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am 10. September 2013
Unkreativen Menschen wie mir wird sich wohl nie erschließen, wo Brettspielautoren die Fülle ihrer Ideen hernehmen. Dem Ideenreichtum mancher Menschen scheinen da fast keine Grenzen gesetzt zu sein. Im Falle von La Boca drängt sich mir allerdings ein ungefährer Entstehungsprozess auf: Das Autorenehepaar Brand lustwandelte, auf der Suche nach abendlicher Spielekost, gemütlich die Regale des Kosmos-Lagers entlang. Während Markus freudestrahlend ein Ubongo aus dem Regal zieht, grinst Inga bis über beide Ohren als sie Uluru entdeckt. Anstatt sich nun in langwierigen Diskussionen darüber zu ergehen wer das letzte Spiel aussuchen durfte, einigt sich das Ehepaar kurzentschlossen für die dritte Variante: beide Spiele in den Mixer und schauen was daraus wird.

Das Ergebnis vereint dabei das Klötzchen-Puzzeln von Ubongo 3D mit dem Bauen nach Farben von Uluru. Ergänzt wird das Produkt noch durch ein allseits beliebtes Thema (Städtebau) und einen der erfolgreichsten Mechanismen der vergangenen Jahre (Kooperativ).

Im Team gegen die Zeit
In La Boca bauen 3 bis 6 Spieler in wechselnden Zweier-Teams ein vorgegebenes Gebilde nach. Je nach Schwierigkeitsgrad müssen dabei 10 oder 11 Klötze in verschiedenen Farben und Formen korrekt auf einem Raster aus 4 mal 4 Feldern platziert werden. Wie das Bauwerk am Ende auszusehen hat ist einer Aufgabenkarte zu entnehmen, die das Zielgebäude von Vorne und Hinten zeigt. Das Problem dabei ist, dass sich die beiden Spieler gegenüber Sitzen und auf jeder Kartenseite jeweils nur eine Sicht auf das Bauwerk abgebildet ist. Beide Spieler bauen dementsprechend am gleichen Gebäude, sehen dies aber aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Fügt ein Spieler einen Klotz ein, verändert dies auch den Aufbau des Mitspielers. Entsprechend wichtig ist eine rege Kommunikation und der Austausch, welcher Aufbau der Aufgabenkarte des Mitspielers entspricht.

Zusätzlicher Druck wird durch die beiliegende Stoppuhr verursacht die gnadenlos tickt. Je länger die Lösung der Aufgabe dauert, desto weniger Punkte bekommt das Team am Ende. Benötigt man über 2 Minuten oder stimmt der Aufbau am Ende nicht mit der Karte überein geht man sogar gänzlich leer aus. Auf diese Art spielt jeder 2-mal im Team mit jedem Mitspieler. Wer am Ende die meisten Siegpunkte errungen hat, gewinnt.

Jubel, Trubel, Heiterkeit?
La Boca wurde zuletzt mit einem Platz auf der Empfehlungsliste zum Spiel des Jahres geadelt und hat sich diese Auszeichnung redlich verdient. Die Regeln sind schnell verstanden und eingängig, nach wenigen Proberunden läuft das Spiel zumeist reibungslos. Gleichzeitig sorgen ein variabler Schwierigkeitsgrad sowie die Mengen der Auftragskarten dafür, dass die Partien nicht zu schnell langweilig werden. Ist man selbst am Zug wird geflucht und gejammert. Emotionen sind an der Tagesordnung. Funktioniert die essentielle Kommunikation nicht wie geplant, rückt die Verzweiflung mit jeder verstrichenen Sekunde näher. Selbst die Zuschauer sind nicht selten begeistert dabei und grübeln im Stillen (oder nicht ganz so Stillen) vor sich hin. Ist La Boca also ein würdiger Nachfolger für Ubongo?

Leider nicht ganz, verhindern doch kleinere Mängel ein durchweg positives Gesamtbild. Einerseits ist der Schwierigkeitsgrad der Aufgabenkarten deutlich unterschiedlich. Einzelne Aufgaben sind im Vorbeigehen zu lösen, andere bereiten fast immer Probleme. Wer des Öfteren solche Aufträge zieht hat kaum eine Chance auf den Gesamtsieg. Spieler die gerne alles unter Kontrolle haben und gleiche Bedingungen erwarten, werden hier enttäuscht werden. In die gleiche Kerbe schlägt das nächste Problem. Übereifrige oder unvorsichtige Spieler können einem als Partner durchaus wertvolle Punkte kosten. Drückt der Mitspieler bereits auf die Stoppuhr bevor man selbst seinen Aufbau kontrolliert hat, oder übersieht er Fehler in der eigenen Struktur, bekommt man auch selbst keine Punkte. Dies kann gegebenenfalls den Gesamtsieg kosten und bietet durchaus Konfliktpotential.

Kann man über diese Schwächen hinweg sehen und legt beim Spielen mehr Wert auf den Spielspaß als die Siegpunkte ist La Boca aber eindeutig einen Blick wert. In einem solchen Fall kann La Boca sogar zu Zweit im Kampf gegen die Uhr begeistern. Punkte oder einen Sieger gibt es auf diese Art zwar nicht, der Spaß ist mit dem richtigen Partner aber garantiert.

@Spielfreude.blogspot
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am 4. September 2013
La Boca ist ein Gesellschaftsspiel aus dem Kosmos Verlag, welches für drei bis sechs Spieler geeignet ist. Dabei spielen die Spieler sowohl miteinander als auch, für die Punkteauswertung am Schluss, gegeneinander. Wie La Boca funktioniert, ob es für Erwachsene oder nur für Kinder geeignet ist und ob man dieses Spiel immer wieder spielen kann, erfahrt ihr in dieser Spielreview.

Ausstattung und Preis:
Das Spiel La Boca wird mit einer sehr umfangreichen Ausstattung geliefert. Das Spiel enthält neben den 11 unterschiedlichen Bauteilen, welche den Kern des Spiels darstellen auch 64 Aufgabentypen, welche in zwei Schwierigkeitsgrade unterteilt sind. Darüber hinaus gibt es insgesamt 100 Punktechips, um das Ergebnis nach jeder Runde festzuhalten und am Ende des Spiels den Sieger zu ermitteln. Neben den Punktechips gibt es noch sechs große Spielertafeln (für jeden Spieler eine), 30 kleine Partnerchips, um die Spielpartner zu ermitteln, eine Anleitung und einen elektronischen Timer.

Dieses umfangreich ausgestattete Spiel ist, je nach Anbieter, für relativ preiswerte 25 Euro zu kaufen, was in meinen Augen einen recht fairen Preis darstellt.

Ziel des Spiels:
Das Ziel des Spiels La Boca ist es, die auf den Aufgabenkarten vorgegebenen Baupläne innerhalb kurzer Zeit nachzubauen, um möglichst viele Punkte zu sammeln. Je schneller eine Partie beendet ist, desto mehr Punkte erhalten die Spieler. Jeweils zwei Spieler müssen dabei zusammen eine Aufgabe erfüllen um die Punkte zu bekommen.

Spielablauf:

1. Vor dem Spiel entscheiden die Spieler, mit welchen Aufgabenkarten sie spielen wollen. Wenn man sich für die hellblauen Karten entscheidet, also für die einfache Spielvariante, entfernt man den roten Baustein aus dem Spiel, wodurch nur noch 10 Bauteile zur Verfügung stehen, während bei der Wahl der dunkelblauen Karten alle 11 Bauteile im Spiel sind und verbaut werden müssen!

2. Nun beginnt der älteste Spieler mit dem Spiel und wählt eine aus den vor sich liegenden, verdeckten kleinen Partnerchips, um seinen ersten Teampartner zu bestimmen.

3. Einer der Mitspieler steckt nun eine der Aufgabenkarten in den dafür im Spielbrett vorgesehenen Schlitz und drückt die Starttaste des Timers, womit diese Runde beginnt.

4. Sofort müssen die beiden Mitspieler damit beginnen, die ihnen gegebene Aufgabe nachzubauen. Wenn beide der Meinung sind, die Aufgabe erfüllt zu haben, müssen sie Stopp sagen und die Stopp-Taste betätigen.

5. Die für diese Runde benötigte Zeit ist ausschlaggebend für die in dieser Runde erlangte Punktzahl. Jeder der Spieler erhält die gewonnene Punktzahl in Form der Punktechips, welche nach der letzten Runde für die Punkteauswertung benötigt werden.

6. Nun zieht der nächste Spieler (im Urzeigersinn fortfahren) einen der vor sich liegenden, verdeckten kleinen Partnerchips, um seinen Teampartner zu ermitteln. Danach wird wie oben beschrieben fortgefahren, bis jeder Spieler alle seine vor sich liegenden Partnerchips umgedreht hat. Damit hat jeder Spieler gegen jeden anderen Spieler zwei Mal gespielt und die Punkte können nun ausgewertet werden.

Spieldauer:
Je nach Anzahl der Spieler kann die Dauer des Spiels stark variieren. Während man bei einem Spiel zu dritt innerhalb von 20-30 Minuten die Partie beenden kann, kann ein Spiel mit bis zu sechs Spielern rund eine Stunde in Anspruch nehmen.

Wiederspielbarkeit:
Durch die vielen unterschiedlichen Aufgabenkarten bietet dieses Spiel eine sehr hohe Wiederspielbarkeit, da man eine große Auswahlmöglichkeit hat und es sehr unwahrscheinlich ist, dass man die gleichen Aufgaben in unterschiedlichen Spielen mehrmals zieht. Aufgrund der zwei unterschiedlichen Schwierigkeitsgrade ist es ebenfalls möglich, das Spiel schwieriger zu gestalten, um den Spielspaß nochmals zu erhöhen und zu variieren. Jede Partie unterscheidet sich von der anderen, wodurch langer Spielspaß garantiert wird.

Zielgruppe:
Dieses Spiel ist für alle Altersklassen gleichermaßen gut geeignet und dank der unterschiedlichen Aufgabentypen (leicht und etwas schwerer) sehr einfach der Altersklasse anpassbar.

Fazit:
La Boca ist alles in allem ein sehr unterhaltsames Gesellschaftsspiel für die ganze Familie, welches mit seinen Interaktionsmöglichkeiten, seinem Langzeitspielspaß und seinem einfachen Spielprinzip von sich überzeugen kann, weshalb ich es uneingeschränkt empfehlen kann, da es sowohl für jung als auch für alt geeignet ist!
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TOP 1000 REZENSENTam 28. August 2013
Es gilt zwar auch hier wieder etwas nach Vorgabe zu bauen, aber diesmal hat die Aufgabenkarte 2 unterschiedlich bedruckte Seiten und die sich gegenuebersitzenden Teamspieler muessen mit den selben Bauklötzen auf derselben Baufläche "ihre" Seite bauen.

Verwirrend? Ohja :)

Jeder Spieler sucht sich eine Farbe aus und im guenstigsten Fall sitzen sich gleich viele Spieler am Tisch gegenueber. Nun nimmt sich naemlich jeder Spieler noch kleine Farbchips, die die Farben der (gegenuebersitzenden) Mitspieler repraesentieren, verdeckt zu sich. An der Reihe dreht man einen solchen Farbchip um und hat somit den "Mitspieler" ermittelt.

Das Spielfeld wird vorbereitet (der Unterkarton wird mit benutzt; die Punktechips entspr. in ihren Reihen verteilt, das 4x4 Baufeld aufgelegt, die Stoppuhr kommt in ihre "Versenkung" und der Kartenschlitz f. d. Aufgabenkarte wird peinlichst genau gesäubert *GG*) und die Aufgabenkarten nach den 2 Schwierigkeitsstufen (hellblau = leicht, dunkelblau = schwer(er)) getrennt gemischt und bereitgelegt. Die 11 Bauklötze (bei den "leichten" Aufgaben werden nur 10 benötigt) kommen f. alle gut erreichbar direkt neben die Spielbox.

Spielablauf:
Eine Karte wird gezogen und in den vorgesehenen Schlitz gesteckt (jede Karte hat beidseitig 2 Aufgaben, so dass man die selbe Karte 2mal benutzen koennte; durch das Einstecken in den Schlitz bleibt nur noch die halbe Karte mit eben 1 Aufgabe sichtbar). Nun dreht der Spieler am Zug (Startspieler ist der Älteste, danach gehts reihum) einen der Mitspielerfarbchips um und gibt so seinen "Mitspieler" bekannt.
Und schon gehts los!!
Jeder schaut die Aufgabenkarte von seiner Seite aus (flach) an (sehr von Vorteil: die Spielflaeche erhoehen, z.B. den Kartondeckel umgedreht unter die Spielflaeche schieben; bei besonders grossgewachsenen Spielern muss vllt. noch mehr "drunter"^^) und faengt an zu bauen. Dazu nimmt man sich einen der farbigen TETRIS-ähnlich-geformten Bauklötze und setzt ihn auf die Baufläche auf. Nun gilt es sich lfd. abzusprechen, z.B.:
"Bei mir darf der 3er gelbe Stein nur um 1 Feld sichtbar sein, passt es, wenn ich bei mir da den grünen 2er mit vorbaue oder brauchst Du den?" - "Ja, unbedingt! Warte, den Gelben zieh etwas zurück,...Du brauchst doch blau? Dann kann ich den L-förmigen Blauen so bei Dir rueberlegen, ich brauch von dem nur die 2er Seite oben, auf der 2. Ebene" - "Ahja, super, passt" ......usw.! LOL, hoert sich noch verwirrender an? Jupp! :)

Die 4x4 Felder grosse Baufläche erlaubt das Vor- und/oder Zuruecksetzen von Bausteinen, waehrend des Bauens und so koennen auch Farbsteine, die keine Seite braucht evtl. in der "Mitte" versteckt mit verbaut werden, die dann so aber ein "ueber sie" bauen/stapeln erlauben - denn das "Bild" muss nur von plan vorne draufschauend passen, man schaut also ganz flach hierauf. Somit fallen dann andersfarbige, auf der eigenen Seite gar nicht dazugehoerige Farben nicht auf. Wehe dem, der da Probleme mit dreidimensionalem Bauen hat^^.

Nun wird das ganze auch noch auf Zeit gespielt! Je schneller BEIDE Spieler fertig sind, um so mehr Punkte (lt. Tabelle) erhalten BEIDE! Da jedesmal mit einem anderen Mitspieler gespielt wird, ergeben sich auch keine eingespielten Teams.
Am Ende gewinnt der Spieler, der die meisten Punkte einheimsen konnte!

Die Redakteure haben da Ubongo-like tolle Rechenarbeit geleistet, um so viele Aufgabenkarten vorzugeben, die jeweils voellig unterschiedliche "Aufbauten" beidseitig zeigen und trotzdem "baubar" sind :)!
Das Material ist super-wertig und sieht toll aus! Einzig der wie so oft weggelassene Ausschalter der batteriebetriebenen Uhr ist hier ein Wehrmutstropfen. Die kleine Lötoperation hätte den Verkaufs-Preis sicherlich nicht sonderlich nach oben getrieben!

Rundum ein gelungenes, logisches Spiel, das immer wieder hervorgeholt werden kann. Für zwischendurch oder gleich ganze Turnier-Arien :)

[Wir danken KOSMOS für die Bereitstellung des Testexemplars!]
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am 17. November 2013
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Zunächst kurz zu den allgemeinen Infos:

* für 2 bis 6 Spieler ab 8 Jahren, in wechselnden Teams
* Spielmaterial:
Spielschachtel mit Spielplan, 11 Holz-Bauteile, 64 Aufgabenkarten in 2 Schwierigkeitsgraden und je 2 Aufgaben, 6 großen Spielertafeln,
1 elektronischen Timer, 100 Punktechips (je 25 x 1, 2, 5, 20) und 30 kleinen Partnerchips (5 von jeder Farbe)

Spielablauf:
Holzklötze nach einem Bauplan zu stapeln, klingt erstmal nicht kompliziert. Der Kniff kommt durch das Stapeln im 2er Team, die unterschiedlichen Formen der Bauklötze sowie die unterschiedlichen Anleitungen, denn natürlich sieht das entstehende Bauwerk von beiden Seiten anders aus. Die beidseitig bedruckte Aufgabenkarte zeigt zwei 2-D-Draufsichten auf das fertige Gebilde in frontaler Perspektive; für jeden der beiden aktiven Spieler eine Ansicht. So wissen die sich gegenüber sitzenden Spieler nie, welche Bauklötze der Partner an welcher Stelle benötigt. Das muss kommuniziert werden - und natürlich spielt man gegen die Zeit, denn der Timer läuft unerbittlich. Und die Punkte werden nach den für die Komplettierung des Bauwerks benötigten Sekunden verteilt; hat ein Team länger als 2 Minuten gebraucht, gibt es keine mehr. Für Pfusch am Bau geht man ebenfalls punktfrei aus.
Jeder bildet mal mit jedem ein Team; das Spiel ist zu Ende, wenn alle Partnerchips aufgedeckt wurden. Gewonnen hat zum Schluss der Spieler mit den meisten Punkten, der also insgesamt der Schnellste und Beste war.

Pluspunkte:
+ Make'n'Break in der Teamspiel-Variante
+ Mix aus Logik- und Bauspiel
+ generationenübergreifender, kommunikativer Spielspaß
+ schult den Blick für's Mehrdimensionale
+ hochwertiges Spielmaterial

Abzüge für:
- teilweise Wartezeiten, während die anderen Teams dran sind

Ab dem Matheunterricht 2. Klasse sind mehrdimensionale Ansichten von gestapelten Bauklötzen und das Zeichnen derselben immer wieder Thema und nicht allen Kindern fällt das leicht. Mit LA BOCA lernt man es einfach spielerisch.
Von den Autoren Inka und Markus Brand stammt auch schon das Spiel Kosmos 680305 - Monster-Falle, für das sie mit dem Deutschen Kinderspielpreis ausgezeichnet wurden. Auch ihr neuer Wurf LA BOCA, das dem gleichnamigen Stadtteil von Buenos Aires nachempfunden sein soll, macht Spaß und auch noch klüger - wenn das keine 5 Sterne und eine Kaufempfehlung wert ist...
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TOP 1000 REZENSENT VINE-PRODUKTTESTERam 21. Oktober 2013
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Namensgeber dieses Spiels ist La Boca, ein Stadtteil der Argentinischen Hauptstadt Buenos Aires, der insbesondere für seine bunten Häuser und die exzentrische Skyline bekannt ist. Die Häuser wurden aus dem Blech abgewrackter Fischerboote errichtet und mit Bootslack bemalt - kein Haus sieht aus wie das andere. Im Spiel La Boca arbeiten 3-6 Spieler zusammen, um gemeinsam ähnlich bunte und kuriose Bauwerke aus insgesamt 11 möglichen Bauteilen zu erschaffen. Allerdings sieht kennt jeder Spieler nur eine Seite des gewünschten Ergebnisses, so dass Kommunikation und Kooperation in diesem Spiel groß geschrieben werden.

VERARBEITUNG
Das Spiel macht einen qualitativ hochwertigen Eindruck und ist wirklich hübsch anzusehen: Große bunte Holzklötze, feste Spielkarten, lustig designte Punktechips und ein stabiler Karton, der gleichzeitig als Spielbrett dient. Schon rein vom Materialeindruck her kann man an diesem Spiel lange Jahre viel Freude haben.

ABLAUF
Die Spieler versuchen in wechselnden Zweierteams, gemeinsam eine Bauaufgabe zu lösen. Jeder sieht nur eine Seite des gewünschten Resultats, weshalb sich die Spieler gegenseitig beschreiben müssen, was sie sehen und beraten müssen, wie sie die Aufgabe bewältigen und beide Seiten gemäß den Vorgaben bauen können. Die Spieler sitzen sich dabei jeweils gegenüber, so dass man beim Spielen durchaus öfters mal den Platz wechselt. Die Kommunikation findet dabei unter Zeitdruck statt: Punkte gibt es nur, wenn die Aufgabe innerhalb von zwei Minuten gelöst wird. Je schneller die Aufgabe gelöst wird, desto mehr Punkte gibt es. Die Maximalpunktzahl pro Bauaufgabe beträgt 10 Punkte pro Nase wenn der Bau unter 15 Sekunden erledigt wurde. Nach festgelegten Intervallen werden dann schrittweise Punkte abgezogen, bis es ab 1:41 Minuten nur noch einen Punkt pro Spieler gibt.
Dabei werden die Teams ständig gewechselt. Am Ende gewinnt also nicht ein einzelnes Team, sondern der Spieler, der mit allen anderen Partnern die Aufgaben am schnellsten bewältigen konnte.

SPIELSPAß
+ Gemeinsames Bauen macht Spaß, auch wenn die Zeit wirklich knapp ist.
+ Durch das ständige Wechseln der Teams sind die Chancen ausgeglichen: Es gibt keine eingespielten "Gewinnerteams" von alten Hasen, die Neueinsteigern oder schwächeren Spielern den Einstieg erschweren. Es gewinnt am Ende, wer mit ALLEN am besten zusammenarbeitet.
+ Es gibt Aufgaben in zwei verschiedenen Schwierigkeitsgraden. Das erleichtert sowohl den Einstieg, macht aber auch gemischte Runden mit Kindern realisierbar.
+ 64 Karten mit 128 Aufgaben in Kombination mit den Teamwechseln sorgen dafür, dass das Spiel vom "Auswendig-Lern-Faktor" verschont bleibt.
+ Die Regeln sind denkbar einfach und gut erklärt. Man muss sich auf Spielabenden nicht erst eine halbe Stunde mit dem Regelwerk auseinandersetzen, um starten zu können, sondern kann sich praktisch Schritt für Schritt von Aufbau bis Rundenablauf und das Spiel parallel anfangen. Spätestens nach 10 Minuten kann man das Heft dann auf Seite legen und ohne weiterspielen.

FAZIT
Ein hochwertig produziertes, tolles und durch den Partnerwechsel vor allem faires Kooperationsspiel für die ganze Familie mit sehr hohem Wiederspielwert. Definitive Kaufempfehlung für alle, die Kommunikationsspiele, Speedpuzzles und Kooperation mögen!
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am 25. Dezember 2013
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Wir haben dieses Spiel gemeinsam mit unserem Sohn (gerade 8 geworden) gespielt und wir hatten viel Spaß dabei. Die Spielregeln sind eigentlich ziemlich einfach - und sie passen auf eine einseitige Anleitung (doppelseitig bedruckt).
Der Name kommt übrigens von einem Stadtteil der argentinischen Stadt Buenos Aires, wo viele bunte Bauklotzhäuser stehen.
Unser Sohn mag das Spiel Make'n'Break sehr gerne, bei dem es auch darum geht, bunte Bauklötze in einer bestimmten Weise aufzubauen. So ähnlich ist es auch bei "La Boca", allerdings kommt hier hinzu, dass jeweils zwei Leute an einer Karte bauen und das "Gebäude" von zwei verschiedenen Seiten sehen. Und: Es müssen jeweils alle Steine verbaut werden, d.h. manche Steine müssen auch versteckt werden! Insgesamt gibt es elf Bausteine.
Es gibt zwei Schwierigkeitsgrade - die Karten mit dem hellblaugrauen Hintergrund sind die einfacheren Karten (hier wird das rote Bauteil nicht gebraucht), die Karten mit dem dunkelblaugrauen Hintergrund sind schwieriger, da hier auch das rote Bauteil verbaut werden muss.
Zu Beginn jeder "Bauphase" wird der Timer (Batterie/Knopfzelle ist schon drin) aktiviert. Über die Spielzeit (aufgeschlüsselt nach einer Liste auf der Anleitung) wird dann die Punktzahl ermittelt. Diese Punkte bekommt das Team dann in Form von Münzen.
Wir sind von dem Spiel sehr begeistert, weil es das räumliche Vorstellungsvermögen trainiert und richtig viel Spaß macht. Anfangs braucht man teilweise noch recht lang, aber man wird schnell besser und gerade für Kinder ist das ein tolles Erfolgserlebnis. Besonders positiv ist auch der kooperative Ansatz. Hier spielt man in jeder Bauphase miteinander. Die Spannung entsteht natürlich durch die Uhr.
Alles in allem ist "La Boca" ein schön aufgemachtes und interessantes Spiel, das lange seinen Reiz behält. Sowohl Kinder als auch Erwachsene haben viel Spaß beim Tüfteln und Bauen.
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am 4. Oktober 2014
Es geht bei LaBoca hauptsächlich darum innerhalb möglichst kurzer Zeit bestimmte Tetrisähnliche Steine passend auf dem Spielfeld anzuordnen und das immer im Teamwork. Es kommt also auf möglichst schnelles dreidimensionales, räumliches Denken an.
Der Glücksfaktor ist hier eher Nebensache.
Ohne irgend jemandem zu Nahe treten zu wollen, gibt es Menschen die damit schlichtweg überfordert sind, was natürlich schnell frustriert und dann auch keinen Spaß macht. Man sollte sich also gut überlegen mit wem man das Spiel spielt. Mitspieler denen räumliches Denken unter Zeitdruck nicht so liegt geraten hier schnell in einen unausgleichbaren Nachteil.
Sind allerdings alle Teilnehmer auf einem ähnlichen Level, macht das Spiel einen riesen Spaß.
Ich vergebe daher volle 5*.
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NR. 1 HALL OF FAMETOP 100 REZENSENTam 27. Februar 2013
La Boca ist ein Aufbauspiel im wahrsten Sinne des Wortes. Ich würde sehr empfehlen, das Video zu schauen, da erkäre ich das komplette Spiel inklusive fast aller Regeln und zeige auch mal eine Beispielrunde.
Ich empfinde das Spiel als rundum gelungen. Ein sehr schönes Klötzchenaufbauspiel, das durch die Uhr den nötigen Pfiff bekommt. Die Idee das beide Spieler kooperativ an einem "Bauwerk" bzw. einer Klötzchenaufstellung bauen und dabei das Ergebnis aus einer anderen perspektive sehen ist einfach gut.

Wirklich sehr empfehlenswert als Familienspiel, man merkt dass die Autoren Inka und Markus Brand eine spielbegeisterte Familie sind ;) Preisleistungsmäßig finde ich es absolut in Ordnung. Wenn man es als Familienspiel spielt, und z.b. die beiden Erwachsenen immer deutlich schneller als alle anderen Kombinationen sind, kann man auch einfach festlegen, dass die reinen Erwachsenenteams immer die dunklen, schwereren Karten spielen müssen, so bleibt es dann fair. Auch ist schön, dass jeder mal mit jedem Spielen muss.
Wie gesagt, für farbenblinde kann es, je nach Grad der Farbenblindheit etwas schwierig sein. Ich bin ein sehr schwer rot-grün-blinder Fall und je nach Beleuchtung kann die Farbzuordnung etwas schwierig sein, gerade wenn der Zeitdruck einsetzt. Aber dann kann, und sollte, ja immer einer der Spieler, die gerade nicht spielen etwas aushelfen. Spass hats mir trotzdem sehr viel gemacht.

Wie gesagt, einfach das Video schauen, ich denke danach kann jeder am besten selbst einschätzen, ob das Spiel etwas für ihn ist oder nicht. Ich mags :)

P.S.: Anmerkung: Was ich in dem Video nicht erkläre und auch falsch darstelle ist die Tatsache, dass man immer alle Klötze verbauen muss, was das ganze noch einen Tick schwerer, aber dadurch auch interessanter macht.
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TOP 1000 REZENSENTam 11. Juni 2013
Ziel des Spiels
Immer zwei Spieler in wechselnden Teams versuchen, die ihnen gestellte Aufgabe von zwei Seiten zu lösen. Jeder sieht auf seiner Seite der Aufgabenkarte andere, farbige Steine oder auch nur Teile davon. Darum müssen sich die Spieler absprechen, wer welchen Stein sieht und wie viel davon. Doch die Zeit läuft mit. Braucht das Team länger als zwei Minuten um die Aufgabe zu lösen, gibt es keine Punkte mehr. Um so schneller das Team also die Aufgabe bewältigt, desto mehr Punktechips erhält es für diese Runde. Nach jeder Aufgabe wechselt das Team, doch am Ende gewinnt nur ein Spieler. Der mit den meisten Punktechips.

Der Aufbau
Jeder Spieler bekommt eine Spielertafel in seiner gewünschten Farbe. Zusätzlich bekommt dann noch jeder Spieler einen kleinen Partnerchip von jeder anderen Spielerfarbe, die am Spiel teilnimmt. Spielt also Rot, Blau und Gelb mit, so bekommt Rot einen kleinen gelben und blauen Partnerchip, Blau einen gelben und roten Partnerchip und Gelb einen roten und blauen Partnerchip. Diese werden dann von jedem Spieler verdeckt vor sich gemischt. Der Startspieler zieht dann einen verdeckten Partnerchip und bestimmt so den Teamkollegen für die bevorstehende Aufgabenkarte. Die Teamspieler müssen sich jetzt gegenüber hinsetzen. Die Bauteile werden für alle gut erreichbar zu Seite gelegt.

Die Aufgabenkarten
Es gibt hellblaue und dunkelblaue Karten. Bei den leichteren, hellblauen Karten, wird ohne den roten Baustein gespielt. Auf jeder Karte sind zwei Aufbauten zu sehen und diese jeweils von zwei Seiten. Die Aufgabenkarte wird in das dafür vorgesehene Loch im Spielbrett gesteckt, so dass jeder Spieler nur seinen Aufbau sieht, nicht aber, wie der Aufbau aus der Sicht des Partners aussehen muss. Der andere Aufbau, der auf der Karte zu sehen ist, verschwindet in dem Loch in das die Karte gesteckt wurde und kann ein anderes mal gespielt werden.

Das Spiel
Sobald das Team seine Position eingenommen hat, startet ein anderer Spieler den Timer. Jetzt bleiben dem Team höchstens zwei Minuten, den Aufbau von beiden Seiten richtig vorzunehmen und alle Bauteile in ihrem Aufbau zu integrieren, auch wenn man manche auf der Aufgabenkarte vielleicht gar nicht sieht. Das Team muss sich dabei ständig absprechen. "Siehst du hier einen blauen Stein? Welche Farbe siehst du bei dem Stein dort oben" usw. Erst wenn sich beide Spieler einig sind, dass ihr Aufbau dem auf der Aufgabenkarten von beiden Seiten her gleicht, wird die Zeit gestoppt. Jetzt überprüfen alle Spieler gemeinsam, ob alles richtig und regelkonform aufgebaut wurde und die Aufgabenkarte somit gewertet werden kann.

Wertung
Je nach verbrauchter Zeit bekommt das Team jetzt Punktechips. Wurde der Aufbau in 0-15 Sekunden erledigt, so bekommt jeder Teamspieler 10 Punkte. Bei 16-20 Sekunden 9 Punkte usw. Die letzten Punkte gibt es bei einer Zeit von 1:41-2:00 Minuten, nämlich einen Punkt. Hat das Team länger als zwei Minuten gebraucht, so gibt es keine Punkte.

Bauregeln
Gebaut werden darf grundsätzlich nur in der 4 x 4 Felder großen Markierung. Kein Teil darf darüber hinausragen. Des weiteren darf keine "Brücke" entstehen. Es ist also nicht erlaubt, dass unter einem Stein ein Loch ist. Zuletzt muss darauf geachtet werden, dass alle Steine verbaut worden sind. Auch wenn auf der Aufgabenkarte einige Steine nicht zu sehen sind, so müssen sie doch "unsichtbar" auf dem Aufbau untergebracht werden.

Sieger
Nachdem jeder Spieler alle seine Partnerchips umgedreht hat, endet das Spiel. Bei drei Spielern werden allerdings die Chips, nachdem jeder mit jedem gespielt hat, wieder umgedreht und eine weitere Runde gespielt, so dass jeder 4x mit jedem anderen Spieler gespielt hat.

Wer am Ende die meisten Punktechips gesammelt hat, ist, trotz Teamgedanken, der alleinige Sieger.

Kleines Fazit
Ein etwas anderes Bauspiel bei dem man im Team gut zusammenarbeiten muss um die gesuchte Lösung zu finden. Und das ganze auch noch auf Zeit. Und die ist knapp...
Auf jeden Fall ein super Spiel!

AUSFÜHRLICHE VIDEOVORSTELLUNG
Zu diesem Titel gibt es auf meinem YouTube-Kanal "Mikes Gaming Net" eine ausführliche Spielerklärung als Video.
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VINE-PRODUKTTESTERam 9. Januar 2014
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Leider wie bei Skat: die (manchmal vergebliche) Suche nach dem dritten Mann.
Das ist der einziger Nachteil diese Strategiespieles für mich: Man kann es nur zu dritt (oder mit max. 6 Spielern) spielen, deshalb kommt es nicht so oft zum Einsatz. Wie bei Skat muss man nämlich Teams bilden, die gegeneinander spielen, allerdings agiert man hier im Gegensatz zu Skat als Duo und muss man sich dauernd mit dem Gegner absprechen und miteinander kooperieren -- außerdem drängt die Zeit!
Der jeweilige in der Runde freibleibende Mitspieler langweilt sich in den Wartezeit nicht, sondern genießt die komplette Einsicht und fiebert mit.

La Boca ist eigentlich ein Stadtteil im Osten der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires. Hier ist es auch ein durch bunte Häuser geprägtes Viertel, das es aufzubauen gilt. Dafür gibt es verschiedene Baupläne, an die an sich genau halten muss, allerdings sieht man immer nur die eigene Seite der Gebäudefronten hier gilt es also sich mit dem Gegenüber, der seinerseits nur seine Seite der Häuserzeilen sehen kann, gut abzusprechen um alles richtig zu machen. Die in den Spielplan gesteckte Aufgabenkarte zeigt den Baumeistern nämliche jeweils eine unterschiedliche Ansicht. des zu errichtenden Objekts. Beide Spieler dürfen sich absprechen, ein Blick auf die andere Kartenseite aber ist verboten.
Die Gebäudezeile präzise nachbauen. Möglichst schnell. Die Zeit läuft...
Je schneller das Duo fertig ist, desto mehr Punkte gibt es. Nachdem alle möglichen Teams gleich oft an der Reihe gewesen sind, wird abgerechnet.

Schönes Spiel.
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