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am 6. Oktober 2012
Die Handlung der zweiten Staffel setzt wenige Zeit nach dem Ende der ersten ein und verfolgt die Verschwörer bei ihrem Vorhaben, Nucky Thompson (Steve Buscemi) zu entmachten. Vor allem Nuckys ehemaliger Schützling Jimmy Darmody (Michael Pitt) sieht sich auf dem Weg an die Spitze. Der einflussreiche Kämmerer von Atlantic City nutzt aber all seine Verbindungen, um weiterhin die Fäden in den Händen zu halten.

Gleich in den ersten Minuten das erste Blutbad. Und wenige Minuten später eine gnadenlos auf die Spitze getriebene, grandios inszenierte Bloßstellung von Politik in Krisenzeiten. Die Kreativköpfe von „Boardwalk Empire“ machen in der zweiten Staffel sehr früh deutlich, dass Fahrt aufgenommen wird. Die begonnenen Handlungsstränge werden aufgegriffen und immer weiter verdichtet. Natürlich tauchen auch neue Figuren auf der Bildfläche auf wie ein charmanter IRA-Killer oder eine spitzzüngige Staatsanwältin. Im Zentrum bleiben aber die Hauptcharaktere der ersten Staffel. Und deren Geschichte wird überaus konsequent weitererzählt.

Wer mit der ersten Staffel der HBO-Serie nicht viel anfangen konnte, braucht eigentlich keinen Blick zu riskieren. Die FSK-18-Freigabe deutet zwar darauf hin, dass die Gewaltschraube noch einmal nach oben gedreht wurde. Über zwölf Folgen verteilt sind die wirklich heftigen Momente allerdings sehr breit gestreut. Ansonsten bleibt die extrem ruhige Erzählweise, die sich in langen Einstelllungen auf die Qualität der Ausstattung und der Darsteller verlässt. Das mögen manche langweilig nennen. Für mich ist „Boardwalk Empire“ dagegen eine der intensivsten TV-Serien, die ich bisher gesehen habe. Wer Staffel 1 mochte, sollte nicht lange warten. Insbesondere die letzte Episode „Auf die Verlorenen / To the Lost“ wirkt lange nach.

Über Bild und Ton möchte ich mich nicht groß äußern, da mein Heimkino aktuellen Standards nicht entspricht. Ähnlich wie „Game of Thrones“ hebt sich aber auch die zweite Staffel von „Boardwalk Empire“ in Sachen Qualität im Vergleich zu früheren HBO-Veröffentlichungen auf DVD deutlich ab. Zudem hat mich vor allem die deutsche Synchronisation überzeugt.
33 Kommentare| 49 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Die erste Staffel von Boardwalk Empire setzte einen Rahmen, der durch Überschriften wie Prohibition, Politik und organisiertes Verbrechen und Prostitution deutlich gezeichnet war. Auch die Handlung wies alles auf, was einen klassischen Mafia-Thriller ausmacht: Tempo, Gewalt, aufeinander folgende Plots und erschütternde Wendungen. Bei der zweiten Staffel erhält dieses Konzept nicht direkt eine Absage, aber das Metier erfährt beträchtliche Änderungen in der Ausfüllung der Charaktere wie in der Inszenierung der Dramaturgie, was einige Zuschauer enttäuschen mag, aber bei genauerer Betrachtung auch vieles in sich birgt, was für eine außerordentliche Qualität spricht.

Die zweite Staffel beginnt mit der Erosion der in der ersten vorgestellten Machtsphären. Mit der Belichtung, die immer mehr ins Halbdunkle und Schummrige abdriftet, geht auch die Strahlkraft des Imperiums von Nucky Thompson verloren, dessen Position angezweifelt und von interessierter Seite attackiert wird. Neue Beziehungen und Konstellationen werden geknüpft, die alle unter der Zielrichtung zustande kommen, das Imperium des Kämmerers von Atlantic City zu übernehmen. Dieses alles geschieht vor dem tatsächlichen historischen Hintergrund der Prohibition in den USA der Zwanziger Jahre. Es ist die Zeit zwischen den beiden Weltkriegen, in denen die aufkommende Weltmacht zwischen Vergnügungssucht und Bigotterie taumelt, in der ein Ku-Klux-Klan zunehmend aggressiv gegen die schwarze Bevölkerung vorgeht und ein weißer Boxer namens Jack Dempsey als die Great White Hope in die Geschichte des Rassismus eingehen sollte. Es ist die Zeit, in der bestimmte Migrationsethnien ihre Claims in den USA abstecken: die Iren unterwandern die Polizei, die Italiener die Gewerkschaften und den Bau, die Polen dominieren die Fleischindustrie, die Juden entdecken das Brokergewerbe und wie weißen Angelsachsen reklamieren die politischen Ämter für sich.

Die Hauptfiguren der Serie spiegeln diese Gruppen wieder. Das Erzähltempo wird langsam, zuweilen sehr langsam. Das, was zunächst als ein Angebot an aufkommende Langeweile erscheint, schlägt allerdings um in eine epische Tiefe, die eine enorme Komplexität offenbart. Nucky Thompson, der zivilisierte Kriminelle mit den feinen Umgangsformen und der angenehmen Erscheinung, entpuppt sich doch noch als höllisches Monster, Jimmie Darmody, der plötzliche Rivale, der in der ersten Staffel als Soldat und Killer erschien, offenbart tiefes menschliches Leid und die Fähigkeit zu aufrichtiger Liebe und Margaret Schröder, die Gebildete, Feinfühlige, entpuppt sich als bigotte, skrupellose Bestie mit hoher Verletzlichkeit. Das Arrangement wimmelt von atemberaubend interessanten Charakteren, Eli Thompson und van Alden, Lucy Danziger und Chalkie White, Al Capone und Lucky Luciano, die Reihe ließe sich nahezu unbegrenzt fortsetzen, nichts ist holzschnittartig vereinfacht, alles verstört und befremdet durch seine Komplexität. Die einzelnen Episoden lassen sich nicht in raschem Tempo nacheinander anschauen, sie müssen sich setzen, bevor man bereit ist, sich auf die nächste charakterologische Studie einlassen zu können.

Vor dem historischen Hintergrund, der noch gewinnt durch Erklärungen von Verbindungen, die nahezu 100 Jahre andauerten wie die Liaison von irischer US-Küstenwache und dem Zoll sowie der IRA, bekommen die filmisch verlangsamten Charakterstudien eine Tiefe, die sehr dazu beiträgt, das historische Prozedere zu verstehen. Die Protagonisten erhalten eine Dimension, die sie weit über das Genre klassischer Unterhaltungsfilme hinausgehen lassen.

Stellt sich nur noch die Frage, was nach dem historischen Setting der ersten Staffel und der facettenreichen Darreichung der Charaktere in der zweiten als dramaturgische Konsequenz in der dritten Staffel geschehen wird. Allein diese Frage beantwortet, wie gelungen das Bisherige war.
11 Kommentar| 12 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 31. Oktober 2012
HBO Serien sind bekanntermaßen (jedenfalls meistens) von hoher Qualität. Neben "Game of Thrones" ist "Boardwalk Empire" die aufwändigste Serie, die HBO bislang in Auftrag gegeben hat. Das merkt man an jeder Ecke.

Die zweite Staffel von Boardwalk Empire führt die Story um den Sündenpool "Atlantic City" zur Prohibitionszeit konsequent weiter. Ich erspare dem Leser Spoiler. Die Serie greift den Zuschauer nicht sofort. Bei den meisten wird es vermutlich 1-2 Folgen dauern, bis der Virus wirkt.. ;-) Anders als bei vielen Serien ist das Erzähltempo nicht ultra-schnell. Es wird sehr viel Wert auf Details gelegt. Dafür birgt die Serie eine unheimliche Detailverliebtheit, ohne jemals langweilig zu werden.

Ähnlich wie bei dem HBO Klassiker "Sopranos" kann sich der Zuschauer nicht richtig entscheiden, ob er einen der Hauptakteure sympthisch finden soll oder nicht. Im Grunde sind alle Charaktere tragisch. Überhaupt erinnert die Erzählweise stark an die Sopranos, was mitunter daran liegen mag, dass sich einer der Haupt-Kreativen auch für die Sopranos verantwortlich zeigte. Sogar einem "gesponsorten" Priester, der die Frau an der Seite des starken Mannes zweifeln lässt, kommt eine ähnliche Rolle wie bei den Sopranos zu. So richtig leiden mag der Zuschauer eigentlich niemanden. Ähnlich wie bei den Sopranos erntet vermutlich Nucky aka Tony noch die meisten Sympathien, da er immer wieder versucht, seine "Familie" zusammenzuhalten. Die Charaktere sind aber komplexer als bei den Sopranos. Es werden mehr Handlungsstränge aufgemacht, es gibt viel mehr Zündstoff. Neben Korruption in den 20ern ist z.B. auch regelmäßig die Unterdrückung der farbigen Bevölkerung ein Thema. Ansonsten "bescheisst" jeder jeden.

Die Schauspieler überzeugen in ihren Rollen auf sehr hohem Niveau! Es gibt Ausnahmen, aber die sterben auch schnell ;-)

Das Bühnenbild, gleich ob real oder Greenscreen, ist von heraussragender Qualität. Die nachträglich eingefügte künstliche Kulisse überzeugt selbst auf Full-HD mit bestechender Klarheit. Nur ganz selten wirkt etwas plastisch. Die Serie wirkt auf mich fast spektakulärer als jeder big budget Hollywood-Film, der in jener Zeit handelt. Die Blu-Ray hat ein herausragendes Bild. An Bonusmaterial wird die übliche Kost geboten. Die dt. Synchro und Tonspur sind ebenfalls sehr gut.

Wer auf epische Mafia-Kost im look & feel der 20er-Jahre steht, der sollte unbedingt zugreifen! M.E. wurde mit Season 2 noch eine Schippe im Vergleich zu Season 1 draufgelegt.
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am 11. Oktober 2012
Im direkten Vergleich diverser HBO-Serien (Rom, The Wire, Boardwalk Empire u.a.) mit deutschen TV-Serien wird mir eines immer wieder bewusst: Die einen können es, die anderen offenbar nicht.

Als mich vor Monaten ein Freund auf diese Serie aufmerksam machte, sperrte ich mich zunächst dagegen mich "schon wieder" auf eine Serie einzulassen. Aber mit jeder Folge der 1. Staffel von Boardwalk Empire faszinierten mich Machart, Story, Schauspieler und Ambiente immer mehr.

Inzwischen habe ich auch Staffel 2 auf DVD gesehen, war noch begeisterter, als zuvor und warte nun sehr interessiert auf die Veröffentlichung der nächsten DVDs.

Wenn es eine geradezu sezierende Analyse von Korruption, Günstlingswirtschaft und damit verbunden dem Verlust von Recht und Gesetz gibt, dann bei dieser von Scorsese und Wahlberg produzierten Spitzenproduktion. Hier stimmt einfach alles, vom Handlungsaufbau über die Verwicklungen nahezu aller Honoratioren in die kriminellen Machenschaften des Kämmerers von Atlantic City, bis zur makellosen Schauspielleistung der Darsteller. Die sorgfältig bis in die Nebenrollen besetzte Serie macht auch dieses deutlich: Kaum etwas hat die organisierte Kriminalität in den USA derart mächtig und reich gemacht, wie die Prohibition. In der 2. Staffel wird allmählich auch das "neue Produkt" Heroin in die Handlung eingeführt und auch hier wissen wir, dass sich die Regierenden wieder einmal (unbewusst) sehr zum Vorteil der Importeure und Händler (Mafia) verhalten haben.

Beurteilung

Handlung und darstellerische Umsetzung:
Hervorragend! Spannend, ohne reißerisch zu sein. Sehr gute Schauspieler lassen vergessen, dass wir einer Fernsehproduktion zusehen.

Bild- und Klangqualität:
Detaillgenaues, scharfes Bild und eine ausgezeichnete Klangqualität (ich höre den Ton über einen 24 Bit-Wandler und meine Stereo-Anlage)

Kaufempfehlung:
Für alle, die nicht nur auf platte Action und eine dünne Story stehen, eine eindeutige Empfehlung von mir. Es ist Unterhaltung, die tiefe Einblicke in das Amerika zu Beginn des vergangenen (also des 20.) Jahrhunderts vermittelt und dabei keinen Augenblick langweilt.
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am 26. Oktober 2015
Nun habe ich der 2. Staffel doch eine Chance gegeben und was soll ich sagen. Da haben die Macher ganz viel richtig gemacht. Nachdem ich mit der ersten, etwas hölzern wirkenden Staffel nicht so zufrieden war, wurde ich nun eines besseren belehrt. Es ist fast so, als hätten sie plötzlich all meine Kritikpunkte berücksichtigt und verbessert. Vielleicht war Staffel 1 doch nur als Einleitung zu bewerten. Im Gegensatz dazu bekommen wir in der 2. Staffel ein weitaus vielfältigeres und unterhaltsameres Atlantic City zu sehen. Intrigen, Dramen, Bündnisse und Allianzen die wieder zerfallen, viele Nebenschauplätze und territoriale Ausweitung ( bis nach Irland ) machen das Boardwalk Empire um einiges größer und ereignisreicher als in Staffel 1.

Die Staffel ist nicht mehr voll auf Nucky Thompsen fokussiert, sondern bringt viele neue Mitspieler in die Szenerie, die der gesamten Handlung mehr Schwung und Würze verleihen. Es würde zu lange dauern hier alle aufzuzählen. Die vielen Protagonisten sorgen für weitreichende und verschlungene Erzählstränge die jedoch immer wieder zueinander finden und sich nicht verlieren. Die Komplexität ist dabei immer nachvollziehbar und nicht wild an den Haaren herbei gezogen. Einen richtig guten Job macht diesmal Michael Pitt alias " Jimmy " Darmody. Für mich, der Hauptdarsteller in dieser Staffel. Auch Michael Shannon überzeugt mich voll als "gestörter" ProhibitionsAgent. Die Serie ist im allgemeinen Top besetzt. Auch ohne MillionenMegaStar, kommen alle Darsteller glaubhaft rüber und überzeugen in Ihren Rollen. Die Charaktergestaltung ist enorm vielfältig, denn jeder hat sein dunkles Geheimnis und mindestens eine Leiche im Keller.

Zur Handlung sage ich hier detailliert nichts. Nur so viel: Viel Schwung und sich überschlagende Ereignisse, überraschende Wendungen, die besten Freunde sind morgen die gefährlichsten Feinde. Das Ende der 2. Staffel gipfelt dann in einem starken Show Down. Bitte weiter so...
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am 1. April 2013
Inhalt/Story:

Während die erste Season von Boardwalk Empire noch eine relativ lange Anlaufzeit brauchte um die Charaktere vorzustellen, die Beziehungen auszuloten und Gebiete abzustecken, geht die zweite Season mit deutlich höherer Schlagzahl in die Vollen.

Die Intrigen von Nucky sind in vollem Gange, seine Frau spinnt gesellschaftlche Fäden, die Konkurrenz um Arnold Rothstein, Al Capone und Lucky Luciano kristallisiert sich mehr und mehr zum großen Gegenspieler heraus.

Der wahre Fokus der zweiten Staffel liegt aber in der intensiven Vater-Sohn-Beziehung zwischen Nucky und seinem Protégé Jimmy Darmody. Nucky fürchtet den Emporkömmling, liebt ihn aber zugleich. Das Verhältnis beider ist ambivalent, geprägt von gegenseitigem Respekt, aber auch Misstrauen und Angst. Keiner weiß welches Spiel nun der andere spielt. Meisterhaft setzen beide Protagonisten ihre Figuren auf dem Brett, versuchen das Gegenüber ins Hintertreffen geraten zu lassen, bis zum großartigen, unerwarteten Ende in der letzten Episode...das hier natürlich nicht verraten wird.

Storytechnisch setzt Season 2 gegenüber der Pilotstaffel noch mal eine Schüppe obendrauf, geht tiefer auf das Netz aus Prohibition und Korruption ein, beleuchtet mehr die Hintergründe der exzellent ausgearbeiteten Figuren.

Die Action ist wiederum knackig und beinhart, die Dialoge gewohnt großartig, das Setdesign atemberaubend detailliert und realistisch.
Die Produzenten liefern hier ein Sahnestück an Serienunterhaltung ab. Nicht nur die Schau- und Hörwerte überzeugen, sondern auch und vor allem die interessante und spannende Geschichte. Wie ein Vor-Rezensent bereits so traffend dargelegt hat, schwanken die Neigungen zu den Figuren zwischen Sympathie und Antipathie, niemand ist der wahre Bösewicht, niemand der große Held - wie im richtigen Leben hat jede Figur nachvollziehbare Intentionen für ihre Handlungsweisen.
Starke Frauen bieten starken Männern Paroli.

Summa summarum ist auch die zweite Season ein Prunkstück, großartig, einzigartig, unglaublich packen und empfehlenswert.

Technik der Bluray:
Wie schon die erste Season liefert Season 2 bestes FullHD-Bild fast auf einem Schärfeniveau wie beim Branchenprimus Avatar. Der Sound steht dem in nichts nach. Kraftvoll aber nicht störend, ausdrucksstark aber präzise werden auf 5.1 die Töne verteilt. Ein großartiges Fernseherlebnis für zu Hause. Auf Bluray auch technisch an der obersten Grenze.

Klare Kaufempfehlung!
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am 7. Mai 2014
Nachdem wir die erste Staffel verschlungen haben, war die zweite Staffel an der Reihe.

Wir haben die Serie u.a. aus Kostengründen auf DVD gekauft und ich muss sagen, die Qualität ist sehr gut. Für mich persönlich macht Blu-ray eher bei effektlastigen Filmen und Serien Sinn. Da die Serie nostalgisch wirken soll, möchte ich bewusst den Soap- Opera- Effekt vermeiden.

Die Darsteller wurden allesamt hervorragend gecastet. Die Rollen werden weiter vertieft und einige entwickeln sich weiter. In manchen Folgen wünscht man sich etwas mehr "Mafia" und weniger Familienproblematiken, aber das gehört für den späteren Verlauf der Geschichte - auch in den Staffeln 3 und 4 - wesentlich dazu. Hier appeliere ich daran, durchzuhalten :-)

Mein Lieblingscharakter Richard - war zunächst für nur 5 Folgen vorgesehen, aber aufgrund seiner Beliebtheit als feste Rolle beibehalten - festigt sich und überzeugt mit einerseits gefühlvollen Momenten als auch eiskaltem Killerinstinkt.

Jimmy Darmody entwickelt sich zu einem selbstsüchtigen Ar... und entfernt sich mehr und mehr von seiner Linie, was ihm schlussendlich schwerwiegende Konsequenzen einbrint - mehr will ich hier nicht verrraten.

Ohnehin ist es schwer die Serie zu berwerten, ohne zu spoilern. Es bleibt gesagt, wer den Flair der 20er Jahre mag und nicht unebdingt ununterbrochen Action veraussetzt und an einer fortlaufenden intriganten Geschichte intressiert ist, wird hier seinen Spaß haben. An dieser Stelle darf man noch einen Fim wie "Lawless" empfehlen, der sich ebenfalls mit der Prohibition auseinandersetzt.
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am 23. Mai 2013
Diese Serie zählt mittlerweile zu meinen Alltime Top 5 Lieblingsserien nach Breaking Bad, The Wire Game of Thrones und den guten alten Sopranos :-) ! Grund dafür sind die hervoragenden Charakter Darsteller, die opulenten und glaubwürdigen Kostüme und Settings, die ausgefeilten teils brilliant geschriebenen und geführten Dialoge und die kompromisslose Darstellung von Gewalt die in einigen eher zu Beginn spärlich gezeigten Szenen drastisch gezeigt wird. Hier läuft es einem stellenweise tatsächlich noch eiskalt den Rücken herunter selbst wenn man schon einiges auf dem Gebiet gesehen hat. Spätestens ab der dritten Staffel war ich dann dermasen angefixt von der Serie, den Darstellern und den zahlreichen Handlungsträngen und Wendungen, dass ich kaum noch die kommende 4te erwarten kann. Das liegt auch daran das sich die Serie gerade zu Beginn der ersten Staffel sehr viel Zeit und Raum lässt sich zu entfalten. Kein Wunder bei der Menge an Charakteren die im Laufe der Zeit eingeführt werden und größtenteils gleichberechtigt auf dem Bildschirm agieren. Ganz großes Kino wenn man sich nur etwas für die Haupthandlung, das gezeigte Zeitalter und insgesamt gehobene Unterhaltung mit Denkanspruch begeistern kann. Eine der ganz großen Serien unsere Zeit die keine Kosten und Mühen zu scheuen scheint und dem Zuschauer einiges an Aufmerksamkeit abverlangt. Genau so sollte es sein. Respect !
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am 25. Oktober 2014
Die Serie ist großartig. Auf jeden Fall. Schockierend, gewalttätig und so real, dass es weh tut. Niemand der Akteure ist ein guter Mensch und trotzdem konnte ich mich mit so vielen Dingen identifizieren, dass es fast erschreckend ist. Großartige Drehbücher, bis in die Nebenrollen perfekt besetzt, brutal schonungslose Bilder - absolut empfehlenswert.
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am 13. Januar 2014
für die gespaltenen, man mag sie oder mag sie nicht. die zeiten sind für mich immer weider eine spannende sache
und schaffen freiräume. die serie ist mein geschmack und man kommt auf seine kosten.
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