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Kundenrezensionen

4,6 von 5 Sternen
34
4,6 von 5 Sternen
Unchained
Format: Audio CD|Ändern
Preis:5,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 1. April 2015
Auch dieses Album von Johnny Cash ist wieder super geworden, gab kein Liede dass mir nicht gefallen hat. Es sind wie immer sehr schöne Lieder mit drauf. Es lohnt sich auf jeden fall für Fans von Cash und Country sich das Album zu kaufen. Das Album Cover, sowie das beliegende Heft sind komplett in schwarz-weiß gehalten, Liedtexte sind nicht dabei.

Auf jeden Fall zu Empfehlen!
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am 27. August 2017
Ich persönlich finde die American Recordings 1-6 besser als seine früheren Werke.Die Qualität des Sounds ist topp.Ich kann dieses Produkt weiter empfehlen. Die Qualität der Schallplatte ist super.
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am 2. März 2010
Alle Welt spricht wieder mal von postum Ausgegrabenem. Da löcke ich doch gern wider den Stachel und lobpreise, was der Man in Black zu Lebzeiten ausgewildert hat.

Dass Johnny Cash nämlich nie seinen alten Stiefel geritten ist, wird sich mittlerweile herumgesprochen haben. Aber "Unchained", sein zweites Album beim "American"-Label, zeigt, dass er noch nicht einmal seine neuen Stiefel runterritt. Es ist unglaublich, wie der Große Alte Mann in seinen späten Jahren noch einmal aufdrehte, welche Feuerwerke er mit jedem neuen Album abfackelte. "unchained" eben, buchstäblich von der Kette gelassen.
Nach dem meisterhaft spartanischen back-to-the-roots-Album "American Recordings" von 1994 zog Cash zwei Jahre später ganz andere, aber genauso klangvolle Saiten auf, diesmal unter tatkräftiger Mitwirkung so grundverschiedener Musiker wie vor allem Tom Petty (samt Heartbreakers), dazu Lindsay Buckingham, Marty Stuart, Flea (von den Red Hot Chili Peppers), Mick Fleetwood und weiterer Könner verschiedener Stilrichtungen. Aber im Vordergrund steht eindeutig diese Wahnsinns-Stimme, die das ganze Album mit all seiner Spannung wie aus einem Guss wirken lässt. Sie ist hier noch ungebrochen, aber doch gezeichnet, in Würde gealtert, mit einer Art sanftem Pathos, das bei einem Sänger mit weniger hörbarer Lebenserfahrung peinlich wäre.

Wie auf allen anderen "American Recordings"-Alben zeigt Cash auch hier, welche Bandbreite sein Können umfasste:
Klassisch schöne Country-Nummern wie "The Kneeling Drunkard's Plea" oder "I've Been Everywhere" und sanfter Folk sind natürlich an Bord. Und gleich hört man, wo der Hammer zu hängen hat: Cashs Version von "Southern Accent", mindestens eine Oktave tiefer als die von Tom Petty damals, macht aus einem netten, eingängigen Song ein Monument. Hinzu kommt verschärfter Rockabilly wie in alten Zeiten: "Mean Eyed Cat" und "Country Boy", nun ohne Boom-chicka-boom, aber vielleicht mit noch mehr Drive. Tom Petty & The Heartbreakers fetzen mindestens so gut wie die Tennessee Three selig. Ja, und dann diese unglaublich intensiven Gospel-Nummern -- "Spiritual" ist ein absolutes Glanzlicht in dieser Galaxie.
Egal, ob Cash eigene Kompositionen spielt oder fremde -- ein Song, der von Johnny Cash gecovert wird, erhält den Ritterschlag. Welch ein musikalischer Instinkt dahintersteckt, kann man nur ahnen. Coverversionen von Soundgarden ("Rusty Cage") bis Dean Martin (wunderbar leichtfüßig: Cashs Version von "Memories Are Made of This") und Hank Williams, dazu wirkungsvolle eigene Kompositionen, und das in einem rundum gelungenen, in sich geschlossenen Album -- das soll ihm erst mal einer nachmachen.
"Unchained" war das letzte Album gewesen, das Cash noch mit voller Stimmkraft aufnehmen konnte -- mit Volldampf, sollte man besser sagen. Sicher, es trifft einen nicht ganz so unvermittelt als Blattschuss mitten ins Herz wie die beiden anschließenden "Solitary Man" und "The Man Comes Around", haut einen nicht mit der Wucht jener beiden Jahrhundert-Alben aus dem Sattel. Aber unendlich viel Herzblut steckt auch hier drin, und jede Menge Rhythmus sowieso. Und Nummern wie "Rusty Cage", "Meet Me in Heaven", "Unchained" und "Spiritual" dürften jeden Zuhörer vor Ehrfurcht erstarren lassen.

Ganz nebenbei zeigt der Große Alte Mann hier zum x-ten Mal in seiner Serpentinen-Karriere den neuen, bis zur Gesichtslosigkeit glattgefönten Country-Buben aus Nashville, was Musik ist, und wenn er in "Rusty Cage" Country durch Rap veredelt ("when the forest burns"...), dann sieht man's wieder mal: Cash, der ewig Neugierige, verweigert sich der Verschubladung. -- "A lot of people think of country singers as right-wing, redneck bigots, but I don't think I'm like that" (J.C.) -- Das kann er laut sagen. Oder noch besser: singen.
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am 28. April 2007
Meine Cash-O-Manie begann mit God's Gonna Cut You Down. Cash dessen Musik mich, als Mainstream Fan, ausser im Zusammenspiel mit den Highwaymen, nie bewegt hat, rückte in mein Blickfeld. Zuerst kaufte ich American V - A Hundred Highways und niemals hat mich Musik so tief berührt. Nach und nach vervollständigte ich die American Recordings Reihe, doch, da ich mit dem besten begonnen hatte, konnten die anderen CD's der Reihe nicht mithalten. Bis auf diese!
Während American Recordings mir noch zu "Standard Cash" ist, unterscheidet sich Unchained von seinen Nachfolgern dadurch, das Cash's lebenserfahrene Stimme und Ausstrahlung noch nicht vom Ende gezeichnet und doch anders sind. Gegen die minimalistische Instrumentalisierung der Folge CD's, die auf American V zur Perfektion führt, rocken die Heartbreakers hier einen Cash zu Hochform.
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am 1. Juni 2007
Mit dem spartanischen, düsteren und brutal ehrlichen "American Recordings" hatten Johnny Cash und Produzent Rick Rubin 1994 ins Schwarze getroffen. Diese Platte katapultierte Cash, den das Musikbusiness bereits von der Liste gestrichen zu haben schien, schlagartig zurück an seinen verdienten Platz an der Spitze des Rock - Pantheons und machte den Man In Black auf seine alten Tage ein weiteres Mal zum Jugendidol. Die Qualität des Albums und sein Erfolg bewog das Team Cash/Rubin zu einer weiteren Zusammenarbeit mit dem bewährten Rezept. Cash sang einfach, wozu er Lust hatte, Rubin übernahm beratende Funktion und empfahl Songs, die der Country - Legende bislang fremd waren, wodurch es auch hier einige Überraschungen gibt. Um das Folgealbum etwas konsumentenfreundlicher zu gestalten und weil Cash mal wieder mit einer Band arbeiten wollte, holte man einen alten Cash - Verehrer und seine Band dazu: Tom Petty & The Heartbreakers. Das Ergebnis ist ein kraftvolles Album mit einer exzellenten Songauswahl, das jedoch in punkto Intensität weder mit Cashs Platten mit den Tennessee Three oder dem Vorgänger konkurrieren kann.

Der Opener "Rowboat" von Beck könnte kaum geeigneter für den Man In Black sein, ein klassischer Song über das Leben auf der Strasse und eine gute Einstimmung auf die bunte Songauswahl. Der erste Höhepunkt folgt sofort. Don Gibsons "Sea Of Heartbreak" kommt mit Boogie - Woogie - Flair und Baß - Piano daher und verbreitet gute Stimmung. Der nächste Song ist ein absoluter Höhepunkt des Albums und eine faustdicke Überraschung. Mit "Rusty Cage", im Original von Soundgarden, konnte Cash sich lange Zeit nicht anfreunden, der Song mit einem für Cash recht untypischen Tempowechsel geriet jedoch zu einem Höhepunkt des Albums und sicherte Cash weitere Punkte auf der Coolness - Skala der Grunge - Kids. "The One Rose", ein alter Jimmie - Rodgers - Klassiker, wird stilsicher interpretiert, Cashs Eigenkomposition "Country Boy" rumpelt zwar recht stimmig, erreicht aber nicht den Drive der Originalversion von "With His Hot & Blue Guitar". Dean Martins rührseliges "Memories Are Made Of This" wird durch Cashs rauh - charmante Interpretation geadelt, "Spiritual" singt er gewohnt inbrünstig, ohne missionarisch oder aufdringlich zu wirken, eine von Cashs größten Tugenden. Ein weiterer Höhepunkt ist das Carter - Family - Original "Kneeling Drunkard's Plea", das einen unwiderstehlichen Holterdipolter - Beat besitzt. Etwas schwächer geht es mit dem zu weichgespülten Petty - Song "Southern Accents" und Cashs "Mean Eyed Cat" weiter, "Meet Me In Heaven" und "I Never Picked Cotton" sind wieder hochklassige Versionen, während der Titelsong "Unchained" ziemlich unter den Konserven - Streichern leidet. Cash schließt mit dem großartigen "I've Been Everywhere" stellt einmal mehr seine unnachahmliche Coolness, gepaart mit ungeahnter Zungenfertigkeit unter Beweis.

Insgesamt ein brillantes Album, dem man den einen oder anderen Ausrutscher in punkto Geschmackssicherheit vorbehaltlos verzeiht.

Die Hammeralben sollten noch folgen...
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am 28. April 2006
Dass Johnny Cash nie seinen alten Stiefel geritten ist, wird sich mittlerweile herumgesprochen haben... Aber "Unchained", sein 2. Album bei "American", zeigt, dass er noch nicht einmal seine neuen Stiefel runterritt. Es ist unglaublich, wie der Große Alte Mann in seinen späten Jahren noch einmal aufdrehte, welche Feuerwerke er mit jedem neuen Album abfackelte. "unchained" eben, buchstäblich von der Kette gelassen.

Nach dem meisterhaft spartanischen back-to-the-roots-Album "American Recordings" von 1994 zog Cash zwei Jahre später ganz andere, aber genauso klangvolle Saiten auf, diesmal unter tatkräftiger Mitwirkung so grundverschiedener Musiker wie vor allem Tom Petty (samt Heartbreakers), dazu Lindsay Buckingham, Marty Stuart, Flea (von den Red Hot Chili Peppers), Mick Fleetwood und weiterer Könner aller Stilrichtungen. Aber im Vordergrund steht eindeutig diese Wahnsinns-Stimme, die das ganze Album mit all seiner Spannung wie aus einem Guss wirken lässt. Sie ist hier noch ungebrochen, aber doch gezeichnet, in Würde gealtert, mit einer Art sanftem Pathos, das bei einem Sänger mit weniger hörbarer Lebenserfahrung peinlich wäre.

Wie auf allen anderen "American Recordings"-Alben zeigt Cash auch hier wieder, welche Bandbreite sein Können umfasste: Klassisch schöne Country-Nummern wie "The Kneeling Drunkard's Plea" oder "I've Been Everywhere", sanfter Folk (Cashs Version z.B. von "Southern Accent", mindestens eine Oktave tiefer als die von Tom Petty damals, macht aus einem netten, eingängigen Song ein Monument), dazu verschärfter Rockabilly wie in alten Zeiten: "Mean Eyed Cat" und "Country Boy", nun ohne Boom-chicka-boom, aber vielleicht mit noch mehr Drive (Tom Petty & The Heartbreakers fetzen mindestens so gut wie die Tennessee Three selig), und dann diese unglaublich intensiven Gospel-Nummern -- "Spiritual" ist ein absolutes Glanzlicht in dieser Galaxie. Und egal, ob Cash Eigenkompositionen spielt oder fremde -- ein Song, der von Johnny Cash gecovert wird, erhält den Ritterschlag. Welch ein musikalischer Instinkt dahintersteckt, kann man nur ahnen. Coverversionen von Soundgarden ("Rusty Cage") bis Dean Martin (wunderbar leichtfüßig: Cashs Version von "Memories Are Made of This") und Hank Williams, dazu atmosphärisch dichte Eigenkompositionen, und das in einem rundum gelungenen, in sich geschlossenen Album -- das soll ihm erst mal einer nachmachen.

"Unchained" war das letzte Album gewesen, das Cash noch mit voller Stimmkraft aufnehmen konnte -- mit Volldampf, sollte man besser sagen. Sicher, es trifft einen nicht ganz so unvermittelt als Blattschuss mitten ins Herz wie die beiden anschließenden "Solitary Man" und "The Man Comes Around", haut einen nicht mit der Wucht jener beiden Jahrhundert-Alben aus dem Sattel. Aber unendlich viel Herzblut steckt auch hier drin, und jede Menge Rhythmus sowieso. Und Nummern wie "Rusty Cage", "Meet Me in Heaven", "Unchained" und "Spiritual" dürften jeden Zuhörer vor Ehrfurcht erstarren lassen.

Ganz nebenbei zeigt der Große Alte Mann hier zum x-ten Mal in seiner Serpentinen-Karriere den neuen, bis zur Gesichtlosigkeit glattgefönten Country-Musikern aus Nashville, was Musik ist, und wenn er in "Rusty Cage" Country durch Rap veredelt ("when the forest burns"...), dann sieht man's wieder mal: Cash, der ewig Neugierige, verweigert sich der Verschubladung. -- "A lot of people think of country singers as right-wing, redneck bigots, but I don't think I'm like that" (J.C.) -- Das kann er laut sagen. Oder noch besser: singen.
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am 29. April 2017
...um eines Vorweg klarzustellen, ich bewerte hier ausschließlich die Qualität des Vinyls, die Musik ist meiner Meinung nach über jeden zweifel erhaben.
Aber von vorn:
Da ich alle American Recordings auf CD besaß, wollte ich nun auch die Vinyls, da die CDs bereits einen fantastischen Klang hatten.
Kurzerhand ~ 120,00 € investiert und die 6 LPs bestellt.
Allerdings traff mich nachdem anhören schlichtweg der sog. Schlag! Obwohl die LPs keinerlei Pressrückstände oder andere Mängel aufwiesen, knackste und knisterte es auf allen LPs ohne Ende. Dies konnte auch nicht durch eine Reinigung der LPs mit einer professionellen Plattenwaschmaschine beseitigt werden. Die Störgeräusche sind förmlich mit in die Rille geschnitten worden. Zum teil ist es ein Krachen, dass man Angst um seine Lautsprecher haben muss. Und nein, mein Tonabnehmer ist nicht defetk, da andere Platten "geräuschfrei" wiedergegeben werden.
Mag sein, dass dies bei den Erstveröffentlichungen nicht der Fall gewesen ist, die aktuellen Versionen sind leider eine Zumutung.
Da muss ich leider wieder zu meinen CDs greifen.
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am 8. Februar 2002
Ich bin auf Johnny Cahs aufmerksam geworden, weil er auf den letzten drei Alben Songs von Künstlern gecovert hat, die zu meinen Lieblingsbands zählen. In diesem Fall waren es Soundgarden, deren 'Rusty Cage' zu neuen Ehren kam. Und ich muss wirklich sagen, es ist eine tolle Version.
Normalerweise bin ich absolut kein Country-Fan, eher das Gegenteil. Doch auch wenn dieses Album natürlich Country ist, ist sie doch viel mehr. Die Songs sind einfach großartig und toll gesungen und gespielt. Bei 'Spiritual' bekomme ich jedesmal eine Gänsehaut und 'Country Boy' ist richtig cool. Auch alle anderen Songs sind etwas besonderes, vor allem aber bilden sie ein homogenes Gesamtbild. Johnny Cash ist ein großartiger Interpret, der jeden Song zu seinem eigenen Song macht.
Dieses Album ist auch etwas für Menschen, die normalerweise mit Country nichts anfangen können (so wie eben ich), denn die Musik ist nicht in irgendeine Kategorie zu packen sondern einfach nur ergreifend und genial.
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TOP 1000 REZENSENTam 5. April 2012
Der Titel sagt eigentlich schon alles: UNCHAINED. Ja, und genauso entfesselt und etnfesselnd geht's auch gleich los!
Tatsächlich ist der zweite Tonträger der mittlerweile legendären American-Recordings der wildeste, tighteste und aufbegehrenste - wenigstens was die musikalische Bandbreite des Silberlings betrifft.

Highlights sind auf UNCHAINED (so wie aber auf eigentlich allen Alben der Serie) zur Genüge zu finden. Meine persönlichen Favoriten wären da z.B. der sehr starke Beginn mit "Rowboat" und vor allem "Rusty Cage" (eine sehr ambitionierte und gelungene Coverversion des Soundgarden-Klassikers). Aber natürlich gibt es auch auf UNCHAINED genügend Raum zum Luftholen. Sehr anschmiegsam beispielsweise kommt da "Memories Are Made Of This" daher - ein Song, der eigentlich schon so oft interpretiert wurde, dass man meinen könnte, dass er's nicht mehr nötig hätte im Cash-Stil vorgetragen zu werden - IRRTUM. Mr. Cashs Version ist wohl eine der gelungensten Interpretationen ever (trifft im Übrigen auch auf zig andere Coverversionen zu).
Der allerallerschönste Song befindet sich meiner Meinung nach aber ganz am Ende der Scheibe. "I've Been Everywhere" ist ein unwiderstehlicher Glücksgefühlsbringer - herrlich phrasiert und ansteckend ermunternd...
Im Grunde macht eben dieser Track auch klar, dass die American-Reihe danach fortgesetzt werden musste. Das war offensichtlich kein Song, um die damals eben begonnene Serie zu einem Ende zu bringen. Und ja: Mit den beiden direkten Nachfolgern - nämlich "Solitary Man" sowie "The Man Comes Around" - sollten noch die eigentlichen HÖHEPUNKTE der Reihe folgen (wenigstens seh ich das so...).

Meine Empfehlung: UNCHAINED gehört ebenso wie die zuvor eben genannten SOLITARY MAN (III) und THE MAN COMES AROUND (IV) mitunter zum allerbesten, was The Black Man jemals von der Leine gelassen hat und somit auch ins Regal eines jeden Musikliebhabers - egal wie sehr man allgemein auf Country steht...

Sehr lobenswert ist auch die makellose Produktion und Mischung der Platte. Rick Rubin hat phänomenale Arbeit geleistet und im Grunde ein perfektes Album produziert. Jede Stimmung, jede Nuance, jedes möglicherweise auf den ersten Blick (also aufs erste Hinhören) "unnötige" Soundfitzelchen kommt gerade richtig zur Geltung - einfach fabelhaft.

Dass einigen alteingesessenen Cash-Fans die relativ rauhe Interpretation einiger Songs ein wenig widersagt hat, kann ich teilweise zwar nachvollziehen, dennoch ist es fast unmöglich UNCHAINED ernsthaft weniger als 4 STERNE zu verleihen - so kritisch man auch immer sein mag...

Fazit: Ein Musthave und ein unverzichtbares Juwel des Countryrock! Wer sonst, außer Johnny Cash himself, hätte die Gabe, das Knowhow und somit das "Recht" dazu, eine Platte wie diese zu machen!

Ein wahrer Leckerbissen, wenngleich auch ich sagen muss, dass meine beiden persönlichen Lieblinge auch Nr. III und Nr. IV der American-Recordings sind!

Dennoch bleibt mir letzten Endes keine andre Wahl, als 5 STERNE hierfür zu vergeben.

Reinhören und begeistert mitwippen - eine starke Scheibe mit Immer und Immerwiederhörwert!!

Aber was erzählke ich Ihnen da schon Neues - nicht umsonst gilt diese Reihe als spätes HIGHLIGHT der großen Johnny-Cash-Gesamtplattenchronologie.

Da zieh ich ehrfürchtig und aufrichtig meinen Hut - GROSSARTIG!
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am 3. April 2015
Für mich ist das American-Recording-Spätwerk von JOHNNY CASH die Offenbarung überhaupt - kein Boom-Chicka-Western-oldfashioned-Country, sondern genrefreier Gefühlsausdruck vom allerfeinsten: mir ist kein Spätwerk irgend eines anderen Musikers bekannt, das so in die Tag/Nacht-Gleiche geht wie die schwarz-weiß-Alben ab 1994. Da heißt es: alle haben, jedes ist ein Juwel für sich! Ich glaube, abgesehen von den paar Cash-Hits, die bis heute überlebt haben, sind es vor allem diese Alben, die Johnny Cash endgültig zu einem TOP 5-Giganten der Musik des 20. Jhds werden ließen - steht für mich meilenweit über seinem Kernkatalog der 1950er - 1980er Jahre
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