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Kundenrezensionen

4,6 von 5 Sternen
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am 1. Februar 2013
Ni no Kuni musste sich schon seit der Ankündigung des US sowie EU release mit hohen Erwartungen herum schlagen und ja es ist endlich da.. ENDLICH!! Ich habe mich schon lange nicht mehr ueber ein erscheinendes Spiel gefreut wie Ni no Kuni. Ob und wie hoch sich meine Erwartungen erfuellt bzw. uebertroffen haben erfahrt ihr jetzt. Und um es schon mal vorweg zunehmen. JA meine Erwartungen wurden auf der ganzen Linie erfuellt und sogar mit Abstand mehr als uebertroffen. Wie sehr und wie lange musste ich bzw. wir PS3 Spieler auf ein richtig gutes JRPG warten, das mit den staerken der alten Spieleklassiker daher kam. Ja leider zu lange. Aber dafuer hat sich das lange und nervenaufreibende Warten gelohnt..mehr als gelohnt.

Die Story..
..beginnt mit der Hauptfigur namens Oliver. Oliver ist ein gewoehnlicher Junge. Kein mit muskelbespikter Held, kein Mensch mit irgendwelchen speziellen Faehigkeiten NEIN Oliver ist einfach nur Oliver. Ein normaler Junge in einer normalen Welt "so scheint es". Alles beginnt mit einem tragischen Unglueck. Olivers Mutter stirbt ganz unerwartet durch eine Stresssituation und laesst ihren Sohn zurueck. Trost findet Oliver allerdings nur durch sein Stofftier, das er zuvor von seiner Mutter bekommen hatte. Durch die Trauer seines großen und schmerzhaften Verlustes erweckt eine Traene sein Stofftier zum Leben und genau dieses Stofftier genannt Troepfchen erklaert Oliver, dass noch nicht alles verloren sei. Es gaebe noch eine Moeglichkeit seine verstorbene Mutter zu retten. Er solle mit Ihm in "die andere Welt" reisen, in seine Welt, in die "Ni no Kuni".

Die Ni no Kuni..
..ist naemlich eine sogenannte Parallelwelt. Und genau in dieser Ni no Kuni leben die Ebenbilder jedes Menschen aus der Welt von Oliver. Heißt also im Klartext.. Olivers Mutter lebt noch. Jedoch nur in "der anderen Welt". So erklaert ihm Troepfchen, der Herr der Feen, dass er vom finsteren Fuerst Shadar verzaubert und in Olivers Welt als Stofftier verbannt wurde. Und nicht nur das, er teilt dem Jungen auch mit, dass die Seelenverwandte seiner Mutter in der Parallelwelt sei und Oli diese nur finden muesse. Nun ist euer Ziel klar. Ihr reist in die "Ni no Kuni" nicht nur um eure Mutter zu suchen, sondern auch um den boesen Shadar zu bezwingen und das Land aus den Klauen der weißen Koenigin zu befreien.

Das Gameplay..
..ist jetzt nicht wirklich etwas Neues. Ihr steuert Oliver wie in anderen Spielen per Stick, fliegt auf dem Ruecken eines schuppigen Drachens oder segelt mit einem Schiff durch die rießige Ni no Kuni. Ihr besiegt niedliche Monster per Echtzeitkampf in einer der Umgebung angepassten Kampfarenen. Klettert auf hohe Gipfel, erkundet weite Wuestenduenen, verschiedene Dungeons, besiegt zahlreiche Bossmonster, nehmt an ettlichen Nebenquests teil, sammelt und zaehmt verschiedene Vertraute oder folgt lediglich der Hauptgeschichte. Es gab nicht ein Spiel in den letzten Jahren das mit so vielen Nebenbeschaeftigungen auffuhr wie Ni no Kuni. Das Spiel nimmt euch in jeder Beziehung an die Hand und fuehrt euch Schritt fuer Schritt an die jeweiligen Situationen heran.

Das Kampfsystem..
..kann mann ungefaehr mit Titeln wie "Tales of Graces f" oder "Eternal Sonata" vergleichen. In den Echtzeitkaempfen koennt ihr zwischen Oliver oder euren anderen Mitstreitern Sven und Esther wechseln. Darueber hinaus waehlt ihr zwischen verschiedenen Aktionen wie "Angriff", "Zauber", "Verteidigen", "Taktik", "Proviant" oder "Fliehen" aus. Ihr koennt jeder Zeit eure Aktionen abbrechen, um mit der Faehigkeit "Verteidigen" einer starken Attacke eines Bossgegners den Wind aus den Segeln nehmen. Wichtig ist auch noch, dass ALLE Aktionen wie z.B. "Angriff oder "Verteidigen" eine Cooldown Phase haben. Heißt also, wenn ihr eine Aktion auswaehlt und gleich danach nochmal die selbe Aktion (oder eine andere) ausfuehren moechtet, muesst Ihr ein paar Sekunden warten. Habt ihr einen Kampf gewonnen, bekommt ihr wertvolle Erfahrungspunkte, die fuer das Aufsteigen eures Charakters immenz wichtig sind. Aber nicht nur fuer euren Helden, sondern auch fuer eure Vertrauten..

Die Vertrauten..
..sind naemlich sogenannte Monster, die nicht gegen euch sondern mit euch kaempfen. Diese Monster kann mann ziemlich gut mit den Pokemon von frueher vergleichen. Die Vertrauten haben je nach Monster verschiedene Tricks (Spezialattacken). Diese Tricks haben eine unterstuetzende, deffensive sowie offensive Wirkung. Das Maedchen Esther bekommt im spaeteren Spielverlauf auch die Faehigkeit "Bezirzen", mit der wir die verschiedenen Monster "fangen" koennen. Sind die Monster einmal auf unserer Seite, koennen wir diese mit dem Schlupfloch-System tauschen und auswechseln. Bis zu 400 Monster koennen wir mit diesem System auswechseln. Steigt einer unserer "Vertrauter" auf ein naechstes Level auf, lernen diese neue Spezialattacken oder Faehigkeiten. Mit dem "Kreaturenkaefig" koennen wir darueber hinaus unsere Monster individualisieren. So steigern wir mit einigen Knabbereien (Sueßigkeiten) die Statuswerte unserer Vertrauter oder entwickeln sie in die naechst hoehere Stufe. Jedes Monster "Vertrauter" hat naemlich wie bei Pokemon 3 Formen zur Verfuegung. Etwa aus dem Schiggy -> Schillok -> Turtok Prinzip.

Anders Welt..
..in der Ni no Kuni gibt es aber noch mehr als nur die Monsterzucht oder das Kaempfen. So erkundet ihr verschiedene Areale der wirklich großen Ni no Kuni. Beispielsweise neue Pfade, gruselige Friedhoefe, schwindelerregende Bergwipfel, Dungeons, heiße lange Wuestenduenen, gigantische Staedte, brodelnde Vulkanschluende, versteckte Doerfer, verzauberte Waelder, schneebedeckte Weihnachtstraeume und mehr! Oder ihr benutzt Beispielsweise "Umgebungszauber" um an Orte zu gelangen die euch noch nicht zugaenglich waren. Ihr beendet eine der zahlreichen Quests oder Nebenaufgaben an den schwarzen Brettern. Helft anderen Bewohnern bei ihren Problemchen oder experimentiert unter dem Menuepunkt "Kessel" mit den jeweiligen gefundenen Items. Hier koennt ihr euch selbst als Laborratte beweisen und so die verschiedensten Dinge herstellen wie z.B. "Waffen", "Ausruestung", "Proviant" . Oder aber ihr benutzt (falls vorhanden) einfach eine Formel. Zweiteres ist jedoch nicht so spannend.. ^^

Emotionen..
..sind auch hier in "Ni no Kuni" ein extrem großes Stichwort. Und wieso?? Ganz klar.. alle Personen der Parallelwelt sind mit den Personen aus Olivers Heimatstadt "Motorville" verbunden. Hat zum Beispiel ein Ni no Kuni Bewohner ein Problem, reisen wir zurueck nach Motorville von Oliver um dessen Ebenbild zu helfen. Oder ein anderes Beispiel. In Ni no Kuni fehlt es einer Stadtwache vor dem verschlossenen Haupttor an Enthusiasmus, sein Kollege neben ihm strotzt jedoch nur so vor Tatendrang. Deswegen benutzen wir die Faehigkeit "Herz empfangen" um etwas Enthusiasmus von Wache 2 zu entnehmen und mit der Faehigkeit "Herz schenken" Wache 1 zu geben. Dieser ist naemlich nach der Wohltat so begeistert, dass er uns dessen Schloßtor oeffnet und wir unseren Weg fortsetzen koennen.

Noch erwaehnenswert..
..waeren die tollen Zwischenseqenzen. Diese sind sowohl animiert (dem Ghibli Studio sei Dank) als auch in Spielegrafik vorhanden. Apropo Grafik, diese kommt mit einem Anime Touch daher und sieht einfach herrlich aus. Sowohl die Staedte, Dungeons, Friedhoefe, Katakomben, Berge, Vulkane, Inseln, den Himmel als auch der Ozean.. alles strotzt nur so vor Detailverliebtheit, einfach spitze! Vom Soundtrack und der Musikuntermalung ganz zu schweigen, hier ist alles wie aus einem Guss. Wenn ich so durch Katzbuckel latsche und der Musik sowie der Soundkulisse lausche kommen einfach Erinnerungen an die alten Zeiten der frueheren JRPGs hoch. Klasse!! Kommen wir also zu..

..meinem Fazit..
..Ni no Kuni wird wie manch andere RPGs mit Herz und Gefuehl erzaehlt. Mit viel Leid und einer Achterbahtfahrt der Emotionen. Trauer, Frust aber auch Hoffnung und Glueck, das alles und mehr schafft Ni no Kuni mit Bravur dem Spieler zu uebermitteln. Nicht jedes Spiel hat mich auf Anhieb so sehr gepackt und mitgerissen wie Ni no Kuni. Lange hat es gedauert, ein gutes Jahr musste ich auf dieses Spielejuwel warten.. und hat sich das Warten dann am Ende gelohnt?! Ja das hat es sich DEFINITIV!! Ich bin noch nicht fertig mit Ni no Kuni.. noch lange nicht, es gibt noch so viel zu bestaunen, sowie zu entdecken. Mit knapp 100 Stunden fuer das Gesamtpaket (Hauptquest - Nebenaufgaben) ist der Kaufpreis in meinen Augen mehr als gerechtfertigt. Hier bekommt auch mal der Rollenspieler mehr als so mancher Shooterfan fuer sein Geld. TOP SPIEL!! Klare und eindeutige Kaufempfehlung!! Danke Danke Danke Studio Ghibli & Level 5 dass Ihr uns dieses bomben Spiel "geschenkt" habt. Der Trailer von "Ni no Kuni" ist beigefuegt!
55 Kommentare| 107 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 8. Juni 2015
Ich spiele Ni No Kuni jetzt schon ein paar Tage und finde es immer aufregender neues zu entdecken. Anfangs schien es schwer in das Spiel hinein zufinden.

Was mir überhaupt nicht gefällt ist der Kampfmodus. Am Anfang ist man auf sich allein gestellt mit seinem Vertrauten und man kann seinen Vertrauten kämpfen lassen. Später kann man zum Kampfanfang zwischen seinen Freunden wählen, wen man Steuern will. Es ist ähnlich wie bei Naruto Shippuden oder Final Fanatsy. Man ist sehr eingeschränkt im Areal. Und es scheint mir eher plump gemacht. Denn bei jedem Sieg kommt die gleiche Szene. Bzw bei jedem Kampf die gleichen Sprüche. Das kann beim leveln ganz schön nervig werden. Trotzdem bleibe ich bei 5 Sternen weil,...:

das Spiel hat einen fantasievollen Flair. Die Grafik und die Landschaften sind herrlich anzusehen. Dazu die prima musikalische Begleitung.

Was ich besonders reizend finde, ist die Fee Tröpfchen. Dieser Charakter wurde besonders humorvoll hervorgehoben. Er ist Olivers bester Freund und begleitet ihn auf seiner Reise.

Die Monster welche zb. Trampelsau usw. heißen, laufen in der freien Welt umher. Sind sie stärker als der Spieler, greifen sie an. Sind sie schwächer, flüchten sie eher. Das Monster gelevel ist vergleichbar mit Pokemon. Es gibt eine Unterentwicklung und Weiterentwicklungen. Zudem kann man die Monster auch fangen in dem man sie bezirzt. Desweiteren kann man seine Tierchen auch verstärken mit Süßigkeitenbonis oder man bringt ihnen Attacken bei mit speziellen Diamanten.

Das ganze Spiel ist so aufgebaut das man immer weis, was man zu tun hat, da es immer angezeigt wird. Man hat außer dem eigentlichen Spielverlauf auch Möglichkeiten kleine Nebenquest abzuschließen oder Monsterjagden zu vollziehen. Bei diesen Nebenquest bekommt man Sammlerpunkte, mit denen man wiederum Extrabonus, wzb. Monster lassen mehr Beute fallen, freischalten kann.

Was auch sehr gut gemacht ist, ist der Alchemiekessel. Man kann während seiner Reise Proviant und Bonis, Waffen und Rüstung herstellen. Man nehme entweder vorhandene Formeln oder man probiert etwas aus mit dem Gelehrtenbuch. Was mich sehr stört ist, dass man die erfolgreichen Eigenkreationen nicht in den vorhandenen Formeln wieder finden kann. So muss man ständig einzeln irgendetwas neues herstellen.

Sollte ich etwas vergessen haben, spielt es einfach selbst mal ;)
Kaufempfehlung für alle Kinder ab 12 Jahren. Es sollte meiner Meinung nach aber wirklich erst ab 12 sein, da wahrscheinlich Tröpfchens Humor und Ausdruck bei den Kleineren nicht ganz verstanden wird und somit der Witz auf der Strecke bleibt.
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am 1. Februar 2013
denn wir haben es zurück.Ich rede von dem Gefühl welches ich hatte als noch Klassiker wie Breath of Fire, Lufia, Grandia,Final Fantasy, oder die ersten Pokemon Editionen über meinem Bildschirm liefen.Ich werde in dieser Rezession nicht auf die Geschichte eingehen, da man sie einfach selber erleben muss!Also ich versuch mein Eindruck mal zu beschreiben und zu unterteilen:

Atmosphäre/Spielprinzip..

Ni No Kuni bietet eine offene Spielwelt, freibegehbare Areale und facettenreiche Umgebungen.Besonders auffällig wieviel Details und Liebe ins Design gesteckt wurden.Hierbei möchte ganz besonders die Atmosphäre hervorheben welche äusserst gelungen ist. In den Stätden hört man das Getummel der Leute. In Wäldern beispielsweise das Rauschen der Bäume etc. . Ganz grosse Stärke des Designs sind besonders die Figuren in Ni No Kuni.Egal ob Monster, Dorfbewohner, oder all die anderen teilweise verrückten Charaktere sind einfach nur einzigartig und wunderschön.Ich kenne keine Werke von Studio Gibli, aber hier sieht man was Die auf dem Kasten haben. Beeindruckend. Die ganze Umwelt wirkt dazu so lebendig. Es wirkt eigentlich nichts steril oder starr.Wir spazieren wie in alter Rollenspiel Manier quer durch eine sehr grosse welt. Eine Menge Städte, Wälder und Höhlen beispielsweise laden ein erkundet zu werden.Monstern begenen wir auf unserem Weg und bei Berührung wechselt das Geschen auf einem Kampffeld. Dort können wir uns frei bewegen und per Knopfdruck entweder mit unserem Helden oder unserem Verbündetem Monster eine Attacke ausführen lassen.Man hat hier also ein zum teil freies rundenbasiertes Kampfsystem.Unsere Verbündeten Monster erhalten wir Anfangs im Spielverlauf, doch später hat man auch die Möglichkeit fremde Monster zu zähmen.Es gibt natürlich abseits der Story einiges zu tun. So muss man beispielsweise einigen Leuten helfen in Form von Hol,-Bring Aufträgen oder man bekommt Aufträge dieses oder jenes Monster zu jagen und zu töten.Hört sich sehr simpel an, wirkt aber absolut nicht aufgesetzt sondern ist sogar sehr unterhaltend und spassig.Abseits der Wege findet man natürlich ein Haufen an Schatztruhen und auch Geheimnissen die teilweise auch erst später machbar sind. An des Helden Seite befindet sich immer sein Begleiter Tröpfchen, der einem mit Rat und Tat beiseite steht und immer für nen guten Spruch sorgt. Ganz besonders Erwähnen möchte ich noch das Buch welches unser Held bei sich trägt. Denn dieses kann man sich im Spielmenü komplett anschauen und durchlesen. Es beinhaltet eine Menge an Informationen bezüglich der Spielwelt(z.b.: Monster, Waffen-Objekte,Landkarten)und es gibt sogar ein paar Kurzgeschichten zum lesen.Alles in allem bekommt man soviel zu sehen und geboten/erforschen das man garnicht mehr merkt wie schnell eigentlich die zeit vergeht.

Sound/Grafik..

Wir bekommen hier ein fantastisches 5.1 Sourround Erlebnis.Das bringt einem wirklich dazu in die wundervolle Welt von Ni No Kuni einzutauchen.Die Synchronisation an sich ist auf Englisch oder japanisch.Und die Sprecher machen eine hervorragenden Job. Gerade Tröpfchen hat einen fantastischen englischen Sprecher.Die Grafik sieht aus wie einem Trickfilm.Keinesfalls billig sondern detailiert, farbenprächtig und nicht verpixelt.Dazu sind die Zwischensequenzen wie in einem Anime Film abgedreht. Das sieht wirklich hervorragend aus und ich könnte es mir stundenlang angucken.Der Soundtrack setzt dem ganzen dann noch die Krone auf.Wie lang ist es her das man das Verlangen hat Melodien mitzusummen.Teilweise gibt es Stücke die einem Gänsehaut liefern.Selten hört man zu einem Spiel so grossartige musikalische Stücke wie in Ni No Kuni.

Fazit..

Wir sollten den Entwickler Level 5 wirklich dankbar sein in solch einer Zeit der Shooter Mainstream Spiele, solch ein grossartiges Rollenpiel spielen zu können.Man bekommt ein Rollenspiel was sich komplett neu anfühlt aber gleichzeitig viele klassische Elemente mit einbindet.Es gibt nicht mehr zu sagen ausser das ich glücklich bin dieses Spiel spielen zu können.Ich spreche Ihnen hiermit liebe Leser meine absolute Kaufempfehlung aus.
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am 23. Juni 2015
Das Spiel ist für mich leider zu groß bzw. zu umfangreich.
Nichtsdestotrotz ist es ein grandioses Spiel, das die 4 Sterne verdient.
Das Mainquest ist ein nachgespielter Film, mit - wie mir vorkommt - hunderten von Sidequests. Allein das optionale Einfangen der Gegner bietet viele Stunden Herausforderung.
Der Schwierigkeitsgrad zieht recht schnell an, zumindest für mich, ich musste es bis ich aufhörte auf einfacher Stufe spielen. Das Kampfsystem ist einigermaßen komplex und taktisch abwechslungsreich. Mit der Zeit sind aber nur mehr die wichtigen Gegner (bzw. die mit den "Endgegnern") interessant - die normalen Zwischenkämpfe auf der Karte werden leider fad und bieten selbst für mich keine Herausforderung.
Die Grafik ist die bekannte wunderschöne vom Ghibli-Studio. Es ist ein JRPG, wie ich persönlich es seit Final Fantasy 9 nicht mehr gesehen habe (aber ich bin jetzt nicht die Überzockerin).
Ni no Kuni ist zweifellos auch ein emotionales Spiel, das einen im Laufe der Zeit sehr an die sympathischen Protagonisten bindet.
Und ich bin mir sicher, im Endeffekt sind hier viele Stunden Spaß und Abwechslung zu finden.
Klare Kaufempfehlung für Fans von süßen unblutigen umfangreichen Rollenspielen mit Zeichentrickgrafik.
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Wer nicht die Geduld aufbringen möchte, diese doch recht ausführliche Rezension komplett zu lesen, empfehle ich gleich nach unten zu scrollen, um unter dem Punkt "Fazit" die Zusammenfassung zu lesen.

Nach der, zumindest für mich, maßlosen Enttäuschung über die Final Fantasy Teile 13 und 13-2 auf der PS3, hatte ich lange Zeit keine Lust mehr ein Nippon-RPG in die PS3 Konsole zu schmeissen, zumal ich die für mich inoffiziellen Nachfolger von Final Fantasy 12 auf der XBOX360 mit Blue Dragon und Lost Odyssey wiederfand. Diese wurden vom ehemaligem Chefentwickler Hironobu Sakaguchi und dem Sounddesigner Nobou Uematsu, die sich ursprünglich bis Teil 12 für die Final Fantasy Reihe verantwortlich zeigten, exclusiv für die XBOX360 entwickelt, nachdem aus Squaresoft, Square Enix wurde, und man dann nach Teil 12 getrennter Wege ging.

Was hier allerdings von dem Studio Level-5 mit dem Zeichenstudio Ghibli auf die Beine gestellt wurde, erinnerte mich sehr stark an Dark Chronicle auf der PS2. Was auch kein Wunder ist, zeichnete sich Level-5 auch schon für dieses Game verantwortlich. Alles was man bei Ni No Kuni storytechnisch, kämpferisch erlebt, und die vielen Aufgaben die man bestreiten darf, sind zwar nicht sonderlich innovativ, geben zusammen aber ein sehr stimmiges Bild ab, da man alles irgendwie, in der ein oder anderen Form, schon bei anderen Games gehabt hat, und das meine ich nicht negativ. Ganz im Gegenteil. Jeder der Dark Chronicle und Dragon Quest, oder sogar Pokemon gespielt hat wird sich hier in "der anderen Welt", welches im japanischen soviel wie Ni No Kuni heißt, sofort heimisch fühlen.

Selbst, wenn man nur die Zeichentrickserie Heidi gesehen hat, wird man sofort eine Verbindung erkennen, da Drehbuchautor und Regisseur der Serie, später das Studio Ghibli gründeten, welches sich hier für die wundervoll handgezeichneten Szenarien verantwortlich zeigt.

Man kann Ni No Kuni mit englischer oder japanischer Sprachausgabe spielen. Nippon-Fans werden wohl das japanische Original vorziehen. Bei allen anderen die sich unschlüssig sind, beide Versionen einmal ausprobieren und dann entscheiden. Ich für mich, habe die englische Sprachausgabe gewählt, weil sie mir nicht so überdreht vorkam und ich trotz deutschen Untertitels, aber wenigstens über ein englisches Basiswissen verfügend, mich bei Zwischensequenzen mehr auf das Bild, als auf die Untertitel konzentrieren mußte. Muß jeder aber für sich selbst entscheiden. Sprachauswahl läßt sich auch jederzeit über den Titelbildschirm ändern.

Zur Story nur soviel: Es handelt sich um einen Jungen mit dem Namen Oliver, der seine Mutter verliert. Durch das weinen um den schmerzlichen Verlust, tropft eine Träne auf sein Kuscheltier, welches dann zum Leben erweckt wird. Es führt ihn in eine "Andere Welt" der Phantasie, in der es von jedem Menschen in seiner realen Welt, einen Seelenverwandten gibt. Kein Doppelgänger im eigentlichen Sinne, sondern ein geistig, mentaler Zwilling, im esoterischen oder auch religiösem Sinne "Seelenverwandter". In dieser irrealen Welt hofft er seine Mutter wiederzufinden um sie vor dem entgültigem Verlust zu retten, und muß auf dem Wege dahin viele Abenteuer durchstehen, die darin gipfeln, einzelne Königreiche aus dem Besitz des "Bösen" zu befreien. Nichts ist so wie es scheint, und der Schein trügt manchmal. Gut und böse werden hier nicht nur schwarz/weiß dargestellt, sondern auch durch die vielen Graunuancen dazwischen.

Die Cell Shading Graphik ist phantastisch und läßt die Handzeichnung des Studios Ghibli erkennen. Jede Menge verschiedene Locations, Orte und Dungeons bieten eine Menge Abwechslung und eine unendliche Liebe zum Detail, die ich für ein Spiel welches im Cell Shading Grafikstil gehalten ist, nicht für möglich gehalten hätte. Jeden Schritt den man auf der Weltkarte macht, läßt diese größer werden und neue Geheimnisse und Orte entdecken, von denen aber nicht alle gleich zu Anfang zugänglich sind.

Oliver muß seiner Reise auch nicht alleine unternehmen. Am Anfang begleitet ihn noch sein Kuscheltier, welches sich durch die verflossene Träne, in eine Elfe verwandelt hat, deren markanteste Zeichen wohl die männliche Figurengebung, eine große Klappe, wie auch eine augenfällig große Nase, die mit einer Laterne gepierct wurde, ist. Er gibt Tips (ob man will oder nicht) und hilft gelegentlich bei Kämpfen, wenn die Lage einmal gerade wieder aussichtlos erscheint. Er wird nicht die einzige Begleitung bleiben. Im Laufe der Geschichte gesellen sich immer mehr Mitstreiter hinzu, die alle ihre Fähigkeiten, wie auch besondere Macken haben.

In der laufenden Geschichte erlernt Oliver jede Menge nützlicher Zauber, wie zum Beispiel den Portalzauber, wodurch er zwischen der Phantasiewelt und der realen Welt wechseln kann. Dieses ist auch erforderlich da einige Aufgaben nur in einer, oder andere wiederum, in beiden Welten erfüllt werden müssen.

Mit einer der interessantesten Aspekte des Spiels, wie auch der Kämpfe ist, das man die meisten Auseinandersetzungen nicht selber bestreiten, sondern diese auch von bekehrten Gegnern ausführen lassen kann. Es gibt hunderte Arten vom Gegnern, die man besiegen und auch für sich (mit einem speziellen Zauber) einnehmen kann. Diese sogenannten Vertrauten können (und hier sind wir jetzt bei den Pokemon`s) gefarmt werden.

Je nachdem, was man ihnen zu essen gibt, oder wie oft sie an Kämpfen beteiligt sind, können diese Vertrauten 2 Entwicklungsstufen durchlaufen, wovon die Stufe 3 die höchste ist. Bei der ersten Entwicklungsstufe kann man in 2 Richtungen entscheiden, wohin sich der Vertraute entwickeln soll. Jeder dieser kleinen Gesellen hat eine Grundfähigkeit, wie z.B heilen oder einen Elementarzauber wie Feuer, wie auch das herbeiführen von Status-/Zustands-Veränderungen. Man kann je Partymitglied, drei Vertraute in sein Kampfteam aufnehmen, und sollte schon, von Anfang an, auf eine ausgewogene Mischung dieser Gesellen setzen. Wenn z.B. 3 Partymitglieder, also insgesamt 9 Vertraute haben, macht es natürlich keinen Sinn wenn diese alle das Element Eis beherrschen, und einem auf einmal z.B. ein Eisbär gegenübersteht, der gegen Eis immun ist.

Es will also gut überlegt sein, welchen Feind man zu seinem Vertrauten machen, und dementsprechend entwickeln möchte. Dieses allerdings liest sich alles schwerer als es ist, da man überzählige, oder "unbrauchbar" gewordene Vertraute in einer Art Zuhause unter einem "Kanaldeckel", der sich Schlupflochdeckel-Service nennt, deponieren kann (insgesamt 400). Es müßte demnach an die 200 verschiedenen Monstertypen geben, die man einmal (1-te Transformierung) in zwei verschiedene Arten transformieren kann (wenn man die Anzahl von 400 zu deponierenden Monstern, als Komplettierungsgrundlage nimmt). Allein mit dem farmen der 200 verschiedenen Monster-/Gegner-Typen, könnten hunderte Stunden verbracht werden. Ausgenommen sind natürlich die Bossgegner, die sich aber nach dem ersten durchspielen des Games, alle wieder bekämpfen lassen, diesmal jedoch in stärkerer Form. Womit ich mich schon über den Wieder- und Weiterspiel-Wert des Games geäußert habe.

Die Kämpfe die Oliver im Laufe seines Abenteuers bestreiten muß, laufen in Echtzeit ab, wonach sich allerdings nach jeder Aktion, sei sie physischer (Kampfhieb), als auch geistiger Art(Zauber) wieder ein Ladebalken auffüllen muß, um die nächste Aktion auszuführen zu können. Dieses Spielprinzip, welches man schon in anderen Rollenspielen (z.B Final Fantasy 8) mit dem ATB : Active Time Battle System beschrieb, welches im Gegensatz zum CTB: Combat Time Battle, einem keine Zeit zum verschnaufen zwischen den einzelnen Aktionen läßt, wie auch das alle Gegner frei sichtbar sind und es somit keine Zufallskämpfe geben kann, lassen ein gewisses Maß an Strategie zu. Rote, wie blaue Leuchtkügelchen die der Feind im Kampf verliert können eingesammelt, und dadurch den Lebens- und Mana-Vorrat auffüllen. Selten läßt der Feind ein goldenes Kügelchen fallen, wobei man beim einsammeln desselbigen, einen Spezialangriff starten kann. Auch der Kampfbeginn, wenn man zum Beispiel einen Gegner von hinten angreift, bietet den Vorteil eines Erstschlages. Es kann natürlich auch genau andersherum laufen, denn blind sind die Gegner nicht und laufen einem gerne mal hinterher, wobei man gelegentlich den kürzeren zieht. Die Zauber erlernt Oliver meistens indem er besondere Aufgaben erfüllt, oder besondere End- bzw. Zwischengegener besiegt und deren Zauber übernimmt. Hier ist das Konzept eines action-, aber doch runden-basierenden Rollenspiels voll aufgegangen. Die Möglichkeit im späteren Verlauf des Games Zauber kaufen zu können, lasse ich mal außen vor.

Mankos:

- Eine manchmal suboptimal eingestellte Kameraperspektive und das man das handeln seiner Mitstreiter kaum beeinflussen kann. So kann es sein, das ein Mitstreiter seinen Manavorrat schon am Anfang des Kampfes, wo es noch nicht nötig ist, durch sinnlose Kampf- bzw. Heilattacken vergeudet, der dann zum Ende des Kampfes hin, zum heilen der Gefährten, oder bekämpfen der Gegner fehlt. Hier helfen nur zwei Sachen: Eine gute Einstellung der Gefährten, mit der Zuweisung der richtigen 3 Vertrauten und die Mitnahme jeder Menge Heil-und Mana-Items. Man kann zwar im Kampf zwischen den Mitstreitern wechseln, und damit bestimmen, wen man selbst führen will, trotzdem hat man dann immer noch seine KI-Partner die alleine agieren, und dass nicht gerade intelligent, sondern meistens eher kontraproduktiv. Kämpfer die zu Boden gehen, sind nach dem Kampf wieder am Leben, jedoch mit der Lebensleiste auf 1. Zumindest braucht man so nur Heiltränke und nicht die kostbaren Lebenswiedererweckungs-Items verbrauchen.

- Fehlende grundlegende Innovationen. Alles was man hier an Haupt- und Neben-Aufgaben, wie auch in den verschiedenen Minispielen absolvieren muß, hat man so, oder in ähnlicher Form schon in anderen Games erlebt. Es scheint manchmal so, das man sich bei anderen Games, einige inhaltlich passende Konzepte rausgepickt hat, um sie dann in diesem Spiel, wieder zu einem großen Ganzen zusammenzufügen. Dieses ist fast ausnahmslos gut gelungen, läßt aber eine eigene Linie und auch fehlenden Mut zu Kreativität vermissen.

Dieses ist jedoch klagen auf sehr hohem Niveau, bleibt aber dem aufmerksamen Beobachter nicht verborgen.

Desweiteren können der Hauptprotagonist, wie auch seine Mitstreiter mit Waffen, wie auch Schilden, Ketten, Ringen und Talismanen ausgerüstet werden, die die Statuswerte vebessern, immun gegen Statusveränderungen machen, sowie Elementarschäden zu reduzieren, oder diese dem Gegner zuzufügen. Diese kann man entweder finden, im Kampf erbeuten, und wenn man z.B. eine sehr hochwertige Waffe oder Rüstungsgegenstand haben möchte, durch Alchemie verbessert werden. Zutaten für alchemistische Verfahren, werden gefunden, gekauft, oder von Feinden erobert bzw. geklaut. Formeln zur Umsetzung (Rezepte) kann man nach dem Zufallsprinzip versuchen selber zusammenzustellen, welches aber selten von Erfolg gekrönt ist. Besser man findet, oder bekommt sie als Belohnung zur Erfüllung bestimmter Aufträge. Um gewisse Formeln nutzen zu können, ist meistens ein bestimmtes Level notwendig. Genauso verhält es sich mit den Zaubern. Man kann einen Zauber besitzen, das heißt aber noch lange nicht, das man ihn auch benutzen kann.

Die Städte und Dörfer sind vom Setting her alle grundverschieden, wie es auch die unterschiedlichen Gebiete bzw. Königreiche auf der Welt sind. Mit den Einwohnern kann kommuniziert werden, was einem des öfteren einen Nebenauftrag einbringt. Läden für Waffen, Zauber, Items und Aufträge, wie auch die Herberge, die zur Erfrischung der Lebens-und Mana-Leiste durch Übernachtung und zur Speicherung einlädt, lassen einen des öfteren diese Lebensmittelpunkte der Weltkarte aufsuchen. Waffen und Rüstungsteile braucht man selten einkaufen, im Gegensatz zu lebenserhaltenden Items für sich selbst, und den Leckereien die man zu farmen seiner Vertrauten braucht, damit sie eine höhere Entwicklungsstufe erreichen.

Es gibt Auftragsläden, wo neben den Hauptmissionen, jede Menge Nebenaufgaben auf der Anschlagstafel auf einen warten. Insbesondere seien hier die Monsterjagden erwähnt. Man nimmt einen oder mehrere Aufträge an, erhält die nötigen Informationen darüber, um sich dann auf die Jagd zu begeben. Je nach Fortschritt, werden Aufträge und Jagden ergänzt und nehmen natürlich an Schwierigkeit zu. Einfach macht es einem die Weltkarte, die einem auch eine Gebietsabschnittskarte anzeigen läßt, wo man dann z.B. ein zu jagendes Monster rot aufleuchtend finden kann, und Wege und Hindernisse angezeigt werden. Die Gebietsabschnittskarte läßt einem auch im späteren Verlauf des Games Schätze finden, wenn man den richtigen Zauber besitzt. Diese lassen sich gelegentlich auch nach dem Zufallsprinzip entdecken.

Ein besondere Nebenaufgabe, welches auch die einzig wirklich neue Innovation, oder sagen wir lieber neue Idee (da es am grundlegenden Spiel bzw. auch Kampfprinzip nichts ändert) in diesem Game ist, zeigt insbesondere die emotionale Tiefe die das Game entwickeln möchte, und dieses auch in einiger Hinsicht erreicht. Das einsammeln von Emotionen bei Bewohnern, die derer zuviel haben z.B. Enthusiasmus, Freude, Liebe usw. (insgesamt 6), um diese dann an Personen zu verteilen, denen eines dieser Gefühle abhanden gekommen ist, bietet Abwechslung. Diese Nebenaufgabe wirkt allerdings ein wenig aufgesetzt, integriert sich aber in das Gesamtgeschehen mit ein, und bringt so manche nette Belohnung mit sich.

Die Menüführung ist einfach und übersichtlich gehalten. Man hat Einsicht in den Magischen Begleiter, einen Kessel für die Alchemie, ein Tagebuch, welches einen vergangene Erlebnisse und wichtige Konversationen nochmal nachschauen läßt, wie auch die über Auftragslage informiert. Desweiteren gibt es noch den sprechenden Stein, der über gefährliche Orte, sowie einen Fortschrittsbericht und noch einige andere Sachen bereit hält, wie das einsehbare Tutorial, falls man doch einmal Schwierigkeiten mit der Bedienung und Spielmechanik bekommt. Der nimmervolle Beutel der Items, Waffen und Ausrüstungsgegenstände verwahrt, wie natürlich auch das Farming- und Einstellungsmenü findet man hier auch. Hier lassen sich zudem die Partymitglieder zusammenstellen, mit ihren dazugehörigen drei Vertrauten. All das mag einem jetzt viel vorkommen, ist aber relativ intuitiv gehalten, so das man nur eine recht kurze Eingewöhnungszeit braucht, um dann damit wie selbstverständlich klarzukommen.

Auch die Steuerung des Hauptprotagonisten geht leichtgängig von der Hand. Die zur Party gehörenden Gruppenmitglieder erscheinen jedoch erst im Kampfmodus auf dem Bildschirm. Waffen, wie auch spezielle Ausrüstungsgegenstände werden visuell dargestellt.

Hier, wie auch in anderen Rollenspielen, gibt es Zauber, die dauersam wirksam sind (z.B. körperliche Erholung beim wandern), oder die im Kampf eingsetzt werden können (z.B. Wind), und sich hauptsächlich in Offensiv-und Defensiv-Zaubern unterscheiden lassen. Hier gibt es kaum Unterschiede zu den ähnlich gelagerten Games, außer das man einige Zauber hat, die in anderen Games bei mir noch nicht vorkamen, wie z.B. der Brückenzauber, der einen auch unüberwindlich scheinende Schluchten überqueren läßt.

Speichern ist nicht nur in den Herbergen der Stadt möglich, sondern auch auf der Weltkarte jederzeit, und in den Dungeons an bestimmten Steinen. Dabei sind diese Steine nie unfair gesetzt. Immer wenn es gilt einen Bossgegner zu besiegen, steht vorher auch meist ein Speicherstein, welcher einem viele unnötige Wege nicht wiederholt laufen läßt im der Nähe.

Das sich mit der Alchemie Waffen und Rüstungsgegenstände verbessern lassen erwähnte ich schon. Man kann allerdings noch viel mehr herstellen wie z.B. besondere Leckereien für unsere Vertrauten, die sie schneller Erfahrung sammeln lassen. Da das Ganze sehr umfangreich ist, gehe ich hierauf allerdings nicht weiter ein, da wir jetzt zu einem elementaren Teil des Games kommen.

Das wichtigste und hilfreichste Mittel im ganzen Spiel ist „Der Magische Begleiter“. Es ist ein umfangreiches Buch, wo alle Monster gelistet, die Gebiete mit ihren Gefahren, Alchemieformeln, alles übers Monsterfarmen und vieles mehr an Informationen. Falls man in diesem Game wirklich einmal nicht weiterkommt, ist dieses Buch sehr hilfreich, und wird euch des öfteren gute Dienste leisten. Es enthält zudem Karten, Beschreibungen aller Städte, Gefahren, Items, Aufträge, Nebenmissionen, Infos über Monster usw. Imgrunde genommen ist es das Lösungsbuch von Ni No Kuni, welches keine Fragen offen läßt, nur als virtuelle Ausgabe. Häufiger Gebrauch macht den Umgang damit einfacher, wie auch das ganze Spiel.

Kurz eingehen möchte ich auch auf die vielfältigen Nebenspiele, die jetzt nicht direkt zu den Haupt- oder Nebenaufgaben gehören. Man kann ein Spielcasino besuchen wo einarmige Banditen, sowie Blackjack zu einem kurzweiligem Spiel einladen, und mit einem bischen Glück auch seltene Items erstehen lassen. Es gibt auch ein gamespezifisches Kartenspiel, welches man bestreiten kann. Die Regeln sind jedoch komplex, so das man hier, um gewinnen zu können, doch ein wenig Übungs bzw. Einarbeitungszeit braucht. Auch gibt es eine Kampfarena, in der man sich mit Gegnern messen kann, um einige seltene Preise zu gewinnen. Hier steigern sich natürlich auch die Gegnertypen oder es werden einem gewisse Handycap's auferlegt. Dementsprechend werden die Belohnungen auch wertvoller. Ein Kino, wo man sich im späteren Verlauf des Spieles, die schon erfolgten Zwischensequenzen ansehen kann, darf natürlich auch nicht fehlen. Dieses kommt mir auch, aus einem der Final Fantasy Teile, bekannt vor?

Wie bei den meisten japanischen Rollenspielen, stehen einem nach einiger Zeit verschiedene Fortbewegungsmöglichkeiten (Schiff, Flugdrachen usw.) zur Verfügung.

a.) die Wege erheblich kürzer und schneller machen

b.) einen Orte erreichen lassen, die man vorher nicht betreten konnte

Auch die Möglichkeit sich an bestimmten Orten, zu einem anderen Standort beamen zu lassen, wurde nicht verschenkt.

Der Wiederspielwert bzw. Weiterspielwert dieses Games nachdem man den Abspann gesehen hat ist enorm hoch da manche Orte, wie auch Geheimnisse, erst nach dem ersten durchspielen zur Verfügung stehen. Auch für Trophyjäger, die ein wenig Geduld mitbringen, ist die Platintrophäe kein Ding der Unmöglichkeit, und kann auch von "Normalgamern" erreicht werden.

Fazit:

Alles in allem, ein tolles japanisches Rollenspiel, welches mit einer gut durchdachten Story, die einige Wendungen und Überraschungen parat hält, zu überzeugen vermag. Eine tiefe emotionale Vielfalt, wie auch die einzigartig vielschichtigen Charakterzeichnungen, lassen einen das Herz berühren. Die Cell Shading Grafik ist für den Umfang des Spiels mehr als angemessen und die Soundkulisse, wie auch die malerische Orchestrale Symphony-Musikuntermalung wissen die ganze Spieleinszenierung zu unterstreichen so das, zumindest für mich, dieses Game zu einem einmaligem, aber auch zwiespältigem Erlebnis wurde.

Ich kann es eigentlich nur mit DARK CHRONICLE vergleichen, zu welchem ich unten bei den Kommentaren einen LINK ZUR REZENSION dieses Games eingestellt habe, welches im Gegensatz zu Dragonquest, auch diese spielerische und emotionale Vielfalt vorweisen konnte. Die alten PS1 Final-Fantasy Teile beziehe ich in den Vergleich nicht mit ein, da spielerisch, grafisch, wie auch erzähltechnisch z.T. erhebliche Unterschiede bestehen. In anderen Momenten fällt einem so manche Paralelle, zu Final Fantasy, sofort ins Gedächtnis. Natürlich nur, sofern man diese auch gespielt haben sollte.

Trotzdem, wer Dragon Quest, Dark Chronicle (Dark Cloud 2), die Tales of-Reihe, aber auch die alten Final Fantasy Teile zu seinen Lieblingen zählt, liegt hier absolut richtig. Man bekommt ein action-/runden-basiertes Nippon-Rollenspiel, welches zumindest auf der PS3 einzigartig ist, was den Umfang und auch die Abwechslung angeht. Auch wenn man sich nur auf die Hauptquests konzentriert, sind 70 Stunden Spielzeit mindestens erforderlich. Ich gehöre allerdings auch der Gamergruppe an, die sich beim gamen Zeit lassen und auch mal zwischendurch, während die Spieluhr weiter tickt, was essen oder eine andere Tätigkeit, die in dem Moment von höherer Priorität ist, nachgehen. Deshalb sind diese 70 Stunden kein von mir ermittelter Nettowert.

Man wird es dann allerdings bei einigen Bossgegnern schwer haben, sollte man wirklich nur der Hauptgeschichte folgen, so das auch hier ein gewisses Maß an aufleveln der einzelnen Mitstreiter erforderlich ist. Zumindest, wenn man nicht zu oft ins Gras beißen will.

Mit dieser Rezension erhebe ich keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Da dieses Game so umfangreich ist, und die Story sehr komplex, müßte und könnte ich ansonsten noch viele, viele Seiten schreiben. Auch zum Storyinhalt wollte ich nicht zuviel verraten, da man ihn ja unter der Produktbeschreibung findet, wie auch in vereinzelten Rezensionen. Wollte allerdings auch nicht Gefahr laufen, zuviel zu spoilern.

Zu dem jetzigen Neupreis, für jeden Japano-Rollenspieler und für Gamer die über 100 Stunden Spielspaß haben möchten, Pflichtkauf. Aber auch die, die diesem Genre bisher skeptisch gegenüberstanden, können zugreifen, da das Game zwar sehr japanisch ist, aber nicht den Anime-/Manga-Style a'la Dragon Ball Z (Akira Toryama) usw. imitiert bzw. ähnelt. Desweiteren ist es auch nicht zu kindlich, wie Blue Dragon (XBOX360), oder zu pathetisch wie Eternal Sonata ausgefallen. Auf seine Art ist es einzigartig, obwohl man spielerisch, als auch von der Inszenierung her, zu vielen Rollenspielen aus Japan Paralellen ziehen kann.

Leider erreicht es nicht die technische und geschichtliche Reife eines Rollenspieles von der Qualität eines Lost Odyssey (XBOX360), welches sich wesentlich mehr an den erwachsenen Gamer richtet. Da die Altersfreigabe jedoch kein Kriterium für die Bewertung ist, gebe ich dem Game die volle Punktezahl, zumindest in dem Bereich Spielspaß.

Da es im gesamten Gameplay z.B. Mängel im Kamfsystem gibt, und gundlegende Innovationen fehlen, bleibt es in der Gesamtwertung bei 4 Punkten mit einem dicken Plus. 5 Punkte hätten einen gewissen Grad an Perfektion und Innovation vorausgesetzt. Jeder der jetzt gerne einen Einwand erheben möchte, bitte ich doch nochmal sehr objektiv zu überlegen, ob es in einigen Bereichen des Gameplays, nicht doch noch, ein wenig Luft nach oben gab! Als Vergleich zog ich Dark Chronicle heran, welches durch einige Innovationen, wie dem Aufbau von Städten bzw. Dörfern, was neu war im Rollenspielgenre, und auch dort schon die Idee mit mehreren Welten, in Form von Zeitsprüngen zum tragen kam. Desweiteren wurde das Erfinderthema von Dark Chronicle nur leicht abgewandelt, in dem man es in den alchemistischen Sektor verlegte. Und dieses Game erschien auf der PS2, und das mit einer auch heute noch, sehr ansehnlichen Grafik.

Beim Spielspaß bleibt es definitiv bei 5 Punkten Auch weil die PS3 mit guten rundenbasierten (wenn auch mit Actionanteil) Rollenspielen, nicht gerade reich gesegnet ist, bleibt es bei dieser Wertung.

Am ehesten kommt noch die Tales of-Reihe in Frage, und danach wird es auch schon dünn. Die Atelier, Hyperdimension und Final Fantasy Reihe (zumindest auf der PS3), spielen leider ein bis zwei Ligen unter diesem Spiel. Besonders bei Final Fantasy tut mir das richtig weh, wie im Endeffekt nur noch der gute Name verwurstet wird, und man den Spieler durch eine Supergrafik zu blenden versucht.

Hoffen wir das es weiterhin Spieleschmieden wie Level-5 gibt, die eigenständig arbeiten können, und uns weiterhin mit solchen Spieleperlen wie Ni No Kuni versorgen werden. Das der Bedarf da ist, wird ja dadurch bestätigt, das es mittlerweile eine Essentialedition gibt.

Allein der Wieder bzw. Weiterspielwert dieses Games, macht alle kleinen Mängel, die man auf extrem hohem Niveau beklagen könnte, mit einem Wisch wieder wet.

Deshalb von mir also eine ganz klare Kaufempfehlung!!!

P.S.

Freue mich über jedes Feedback, und jeden der sich die Zeit genommen hat, diese doch recht ausführliche Rezension zu lesen. Wenn ich damit keinen Erkenntnisgewinn bei Ihnen erzielen konnte, hoffe ich Sie doch zumindest gut unterhalten zu haben.

Bilder bzw. Screenshoots, zu dem hier von mir rezensierten Produkt, befinden sich bei den veröffentlichten Kundenbildern !

Ansonsten GOOD GAMING !!!
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am 8. August 2014
Viele Monster, die sich entwickeln, Attacken lernen und gegen andere kleine Monster kämpfen.
Klingt irgendwie nach POKéMON und das ist kein Zufall. Tatsächlich hat Ni no Kuni an der ein oder anderen Stelle Ähnlichkeit mit dem Nintendo-Verkaufsschlager.
Doch Ni no Kuni bietet eine großartige Welt mit schöner, spannender Story und lebt von der Stimmung. Die Musik ist stimmig, die Details sind liebevoll, die Videosequenzen stark. Und der kleine Begleiter begeistert durch seinen schönen Akzent und seine witzige Art, die Dinge zu sehen.
Da fehlt nicht mal die deutsche Vertonung. Nein, vielmehr ist es schade, dass nicht mehr vertont wurde und sich der Spieler durch viele Textboxen wühlen muss. Das ist dann aber auch das einzig wirklich Nervige. Sonst ist das Spiel einfach nur klasse und läd auch zum mehrfachen durchspielen ein.
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am 9. Dezember 2014
War sehr positiv überrascht als ich das Spiel konnte vom grafischen Stil. Anfangs recht skeptisch aber Mensch, die Welt ist so wahnsinnig schön. Dieser Animelook ist so toll. Da kommt man sich vor wie in einem Film. Traumhafte gestaltete Welt, bespickt mit vielen lustigen Charakteren und tollen Dialogen! Das Kampfsystem gefällt mir zu dem sehr gut. Auch die Monster, die im Kampf mitwirken können. Sehr innovativ! Klasse Spiel im Großen und Ganzen.
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am 17. Juli 2013
Als Ghibli Fan war dieses Spiel Pflicht für mich und ich bin Froh, dass ich meiner Loyalität nicht unterliegen bin und am Ende ein halbgares Lizenzspiel erhalten habe.

Positives:
- Grafik und Artstyle sind wunderschön und versprühen den bekannten Ghibli Charme.
- Musik von Joe Hisaishi ist so genial wie jedes seiner Werke, ein Genuss für die Ohren.
- Das Gameplay ist sehr gut gelungen und alles was sich Final Fantasy XIII hatte wünschen können. Man hat ein dynamisches Kampfsystem mit viel Einfluss auf das geschehen.
- Die Story ist wie ein Kindermärchen aufgebaut und zum Glück nicht unnötig überkompliziert
- Das Voice Acting ist sowohl im Japanischen als auch im Englischen traumhaft, hier würde ich es wirklich empfehlen es auf Englisch zu spielen, die Sprecher treffen die Character perfekt und der Waliser Akzent von Drippy ist unübertreffbar und die Kinder klingen zu keiner Zeit nervig.

Negatives:
- Es ist gut möglich, dass der kindische Look viele abschrecken könnte.

Ich lege es jedoch jedem ans Herz es zumindest mal auszuprobieren. Besonders Leute die hungrig auf ein vernünftiges JRPG in dieser Generation sind, die kein typisches Anime Gequieke ertragen wollen(wie bei Tales of Spielen) und von FFXIII sehr enttäuscht waren werden hier bedient. Leute die mit Studio Ghibli filmen aufgewachsen sind, können blind zugreifen, auch wenn Ni No Kuni nicht den, gewöhnlich, etwas dunkleren Ton der Ghibli Filme trifft.
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am 8. April 2013
Ni No Kuni ist super! Für alle großen und kleinen Abenteurer ein tolles Portal in eine wunderschöne (natürlich sehr japanische) Welt.
Doch eines muss gesagt sein: Ich finde, es ist kein absolut außergewöhnliches RPG, welches das Genre revolutioniert. Dafür ist, meiner Meinung nach, das System mit den Vertrauten zu unausgewogen (manche sind so unendlich viel besser als andere) und vor allem das Gameplay im Kampf viel zu hektisch. Gerade wenn die Schwierigkeit zunimmt, kommt man sich nicht vor, als hätte man stets die volle Kontrolle. Die K.I. der Mitstreiter ist nicht taff genug, um diesem Umstand entgegenzuwirken. Beispiel: Man haut mit Hauptcharakter Oliver schön sein stärkstes Monster raus, will dann seiner Waffenschwester Esther einige Kniffe mit auf den Weg geben, und schon macht die CPU (jetzt wieder als Oliver, denn man kontrolliert immer nur eine Person, bzw. deren Monster) jeden Plan zunichte, weil sie irgendeinen Humbug anstellt. Dies war für mich der größte Kritikpunkt innerhalb der gesamten Spielzeit. Immer und immer wieder. Für leidenschaftliche Taktiker und Strategen, die auf weitreichende Folgen ihrer Planungen erpicht sind, ist das Kampfsystem absolut nichts, denn jede Kalkulation fällt nach einem Charakterwechsel stets wieder wie ein Kartenhaus in sich zusammen. Eine klassische rundenbasierte Bedienung hätte da, finde ich, besser funktioniert. Denn so innovativ das System sein will, läuft es doch meist darauf hinaus, dass man für einen bestimmten Gegner stark genug ist oder eben nicht.
Soviel aber auch nur dazu. Der Rest des Spiels ist stark, die Charaktere (obwohl sie nicht so tiefgründig sind, wie sie hätten sein können) sowohl als auch die Handlung (die erst gegen Ende Fahrt aufnimmt) und die Atmosphäre. Der magische Begleiter (ein virtuelles Buch, das dank Zauberkräften nach und nach Infos über die Welt aufnimmt, zum ständigen Nachschlagen) ist so topp und kreativ, wie es das Kampfsystem hat sein wollen, aber selbst dieses ist für ein solches Spiel in Ordnung und lässt wenig Frust aufkommen, wenn man sich auch wünscht, seine Gruppe in Extremsituationen besser steuern zu können.
Alles in allem eine klare Empfehlung für das Werk von Level-5 und Studio Ghibli!
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am 5. Juli 2013
Selten habe ich so ein wunderbares JRPG gespielt wie Ni No Kuni.
Die japanische Originalsynchronisation mit deutschem Text gibt einem das richtige Anime-Gefühl.
Auf wunsch kann man auch eine englishe Vertpnung einstellen, man sollte sich aber dann nicht wundern wenn man nicht dieses besondere Gefühl bekommt.
Von der Grafik her erkennt man sofort, dass Studio Ghibli seine Finger mit im Spiel hatte.
Von den Charackteren bis hin zur Landschaft wird jeder der SG kennt und liebt sich auch sofort in die Welt von Ni No Kuni verlieben.

Die Story ist eine fesselnde Geschichte über den kleinen jungen Oliver (11), dem durch einen bößen Fluch ein tödlicher Unfall hätte das Leben nehmen sollen.
Seine Mutter kann ihn im letzten Moment vor dem Ertrinken retten, erleidet aber selbst einen schweren Herzanfall und erliegt kurze Zeit später ihrem Leiden.
Gequält durch den Tod seiner Mutter, isoliert sich Oliver von der Außenwelt in seinem Zimmer und vergießt Tränen der Trauer.
Dabei fallen auch ein paar seiner Tränen auf sein liebstes Stofftier, Tröpfchen, dass ihm seine Mutter einst geschenkt hatte.
Dieser beginnt sich plötzlich zu verwandeln und stellt sich Oliver als Tröpfchen, dem großen Großfürsten der Feen vor, der durch die Tränen Olivers von seinem Fluch befreit wurde und offenbart, dass er aus einer anderen Welt, der Ni No Kuni stammt.
Um Oliver zu trösten, erzählt Tröpfchen ihm das es für jedes Lebewesen in Olivers Welt auch eine Seelenverwandtschaft in seiner gibt und es eine Möglichkeit gäbe, Olivers Mutter wieder ins Leben zurück zu führen.

Erfüllt von dem Wunsch und der Hoffnung, seine Mutter wieder zu bekommen, willigt Oliver schließlich ein, mit Tröpfchen in die Ni No Kuni zu Reisen, um die Welt und seine Mutter zu retten.

Und so beginnt Sie, die Geschichte um die Rettung einer anderen Welt die nur darauf wartet den Spieler in seinen Bann zu ziehen.

Das Kampfsystem ist ein interessanter Mix aus Heldenkampf mit Pokemon.
Man kann am Anfang und während des Kampfes jederzeit den aktiven Charackter wechseln alle anderen werden solange von der KI gesteuert und planen Anhand von Befehlseinstellungen, die man leider nur innerhalb eines Kampfes editieren kann, ihre Aktionen.
Somit kann man die Helden darauf verweisen, ihre Magiepunkte zu sparen, wenn man in Gebieten kämpft wo die Monster dem Spieler klar unterlegen sind oder ihnen Befehlen, alles bis aufs äußerste zu geben um den Sieg davon zu tragen.
Dabei unterstützen einem auch tatkräftig die kleinen Helfer, die man zu Anfang bekommt und die für einen Kämpfen können.
Später lassen sich auch weitere Gegner zähmen und zu Verbündeten machen.
Klingt ein wenig wie Pokemon, ist aber leider nicht so einfach ;)
Lasst euch überraschen.

Das Spiel ist auf jedenfall sein Geld wert. Ein muss Kauf für alle die ihre eigen Animegeschichte spielen wollen.
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