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Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen95
4,3 von 5 Sternen
Größe: 128G|Stil: SP900|Ändern
Preis:53,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime
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am 28. März 2014
Ein sehr schnelles Teil, aber nur mit der aktuellen 5,2 Firmware. Wäre diese Werksseitig schon drauf gäbe es 5 Sterne.

Kann jedem der sich für diese SSD interessiert nur raten, als erstes die Firmware zu überprüfen. Es werden z.Zt. eigentlich alle noch mit FW 5.0 ausgeliefert. Die macht enorme Probleme. Klonen nicht möglich, AHCI läuft nicht usw.

Da beim FW-Update alle Daten auf der SSD gelöscht werden, unbedingt vor dem Einbau auf FW 5.2 updaten. Link ist im beiliegenden Heftchen zu finden,

SSD muß dazu an einem SATA-Anschluß hängen, USB-Docking funktioniert nicht (jedenfalls bei mir).
Falls das Updateprogramm die SSD nicht findet, im BIOS Storage auf IDE umstellen dann geht es. Nach dem Update wieder auf AHCI umschalten.

Wer sich das zutraut erhält für kleines Geld eine SSD die locker mit wesentlich teuren Produkten nicht nur mithalten kann.
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[Vorwort]
Da Amazon.de mehrere Produkte von ADATA zusammenfasst, möchte ich darauf hinweisen, dass diese Rezension für das Produkt "ADATA SP550 240GB SATA III-SSD" erfolgt. Die 240GB-Version wurde mir von ADATA im Zuge Promotionzwecken direkt aus Taiwan zur Verfügung gestellt und steckt nun in einem 2010er MacBook Pro, was bei jedem Update langsamer wurde.

[Lieferumfang]
In der kleinen Box befinden sich die Kurzanleitung in mehreren Sprachen, u.a. Deutsch, einem 2,5-Zoll-Rahmen um die Höhe einer HDD anzugleichen, sowie die SP550 SSD mit 240GB Kapazität. Die Backup-Software von Acronis kann über die Herstellerseite nach Produktreservierung kostenfrei bezogen werden.

[Verarbeitung / Installation]
Keine Schrauben, das Gehäuse ist nur gesteckt. Insgesamt wiegt die SSD nur 38 Gramm.
Die SSD ist unformatiert und muss erst in ein individuelles Format gebracht werden. Ich hatte die SSD dazu mit einem USB-SATA-Kabel und Paragon HardDiskManager15 in NTFS formatiert, danach war sie direkt einsatzbereit. 223 GB werden durch die Dezimal/Binär-Umwandlung in Windows10 angezeigt. (240 GByte (Dezimal) = 223 GByte (Binär)). HFS+ ist natürlich auch möglich, um mit OS X betrieben zu werden.

[Geschwindigkeit]
Von einer HDD kommend, die mit beweglichen Bauteilen und mechanischen Lasten funktioniert, ist der Performanceschub insbesondere beim Starten und Öffnen von Programmen zu spüren. Leider habe ich keine Möglichkeit, direkt an SATA-III (6Gbit/s) zu betreiben, da der PC und mein altes MacBookPro nur über SATA-II (3Gbit/s) verfügen, und im SurfacePro4 nur eine USB-Schnittstelle vorhanden ist. Dort erreicht sie immerhin bis hin zu 220 MB/s lesend und knapp 200MB/s schreibend und ist somit schneller, als jede handelsübliche HDD.

Sequential Read (Q= 32,T= 1) : 178.842 MB/s
Sequential Write (Q= 32,T= 1) : 164.843 MB/s
Random Read 4KiB (Q= 32,T= 1) : 17.902 MB/s [ 4370.6 IOPS]
Random Write 4KiB (Q= 32,T= 1) : 23.429 MB/s [ 5720.0 IOPS]
Sequential Read (T= 1) : 218.559 MB/s
Sequential Write (T= 1) : 196.263 MB/s
Random Read 4KiB (Q= 1,T= 1) : 9.916 MB/s [ 2420.9 IOPS]
Random Write 4KiB (Q= 1,T= 1) : 17.769 MB/s [ 4338.1 IOPS]

Die Produktbeschreibung gibt an, bis zu 560 MB/s lesend möglich, was jedoch aus den Testberichten her nicht ganz erreicht wird.
Kurzum: Die oberen Werte werden also mit "älteren" PCs und Notebooks bzw. an einem USB-3 Anschluss erzielt.

[Fazit]
Für aktuell 0,25 EUR je GB ist es eine leichte und recht performante SSD. Natürlich ist es keine professionelle SSD, aber um - in meinem Anwendungsfall - einem 2010er Notebook einen Geschwindigkeitsboost beim Starten zu beschaffen, allemal ein gutes P/L-Verhältnis.
Ebenso als Alternative zu einem USB-Stick anzuwenden, da keine erschütterungsempfindliche Bauteile vorhanden sind.
Drei Jahre Herstellergarantie runden das Produkt zusätzlich ab, bis maximal 90 TBW (max. geschriebene Datenmenge = 90 TB) und liegt damit unter den höherpreisigen Produkten anderer Hersteller. Wie relevant das für Sie ist, müssen Sie selbst entscheiden.
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TOP 50 REZENSENTam 1. April 2016
Für ein etwas älteres Laptop von HP, das relativ teuer war, stand allmählich eine Leistungs-Steigerung an. Preiswert und ohne zu großen Aufwand lässt sich solch ein Projekt mit mehr Ram und mit einer schnelleren Festplatte erledigen. In den zweiten Ram-Slot wurde ein weiteres Riegelchen eingesteckt, damit war die Speicheraufrüstung schnell erledigt. Bei der Festplatte stand fest, dass es eine SSD werden sollte. Hier schlägt man zwei Fliegen mit einer Klappe. Der Bootvorgang wird dramatisch schneller und auch alle weiteren Aktionen, bei denen auf die Festplatte zugegriffen wird, werden deutlich schneller; gleichzeitig reduziert sich aber auch der Stromverbrauch und die Wärmeentwicklung erheblich. Eine SSD ist ein Flash-Speicher - sie besitzt keine beweglichen Teile. Im Gegensatz zu traditionelle, mechanischen Festplatten kann bei einer SSD also auch nichts kaputt gehen. Da kam mir das Angebot der Firma A-Data gelegen, diese SSD-Platte mit 240GB ausführlich zu testen.

In einem winzigen Karton wird der Datenspeicher geliefert. In einem transparenten Kunststoff-Fenster in der Verpackung sieht man die Platte. Weiterhin ist die weiße Verpackung mit Produkt-Infos bedruckt. Hier sieht man schon einen weiteren Vorteil der SSD-Platten: Sie sind nicht so empfindlich wie normale Platten, die bei der Lieferung in dicken Schaumgummi-Polstern stecken, die das empfindliche Teil vor Schäden schützen sollen.

Neben der eigentlichen Platte liegt noch ein Rahmen aus schwarzem Kunststoff bei, der bei Bedarf mit zwei Klebeflächen angeklebt werden kann, um die SSD höher zu machen, damit sie den Platz einer normalen Platte einnehmen kann. Die restlichen Maße entsprechen mechanischen Platten. Weiterhin liegt eine mehrsprachige (auch in Deutsch) Gebrauchsanleitung bei.

Die SSD ist sehr leicht. Trotzdem macht das Gehäuse einen robusten und gut verarbeiteten Eindruck. Es lässt sich durch die schwarze Lackierung nicht genau feststellen, aber ich vermute, dass die Bodenplatte mit den Schraubenlöchern aus Metall besteht. Der Rest ist vermutlich aus schwarzem Kunststoff gefertigt. hinten findet man die Standard-Anschlüsse. So gibt es keinerlei Problem beim Einbau. Bei der Nutzung als externes Laufwerk liegen den externen Festplatten-Gehäusen meist zusätzlich Schaumgummi-Pads bei, mit denen man die Platten wackelfrei im Gehäuse positionieren kann.

Ein Freund hat ein Gerät, mit dem 2,5" und 3,5"-Festplatten geklont werden können. Hier haben wir die Systemplatte auf die SSD übertragen. Der Einbau war auch problemlos zu bewerkstelligen. Der erste Start war dann richtig spannend. So schnell ist das Laptop noch nie gestartet. Daten auf der Platte kopieren war rasend schnell erledigt. Natürlich wird bei Kopiervorgängen auf andere, Nicht-SSD-Platten, die Geschwindigkeit vom langsamsten Gerät vorgegeben. D.h. in den Genuss der rasanten Geschwindigkeit kommt man nur, wenn man intern kopiert, oder Daten von der Platte aufruft oder auf die Platte schreibt.

Bei der Nutzung von SSD-Platten sollte man ein paar Regeln beachten, dann hat man lange etwas davon. So bringt jeder Lese-/Schreibzugriff eine SSD langsam näher an ihr Ende heran. Sie gehen zwar nicht an mechanischen Defekten kaputt, aber irgendwann kann man nicht mehr darauf schreiben. Also sollte man unnötige Schreib-/Lese-Vorgänge vermeiden. Eine SSD muss nicht defragmentiert werden, also ggf. ausschalten und auch nicht manuell defragmentieren. Auch den Such-Index sollte man deaktivieren. Normalerweise beschleunigt er auf normalen Platten das Auffinden von Dateien; auf einer SSD ist das absolut nicht nötig.

SSDs sind optimal für das System, Programme und evtl. Spiele, aber als Speicher für Daten, die dauernd neu geschrieben werden, sollte man eine normale Platte verwenden, oder bei einem Laptop je nach Anforderungen eine externe Platte passender Größe oder einen USB-Stick verwenden. Ich habe in meinem Desktop-Rechner eine SSD als Systemplatte eingebaut. Für Daten gibt es eine zweite Platte mit 2TB und einen Netzwerk-Server. Dieses System läuft täglich fast 16 Stunden seit über drei Jahren völlig problemlos.

Insgesamt ist diese SSD-Festplatte mit einer Kapazität von 240GB für diesen Preis ein tolles Angebot. Hier kann man (alten) Computern preiswert mehr Leistung ermöglichen. Der Einbau ist leicht zu bewerkstelligen und die Geschwindigkeit ist beeindruckend.
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am 28. Juni 2016
Ich habe Sie gekauft gleich mit dem Wissen, dass die versprochenen Lese und Schreibraten wohl nicht erfüllt werden.... Aber dass der Controller erst Schreibraten von rund 200 MB/s zulässt und dann auf 50 MB/s runter geht.... hmmm... Und man weiss dann genau wo der Controller verbaut ist... Suche die heiße Stelle an der SSD.... Genial.... Ich hab sie jetzt als TV Festplatte laufen.... da ist es ok.... Aber für den PC.... niemals wieder ADATA
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am 8. Dezember 2013
Ich habe mir die A-Data Pro SP900 für meinen Laptop gekauft, weil er mir zu langsam war. Ich bin wirklich von der schnelligkeit der SSD's beeindruckt!
Ich konnte, dank Clonezille eine bootbare 1 zu 1 Kopie meiner Festplatte erstellen und diese funktioniert einwandfrei ohne einschränkungen. Ich musste mein System noch für die SSD optimieren und seit dem verrichtet die SSD zuverlässig ihre Arbeit in meinem IBM T61. Meine alte Magnetfesplatte mit 7200 U/min musste sich immer 10 - 15 min quälen bis sie betriebsbereit war, mit der SSD ist der Laptop nach ca 1 Minute betriebsbereit!

Ich kann die SSD A-Data sehr empfehlen! 5 Sterne
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am 9. Juli 2015
Die SSD beschleunigt meinen SpielePC.
Die SSD wurde sofort erkannt und hat den PC spürbar beschleunigt. Windows 7 startet nun deutlich schneller und meine Spiele laden auch sehr viel schneller.
Es war ein Adapter(plastik) von 2,5" auf 3,5" beigelegt. Der Einbau war somit kinderleicht zu erledigen.
Dies ist nicht die 1. SSD die ich von ADATA verbaue. Wie gewohnt eine hohe Qualität.
Eine klare Kaufempfehlung.
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am 27. Juni 2016
... oder den Kolibri, je nach Geschmack. Ich habe die Systemfestplatte meines Windows10-PCs auf SSD umgestellt. Es ist genügend Platz und der Kolibri flattert bekanntlich schneller als das Auge guggen kann. So ähnlich macht es diese SSD. Trotzdem laufruhig; wie ein Kolibri eben.
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TOP 50 REZENSENTam 19. April 2016
Die Firma ADATA bietet mit der in den Größen 120GB, 240GB, 480GB und 960GB erhältlichen Modellreihe SP550 eine Entry-Level-Lösung die vor allem mit einem guten Preis/Leistungsverhältnis die Kunden ansprechen möchte.
Getestet wurde von mir das 240GB Modell an einem internen SATA3-Port als auch verschiedenen USB3-Adaptern, deren ermittelten Schreib- und Leseleistung ich weiter unten auflisten werde.

Info zur Bewertung:
Es steht ohne Frage fest, dass es sich bei der ADATA SP550 Reihe durch die spezifizierten Werte nicht um eine Performance-Brecher handelt und es am Markt weit leistungsfähigere Laufwerke zu erstehen gibt.
Die Bewertung erfolgt aufgrund der ermittelten Performance im Vergleich zu den genannten Angaben des Herstellers und dem Verkaufspreis.

- Verarbeitung, Haptik und erster Eindruck
Die Verarbeitung des ADATA SP550 SSD ist einwandfrei und gibt keinen Grund zur Beschwerde.
Das Boden-Chassis aus leichtem Aluminium sowie die Gehäuseoberseite aus dünnwandigem Kunststoff führen zu einem sehr geringen Gewicht von 50g.
Die Positionen aller Befestigungslöcher sind passgenau und die Gewinde sind sauber geschnitten.
Die Stärke des Gehäuses misst lediglich 7mm und ermöglicht so den Einbau in extrem dünne Geräte wie z.B einem Ultrabook.
Für die Montage der SSD in Laufwerksschächte die für Festplatten mit einer Stärke von 9,5mm ausgelegt sind, befindet sich ein klebbarer 2,5mm Abstandsrahmen im Lieferumfang.

- Die angegebenen Werte und Innereien
Der SATA3 6GB Interface-Controller SM2256 stammt aus dem Hause Silicon Motion, dessen Performance wird mit IOPS-Wert (maximale Ein- und Ausgaben pro Sekunde) von jeweils 75000 beim Lesen und Schreiben von 4K-Zyklen beziffert.
Die verbauten NAND Speicher kommen, wie auf verschiedenen Produkt-Seiten nachzulesen, von der Firma SK Hynix.
Eine ausreichend lange Lebensdauer suggeriert ein TBW-Wert (Tera-Bytes Written) von 90TB (Terra Byte).
Bei einer täglichen Speicherung von 20GB dürfte die Elektronik und die Speicher laut Spezifikation erst nach einer Zeitspanne von 12,5 Jahren versagen.
Die kleiner Anzahl verbauter Speicherchips auf den SSD-Modellen mit einer Größe von 120GB und 240GB und die damit einhergehende geringere Schreibleistung gegenüber den großvolumigen Laufwerken begegnet der Hersteller mit der beworbenen SLC-Zwischenspeicherung.
Über den Stromverbraucher macht der Hersteller keine Angaben

- Schreib- und Leseleistung
ADATA nennt eine maximale Lesegeschwindigkeit von bis zu 560MB/Sekunde, eine Speicherung der Daten wird mit bis zu 510MB/Sekunde beziffert.

Testsystem:
Prozessor: Intel Xeon CPU E3-1231 v3 @ 3,4GHz
Mainboard: H97-D3H-CF
Speicher: 8GB DDR3 Kingston Value Ram

Die ermittelten Werte sollten nur als grober Anhaltspunkt gesehen werden und variieren in einem gewissen Bereich aufgrund der Leistungsunterschiede verschiedener Testsysteme.

Anschluss an den internen SATA3 Controller des Mainboards: 507,2 MB/Sekunde Lesen, 457,7 MB/Sekunde Schreiben
Anschluss an ein SABRENT USB3 Festplatten-Gehäuse: 372,5 MB/Sekunde Lesen, 401,9 MB/Sekunde Schreiben
Anschluss an ein SABRENT USB3 Interface-Kabel: 399,1 MB/Sekunde Lesen, 415,1 MB/Sekunde Schreiben

Die ermittelten Werte reichen nicht ganz an die Spezifikation des Herstellers heran und die Leistung bricht beim Schreiben von 4K Blöcken merklich ein.
Punktuell bringt die SP550 dem Kaufpreis entsprechende gute Testergebnisse und sollte für den Normal-Anwender durchaus ausreichend sein.

- Software und Firmware
Wie von anderen Herstellern gewohnt bietet auch ADATA eine eigene Software zum Auslesen und Analysieren der Festplatten-Daten.
Die SSD-Toolbox kann auf der ADATA-Webseite frei heruntergeladene werden.
Die sich bei Lieferung auf der SSD befindenden Firmware-Version zeigte diese Software mit 01203AB an, eine Suche nach einem Update durch Angabe der Seriennummer (Warranty Code) auf der ADATA-Webseite ergab keine Treffer.
Durch Registrierung des Laufwerks mit dieser Nummer erhält man ebenfalls ein Lizenz der Acronis True Image HD Software zur schnellen und einfachen Festplattenmigration.

- Bewertung
[+] Günstiger Preis
[+] Faires Preis/Leistungsverhältnis
[+] Saubere Verarbeitung
[+] Übersichtliche SSD-Toolbox Software
[+] Acronis True Image HD Lizenz

[-] Punktuell schwache Schreibleistung

- Fazit
Für den aktuellen Preis von 64 Euro (19.04.2016) ist diese SSD eine echte Überlegung wert.
Interessierte Käufer sollten sich aber unbedingt darüber im Klaren sein, dass es sich hierbei um ein Einsteigerprodukt handelt und keine Performance-Wunder erwartet werden können.
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TOP 50 REZENSENTam 5. April 2016
Ich überlegte schon länger, mein Lenovo T510 mit dem Einbau einer neuen SSD (Solid State Drive) zu beschleunigen und den Stromverbrauch im Akkubetrieb weiter zu reduzieren. Bisher nutze ich eine schon etwas ältere SSD von Samsung, die Samsung 840 mit 250 GB RAM, deren Speicherplatz mir langsam etwas zu knapp wurde.

Da die Preise für SSDs mittlerweile sehr günstig sind, lohnt es sich, gleich nach Modellen mit hohen Kapazitäten Ausschau zu halten. So sind SSDs mit 480 GB Kapazität schon für knapp über 100 EUR zu bekommen.

Wer immer noch eine Festplatte nutzt und den Kauf einer SSD in Erwägung zieht, wird sich sicher fragen, welche Vorteile eine SSD bringt:

■ Vor- und Nachteile einer SSD

Obwohl teilweise schon angesprochen, möchte ich hier die Vor- und Nachteile einer SSD etwas näher beleuchten:

Vorteile:

-Deutlich schnellerer Zugriff auf die Daten, als bei einer Festplatte. Das macht sich besonders beim Schreiben bemerkbar. Der wichtige IOPS-Wert (Input/Output Operations Per Second) ist dabei bis zu 1000 Mal höher. So starten Anwendungen schneller, selbst wenn sie beim Start viele Daten nachladen müssen.
-Geringere Ausfallwahrscheinlichkeit, da keine beweglichen Teile vorhanden sind. Bei Festplatten führen Stürze und Überhitzung oft zu Ausfällen.
-Geringerer Stromverbrauch
-Leise

Nachteile:

-Noch relativ hoher Preis im Vergleich zu 2,5" Festplatten. Eine SSD ist ca. um den Faktor 4-5 teurer.
-Datenrettung im Falle eines Defekts deutlich aufwändiger

Manche führen eine geringere Lebensdauer als Nachteil an, da die Flash-Zellen durch das Beschreiben mit der Zeit "abnutzen". Dies vermindert die Gesamtkapazität. Tatsächlich gibt es aber noch keine langfristigen Studien, die das belegen. Im Gegenteil: Da SSDs keine beweglichen Teile haben und eine geringere thermische Anfälligkeit besitzen, sollten sie sogar länger als eine Festplatte halten. Das Auslesen der Zellen ist theoretisch sogar über einen unbegrenzten Zeitraum möglich. Deswegen kann man eine SSD aus meiner Sicht auch problemlos als externes Laufwerk einsetzen.

■ Welche Größe ist die Richtige ?

Nun stellte sich mir, wie jedem anderen auch, die Frage, ob es nicht ein bisschen mehr sein darf? Vor einiger Zeit war zudem die Geschwindigkeit ein Argument, da Laufwerke mit höhere Kapazität oft auch schneller Datenraten aufwiesen. Das ist zum Glück heute nicht mehr so. Der Preis pro GB ist heute bei fast allen Laufwerken nahezu identisch. So kostet ein 2 TB SSD bezogen auf den Speicherplatz nicht mehr als eine SSD mit 256 GB.

Aus meiner Sicht sollte eine Kapazität von 480 GB ausreichen.

- Die SSD als Datenlaufwerk ist zwar möglich, aber doch recht teuer und ständiges Schreiben und Lesen reduziert deren Lebensdauer. Eine externe Festplatte tut es hier meist auch und ist günstiger.

-Für eine Windows 10 Installation werden ca. 20 GB benötigt. Bei einem Multimedia- oder Office PC kommt man dann schnell an die 100 GB Grenze, da die Anwendungen speicherintensiver geworden sind. Wer dann noch Spiele oder aufwändige Programme zur Bild- und Videobearbeitung installiert und seine Downloadordner nicht regelmäßig auf externe Datenträger sichern möchte, kommt bei 256 GB schnell an seine Grenzen. Das war bei mir auch so.

■ Lieferumfang – Hardware und Software

Die ADATA SP550 wird in einer kleinen Schachtel geliefert und beinhaltet neben dem Laufwerk noch einen selbstklebenden Rahmen, um bei Bedarf die Einbauhöhe auf 9,5 mm zu verändern. Ein kleiner "Quick Start Guide" ist ebenfalls enthalten.

Zusätzlich bekommt man eine Lizenz für Acronis True Image HD, Disk Migration Utility. Hier ist die Angabe in der Produktbeschreibung etwas verwirrend und man könnte daraus entnehmen, eine Vollversion für Acronis True Image HD zu bekommen. Das ist aber nicht so, man erhält nur eine kostenlose Lizenz für das Migration Tool. Alle weiteren Features von Acronis True Image HD sind deaktiviert und erfordern eine separate und kostenpflichtige Aktivierung! Daneben gibt es noch das Programm "SSD Toolbox". Das ist von ADATA und kostenlos auf der Homepage zu beziehen.Damit kann man beispielsweise ein Firmwareupdate durchführen oder das System optimieren, aber nur wenn die SSD fest verbaut ist. Bei einem Einbau in ein externes Gehäuse funktioniert die Software nicht.

■ Technische Daten und Benchmark

Die ADATA SP550 480 GB besitzt eine Schreibleistung von 510 MB/s beim Schreiben und bis zu 560 MB/s beim Lesen. Hier haben einige andere Rezensenten schon durch Benchmarks bewiesen, dass diese Daten korrekt sind. Da mein Lenovo T510 nur eine SATA II-Schnittstelle besitzt, ist darin die Nettodatenrate auf 300 MB/s begrenzt. Deswegen habe ich noch einige zusätzliche Benchmarks in meinen SATA III-kompatiblen, externen Festplattengehäusen durchgeführt. Aber selbst damit kann die maximale Datenrate, die SATA III bietet, nicht erreicht werden, da USB 3.0 nur Geschwindigkeiten bis maximal 500 MB/s ermöglicht. Daher kann ich die maximale Datenrate in meinen Tests nicht ausreizen.

Bei den Benchmarks muss man differenzieren. Es gibt verschiedene Testverfahren. Daher macht ein Wert nur dann Sinn, wenn man weiß, mit welchen Testdaten gemessen wurde. Ansonsten ist kein sinnvoller Vergleich möglich.

Die Ergebnisse in meinen SATA II-Notebook (sequentielles Schreiben und Lesen):

264 MB/s Lesen und 245 MB/s Schreiben

Die Werte sind für SATA II sehr gut. Meine alte Samsung 840 erreicht nur teilweise ähnliche Werte (Mit Q32T1 sequentielles Schreiben und Lesen), teilweise liegen deren Benchmarks sogar deutlich darunter!

Die Ergebnisse mit externen Festplattengehäusen an dem USB 3.0 Anschluss meines Lenovo Helix (sequentielles Lesen und Schreiben):

Bis zu 401 MB/s Lesen und 346 MB/s Schreiben

Das hatte ich aufgrund der Beschränkung durch USB 3.0 erwartet und geht für mich in Ordnung.

■ Einbau und Installation - Klonen oder Neuinstallation ?

Der Einbau ist in einem Notebook relativ unkompliziert. Da ich in meinem Lenovo T510 kein CD-Laufwerk verbaut habe, nutze ich einen zusätzlichen Festplattenrahmen, der in den CD-Laufwerksschacht geschoben wird.

Generell wird oft die Neuinstallation empfohlen, da Windows beim Installieren das SSD Laufwerk erkennt und alle wichtigen Parameter dahingehend optimiert. Dies muss sonst nach dem Klonen von Hand vorgenommen werden und ob es dann wirklich funktioniert, ist nicht immer sicher.

Außerdem hat man so Gelegenheit, seine Installation von unnötigen Programmen und Datenmüll zu befreien. Oft ist es so, dass man hin und wieder ein Programm zum Testen installiert, es vergisst und so unbemerkt auf dem System verbleibt.

Mit der "beiliegenden" Software Acronis True Image HD, Disk Migration Utility ist das Klonen ansonsten kein Problem mehr. Sie ermöglicht die zuverlässige Übertragung des alten Systems auf die neue SSD. Hier gibt es im Vorfeld einiges zu beachten, da einige Rezensenten damit Probleme hatten:

Zunächst geht man auf die Homepage von ADATA. Unter "Support"-"Downloads" wählt man "Valuable Software" aus. Dort findet man auch die SSD Toolbox. Hier kann man die Acronis Software herunterladen. Darnach ist ein Registrierungs-Marathon nötig. Erst einmal muss man sich bei ADATA registrieren. Hier bekommt man einen 16-stelligen Key. Das ist aber noch nicht der Aktivierungskey. Nach der Installation und Start von Acronis True Image HD, Disk Migration Utility, sieht man unten einen rotes X mit dem Hinweis, dass man das Produkt aktivieren muss. Hierüber kann man den Aktivierungskey anfordern. Nach Eingabe der Adressdaten und des zuvor von ADATA erhaltenen 16-stelligen "Stub-Key", bekommt man eine Mail von Acronis mit dem Aktivierungskey.

Nun kann man mit Hilfe der Acronis Software die Migration vornehmen, die bei mir problemlos geklappt hat.

Nach Installation der Toolbox, prüfte ich die Verfügbarkeit von Firmwareupdates, aber die Version 5.3 ist noch aktuell.

■ Fazit

Die Investition in eine SSD lohnt sich definitiv für jedes System mit Festplatte. Da ich schon seit ca. 20 Jahren meine PCs selbst zusammenbaue, habe ich bereits viele Erfahrungen mit Aufrüstversuchen gemacht durch Einbau von schnelleren Festplatten, mehr Arbeitsspeicher oder neueren Grafikkarten. Die Leistungssteigerung war meist deutlich spürbar. Der Einbau einer SSD hingegen ist im Vergleich dazu jedoch ein Quantensprung! Eine so extreme Leistungssteigerung in Verbindung mit der Minimierung des Energieverbrauchs habe ich bisher noch nie erreicht. Wer sich über lange Boot- und Anmeldezeiten ärgert, sollte unbedingt die Aufrüstung mit einer SSD in Betracht ziehen. Hier bietet die ADATA SP550 mit 480 GB das bisher aus meiner Sicht beste Preis-Leistungs-Verhältnis.

Mir wurde dieses Produkt rabattiert für einen unvoreingenommenen Test zur Verfügung gestellt. Bei solchen Produkten bewerte ich noch strenger, da ich mich auch in der Verantwortung meinen Lesern gegenüber sehe. Für Kritik und Anregungen bin ich jederzeit offen und hoffe, mit meiner Bewertung weiter geholfen zu haben.
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am 27. September 2012
Seit 6 Wochen ist diese SSD in meinem Desktop-PC im Einsatz. Angeschlossen ist sie an meinem ASUS-F1A75-V PRO Mainboard per S-ATA III (6.0 Gbit/s). Im AS SSD-Benchmark erreicht sie einen Wert von 390. Es gibt sicherlich noch schnellere SSDs, ich bin mit der Leistung jedoch absolut zufrieden. Der Systemstart ist sehr schnell und auch Programme starten sehr zügig. Zudem ist die SSD quasi unhörbar. Empfehlenswert!
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