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Kundenrezensionen

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am 18. Mai 2017
...muss hinter diesem Buch stecken. Man sieht es ja auch an dem Literaturverzeichnis. Übersichtlich in Monate gegliedert, bringt Illies etwas Ordnung in dieses vollgepackte Jahr kurz vor Ausbruch des Ersten Weltkrieges. Interessante Anekdoten und klare Zentren von Kunst und Kultur werden gezeigt. Das Umherspringen von Protagonist zu Protagonist empfand ich als erfrischend und unterhaltend. Der flapsige Ton ist bei einem Sachbuch selten, aber bringt einen näher an die so unterschiedlichen Charaktere heran. Man bleibt Beobachter mit dem Wissen von heute (das ist sowieso unabdingbar), doch nähert man sich diesen "großen" Figuren der Zeitgeschichte auf der gleichen Ebene, nämlich als Menschen mit sehr ähnlichen Bedürfnissen. Da macht auch das Lesen Spaß. Dass dabei keine besondere Tiefe erzeugt werden kann, muss klar sein. Es macht aber auch nichts, wenn man das Buch nimmt als was es ist, nämlich ein Ein- und Überblick über das Jahr 1913, ein wahrhaft dichtes Jahr.
Der einzige minikleine Wermutstropfen für mich war, dass die politische Bühne eher auf der Königlich-kaiserlichen Ebene verhandelt wird, was den tatsächlichen Verhältnissen nicht ganz entspricht. Allerdings, vielleicht habe ich da auch ein Manko und habe bei dieser Vorkriegszeit die Monarchie immer zuwenig wichtig genommen, da man ja zukunftsorientiert weiss, dass hier das Ende der monarchischen Verhältnisse bevorsteht.
Von daher, eine klare Leseempfehlung, nicht für geschichtlich interessierte, sondern auch für die, die die Gegenwart besser verstehen wollen.
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am 26. Oktober 2014
Selten ein so unterhaltsames Geschichtsbuch gelesen. Florian Illies beschreibt Personen und Geschehnisse aus dem Jahre 1913 in einem wundervoll unterhaltsamen Ton und in einer so mitpackenden Weise, dass man das Gefühl hat, die beschriebenen Damen und Herren zu kennen. Zu neuen Mitteilungen über Franz Kafka seufzt man leicht auf, die Aktionen der "Blauen Reiter" beachtet man mit einem Lächeln und staunt über so gut recherchierte Details, dass 1913 Stalin und Hitler gleichzeitig in Wien lebten und sich bei ihren regelmäßigen Parkbesuchen vielleicht sogar begegnet sein könnten.

Ich überlegte lange, für was "1913" perfekt sein könnte, nun weiß ich es: Als idealer Absprungpunkt zu ausgiebigen Recherchen in weiterführender Lexika und in die Wikipedia. Man wünscht sich weitere Bücher in der gleichen lebendigen Berichtsweise!
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am 10. März 2016
Klug. Witzig. Nachdenklich. Ironisch. Inhaltsreich. Überraschend. Makaber. Unterhaltsam. Kurz, ein perfektes Buch. Bitte lesen, es lohnt sich jede Seite! Und manches ist danach etwas besser verständlich.
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am 24. April 2017
Das Buch "1913" von Florian Illies ist ein klassisches Buch für Leute, die schon gebildet sind: Spielerisch präsentiert Illies in angenehm kurzen Absätzen, was berühmte Schriftsteller, Wissenschaftler, Dichter, Politiker und andere berühmte Leute im Jahr 1913 gedacht und getan haben.

Diese spielerische Kürze ist dabei nur möglich, weil der Leser schon umfangreiches Vorwissen über die einzelnen Personen hat. Auch die Pointen erschließen sich nur dem ganz, der nicht zum ersten Mal von den beschriebenen Personen und Ereignissen hört. Dann aber, wenn dieses Vorwissen schon da ist, ist es ein reiner Genuss und ein Feuerwerk des Witzes. Außerdem ist dieses Buch eine vielfältige Anregung, dies oder jenes noch einmal nachzulesen und nachzuschlagen, insbesondere auch die vielen genannten Gemälde noch einmal anzusehen, denn Bildung erneuert sich gerne selbst und ist nie am Ende. Man lernt immer noch etwas dazu. Und es erschließt sich so mancher Zusammenhang, den man bei der Betrachtung der Personen jeweils für sich so nie gesehen hätte.

Rundherum ein Buch, das man mit großer Freude gelesen hat. Für Leute, denen die Bildung noch fehlt, ist dieses Buch ein Arbeitsauftrag: Arbeiten Sie sich durch, nehmen Sie sich dafür Zeit! Sie werden im Laufe Ihres Lebens reich dafür belohnt werden.
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am 24. März 2017
Die ARD nennt es "Brisant", das ZDF "Hallo Deutschland", die Süddeutsche "Panorama"und Florian Illies "1913". Kurznachrichten von den Promis.
Da die Eltern beide Jahrgang 1913 waren, hat mich dieses Buch interessiert. Hätte ich sie zu den Ereignissen dieses Jahres fragen können, wer vielleicht Erhellenderes herausgekommen als aus diesen Promi – Nachrichten.

Irgendein Rückschluss auf die Katastrophe 1914, wie es der englische Titel suggeriert, kann ich aus diesem Nachrichten nicht ziehen. Es sind erotische Fantasien, Beziehungskisten, Eifersüchteleien eines sehr kleinen Kreises dieser Gesellschaft.

Diese Rubrik ist bei ARD, ZDF oder Süddeutsche deutlich kürzer.

Gott sei Dank.
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am 9. Februar 2014
Das Buch ist sehr gekonnt geschrieben - es liest sich leicht und heiter, an einigen Stellen vielleicht gar zu gefällig, aber immer unterhaltsam. Die Idee fand ich reizvoll: Ein Panorama zumindest der überwiegend künstlerischen Gesellschaft im Jahre 1913, also an einem Punkt der Geschichte zu zeigen, der sich ex post als Wendepunkt entpuppt hat - mit der unausgesprochenen Frage danach, wie das Gesamtbild dieser Einzelexistenzen zu lesen ist vor dem Hintergrund der politischen Entwicklungen, die unmittelbar folgten. Das Buch zeigt dabei durchaus kulturkritisch einen Mikrokosmos von ungewöhnlich begabten Individuen, die für die dämmernden Entwicklungen offenbar großteils blind, weil mit sich selbst und ihrem eigenen Leben beschäftigt waren. Allerdings ist dieser kritische Subtext nicht oberlehrerhaft - nie wird suggeriert, die Künstler und Schriftsteller hätten etwas ändern müssen oder können. Hier wird lediglich ein Panaroma aufgemacht, das in seiner Auswahl (und so vollständig das Buch sich auch zu präsentieren scheint, so selektiv sind die Episoden ausgewählt!) eine extreme Diskrepanz postuliert: zwischen der sich extrem radikalisierenden politischen Welt am Vorabend des ersten Weltkriegs und dem zumeist ebenso extrem nach innen gewandten künstlerischen Diskurs der gleichen Zeit. Das mag man teilen oder nicht, aber es ist eine interessante Note.

Was mir persönlich nicht so gefiel: Es gibt einen besonders seit Kehlmanns "Vermessung der Welt" populär gewordenen Trend in der zeitgenössischen deutschen Literatur, berühmte historische Vorlagen mit einem ironischen Augenzwinkern zu betrachten. Gewann man bei Kehlmann schon den Eindruck, sowohl Humboldt als auch Gauß seien mindestens Autisten gewesen, so übersteigert auch Illies absichtlich die lächerlichen Seiten seiner Figuren, wofür sich besonders Kafka, Musil und Rilke, wenn man den konventionellsten erhältlichen Darstellungen ihrer Person folgt, als leichte Zielscheiben anbieten, was aber auch bei der sehr selektiven Beschreibung anderer Figuren (z.B. der Geliebten Heinrich Manns und seines Verhältnisses zu ihr) extrem deutlich wird. Nun ist das nicht grundsätzlich störend, es steht Herrn Illies frei, seine Figuren so zu gestalten, aber was in dem Buch nicht recht klar wurde, ist, warum er das tut. Warum Kafka zur Witzfigur machen, die nicht bei Frauen landen kann (was, wie wir inzwischen wissen, so gar nicht stimmte)? Warum Rilke ausschließlich zur verschnupften weinerlichen Witzfigur stilisieren? Kann man ja machen, aber warum? Ironie ohne klare Zielführung wirkt ein wenig manieriert, und genauso erschien mir auch das Buch streckenweise.

Zweitens ist in dem Buch wenig neu. Was die Literaturwissenschaft in ihren weniger stolzen Jahrzehnten produziert hat, nämlich unkritische biographistische Forschung, die historischen Anforderungen nur am Rande genügte, wird hier wiedergegeben als Information aus dem Leben Kafkas, Thomas Manns usw. Meines Erachtens versucht der Autor auch gar nicht erst, sich durch eine kritische historische Sichtweise, die hier völlig fehlt, abzusetzen, sondern stellt hier vielmehr sein Breitenwissen eines existierenden (sehr konservativen) Diskurses zu den dargestellten historischen Figuren zur Schau. Dazu kommt, dass Illies in erstaunlicher Weise der Vorstellung von Kunst als Mimesis bis ins kleinste Detail folgt. Nun ist das Mimesiskonzept in der Tat ausgesprochen wichtig, aber gerade in der Kunst des 20. Jahrhunderts ist Vorsicht geboten mit einem konservativen Ansatz wie dem von Illies, der die vermeintliche Abbildung der Geschichte zur Geschichte selbst erhebt. Ob es Paul Klee in Gabriele Münters Pantoffeln oder Thomas Mann als heimlicher Protagonist des "Tod in Venedig" ist - immer nimmt Illies an, dass das, was uns die Kunst zeigt, genau das sein müsse, was sich abgespielt hat bzw. direkte Rückschlüsse darauf zulasse. Das verblüfft besonders, weil es von einem Mann mit einiger journalistischer Erfahrung kommt, der die Differenz zwischen Text/Bild und Realität (und noch mehr die Bedeutung von künstlerischer Lizenz) allzu gut kennen müsste.

Schließlich: So erheiternd und elegant weite Teile geschrieben waren, konnte ich mich doch des Eindrucks nicht erwehren, dass ich gerade einen ausgesprochen eitlen Text lese, der sich mit einer fast schon wieder bewundernswerten Leichtigkeit über das Postulat hinwegsetzt, dass man Bildung, genau wie Reichtum, immer mit etwas Understatement vorführen sollte. Wiederum frage ich mich: Warum? Um sich von den dargestellten Figuren abzusetzen, die statt in die Breite der gegebenen Welt nur in die Tiefe ihrer eigenen blickten? Das wäre eine mögliche Interpretation, aber sie ist vermutlich freundlicher, als Illies es verdient. Ich hatte eher den Verdacht, dass er sich diese Frage nicht recht gestellt hat.

Alles in allem würde ich sagen, vielleicht kann man nicht beides verlagen von einem Buch dieser Art - Illies bietet Breite an, oft auf Kosten der Tiefe. Einiges an diesem Buch hätte ich mir trotzdem anders gewünscht, aber ich bedauere es nicht, es gelesen zu haben - die Lektüre war in jedem Fall unterhaltsam.
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am 30. August 2015
informativ, man erfährt viel Persönliches über viele wichtige ,auch nur bekannte Leute des 20.Jahrhunderts, "kurzweilig" präsentiert, nie langweilig und oft musste ich einfach lachen über die Macken Brechts, Kafkas usw. kann ich nur weiterempfehlen!!!
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am 22. Juni 2015
Ein Einblick in alle möglichen kulturell und politisch interessanten Ereignisse, an den verschiedenen " Protagonisten " aus allen möglichen Lebensbereichen und deren Tagesabläufen wird ein sehr interessanter Überblick gegeben über die letzten Monate vor dem 1. Weltkrieg; auch sehr gut zu lesen, ohne dass man den Faden verlöre, wenn man das Buch nicht in einem durchliest.Frage mich, wie diese detaillierte Recherche möglich war ?
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am 24. Dezember 2012
Florian Illies hat sich das Jahr 1913 ausgesucht, um einmal zu zeigen, wie gehaltvoll einflussreiche Künstler, Dichter und Denker das literarische und politische Leben des kommenden Jahrhunderts prägten. Tagebuchartig folgt er den Ereignissen und Treffen so bekannter Künstler wie Oskar Kokoschka, Ernst Ludwig Kirchner, Franz Marc, Klimsch und Schiele. In der Tat war 1913 ein Jahr des beginnenden Expressionismus in der Malerei, der Erneuerung in den Neurowissenschaften durch die Fortführung der Erkenntnisse von Sigmund Freuds Psychoanalyse, und es war das Jahr kreativer Schriftsteller, die uns die schönsten Werke der Weltliteratur schenkten. 1913 zeigten sich aber auch die Vorboten des politischen Umsturzes in Russland und Europa.

Fortlaufend zählt Illies von Monat zu Monat auf, was sich tat.
Hitler und Stalin begegneten sich zum ersten Mal. Franz Kafka und Sigmund Freud sind in aller Munde; Else Lasker - Schüler und Gottfried Benn verbindet eine stille Liebe. Die beiden Maler Franz Marc und Ludwig Kirchner treten auf den Plan, und Oswald Spengler befasst sich mit dem „Untergang des Abendlandes“.

Von allen diesen Künstler und anderen mehr hat man gehört und weiß sie einzuordnen. Doch nie hat jemand so kontinuierlich über das Jahr 1913 berichtet, in dem sich entscheidende Ereignisse ankündigten oder bereits ereignet hatten. In Wien gelangen die Maler Gustav Klimt und Oskar Schiele zu hohem Ansehen, zu denen auch Oskar Kokoschka zählte. Sie bildeten zusammen die Wiener Moderne. „Paris, München, Wien und Berlin galten insgesamt als die
Frontstädte der Moderne“.

In diesem Buch wimmelt es nur so von bekannten Namen, die das Jahrhundert prägten und mit ihnen das Charisma der zwanziger Jahre ausmachten. Heinrich und Thomas Mann gehören ebenso dazu wie Hofmannsthal und Arthur Schnitzler.

Wer wissen will, wie diese Künstler, Dichter und Denker den Beginn das 20.Jahrhundert mit ihren Künsten beeinflussten, der lese diese Aufzählung, in der wohl niemand von Rang und Namen fehlt.
Zu allen weiß der Autor uns Einzelheiten zu erzählen und fügt seine Ausführungen zu einem geschlossenen Bild dieser sehr lebendigen und hoch aktuellen Zeit zusammen.

Man meint geradezu dabei zu sein, wenn Ateliers öffnen, Lesungen stattfinden oder anderweitige Veränderungen des Jahrhunderts ihren Anfang nahmen. Auch Aldi öffnete 1913 die ersten Ladentüren!

Eine äußerst labile und zugleich von Neuerungen berstende Phase deutscher und europäischer Kulturgeschichte tut sich auf.

Die Fülle des Materials ist überwältigend und lässt einen kaum zu Atem kommen. Doch bekommt man mit diesem Jahr 1913 einen Eindruck von den schöpferischen Kräften und aufwühlenden Denkrichtungen, die uns bis heute begleiten. Das Fazit ist: alle diese kreativen Künstler und Gelehrten konnten nicht verhindern, dass zwei Weltkriege unsere Kultur und unser Land tief erschütterten und Deutschland ins Abseits drängten.

1913 ist das letzte Jahr am Abgrund vor dem ersten dieser beiden Weltkriege. Das war der Bruch, mit dem der geistige und schöpferische Niedergang der deutschen Geschichte begann.

Florian Illies hat ein umfassendes und höchst informatives Werk geschaffen, das uns Aufschluss bietet über eine beginnende neue Ära, die so tragisch mit dem ersten und zweiten Weltkrieg für Deutschland endete.
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am 20. August 2015
Ja, ganz knapp vorbeigeschlittert an einem großartig runden Werk ist dieses Buch.

Unumwunden muss ich zugeben, dass es ein riesiger Erfolg ist, die breiten Massen für die künstlerische Jahrhundertwende in Europa zu begeistern: das Buch ist ein Spiegel-Bestseller geworden! Wie viele mögen hier erstmals gehört haben von Lou Salome, von Rilke, und von den Denkern und Malern und Politikern dieser wundervollen Zeit. Welch ein gewaltiger Spaß ist es, über Kafka, Hugo von Hofmannsthal, Mann, George und auch Kokoschka, Degas ... und viele mehr zu lesen. Und wie spannend, das Buch nach Monaten zu gliedern - wirklich ein Schmaus! Oftmals sind es nur kurze Absätze - etwas wurde erfunden, erforscht, erkannt, verkannt ... sogar Auszüge aus Frauenzeitschriften über die aktuelle Mode sind zu finden! Meist aber sind diese Abschnitte gar nicht so kurz - und durchaus tiefsinnig. Nicht nur eine Auflistung von Fakten, sondern reflektiert, eingeordnet, kommentiert, mitgefühlt.

Aber dann kommt leider mein 'aber'... nahezu jede Zeile, jedes Kapitel zeugt von dem typischsten Phänomen unserer Zeit: Alles muss leichtfüßig sein, mit einem Kratzfuß, mit einem Augenzwinkern ausgesprochen. Bloß nicht zu ernst nehmen, bloß nicht zu tief gehen lassen. Und bloß nicht zu sehr verehren. Diesen Stil hat sich auch der Autor angeeignet. Vielleicht hat dies sein Buch so erfolgreich gemacht. Vielleicht entspricht es ihm auch, ich weiß es nicht. Mich jedenfalls hat es so gestört, als würde man in Beethovens Symphonien ständig mit kleinen Glöckchen klingeln und aufspringen und Hallo rufen müssen, um nur bloß die Schwere nicht zuzulassen. Es passte für mich nicht. Ich muss aber anfügen, dass es - wie kleine Inseln - einige wenige Absätze gab, in denen der Autor sich auch einmal ehrlich ergriffen zeigte - in denen habe ich ihm den Rest auch nachsehen können.

Akzeptiert man diesen Stil aber und liest darüber hinweg, - oder genießt es gar, was mir nicht möglich war -, dann ist dieses Buch wirklich ein großer Genuss, und ich freue mich riesig, dass ich es lesen und im Urlaub habe genießen dürfen (was ich auch jedem empfehlen möchte!). Danke an den Autor - und bitte schreiben Sie noch ein Werk über 1919 und eines über 1929!
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