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am 10. Januar 2014
Der Tod im Sucher. Bewegliche Ziele. Ruhig und entspannt wandert das Fadenkreuz an diesem sonnigen Sommertag von einer Person zur nächsten, die sich auf der gegenüberliegenden Seite am Fluß die Mittagszeit vertreibt oder einfach nur irgendwohin unterwegs ist. Der Sniper, der in einem nur wenig genutzten Parkhaus auf der anderen Seite Stellung bezogen hat, scheint nach einem bestimmten Ziel, einem bestimmten Opfer zu suchen. Die Bewegung des Zielfernrohrs geht von rechts nach links. Nachdem er fünf Menschen kurzzeitig ins Visier genommen hat, geht die Bewegung wieder zurück. Innerhalb weniger Sekunden tötet er kaltblütig und präzise alle anvisierten Frauen und Männer. Scheinbar wahllos. Scheinbar willkürlich. Später untersucht die Polizei den Tatort, findet Spuren, geht den Hinweisen nach. Ein Mann wird verhaftet. Ex-Soldat, Kriegs-Veteran, Scharfschütze. Der perfekte Täter. Er kann sich an nichts erinnern, glaubt aber einer solchen Handlung fähig zu sein. Ein Geständnis will er jedoch nicht ablegen. Dies knüpft er an die Bedingung, mit einem bestimmten Mann zu sprechen. Jack Reacher.

Nach diesem für sich genommen schon mörderisch spannenden und zugleich schockierendem Auftakt, der es in Sachen Ausweglosigkeit locker mit Peter Bogdanovich's legendärem Debütfilm TARGETS aufnehmen kann, beginnt ein regelrechtes Katz-und-Maus-Spiel in dessen Verlauf die Geschichte so manchen Haken schlägt und dabei höchste Aufmerksamkeit einfordert. Jeder Satz, jedes gesprochene Wort bekommt im Fortlauf der Handlung eine Bedeutung. An dieser Stelle merkt man bereits das man es hier mitnichten mit einem Action-Thriller im herkömmlichen Sinne zu tun hat. Nein, es bleibt ausgewogen. Das Wort ist hier ebenso wichtig wie die Tat. Das soll nun auch nicht heißen das es bei JACK REACHER keine Action gäbe, nur steht sie ausschließlich im Dienst der Handlung, wird nicht mehr als nötig ausgeschmückt und kommt trotzdem wuchtiger daher als in vergleichbaren Filmen.

Der Grundton des Filmes ist schwermütig und düster, ohne dabei effekthascherisch und blutig zu sein. Ein Blick auf die Vita des Regisseurs klärt auf. Christopher McQuarrie gewann einst den Oscar für sein Drehbuch zu THE USUAL SUSPECTS und inszenierte später die blutige, überaus gelungene Peckinpah-Hommage WAY OF THE GUN, die allerdings kaum jemand gesehen hat und arbeitete anschließend wieder fast ausschließlich für Bryan Singer, mit dem er die OPERATION WALKÜRE stemmte und so auf Tom Cruise traf. Als das Projekt JACK REACHER, welches ursprünglich ONE SHOT hieß (Drehbuch von C. McQuarrie nach der Romanvorlage von Lee Childs, dessen übertriebene Macho-Spielereien uns im Film dankenswerterweise erspart bleiben), in die Gänge kam, dachte man zunächst an ein weiteres Star-Vehikel für Tom Cruise, welches seine langsam an Möglichkeiten ärmer werdende Karriere für einige weitere Jahre sichern sollte. Mit der Verfilmung eines Bandes der erfolgreichen Bestseller-Reihe um den superheldenähnlichen Ex-Militärpolizisten Jack Reacher des Bestseller-Autoren Childs, schien der Weg ins nächste Franchise geebnet, der Erfolg vorprogrammiert. Das allgemeine Interesse hielt sich in überschaubaren Grenzen, die Erwartungshaltung ebenfalls.

Doch jetzt die Überraschung. JACK REACHER ist weit entfernt von Hollywoods zeitgenössischem Action-Einerlei, Thriller werden ohnehin kaum noch gedreht. Um nicht wieder die Floskel "wohltuend altmodisch" zu verwenden, nenne ich JACK REACHER mal einen klassischen Kriminal-Thriller in der Tradition der Filme wie sie beispielsweise Paul Newman im den sechziger und siebziger Jahren drehte. John Huston's MACKINTOSH-MANN fällt mir da ebenso ein wie die HARPER-Filme, alles Filme mit einer sehr komplexen Handlung, hervorragenden Dialogen und äußerst ambivalenten Charakteren. Nicht die schlechtesten Referenzen für einen Film neuerer Bauart, aber nicht unbedingt etwas für die breite Masse, die ein Star wie Tom Cruise gewöhnlich anpeilt. Cruise Control ist auch bei JACK REACHER das Stichwort, der Star produzierte sich selbst in der Hauptrolle, landete mindestens einen echten Besetzungscoup mit der Verpflichtung der deutschen Regie-Legende Werner Herzog als Bösewicht. Auch die restliche Besetzung kann sich sehen lassen. Ex-Bond-Girl Rosamund Pike, Richard Jenkins und natürlich der unvergleichliche Robert Duvall, um nur einige zu nennen. Zentrum des Filmes bleibt jedoch Tom Cruise, der hier so konzentriert aufspielt wie schon lange nicht mehr. Seine Darstellung des (Anti-)Helden war für mich einer seiner stärksten Auftritte der vergangenen Dekade, eine Leistung an die er kurze Zeit später mit OBLIVION noch einmal anknüpfte. Das Cruise nicht nur ein Star sondern auch ein guter Schauspieler sein kann, geriet in letzter Zeit häufig in Vergessenheit. Mit der Performance in JACK REACHER präsentiert er sich jedenfalls in Bestform. Erfreulicherweise ging die Mischung aus Qualität und Starpower auch an den Kinokassen auf, so das einer Fortsetzung nichts mehr im Wege steht. Bitte gerne.

Fazit: Christopher McQuarrie's zweite Regie-Arbeit trumpft mit einem mörderisch spannenden Plot, einer düsteren Atmosphäre und einem hochkonzentriert agierendem Tom Cruise. Stark.
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TOP 100 REZENSENTam 13. Oktober 2014
Tom Cruise steht für mich für leichte Kost der Schauspielkunst. Seine Filme versprechen stets Action und gute Unterhaltung und meist denkt man hinterher nicht mehr groß über seine Filme nach. So waren auch meine Erwartungen an "Jack Reacher" und ich muss sagen, der Film hat mich von der ersten Sekunde gepackt und nicht mehr losgelassen.

Der Film sagte mir mir beim Ausleihen in der Videothek nichts. Dies ist bei Tom Cruise Filmen, die immer bis zum äußersten vermarktet werden, eine Seltenheit und ich hatte daher schon die Befürchtung, dass der Film dementsprechend schlecht sei.
Als es direkt Vollgas losging und Tom Cruise in diesem Film nicht den strahlenden Siegertyp spielt, sondern den ungeliebten Ermittler, der im Hintergrund bleibt, so war ich von dem Film sofort überrascht und zähle in mittlerweile zu meinen Lieblingsfilmen der letzten 2 Jahre. Das soll aber nicht heißen das Cruise hier eine graue Ermittlermaus spielt. Nein, er ist knallhart und folgt seinen eigenen Gesetzen, die meist alles andere als sanft sind...

Die gesamte Story ist schlüssig und bietet ungemeine Spannung bis zum Schluss. So muss gute Unterhaltung sein. Ich kann also jedem Filmfan - egal ob man Tom Cruise mag oder nicht, nur empfehlen sich diesen Film anzuschauen.
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am 7. Januar 2017
Für mich einer der besten Action-Thriller seit langem! Erinnert vom Stil an die Clint Eastwood Thriller der 70 er und 80 er!!! Endlich mal ein gut gefilmter movie, mit realer Action,d.h.sehr erdig umgesetzt, Autoverfolgung einfach genial !!!!! Man kann dem Film nur gutes abgewinnen! Tolle Story, Schauspieler bis in die Nebenrollen sehr charakterstark besetzt und 2 Stunden spannende Unterhaltung!!!! Bin echtüberrascht wie gut Jack Reicher ist!!! Respekt Mr.Cruise!!!!
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am 22. Mai 2016
Bin ich Fan von Tom Cruise? Nö. Was er so drehte, war lange Zeit für mich doch eher arg
uninteressant. Von " Tage des Donners " über " Mission Impossible " - Filmchen. Ach nö.
" Eine Frage der Ehre " schaute ich nur wegen Jack Nicholson, der überhaupt alles spielen kann.
ERST seit " Krieg der Welten (2005) " und " Edge of tomorrow ( 2014) " weiß ich genau, dass der
smarte Herr Cruise doch auch sehr vielseitig spielen kann.
JACK REACHER ( 2012 ) - ich schaute den Trailer, dachte ohh...der Tom mal wieder. In einem für mich
scheinbar guten Film...mal wieder. Her damit. Und mein Gespür trog mich nicht- ich wurde nicht enttäuscht.
Es scheint so zu sein, dass man einen Schauspieler erst dann richtig zu schätzen weiß, wenn man die
für sich richtigen Filme mit diesem entdeckt. So ging es mir auch mit Brad Pitt- mir immer ein Greuel, der Mann -
bis...." World War Z " so ziemlich und manche Zweifel an diesem Typ fortfegte.
JACK REACHER- der ehemalige Militärpolizist: " Es gibt Vier Arten von Menschen beim Militär-
bei manchen liegt`s in der Familie. Dann gibt`s Idioten, die mit Hingabe dienen. Und es gibt welche,........
die einen Job brauchen. Und die letzte Sorte sucht einen legalen Weg, andere Leute umzubringen........,-
James Barr war einer von denen. Er wurde Scharfschütze......., bei jedem Schuss wurde ihm gesagt, er soll
sich die Schädelbasis eines Menschen vorstellen- die weiche Stelle, wo der Hirnstamm ins Rückenmark übergeht......,
....er soll den explodierenden rosa Nebel vor sich sehen. Dann wird er in den Irak geschickt......bewaffnete Aufklärung.
Den ganzen Tag starrt er durch ein Zivilfernrohr auf Zivilisten- Zwei lange Jahre lang....., ohne einmal nur den Befehl
zu einem einzigen bestimmten Schuss zu kriegen. Dann kommt der Truppenabzug......für James ist der Krieg vorbei........,
Tausend Schuss die Woche, eine Viertel Million in seiner Laufbahn......nicht einer auf ein menschliches Ziel.
Stellen Sie sich vor, es ist Fünfundfünfzig Grad heiss im Zelt...., und morgen fliegen Sie nach Hause. Und Sie wissen,
wenn Sie dem Verlangen jetzt nicht nachgeben.....,..Sie brauchen Erlösung, und Sie brauchen ein Ziel. Und wer das ist,
..........daran denken Sie überhaupt nicht. "

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Geschichte:
..............doch James Barr hat im Irak auch schon getötet, wurde aber damals
für diese Tat nie angeklagt,- die US Armee vertuschte dies, da die Getöteten selbst
schwere Verbrechen begingen.
Und Jack Reacher warnte ihn- damals. Dass er im Wiederholungsfall zurückkommen
würde, um ihn seiner gerechten Strafe zuzuführen......doch es gibt eine Wendung des Falles......
................................................................................................

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Fazit:

" Wer sind Sie? " - " Jemand, der in Ruhe gelassen werden will. "
JACK REACHER ist stark. JACK REACHER ist gerecht.
Und haut jeden um, der es verdient hat.
JACK REACHER ist ein amüsanter Krimi- Action- Kracher. Tom Cruise in der Rolle des
scharfzüngigen, raffinierten Ermittlers. Der Bösewichten gehörig den Schädel durchpflügt,
wobei teilweise auch kein Lacher ausbleibt.
" Hee- vor die Tür! " - " Bezahl` erst mal. " - " Mach` ich hinterher! " - " Das wirst du nicht mehr können. "
Der Film ist die reinste Wundertüte- mit einem verblüffend guten Handlungsstrang, der mich keineswegs
enttäuschte. Die tatsächliche Auflösung der Hintergründe- unfassbar gut.
Robert Duvall- nur kurz hier eingesetzt, aber brilliant.
Und ja, Werner Herzog- sehr beeindruckend, wie ich finde.
JACK REACHER - klasse Atmosphäre, super Darsteller. Gefält mir sehr.
" Ich bin kein Held. Ich habe nichts zu verlieren. Ich prügel` dich tot......, und dann trink`ich dein Blut aus dem Stiefel. "
Der Film ist zu lang? Quatsch!

Lauflänge: 122.32 Minuten ( o. Abspann ) !

Special Feature:

- Jack Reacher- Kampf & Waffen= 10 Minuten! Top!!
1818 Kommentare| 10 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 18. Dezember 2016
Man möge von ihm halten was man will aber als Schauspieler finde ich ihn gut. Er überzeugt in der Rolle des typischen USA Underdog Helden, welcher für die Gerechtigkeit eintritt. Dabei werden die Bösewichte mit toller, einfacher und nicht übertriebener Nahkampf - Action weg gehauen. Nicht mehr und nicht weniger.
Der Film hat Spaß gemacht aber eine "krasse" tiefe Handlungswelt sollte man nicht erwarten
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TOP 500 REZENSENTam 3. Februar 2014
Das in Amerika mal jemand ausflippt und zur Waffe greift, passiert ja leider öfter. So scheint man es auch hier zu Beginn mit jemand zu tun zu haben, der irgendeinen Überlegenheitstrieb ausleben will und kurzerhand fünf Menschen abcheckt und erschiesst. Doch als man dann wenig später den ehemaligen Scharfschützen sieht, den die Polizei wegen des Mordes fest nahm, hat der Film sein erstes Aha-Erlebnis, denn der Schütze und der Festgenommene sind nicht identisch. Das zweite folgt wenig später. Der festgenommene Barr fordert schriftlich einen gewissen Jack Reacher an. Als Reacher da ist und gefragt wird, warum er Barr helfen will, antwortet Reacher: "Ich will ihm nicht helfen, ich will ihn unter die Erde bringen."
Der Film schafft es von Beginn an, durch solche gelungenen Kniffs, bekannte Thriller-Schemas völlig zu umgehen und bleibt sich diesbezüglich treu, weil es im Verlauf der Handlung verschiedene Theorieansätze über die Beweggründe der Tat gibt, die alle für sich Sinn ergeben. Doch nur eine ist natürlich richtig.
Natürlich gehören zu Reachers Untersuchungen auch eine Portion Action, wie Prügeleien und Verfolgungsjagden, doch dient das der Spannung und Auflockerung, ebenso die marginalen Anflüge von Humor.
Einen grossen Reiz macht auch die ganze Person Reachers aus. Ein Mann, der lebt, wie er das will. Natürlich gewisse Dinge, wie eine Stelle zur Geldabhebung etwa braucht, aber sonst ein Geist im sozialen System ist. Tom Cruise liefert diesbezüglich eine passende Darstellung ab. Er spielt bodenständig, ohne seiner Figur irgendwelche besonderen Züge zu geben, einen Typen, der hochintelligent ist, kriminalistisches Gespür hat und auch bei Kämpfen weiss, sich zu behaupten. Doch diese Züge wirken halt wie ein Teil von Rechners Charakter ohne dass er sie besonders herauskehren würde. Er ruft sie einfach ab, wenn nötig.
Der ganze restliche Cast ist mit Rosamund Pike als Anwältin, Robert Duvall als Schießstandbesitzer, Regisseur Werner Herzog als zwielichtiger Person und selbst Jai Courtney, der eine der Schwächen von Stirb Langsam 5 war, solide bis sehr gut besetzt.
Noch dazu hat Regisseur Mc Quarrie einen wohltuend schnörkellosen Stil, der sich ganz auf die Story konzentriert.
Auch hat man es mit einem Film zu tun, bei dem die Bildqualität der Disc gefordert wird wegen vieler dunkler Szenen und das bravourös meistert.
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TOP 1000 REZENSENTam 17. Dezember 2016
Als Filmfan, der zeitbedingt selbst noch kaum ins Kino kommt, aber das Glück hat, ein Heimkino sein Eigen zu nennen, bin ich bei Rezensionen zu Filmen weniger an der Geschichte bzw. dem Inhalt interessiert, den finde ich auf anderen Plattformen im Netz gut rezensiert bzw. kritisch gewürdigt, sondern eher an der technischen Umsetzung des Films, insbesondere was Bild und Ton angeht. Daher gehen meine kurzen Rezensionen nicht bzw. nur sehr selten auf den Inhalt ein, sondern geben kurz und knapp meine Wahrnehmung der Bild- und Tonqualität wieder; hier und da mit Blick auf Szenen oder Filmteile, die besonders imposant umgesetzt sind - hier bietet sich dann z.B. ein Vorführen des Heimkinos bzw. das Austesten von Lautsprecher oder Beamer an. Von daher sind meine Rezensionen alles andere als vollständig, geben dem ein oder anderen aber vielleicht genau den Tip, den sie oder er gerade sucht.

Bildqualität:
Jack Reacher bietet ein in weiten Teilen des Films absolut harmonisch umgesetztes Bild mit tollen Farbkontrasten. Die Farbgebung ist Ausgestaltung ist eher natürlich, ohne starke Filter oder sonstige Veränderungen. Farben werden natürlich, aber mit einer angenehmen Brillianz und Leuchtkraft dargestellt.
Der Film bietet eine angenehme, nicht zu aufdringliche Bildschärfe; Artefakte, Bildrauschen oder "Griseln" konnte ich beim Betrachten auf Leinwandgröße kaum ausmachen. Die Tiefenschärfe sowie Nahaufnahmen gelingen sehr ordentlich; Unschärfen - die nicht gewollt waren - habe ich nicht erkennen können.
Das Gesamtbild ist sehr gefällig, ohne Farbabweichungen in bestimmte Skalen oder künstliche Veränderungen; das Hinschauen macht Spaß.

Tonqualität:
Soundtechnisch kann der Film - ich beziehe mich auf die Englische Fassung in DTS 5.1 - absolut begeistern. Der Musicscore ist sehr gut abgemischt und in die sonstige Klang- und Effektkulisse sauber integriert. Die Stimmwiedergabe läuft sauber und gut eingepegelt über den Center; die Dialoge gliedern sich hervorragend in die Gesamtsoundkulisse ein ohne weder in effektlastigen Szenen unterzugehen, noch zu dominant zu wirken. Hier wurde sehr hervorragend gearbeitet.
Die Codierung liefert einen sehr solide und sorgfältig abgemischten Ton. Insgesamt wird ein sehr breiter, angenehm von den Boxen abgelöster Klang erreicht; keine LS wirken aufdringlich oder in bestimmten Teilen des Films überbeansprucht.
Die Surroundspeaker schaffen ein sehr räumliches Klangbild, das in vielen Szenen sinnvoll eingesetzt wird.
Gerade in den Actionlastigen Szenen wird von hohen bis tiefen Frequenzen jeder Lautsprecher gefordert und zur Leistung ermuntert. So macht Heimkino Spaß.

In der BluRay Fassung liegt eine sehr sorgfältige technische Umsetzung vor, die den Kauf der BluRay m.E. absolut rechtfertigt; hier erhält man einen Film mit ausgezeichneter technischer Umsetzunh, mit dem das Austesten bzw. Vorführen des eigenen Heimkinos sicherlich gelingt.
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am 16. Juli 2016
Pittsburgh, Pennsylvania: Von der gegenüberliegenden Seite eines Flusses, werden scheinbar
wahllos fünf Menschen vor dem Sportstadion erschossen.
Durch Indizien wird James Barr, ehemaliger Irak-Veteran und Scharfschütze verhaftet.
Nach Stunden im Verhör, schreibt Barr auf einen Block, "Holt Jack Reacher" (Tom Cruise).

Dieser Action-Krimi ist sehr spannend und unterhaltsam.
Jack und die Anwältin Helen Rodin (Rosamund Pike) auf der Suche nach dem Warum.
Nicht das der Film jetzt mit Actionszenen überhäuft ist, bis es dazu kommt lässt er
sich etwas Zeit und man bekommt langsam ein Mosaikstein zum anderen gelegt und hat
bald ein Bild, dass einem einiges klar wird.

Man bekommt natürlich auch Actionszenen, wie die Prügelei vor der Kneipe oder im Bad,
die Verfolgungsjagd und das Finale in der Kiesgrube.
Und mit beiden zusammen (die Suche und die Action) entstand ein klasse Krimi mit klasse
Darstellern.
Tom Cruise als Jack Reacher
Rosamund Pike als Helen Rodin
Richard Jenkins als Staatsanwalt Alex Rodin
David Oyelowo als Detective Emerson
Jai Courtney als Charlie
Joseph Sikoro als James Barr
sowie
Werner Herzog als Zec Tschelovek
und
Robert Duvall als Cash
Auch wenn man kein Fan von Tom C. ist, der Film lohnt sich auf jeden Fall.

Bild und Ton waren auf der DVD perfekt
kein Wendecover
Sprachen und Untertitel in: Deutsch, Englisch und Türkisch
Extra: Jack Reacher - Kampf und Waffen
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am 12. November 2016
Lustig, wie sich die Leute wieder einmal über einen Film ausgekotzt haben, nur weil der Hauptdarsteller nicht so ganz der Romanfigur entsprach. Als wäre das das erste Mal bei einer Romanverfilmung!

Dabei ist der Film doch wirklich als gelungen zu bezeichnen: eine spannende Story mit überraschenden Wendungen, gut positionierte aber nicht zu häufige Action, interessante Figuren und ein absolut brillianter Werner Herzog in der (leider nur sehr kurzen) Rolle des Bösewichts.

Tom Cruise spielt auch diese Rolle wieder einmal richtig gut. Mit einer nötigen Portion Härte, diversen gelungenen Sprüchen und einer nicht übertriebenen Coolness konnte er mich auch diesmal überzeugen. Wenn er mit dem Kopf eines Gegners einen weiteren verprügelt, ist das einfach nur unterhaltsam.

Einen kleinen Stern Abzug gibt es für ein paar sehr, sehr ruhige Momente im Film, da merkt man dann doch etwas die recht hohe Laufzeit von 120 Minuten.
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am 2. März 2016
Den Trailer zu Jack Reacher hatte ich damals im Kino gesehen.
Die Entscheidung fiel so aus, das ich mit der Sichtung warte bis er im Free TV kommt.
Als dies irgendwann passierte, war ich am Ende doch sehr positiv überrascht.
Klar, den Film direkt Jack Reacher zu nennen, ist vielleicht nicht so das gelbe vom Ei
und man kann auch über Tom Cruise diverse Meinungen haben wie man will,
aber man kann definitiv nicht abstreiten, das er nicht schauspielern kann.

Spannung wird bis zum Schluss beboten und ein zweiter Teil steht für November 2016 an.
Trotzdem muss ich zum Schluss noch hinzufügen, das Reacher eher ein Film für's Heimkino ist.

Story: 5/5
Bild: 5/5
Ton: 5/5
Extras: 3/5
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