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Kundenrezensionen

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am 3. Juni 2013
"Ich sollte an meiner Haltung arbeiten. Und müsste ich nicht mehr aus meinem Leben machen?" Diese und andere Gedanken gehen R (Nicholas Hoult) durch seinen toten Schädel, denn er ist ein Zombie. Wie er dazu wurde und wer er vorher war, weiß er nicht. Was er aber weiß: Er ist anders als die anderen. Nicht nur, dass er sich scheinbar elementaren Fragestellungen nach dem Sinn des Lebens widmet, er hört gern alte Schallplatten und richtet sein "Zuhause" - ein stillgelegtes Flugzeug - mit Mitbringseln ein, die er während seiner Streifzüge nach menschlichen Gehirnen mitgehen lässt.
Schließlich trifft der sympathische Zombie auf Julie und von jetzt an ist nichts mehr wie es war, denn er scheint tatsächlich noch zu Gefühlen fähig zu sein und verwandelt sich nach und nach zurück. Soweit so gut, wären da nicht Julies schießwütiger Vater Colonel Grigio und die mehr als toten "Bonies", die alles jagen, was einen Herzschlag hat.

Ich war von dem Film absolut hingerissen. Weniger blutrünstig und schockreich als andere Zombiefilme ist er für Frau ganz angenehm zu sehen, spannend bleibt es aber dennoch und auch Gehirne stehen nach wie vor auf dem Speiseplan.
R fasziniert ab der ersten Sekunde durch seinen trockenen Humor, die Erzählstimme passt hervorragend und seine inneren Monologe sind einfach zum wegschmeißen.

Die Liebesgeschichte um Julie und R wird sehr sanft gestrickt, ist nicht kitschig und zu jedem Zeitpunkt glaubhaft. Einfach süß. Besonders positiv aufgefallen sind mir die wiederkehrenden Parallelen zu "Romeo und Julia". Die Anspielungen sind aber so dezent, dass sie eventuell nicht jedem sofort auffallen.

Fazit: Anschauen! Eine warmherzige (^^) Zombiekomödie, zusammengemixt aus genialer Komik, einer unglaublich niedlichen Liebesgeschichte und ausreichend Spannung. Absolut sehenswert und hat definitiv Kultfaktor!

Übrigens: Auch Soundtrack und Buchvorlage sind sehr zu empfehlen!
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Zombies sind nicht erst seit gestern maßgeblicher Bestandteil des Horrorfilms. Die Hochzeiten der gorigen 70er sind jedoch vorbei, und heutzutage fangen die fauligen Gesellen schon das Rennen an. Die Hirn fressenden Leichen sind auch schon öfter Hauptfiguren in Komödien gewesen, und so kommt es nun auch bei "Warm Bodies" von Regisseur Jonathan Levine. Er geht hierbei einmal völlig andere Wege, und packt das Ganze in ein Shakespear'sches Gewand ala "Romeo und Julia".
Zombie R taumelt mit seinesgleichen durch die postapokalyptischen USA, und tut das, was er am besten kann: Gehirne schnabulieren. Dadurch kann er die Gedanken der Menschen in sich aufnehmen, und sich an frühere Zeiten erinnern. Als er das Hirn eines Jungen frisst, nimmt er auch die Erinnerungen an Julie mit in sich auf, und verliebt sich in die holde Maid. Er rettet sie vor den Untoten, und nimmt sie mit in sein Versteck. Doch die Gefahr lauert für die beiden zarten Knospen aufkeimender Liebe nicht nur in den monströsen "Bones", sondern auch in Julies Vater, der Anführer der Menschen ist, und nebenbei glühender Zombiemassenvernichter. Die Zuneigung zwischen Mensch und Leiche stehen also, wie könnte es auch anders sein, unter keinem guten Stern!
Anhand der Geschichte merkt man schon, dass Levine hier nicht auf typische Zombieschnetzeleien mit Gedärmehappenings und Blutgematsche hingearbeitet hat, sondern vielmehr eine jugendliche Zielgruppe anvisiert, was sich natürlich auch am absolut geringen Gewaltgrad bemerkbar macht. Teils witzig, teils kitschig kommt "Warm Bodies" daher, schafft es dabei aber immer auf einem guten und unterhaltsamen Niveau zu bleiben, und nicht in zu kindliche Gefilde abzudriften. Viel tragen dazu sicher die guten Darsteller und die hochwertige Inszenierung bei, sowie der Soundtrack, der von den 80er Klassikern über die 90er bis zu aktuellen Hits eine breite und passende Klangkulisse für den Streifen bietet. Obwohl das Teil natürlich als Romanze gedacht sein soll, muss man keine Angst haben, dass man sich als "Twilight"-Fan outet, sehenswert ist dieser Film auch für "seriöse" Filmfans.
Bild und Ton der Blu-ray sind qualitativ gut, und an Extras hat man hier wahrlich nicht gespart! Für Interessierte gibt es vom Audiokommentar bis hin zu Outtakes, Entfallene Szenen und und und, bis zu den obligatorischen Trailern.
22 Kommentare| 31 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 3. März 2013
Ich werde jetzt nicht großartig den Plot beschreiben sonst wird der Artikel vermutlich zu lang... Vorweg muss ich auch sagen das ich keineswegs eine begabte Filmkritikerin bin oder so, es ist meine persönliche Meinung. Außerdem bezieht sich diese Rezension lediglich auf den Film, da die DVD erst im Sommer rauskommt und ich werde dann updaten.

Ich habe mir den Film im Kino angesehen nachdem ich einmal zufällig in der Fernsehzeitung darüber gestolpert bin. Mein Interesse wurde sofort geweckt, denn von einer solchen Story habe ich vorher auch noch nie gehört und die Idee hat mich sehr interessiert. Zum ersten Mal seit langem habe ich mich richtig gefreut ins Kino zu gehen und ich bin schon mit recht guten Erwartungen an den Film rangegangen. Ich wurde auch nicht enttäuscht.

Anders als die Twilight-Filme, mit denen der Film von einigen leider gerne verglichen wird (wegen der Story Untoter liebt Mädel) nimmt sich der Film nicht zu ernst, ist lustig, actionreich, hat aber auch seine nachdenklichen und düsteren Momente. Er bleibt weitgehend vom Kitsch fern, ist aber natürlich auch romantisch, da es schließlich um einen Zombie geht der sich in ein Mädchen verliebt und anders ist als die anderen. Die Romantik ist aber gottseidank nicht zu aufdringlich und kitschig und entwickelt sich nach und nach im Laufe des Filmes. Soweit so gut...
Die Szenerie ist düster - klar er spielt in einer post-apokalyptischen Zukunft in den USA, lediglich Vergangenheits - und Traumsequenzen weisen mehr Farben auf. Warum es alles so gekommen ist lässt der Film weitgehend offen.

Die Schauspieler sind alle gut gewählt, "R" ist einfach von Anfang an unglaublich sympathisch und liebenswert, trotz Zombiedasein und die Australierin Teresa Palmer als Julie ist ebenfalls wunderbar (Ich kannte sie vorher nur aus wenigen Filmen und einem Musikvideo von Empire of the Sun). R's Kumpel "M" ist auch super und bringt immer mal wieder eine gute Portion Humor mit in den Film. Auch bei den anderen kann ich mich absolut nicht beschweren, wobei John Malkovich als Julies Vater etwas blass bleibt.

Ich will den Film eigentlich nicht mit Twilight vergleichen denn er ist ein eigenständiger Film mit einer vollkommen neuen Idee, die die Zombies trotzdem nicht als brav dastehen lässt denn sie jagen und töten Menschen und verspeisen am liebsten deren Gehirn. Sie verändern sich lediglich positiv und ich finde die Idee gut. Manch eingefleischter Zombiefan wird da mit Sicherheit den Kopf schütteln aber wie gesagt der Film zieht sie nicht ins Lächerliche. Es ist eben mal ein anderer Zombiefilm und wer nicht auf Romanzen steht sollte sich dann eben lieber die üblichen Zombiefilme aus der Horrorsparte ansehen. Wer aber mal was neues sehen will, und auf den Schnulz bei Twilight verzichten will ist mit "Warm Bodies" sicherlich gut beholfen.

Ich weiß, ich vergleiche im Endeffekt doch mit Twilight (sorry) und ich sollte die beiden Filme eigentlich erst gar nicht in einem Artikel erwähnen, doch ständig liest man irgendwo das es nur ein weiterer Abklatsch ist und ich versuche lediglich klarzumachen das er eben das nicht ist und nicht alle Filme immer mit der Twilight-Reihe verglichen werden müssen. Das es soweit schon gekommen ist finde ich schon grauenhaft genug. Zumindest ist es für mich so. Jeder muss sich im Endeffekt selber ein Bild davon machen...

Was den Soundtrack angeht - unglaublich gut.

Und natürlich hat der Film auch Klischees aber welcher Film hat das nicht heutzutage? Es ist nunmal ein Film.
Ich finde allerdings schade das der Trailer leider schon mehr oder weniger die ganze Story erzählt und es kommen daher eher weniger Überraschungen auf einen zu. Ich vergebe trotzdem 5 Sterne, da der Film mir einfach gefallen hat.
Auf jeden Fall werde ihn mir auf DVD kaufen damit ich ihn mir im englischen Original ansehen und einen kurzweiligen, irgendwie süßen, "erfrischenden" Film genießen kann.
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am 27. Februar 2013
Widersprüchlich ? ja, das ist auch der Film. R ißt unter anderem menschliches Gehirn, weil es besonders schön für einen Zombie ist, dann die Erinnerungen des Toten sehen zu können und trotzdem findet man ihn total niedlich. Geht nicht ? Geht doch.Der Film ist witzig und die Lovestory zwischen R und Julie ist so süß gemacht, da kann man echt über die " Eigenarten" eines Zombies hinwegsehen. Das soll nicht heißen, dass alles nur in der Phantasie passiert, es gibt auch ein paar eklige Szenen anzusehen.
Etwas Mutiges, ich finde auch erfrischend Neues, hätte echt Potential für mehr als 87 Minuten gehabt, gerade das Ende drückt ziemlich auf die Tube. Ich möchte nicht zuviel verraten, seht selbst, es lohnt sich. Kurzer Hinweis noch auf die Altersfreigabe: Cinemotion Kinos FSK 6/12 Persönliches Ermessen, ab 12 finde ich - wie meist in Deutschland - zu jung, mit Eltern ab 6 geradezu lächerlich. Die DVD scheint aber sinnigerweise wenigstens mit FSK 16 zu erscheinen. Ab 16 aufwärts ( Ich z.B. bin Lichtjahre entfernt) ein netter Film.

HIER GIBT ES NICHTS TECHNISCHES !!

Der Film ist gerade erst im Kino angelaufen und die DVD/Bluray noch noch nicht erschienen. Und für die, die nun wieder einen hysterischen Anfall bekommen: Ich könnte auch dann nichts zur Ton-und Bildqualität sagen, es sein denn, der Ton fiele aus oder es schneit im Bild. Andernfalls merke ich als Norrmalsterblicher nicht die geringsten Unterschiede ;-) Sorry - und nicht ärgern.....
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am 24. Juni 2013
Super Horror-Schnulzen-Komödie. Ich hab mehrfach herzlich gelacht. Bin total angetan von diesem Film. Kein Vergleich zu Scary Movie Filmen oder ähnlichem. Es ist einfach nicht so wie die ganzen abgelutschten Parodien.
Die Story des Gehirnfresser-Zombies der einfach mal so eine Menschenmädel mit nach Hause nimmt da er sich aus unerklärlichen Gründen zu ihr hingezogen fühlt und sich nach und nach in sie verliebt. Und sie, die Tochter des Ober-Zombie-Vernichters, die nach und nach merkt das er sich vermenschlicht... Eine fabelhafte Idee, mal was neues. Ein Hauch von Twilight in the Walking Dead ;-D Nur zusätzlich auch urkomisch.
Volle Anzahl Sterne!! Daumen hoch.
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am 9. August 2013
Der Film ist jetzt schon kultig, dazu muss man nicht viel sagen.
Die Blu Ray bietet ein fantastisches, sehr klares Bild, auch in den dunklen Szenen. Der Ton ist knitterfrei und glasklar, so dass man an den herrlichen Dialogen und der großartigen Musikauswahl seinen Spaß hat. Als Zombiefan kommt man hier in einen zwar splatterfreien, aber durchaus charmanten Film, der es in sich hat. Wer diesen Film als Romantik-Kitsch abtut hat ihn nicht wirklich verstanden, deshalb: nochmal ansehen und den Stock aus dem Hintern ziehen.
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Zombies sind stumpfsinnig, bewegen sich .. naja, irgendwie untot und ernähren sich von allem Lebendigem, was bei drei nicht auf den Bäumen ist. Das Gehirn von Menschen ist ein besonderer Leckerbissen, denn es zu verspeisen bedeutet für Zombies die einzige Möglichkeit, menschliche Erinnerungen wach zu rufen. Und seien es auch nur die Erinnerungen Fremder. In einer Zeit, in der es nur wenige überlebende Menschen gibt, die in einem von einer hohen Mauer abgeschotteten Bereich von den Infizierten, den Zombies, getrennt leben, gibt es keine unbeschwerten Teenager mehr. Die neuen Jugendlichen ziehen mit Waffen vor die Mauern, um Medikamente und Nahrungsmittel sicher zu stellen. Julie ist eine von ihnen, doch ihre Gruppe wird von Zombies überrumpelt, nur wenige überleben. Julies Ex-Freund wird von Zombie R getötet - und dieser wird plötzlich von Gefühlen für das Mädchen so beflügelt, dass er nicht nur ihr Leben rettet, sondern sich mehr und mehr wandelt. Gibt es eine Chance, dass ein Zombie wieder zu einem Menschen werden kann? Alleine durch die Macht der Liebe?

Klingt schwülstig und kitschig und das ist es auch. Aber nur ein kleines bisschen. Insgesamt ist "Warm Bodies", verfilmt nach der Vorlage von "Mein Fahler Freund" des Autors Isaac Marion, aber einfach eine erfrischende Teenager-Grusel-Romanze. Sie lebt von skurrilen Momenten, in denen R, der sich nicht mehr an seinen menschlichen Namen erinnern kann, mit anderen Zombies versucht zu kommunizieren (meistens über Grunzlaute). Julie ist anfangs sehr verängstigt, merkt aber rasch, dass R sich wirklich bemüht, nicht ganz so untot zu sein, um ihr zu gefallen.

Ein bisschen eklig sind diese "Ich esse eine Handvoll Gehirn-Szenen" schon, aber ansonsten würde ich den Film nicht als sonderlich blutrünstig oder unheimlich bezeichnen. Die Darsteller - allen voran der mir bisher unbekannte Nicholas Hoult alias R - wirken unverbraucht und überzeugend. Das besondere Bonbon ist sicherlich John Malkovich, der hier Julies verbitterten Vater spielt. Analeigh Tipton, die Julies Freundin Nora verkörpert, begegnete mir erstmals als Lolita-Babysitterin Jessica Riley in "Crazy, Stupid, Love" (ebenfalls ein großartiger Film mit einem sexy Ryan Gosling .. aber ich schweife ab). Teresa Palmer (Julie) kannte ich nicht, aber sie empfand ich auch am nichtssagendsten im ganzen Film. Eine hübsche Blondine, der noch ein paar Jahre für die nötige Ausstrahlung fehlen, damit sie zu etwas Besonderem wird.

"Warm Bodies" ist eine gelungene, paranormale Teenager-Romanze, die besonders von witzigen Dialogen und skurrilen Momenten lebt. Die Botschaft am Ende ist dann wie erwähnt etwas kitschig, aber manchmal braucht man einfach ein bisschen Kitsch im Leben, nicht wahr?
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am 31. Januar 2017
Mein Freund liebt alle Filme und Serien, die was mit Zombies zu tun haben. Ich nicht, aber diesen hier schon. Eigentlich habe ich totale Panik vor Zombiefilmen, aber dieser hier gehört zu meinen Lieblingsfilmen. Dieser subtile Humor meisterhaft gespielt von Nicholas Hoult ist einfach toll. Die Gesellschaftskritik durch die Brille des Scifi bringt mich immer wieder zum Schmutzeln... Gepaart mit der Analogie zu Romeo und Julia eine perfekte Liebeskomödie, die auch meinem Partner gefallen hat!
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am 16. Dezember 2013
SUPER! Angucken lohnt sich! Irre komisch ohne Schmalz. Tolle Darsteller, Klasse Idee was will man mehr? Die Outakes sind der Hammer. Wer keinen Horror sondern eine Komödie ohne Klischees und zuviel Romantik erwartet sollte nicht enttäuscht sein. Twilight ist doch Firlefanz!
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am 15. Juli 2013
zuerst fällt es ein wenig schwer R. zu mögen, vor allem wenn er so genüsslich das Hirn von Julies getötetem Freund mampft, aber nach und nach wächst er einem immer mehr ans Herz. Was zunächst unglaublich scheint ist tatsächlich passiert, man fängt an auch die anderen Zombies zu mögen, vor allem Marcus, und mitzufühlen. Ich finde diesen Streifen sehr gelungen und hab mich sehr gut unterhalten. Genauer hingeschaut ist der Film auch ein Plädoyer für Toleranz und Mitgefühl.

Würde ich jederzeit weiterempfehlen, Volltreffer!
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