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am 7. März 2014
Der Ökologe Chris Morgan begibt sich hier mit einem Filmteam in den äußersten Fernen Osten Sibiriens zu Sooyong Park, der im Auftrag des koreanischen Fernsehens 5 Jahre lang auf der Suche nach den letzten Sibirischen Tigern in der einzigen Region (Sibiriens) sich aufhielt, um das Leben der eltzten ihrer Art noch mal zu dokumentieren.
Chris Morgan lässt sich im Film von Sooyong Park erklären, wie er es verstand, sich in dieser eisigen Wildnis einzurichten, wie er hier überlebt hat, und wie es ihm schließlich - in eisiger Einsamkeit und unter äußerst schwierigen Bedingungen- gelang, über 5 Jahre hinweg insgesamt 3 Generationen einer Tigerfamilie filmen zu können. - Was in dieser Form bisher einzigartig ist.
Zunächst brauchte Sooyong Park in der eisigen Wildnis des "Fernen Ostens" vor allem eins: Geduld und Ausdauer. Monatelang gelangen ihm - der etliche Monate ununterbrochen (!) in einem selbst gebauten Unterstand in einer Höhle ausharrt - kaum andere AUfnahmen als z.B. von einem Marderhund. Doch Park gibt nicht auf, und ihm gelingen schließlich seine ersten Bilder des Tigers, der sich insbesondere Menschen gegenüber natürlich äußerst scheu und vorsichtig verhält, obwohl er an der Spitze der Nahrungskette in dieser Gegend schon immer gestanden hat: Hirsche, Wildschweine, aber auch Menschen können ihm hier zum Opfer fallen. Grundsätzlich hat dabei aber dennoch der Tiger mehr Angst vor dem Mensch, als umgekehrt: Sein Bestand ist vor allem durch Wilderer gefährdet, die Teile von ihm für die traditionelle chinesische Medizin verwenden, weshalb sie für einen toten Tiger viel Geld verdienen können.
Dabei ist das Leben für den Tiger in Sibirien auch so schon hart genug: zwar macht ihm die Kälte kaum etwas aus, und er ist sehr stark, muss von keinem Tier (außer dem Menschen) etwas befürchten; jedoch ist das Finden und Erjagen der Beute, die sich hier nicht mehr so zahlreich findet, und weshalb die Tiger hier ein sehr großes Territorium brauchen, keine leichte AUfgabe. Hierbei sind für ihn die Wälder wichtig, die aber leider immer mehr der Abholzung zum Opfer fallen.
Chris Morgan lässt sich von Park also - quasi als dessen "Schüler" - dessen Leben hier "beibringen", vor allem aber auch viel Wissen über das Verhalten der Tiger vermitteln, und wie man hier erfolgreich "Filmjagd" auf die vorsichtigen Tiger machen kann. Denn Morgan will es Park eine Zeit lang gleich tun, hier sein "Nachfolger" werden.
Hierbei berichtet Park u.A. auch, wie er bei einer seiner ersten Begegnungen mit dem Tiger beinahe mit dem Leben bezahlt hätte, als diese - vielleicht sogar zufällig - seinem Unterstand auf die Spur gekommen sind, in dem er sich gerade aufhielt, in den sie auch fast "einbrachen", jedoch ihn - wie durch ein Wunder - dann weiter unbehelligt ließen (leider sind diese Szenen hier nicht verfilmt worden).
Beeindruckend sind hier auch die "Bärennester" auf den Bäumen (zum Schutz derselben vor dem Tiger).
Schließlich "übernimmt" Morgan Park's Position in der kalten sibirischen Einöde. Auch er muss lange auf seine ersten Bilder vom Tiger warten; doch gelingt es ihm schließlich, nachdem er vorher nur Hirsche, Marderhunde und Wildkatzen u.A. vor die Kamera bekommen hatte.

Natürlich (und vor allem) zeigt der Film auch immer wieder Aufnahmen von Park's Tiger- Filmen. Im Mittelpunkt steht hierbei vor allem eine Tigerfamilie, die Park über 3 Generationen beobachten konnte. Schwerpunkt der Tigerszenen sind hierbei "Familienszenen".
Hierbei wird Park leider auch Zeuge von tragischen Momenten, wie dem Verhungern von Tigerjungen, vor allem aber von Erschießung einiger ihm mit der Zeit sehr ans Herz gewachsenen Tigern durch Wilderer (wie stark gefährdet der Sibirische Tiger letztendlich tatsächlich ist, und welche Schutzmaßnahmen es gibt, teilt der Film allerdings nicht mit).

Der Film wirkte erst sehr vielversprechend, weshalb auch ich mir diesen besorgte. Leider bin ich dann doch von diesem Film etwas enttäuscht worden. Die Gründe dafür sind:

- der FIlm ist lediglich 52 Minuten lang;

- man merkt dem Film kaum an, dass hier aus angeblich "1000 Stunden Filmmaterial" das Beste ausgesucht wurde;

- die Aufnahmen wirken nicht besonders spektakulär oder spannend; so gibt es z.B. keine Jagdszenen des Tigers;

- es gibt hier nur wenig Aufklärung über den Tiger, sowie die Gegend, in der er hier lebt;

- es gibt kaum schöne Landschaftsaufnahmen hier;

- der STIL des Films ist etwas unglücklich und m.E. dem Thema nicht angemessen: Chris Morgan wirkt hier manchmal etwas albern; die Spannung, die für viele potentielle Zuschauer z.B. der Titel des Films implizieren könnte, kommt hier nicht herüber (auch wenn die Suche von Park tatsächlich wohl vor allem von Einsamkeit und Langeweile geprägt war - aber das kann man natürlich dem Zuschauer nicht zeigen, der verständlicherweise andere Erwartungen an einen solchen Film hat!);

- außerdem gibt es hier KEINE EXTRAS (obwohl hier sich einige "Bonus- FIlme" sich geradezu "aufgedrängt" hätten; z.B. ein "Special" über das Überleben von Park in dieser eisigen Wildnis (hätte mich sehr interessiert; der Film selbst gibt nur wenige Eindrücke), was ja - über den Zeitraum von 5 Jahren kein Pappenstil ist; ein weiteres "Special" hätte z.B. mehr über den (sibirischen) Tiger (allgemein) und/ oder die Gegend Sibiriens, in dem der Tiger heutzutage auf freier Wildbahn nur noch ausschließlich in Restexemplaren anzutreffen ist, handeln können).

Die Behandlung eines an sich sehr spannenden Themas und auch eine gute Auswertung von Park's Tiger- Filmen hat hier ein etwas trauriges, enttäuschendes Ergebnis gebracht, wofür ich aber vor allem Chris Morgan und sein Filmteam verantwortlich machen würde und nicht Sooyong Park, dessen filmische Aufzeichnungen in einer "koreanischen Fassung des Films" sicherlich wesentlich bessere, spannendere Ergebnisse gezeigt hätten. - So aber hat man den Eindruck, dieser Film hier ist eher eine "billige Resteverwertung" aus Park's Filmergebnissen.

Die verfügbaren SPRACHEN des Films sind: Deutsch und Englisch.
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am 7. Januar 2017
Das Buch habe ich gekauft, weil mich der im Umschlag skizzierte Inhalt interessierte. Ich war überrascht, wie inhaltlich breit und fundiert dieses Buch ist. Es ist sehr gut geschrieben, spannend aufgebaut und enthält keine Fiktion. Eines des besten Sachbücher, die ich je gelesen habe. Das Buch gibt einen hervorragenden Einblick in diese sibirische Gegend, es vermittelt einen sehr guten Eindruck von Land, Natur und Naturgewalt, Menschen, Kultur, Geschichte und Entwicklung, und vor allem von dem Tiger, den Legenden und Fakten um den Tiger, Mythen und tatsächlichen Begebenheiten. Ich habe noch nie etwas so spannend und mit Spass gelernt, wie mit diesem Buch. Es erweitert den Horizont eines jeden Lesers.
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am 13. März 2015
Super Aufnahmen und guter Kommentar. Nach diesem Film wird es neu bewusst, wie wichtig es ist, diese tollen Tiere zu schützen und ihren Lebensraum zu bewahren.
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am 1. März 2016
Im Bann des Sibirischen Tigers

Ein bißchen viel die Leistung des koreanischen Kameramannes ausgenutzt, um selbst ins Bild zu kommen; ansonsten die üblichen Verdächtigen.
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am 28. Juli 2013
Ein sehr interessanter Film über Amur Tiger, Diese Tiere wird es wohl bald nicht mehr geben, sie sind dann durch menschlichen
Aberglaugen ausgerotted worden.
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