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am 24. Februar 2016
Hallo,

ich habe mir als Anfang/Einstieg die Panasonic G6 mit dem 14-42mm gekauft. Beim 14-140 mm habe ich mich zuvor über die Shutter Shock Problematik informiert und wollte diese Einschränkung nicht riskieren (Beim 14-140 treten beim Mechanischen Verschluss & bestimmten Verschlusszeiten micro Erschütterungen auf, die zu teilweise unscharfen Bilder führen "Shutter-shock").

Ich finde die Kamera auch einfach sehr gut aussehend als Design Objekt. Auch die Bedienung ist sehr intuitive und von verfügbaren Knöpfen sowie Menüstruktur für mich die Beste am Markt. Dieses ist bei der Nachfolgerin G70 dann schon wieder anders (leider). Sowohl von den Knöpfen als auch vom Design ist die G6 deutlich besser (einfach mal in den Laden gehen und beide vergleichen).

Zur Bildqualität möchte ich nur anmerken das diese trotz des kleineren Sensors (m43) gegenüber APS-C auch weniger Pixel extrahieren muss. D.h. Grundsätzlich stehen auf einem "Bildausschnitt" die selben schärfe zur Verfügung nur das ein Bild aus APS-C ca. 24 MP hat im vergleich zu ca. 16 MP bei m43. Wenn die zusätzlichen Pixel z.b. für einen Großbild druck also nicht benötigt werden sollte grundsätzlich die gleiche Schärfe zur verfügung stehen. Also bei Betrachtung am Monitor zb auf Facebook.

Im Vergleich zur für mich derzeit zweitbesten Kamera der Sony Alpha 6000 hat die Panasonic für mich folgende Vorteile:
*Bessere Batterielaufzeit, die Sony verbrennt den Akku unglaublich schnell. Im laden konnte man dem Prozentanzeige förmlich beim entladen zusehen. Dieses ist auch in der Praxis in vielen Reviews zu finden. Alle paar Minuten 1% weniger. Dieses könnte im Alltag sehr nervig werden.
*Klapp und Dreh display. Die Sony hat nur einen eingeschränkten Winkel. Warum Sony nicht den genauso einfachen Mechanismus von Panasonic oder Canon Übernimmt ist rätselhaft. Bei der Sony RX 100 IV ist es noch schlimmer weil das öffnen des Displays nach oben zum verkratzen am Gehäuse führt. Warum so kompliziert.. ?
*Touch-AF am Display. Alle Menüs aber vor allem der Fokus sollen sich über das display vor allem schnell einstellen. Sogar im Verbund mit dem Elektronischen Sucher, d.h. mit Auge durch EVF und per Daumen den Focus im Bild gezielt verschieben.. Dieses hat m.W. kein anderer Hersteller und ist ein "Killer-Feature". Bei der Sony nur mit Vierrichtungswähler und klicken/tippen bis der Focus stimmt. Dann kann die Situation aber vorbei sein.. Das zentrieren -> dann Fokussieren -> anschließend den Bild ausschnitt verschieben wäre auch bei der Sony schnell kann aber auch aufgrund der Schärfentiefe (bei hoher Blende) zu einem nicht ganz passenden Fokus führen. Klarer Vorteil: Panasonic.
*Silent Shutter (Elektronischer Verschluss) Ich fotografiere gerne unsere Haustiere und dieses kann ich absolut geräuschlos machen. Bei der sony oder mit dem Mechanischen Verschluss kann man Tiere beim nah herangehen schnell verschrecken. (bei Sony A6300 gefixt)
*Mic-in (bei Sony A6300 gefixt), bei der Panasonic aber schon vorhanden. Erleichtert bei Videos die Arbeit beim Schneiden ungemein da es nicht zusammengefügt werden muss.

Die A6300 bekommt dann noch zusätzlich 4k, bei Full-HD 120 fps für super Zeitlupe, einen Mic-in und einen Silent Shutter z.b. zum nahen fotografieren von Tieren.

Bei den Objektiven (die wichtiger sind als die Kamera) haben beide auch ein gutes Angebot.

Für mich ist somit die Panasonic auf Platz 1 und die sehr gute Sony Alpha 6000 "nur" auf Platz zwei. Beide waren aber bei mir in der engeren Auswahl und mit sind somit absolut spitze und für mich vor Canon, Nikon.
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am 6. Januar 2017
Ich benutze die Kamera jetzt schon eine Weile und ich bin wirklich glücklich mit ihr. Sie ist perfekt für mich. Das einzige, was etwas stört, ist der sehr laute Auslöser - gerade bei Tieraufnahmen ist der sehr unpraktisch. Ansonsten bin ich total zufrieden und werde sie hoffentlich noch lange verwenden.
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am 31. Oktober 2016
Die Kamera ist spitze. Mittlerweile hab ich auch ein weiters Objektiv, einen Reserve-Akku und ein Stariv gekauft.
Bin sehr zufrieden
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am 10. Juni 2014
Die Kamera im Kit mit dem 14-140mm Objektiv ist recht klein, deutlich kleiner und leichter als eine DSLR. Sie liegt sehr gut in der Hand und die Ausstattung vom Zeitlupenprogramm, HDR, Panoramaaufnahmen, Wifi, NFC, Fokuspeeking etc. pp. ist einfach nicht zu schlagen.

Sie liegt ausgezeichnet in der Hand und der Kunststoff fühlt sich wertig und robust an, das Objektiv ist wertig verarbeitet und kommt mit passender Sonnenblende, was keine Selbstverständlichkeit ist. Der Sucher und das Display liefern ein klares, helles und reaktionsfreudiges Bild. Das Display lässt sich ausklappen und drehen, Fotos von Kindern im Hochformat lassen sich damit z.B. perfekt machen.

Die Bedienung ist eine Wucht, so lässt sich das Display ausklappen, schaut man dann durch den Sucher, schaltet sich der Bildschirm automatisch aus und kann weiter als Touchpad für Fokus- und Belichtungspunkte und alle anderen Einstellungen verwendet werden. Alle Funktionstasten sind frei konfigurierbar. Trotz den umfangreichen Funktionen ist die Bedienung sehr intuitiv.

Die Bildqualität ist trotz "Superzoom" sehr gut, man braucht bei Reisen praktisch kein anderes Objektiv mitnehmen. Schlepperei und lästige Objektivwechsel bleiben einem bei Wanderungen oder Städtebummeln endlich erspart. Auch die Abbildungsleistung bei schlechten Lichtverhältnissen ist sehr gut. Nie mehr eine schwere und unhandliche DSLR + Zusatzobjektiv schleppen.

Der Autofokus arbeitet sehr schnell und absolut präzise, schneller und besser als bei meiner alten Spiegelreflex. Man hat eine Sucherlupe und Fokuspeeking, das bedeutet das man bei manueller Einstellung die Schärfe sehr leicht und sehr präzise einstellen kann.

Hervorzuheben ist auch die Videofunktion, aufgenommen wird bis zu Full-HD mit echten 50 Vollbildern und hoher Datenrate, dadurch wirken die Bilder sehr plastisch, scharf und haben keine Artefakte. Per Berührung des Bildschirms kann man während der Aufnahme den Fokuspunkt ändern, den Übergang macht die Automatik. Im Videomodus kann man einen verlustfreien(!) Telekonverter dazu schalten, aus dem 14-140mm Objektiv wird dann praktisch ein 14-364mm bei gleicher Lichtstärke! Ich hatte noch nie eine andere Kamera in der Hand, die in Sachen Videoqualität dieses Gerät hier übertrifft. Einige Aufnahmen die ich damit gemacht habe wären durchaus fürs Fernsehen sendetauglich.

Fazit: Ich verwende diese Kamera für Aufnahmen von der Familie und Kindern, im Urlaub etc. und bin absolut begeistert. Leicht und handlich, eine sehr gute Bildqualität bei sehr umfangreicher Ausstattung und Funktionen, auch die Eigenschaften bei wenig Licht sind sehr gut. Die Videofähigkeiten ersetzen eine vollwertige Videokamera, da kann man eigentlich nichts noch besser machen, was man von vielen anderen "Fotoapparaten" die ich in der Hand hatte trotz HD-Aufnahmefunktion nicht behaupten kann.

Eine absolute Kaufempfehlung von mir, Panasonic hat hier alles richtig gemacht, diese Kamera ist ihr Geld mehr als wert.
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am 24. Februar 2015
Nach jahrelangem geknipse mit Kompaktkameras, wollte ich endlich mal wieder fotografieren, wie einst früher zu anlogen Zeiten. Nach langen Recherchen kam für mich nur das mft System in Frage, hauptsächlich wegen der kompakten und leichten Bauweise, was Kameras und Objektive betrifft, und einer doch zufrieden stellenden Bildqualität. Abstriche gilt es immer und überall zu machen, im mft System für mich jedoch die wenigsten. Die Entscheidung zwischen Olympus und Panasonic fiel dann nach einigem Probieren und in die Hand nehmen zugunsten Panasonic aus und hier auf die G 6. Sie liegt sehr angenehm in meinen großen Händen, was bei vielen kleineren Modellen so nicht der Fall war. Anfangs gabs trotzdem ein paar Probleme mit diversen Knöpfen, mir ging es wie vielen anderen. Aber zwischenzeitlich habe ich mich daran gewöhnt und komme nicht mehr aus Versehen darauf.
Mit der Kamera habe ich mir auch das Buch zu der Kamera gekauft, was sich als sehr sinnvoll ergab. Dort wird man doch sehr gut auf die verdammt vielen Möglichkeiten der Kamera hingewiesen, und man muss etwas weniger Probieren und kommt schneller zum Ziel. Förderlich ist natürlich, wenn man gewisse Grundkenntnisse vom Fotografieren hat, denn für die Automatikprogramme ist die Kamera zu schade. Zwischenzeitlich habe ich eine Menge Fotos geschossen, mit dem Ergebnis bin ich äußerst zufrieden und manchmal auch Überwältigt. Ich habe momentan drei Objektive, 14 bis 45 mm, 45 bis 175 mm und von Olympus das 45 mm 1.8. Alle sind zu vernünftigen Preisen zu kaufen, für speziellere Objektive möchte ich einfach nicht das Geld berappen und ich bin ja zufrieden mit dem was ich habe.
Klasse finde ich auch die Videoqualität. Meinen HD Camcorder habe ich zwischenzeitlich verscherbelt, weil ich kein zusätzliches Gerät mitschleppen will und die G6 bessere Viedeos macht, als es mein 4 jahre alter Camcorder machte.
Insbesondere schätze ich an der G6 die Kombination aus den folgenden Punkten: Preis- Leistungsverhältnis, sehr gute Bildqualität, mannigfaltige technische Möglichkeiten sowie die kompakten Ausmaße mit wenig Gewicht.
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am 15. März 2014
Ich habe mir die Panasonic G6 mit dem 14-140mm Objektiv als Ergänzung zu einer kleinen Kompaktkamera zugelegt und bin mit dem Kit äußerst zufrieden. Die Bildqualität, die sehr benutzerfreundliche Handhabung über das Touchscreen sowie die zahlreichen individuellen Einstellungen der Funktionstasten sind ausgezeichnet und zurecht schon vielfach gelobt worden.
An den gelegentlich etwas lästigen Umstand, dass infolge der eng an den Fingern anliegenden Fn-Tasten versehentlich mal eine Taste betätigt und irgendetwas unbeabsichtigt verstellt wird, gewöhnt man sich. Mit meinen schlanken Fingern ist das aber nicht wirklich ein Problem.

Im Mittelpunkt meiner Rezension soll aber das Objektiv stehen.
Scheinbar wird die G 6 sehr häufig in dem Kit mit dem Vario 14-42-Objektiv gekauft. Zumindest die Verteilung der Rezensionen spricht dafür (z.Z. 33 Rezensionen für das 14-42 und 5 für das 14-140mm Objektiv-Kit).
Allen, für die nicht der Kaufpreis, sondern die Verunsicherung hinsichtlich der Objektivgüte des 14-140er, kaufentscheidend sein könnte, teile ich gerne meine Erfahrung mit.
Nach den ersten Testwochen kann ich das 14-140mm-Objektiv aller wärmstens empfehlen. Die Bildqualität ist sehr gut. Ich kann, wenn überhaupt nur im Weitwinkelbereich minimale randnahe Verzeichnungen und Vignettierungen und gar keine Farbabweichungen feststellen (man muss schon sehr kritisch danach suchen); für meinen Anspruch völlig irrelevant. Nach dem Urteil der einschlägigen Fachzeitschriften dürfte die Bildqualität etwa auf dem Niveau einer Nikon D-5200 bzw. einer Canon EOS 700 liegen, also gehobene DSLR-Mittelklasse. Die Bedienung des Zoomrades flutscht (nicht zu schwer- und nicht zu leichtgängig), der Autofokus und die Bildstabilisierung arbeiten ausgezeichnet. Eine echtes all-in-one-Objektiv. Dabei ist es relativ klein und wiegt gerade mal 265g. Gegenüber dem alten 14-140er, das es Mitte 2013 ersetzt hat, eine Riesenverbesserung.
Ich bin derart damit zufrieden, dass ich derzeit überhaubt nicht weiß, ob und wann ich eine weiteres Objektiv dazukaufen werde. Der Zoombereich und die Bildqualität reichen mir völlig aus.
Das Preis-Leistungsverhältnis (aktuell ca 800 Euro für das Kit) ist sehr gut und lässt mich daran zweifeln, ob die Anschaffung des 14-42mm-Kits, evtl. ergänzt mit einem Teleobjektiv für dann insgesamt wohl deutlich mehr Geld sinnvoller ist. Abgesehen davon entfällt bei dem 14-140er Kit das Herumschleppen eines 2. Objektivs bzw. der Objektivwechsel.
Für mich eine ganz klare Angelegenheit: Abgesehen von dem höheren Einstiegspreis spricht eigentlich alles für das 14-140er Kit.

Von mir 5 Sterne und eine klare Kaufempfehlung.

Update vom 18.08.2014
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Nach weitern 5 Monaten, 2 Urlauben (einschließlich Afrika mit Safari u.a.) und 1000den Fotos habe ich die Kamera nun wirklich auf `Herz und Nieren' prüfen können und kenne glaube ich alle Details des Gerätes.
Wirklich neue Erkenntnis habe ich nicht gewonnen.
Aber jeder, der schon Rezensionen geschrieben hat, kennt die Gefahr, dass Rezensionen oft im Überschwang der ersten Begeisterung allzu positiv ausfallen. Eine Korrektur der Rezension nach eingehenderem Gebrauch unterbleibt aber oftmals, so dass tendenziell wahrscheinlich zu positiv beschrieben wird.
Deswegen noch einmal und mit allem Nachdruck: Nicht nur der erste, auch der zweite und dritte Eindruck ändern an meiner Beurteilung nichts.

Die Panasonic Lumix G6 mit dem 14-140mm-Objektiv leistet ausgezeichnete Arbeit. Bildqualität Dank der G6 und Dank des Objektivs sehr gut. Wirklich benutzerfreundlich, ich habe die individuelle Belegung der Funktionstasten mehrfach geändert, jetzt ist alles so eingestellt, dass ich die wirklich wichtigen und häufigen Funktionen mit ganz wenigen Klicks schnell umstellen kann.
Übrigens: Das Gerät ist ja prinzipiell nicht staubdicht; auf der sehr staubigen Safari musste die Kamera da einiges schlucken, die Kamera hat das aber problemlos weggesteckt.

Also weiterhin dicke 5 Sterne!!!
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33 Kommentare| 91 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 9. November 2014
Ein Hinweis zu Beginn: Alles von mir geschriebene spiegelt meine eigene subjektive Meinung wider ohne jeglichen Anspruch auf Allgemeingültigkeit.

Nach dem Verkauf unserer DSLR-Ausrüstung (Canon 600D mit Kit-Objektiv und Super-Zoom) habe ich mehrere Wochen studiert, recherchiert und ausprobiert - und zwar so ziemlich alles was bei spiegellosen Systemkameras im Preisbereich bis 1500,- (inkl. Kit-Objektiv) in Frage kommt.

Letztlich fiel unsere Wahl auf die Panasonic Lumix G6 mit dem 14-140 II Super-Zoom Objektiv. In Bezug auf unsere Anforderungen (Foto+Video, Sucher, Kompaktheit, Handling) ist diese Kombination aus unserer Sicht ein idealer Allrounder mit einem guten Preis-Leistungsverhältnis. So bleibt noch etwas Budget für ergänzende Objektive wie eine lichtstarke Festbrennweite.

Die Kamera passt einfach zu uns. Sie ist sehr leicht und liegt aufgrund des ausgeformten Griffs sicher und angenehm in der Hand. Dabei bleibt sie trotzdem kompakt. Sucher und Display sind eine Wucht. Auch das Bedienungskonzept überzeugt. Mit etwas Hintergrundwissen (und Lumix-Erfahrung) waren wir in der Lage uns viele Funktionen selbst zu erarbeiten. Sicher erfährt man viele Kniffe und Tricks erst nach intensiver Lektüre der Anleitung (oder einer alternativen Einführung).

Die Bildqualität entspricht im wesentlichen unseren Erwartungen. M.E. ist die Kamera in der Lage ähnlich gute oder sogar bessere Ergebnisse als die EOS 600D zu erzielen. Potential für Verbesserungen gibt es natürlich immer (Dynamikumfang, Low Light Performance). Der Autofocus arbeitet angenehm schnell und recht zuverlässig, ähnlich wie das USM-Super-Zoom an der Canon. Die Videoqualität ist hervorragend und genügt voll und ganz unseren Ansprüchen

Das Objektiv ist angesichts des Brennweitenbereichs unglaublich leicht und kompakt. Natürlich ist es ein "Schönwetterobjektiv". Bei einem Herbstspaziergang im Wald gerät man schnell in höhere ISO-Bereiche. Der OIS scheint zuverlässig zu arbeiten (insbesondere bei Video), auch wenn ich heute (im Wald) einigen Ausschuss produziert habe. Wir müssen uns halt noch besser kennenlernen.

Da ich auf einige kritische Erfahrungsberichte im Internet gestoßen bin, habe ich die Kombi unter "heimischen Laborbedingungen" einer genaueren Untersuchung unterzogen. Dabei ist mir (neben akzeptablen Verzeichnungen im Weitwinkel) ein recht ausgeprägter Schärfeverlust in der linken oberen Ecke aufgefallen, der über alle Brennweiten auftritt. Mir fällt es schwer zu beurteilen, ob das "normal" ist oder ob wir ein schlechteres Exemplar erwischt haben. Da es bei den meisten unserer Motive nicht störend auffällt haben wir beschlossen das zu akzeptieren.

Schwieriger wird die Angelegenheit bei einer anderen Auffälligkeit. Nach mehreren Versuchen bin ich für die uns vorliegende Kombi davon überzeugt, dass der mechanische Verschluss der Kamera unter bestimmten durchaus nicht ungewöhnlichen Bedingungen sichtbar unschärfere Fotos erzeugt als der elektronische Verschluss. Ich habe dabei mit jeweils konstanten Parametern (Motiv, Licht, Brennweite, ISO, Blende, Belichtungszeit) mit Stativ (OIS off) und manuellem Focus Vergleichsbilder mit mechanischem und elektronischem Verschluss gemacht. Natürlich habe ich dann einige Parameter variiert und auch verschiedene Motive (inkl. Portrait) verwendet (sowie bei Kunst- und Sonnenlicht).

Bei bestimmten Verschlusszeiten sind (im Telebereich) die Unterschiede besonders ausgeprägt und nicht nur in der 100% Bildschirm-Ansicht erkennbar. Mechanischer Verschluss: Schriften sind schlechter lesbar, feine Muster verschwimmen, Details (z.B. Wimpern) wirken verpixelt bzw. wie verwackelt. Elektronischer Verschluss: "Rasiermesserscharf". Erst mit dem elektronischen Verschluss wird für mich erkennbar zu was für unglaublichen Bildern die Kamera in der Lage ist. Für die nachträgliche Vergößerung von Bildausschnitten oder für große Abzüge kann sich der mechanische Verschluss m.E. nachteilig auswirken.

Da sind wir schon ins Grübeln gekommen, ob wir die Kamera (mit diesem Objektiv) wirklich behalten. Denn der elektronische Verschluss ist aufgrund des "Rolling-Shutter Effekts" und anderer Einschränkungen kein vollwertiger Ersatz für den mechanischen (selbst wenn meine Kinder mal stillhalten bewegen sie sich ...).

Deshalb die Überschrift "schwere Entscheidung". Einerseits lieben wir diese Kamera und lässt die Kombination mit dem variablen 10x Zoom (fast) unsere Fototräume wahr werden. Andererseits möchten wir nicht so viel Geld ausgeben, um uns dann mit "Shutter-Shock" Vermeidungs-Strategien beschäftigen zu müssen. Als enttäuschend empfinde ich insbesondere die unkonstruktive Haltung von Panasonic zu dem Thema ("nicht nachvollziehbar" war die Reaktion auf meine Anfrage beim Support).

Aktuell schlägt das Pendel leicht in Richtung "behalten". Auch mit dem 14-140 sind scharfe Bilder möglich. Zudem wird es nicht unser einziges Objektiv bleiben. Die G6 gab's günstig dazu und irgendwann kommt sicher die G7 ohne "shutter shock". Richtig große Abzüge machen wir eh nur selten. Und so weiter. Irgendwie möchte ich sie nicht zurückschicken (auch alternative Kombis haben wieder ihre Nachteile).

100% sicher sind wir uns jedoch noch nicht und ärgerlich ist die Sache in jedem Fall. Da ich die (mir vorliegende) Kombination Body plus 14-140 Objektiv bewerte, komme ich nicht umhin 2 Punkte abzuziehen. Die Kombi bleibt unter ihren Möglichkeiten, da die Komponenten m. E. nicht optimal abgestimmt sind.

UPDATE 29.12.2014

Wir haben die Kamera behalten und um einige Objektive mit Festbrennweite ergänzt. Nach ca. 5000 Bildern habe ich die Entscheidung bisher nicht bereut. Es ist wichtig in der richtigen Situation das richtige Objektiv zu wählen und mit dem Zoomobjektiv möglichst den elektronischen Verschluss zu nutzen. Ich habe jedenfalls gelernt mich mit der "Shutter Shock"-Problematik zu arrangieren (auch wenn ich natürlich gut darauf verzichten könnte).

Mit den sehr kompakten und lichtstarken Festbrennweiten sind uns bei wenig Licht und ohne Blitz sehr stimmungsvolle und scharfe Bilder gelungen. Das hat allerdings einige Übung gebraucht und auch der Ausschuss war zunächst hoch. Das Problem ist, dass der Autofocus im Automatikmodus oft nicht exakt den gewünschten Bereich "ins Visier" nimmt. Bei einer Blende von z.B. 1,7 ist die Tiefenschärfe sehr gering und ein Bild misslingt schnell, wenn der Fokus nicht genau richtig "sitzt". Hier habe ich die Funktion "AF+MF" schätzen gelernt, bei der man den Fokus manuell überprüfen bzw. korrigieren kann. Auch die "AF/AE Lock"-Taste ist dafür hilfreich. Beim Filmen mit lichtstarkem Objektiv bei schlechten Lichtverhältnissen habe ich den Dreh noch nicht raus. Hier gibt es ständig störende Unschärfen.

Diese kleinen Festbrennweiten besitzen im Gegensatz zu den Kit-Objektiven wie dem 14-140mm in der Regel keinen Bildstabilisator, weshalb man die Kamera sehr ruhig halten muss (auch dies musste ich mir erst wieder bewusst machen und üben). Ein Stabilisator in der Kamera kann da natürlich helfen. Leider hat die G6 keinen.

Aufgrund meiner bisherigen Ergebnisse habe ich den maximalen ISO-Wert auf 1600 festgelegt. Danach verschlechtern sich die Bilder überproportional. Mit Glück können auch bei ISO 3200 noch ansehnliche Fotos gelingen. Mir gehen dabei jedoch schon zu viele Details verloren und je nach Motiv kann das Rauschen sehr auffällig werden.

Leider passiert es mir immer wieder, dass ich beim Fotografieren versehentlich einige Einstellungen verstelle. Besonders störend ist dies im Falle des Weißabgleichs, da dieser das (JPEG-) Ergebnis erheblich beeinflusst. Die Tasten sollten etwas mehr Widerstand bieten. Inzwischen überprüfe ich die Einstellung regelmäßig, trotzdem habe ich es heute erst wieder nach mehreren Fotos gemerkt.

Nach wie vor bin ich begeistert von der Kompaktheit des MFT-Systems. Die Kamera und inzwischen 4 Objektive, Mikrofon und weiteres Zubehör passen in eine wirklich handliche Tasche.

Obwohl ich durchaus die Neigung habe, meine Bewertung auf 4 Punkte zu erhöhen, bleibe ich doch bei meiner alten Bewertung. Die besten (und meisten!) Bilder habe ich mit den Festbrennweiten gemacht. Das Kit-Objektiv kommt nur unter bestimmten Bedingungen zum Einsatz. Das liegt maßgeblich an der beschriebenen "Shutter-Shock"-Problematik.

UPDATE 13.2.15

Nachdem wir die Kamera jetzt einige Zeit in Benutzung haben, ist es Zeit für ein weiteres Update. Sehr zufrieden bin ich mit dem 14-140 Objektiv wenn wir bei schönem Wetter draußen unterwegs sind und mit Verschlusszeiten <1/500 fotografieren können. Dann vereint dieses Objektiv einen sehr praktischen Brennweiten-Bereich, einen rasanten Autofocus, gute Bildqualität, und Videoeigenschaften mit kompakter Bauweise.

Verbesserungspotential sehe ich noch in Bezug auf die Leistungen der Kamera bei Kunstlicht. Mit fehlender Übung oder falschen Einstellungen sind die Probleme m.E. nicht mehr erklärbar. Farbsättigung, -ton und Weißabgleich schwanken zu sehr, z.B. in Abhängigkeit von den ISO-Einstellungen (komplett andere Darstellung bei identischem Motiv). Obwohl wir fast ausschließlich in den gleichen Räumen mit immer der gleichen Beleuchtung fotografieren, bekomme ich keine Einstellung hin, die zu verlässlichen Ergebnissen (d.h. eine Bildreihe mit identischer, gewünschter Farbdarstellung) führt. Auch den (internen) Blitz finde ich schwierig zu handhaben hinsichtlich Helligkeit, Weißabgleich und Farbton/-sättigung. Eine Stärke des Blitzes ist der geringe Schattenwurf. Es gelingen durchaus sehr gute Fotos und im großen und ganzen bin ich mit der Kamera zufrieden. Man muss jedoch sagen, dass die Kamera anspruchsvoller ist als unsere alte EOS 600D. Die Farbdarstellung und Helligkeit in Innenräumen hat die Canon insgesamt besser hinbekommen. Auch der Automatikmodus war besser und insgesamt der Ausschuss geringer, weshalb meine Frau mit der G6 noch nicht so richtig warm geworden ist und manchmal der Canon nachtrauert (wobei sie auch die Vorteile anerkennt). Die G6 macht tolle Fotos - wenn man sich mit ihr beschäftigt und insbesondere unter weniger optimalen Bedingungen die richtigen Einstellungen wählt.
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am 2. Mai 2014
Als ich vor ein paar Jahren auf der Kölner Photokina die Anfänge des MFT-Systems miterlebt habe, hielt ich das System für eine ziemliche Totgeburt. Die Digitalen Spiegelreflexkameras waren gerade dabei, immer billiger und vor allem immer besser zu werden. Was tat ich also? Ich kaufte mir eine Nikon DSLR. Und vergaß nicht, kräftig über die Panasonic MFT's zu lächeln.

Mittlerweile habe ich dieses Lächeln vollständig aufgegeben, bin ich doch nun - neben der DSLR - stolzer (!) Besitzer der G6.
Meine ersten Fotos habe ich mit dem 14-42er Kit Objektiv gemacht. Da war dann zum ersten Mal dieser WOW-Effekt, denn so schöne Fotos hätte ich dem System nicht zugetraut. Das Objektiv macht auch nicht den allerwertigsten Eindruck, denn es wiegt so gut wie nichts und hat auch noch ein Kunststoffbajonett. Doch die Werte der kleinen Linse liegen in ihrem Inneren verborgen. Schöne, klare Fotos mit angenehmen Farben. Ich war und bin begeistert.

Dem Härtetest habe ich der G6 dann unterzogen, als ich ihr das Sigma 30 mm Objektiv gegönnt habe. Denn diese Festbrennweite sollte Sensor und Elektronik der G6 auf die Probe stellen. Erwartet habe ich schon schöne Fotos, aber was ich bekommen habe, ist viel mehr: Superscharfe Bilder, die Details zeigen, die ich so nicht erwartet hätte. Ich habe Löwenzahn fotografiert und hatte plötzlich alle Fasern dieser Pusteblumen-Schirmchen auf dem Monitor. Und das geht nicht nur im Nahbereich so.

Nach diesen Erfahrungen ziehe ich vor der G6 wirklich den Hut. Die kleine Kamera hat inzwischen eine derart hohe Qualität erreicht, die mich dazu bringt, meine DSLR ein ums andere Mal im Schrank zu lassen und mit der kleinen, aber feinen Ausrüstung rauszugehen. Ich nehme sie gern mit und möglichst auch immer, denn sie ist ja in der Tat keine Belastung. Wer sie einmal in der Hand gehalten hat und aus dem DSLR-Lager kommt, wird ihr nicht viel zutrauen, sollte sich aber von den positiven Rezensionen und dem, was ich gerade hier schreibe überzeugen lassen.

Zu der überragenden Qualität (bis zu etwa ISO 1600) kommt eine wirklich überzeugende Ausstattung. Hier habe ich wirklich die Wahl: will ich als Fotoamateur alles per Hand einstellen oder überlasse ich der Kamera die vollautomatische Erstellung meiner Bilder. Beides erzeugt Klasse Fotos. Nehme ich das große Display oder den Sucher? Beides ist mehr als brauchbar, das klappbare Display hätte ich bei meiner DSLR gern gehabt!

Alles in Allem werde ich dieses System in Zukunft sicherlich weiter ausbauen. Und: die nächste Photokina kommt bestimmt. In diesem Herbst? Dann werde ich mal an den Panasonic Stand gehen. Aber mein Lächeln hat diesmal eine ganz andere Bedeutung...

Zusammengefasst: Kaufen, hier macht man alles richtig :-)
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am 15. Januar 2015
Ich benutze die Lumix G6 vor allem für Videos auf meinen Reisen, sehr häufig mit dem Lumix G F4,0-5,6/ 100-300 mm, meistens jedoch mit dem 14-140 mm. Beide Objektive haben keine Stativschelle, so dass ich das Stativ am Gehäuseboden befestige. Bei einer dreimonatigen Neuseelandtour fiel die Kamera nach der Hälfte der Zeit komplett aus. Als ich mir in einer Fachwerkstatt Hilfe holen wollte, sah der beratende Mechaniker, dass ich unter der Kamera eine Wechselplatte befestigt hatte. Er erklärte mir, dass das Problem in seiner Praxis häufig auftauche. Der Kameraboden der G6 sei durch den Zug des Objektives so belastet, dass sich im Boden Mikrorisse bildeten. Diese setzten sich in die darauf befestigte Elektronik fort, dass diese komplett ausfiele.
Die Kamera war zu diesem Zeitpunkt 9 Monate alt. Ich hatte sie bei Amazon gekauft, dort schickte ich sie als Gewährleistungsfall ein. Sie schickten sie an ihre Vertragswerkstatt Geißler weiter. Einen Monat hörte ich nichts von der Kamera, bis ich mehrfach bei Geißler nachhakte. Dort teilte man mir mit, dass eine Platine der Elektronik defekt sei. Das Ersatzteil sei aber nicht lieferbar, so dass man mir keinen Termin für die Reparatur nennen konnte. Eine Woche darauf die gleiche Situation. Ich konnte zum Glück den kulanten Service von Amazon nutzen, die mir eine Ersatzkamera zusagten.
Offensichtlich ist das Plastik-Gehäuse der G6 für die Belastung auf dem Stativ zu schwach.
Zu empfehlen ist die Stativschelle von Rösch . Die Tatsache, dass auf der Webseite von Rösch kein Preis steht, hat mich bisher abgeschreckt. Ich habe jetzt nachgefragt, und meine Befürchtungen waren sicher nicht unbegründet. Andererseits war es selbst mit Stativ kaum möglich, brauchbare Aufnahmen auf große Entfernung zu bekommen, da das Tele_Objektiv auf dem Kugelkopf nachsackte und die Kamera wie wild zitterte. (Stativ und Kugelkopf waren keine billigen!)
Ansonsten kann ich mich nur den Aussagen hier über die Kamera anschließen. Optimal für Video. Laufend verstelle ich unbeabsichtigt die Einstellungen. Der Druckpunkt des Auslösers ist für mich zu schwammig, so dass bei mir viele Aufnahmen verwackeln. Ich möchte an diese Stelle keine Diskussion über Kameras, Systeme und Marken lostreten, sondern nur meine ganz privaten Erfahrungen mitteilen.
Die aktuelle Diskussion im Lumix-Forum zeigt, wie anfällig das Gehäuse ist!
Mittlerweile fotografiere ich mit der GH3. Das Gehäuse macht einen stabileren Eindruck.
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am 16. Juni 2013
Ich fotografiere nun seit knapp 3 Jahren. Angefangen habe ich mit einer Canon 1100D, bin dann auf eine Sony SLT A57 umgestiegen und bin dann mit einer Olympus OM-D bei den Spiegellosen gelandet und verfolge seitdem aufmerksam deren Entwicklung.
Von einem Fachhändler konnte ich mir die Panasonic G6 nun mal einen Tag zum testen ausleihen und habe sie dabei genau unter die Lupe genommen. Logischerweise werde ich immer mal wieder Vergleiche zu meiner OM-D mit heranziehen.

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+++++ VERARBEITUNG / GEHÄUSE +++++

Wenn man die Kamera in die Hand nimmt ist man erst einmal überrascht wie leicht sie ist, da man vom reinen Anblick her doch etwas schwereres erwarten würde. Im ersten Moment wirkt sie dadurch etwas billig, da sie vollständig aus Kunststoff ist. Wenn man aber etwas genauer hinschaut sieht man man, dass die Kamera sauber verarbeitet ist. Die Tasten und der Auslöser haben einen angenehmen Druckpunkt und das schwenkbare Display lässt sich super bewegen. Das Einstellrad auf der Rückseite ist nur etwas schwergängig und lässt sich nicht ganz so flüssig bewegen. Die Wippe an der Oberseite fühlt sich zum Einstellen von Parametern etwas schwammig an, hat aber den Vorteil, das man mit ihr beim Filmen flüssig zoomen kann(mit Powerzoom-Objektiv). An diese Dinge gewöhnt man sich aber in der Regel schnell, so dass sie einem nach kurzer Zeit nicht mehr auffallen.

Meine kritischen Worte rühren wahrscheinlich eher daher, dass ich von der Olympus OM-D etwas verwöhnt bin, allerdings ist die auch etwas teurer. Insgesamt ist die Panasonic G6 für den Preis sehr gut verarbeitet.

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++++++ HANDLING / ERGONOMIE ++++++

Durch den ausgeformten und gummierten Griff liegt die Kamera hervorragend in der Hand und alle Tasten und Knöpfe sind sehr gut erreichtbar. Es kann allerdings passieren dass man unbeabsichtigt die Disp-Taste betätigt, da diese sehr nah an der Daumenmulde liegt. Auch ist der Abstand zwischen der Griffmulde und dem Objektiv, im Vergleich zur G5, kleiner geworden. Ich hatte damit keine Probleme, aber Menschen mit großen Händen konnten da mit dem Objektiv ins Gehege kommen. Also lieber vorher mal im Fachmarkt ausprobieren.
Da insgesamt fünf Tasten auf der Rückseite mit einer beliebigen Funktion belegbar sind, hat man wirklich alle Funktionen, die man häufig benutzt, auf irgend einer Taste. So ist ein blitzschnelles einstellen von Parametern möglich und es entsteht ein wunderbarer Workflow. Das bekommt man bei anderen Herstellern erst bei Kameras im Bereich von über 1000 EUR geboten. Durch den elektronischen Sucher muss man für die Einstellungen noch nicht mal auf das Display schauen.

Insgesamt fand ich das Handling und den Workflow beim Fotografieren einfach nur PERFEKT und hat mir nochmal deutlich besser gefallen als bei meiner Olympus OM-D. Die Tasten die zum Einstellen bestimmer Parameter gedrückt werden müssen sind genau richtig gewählt. Ich hatte nie das Gefühl, dass es mir anderes besser gefallen hätte. Was das angeht bin ich normalerweise sehr penibel und finde sonst an jeder Kamera etwas was beim Handling anders besser gewesen wäre, aber nicht bei der G6. Allerdings muss ich zugeben, dass der man durch die Fülle an Funktionen, Tasten und Einstellmöglickeiten zu Beginn etwas überfordert sein könnte. Wenn man sich aber einmal reingearbeitet hat flutscht es!

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++++++ AUSSTATTUNG / KONFIGURIERBARKEIT ++++++

>Funktionsumfang:
Hier kann die Panasonic G6 ganz groß auftrumpfen. Sie bietet den zurzeit besten Funktionsumfang in diesem Preissegment. Es gibt rein gar nicht was mir gefehlt hat. Sie hat absolut alles was mir an der OM-D noch fehlt. Ich möchte hier jetzt keine elend lange Aufzählung machen, aber die Panasonic G6 stellt in Sachen Funktionsumfang und Konfigurierbarkeit zurzeit jeden direkten Konkurrenten in den Schatten. Natürlich leidet dadurch etwas die Übersichtlichkeit des Menüs, was sich aber kaum verhindern lässt. Ich habe allerdings lieber ein unübersichtliches und volles Menü als ein übersichtliches und spärliches. Nach einer Weile hat man sich da schon eingearbeitet und findet zielsicher den gesuchten Menüpunkt.

>Sucher:
Neben den inneren Werten zählen natürlich auch die äußeren. Der Sucher löst mit 1,44 Mio. Pixeln auf und liefert durch OLED-Technik eine kontrastreiches Bild. Mit einer Suchervergrößerung von 0,7x ist er sehr groß. Die Austrittspupille beträgt dagegen nur 17,5mm, was es für Brillenträger, wie mich, schwer macht das komplette Sucherbild zu erfassen. Ohne die Augen zu bewegen bleiben die Ecken außerhalb des Blickfeldes, was zu Beginn etwas anstengend ist. Man gewöhnt sich nach einer Weile daran, dennoch sollten sich alle Brillenträger den Sucher erst einmal im Fachmarkt selber anschauen.
Die Umschaltung erfolgt per Tastendruck oder automatisch durch den Augensensor, dessen Empfindlichkeit sich sogar verändern lässt.

>Display:
Das Display löst mit 1.040.000 Pixeln sehr fein auf und hat eine Touchfunktion. Diese wirkt nicht so aufgesetzt wie bei der Olympus OM-D, sondern wurde super integriert. So lassen sich alle Einstellung auch sehr gut per Fingerzeig vornehmen. Dass sich das Display auch noch schwenken lässt ist ein tolles Extra und deutlich flexibler als eine Klappfunktion.
Ein besonders geniales Feature ist, dass man durch den Sucher schauen kann und dabei mit dem Finger auf dem Touchscreen den Fokuspunkt verschieben kann. So ist die Touchfokussierung auch zu gebrauchen, wenn es zu hell ist um auf dem Display etwas zu erkennen - Klasse!

Insgesamt bietet die Panasonic G6 eine Ausstattung, die kaum Wünsche offen lässt. Nur eine Funktion konnte ich einfach nicht finden – die Einstellung der Rauschunterdrückung. Vielleicht kann kann mir mal noch jemand sagen wo man die findet, denn ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass es so etwas nicht gibt.
Wen es genau interessiert was die G6 so alles kann und was nicht, der sollte sich einfach mal das Handbuch auf der Panasonic-Homepage herunterladen.

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++++++ AUTOFOKUS / GESCHWINDIGKEIT ++++++

Der Autofokus arbeitet mit einer Bildabtastfrequenz von 240 Hz. Bei meiner OM-D sind es nur 120 Hz. Ob der Autofokus dadurch deutlich schneller ist möchte ich jetzt nicht sagen, da ich mit meinen Methoden einfach keinen Unterschied feststellen konnte. Was aber sicher ist, ist dass die Panasonic G6 die spiegellose Konkurrenz von Sony und Fujifilm locker abhängt und auch die meisten Spiegelreflexkameras hinter sich lässt.
Allerdings muss man natürlich bedenken, dass man es hier mit einem Kontrastautofokus zu tun hat, der viele Vorteile hat, aber eben auch ein paar Nachteile. So wird z.B. nicht die Entfernung zum Motiv gemessen und es kann durchaus passieren, dass man den Hintergrund fokussiert obwohl man das gar nicht wollte. Deshalb ist die Einstellung des richtigen AF-Feldes besonders wichtig. Zum Glück hat man hier viele Möglichkeiten. Neben Gesichtserkennung und dem kompletten AF-Feld kann man auch nur ein Feld auswählen. Dieses lässt sich in der Größe in 4 Stufen anpassen und frei im Bildausschnitt bewegen. Außerdem kann man auch direkt auf einen bestimmten Punkt fokussieren, womit extrem präzises Scharfstellen möglich ist.

Was mir besonderes positiv aufgefallen ist, ist die kurze Einschaltedauer. Nur knapp 1 Sek. und die Kamera ist bereit. Dagegen ist meine OM-D geradezu lahm.
Auch die Serienbildgewindigkeit ist mit 7 Bildern/s(JPEG) und 6 Bildern/s(RAW) sehr gut. Besonders beeindruckend ist, dass sie im JPEG unbegrenzt lange so durchhält. Meine OM-D ist mit knapp 9 Bildern/s zwar etwas schneller, aber nach 15 Bildern hat sie ihre Grenze erreicht.

Man bekommt hier also einen rasanten Autofokus serviert, der alle Vorteile und Nachteile eines Kontrast-Autofokus mit sich bringt.

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++++++ BILDQUALITÄT / OBJEKTIV ++++++

Zuerst einmal zum Objektiv. Ich hatte die Version mit Lumix G F3,5-5,6/14-42mm, also die günstigste der Kit-Varianten. Das Objektiv ist sauber verarbeitet und der Fokus- und Zoomring drehen sich sehr geschmeidig. Von der Abbildungsleistung her ist es sicher nicht das Maß aller Dinge, aber insgesamt bietet es durchaus ordentliche Bildqualität und im Kit kostet es ja auch nur knapp 100 EUR.

Meine ersten Tests mit der Kamera zeigten scharfe Bilder. Vor allem bis ISO 1600 ist die Bildqualität klasse und auch ISO 3200 ist für Ausdrucke noch absolut super. Darüber wird es dann doch etwas Grenzwertig. ISO 6400 geht für kleinere Ausdrucke vielleicht gerade noch in Ordnung, aber darüber ist nur in absoluten Notfällen noch zu gebrauchen.
Um dem Test der Bildqualität mehr Aussagekraft zu geben bieten sich natürlich immer Vergleiche an. Deshalb habe ich vier mehr oder weniger direkte Konkurrenten zum Vergleich ausgesucht. Da ich weder alle Kameras besitze, noch Laborbedingungen habe, beziehe ich mich im weiteren auf Testaufnahmen von „imaging-resource.com“, „fotomagazin“ und "colorfoto". Dabei habe ich immer die Aufnahmen(JPEG) mit der niedrigsten Rauschunterdrückung und im Bereich von ISO 100-3200 miteinander verglichen.

############## Panasonic G6 vs. Olympus OM-D E-M5 ################

Gleiche Sensorgröße, gleiche Anzahl Megapixel und die Testaufnahmen wurden mit dem selben Objektiv gemacht. Also ein sehr fairer Vergleich. Die Olympus OM-D steht hier auch gleich stellvertretende für die Olympus E-PL5, E-P5 und E-PM5, da diese den selben Bildsensor benutzen.

>>> ISO 160(200) – 400

In diesem Bereich ist das Rauschen bei der G6 in der 100%-Ansicht deutlicher sichtbar als bei der OM-D. Auch ist die OM-D etwas schärfer und detailreicher. Der Unterschied ist allerdings recht gering.

>>> ISO 800 - 3200

Ab ISO 800 greift die Rauschunterdrückung(RU) bei der G6 sichtbar stärker ein, wodurch die Bilder ab hier weniger stark rauschen wie bei der OM-D. Das schlägt sich zwar negativ auf die Details nieder, aber weniger stark wie ich gedacht hätte. Die RU der Panasonic arbeitet also sehr gut. Die RU der OM-D reagiert hier etwas zurückhaltender und lässt mehr Details verschont. Insgesamt sind auch hier die Bilder der OM-D etwas schärfer und detailreicher.

Wenn auch nur knapp, kann sich die OM-D im MicroFourThird-Duell gegen die G6 durchsetzen.

################# Panasonic G6 vs. Sony NEX 6 ####################

Ein größerer Sensor, aber genauso viele Megapixel bietet die NEX 6. Das sollte sich im allgemeinen im Rausche niederschlagen.

>>> ISO 100(160) – 400

Hier zeigen die Bilder der G6 etwas mehr Rauschen, was aber nur in der 100%-Ansicht wirklich sichtbar ist. Auch wenn die beiden Kameras hier fast gleich auf sind hat mir die G6 etwas besser gefallen. Die Testaufnahmen waren ein klein wenig schärfer und detailreicher.

>>> ISO 800 – 3200

Durch die stärker werdende RU verliert die G6 ab ISO 800 an Boden. Die Testaufnahmen der NEX 6 haben mir ab hier durchweg etwas besser gefallen. Allerdings fällt der Unterschied wieder recht gering aus.

Insgesamt lässt sich hier kein klarer Sieger feststellen, was für die G6 schon bemerkenswert ist, da sie da sie einen 1/3 kleineren Bildsensor besitzt.

###################### Panasonic G6 vs. Samsung NX300 ######################

Einen größeren Sensor und 4 MP mehr bietet die NX300. Das klingt nach einem ziemlich unfairen Duell. Mal sehen was raus kommt.

>>> ISO 100(160) – 200

Hier spielt die NX300 die Vorteile die auf dem Papier stehen aus. Die Bilder sind detailreicher und zeichnen sich durch weniger Rauschen aus. Die Samsung NX300 liegt hier vorne.

>>> ISO 400-3200

Die NX300 rauscht auch in diesem Bereich sehr viel weniger. Das liegt aber an der sehr aggressiven RU, der sehr viele Details zum Opfer fallen. Selbst bei ISO 3200 ist kaum Rauschen erkennbar, aber eben auch kaum Details. Manch einer steht vielleicht auf solche blankpoliertem Bilder, mein Fall ist es aber nicht. Die RU der G6 arbeitet sehr viel zurückhaltender und lässt so viel mehr Details erhalten. Die Bilder der G6 sind hier klar besser.

Für mich ist hier die G6 der klare Sieger gegenüber der NX300.

#################### Panasonic G6 vs. Canon EOS 100D ######################

Ein Vergleich, der sich geradezu aufgrängt, denn immerhin nehmen sich die beiden von der Größe her kaum etwas. Die Canon ist, durch den Spiegel, nur etwas dicker und bietet den größeren Sensor mit zwei Megapixeln mehr. Auch preislich liegen sie recht nah zusammen. Die 100D steht auch gleich stellvertretend für die Canon 700D, die den selben Sensor benutzt.

>>> ISO 100(160) - 400

Die G6 ist hier deutlich schärfer, was aber auch an den unterschiedlichen Testobjektiven liegen kann. Allerdings sind die Bilder der G6 etwas detailreicher und die feine Zeichnung der Details gefällt mir wesentlich besser, als bei der 100D. Insgesamt rauschen die Bilder der 100D (in der 100%-Ansicht) sichtbar weniger, was aber in der Gesamtansicht kaum sichtbar ist.

>>> ISO 800

Die RU der G6 greift stärker ein, so das beim Rauschen kaum mehr Unterschiede zwischen den beiden Kameras auszumachen sind. Allerdings gefallen mir die Bilder der G6 in Sachen Details weiterhin besser.

>>> ISO 1600 - 3200

Bei der Canon 100D ist nun sogar schon ganz leichtes, aber unangenehmes Farbrauschen auszumachen. Bei der G6 ist davon keine Spur. In Sachen Schärfe und Details sind die Kamera nun gleichauf. Das Farbrauschen der 100D verschwindet wenn man die RU eine Stufe hochdreht.

Insgesamt bin ich sehr überrascht. Bis ISO 800 ist die G6 sichtbar besser und auch bei ISO 1600-3200 kann sie von der Canon 100D nur eingeholt, aber nicht überholt werden.

Die Panasonic G6 bietet insgesamt eine wirklich hervorragende Bildqualität, auch wenn sie sich im MFT-Duell der Olympus OM-D geschlagen geben muss. Gleichzeitig zeigt sie aber auch, dass sie es durchaus mit APS-C-Format Kameras aufnehmen kann.
Wer sich wirklich für die Kamera interessiert sollte sich vielleicht einfach selber mal ein Bild machen und die Testaufnahmen auf „imaging-resource.com“ oder anderen Quellen vergleichen.

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++++++++ FAZIT ++++++++

Die G6 ist wirklich die beste Panasonic-Kamera bisher und steht der größeren und teureren GH3 in kaum etwas nach. Vor allem die super Ausstattung und das tolle Handling wissen zu begeistern. Garniert wird das ganze mit einem rasanten Autofokus. Vor allem in Sachen Austattung und Handling kann ihr die spieglelose Konkurrenz kaum das Wasser reichen. Dazu ist sie zurzeit auch eine der günstigsten Spiegellosen mit integriertem Sucher. Deshalb müssen natürlich auch Abstiche gemacht werden. So ist die Verarbeitung zwar sehr gut, aber eben nicht ganz so hochwertig wie bei einer Sony NEX 6, Fujifilm X-E1 oder Olympus OM-D. In Sachen Bildqualität braucht sie sich aber vor keinem zu verstecken, denn die liegt auf hohem Niveau. Von mir gibt es also eine klare Kaufempfehlung.

Zum Abschluss für alle Freunde der harten Zahlen, meine abschließende Wertung:

Verarbeitung/Gehäuse >> 4,3 Sterne (12,5 %)
Handling/Ergonomie >> 4,9 Sterne (15 %)
Ausstattung/Konfigurierbarkeit >> 5,0 Sterne (15 %)
Autofokus/Geschwindigkeit >> 4,8 Sterne (12,5 %)
Bildqualität/Objektiv >> 4,5 Sterne (45 %)

GESAMT >> 4,6 Sterne <<

Hinweis: Die abschließende Wertung ist natürlich sehr subjektiv, da ich als Maßstab nur das nehmen kann was ich selber schon getestet habe. Testet die Kamera doch lieber selber, wenn ihr euch noch unsicher seid:
Verarbeitung/Handling/Ergonomie/AF --> Kamera im Fachmarkt ausprobieren
Ausstattung/Konfigurierbarkeit --------> Bedienungsanleitung herunterladen/Kamera im Fachmarkt ausprobieren
Bildqualität --------------------------> Testbilder vergleichen
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