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Kundenrezensionen

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am 14. April 2014
Die Konsole ist im Großen und Ganzen wirklich gut und das Potential für zukünftige Spiele gewaltig. Das Gehäuse ist kompakt (kleiner als die erste PS3), Netzteil ist integriert und der neue Controller ist viel besser als der vorherige der PS3, den ich aufgrund seine konvexen Sticks und der kleinen "Hörnchen" nie sehr ergnonomisch fand. Der PS4-Controller hat einige Formen eher vom Xbox-360-Controller übernommen (konkave Sticks, konkave Trigger, größere Form) und das ist sehr gut!

Leider stören aber auch ein paar Dinge, wofür ich einen Stern abziehe (die Software-Mängel, die nur eine Frage der Zeit sind, hatten keinen Einfluss auf meine Wertung):

Lautstärke:
Die PS4 kann sehr leise aber auch wirklich laut sein. Wenn der Lüfter auf voller Stufe läuft und parallel noch was vom Blu-ray-Laufwerk gelesen wird, ist das fast das Level der alten Xbox 360 mit DVD-Laufwerk. Also arg laut. Das hat man aber zum Glück nicht oft. Was man allerdings die ganze Zeit hat, ist, dass die Lautstärke variiert. Und das verhindert, dass man das Rauschen schnell ausblendet. Im Großen und Ganzen ist die Lautstärke OK, aber etwas lauter und dafür konstant auf diesem Pegel wäre mir sehr viel lieber. Bei Blu-rays ist sie leise, aber nicht lautlos.

Wärmeentwicklung:
Kompakt und auch integriertes Netzteil ist toll, aber dafür wird das Ding teils ziemlich warm. Die Luft die aus der Konsole nach einer Weile spielen strömt, ist das wärmste, was ich je bei einer Konsole erlebt habe. Sehr viel wärmer als bei Xbox 360 und PS3. Auch das Gehäuse wird viel wärmer als bei den beiden Lastgen-Geräten. Vielleicht wäre ein externes Netzteil und ein etwas größeres Gehäuse auf Dauer doch etwas gesünder für die Hardware.

Video:
Kein 3D bei Blu-ray, keine Videos von Daten-DVDs abspielen (in meinem Fall die GamePro-Heft-DVD), kein DLNA. Konnte die PS3 alles und ich verwende sie weiter dafür. Schade, aber wird sich wohl mit den nächsten Updates erledigen.
Nicht gelungen ist auch die Steuerung via Controller bei Blu-rays. Die Trigger werden zum Spulen genommen, legt man den Controller nicht sehr vorsichtig hin, löst man leicht ungewollt ein Spulen aus. Die PS3-Fernbedienung funktioniert leider nicht mit der PS4. Wäre ein netter Service gewesen, da es ja noch keine PS4-Remote gibt. Man kann nur mit dem Controller steuern und Spaß macht das nicht. Ich bleib auch bei Blu-rays bei meiner PS3.

Akku-Laufzeit des Controllers:
Der Controller-Akku ist deutlich leistungsstärker als der des PS3-Controller. Kein Wunder, gibt ja auch Touchpad, Headset-Anschluss, LED und Lautsprecher. Trotzdem ist die Laufzeit gegenüber dem Vorgänger ganz erheblich gesunken. Ich komme bestenfalls auf acht Stunden. Das ist für einen Controller schon sehr nervig.

Controller-LED:
Ich hab einen nur sehr dezent spiegelnden Fernseher. Die Spiegelungen sind mir bisher praktisch nicht aufgefallen. Aber jetzt sehe ich die ganze Zeit die blöde LED vom Controller in dunklen Szenen (und davon hat z.B. Killzone sehr viele). Nervig, warum kann man das nicht abschalten? Demnächst kommt wohl ein Update, was die LED etwas dimmt. Werde das Ding wohl abkleben. Die Kamera (für die die LED ist) haben doch eh nur wenige, warum kann man's nicht optional komplett abschalten?
Nachtrag: das Update mit dem Dimmen ist da. Es mildert das Problem ab, aber man sieht die Spiegelung immer noch. Schade.

Alles in allem eine tolle Konsole mit ein paar kleinen Schwächen, mit denen man leben kann. Ich hoffe nur, dass die Konsole bei der Wärmeentwicklung auch lange lebt. Von der Xbox 360 hatte ich wegen ihrer anfänglichen thermischen Probleme ingesamt drei Geräte bis Microsoft das Problem im Griff hatte. Hoffentlich wiederholt sich das mit der PS4 nicht. Hatte noch nie eine Konsole, die so eine warme, ja fast schon heiße, Luft ausstößt.
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am 29. Dezember 2013
Nach mittlerweile über einem Jahr Nutzungsdauer kann ich die Konsole uneingeschränkt weiterempfehlen.

Mein Gerät aus der 1. Charge läuft nach wie vor einwandfrei. Kinderkrankheiten wir das sog. Blue Light of Dead ("BLOD") oder Laufwerksdefekte scheinen mittlerweile behoben. Auch die anfangs öfter auftretenden (und wohl verbreiteten) Abstürze in Spielen kommen seit einigen Monaten nicht mehr vor und das System läuft auch über Stunden hinweg völlig stabil. Ich gehe davon aus, dass hierfür die regelmäßig erschienen Firmware-Updates verantwortlich sind.

Es bestehen aus meiner Sicht lediglich kleine Kritikpunkte, bei denen noch Optimierungsbedarf gegeben ist:
- Die Verarbeitung könnte besser/hochwertiger ausfallen.
- Der Lüfter dreht bei einigen wenigen Spielen stellenweise hörbar hoch, jedoch nicht so, dass es wesentlich stören würde. Das klassische Beispiel hierfür ist Killzone: Shadow Falls. Auch in Far Cry 4 ist dies ab und an der Fall.
- Die Sticks am Controller nutzen sich bei Gebrauch recht stark ab; Gummi blättert ab. Dies ist so bei meinen bisherigen Spielekonsolen auch über Jahre hinweg nicht der Fall gewesen und scheint den Foren nach wohl auch ein typisches Problem zu sein. Ich kann jedoch nicht sagen, ob möglicherweise mittlerweile eine neue Revision des Controllers existiert.
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am 1. Dezember 2013
Eines Vorweg: Diese Rezension enthält kein Fanboy Gequatsche, sondern die ehrliche Meinung eines ehemaligen Xbox 360 Liebhabers. Ich gehe deshalb nicht nur auf die PS4 als Produkt, sondern auch auf die meiner Meinung nach wenig Erfreuliche Entwicklung der Firmenpolitik von Microsoft ein. Doch der Reihe nach:

Jahrelang war ich auf meiner Xbox 360 unterwegs und sehr zufrieden, denn die Xbox 360:

- hatte das wesentlich bessere Gamepad.
- hatte das stabilere Online Netzwerk.
- erlaubte Crossover Party Chats.

Dennoch hatte ich immer ein neidisches Auge auf die Playstation Spieler, denn die PS3:

- hatte wesentlich mehr hochkarätige Exklusivtitel.
- war die technisch perfomantere Konsole.
- erlaubte Onlinespielen ohne Zusatzkosten.
- besaß einen Blueray Player.
- bot mit Playstation Plus ein sehr gutes Angebot mit jeweils zwei kostenlosen Top Spielen im Monat.

Während der Zeit mit meiner Xbox 360 bekam ich mit jedem neuem Dashboard Update hautnah mit, wie die Spiele einen immer kleineren Stellenwert einnahmen. Das Dashboard entwickelte sich immer mehr zu einem Mischmasch aus Filmen, Serien, Musik und immer mehr Werbung. Am Ende beschränkte sich das Spiel auf ein kleines Kachelfenster in der linken Ecke. Diese Entwicklung gefiel mir persönlich gar nicht!
Dennoch war die Freude groß: Der Nachfolger der Xbox 360 wurde angekündigt. Und die Enttäuschung folgte auf dem Fuß. Ich sah die Enthüllung der Konsole im Xbox Live Stream: TV, Entertainment, Kinect und Sport. Dann der Name Halo... und angekündigt wurde eine TV Serie von Stephen Spielberg? Da rettete auch nicht das neue Call of Duty Ghosts, dessen Hund den Zuschauern als neueste Innovation verkauft wurde, den Gesamteindruck der Präsentation.
Wenig verwunderlich: Der S***strom der Presse und vor allem der enttäuschten Fans folgte auf dem Fuß:
Diese Präsentation wird mittlerweile laut Wikipedia offiziell als PR-Desaster angesehen, in meinen Augen völlig zurecht!
Hinzu schien Microsoft im Anschluss daran alles falsch zu machen, was man falsch machen kann:

Online Zwang, Gebrauchtspiel Sperre, Kinect Zwang, Überwachung der Nutzer durch Kinect zwecks personalisierter Werbung und eine absolut arrogante Einstellung des damaligen CEO Don Mattrick, der vor laufender Kamera sagte: "Für alle, denen das nicht passt, haben wir ein tolles Produkt, es heißt Xbox 360" Diese Aussage steht für mich für eine vollkommen überhebliche Firma, vom Weg und vom Kunden abgekommen, was mehr als Schade ist.
Wie ging es weiter? Zuerst schien es, als würde Microsoft standhaft bleiben, trotz des riesigen S***storms. Jubel erntete hingegen Sony, die diese Vorlage nutzten und den Spielern ein Produkt boten, welches den Fokus auf das Spielen legte. Gleichzeitig fuhr Sony eine komplett andere Linie in Bezug auf Gebrauchtspiele, Online Zwang, Überwachung. Sony CEO Jack Tretton machte sich öffentlich über Microsoft lustig und erntete standing ovations. Dann der Todesstoß: 100 Euro günstiger als die Xbox One und das bei potenterer Hardware! Da ging die, für PS3 Spieler ärgerliche Nachricht, komplett unter: Auf der PS4 wird das Online Spielen ab sofort an Playstation Plus gebunden sein, sprich wer Online zocken will muss zahlen. Gleichzeitig ist der beliebte Crossover Party Chat nun auch für Playstation Spieler verfügbar.

Und Microsoft knickte kurz nach Beginn der Vorbestellungen ein. Alle lästigen Kundengängelungen wurden verworfen,man zog mit Sony gleich. Was blieb war ein riesiger Imageverlust, den viele Spieler, mich eingeschlossen nicht vergessen konnten. Microsoft war ab sofort die Firma, die die Arroganz besaß zu versuchen ihre Kunden zugunsten der Werbeindustrie zu knechten, auszuspionieren und den Gebrauchtspielmarkt zu zerstören. Und die Vorbestellungen zeigten: Nicht alle Kunden verziehen diesen Versuch, die Vorbestellungen der PS4 übertrafen die von Microsoft enorm, wie Einzelhändler berichteten.
Doch wie schlägt sich die PS4? Ich werde hier meine persönlichen Eindrücke schildern und einen Vergleich ziehen zur Xbox One. Auch die Fanboys beachten bitte, dass dies hier rein subjektiv ist, sprich MEINE Meinung:

Die Konsole kam pünktlich von einem Online Versand an. Ausgepackt, eine 1 TB Fetsplatte (mehr dazu im Nachtrag vom 02.12.2013) hineingebaut und die aktuelle Firmware 1.51 drauf gespielt. Alles lief ohne Probleme. Das Dashboard gefällt mir ausgesprochen gut, der Fokus ist auf Spiele, keine nervige Werbung und man wird nicht vollgemüllt mit Entertainment oder ähnlichem. Filme, Musik und Apps spielen natürlich auch auf der PS4 eine Rolle, stehen aber nicht so im Vordergrund wie auf der Xbox, mir gefällt das ausgesprochen gut. Als PS-Plus Mitglied hatte ich sofort zugriff auf die Titel Resogun und Contrast: Zwei super Spiele, die zusammen ca. 30 Euro kosten. Für meine PS Plus Jahresmitgliedschaft zahlte ich auf Ebay ca. 45 Euro. Als ehemaliger Xbox Spieler störe ich mich auch nicht an der Tatsache, dass man für das Online Spielen zahlen muss, ich bin es gewohnt und freue mich über die kostenlosen Spiele im Monat.

Über die Hardware wurde im Internet schon viel geschrieben: Fakt ist, die PS4 besitzt die potentere Hardware.Hier ein paar genaue Fakten, die ich dem Magazin Gamepro entnommen habe. Dieses hat sowohl die PS4 als auch die Xbox One getestet und in wesentlichen Bereichen auch gegenüber gestellt:

Die PS4 ist 30,5 cm tief und 27,5 cm breit. Sie ist 5,5 cm hoch. Das Netzteil ist integriert. Im Standby Modus verbraucht sie 0,1 Watt. Im Leerlauf liegt der Geräuschpegel bei 0,3 Sone, unter Last (Bluerays, Killzone Shadow Fall) bei 0,6 Sone. Der Stromverbrauch liegt bei 85 Watt im Leerlauf, 100 Watt bei Bluerays und 150 Watt beim Spielen. Die Grafikeinheit besitzt 1152 Shader (Xbox One 768). Die Anzahl der Raster Operation Pipelines liegt bei 32 (Xbox One 16). Der 8-Kern-Prozessor (Jaguar AMD) taktet mit 1,6 GHZ (Xbox One verwendet diesen auch, getaktet mit 1,75 GHZ). Die PS4 besitzt 8 GB DDR5 Ram (Xbox One 8 GB DDR3 Ram).
Sogar die Gamepro Redaktion zeigte sich erstaunt in Bezug auf die "deutlich mehr 3D Leistung als Xbox One" (gamepro.de)

Wird sich dieser Leistungsvorteil denn auch immer bemerkbar machen? Bedingt, denn bekanntlich orientieren sich die Entwickler immer an der schwächsten Plattform. Für die PS4 heißt dies, dass sie wahrscheinlich wie immer in den Exklusivtiteln ihre wahren Muskeln spielen lassen wird. Alles andere wird sich wahrscheinlich auf eine höhere Auflösung beschränken, wie die Launch Titel zeigen: Titel wie Call of Duty Ghosts laufen auf der PS4 in originalen 1080p, während die Xbox One auf 1080p hochskaliert. Ist dies sichtbar oder gar ein Kaufgrund für die PS4? Für mich persönlich nicht!

Doch nun zur größten Neuerung und dem Grund, der mich bisher immer am stärksten von der Playstation abgehalten hat, das Gamepad:
Das Gamepad der Playstation empfand ich bisher immer als zu leich, zu klein und irgendwie billig verarbeitet. Es ist erstaunlich wie Sony hier nachgebessert hat und gleichzietig Innovation bewies. Das PS4 Gamepad liegt wunderbar in der Hand, es macht einen schwereren und wertigeren Eindruck als seine Vorgänger. Die Trigger machen einen tollen Eindruck und das Touchpad zeigt gleich in Killzone Shadow Fall wie es sinnvoll genutzt werden kann. Die Soundausgabe über das Gamepad ist nett, aber für mich kein Muss. Was auffallend ist, im Vergleich zum Xbox Controller: Der Weg des linken Daumens vom Stick zum D-Pad ist wesentlich einfacher zu handhaben, etwas was mich beim Xbox Gamepad immer gestört hatte. Der PS4 Controller besitzt ebenfalls eine Lightbar, die je nach Aktivität andersfarbig leuchtet: Blau im Dashboard, Grün in Killzone wenn alles ruhig ist, gelb wenn die Gegner einen suchen und Rot unter beschuss. Nett, aber nicht relevant.
Um die Kamera und die dmait verbundene Gesichtserkennung mache ich auch bei Sony einen großen Bogen, was das angeht traue ich keiner großen Firma und mache auch zwischen Sony und Microsoft keinen Unterschied.

Kinderkrankheiten:
Was bei der Xbox das Laufwerk ist, ist bei der PS4... man weiß es noch nicht. Manche behaupten es läge am HDMI Port, bei dem ein Metallstück heraus ragt und den Port bei Einstecken des HDMI Kabels beschädigt. Manche sagen, es läge an falsch verbauten Festplatten oder einfach an billiger China Ware aus dem Hause Foxconn, die auch für Microsoft die Xbox produzieren. Ein pulsierendes blaues Licht zeigt den Defekt der Konsole an und wird spöttisch Blue Light of Death, in Anlehnung an den Ring of Death der Xbox 360, genannt. Hier blieb ich zum Glück bisher verschohnt. Anzumerken ist allerdings auch: Man hat zu einer Konsole nur ein, maximal zwei (WII U) Konkurrenzprodukte. Kauft man sich beispielsweise einen Toaster, kann man wählen zwischen Hunderten, somit macht sich die Ausfallrate von neueingeführten Produkten bei der Kundschaft nicht so stark bemerkbar. Es ist allgemein bekannt, dass Firmen dies einberechnen. So sollen bei der PS4 auf jeweils 250 produzierte Konsolen eine defekte kommen. Ein Prozentsatz, der in Anbetracht von Millionen (!!!) produzierten Konsolen zu vernachlässigen ist. Und dass alle Kunden mit defekter Ware am lautesten sind sollte auch allgemein klar sein.

Remote Play:
Remote Play bedeutet, dass die PS4 eingeschaltet ist, und alle Inhalte auf der PS Vita darstellt. Das heißt man gibt den Fernseher für seine Liebste oder die Kinder frei und spielt all seine PS4 Spiele auf der Vita weiter. Zugegeben, da war ich am meisten skeptisch. Die Konsole streamt das Spiel in Echtzeit ohne Latenz auf die Vita? Doch ich habe es getestet und ja, das funktioniert wirklich. Die Technik, die hier hinter stehen muss ist unglaublich. Ich liege in meiner Wohnung im Bett und die Konsole läuft im Wohnzimmer und streamt mit Killzone auf die Vita: Das macht Laune!

Fazit und Zukunft:
Die PS4 ist eine leistungsstarke Konsole und das Dashboard zeigt, worum es geht: Spiele! Keine nervige Werbung, alles erscheint aufgeräumt und beschränkt sich auf das Wesentliche. Danke!
Crossover Party Chats und ein wirklich guter Controller ziehen mit Microsoft gleich. PS Plus Mitglieder haben Zugriff auf zwei Top Titel pro Monat, ob und wie Microsoft hier auch in Zukunft gleich zieht wird sich zeigen.
Allein die Launch Titel enttäuschen noch. Ja, Killzone Shadow Fall überzeugt, doch ist dies noch zu wenig. Mehr wird allerdings definitiv folgen und darauf kann sich das Spielerherz freuen. Remote Play überrascht, keine Latenzverzögerung, kein Ruckeln, absolut super!
Ich bin gespannt wie sich diese Konsole und vor allem die Spiele entwickeln wird. Allein Dead Rising als einer der Launch Titel für die Xbox One hinterlässt einen faden Beigeschmack: Ich liebe diese Spielereihe. Dennoch kommt mir vorerst keine Xbox One ins Haus, zu groß ist der Vertrauensverlust zu Microsoft: Ich will keine Kamera im Bundle kaufen müssen um eine Konsole zu haben, ich will keine Werbung und ich will kein All in One Entertainment System. Auch die von Microsoft hochgelobte Cloud entpuppte sich als PR-Gerede. Wie ein ausführlicher Bericht von PCgamesHardware zeigte: Die Cloud kann für KI und statische Lichtberechnungen genutzt werden. Grafische Effekte oder gar dynamische Partikeleffekte sind aufgrund der Latenz schlicht nicht möglich. Dies ist schade, da die Idee von externen Grafikberechnungen sehr gut ist. Wie Sony hier den Streamingdienst Gaikai nutzen wird um wie versprochen PS3 Spiele auf die PS4 zu streamen muss abgewartet werden. Ich persönlich verspreche mir hiervon allerdings nichts, Dienste wie Onlive versuchten dies ebenfalls schon, und scheiterten kläglich.

Ich bin bisher mehr als zufrieden mit der Playstation und werde ihr auch weiterhin die Treue halten. Die Entwicklung der Xbox One verfolge ich aufmerksam und warte auf den Moment, bis Microsoft mir genug Gründe gegeben hat um auch hier zuzuschlagen. Bisher ist dies allerdings leider nicht passiert.

Nachtrag vom 02.12.2013

Ich nehme mir noch mal die Zeit um einige Punkte zu klären, die angefragt wurden.

Der Share Button:
Ja, der viel diskutierte Share Button, was genau kann man damit anfangen? Nun, noch nicht soo viel aber die Idee ist nett und die Zukunft wird zeigen wohin die Reise geht. Und so funktioniert es: Drückt man während des Spielens den Share Button, so speichert die PS4 sofort einen Screenshot des aktuellen Bildes und die letzten 15 min. Gameplay (dies sind 10 Minuten mehr als bei der Xbox One), was ca. 520 MB Speicher benötigt. Dieses Video kann man nun über seine sozialen Netzwerke teilen. Getestet habe ich dies noch nicht, da ich dies als sinnlos erachte. Man stelle sich vor ganz Facebook wird überflutet mit sinnlosen Gameplay Videos, die ohnehin niemanden wirklich interessieren. Professionelle Lets Player machen ohnehin einen Bogen um den Share Button, da die Qualität einfach zu niedrig aufgelöst ist und die Möglichkeiten der Nachbearbeitung sich (noch) auf das Schneiden des Videos beschränken. Das Streamen seines Gameplay soll auch möglich sein, allerdings steht hierfür unter anderem der Dienst Ustream zu Verfügung, der nicht gerade für Qualität berüchtigt ist. Ich hoffe Sony baut den Share Button aus, denn der Gedanke einen Endboss zu erledigen und diesen Moment in Bildform an einen Freund aus seiner Liste zu senden ist in meinen Augen wirklich verlockend. Ist dies ein Kaufgrund für die PS4? Nein! Zumindest noch nicht!

Die Festplatte:
Offiziell wurde gesagt, dass in die PS4 Fetsplatten mit 2,5 Zoll und maximal 9,5 mm Dicke verbaut werden können. Die Größe solle maximal 1,5 TB betragen mit maximal 7500U. Irgendwo las ich, dass Tests ergaben, dass die PS4 mit diesen Maximalanforderungen Probleme machte. So entschied ich mich für eine 1 TB Festplatte mit 5400U, die Samsung M8 HN-M101MBB. Weder beim Einbau, noch bei der Installation der Firmware gab es Probleme, sodass ich diese Festplatte jedem empfehlen kann.
176176 Kommentare|1.960 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 16. Dezember 2014
Ohne jetzt speziell auf die Spezifikationen ein zu gehen habe ich das Gefühl das die Playstation 4 fast keinen unterschied zur 3 macht. Ich besitze eine 4 und eine 3 und ehrlich gesagt sehe ich kaum Unterschiede bis auf die Menüführung.

Klar ich bin von der Playstation absolut überzeugt von der 3 und von der 4.

Aber: Ich bin absolut enttäuscht von den Spiele Publishern. Jetzt ein Jahr nach dem Release der PS 4 hat sich Spielemässig absolut nichts getan. nichts Bahnbrechendes. Es gibt nicht mal Spiele die die Playstation nur annähernd das machen lassen was die Playstation von Ihrer leistung machen könnte. Alle Spieler warten auf die Revolution, doch diese lässt auf sich warten. Jahr führ Jahr das Gleiche. Dem Zocker wird nichts mehr geboten. Hauptsache als Publisher mache ich mir die Taschen voll mit einer neuen Spielerscheinung in dem sich nur minimal was tut.

Ich finde es Unverschämt den Leuten dafür im Schnitt 70 € aus der Tasche zu ziehen.
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am 30. April 2016
+ bildschärfe, framerate, kantenglattung top, ein muss für beemer besitzer

+ nur 40€ für 2jJ plusmitgleidschaft

soviel zum positiven, nun zu den einigen nicht gerade wenigen negativen:

- alle auflösungen ok bis auf 1080p, hier kein bild bei 10m awg24 hdmi, mit verstärker nur flackern, dann noch mit deaktivierter verschlüsselung (hdcp) ok, nur kann man außer zocken nicht mehr viel mit der Konsole anfangen,

- Kontroller un ergonomisch, klein, schnell leer, Lautsprecher mies, nicht auf die boxen umlenkbar, mit xbox controller converter titan one jedoch top, bald auch wireless mit x1 controller über titan two

- keine der 3 angeschlossenen mäuse haben funktioniert

- kein ea access

- keine streaming app für öffentliches radio / tv wie tunein nur spotify, klar kann man das alles im browser starten aber sobald man ein spiel startet ist ende

Fazit: ich werde meine xbox noch nicht so schnell aussortieren wie ich vorhatte und auf der station nur die games zocken die auf der box probleme machen oder mies aussehen wie battlefield, darksouls 3, witcher, devision etc. siehe ign resolutiondifference table
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TOP 1000 REZENSENTam 1. September 2014
Mein Weg zu Playstation 4 war etwas steinig. Angefangen hatte nämlich alles mit einer Xbox One. Mit dieser Rezension möchte ich auf die PS4 aus Sicht eines normalen Gamers eingehen (kein Fan-boy, kein Technik-Freak). Wer nur das Fazit lesen möchte, kann direkt ans Ende der Rezension scrollen. Ansonsten viel Spaß beim lesen.

Inhalt
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Amazon Lieferung, Verpackung und Installation
Inbetriebnahme, Aha-Effekt, Playstation Plus
Spiele und ein kurzer Technikabriss
Multiplattform Gamer und Fazit

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Amazon Lieferung, Verpackung und Installation
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Wenn man mal von Hermes absieht hat die Amazon Lieferung wie immer wunderbar geklappt. Die Konsole kam gut verpackt in einem passenden Karton direkt bis zur Wohnungstür.

Verpackt ist die PS4 in einem recht kleinen Karton und da ich die Xbox One habe, war mein erster Gedanke das die doch gar nicht da drinnen sein kann. Da die Konsole aber wesentlich schmaler ist, auf den Power Brick verzichtet und kein Kinect Sensor in der Packung liegt, war meine Überraschung um so größer diese kleine schlanke Konsole auszupacken.
Optisch überzeugt mich die PS4 etwas mehr als die Xbox One (welche an einen der ersten Videorecorder erinnert). Sie sieht schick aus, fällt überhaupt nicht auf dem Sideboard neben dem Fernseher auf und bleibt auch im Betrieb unauffällig leise, aber so ganz kann ich mich trotzdem nicht mit dem schmalen Design anfreunden.

Neben der eigentlichen Konsole liegen noch ein HDMI Kabel, USB Kabel, Controller und Anleitung in der Packung (Basis Set ohne Spiele).

Die Installation ist kinderleicht. Aufstellen, Strom und Verbindung zum Fernseher anschließen und einschalten.

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Inbetriebnahme, Aha-Effekt, Playstation Plus
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Als erster muss übrigens der Controller mit dem USB Kabel an der Konsole aufgeladen werden. Da aber sowieso direkt nach dem Start und der Einrichtung von Land und Netzwerk ein Software Update geladen werden muss, ist das nicht weiter schlimm. Störender ist dies eher im Spielbetrieb, da das Kabel doch etwas knapp ist. Hier empfehle ich direkt eine Verlängerung zu holen oder seine Spielesitzungen entsprechend zu planen.

Was sofort auffällt und von mir als Aha-Effekt betitelt wird, sind die schnellen Ladezeiten. Es dauert vielleicht 10-15 Sekunden bis die PS4 gebootet hat. Das ist im Vergleich wirklich flott. Außerdem ist das spartanische Menü extrem flott und reagiert sofort auf jede Eingabe. Das begeisterte mich dann schon sehr und der leicht verspielte japanische Touch mit Musik im Hauptmenü ist auch sehr nett!

Nach dem Update habe ich zu erst meine Playstation Network Daten eingeben um Playstation Plus weiter nutzen zu können. Diesen Dienst kann ich auch nur jeden empfehlen. Abgesehen davon das man ohne nicht mehr online spielen kann, bekommt man für einen geringen Monatspreis 2 PS4 Spiele (dazu noch PS3 und Vita Games) und exklusive Rabatte und Demos. Der Service ist wirklich jeden Cent wert!

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Spiele und ein wirklich kurzer Technikabriss
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Ich möchte an der Stelle ungern auf viele technische Details eingehen. Fans, Technik-Freaks und Fanboys kennen sich da sowieso aus und der normale Käufer interessiert sich da nicht wirklich für.

Wichtiger finde ich (wieder der Aha-Effekt) wie flüssig die Spiele rüber kommen. Die durchweg P60fps (ja es gibt auch Ausnahmen) sind wirklich beeindruckend. Ebenso die Full HD Auflösung. Der Unterschied ist ab einer gewissen TV Größe tatsächlich sichtbar, wenn auch geringer als in vielen Kritiken geschrieben, aber er ist da und hat man einmal mit 60 Frames pro Sekunde gespielt, will man nie mehr zurück.
Neben der FullHD Auflösung bietet die PS4 die üblichen Dinge wie Dolby Digital Ton, Wifi und die Möglichkeit den internen Speicher zu erweitern. Wer sich für alle Daten interessiert, dem empfehle ich einige andere sehr gute Rezensionen hier auf Amazon.

Noch wichtiger finde ich die Spiele und hier bietet die PS4 mittlerweile eine gute Anzahl an Vollpreis Spielen und kleinen Titeln (Indie Games). Sehr empfehlenswert sind:

- Infamous Second Son (12-15 Stunden)
- Infamous First Light (Stand-alone DLC)
- The Last of Us (ca 20 Stunden je nach Spielgeschiwndigkeit inkl. DLC)
- Watchdogs (30+ Stunden)
- Rayman Legends (15+ Stunden)
- Diabolo 3 (ohne weiteres sind hier 50+ Stunden und mehr möglich)
- Pflanzen gegen Zombies (je nach Ausdauer, da Online Mulitplayer Spiel)
- Lego Marvel: Supe Heroes (20+ Stunden)
- Tomb Raider: Definite Edition

Da die Indie Titel das Ausmaß der Rezension überschreiten würden, möchte ich nur so viel sagen. Es gibt viele kleine und große Perlen wie Flower, Oddworld, Hotline Miami, CounterSpy, Transistor oder Child fo Light.

Mit allen dieses Weihnachten kommenden Spielen ist die Auswahl mittlerweile wirklich groß und es sind einge erste Next-Gen Highlights dabei.

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Fazit
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Wenn es rein um das spielen geht, dann liegt die Playstation 4 um Welten vorn. Das fängt bei den sehr kurzen Boot-Zeiten an, der extrem schnellen Installation der Spiele, dem pfeilschnellen Menü (was in meinen Augen allerdings auch hübscher ginge), der schöneren Social Networking Strategie samt Foto und Video-Upload und der guten Twitch und ustream Integration.

Ich nutze einzig noch Amazon Instant Video auf der PS4 und bin sowohl mit der dortigen Performance zufrieden, als auch bei den Spielen. Die Konsole ist einfach flott und es macht Spaß sie mal eben “schnell” anzuwerfen - selbst aus dem deep standby.

Gibt es Kritikpunkte? Natürlich, wäre auch schlimm wenn es nichts mehr zu verbessern gäbe. Es fehlen definitiv eine Handvoll Apps und das next-gen Spiele Angebot ist auch noch zu klein. Dafür sind aber mehr Indie Spiele erhältlich als man spielen könnte und auch die regelmäßigen Sales und Angebote im Playstation Store (bei Spielen und Filme zum Beispiel) sind toll. Der Controller liegt auch wesentlich besser in der Hand (dank neu gestalteter Schultertasten) und alles in allem ist die Konsole ein wirklich rundes Gesamtpaket. Sehr zu empfehlen, volle 5 Sterne!

Ich bin bewusst auf bestimmte Dinge wie zum Beispiel Cloud, Prozessor, Ram, Remote Play, Controller Beleuchtung, Pre-loading und spielen während dem Download nicht eingegangen um die Rezension nicht zu lang werden zu lassen. Ich hoffe trotzdem geneigten Käufern weitergeholfen zu haben.
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am 21. Mai 2015
Ich habe die Playstation 4 seit Release. Nun nach fast mehr als 1 1/2 Jahren kann ich "nur" 4 Sterne geben.

Erstenmal: Die Playstation 4 ist definitiv kein Fehlkauf gewesen und lässt mich schnell mal den Alltag vergessen und die Zeit vertreiben.
Ob Spiele oder Filme (BluRay / Stream) macht sie fast ohne Tadel.

Auch der Controller ist im Vergleich zur Ps3 besser geworden und liegt gut in der Hand. Einzig die Akkulaufzeit des Controllers ist etwas kurz.

Fehler in der Software werden von Sony versucht auszumerzen und über die Zeit sind einige Funktionen per Update hinzu gekommen.

Der größte Kritikpunkt ist die Anbindung ans Wlan. Die Verbindung ist Zweifels ohne stabil jedoch hat man an der Technik gespart und die Playstation kann nicht über die 5GHz Frequenz (n bzw. AC Standard) mit dem Router kommunizieren.

Positiv:
- Gut in der Hand liegende Controller
- spielt BluRay's ab
- verschiedene Filmstreamingportale werden unterstützt (z.B. Netflix / Amazon instant video /...)
- schickes Design
- schnell Einsatzbereit
- optischer Ausgang (Toslink) für Ton

Neutral:
- Lautstärke der Hardware ( das optische Laufwerke und die Lüfter geben naturgemäß Geräusche von sich
- Leider nur Hdmi out ( für einen DVI Monitor bräuchte man einen Adapter und VGA/SVideo/Composite/scart gehen ganz leer aus)
- Standfuß muß extra gekauft werden
- CD's lassen sich noch nicht abspielen

Negativ:
- Unterstützte Wlan-Standards
- Tonausgabe wird über Hdmi erzwungen (der Optische Ausagang kann zwar genutzt werden aber der Ton wird dennoch Parallel über den Hdmi Ausgang ausgegeben.)
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am 26. November 2014
Vor fast genau einem Jahr habe ich mir die Playstation 4 gekauft, voller Vorfreude aufgebaut und gleichermaßen begeistert als auch fröhlich gestaunt, als ich das mitgelieferte Killzone eingelegt habe. Ein Jahr später fällt mein Fazit zur neuen Sony Konsole insgesamt deutlich positiv aus, auch wenn Stand jetzt der Umstieg auf die neue Generation aus meiner Sicht nur für diejenigen sinnvoll ist, die Gaming als primäres Hobby haben.

Zunächst einmal zum System:
Im direkten Vergleich mit der X-Box One fällt augenblicklich auf, dass die PS4 hauptsächlich als Spielekonsole gedacht ist, nicht als Multi-Media-Instrument. Die Oberfläche des Systems ist angenehm übersichtlich gehalten ohne zu viele Schnörkel und die einzelnen Menü-Punkte sind gut bezeichnet: Man findet sich deutlich schneller zurecht als beim etwas überladenen Menü des Konkurrenzproduktes aus dem Hause Microsoft. Verschiedene Apps wie etwa Maxdome, Watchever oder Amazon Instant Video stehen als Testversionen zur Verfügung. Blu-Rays werden in guter Qualität wiedergegeben und sehen auf der PS4 deutlich schärfer aus als noch auf der PS3. Der Playstation Store bietet Filme, Serien und Spiele als Download zur Verfügung.

Was direkt auffällt ist die immense Power der Konsole: Als ich auf der Box von Killzone seinerzeit las, dass es einer 40GB-Installation bedarf, war ich beinahe sicher, dass ich erst am nächsten Tag spielen kann. 30 Sekunden später war das Spiel installiert. Was jedoch nach nunmehr einem Jahr Playstation 4 übel aufstößt, ist die viel zu mickrige Festplatte mit 500GB. Nach einem Jahr war ich bereits gezwungen, Spiele zu deinstallieren, um neue Titel aufzuspielen. Die meisten Games haben eine Installationsgröße dieser Kategorie, sprich: 10-12 Spiele und die Festplatte ist voll. Gleiches gilt übrigens auch für die X-Box One.

Überarbeitet und stark an Social Networks wie etwa Facebook angelehnt ist das Playstation Network, der Online-Service von Sony. Wie bei genannter Plattform erstellt die PS4 ein Aktivitätenprotokoll, das relativ personalisiert Meldungen an Freunde macht, was man auf der Playstation getan hat. Dies reicht von "XY hat dieses oder jenes Spiel zum ersten Mal gespielt" bis hin zu "XY hat diese oder jene Trophäe freigeschaltet".
Angenehm ist hierbei, dass man auf das publik machen solcher Feeds gänzlich verzichten kann oder das ganze auf die Spitze treiben kann, indem man sein Network-Profil mit seinen Profilen aus Facebook und Twitter verbinden kann. Ein nett gemeintes Feature, allerdings ist die Verwendung doch recht zweifelhaft. Weitergehend kann man per Knopfdruck auf dem Controller gar Screenshots und Gameplay-Videos erstellen und teilen, was ein wirklich cooles Feature ist.
Insgesamt fällt der generelle Fokus auf stärkere Community bei der neuen Konsolengeneration auf: Die Features sind allesamt optional und geben eine gute, aber etwas eingeschränkte Möglichkeit, seine Spielerlebnisse mit anderen zu teilen, sofern man dies möchte.

Was Sony in Sachen Service zu bieten hat, ist insgesamt überwältigend: Zwar ist für die Mehrzahl der Spiele nun die kostenpflichtige Mitgliedschaft bei Playstation Plus vonnöten, allerdings belohnt Sony die Mitgliedschaft mit Unmengen an wirklich beeindruckenden Rabatten und kostenlosen Downloads von Spielen. Besonders interessant wird dies allerdings erst, wenn man die übrigen Sony Konsolen Playstation 3 und Playstation Vita besitzt. Sony wirft hier wirklich so viele unwiderstehliche Angebote auf den Markt, dass man höllisch aufpassen muss, nicht zu viel zu kaufen. Ein absolut unwiderstehlicher Service, den Microsoft nun zu kopieren versucht, aber noch nicht erreicht hat.

Jeden Monat gibt es mehrere Spiele kostenlos, wobei sich diese eher auf kreative Indie-Games wie etwa das grandiose Resogun bezieht, sowie Rabatte von teilweise 50% und mehr für Vollpreis-Spiele wie zuletzt Tomb Raider oder Assassins Creed IV.

Auf der anderen Seite hinkt Sony leider in Sachen Stabilität ihres Netzwerkes dem Konkurrenzprodukt X-Box Live immer noch hinterher: Zu oft fordert die Playstation 4 ein Update des Systems, zu häufig sind Updates von Spielen vonnöten. Am schlimmsten jedoch: Deutlich zu oft wird das Network heruntergefahren für Wartungsarbeiten. Besonders nervig hieran sind die Zeitpunkte: Warum Sony solche Arbeiten ausgerechnet besonders gerne im Zeitraum von Freitags bis Sonntags macht, bleibt wohl ihr Geheimnis.
Insgesamt ist das Gesamtpaket um die Konsole selbst sehr positiv: Natürlich nerven die Updates und Wartungsarbeiten, aber insgesamt läuft das System recht gut und ist stringenter als das X1-Betriebssystem.

Was eine Konsole jedoch ausmacht, sind selbstverständlich die Spiele. Nach einem Jahr mit der Konsole bin ich zwar zufrieden, aber gleichzeitig auch etwas enttäuscht. Es war insgesamt kein gutes Jahr für die hochgelobten Exklusivtitel von Sony, die in der letzten Generation den Unterschied gemacht haben. Leider bekommt man bei Killzone:Shadow Falls und Infamous: Second Son das Gefühl, dass man die Möglichkeiten der Konsole nicht ausschöpft. Die Grafik der Spiele sind bombastisch, die Spielererlebnisse hingegen lassen einen relativ kalt. Zu viel Optik, zu wenig und zu schwacher Inhalt. Weitere Exklusivtitel wie Knack sind frustrierend designed, neuere Spiele wie Little Big Planet 3 oder Driveclub funktionieren nicht so, wie sie sollten.

Bezeichnend ist, dass meine bisherigen Lieblingsspiele auf der Konsole überarbeitete Versionen alter Spiele sind wie etwa Diablo 3. Meine Spielebibliothek umfasst eine irre Anzahl nach nur einem Jahr, allerdings ist der Großteil entweder auch auf der X1 erhältlich oder remasterte Versionen, z.B. The Last of Us oder GTA V. Viele der neuen Games lassen einfach den Fokus vermissen, sich wirklich auf etwas festzunageln und durchzuziehen. Häufig genug versuchen die Spiele, alles für jedermann zu sein und machen dabei nichts konsequent richtig.

Insgesamt bereue ich meinen Kauf keine Sekunde, wenn ich auch etwas enttäuscht auf das erste Jahr zurückblicke. Positiv stimmt natürlich die Aussicht auf weitere Exklusivtitel wie Bloodborne, Uncharted 4 und vermutliche unzählige weitere Fortsetzungen und neue Franchises . In dieser Sicht bietet die X1 aktuell sogar tatsächlich mehr mit Titanfall, Forza Horizon 2 und Sunset Overdrive. Bleibt nur zu hoffen, dass die Qualitätsschraube wieder angezogen wird, denn Stand jetzt ist der Wechsel zur neuen Generation zwar schön, aber weit davon entfernt nötig zu sein, zumal es die meisten Games gar nach wie vor auf der Vorgängergeneration gibt.

Eine Kaufempfehlung für die PS4 gibt es von mir angesichts des positiven Ausblicks über die nächsten Jahre. Zudem richtet sich die Konsole nach wie vor trotz aller Social-Features generell eher an Solisten als an Partyspieler. Die allermeisten Games besitzen zwar einen Online-Mehrspieler, aber der gute, alte Mehrspieler am gleichen Bildschirm verschwindet leider immer mehr.
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am 24. Oktober 2014
Ich möchte kurz und knapp meine Erfahrungen mit der PS4 und vor allem dem Service von Sony erläutern.

Zur PS4: meine PS4 ist 2x kaputt gegangen (erster Austausch durch Amazon verlief problemlos, zweiter Fall wollte ich von Sony durchführen lassen und dort kam es zu Probleme, die ich gleich schildern werde). 1x wurde der Controller aufgrund Abnutzungserscheinungen am linken Stick ausgetauscht.

Zum Garantiefall über Sony:
Ich habe nach einem Telefonat meine PS4 zur Reparatur eingeschickt, bekam zwei Wochen später eine PS3 (!) zurück. Ich rief dort erneut an. Man entschuldigte sich und versprach Korrektur des Fehlers. Ich schickte die PS3 wieder weg, und bekam eine weitere Woche später die gleiche PS3 ein weiteres Mal zurück.
Anschließend sagte man mir am Telefon, es sei ein Fehler unterlaufen, man könnte nicht mehr prüfen, was genau passiert ist bzw. welche Konsole rausging. Ich solle eine Beschwerdemail verfassen, die weitergeleitet werde, damit der Fall überprüft werden könne.

Gesagt, getan. Danach begann das große Warten. Es passierte nichts. Auf Emails bekam ich nur die Nachricht "wird an die entsprechende Fachabteilung weitergeleitet". Auch Telefonate brachten nichts, da ich durch die PS-Telefonmitarbeiter nicht weiterverbunden werden konnte.
Ich schickte irgendwann ein Schreiben per Einschreiben und gleichzeitig Mail raus mit Fristsetzung und Androhung eines Anwalts. Das Schreiben wurde ignoriert.
Ich ging dann also zum Anwalt, der schickte ein Schreiben raus. Die dort gewährte Frist ist im Laufe dieser Woche abgelaufen. Von Sony habe ich nichts (!) gehört, ich habe meine PS4 noch immer nicht zurück. Dafür liegt hier die o.g. PS3, die ich nach der zweiten Zusendung nicht mehr zurückgeschickt habe, da man meiner Bitte nach Zusendung eines DHL-Aufklebers nicht nachgekommen ist.

Was ich auch noch anmerken sollte: Garantiefälle bei PS-Konsolen werden durch einen Dienstleister ausgeführt, Cycleon BV mit Sitz in Holland. Letztendlich hat natürlich dieser Dienstleister den Fehler (bzw. den Austausch der Konsolen) verursacht, und nicht direkt Sony. Sony hingegen hat sich als Verantwortlicher und mein Ansprechpartner für diesen Garantiefall überhaupt nicht kooperativ gezeigt, wie oben erwähnt, sämtliche Fristen (auch die meines Anwalts) ignoriert und nicht mal geantwortet, obwohl mein Fall laut heutiger (05.11.14) Aussage eines Telefonmitarbeiters in der jurstischen Abteilung zur Bearbeitung liegt.

Ergebnis: ein Garantiefall, wie er täglich passieren kann, landet wohl vor Gericht!

Schlimm ist nicht mal der Fehler mit der Zusendung der PS3. Schlimm ist, dass ich konsequent ignoriert werde.

EDIT:
Letztendlich fand nach Klageerhebung doch noch eine außergerichte Einigung stand, sodass ich eine neue PlayStation 4 bekommen habe und mir sämtliche Kosten erstattet wurden.
Wenigstens hat die Nummer ein gutes Ende für mich gefunden, auch wenn ich über diesen Fall nach wie vor nur den Kopf schütteln kann.
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am 5. November 2015
Ich bin schon seit Beginn der PlayStation eins Nutzer dieses Geräte. Vorneweg kann man sagen dass Sony sehr hochwertige Materialien verwendet um zum Beispiel die Controller zu fertigen. Ein Problem bei der PlayStation 4 ist weiterhin wie bei der PlayStation 3 die zu hohe Lautstärke bei voller Auslastung des Lüfters. Ein weiterer negativer Punkt sind die Laufgeräusche des Laufwerks während des Lesens einer Bluray. Dies macht sich daher bemerkbar da die meisten Leute so wie ich auch das Gerät auf einem Schrank stehen haben und die Konsole beim Lesen komplett den Untergrund zum vibrieren bringt. Ein weiterer negativer Aspekt ist die Tatsache dass nach circa 3-4 Stunden spielen die Controller bzw. der Akku des Controllers leer sind. Diese Fehler sind zwar im Großen und Ganzen die einzigen meiner Meinung nach allerdings in der heutigen Zeit nicht mehr zeitgemäß. Da eine Spielekonsole natürlich auch mehrere Stunden genutzt werden kann und soll, verstehe ich nicht warum in der heutigen Zeit mit der derzeitigen Technik solche Fehler nicht ausgemerzt werden können. Diese Fehler waren bereits bei den Vorgängern vorhanden und schon immer kritisiert worden. Trotz alledem würde ich die Konsole eine doch positive Bewertung vergeben, da das Spielen vor allem von FIFA, oder sonstigen Ego Shootern sehr gut umgesetzt werden weil leistungsstarke Elemente verbaut sind. Die Konsole fährt sehr schnell hoch, welche ebenso auf die leistungsstarken inneren Werte sprechen. Seitens Sony werden regelmäßig Updates zur Verfügung gestellt, diese sollen laut Sony vor allem die Online-Anbindung aber auch Sicherheitsaspekte verbessern. Zum Thema Online kann ich vor allem in der doch regelmäßigen Benutzung des Spiels FIFA 16 beurteilen , das sehr regelmäßig Abstürze beziehungsweise Verbindungsprobleme bestehen. Trotz der vielen Kritikpunkte kann ich dennoch einen Kauf raten, da die Konkurrenzprodukte ebenso ähnliche kleinere negativen Aspekte mit sich bringen. Auch hier gilt wie jedes Mal wenn es zu einem Vergleich kommt zu sagen, dass man schauen muss, ob man eher zu Konkurrenzprodukten greifen sollte oder zu Sony. Hier kommt es unter anderem auch darauf an welche Controle Angewohnheiten man hat.

Ich besitze die PlayStation 4 mit weißer Klavierlackoptik. Dass Design und auch die Oberfläche ist sehr stylisch und passt sich super einem modernen Wohnzimmer an.
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