist ebenfalls super hilfreich und die Beleuchtung ist ein +++ !
Die Lautstärke des Objektivs stört mich ein wenig, aber zum Einstieg ist dies super.
Porträt Fotografie gelingt hiermit super.
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am 9. Juli 2017
Semiprofikamera von Canon - was soll man da noch sagen ??
Auch der "Autofokus Bug" dieser Serie war schnell behoben.
Die Kamera hat nämlich eine Autofokus Justiermöglichkeit in den Einstellungen.
Hervorragend der (wenn ausgewählt) permanente Autofokus inclusive Gesichtserkennung beim Filmen zu gebrauchen.
Immer scharfe Bilder....
Toll auch die Fokus Nachführung durch antippen eines Objektes auf dem Bildschirm - dort ist dann scharf...
Und, und, und...
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am 25. Februar 2014
Nach einem ausgiebigem Test kann ich eine klare Kaufempfehlung für die Canon Eos 70D aussprechen.

### AUTOFOKUS ###
Vorweg möchte ich betonen, dass mein Modell perfekt fokussiert, und zwar sowohl im Live View Modus als auch bei Benutzung des optischen Suchers. Ich habe es ausführlich mit dem 50mm f/1.4 von Canon getestet, aber auch mit dem 70-200mm f/2.8L IS II USM und auch mit dem Kit-Objektiv 18-55 f/3.5-5.6 STM.
Während das Kit-Objektiv und das 70-200mm f/2.8L IS II USM sofort auf allen Fokuspunkten sowohl im Live View als auch im Sucherbetrieb hervorragende Treffsicherheit bewiesen, musste ich das 50mm f/1.4 ein bisschen nachjustieren. Das geht ganz einfach über das Kameramenü: im vorletzten Menü kann man Feineinstellungen für den Autofokus vornehmen. Dort gibt es unter der Funktion Nr. 13 die AF-Feinabstimmung. Dazu habe ich die Kamera auf ein Stativ gesetzt, und in einem flachen Winkel auf einen Zollstock fotografiert. Zunächst konnte ich einen leichten Frontfokus feststellen, doch mit einem Feinabstimmungswert von +11 war der Fokus genau da, wo er sein sollte. Und zwar sowohl mit dem Sucher als auch per Live View.

Danach habe ich hunderte von Fotos mit dem 50mm f/1.4 gemacht (sowohl per Sucher als auch per Live View) und versucht, irgendwelche Unschärfen und Fokusprobleme zu finden. Drinnen bei schlechtem Licht und verschiedenen Distanzen, dann draußen im Garten… und der Fokus lag wirklich immer da, wo er sein sollte. Genau wie bei meiner 5D Mark III, mit der ich sonst fotografiere. Ich habe alle Fokuspunkte der 70D auf diese Weise immer und immer wieder durchprobiert, doch die Bilder werden bei mir im Fokuspunkt immer scharf, auch beim Sucherbetrieb.

Insofern kann ich zumindest für mein Kameramodell und das 50mm f/1.4 zum Glück keine Probleme mit dem Autofokus beim Fotografieren feststellen.
Ich bin froh, diesbezüglich bei meiner Konfiguration Entwarnung geben zu können.

Die 70D verfügt ja bekanntlich über den Dual Pixel Autofocus, der auch im Live View Modus ein Fokussieren erlaubt, das man so von Camcordern und auch von spiegellosen Digitalkameras kennt. Und tatsächlich: Der Fokus wird im Live View schnell getroffen und kann sowohl per Tastendruck als auch per Touchscreen auf bestimmte Objekte gelenkt werden.
Für den Videodreh ist das super, aber auch das Fotografieren macht nun im Live View endlich Spaß. Sehr schön ist auch die Möglichkeit, digital den Fokusbereich heranzuzoomen und so genau sehen zu können, ob alles scharf ist. Das ist nichts Neues, aber trotzdem gut. Meine Familienmitglieder sind nicht so fotografisch begeistert wie ich, und sie lieben die Nutzung des Live View. Ich selbst nehme lieber den Sucher, außer wenn ich mal besondere Perspektiven brauche: Ein Gänseblümchen auf einer vom Morgentau nassen Wiese von der Seite mit Live View und Klappdisplay zu fotografieren ist wesentlich angenehmer als sich auf dem Bauch auf die Wiese zu legen und durch den Sucher zu schielen :-).

Nun zum Eigentlichen: Die 70D ist eine ganz hervorragende Kamera für fast alle Lebenslagen. Der Reihe nach:

### ERGONOMIE ###
Die Kamera liegt (für meine normalgroßen Männerhände) gut in der Hand. Man kann sie auch mit mittelgroßen Objektiven wie dem 24-105mm f/4, das ich spaßeshalber auch erfolgreich auf der 70D getestet habe, gut mit einer Hand halten. Wenn man dann abdrückt, sollte natürlich die zweite Hand zur Stabilisierung dazu kommen, aber ich finde es immer wichtig, dass die Kamera sicher in einer Hand liegen und gehalten werden kann.
Sehr gut gelöst ist auch die Anordnung der Bedienelemente. Ich verwende den "Back Button Focus" (einstellbar im Menü), so dass ich mit dem Daumen die AF-ON Taste auf der Rückseite drücken kann und so fokussieren kann. Die Taste ist genau da, wo sie auch auf der 5D Mark III und auf der 6D sitzt, nämlich exakt an dem Punkt, wo sich der Daumen befindet.

Super finde ich auch die oberen Bedienelemente, insbes. die Taste für die ISO-Einstellung, die man leicht mit dem Zeigefinger erreicht, ohne hinzusehen.

Der ausklappbare Touchscreen ist einfach toll. Ich dachte nie, dass ich gerne auf dem Display herumpatschen würde, weil ich mit der 5D Mark III und der 6D auch ohne Touchscreen durch die Menüs sausen kann, aber es gibt Fälle, da ist es einfach praktisch. So zum Beispiel bei der Konfiguration der WLAN-Verbindung. Wer ein langes Passwort schon mal ohne Touchscreen eingeben musste, weiß, wovon ich rede. Auch im Wiedergabe-Modus ist der Touchscreen sehr angenehm. Man kann blättern, zoomen, markieren… alles top.

### Bildqualität ###
Die Bildqualität hängt natürlich sehr vom Objektiv ab. Wer gerne in dunklen Innenräumen fotografiert, sollte sich unbedingt ein Objektiv mit einer maximalen Blende von 1.4 oder 1.8 zulegen, um nicht mit den ISO-Werten jenseits von 6400 landen zu müssen. Denn dort ist das Bildrauschen schon deutlich. Ich bin verwöhnt von den Vollformatkameras, die beim Rauschverhalten die Nase deutlich vorn haben. Doch ich bin positiv überrascht vom guten Bild der 70D auch bei ISO 1600 und 3200.
In der 70D ist ein neuer Sensor verwendet worden, der auf jeden Fall einen Fortschritt zum seit Jahren eingesetzten 18-Megapixelsensor ist, den man z.B. in der 600D, 650D und 700D findet.

### WLAN ###
Ohne auf jede einzelne Kamerafunktion nun einzugehen, greife ich mir einen besonderen Punkt heraus: die WLAN-Möglichkeit. Ich finde sie perfekt gelöst. Es ist sowohl möglich, die Kamera in ein bestehendes Netzwerk zu integrieren und dann die Fotos z.B. zu einem in diesem Netzwerk befindlichen Drucker (ich habe z.B. den Canon Selphy mit WLAN-Funktion) zu schicken, als auch die Fotos direkt auf dem iPad oder einem Android-Gerät zu betrachten. Die Kamera lässt sich per App fernsteuern, und zwar inklusive Live View Vorschau auf dem Tablet bzw. Telefon.
Die 70D kann aber auch ihr eigenes kleines Netzwerk erschaffen, in das man sich dann unterwegs per iPad, iPhone oder Android-Gerät einbuchen kann. Das funktioniert absolut einwandfrei sowohl auf meinem Nexus 7 als auch auf unserem iPad.

### Akkulaufzeit ###
WLAN und Live View sind Akkufresser. Ansonsten halten die Akkus viele hundert Aufnahmen durch, vor allem, wenn das WLAN ausgeschaltet ist.

### FAZIT ###
Wer eine vernünftige WLAN-Umsetzung sucht, ist mit der 70D oder der 6D derzeit am besten bedient.
Die 6D ist für Aufnahmen im schlechten Licht die bessere Wahl, wenn es um das Rauschverhalten geht. Dafür hat die 70D das bessere Autofokus-System, insbes. mehr Kreuzsensoren (die auch gut funktionieren). Andererseits ist das zentrale Fokuspunkt der 6D ein Super-Cross-Type-Punkt, der auf bei ganz schlechtem Licht immer noch fokussiert (besser als die 70D).
Für Sportaufnahmen ist die 70D super.
Für Familienfotos und Freizeitspaß ebenso.

Als Kit empfehle ich das mit dem 18-135mm STM Objektiv. Mit dem 18-55mm ist man schon ziemlich eingeschränkt, und gerade im Urlaub will jedenfalls ich nicht ständig Objektive wechseln müssen. Deshalb habe ich mir das 18-135mm jetzt noch nachbestellt und werde das 18-55 dann wohl verkaufen.

Zwei Kritikpunkte habe ich aber: Zum einen stört mich an der Kamera der Geruch - irgendwie ist das Gerät wohl noch nicht so ganz ausgedünstet. Es riecht nach Plastik/Gummi, und der Geruch geht auch auf die Hände über. Ich hoffe, dass sich das noch legt.
Zum anderen hätte ich mir zwei Speicherkartenplätze gewünscht, um ein Backup in der Kamera machen zu können.

Fragen beantworte ich gerne über die Kommentarfunktion.

Wenn diese Rezension hilfreich war, freue ich mich über einen Klick auf "Ja" :-).
4040 Kommentare| 690 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 8. Oktober 2014
Ich bin im Dez. 2013 von der 500D auf die 70D aufgestiegen. (die 500D nutze ich auch noch)
Nach fast einem Jahr Nutzung möchte ich hier kurz meine Erfahrungen preisgeben ohne ins Detail über die einzelnen Funktionen zu gehen, das haben andere Rezensenten schon gemacht. Außerdem ist das Internet voll von Berichten. (z.B. Traumflieger)

Zunächst habe ich mein bereits vorhandenes Canon 17-85 USM zum testen genommen. Das hatte ich an der 500D als Immerdrauf. Diese Kombi war schon gut, an der 70D bin ich restlos begeistert. Zum Filmen nur bedingt geeignet, der USM ist rasend schnell jedoch nicht ganz ohne Geräusche.

Deshalb habe ich mir das 18-135 STM dazu spendiert. Einerseits wegen des quasi unhörbaren AF, anderseits wegen der längeren Brennweite. Auch nicht schlecht, zum filmen sicher die erste Wahl an der 70D. Beim Fotografieren durch den Sucher ist aber nicht jeder Schuss ein Treffer. (das Canon 17-85 USM ist da sicherer) Keine Ahnung, ist es der AF oder der Stabi der nicht immer will? Wohlgemerkt, die Ausschussrate an diesem Objektiv ist auch nicht hoch, aber höher als beim 17-85 USM. Vielleicht habe ich auch nur ein Montagsteil erwischt.
Hier soll die Kamera bewertet werden, nicht das Objektiv. Wollte es nur erwähnen, da das 18-135 STM auch als KIT zur 70D angeboten wird.

DIE KAMERA:

Ist wirklich die eierlegende Wollmilchsau, was die Funktionen betrifft. Da ist sie einigen höherklassigen Canons ebenbürtig oder sogar überlegen. Sehr schnell. Die Bedienung ist dank gut angeordneter Knöpfe und Räder und nicht zuletzt des hervorragenden Touchscreens schnell zu begreifen. Über den Touchscreen sind fast alle Funktionen erreichbar, was die vorhandenen Einstellknöpfe fast überflüssig macht. Trotz wesentlich mehr Funktionen gegenüber der 500D leichter zu händeln. Das Menü ist ähnlich der 500D bietet aber sogar in einigen Punkten eine Hilfe an. Das kannte ich so an der 500D nicht.
Drahtloses Blitzen, auch Blitzgruppen an der Kamera einstellbar. Ist aber kein Funkblitz, wird über den Internen optisch übertragen. (Speedlite oder andere geeignete Blitze)

HDR:

Die 70D hat auch ein Kamerainternes HDR an Bord.
HDR Gegenlicht (RAW, JPG),
"normales" HDR" (nur bei JPG!), drei Bilder in Folge werden von der Kamera verrechnet. Spreizung: Auto, +1, +2, +3 wählbar.
Wer es noch besser will: *DSLR CONTROLLER (mit WIFI oder über OTG- Kabel mit Android Geräten) hat noch bessere Möglichkeiten, muss aber mit externer Software verrechnet werden.

DIE WIFI FUNKTION:

macht das Paket richtig rund. Nicht nur drahtlose Datenübertragung, sondern auch Steuerung von Tablet oder Smartphone möglich. Mit der (Android APP) *DSLR CONTROLLER kann die Kamera nicht nur gesteuert werden, sondern fügt weitere interessante Möglichkeiten hinzu. HDR, Focus Stacking, Zeitraffer usw.

DER AKKU:

hält lange durch. Wer noch einen vollen Zweitakku in der Tasche hat benötigt nicht zwingend einen Batteriegriff. (wer nur mit LV arbeitet: da wird es anders sein, aktives WIFI benötigt auch Strom!)

ERGONOMIE:

Gut ausgeformter, ausbalancierter Body, liegt gut in der Hand. Passt sehr gut zum Eigengewicht der Kamera, samt normalen Objektiven. (keine Meterlangen Objektive) Die Daumenmulde könnte vielleicht etwas tiefer sein. Für meine Hand jedenfalls. Programmwahl, Menü und Infotaste braucht man nicht im aktiven Einsatz (die liegen links vom Sucher), alle anderen Knöpfe und Rädchen sind mit der rechten Hand gut erreichbar.

DAS WICHTIGSTE:

Wenn man alles richtig macht, super glockenklare Bilder! Genau das wollen wir, dafür geben wir auch das Geld aus.

DER KNACKPUNKT:

Es wird beschrieben das der AF im MITTLEREN Sensor durch die Suche bei lichtstarken Linsen schwächelt.
Kann überlesen werden!
Leider konnte ich da nur mit meinem einzigen lichtstarken Objektiv testen: dem Canon EF 50mm 1:1.8 II. Und das ist von hause aus eine schlechte Linse. Hier trifft die 70D bei schlechterem Licht bei f 1,8 fast nie. Auch nicht mit den anderen Messfeldern. Nur bei gutem Licht (sonniger Tag) im LV ein akzeptables Ergebnis. Hier kommt die 500D (auch nur ca. 50 %) besser zurecht. Wollte das nur erwähnt haben, wer die 70D schon hat oder kaufen will und mit dem Canon EF 50mm 1:1.8 II liebäugelt: nein besser nicht. Mit dieser Linse kann ich das Problem weder bestätigen aber auch nicht entkräften. Also ist dieser Abschnitt in punkto AF-Schwäche der 70D meinerseits nicht sehr hilfreich.

DIE 70D ALS EINSTEIGERMODELL?

JEIN! Prinzipiell finde ich die Kamera dank der zwei Wählräder und des Touchscreens leichter zu bedienen als eine drei oder vierstellige EOS. Ein blutiger Neuling wird von den vielen Möglichkeiten der 70D aber schnell erschlagen. Oft führt so was dazu, das man schnell die Lust verliert oder gar kapituliert. Solche Kameras finden wir dann bei Ebay wieder.

Wer nur mit Automatik oder Motivprogrammen fotografiert kann das auch mit preiswerteren Klassen haben. Die sind auch gut! Manuelles Fotografieren will gelernt sein. Dazu sind genau die Einsteigermodelle bestens geeignet. Dann heißt es erst mal: üben, üben, üben!
Das gesparte Geld lieber in Zubehör investieren. Ich empfehle einen externen Blitz (z.B das Canon Speedlite 430 EX II), der Interne ist eher eine Notleuchte. Oder ein gescheites Objektiv. Wenn man glaubt die Kamera zu beherrschen und der Virus ausgebrochen ist, bleibt immer noch die Option aufzusteigen. Das Zubehör kann man ja weiternutzen.
Im Gegensatz zu Objektiven sind die Kamerabodys nicht sehr Wertstabil. Die 70D ist auch noch nicht lange auf dem Markt, aber schon billiger zu haben als noch vor einem Jahr.
Ich habe einige analoge SLR Kameras. War alles auch mal gut, damit habe ich gelernt, aber die Entwicklung geht halt weiter, analog ist out. Meine erste (Einsteiger D-SLR) war die 500D. Mit Der habe ich neues Blut geleckt und bin nun auf die 70D gekommen. Ich kann mich dennoch nicht von der 500D trennen.

SOFTWARE:

EOS Solutions Disk:
Quelle: Canon.de
Die folgenden Anwendungen sind im Paket enthalten.
Digital Photo Professional 3.14.40
EOS Utility 2.14.10
EOS Lens Registration Tool 1.1.0
EOS Web Service Registration Tool 1.0.1
EOS Sample Music
Picture Style Editor 1.14.20
Photostitch 3.2.7
ImageBrowser EX (Die aktuelle Version wird über das Internet installiert.)

HANDBUCH:

Das ausführliche Handbuch in liegt gedruckter Form in vier Sprachen bei.
Tipp:
Das noch wesentlich detailiertere Online Handbuch gibt es bei Canon zum download. (.pdf)
Hier können noch Unentschlossene die zahlreichen Funktionen der 70D vorab erkunden.

MEIN FAZIT:

Ich habe mit dem Teil (70D) intensiv getestet, probiert, geknipst, verglichen und manchmal auch richtig fotografiert. ;o) Nicht nur mit den hier erwähnten Objektiven. Ich entdecke immer wieder neue Möglichkeiten, ich bin noch nicht fertig damit.
Selbstverständlich habe ich keine Laborbedingungen!
Ich liebe dieses Teil und meine Ambitionen irgendwann einmal in das Vollformat zu wechseln haben sich um Jahre verschoben. Wäre noch einmal sauteuer und ich sehe hier keinen Mehrgewinn. Vielleicht ist es meine letzte Kamera, ich bin 50 und kein Profi. Dann lieber noch einmal in Objektive investieren. Man kann die Kamera wirklich als semiprofessionell bezeichnen.

Dennoch ein Stern weg! Die Informationspolitik von Canon ist gelinde gesagt nicht nur schlecht, sondern quasi gar nicht vorhanden. Hier wird nicht nur geschwiegen sondern tot geschwiegen, eine Stellungnahme von Canon bezüglich der AF-Schwäche bei lichtstarken Objektiven an der 70D habe ich noch nicht gefunden. Die Foren sind voll von dem Thema, auch TF hat noch nichts. Schade.

Hilfreich? Wenn ja, dann bitte Klick ;o) ,Danke
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am 11. Januar 2015
ich habe die Kamera jetzt zu Weihnachten 2014 bei Amazon gekauft, nachdem ich wegen der berichteten AF-Probleme lange Zeit unentschlossen war. Ich besitze 4 lichtstarke Festbrennweiten (28 1.8, 40 2.8, 50 1.8II und 85 1.8) und ein paar EF-S Zooms. Mit keinem der Objektive gibt es Probleme.
Versuchsaufbau: Stativ, Spiegelvorauslösung, mittleres AF-Feld über Sucher, Motiv ca. 7-8 Meter entfernt, Offenblende, 2 Sekunden Timer. Bis auf die objektivbedingten, unterschiedlich ausgeprägten leichten Unschärfen bei Offenblende kann ich bei keiner Linse das katastrophale Verhalten erkennen, das andere Käufer feststellen mußten. Selbst das zickige 50 1.8II bringt ein einwandfreies Ergebnis.
Mein Plan wäre gewesen, die Kamera bei Defekt einmal umzutauschen; wenn die Auffälligkeit bei der zweiten ebenfalls aufgetreten wäre: zurückschicken, Geld zurück und das Modell abhaken.
Nachdem ich nicht glaube, daß Amazon als defekt zurückgeschickte Kameras als Warehouse-Ware einfach wieder einstellt, sondern zu Canon retourniert, ist diese Vorgehensweise m.E. gut geeignet, den Hersteller immer wieder auf das Problem zu stoßen und schon aus Kostengründen dazu zu bewegen, die Sache aus der Welt zu schaffen - daß er das u.U. stillschweigend tut, kann ich nachvollziehen: eine großflächige Rückrufaktion wäre schon blamabel.

Ansonsten kann ich mich allen 5-Sterne-Bewertern hier nur anschließen: tolle Kamera.
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am 28. November 2016
Mit der Canon EOS 70D habe ich Anfang 2014 meine Fotoausrüstung um ein weiteres Modell aus der EOS Reihe von Canon erweitert. Zuvor hatte ich schon Erfahrungen mit der EOS 100 (analog) und der EOS 350D gemacht. Auch wenn die EOS 70D im Oktober 2016 bereits durch das Nachfolgemodel 80D abgelöst wurde, möchte ich hier einen persönlichen Langzeit-Erfahrungsbericht geben.

Im Unterschied zur Vorgängerin 60D brachte Canon Ende 2013 bei der 70D mit dem Touchscreen der 700D, der WLAN-Funktion der 6D und dem schnellen AF-Modul der 7D, ein paar Features zusammen, die bis dahin anderen Modellen vorbehalten waren. Hinzu kam ein völlig neuartiges Verfahren für den Autofokus im Live-Modus und bei Video-Aufnahmen.

Ergonomie und Verarbeitung
Wer schon eine Canon aus der EOS-Reihe besitzt, wird wie ich feststellen, dass die EOS-Produktrehe hinsichtlich Ergonomie und Verarbeitung kaum Wünsche offen lässt. Äußerlich ähneln sich die aktuellen Mittelklasse-Modelle sehr. Die 70D liegt gut in der Hand, ist auf der Ober- und Rückseite mit vielen nützlichen Bedienelementen ausgestattet und ist – trotz der üblichen Kunststoff-Hülle – robust gebaut.

Das dreh- und klappbare Display ist mit über einer Million Pixeln hochauflösend und auch Outdoor bei Sonne ausreichend hell, so dass im Live-View-Modus Aufnahmen selbst aus ungewöhnlichen Perspektiven möglich sind, ohne dass Du Dich als Fotograf verrenken musst. Zwar ist die EOS 70D in erster Linie eine klassische digitale Spiegelreflexkamera mit optischem Sucher, ich nutze den Live-View-Modus aber hin und wieder für Aufnahmen in Bodennähe, Makro- und Überkopf-Aufnahmen, Selfies und natürlich bei Video-Aufnahmen.

Ausstattung
Als erfahrener Hobby-Fotograf hat es mir die EOS 70D von Anfang an leicht gemacht. Dank der verschiedenen Modi konnte ich, dank der zahlreichen Automatik-Funktionen sowohl völlig unbeschwert drauflos fotografieren als auch mit Hilfe der manuellen Einstellmöglichkeiten kreative Projekte umsetzen. Und genau dieses breite Spektrum an Möglichkeiten der 70D nutze ich bis heute.

Die automatische Motiverkennung, bei der die Kamera alles selbstständig regelt und die diversen Automatik-Funktionen sowie Kreativ-Programme unterstützen mich, wenn es einmal, wie beispielsweise im Urlaub oder bei einem Spaziergang, schnell gehen muss und keine Zeit für Einstellungen bleibt.

Canon hat die EOS 70D zwar üppig mit Automatik-Funktionen für das Ad-hoc-Fotografieren versehen, trotzdem richtet sich die Kamera ganz klar auch an anspruchsvolle Fotografen. Egal ob freigestellte Porträts, Langzeitbelichtung, Gegenlichtaufnahmen oder sich schnell bewegende Motive, mit der Programm-, Blenden-, oder Zeitautomatik sowie der manuellen Belichtungssteuerung und dem schnellen Autofokus der 70D lassen sich auch kreative Projekte oder schwierige Aufnahmesituationen bestens meistern.

Bildbearbeitung einen ganzen Strauß an Optionen. Die werden spätestens dann wichtig, wenn Aufnahmen rasch veröffentlicht oder weitergegeben werden sollen. Das geht mit der EOS 70D übrigens drahtlos, die Kamera ist mit einer

Dank der bereits erwähnten WLAN-Funktion kann die Kamera nicht nur Aufnahmen an andere Geräte senden, sondern die EOS 70D lässt sich auf diese Weise auch per „EOS Remote“-App (erhältlich für Android und iOS) mit fast jedem Smartphone oder Tablet fernsteuern.

Objektiv
Auch für das Thema „Objektive“ gilt, dass es vorteilhaft ist, wenn man schon eine Canon aus der EOS-Reihe besitzt. Kann man doch alle EF-S Objektive von Canon oder Drittanbietern wie Sigma oder Tamron problemlos auch an der 70D betreiben.

Ich selbst habe die EOS 70D im Set zusammen mit dem Objektiv Canon EF-S 18-55mm 3.5-5.6 IS STM gekauft und konnte meine alten Objektive (u.a. ein Sigma 17-70 mm 2,8-4,0 DC Makro und ein Canon EF 75-300mm 4-5.6 III USM) weiternutzen. Das Kürzel STM in der Bezeichnung des Kit-Objektives steht für Stepping-Motor und bezeichnet die damals neue Art des Fokusantriebs. Er führt den Fokus bei Videoaufnahmen weich und – im Unterschied zum USM-Antrieb - praktisch geräuschlos nach. Außerdem ist das EF-S 18-55mm 3.5-5.6 IS STM, dessen Kunststoff-Bauweise keinesfalls an der Qualität zweifeln lässt mit einem optischen Bildstabilisator ausgestattet, der sich in der Praxis – insbesondere bei Freihand-Aufnahmen - als wirkungsvoll erwies und sich mit einem Schieber am Objektiv deaktivieren lässt.

Bildqualität
Der Sensor der EOS 70D löst mit 20,2 Megapixel auf, im Vergleich zu den 18,0 Megapixel des Vorgängers EOS 60D und den 24,2 Megapixel des Nachfolgemodels EOS 80D. Megapixel sind natürlich nicht alles, aber bevor ich ausführlich auf die technischen Details eingehe, verweise ich an dieser Stelle auf die hierzu in diversen Fachzeitschriften und im Internet veröffentlichten Testberichte, welche in den nun mehr als 3-jährigen Lebenszyklus der Kamera mit den unterschiedlichsten Objektive erstellt wurden.

Meine Erfahrungen mit der EOS 70D hinsichtlich der Bildqualität sind durchweg positiv. Sowohl Kontrast, Bildschärfe, Rauschunterdrückung als auch Bildeindruck sind für meine Zwecke mehr als ausreichend. Auch der Hang zu überbelichteten Aufnahmen, welcher der 70D bei der internen Bildaufbereitung nachgesagt wird, stellte für mich in der Praxis kein Problem dar, lässt sich das ja mit einem Handgriff bereits vor der Aufnahme korrigieren. Hinzu kommt, dass ich überall wo es darauf ankommt, sowieso im RAW-Format fotografiere, so dass mir bei der Bild-Nachbearbeitung (beispielsweise mit Adobe Lightroom und/oder Photoshop) alle Möglichkeiten der Optimierung offen stehen.

Fazit
Als klassische digitale Spiegelreflexkamera überzeugt mich die EOS 70D mit ihrem guten Handling, dem immensen Ausstattungsumfang, der makellosen Verarbeitungsqualität sowie ihrem schnellen Autofokus.

Wer keine Vollformat-Kamera benötigt und über die kräftige internen Bildbearbeitung hinwegsieht oder im RAW-Format fotografiert, der hat mit der EOS 70D ein klassisches Arbeitspferd, das praktisch jede Aufnahmesituation bei der Foto- und Videoerstellung mühelos meistert.

Ich würde mir die EOS 70D jederzeit wieder kaufen.

Ich hoffe, diese Informationen waren für Dich hilfreich. Wenn ja, würde ich mich über eine entsprechende Bewertung und einen netten Kommentar sehr freuen. ;)

Canon EOS 70D SLR-Digitalkamera (20,2 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) Display, APS-C CMOS Sensor, Full HD, WiFi, DIGIC 5+ Prozessor) nur Gehäuse schwarz

Canon EOS 80D SLR-Digitalkamera (24,2 Megapixel, 7,7 cm (3 Zoll) Display, APS-C CMOS Sensor, 45 AF-Kreuzsensoren, DIGIC 6 Bildprozessor, NFC und WLAN, Full HD) nur Gehäuse schwarz
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am 14. März 2017
Als Einsteiger habe ich eigentlich nach Kameras wie der 700D oder 750D geschaut. Aber Vorteile wie das Schulterdisplay, Akku oder der bessere AF haben mich dann doch überzeugt! Die Grundlagen habe ich mit meiner Canon 400D gelernt.

Als erstes nach dem Auspacken habe ich sofort verschiedene Tests bzgl. dem Autofokus gemacht. Ich konnte bei mir (zum Glück) keine der so oft beschriebenen Probleme mit dem AF feststellen! Um alle Features zur Kamera besser, schneller und einfacher zu lernen, habe ich mir zusätzlich noch das passende Buch zur Kamera besorgt.

Mit im Set dabei war das Canon EF 50mm f/1.8 Objektiv.

Bedienung:
Zuvor hatte ich die 700D und 750D in der Hand und war schon total zufrieden mit der Bedienung. Die 70D finde ich aber noch eine Idee besser, das liegt vor allem an dem zusätzlichen Schulterdisplay, um sofort alle Einstellungen zu checken oder zu verändern. Das tut auf Dauer auch der Akku Leistung gut!

Bildqualität:

Kein Vergleich zu meinem Vorgänger der 400D!! Ich bin total begeistert, aber die Bildqualität ist wie immer Geschmackssache!

Ab jetzt heißt es viel üben, Praxis sammeln & Spaß am Fotografieren haben! Anbei noch 2 Bilder von mir, die ich aber 2 Tag nach Erhalt gemacht habe.
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am 15. Dezember 2014
Ich war bereits Anfang 2014 fast bereit diese Kamera als Ersatz für meine EOS 550d zu kaufen. Die funktioniert zwar noch, aber die verschiedenen Griffgummierungen lösen sich auf. Gereizt hat mich an der EOS 70d die höhere Reihenbildgeschwindigkeit, die kürzere einstellbare Belichtungszeit, das dreh- und schwenkbare Touch-Display, die Belichtungsreihenfunktion mit 5 oder sogar 7 Aufnahmen, der Wetterschutz bei Verwendung entsprechender Objektive und der Video-taugliche Live-AF. Letztlich sind das viele Pluspunkte trotz derer ich gezögert habe, weil ein AF-Problem mit dem mittleren Sensor im Netz thematisiert wurde. Ich besitze ein 1,4er und mehrere 2,8er-Objektive und wäre von dem genannten AF-Problem massiv betroffen gewesen. Als nun bei mittlerweile deutlich gesunkenem Preis die EOS 70d in Verbindung mit der aktuellen Cashback-Aktion noch günstiger sein sollte, habe ich mich entschlossen selbst Tests beim Händler vor Ort durchzuführen. Ich durfte zwei Vorführmodelle und die original verpackte Kamera testen, die ich letztlich gekauft habe. Keine wies den AF-Fehler auf, der bei ausschließlicher Nutzung des mittleren AF-Feldes in Verbindung mit Objektiven hoher Lichtstärke auftreten soll.

Möglicherweise wurde der Fehler kommentarlos von Canon bei neueren Exemplaren behoben. Leider ist aber auch zu vermuten, dass wenige schlechte Exemplare im Kreislauf des Versendens, Rücksendens und wieder Versendens mehrfach negativ aufgefallen sind. Möglicherweise haben die nachvollziehbaren Berichte über Fehlfunktionen bei anderen Anwendern zu Überempfindlichkeit geführt. Ich kann jedenfalls bei den drei EOS 70d die ich testen konnte keine Fehlfunktion feststellen.

Einleitend nannte ich bereit einige Punkte, die mich zur Kaufentscheidung geführt haben. Nachträglich sind weitere positive Punkte zu nennen, die ich sehr praktisch finde. Dazu zählt, das in den Sucher einblendbare Gitter und das Wasserwagensymbol. Letzteres hätte etwas dominanter sein dürfen. Auch die HDR-Funktion ist eine nette Beigabe, wenn auch die Ergebnisse nicht mit den selbst verrechneten Reihenaufnahmen vergleichbar sind. Und außerdem ist die Masterfunktion des internen Blitz sehr schön, um ohne weiteren Aufwand meinen Speed-Lite 430EX II als Slave einzusetzen.

Auch die kaufentscheidenden Eigenschaften offenbaren in der Praxis weitere positive Begleiterscheinungen. Das dreh- und schwenkbare Display interessierte mich in erster Linie wegen der besseren Kontrolle der bodennahen Perspektive bei Makroaufnahmen oder die Touch-Funktion um schneller Einstellungen vorzunehmen. Darüber hinaus lässt sich aber das Display in eine Position drehen, dass es vor mechanischen Einflüssen geschützt ist. Die Touch-Fähigkeit erlaubt das Setzen des Fokuspunktes während der Videoaufnahme sowie das Zoomen und Blättern im Wiedergabemodus. Natürlich gibt es für mehr Geld hochwertigere Kameras, aber keine leistungsfähigere, die solch ein funktionales Display hat.

Schade nur, dass Canon immer wieder die eine oder andere Funktion bei den verschiedenen Modellen weglässt. Denn ich besitze auch eine EOS 6d und setze dort den integrierten GPS-Empfänger auf kleineren Touren regelmäßig ein. Der hätte auch gerne in der EOS 70d vorhanden sein dürfen, um ihre universelle Reisetauglichkeit zu erhöhen.

Warum kauft man sich eine 70d, wenn man schon eine 6d hat? Einige Punkte nannte ich bereits. Sie ist schneller, der Funktionsumfang ist größer und das Dreh-/Klapp-Display ist für bodennahe Makroaufnahmen eine enorme Hilfe. Die vorhandenen APS-C-Objektive sind mir zu schade, um sie unter Preis weiterzuverkaufen, und jeder Crop-Sensor ist am Supertele effektiver als die Nutzung eines Telekonverters am Vollformat. Die 6D bleibt auch weiter mein Low-Light-Spezialist und bietet mehr Freistellungspotential.

Ich bin mit dem Kauf der EOS 70d sehr zufrieden und finde es sehr schade, dass ich auf Grund der o.g. Problemdarstellungen des mittleren AF-Sensors im Netz, so lange mit dem Kauf gezögert habe.
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am 31. Januar 2017
Diese Kamera ist jetzt meine 3. Canon.
Eigentlich gibt es nicht viel auszusetzen. Da ich mit einem Sigma Objektiv fotografiere, können meine Erfahrungen natürlich abweichen.
Alles in allem ist es eine Gute Kamera, so wie man es von diesem Hersteller erwartet.
Was mir am besten gefällt, ist der Touchscreen. Kein lästiges Suchen nach dem richtigen Knopf um Iso oder Blende einzustellen. Alle im Display angezeigten Einstellungen können per Touch eingestellt werden (natürlich vom Modus abhängig).

Die Übertragung der Bilder per WLAN auf das Smartphone ist etwas gewöhnungsbedürftig bzw. braucht man manchmal Geduld. Mal findet das Smartphone die Kamera nicht oder umgekehrt. Und wenn man dann wartet, dass sich beide Geräte verbinden, geht die Kamera in den Standby und man kann von vorn beginnen.
Manchmal kommt es mir vor, als würde der Autofokus nicht ganz scharf stellen. Ob es nun an der Kamera oder Objektiv liegt, weiß ich nicht.
Nachtaufnahmen sind bei 30sek und schon 6400 iso sehr rauschend. Da bin ich etwas enttäuscht. Hatte Tests von Nikon im gleichen Preissegment gesehen und die kommen da anscheinend besser klar.
Schade ist auch, dass man keine Filme mit Autofokus machen kann, ohne das man den Autofokus beim Nachregeln hört. Kann jetzt aber na meinen Objektiv liegen.

HDR Bilder lassen sich jetzt in einer 5er Belichtungsreihe machen. Sehr geil....

Sonst kann ich nichts meckern oder hochpreisen
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