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am 5. Juli 2013
Wenn es möglich wäre, würde ich 4,5 Sterne vergeben. Abzug muss ich für beworbene sekundäre Features ziehen, die nicht zufriedenstellend funktionieren und evtl. für andere kaufentscheidend sein könnten.

Rahmenbedingungen:
- 20m² Wohnzimmer
- 2 alte Heco Spirit 400 Front
- 1 Magnat Supreme 250 Center
- 2 Magnat Monitor Supreme 100 Surround
- 2 Harman Kardon S4 Surround hinten
- 1 downfire Subwoofer ca. 300 Watt dessen Hersteller ich vergessen habe
- WDTV Gen3 als Mediaplayer
- Samsung 50" Plasma Fernseher

Mit dem Receiver will ich eigentlich nur eins: FullHD Quellen sehen und mit optimalem Sound hören. Das kann er einwandfrei.

Der X2000 ersetzt meinen 9 Jahre alten Denon AVR-2105, der etwa identische Daten bei 7.1 hat. Sollte also kein Downgrade sein.
Kaufgründe für das Upgrade waren HDMI Eingänge (der alte hatte nur SVHS) und DTS-HD/Dolby True HD.

Anschlüsse:
Was ich vorher schon wusste, was aber trotzdem bei selber Preisklasse schade ist: Nur 2 optische Eingänge, keine digitalen Koaxialanschlüsse. Vorher gabs deutlich mehr Möglichkeiten.
Alte liebgewonnene Geräte wie Minidisk, CD-Player, DVD-Player usw. kann man nur noch begrenzt weiter betreiben (analog).
Außerdem kann man leider kein zweites Lautsprecherpaar mehr anschließen, der alte Receiver konnte zwischen A und B umschalten, um z.B. für Filme 7 Satelliten+Sub zu benutzen und für Musik 2 Hifi Frontlautsprecher. Die Endstufen wurden dazu bei 2-Kanal in Reihe geschaltet. Dafür gibt es jetzt eine zweite Zone, über die per Vorverstärker Signal in einen anderen Raum geschickt werden kann (an einen weiteren Verstärker). Wofür man das in der Preisklasse braucht ist mir aber nicht klar.
Die 6 hinteren HDMI Eingänge + 1 vorne sollten eigentlich genügen. Ich brauche nur einen für den WDTV und den Anschluss vorne gelegentlich fürs Notebook.

Einrichtung:
Nach dem man die übersichtlichen Buchsen hinten bedient hat, Fernseher eingeschaltet, kann man per Assistent den Receiver einrichten.
Das ist nach ca. 20 Minuten erledigt. Ein Assistent fragt alles wesentliche ab, hilft per Schaubild beim Anschluss der Lautsprecher sofern erforderlich.
Danach wird per Mikrofon der Raum eingemessen. Insgesamt werden 8 Hörpositionen gemessen. Das ist etwas nervig, aber unvermeidbar.
Hat bei mir sehr gut funktioniert. Korrigieren musste ich später nur den Subwoofer, der mir mit -2db zu leise war.

Sound:
Der Hammer. Ich war mit dem alten Receiver schon sehr zufrieden gewesen und hatte mit 0 Unterschiedenen bei meinen wenig beeindruckenden Lautsprechern gerechnet. Aber der Unterschied war so dermaßen gewaltig bei normalem DTS und DD5.1, glasklare Surroundeffekte aus allen Ecken, dass ich den Rest des Tages durch ca. 20 ältere Filme gezappt habe nur um die Unterschiede wirken zu lassen.
Das dürfte überwiegend der Raumoptimierung bei schlechten Bedingungen des Audyssey geschuldet sein, weil der alte Receiver eigentlich auch sehr ordentlich war.
Musik im 2.0 direkt Modus klingt sauber und klar wie vorher bis zum oberen Pegel, hier gabs keine Unterschiede.
Etwas schwach erscheint mir der Bass, trotz LFE+Main. Zumindest bei neutraler Einstellung. Den Subwoofer kann man natürlich nach oben hin aufdrehen. Aber die 4wege Front bleiben recht zurückhaltend.
Weiter kann ich das aufgrund meiner Ausrüstung nicht beurteilen, das können Profis besser. Testberichten nach soll der Receiver jedenfalls in der Preisklasse bis 650€ ganz oben sein (was für mich letztlich der Kaufgrund war).
Dolby TrueHD konnte ich mit ein paar MKV Quellen mit 5.1 testen. Nennenswerten Mehrwert zum kompromierten DTS-ES 6.1 Discrete habe ich aber nicht gehört.
DTS-HD MA kann der WDTV leider nicht als Passthrough, daher hierzu keine Aussage. Der DTS 5.1 Core wird aber astrein wiedergegeben.

Streaming:
Hier gibts den Punkt abzug. Immerhin wird das Feature beworben. USB habe ich noch nicht getestet. Auch Spotify, Lastfm etc. sind für mich bei meiner MP3 Sammlung sehr uninteressant.
Jedoch auf das Streaming per DLNA vom Rechner war ich sehr neugierig. Kurz: derzeit unbrauchbar. Das Steuern durch die Musiksammlung, wechseln von Ordnern dauert derart lange, auch wenn man nur einfach weiter eine Bildschirmseite in den Ordnern nach unten blättert, dass man nach kurzer Zeit die Lust verloren hat so weiter Musik zu hören.
Anfangs dachte ich einige Male das Gerät wäre abgestürzt weil keine Taste mehr reagiert hat nach einem Ordnerwechsel. Vermutlich ist die Prozessorleistung einfach zu schwach.
Mp3 selbst wird einwandfrei in allen Varianten abgespielt.
Mit dem Gerät kann man per DNLA auch Bilder anzeigen lassen. Das klappt leider nur sehr mittelmäßig. Bilder in niedriger Auflösung, Screenshots usw., sind teilweise extrem unscharf oder überhaupt nicht zu erkennen. Ob das mit der hochaufgelösten Urlaubssammlung besser funktioniert habe ich noch nicht getestet.
Internetradio funktioniert. Etwas träge, genauer habe ich noch nicht nachgeschaut.

Fernsehen:
Funktioniert sehr zufriedenstellend. Per Samsung Anynet+ (HDMI-CEC) können die vernetzten Geräte gesteuert werden, umschalten zwischen den Eingängen am Receiver funktioniert einwandfrei. Man muss nicht mehr über die AV-Taste die Eingänge wechseln. Das klappt auch umgekehrt über die Funktionen am Fernseher. Schaltet man den Receiver ab, werden automatisch auch alle anderen kompatiblen Geräte ausgeschaltet (TV, WDTV). Der Samsung erkennt auch den X2000 im HDMI-Netzwerk.
Was in meinem Fall leider nicht funktioniert ist der Audio-Rückkanal beim TV, was jedoch am älteren Fernseher liegt (Samsung Generation 5). Hier musste ich das optische SP/DIF Kabel anschließen und auf das OSD vom Receiver muss ich hier im TV-Modus verzichten. Für mich nicht weiter tragisch, da ich höchstens zur WM oder EM die TV Funktion benutze.
Upscaling, Bildoptimierungen etc. habe ich nicht weiter getestet, meiner Meinung nach eine überflüssige Funktion. Der WDTV liefert schon 1080p Deep Color und wenn man das Bild optimieren will macht man das besser direkt am Fernseher. Jeder Mediaplayer, Bluray- oder DVD-Player mit HDMI Ausgang (wenns sowas gibt) kann in der Regel selber Full HD ausgeben oder anderes Material hochskalieren. Und DVD ist ja eh Schnee von gestern bei heutigen Fernsehern.

Sonstiges:
Die Fernbedienung ist erfrischend übersichtlich. Beim alten Receiver habe ich gelegentlich aus Versehen den Testton aktiviert. Kommt super bei hoher Lautstärke im Film wenn man dann die Fernbedienung suchen muss. Dank HDMI-CEC kann man Fernseher ein- und ausschalten, die Eingänge durchschalten etc., sodass man eine Fernbedienung weniger in Griffweite braucht.
Per OSD-Info zeigt der Player übersichtlich die aktuelle Tonquelle, die Kanäle und welche Lautsprecher aktuell wie aktiv sind.
Tasten haben mehrere Funktionen, z.B. bei längerem Drücken der Movietaste kommt ein Menü in dem man die Tonmodi auswählen kann.
Über die Sleep-Funktion werden alle angeschlossenen HDMI Geräte nach 30-120 Minuten abgeschaltet.
Es gibt eine App für Android und iPhone. Leider nicht für Windows Phone. Damit kann man komfortabler und schneller als am Gerät durch die DNLA Bibliotheken navigieren und anschließend auf das Gerät streamen.
Die Bedienung der App auf Android fand ich aber nicht besonders überragend.
Die Eingänge können umbenannt werden. Also "MEDIA PLAYER" zu "WDTV". Nicht verwendete Eingänge kann man deaktivieren und ausblenden. Am besten geht das über das Web-Interface des Geräts.
Dort findet man auch alle anderen Einstellungen. Das Webinterface ist nur in Englisch. Mir egal, nur zur Info ;) Das OSD am TV ist Deutsch.
Ohne Fernbedienung kann man das Gerät quasi bis auf Eingänge und Laut/Leise nicht mehr bedienen.
Die alte Fernbedienung hatte fluoreszierende Tasten bei den wichtigsten Funktionen. Ist hier im Dunkeln bis man die Tasten auswendig kennt gewöhnungsbedürftig. Zumal "back/return" spiegelverkehrt zum Samsung TV ist.
Sicherheit: Es ist eigentlich Absurd so eine Thema bei Heimkino in Betracht zu ziehen, aber das Gerät ist immerhin ein Computer. Ein Computer der ferngesteuert werden kann.
Das Webinterface kann ohne Passwort abgerufen werden von jedem im selben Netzwerk (ohne weitere Maßnahmen). Man kann kein Passwort vergeben. Bei mir nicht weiter tragisch. Bei Familien kann man aber lustige Dinge damit machen um denjenigen der gerade vorm Fernseher hängt ordentlich zu erschrecken. Oder zu ärgern. Einfach mal ein paar ungemessene Inhalte in hoher Lautstärke streamen. Wer noch ein ungesichertes WLAN betreibt, wird damit sicher seine Freude haben.

Qualität / Optik:
Die Front sieht von weitem hochwertig aus. Ist aber nur Plastik Alu-Immitat. Könnte besser sein, aber ist anscheinend heute in der Preisklasse so.
Die Haptik der vorderen Drehregler ist in Ordnung.
Eine Klappe zur Abdeckung der vorderen Anschlüsse wäre schön gewesen. Optisch stören die Buchsen das Gesamtbild.

Als Fazit bin ich mit dem Kauf sehr zufrieden. Da ich eigentlich nur die HDMI Funktion und DTS-HD/Dolby TrueHD zusätzlich haben wollte, aber schon bei den Standardmodi deutlichen Mehrwert habe, ein absoluter Gewinn.
1010 Kommentare| 53 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
In dieser Rezension möchte ich euch einmal das aktuellste Mittelklassemodel von Denon, den AVR X2000 vorstellen. Auch hier habe ich mal wieder ein Video gedreht, allerdings reichen die 10 Minuten, die man hier zur Verfügung hat nicht ansatzweise aus, um alles Features und Funktionen zu zeigen, daher wird der Textteil diesmal wieder etwas ausführlicher, ich hoffe, dass dies für alle die wirklich an dem Gerät interessiert sind hilfreich ist. Wer sich nur einen kurzen Überblick verschaffen möchte, sollte einfach direkt zum Fazit springen.

Ich habe mir dieses Gerät zugelegt um mein bisheriges System zu ersetzen. Ich weiß gar nicht wie alt mein altes fünffach DVD-Wechsel 5.1 Komplettsystem von Panasonic mittlerweile ist, aber es ist alt. Mindestens 15 Jahre würde ich mal tippen. Davon ganz abgesehen, dass es klanglich nicht mehr wirklich viel hergibt ist es natürlich überhaupt nicht mehr auf der Höhe der Zeit. Keine HDMI-Anschlüsse, keine Netzwerkfunktionen, ja nicht mal mehr DVDs hat das Gerät gelesen, also musste dringend etwas neues her, zumal mein alter Röhrenfernseher mittlerweile auch durch einen Philips 6007er ersetzt wurde. Der hat ein Top Bild, und da ich großer Filmfan bin muss dazu natürlich auch ein entsprechendes Soundsystem her.

Der X2000 liefert alles was ich brauche: viele HDMI Kanäle, Netzwerkfunktionen, hohe Verarbeitunsqualität, sehr guten Klang, eine sehr gute Fernbedienung, ich bin nach den ersten Tagen sehr begeistert von dem Gerät und möchte meine Eindrücke hier teilen. Dazu gehe ich im folgenden auf die meiner Meinung nach wichtigsten oder coolsten Features ein. Auf die ganzen Tonformate etc. gehe ich nicht im Detail ein, die stehen ja alle schon in der Produktbeschreibung, aber der X2000 kann eigentlich alles was aktuell benötigt wird, Dolby True HD, DTS-HD, Dolby Pro Logic IIz, etc. pp.

Verarbeitungsqualität / Anschlüsse
Die Verarbeitung des Gerätes wirkt sehr wertig. Wenn der Receiver im Regal oder Schrank steht, macht er einen hübschen Eindruck, auch wenn er noch ein wenig edler wirken würde, wenn die Anschlüsse hinter einer Blende verschwinden würden. Die ganzen Knöpfe an der Front finde ich eigentlich überflüssig da man sie quasi nie benötigen wird, aber wenn man dann doch einmal die Fernbedienung verlegt haben sollte wird man dankbar sein, dass sie da sind, wobei man selbst in dem Fall den Receiver über App oder Laptop steuern kann, aber dazu später mehr.
Das Gerät verfügt über sieben HDMI Anschlüsse. Sechs davon auf der Rückseite, einer an der Front. Aber auch wer noch über ältere Geräte verfügt kann beruhigt sein, es gibt zahlreiche Anschlussmöglichkeiten für ältere analoge Geräte die noch nicht HDMIfähig sind. Im Video sieht man das genauer, da ich diese Anschlüsse nicht benötige, kann ich da auch nicht so viel zu sagen. Es gibt einen HDMI Ausgang, was in dieser Preisklasse ganz normal ist, und einen Anschluss für Subwoofer.
Möchte man den Receiver in ein Netzwerk einbinden, muss man dies via Kabel tun. Ich vermute mal, dass dies in dieser Preisklasse auch noch normal ist, hier würde ich mir allerdings dringend ein WLAN Modul wünschen. Kabel sind nicht mehr wirklich zeitgemäß, aber vlt. findet man das ja in den hochpreisigeren Modellen oder es wird in ein bis zwei Jahren Standard sein.
Der Receiver ist ein 7.1 Receiver. Sprich man kann entweder wirklich ein 7.1 System daraus machen, oder aber, so wie ich es getan habe ein 5.1 System in einem Raum und dann noch zwei extra Lautsprecher anschließen um in einem anderen Raum, z.B. Schlafzimmer oder Küche eine sogenannte “Zweite Zone” einzurichten. Da der Receiver über zwei Endstufen verfügt können in beiden Zonen unterschiedliche Quellen wiedergegeben werden, etwa im Wohnzimmer BluRay und in der Küche Internetradio. Oder auch in beiden Räumen das gleiche, was ganz nett ist, falls man sich viel zwischen beiden Räumen hin und her bewegen muss.
Jeder Kanal wird mit 150 Watt angesteuert und wird vor allen Dingen auch von zwei Transitoren bedient und nicht etwa von Chips wie man es von billigeren Modellen anderer Hersteller kennt.

Einrichtung / Einmessung
Schließt man den Receiver das erste mal an, muss man im Prinzip nur den Fernseher mit dem Receiver per HDMI verbinden und den Receiver dann mit Strom versorgen. Im Anschluss führt einen ein Guide auf dem Fernseher durch die komplette Einrichtung, es wird einem gesagt wann man welchen Lautsprecher anzuschließen hat, das Netzwerk wird konfiguriert etc. pp.
Mittels des mitgelieferten Audyssey-Mikrofons kann man dann den Receiver an den Raum anpassen, in dem er aufgestellt ist, um ein optimales Klangerlebnis zu erreich.
Dabei misst der Receiver bis zu 8 Positionen, wobei ich empfehlen würde, nur so viele Hörpositionen zu messen, wie man auch wirklich benötigt, da dass Ergebnis sonst schlechter wird.
Das ganze dauert ca. 15 Minuten und man sollte für Ruhe im Raum sorgen. Jeder Lautsprecher, inklusive Subwoofer sendet kurz ein paar Geräusche und mittels des Mikrofons werden Entfernung, Lautstärke und Qualität gemessen, und im Anschluss korrigiert der Receiver die entsprechenden Werte automatisch, wobei man auch später alles manuell nachstellen kann.
Mir war z.b. der Bass etwas zu schwach, also habe ich ihn noch etwas erhöht. Wobei ich es hier sehr ungewohnt finde, dass man den Bass nicht per Fernbedienung direkt einstellen kann, bei meinem Uraltsystem ging das. Aber das System hier sollte man wohl wirklich einmal perfekt einstellen und dann möglichst nicht mehr viel dran rumfummeln.

Multimediafunktionen
Multimedia ist eine der großen Stärken des X2000. Und es sind auch überwiegend sinnvolle und positive Multimediafuntkionen. Man kennt das ja von Fernseher, die haben teilweise auch sehr viel Mutlimediaschnickschnack den man aber zu 99% gar nicht benutzt, oftmals nutzt man ja selbst bei 3D Fernsehern die 3D Funktion nur selten. Natürlich gibt es sowas beim X2000 auch (z.B. werden wohl nur sehr wenige Menschen ihre Bilder bei FlickR über den Receiver am Fernseher anschauen) aber für mich persönlich ist das meiste sehr sinnvoll und nützlich. Die wichtigsten Multimediafeatures sind für mich:

- Internetradio: Für mich sehr schön, da ich meinen Lieblingsradiosender aus meiner Heimat hier in Göttingen nicht hören kann. Bisher musste ich immer umständlich via Smartphone App über Bluetoothlautsprecher alles koppeln und verbinden und starten und das hing dann immer und ging mal, ging nicht – sprich sehr doof und kompliziert. Jetzt drücke ich einfach eine Taste auf der Fernbedienung des Receivers und schön höre ich Deltaradio. Und im Display des Receivers wird zusätzlich noch der aktuell gespielte Titel angezeigt – sehr cool.
Insgesamt kann man drei Lieblingsradiosender speichern, was man auch tun sollte, da es sehr umständlich ist, sie jedesmal wieder manuell einzugeben.

- Spotify / Last.FM: Last.FM nutze ich nicht, aber ich habe einen Premiumaccount bei Spotify. Nachdem man dem Receiver seine Nutzerdaten verraten hat, kann man seinen Spotify Account dann auch mittels Receiver nutzen. Das ist zwar nicht annähernd so komfortabel wie am PC oder per Smartphone App aber man kann sehr bequem seine Wiedergabelisten wiedergeben, sofern man nicht mehrere hundert davon hat. Das funktioniert dann sehr gut und störungsfrei und man kann auch direkt über die Fernbedienung die Tracks vor und zurückgehen. Einfach am PC seine Lieblingslieder in einer Playlist speichern und dann bei Bedarf per Receiver auch ohne PC abspielen.

- Airplay: Bei iTunes kann man einfach den Denon als Ausgabegerät auswählen und schon läuft die Musik die iTunes vom PC abspielt über die Lautsprecher des Receivers. Genau so funktioniert es bei iPhone oder iPad. Ich hatte das Problem dass es direkt nach Einrichtung des Receivers ging und dann nicht mehr und das Airplaysymbol bei iTunes einfach nicht wieder auftauchte. Ich habe dann ein wenig gegooglet und bin auf die Hilfeseiten von Denon gestoßen und nachdem ich alles gemacht habe was dort stand, funktionierte das Airplay auch wieder. Ab und zu hackt es manchmal, was ich seltsam finde, weil die Wiedergabe von Internetradio absolut problemlos funktioniert.

- DLNA / Medien Server. Apple hat Airplay, alle anderen haben DLNA als Standard. Im Prinzip soll DLNA das gleiche können. Musikwiedergabe vom PC klappt auch sehr gut, Fotowiedergabe auch, nur leider war es mir bisher noch nicht möglich über den Medien Server Filme vom Rechner direkt per Stream über den Receiver auf dem Fernseher abzuspielen. Wenn ich noch raus finde wie bzw. ob das das geht, bin ich wirklich rundum mit diesem Receiver zufrieden.

Fernbedienung
Jeder der schon mal einen hochwertigen Receiver hatte oder jemanden kennt der einen hatte kennt bestimmt diese riesigen Fernbedienungen mit zig Tasten wo kein Mensch weiß welche Taste wofür ist. Meine Eltern haben einen richtig teuren, mittlerweile auch schon in die Jahre gekommenen Yamaha Receiver. Ich bin eigentlich sehr technikaffin, aber mit dieser Fernbedienung bin ich nie wirklich klar gekommen. Laut / leise ging da. Manchmal.
Dagegen ist die Fernbedienung die Denon seinen aktuellen Geräte beilegt eine absolute Wohltat. Es gibt nicht wirklich viele Tasten, alles ist sehr überschaubar, funktional und vor allen Dingen sehr intuitiv. Jede Taste macht genau das was sie soll. Man kann bequem die zwei Zonen steuern, man kann schnell jeden Eingang ansteuern, man kann bequem seine Lieblingsradiosender aufrufen, man kann laut und leise machen, bequem zwischen den verschiedenen Soundmodi umschalten und hat noch die üblichen Tasten um sich durch Menues zu steuern. Das wars im wesentlichen. Kein unnötiger Schnacknschnack, alles sehr gut überschaubar. Die Tastatur ist groß, aber nicht riesengroß und macht auch optisch was her. Im Vergleich zum Vorjahresmodel wurde das Material verbessert. Es ist jetzt matt und man sieht keinerlei Fingerabdrücke mehr. Gerade in Hinblick auf die Multimediafunktionen ist eine gute, brauchbare Fernbedienung Gold wert.

Smartphoneapp / Webinterface
Heutzutage gibt es ja für alles eine App, so auch beim Denon AVR X2000. Mit dieser App kann man den Receiver bequem per Smartphone steuern. Zwar lassen sich die meisten Funktionen besser direkt per Fernbedienung bedienen, aber gerade viele der Multimediafunktionen sind per App deutlich komfortabler einstellbar.
Sehr schön ist auch das Webinterface. Im Setup des Receivers kann man unter Netzwerkeinstellungen schauen welche IP Adresse der Receiver hat. Gibt man diese IP dann im Webbrowser ein kann man den Receiver zum einen per Browser steuern, vor allem aber kann man komplett jedes Detail das man am Receiver konfigurieren kann (und wenn man will kann man ne Menge konfigurieren) per Browser einstellen. Das ist natürlich viel komfortabler als über die Tastatur wobei man sagen muss, dass das OSD (On Screen Display) des Receivers trotzdem relativ schick und sehr übersichtlich gestaltet wurde. Aber mit Tastatur und Maus gehts natürlich trotzdem bequemer

Klang
All die tollen Feaatures nützen natürlich nichts, wenn der Receiver keinen guten, wenn nicht sogar herausragenden Klang hätte. Hier wird eine Objektive beurteilung für den Ottonormalanwender dann natürlich wieder schwierig, da die Klangqualität natürlich sehr stark von den Lautsprecher abhängt und ich als Ottonormalanwender bei der Klangqualität nicht zu sagen vermag, welchen Anteil am Klang die Lautsprecher haben und welchen den Receiver, zumindest nicht bis zum kleinsten Detail.
Bei mir läuft der Receiver wie schon erwähnt an einem Philips 6007 und als Lautsprecher nutze ich ein 5.1 Lautsprechersystem von Boston Accoustics, das A2310 HTS. Die Lautsprecher haben genau 150 Watt, was ideal zur Leistung des Verstärker passt, der jeden Kanal mit maximal 150 Watt bedient.

-Musik-
Konzertblurays eignen sich immer sehr gut, um die Soundqualität im Bereich Musik zu beurteilen, da sie einen optmierten 5.1 Sound liefern, während die meisten normalen CDs oder MP3 Downloads ja immer noch Stereo sind.
Eine BluRay an der man sehr gut die Klangqualität beurteilen kann ist z.b. Celine Dion – Live in Las Vegas. Man mag von Celine Dion und ihrer Musik ja halten was man mag, ihre Stimme ist auf jeden Fall herausragend und dieser Konzertmitschnitt unterstreicht das ganze noch einmal. Direkt im ersten Stück hört man am Anfang ein Glas zerspringen. Dies klingt so absolut kristallklar, als würde das Glas neben einem kaputt gehen. Schon der Applaus vorher erzeugt eine räumliche Atmosphäre und sorgt sofort für Stimmung. Bei Dions Stimme hört man jede Nuance, jedes leichte vibrieren, so als würde man ebenfalls im Konzert sitzen. Der Bass erzeugt so wie er vom Einmesssystem angepasst wurde eine angenehme Atmosphäre. Nicht zu wuchtig, nicht zu durchdringend, nicht zu sanft, sehr atmosphärisch. Wenn man nicht nur auf die Stimme sondern auch auf die Instrumente achtet hat man fast das Gefühl hören zu können wo diese auf der Bühne stehen. Sie sind eindeutig zu identifizieren und auch der Applaus am Ende der Lieder wird nicht zu einem undurchdringbaren Einheitsbrei sondern ist klar und differenziert.

Ebenfalls ein stimmliches Wunderkind ist Adele. Live at Royal Albert Hall aus dem Jahr 2011 ist ein ca. 90 minütiger Livemitschnitt ihres Auftritts dort. Hier kann ich wirklich jedem nur raten die 20€ für die BluRay auszugeben, gerade mit diesem tollen Receiver. Auch Adeles Stimme klingt glasklar. Wen sie Balladen singt klingt sie ja auch oftmals sehr bewegt und verletzlich, auch hier schaffen es Receiver und Lautsprecher jedes vibrieren und zittern der Stimmen gut abzubilden.
In eine ganz andere Richtung geht die BluRay von Tiesto – In Concert im Directors Cut. Hier wirds zunehmend elektrisch, der DJ Sound ist eine ganz andere Richtung als die beiden vorherigen Musiker. Hier ist eine ganz andere Klangkulisse vorhanden und der Denonreceiver schafft es auch diese zu erzeugen. Auch hier ist der Bass sehr gut und auf den Punkt. Nicht zu drückend und zu wuchtig aber immer präsent und sorgt hier wieder für eine ganz andere Atmosphäre. Der “Druck” den man braucht um ein gutes Elektrokonzert einzufangen ist für den X2000 kein Problem, auch wenn ich hier den Bass dann ein wenig hochgedreht habe. Insgesamt ist man einfach “drin” im Konzert.

Letztlich überzeugt selbst der Radioklang voll und ganz. Ich höre eigentlich Deltaradio per Webstream, die Übertragungsqualität ist dabei mit 128kps MP3 nicht wirklich hoch. Der X2000 hat einen Compressed Audio Restorer. Dieser soll die Qualität von datenreduzierten Material, wie es beim MP3 Codec ja nun mal der Fall ist verbessern. Ich weiß nicht wie es funktioniert, aber es scheint zu funktionieren. Der Klang ist sehr gut. Ich weiß nicht ob ihr das kennt, viele Radios und anlagen können das nicht, aber manche Anlagen erzeugen einen Radioklang, der sich einfach nur wohlig, gut, atmosphärisch anfühlt. Nicht zu klar, mit nicht zu viele Höhen, sondern insgesamt einfach sehr harmonisch. Die meisten Tracks die im Radio gespielt werden haben keinen hohen Dynamikumfang, aber selbst wenn man so einen mal hört, macht er ein gutes Bild.

-Film-
Letztlich ist dies ja ein Heimkinoreceiver, also sind die Surround- und die Dynamikleistungen im Filmbetrieb entscheidend. AUch hier bin ich wieder kein Experte, aber man hat ja so seine Lieblingsfilme bzw. Szenen bei denen man besonders an einem guten Klang interessiert ist. Früher zu DVD Zeiten war das bei mir Pearl Harbour. Als die Flugzeuge eingeflogen sind konnte man die Dolby Surround Fähigkeiten seiner Anlage eindrucksvoll unter Beweis stellen, damals war das ja durchaus noch etwas besonderes. Als BluRay habe ich den Film gar nicht, ich hätte ihn mittlerweile auch nur des Ton wegens. Beispielhaft möchte ich hier Avatar, Dredd und Skyfall herausgreifen.
Avatar ist durch und durch ein Film der auf technischer Seite glänzt, so auch im Tonbereich. Gerade in der Schlacht um den Baum am Ende geht es richtig zur Sache. Hier kann der X2000 seine Stärken voll ausspielen. Die vielen Surroundeffekte kommen immer exakt so wie sie sollen und alles ist gut verortbar. Sogar im Kampfgetümmel gehen Kleinigkeiten wie Schritte nicht unter. Der Receiver schafft hier eine gute Grundlage für Kampfgetümmel und -effekte und erlaubt dem Ohr dennoch jederzeit Besonderheiten rauszuhören.
Dredd ist ein Film der gerade zu geschaffen ist für Surroundeffekte. Wer die 2012 Version noch nciht kennt sollte sie sich dringend ansehen, viel viel besser als die Version mit Stallone. Die Szenerie spielt sich über weite Strecken in einem Hochhaus ab, in dem die zwei Dredds ihren Weg nach ganz oben machen müssen. Durch diese beengte räumliche Kulisse wimmelt es an jeder Ecke von Surroundeffekten und diese setzt der Receiver wunderbar um. Die dauerhafte bedrohliche, beengte Atmosphäre wird durch die Tonffekte sehr gut transportiert und man fühlt sich mitten ins Geschehen hineinversetzt.
Bei Skyfall ist speziell die Eröffnungssequenz herauszugreifen. Auch hier geht es unentwegt mit einer hohen Tondynamik zur Sache. Der Oscargewinner für den besten Ton 2013 sollte von Natur aus eine gute Referenz darstellen. Bei allen Filmen geht dass ich sie bevorzugt im Original gucke und meine alte Anlage hatte gerade bei Actionsequenzen Probleme die Sprache klar und verständlich vom Rest des Geschehens zu trennen. Beim X2000 kein Problem.
Letztlich möchte ich noch Fußball herausgreifen. Bei Sky hat man ja auch die Möglichkeit den Kommentator abzuschalten, wodurch sich die Stadionatmosphäre eindrucksvoll klanglich abbilden lässt. Wenn man dann ein wenig aufdreht sollte man sich im Idealfall fühlen als würde man mitten im Stadion sitzen und so ist es auch mit diesem Receiver. Der Stadionsound wird nicht zu einem Einheitsbrei, der einfach nur Laut und Verwaschen klingt, sondern zu einer stimmungsvollen Klangkulisse die sofort Stadionatmosphäre aufkommen lässt.

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FAZIT
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So, ich habe schon viel zu diesem Receiver geschrieben und ich könnte noch viel mehr schreiben, da es noch viele Aspekte gibt, dan man ansprechen könnte, wie etwa die sehr guten Videoeigenschaften des Receivers, der Eingangssignale auf 4k hochskalieren kann, usw. usf. Doch ich möchte es diesmal bei nur einem halben Roman belassen. Wie man vielleicht herausgelesen hat, bin ich sehr begeistert von dem Receiver, auch wenn er einige kleine Schwächen hat, die man noch verbessern könnte.
Da wäre z.B. das kabelgebundene Netzwerk, hier würde ich mir einen WLAN Adapter wünschen, ab Werk. Ich glaube man kann einen WLan Adapter nachkaufen, aber schöner wäre es, wenn er direkt integriert wäre. Die Airplay funktion hat mir schon so manches mal ärger gemacht und DLNA habe ich, zumindest filmmmäßig auch noch nicht so hinbekommen wie ich es mir in der Theorie vorstelle. Wobei ich nicht weiß ob meine Vorstellung wirklich so viel mit der Praxis zu tun. Das man einen iPod per USB anschließen kann mag ganz nützlich sein, in der Praxis wird man dieses Feature wohl selten nutzen und eher direkt per Airplay zugreifen. Auch die Steuerung bei den externen Diensten wie Spotify könnte komfortabler sein.
Ob ich wirklich möchte dass man den Bass per Fernbedienung per Tastendruck regeln kann weiß ich noch nicht. Ich bin's noch zu sehr von meiner alten Anlage gewohnt dass das geht, aber ich denke wenn alles optimal eingestellt ist, hat man gar nicht mehr so sehr das Verlangen, daran rum zu drehen.

Womit wir auch schon bei den zahlreichen positiven Aspekten wären. An vorderester Front steht da natürlich der Klang der sich in jeder Hinsicht sehr gut macht. Sowohl Musik wird sehr gut umgesetzt, auch bei schwiegen Vocalstücken macht der X2000 eine gute Figur, als auch bei MP3s die sehr gut verbessert werden. Auch beim Filmen sorgt der Receiver für eine gute Atmosphäre, hat mit hoher Dynamik kein Problem und im Surroundbetrieb kann man alle geräusche punktgenau verorten. Hier hat man wirklich das Gefühl im Kino zu Hause zu sitzen.
Das ganze ist das Ergebnis einer guten Einrichtung, die von einem Einmessen des Receivers auf den Raum in dem er steht abgeschlossen wird. Dies ist sehr einfach und für jeden Amateur problemlos machbar.
Die Multimediafunktionen sind toll, gerade das Internetradiofeature nutze ich quasi täglich.

Alles in allem hochwertiger Receiver auf der höhe der Zeit, mit vielen Anschlussmöglichkeiten und vielen größtenteils sinnvollen Features. Nicht zu überladen, wird auf Qualität gesetzt, 150 Watt pro Kanal und jeder Kanal wird über zwei Transistoren angesteuert. Der Klang ist schon bei geringer Lautstärke sehr gut und stimmungsvoll und legt natürlich nochmal zu, wenn man ein wenig aufdreht. Herausragend ist die Fernbedienung, die übersichtlich nur die wichtigsten Funktionen vereint, alles weitere kann man, wenn man will sogar bequem am Rechner per Webbrowser einstellen.
Sowohl meine Heimkino- als auch meine musikalischen Ansprüche erfüllt der X2000 voll und ganz. Er liefert mir zahlreiche Anschlussmöglichkeiten (7 HDMI Anschlüsse) und ich kann ihn perfekt auf meine räulimlichen Gegebenheiten einstellen. Von mir gibt es daher nur eine klare Empfehlung!
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am 18. Mai 2014
Erst einmal: Dies ist fast der einzige Reciever, der nicht so tief ist, dass er in keinen normalen TV Schrank mehr passt. Ich setze ihn zusammen mit Harman Kardon HKTS 16 5.1 ein an einem Samsung PS64F8590 und einem Mede8er MED1000X3D.
Da ich auf die Kopfhörerunterstützung angewiesen bin, suchte ich einen Reciever, der beides gleichzeitig kann; Lautsprecherausgabe und KH. Dies geht nur über die zweite Zone. Jedoch unterstützt der X2000 nur analoge Quellen an er 2. Zone. Der X3000 unterstützt zwar auch digitale Quellen - macht dann aber ein Downsizing auf der Zone 1. D.h. hört man mit KH auf Zone 2 dieselbe Quelle wie Zone 1, kommt das Soundsystem wegen "nur" Stereo nicht zur Geltung. Der X4000 bleibt an Zone 2 stumm, wenn digitale 5.1 Quellen ausgewählt werden.
D.h. eigentlich kann man nur wieder mit D/A Wandler arbeiten und den digitalen Ton an Zone 2 on Stereo zurückführen. Dann reicht auch der X2000.
Warum die KH Unterstützung durch die gängigen Hersteller wie Denon, Yamaha, Marantz oder Pioneer so vernachlässigt wird, verstehe ich nicht. Gerade einmal bei Onkyo habe ich einen Reciever gesehen, den man mit KH und Lautsprecher 5.1 System gleichzeitig anständig nutzen könnte - Kostet aber 2000 EUR und das Gerät ist so rießig, dass es nirgends mehr reinpasst.
Mein Ziel habe ich also am Ende mi dem X2000 so weit erreicht: Verbauter Reciever und bezahlbar.
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am 15. August 2014
Traumhafter AVR. Erfüllt alles was ich brauche und die alten Weisheiten aus den 80er-Jahren wie teuer ein Reciever sein muss und wie unglaublich die Klangqualität mit dem Preis steigt sind wirklich überholt.

Musik:
Ich höre fast nur FLAC Lossless komprimierte Musik in Stereo mit Klipsch RF62-II Lautsprechern. Tadellos! In einem nicht Akustik-optimierten Raum.

Filme:
Wie gesagt, Klipsch. 5.1 System dahinter. Sagenhaft. Selbst mit uralten Samsung Regalboxen die ich aus dem Keller mal zum Testen angeschlossen haben kann man einen Film "genießen". Für Musik wäre das allerdings etwas zu kläglich.

Alles in Allem:
Der AVR ist hervorragend für jedes Zuhause geeignet. Der geneigte interessierte Leser möge sich die einschlägigen Tests durchlesen um fundierte Messwerte zu erfahren die das oben genannte voll unterstützen.
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am 24. April 2014
Hallo,

was soll ich mich hier über technische Details und den Klang auslassen?
Mit Sicherheit bin ich auch ein User der erwartet, dass man bei Geräten die eine oder andere Macke hinnehmen muss.
Aber der X2000 ist einfach eine Offenbarung! Alles was man heutzutage an Konnektivität erwartet kann angeschlossen werden. Alle Endgeräte die man so hat (Kabelreceiver, Playstation, NAS, CD Player und Smartphones bzw. iPAD) können dem Denon ihre Signale schicken und der macht das Beste daraus. Egal ob mit DLNA, Airplay, WLAN oder LAN, alles wird angenommen und kommt zur Ausgabe. Kein "Sorry - aber ich bin mir zu Schade für dieses Format!"

Die Fernbedienung, die App und der Webzugriff unterstützen mich als Anwender so, wie es genau nötig ist. Kein zu wenig, kein zu viel! Selbst meine Freundin benutzt die schlüssige Fernbedienung, statt der Universalfernbedienung, die wir auch noch haben.

Die Möglichkeit eine 2. Zone zu betreiben, nutzen wir exessiv, nachdem wir noch 2 Funkboxen in der Küche bzw. dem Bad platziert haben. Es ist einfach toll, wie einfach das alles geht.

Ach ja. Der Klang ist im Vergleich zu meinem alten Yamaha nochmals deutlich besser geworden. Das Fernsehbild sieht nach wie vor sehr gut aus.

Fazit: Ich freue mich ihn zu haben. Eine gute Investition in Spaß und Freude!

Olu de Wig
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am 5. Januar 2016
Ich habe (wie viele andere auch) lange nach einem neuen Receiver gesucht, da mein alter Harman/Kardon nicht mehr auf der Höhe der Zeit war. Mit meiner Entscheidung für den Denon bin ich zufrieden. Technische Daten und andere Kommentare wurden hierzu schon genügend gemacht. Deswegen nur ein paar Punkte, die mir gefallen / nicht gefallen.

Das Gerät bringt genug Leistung für meine Boxen mit, hat guten Sound sowie ausreichend Anschlüsse und Einstellmöglichkeiten. Das Desing ist schlicht und elegant. Die Fernbedienung könnte ein paar mehr Optionen bieten. Die Navigation durch Internetradiosender könnte einfacher gestaltet sein. Hier wünsche ich mir, daß ich die gespeicherten Sender wie UKW-Sender mit der Hoch-Runter-Taste durchschalten kann.

Die Einstellungen lassen sich bequem über den TV erledigen und zu Not (wenn man schnell etwas ohne TV einstellen will) auch über das Display des Denon. Ab und an muss das Gerät vom Netz getrennt werden, wenn es sich aufgehangen hat oder einen HDMI-Eingang nicht durchschalten will. Aber jeder PC braucht mal einen Neustart.
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am 14. Februar 2014
Ich habe meinen alten Onkyo TX-DS 989 ersetzt, da dieser weder über eine Einmessautomatik noch HDMI-Anschlüsse
verfügt, was für einen Testsieger (mit THX-Ultra II Lizenz) zu damaliger Zeit nicht ungewöhnlich ist.
Nachdem alle Anschlüsse hergestellt waren, was mit den beigelegten Kabelbezeichnungen, die zudem auch farblich gekennzeichnet sind, sehr einfach war, ging es zum sehr gut beschrieben SetUp. Die Menüführung (auf deutsch) ist
sehr klar gegliedert und einfach nachvollziehbar. Also das Einmessmikrofon, welches auch über ein ausreichend langes Kabel verfügt (ca. 5m) auf den ersten Hörplatz gesetzt und die Einmessautomatik (Audyssey MultEQ-XT) in Gang gesetzt, weiter zum nächsten Hörplatz, bis alle Positionen (bis zu acht sind möglich) erfasst wurden und die Berechnung beginnen lassen.
Dann kam das große Erlebnis! Das 7.1 System von Teufel wurde optimal erkannt und eingestellt.
Ein hervorragender Klang der keinerlei, obwohl mögliche, Nachjustierung bedurfte.
Dann noch die schnell die Netzwerkverbindung eingerichtet und einige Internet-Sender abgerufen. Obwohl z.T. nur mit
geringen Auflösungen (mp3 mit 128 kbps) gesendet wird, ist durch den "Compressed Audio Restorer" eine erhebliche Klangverbesserung zu bemerken.
Selbst alte Stereo-Aufnahmen (bzw. auch einfacher Stereo-Ton vom Fernseher) werden mit ProLogic IIx zu einem echten Surround-Erlebnis.
Die Wiedergabe von 5.1.flac-Dateien ist unbeschreiblich und lässt sich ohne weiteres mit DTS vergleichen.
Die mitgelieferte Fernbedienung ermöglicht eine übersichtliche und komfortable Bedienung. Qualitativ verdient sie sich noch die Note "gut", bei der Bedienbarkeit aber die Zensur "sehr gut".
Auch die Einstellungsmöglichkeiten über den Webbrowser (PC mit Windows 8.1 x64) sind klar gegliedert und
bieten Zugriff auf allen Ebenen.

Obwohl dieses Gerät von der Preis- und Leistungsklasse kaum mit dem Vorgänger vergleichbar sein dürfte,
kann ich für mich sagen, es hat sich dennoch gelohnt und ich vermisse nichts!

Das Preis-Leistungsverhältnis ist nicht zu schlagen, was auch die diversen Testvergleiche verdeutlichen.
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am 19. Februar 2014
Hatte anfänglich die Sorge, ob ich den Anschluß des AVR-X2000 hinbekomme.
War jedoch kinderleicht. TV an... HDMI mit TV und Denon verbinden... Denon X-2000 an...
Anleitung auf TV anschauen, nachmachen, fertig. Es ist auch egal ob Du 2.0, 2.1, 5.0, 5.1, 7.0. oder 7.1 an Lautsprechern hast. die Abfrage ist so gestaltet, dass er während der Einrichtung alle Möglichkeiten abfragt. Bei 5.1 gibt es zusätzlich noch die Möglichkeit 2 Front high Lautsprecher anzusteuern. Anschluß von DVD / Blue Ray usw. kein Ding. I-Net einfach per Patch-Kabel AVR und Router verbinden... fertig. Und schon kannst Du deinen Sender wählen. aus welchen Kontinent, welchem Land auch immer. FM Tuner zeigt alles an was Huckepack mitgesendet wird. RDS, Radiotext, Programmtyp, Sendername usw.

Tipp: Subwoofer ruhig etwas leiser als empfohlene 50% einstellen..wurde bei mir nach Audisseey-Optimierung nacher -16dB runtergeregelt.

Großer Leistungsumfang zum fairen Preis...gönne Ihn Dir!
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TOP 100 REZENSENTam 3. April 2014
Hallo,

habe mir ein Heimkino zusammen gestellt und wollte nicht weit über 1000€ kommen.
Nach viel Recherche bin ich auf folgende Komponenten gekommen, darunter auch diese hier.
Die Magnat Boxen haben alle eine hochwertige Haptik und hören sich in dieser Konstellation (und in meinen Ohren) sehr gut an, egal ob Film oder Musik.
Ist man mal alleine im Haus und kann etwas aufdrehen, hat man bei einem Action Film hat schnell das Gefühl mitten drin zu stehen, der Sound ist sehr realistisch und der Bass ist auch gut im Bauch zu spüren : )
Natürlich hört sich das auch bei Zimmerlautstärke gut an, hat beides Vor- und Nachteile.
Ich bin sehr zufrieden und würde alle Komponenten wieder kaufen.
Beim AV-Receiver hätte es auch der 5.1 getan, ich weiß aber noch nicht was die Zukunft bringt, deshalb der 7.2.
Die Bedienung des Denon AV-Receivers ist wesentlich einfacher als bei vergleichbaren Yamaha Modellen (nicht so verspielt), spricht mich deutlich mehr an und kann alles was ich davon erwarte.
Einzig die Drehknöpfe hatten sie noch aus Alu machen sollen, dann wäre die Haptik perfekt
Das Oehlbachkabel ist sein Geld wert, es ist nicht so steif, riecht nicht nach Weichmacher und sieht hochwertig aus.

3D Blue Ray Player
Philips BDP7700/12 3D-Blu-ray-Player mit Full HD (Smart TV Plus, WiFi, 7.1 Surround Sound), Schwarz
http://www.amazon.de/gp/product/B007PBNGMQ/ref=oh_details_o01_s00_i00?ie=UTF8&psc=1

hier beim Warehouse hab ich meinen von Amazon bestellt (Gebraucht - Sehr gut hab da nicht sehen können, dass der schon mal ausgepackt war)
http://www.amazon.de/gp/offer-listing/B007PBNGMQ/ref=dp_olp_used?ie=UTF8&condition=used

AV-Receiver 7.2
Denon AVR-X2000 7.1 Surround AV-Receiver (Internetradio, 4k-Video, HDMI, HD-Audio, AirPlay, 150 Watt) schwarz
http://www.amazon.de/gp/product/B00C7THE74/ref=oh_details_o02_s00_i00?ie=UTF8&psc=1

Boxen

Center:
Magnat Vector Center 211, Farbe Schwarz - 2-Wege Bassreflex Center-Lautsprecher
http://www.amazon.de/gp/product/B00BTBTER4/ref=oh_details_o03_s00_i00?ie=UTF8&psc=1

Front:
Magnat Vector 201 2-Wege Bassreflex Lautsprecher 140 Watt schwarz (Paar)
http://www.amazon.de/gp/product/B005N53IR4/ref=oh_details_o09_s04_i00?ie=UTF8&psc=1

Rear:
An der Wand könnte man auch wieder die Front nehmen, wollte aber welche zum Aufhängen in Weiß haben
Magnat Vector 202F (Paar), Wandlautsprecher, 2-Wege geschlossen, weiß
http://www.amazon.de/gp/product/B00938L0H2/ref=oh_details_o04_s02_i00?ie=UTF8&psc=1

Frontfire:
Magnat Monitor Supreme Sub 201 A Aktiver Bassreflex Subwoofer Frontfire schwarz
http://www.amazon.de/gp/product/B001GNC0Q2/ref=oh_details_o04_s00_i00?ie=UTF8&psc=1

Ohne Kabel geht’s nicht…
Oehlbach Speaker Wire SP-25 Lautsprecherkabel 2 x 2,5 mm², Mini-Spule glasklar 20.00 m
http://www.amazon.de/gp/product/B000FS9A8K/ref=oh_details_o04_s01_i00?ie=UTF8&psc=1

Gruß, Andi
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am 19. März 2014
War jetzt eine weile auf der Suche nach einem Guten Nachfolger für meinen 3,5 Jahre alten Onkyo TX NR 808, bei Onkyo ist das wohl normal das nach 3-4 Jahren das HDMI Board kaputt wird und eine rep. Kostet 400€ was mir dafür zu teuer ist.
Als Nachfolger hab ich zuerst den Onkyo TX NR626 genommen.
Ton TOP Bild Top, wie Onkyo halt immer war. Anschlüsse mehr als genug, Zone 2 was mir wichtig war funktioniert auch Problemlos.
Nachteil: Componenten eingang kann die Wii nicht mit 480p darstellen musste hierfür das Gerät am TV anschließen um es auf 480i zu ändern. Aber Bild war trotzdem sehr gut.
Leider hat ab dem 2 Tag schon ein Rotstich angefangen, HDMI Board wohl defekt. Sofort zurück und dachte mir jetzt muss was anderes her als Onkyo so kann es nicht weiter gehen.
Yamaha RX V675 und RX A820 waren im Test.
Der 820 konnte auch die Wii nicht mit 480p und mit 480i war das Bild schlimm, Schrift zitterte. Einmessfunktion war okay. TV Bild war ganz gut und auch PS4 und Mediaplayer Bilder in 1080p waren gut.
Der 675, ebenfalls Wii schrott, Schnelle Bilder schlierten. Einmessfunktion HORROR konnte nichtmal meine Boxen erkennen einmesssen usw. immer Errors, ohne wirklicher Info warum. Also ab zurück.

Dann kam der Denon AVR-X2000
Für den Preis hat er TOP Bild wie Onkyo, Einmessen funktionierte TOP, und die Wii kann er mit 480p erkennen wo das Bild schön ist wie eben Onkyo das kann.
Es fehlen zwar die DTS NEO soundauswahl, wobei ich persönlich nie viel unterschied merkte zw. Dolby Prologic ii und DTS NEO.
Dolby Digital, Echte DTS Formate und True HD werden Perfekt wiedergegeben.
Also wie gesagt um den Preis bietet er sehr viel. Hoffe jetzt nur dass das HDMI Board länger hält als 3Jahre.
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