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HALL OF FAMETOP 500 REZENSENT VINE-PRODUKTTESTERam 20. Mai 2012
Farbe: schwarz|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Moderne Smartphones sind mittlerweile wahre Alleskönner. Während aber z.B. Navigationsgeräte fast komplett ersetzt werden, haben echte Camcorder noch die Nase vorn, vorausgesetzt, man möchte mehr als kleine Partyfilmchen ins Web hochladen.

Ich filme seit gut 10 Jahren. Meine 2 verwendeten Cams waren dabei auch Modelle von Canon. Angefangen hat es mit der MV400, die noch mit DV-Kassetten arbeitete. Das nächste Modell, die FS100 zeichnete dann schon auf Speicherkarte auf und war deutlich kompakter. Die hier getestete Legria HFR36 bedeutet für mich den Schritt hin zur HD-Filmerei. Anhand von 5 Attributen stelle ich meine Eindrücke des neuen Camcorders vor.

1. Optik, Haptik, Verarbeitung
Die Cam macht einen solide verarbeiteten Eindruck. Das Gewicht liegt mit knapp 300 Gramm auf dem gleichen niedrigen Niveau wie die FS100, damit liegt sie gut in der Hand, ist aber natürlich nichts für die Hosentasche.
Der Korpus ist aus Kunststoff, damit erfahrungsgemäß etwas kratzempfindlich. Wen das stört, der sollte sich eine Tasche zulegen. Bedient wird die Kamera mit der rechten Hand, die hierzu in eine entsprechende Schlaufe gesteckt wird. Linkshänder haben Pech gehabt.

Die Erreichbarkeit des Aufnahmeknopfes finde ich etwas schlechter gelöst, als bei der FS100, der optimale Platz für Bedienknöpfe wäre die Rückseite der Kamera, aber im Gegensatz zur FS100 sitzt dort jetzt der Akku (siehe auch mein hochgeladenes Foto). Das Zoom auf der Oberseite ist aber gut erreichbar.
Bewertung: 4 von 5 Sternen.

2. Handling
Ja, man kann (nach Laden des Akkus) sofort drauf los filmen. Möchte man allerdings ein hochwertiges Ergebnis erreichen muß man sich zunächst ein bißchen mit der Kamera und der Anleitung beschäftigen. Für erfahrene Benutzer empfehle ich hier mindestens eine halbe Stunde, Neulinge sollten hier schon ein paar Stunden einplanen und vor allem vorher ausprobieren, damit nicht wichtige Filmaufnahmen von Opas 90. Geburtstag nicht so werden, wie sie sollten.
Das Handbuch verwendet hier leider viele Fachbegriffe und setzt grundlegendes Wissen über Dateiformate und Videostandards voraus.

Einmal vertraut läßt sich die Kamera aber hervorragend verwenden. Die Bedienung geschieht dabei wesentlich über einen flotten Touchscreen. Die Aufnahme kann man komplett automatisieren, die Kamera sucht sich dabei immer die passenden Einstellungen heraus. Alternativ läßt sich auch alles manuell einstellen, was allerdings ein gewisses Know-How voraussetzt, um optimale Ergebnisse zu erhalten.
Darüber hinaus gibt es noch verschiedene Kinomodi, die spezielle Szenen optimale wiedergeben sollen, sowie einen Story-Creator-Modus, der ein standardisiertes Drehbuch vorschlägt.

Mich persönlich hat bei alldem der Automatikmodus überzeugt, ohne großes Getue, macht die Cam dabei was sie soll und liefert ordentliche Ergebnisse ab.

Ein Manko ist der manuelle Objektivverschluß. Während meine alte FS100 noch automatisch die Schutzabdeckung des Objektives öffnete und schloß, muß dies jetzt per Hebel manuell gemacht werden. Ist weniger beim Anschalten problematisch, birgt aber die Gefahr, daß man es beim Ausschalten vergißt, und das Objektiv dann beschädigt wird.
Bewertung: 3 von 5 Sternen.

3. Filmen + Fotos
Filme nimmt die HFR36 entweder im MP4- oder im AVCHD-Format auf, und das in verschiedenen Qualitätsstufen.
Getestet auf der jeweils höchsten Qualitätsstufe liefert die Kamera dabei im Automatikmodus eine exzellente Qualität ab. Auch schwierige Bedingungen wie Aufnahmen bei wenig Licht meistert sie mit solidem Ergebnis.

Die Fokussierung geschieht blitzschnell, so daß auch sich schnell bewegende Motive gut erfaßt werden können.

Fotos kann man mit der Cam zwar auch machen, jedoch sollte man keine allzugroße Qualität erwarten. Meine Wahrnehmung liegt die Qualität in einer Klasse mit Fotos vom Iphone. Da Fotografie aber auch nicht der eigentliche Zweck ist, sehe ich darin kein Problem.
Bewertung: 5 von 5 Sternen.

4. Speicher und Anschlüsse
Canon spendiert der HFR36 einen eingebauten Speicher von 8GB, das ist schon ganz ordentlich, und reicht um erst mal auszuprobieren. Wer mehr als eine halbe Stunde filmen möchte sollte sich allerdings eine größere SD-Karte zulegen.
Zum Kopieren auf den PC liegen 2 verschiedene Softwares bei (eine für MP4, eine für AVCHD), allerdings lassen sich die Dateien unter Windows 7 auch einfach im Dateiexplorer kopieren.

Theoretisch kann man die Filme auch auf eine externe Festplatte (ohne dazwischen geschalteten PC) kopieren, allerdings muß diese dann speziell formatiert werden, und es eigenen sich auch nur Festplatten mit eigener Stromversorgung, ein guter Gedanke, aber mit diesen Einschränkungen nicht gut umgesetzt.

Die Cam kann auch via HDMI direkt an den Fernseher angeschlossen werden, ein entsprechendes Kabel liegt sogar bei.

Eine weitere Übertragungsmöglichkeit ist WLAN. Hierbei können Filme kabellos auf den PC oder ein I-Device kopiert werden. Die PC-Variante ist dabei aber für mich, mit WLAN-Erfahrung, aber ohne aktuellen Router mit WPS-Taste, zu kompliziert, getestet habe ich sie nicht.
Die drahtlose Überspielung auf ein IPad per Ad-Hoc Verbindung klappte aber gut. Allerdings könnte die Bedienungsanleitung auch darauf hinweisen, daß man sich eine SSID ausdenken kann, sonst werden einige wohl ewig nach dem richtigen Code suchen. Vom IPad/IPhone kann man den Film dann auf YouTube oder Facebook (siehe mein hochgeladenes Foto) hochladen, NICHT aber in die ICloud.
Bewertung: 4 von 5 Sternen.

5. Stromverbrauch & Akku
Der mitgelieferte Akku ist die große Achillesferse der Cam. Er hält nämlich bei hoher Qualität gerade einmal eine halbe Stunde. Damit ist die Einsatzmöglichkeit deutlich eingeschränkt. Für mich persönlich ist eine Einsatzdauer von 90 Minuten das Minimum.
Faktisch benötigt man also einen zweiten Akku vom Typ BP-718 oder BP-727. Als Original von Canon muß man hierfür eine Viertel des Camcorderpreises (vgl. Canon BP-718 Camcorder Akku) hinlegen. Alternativ legt man sich einen Nachbau von zweifelhafter Herkunft und mit ggfs. eingeschränkter Funktionalität (kein Laden in der Cam, keine Akkurestanzeige) zu, z.B. AKKU LI-ION 1600mAh & LADEGERÄT passend für CANON ersetzt BP718, BP-718 für Legria HF M52, HF M56, HF M506, HF R36, HF R38, HF R306 etc..
Bewertung: 1 von 5 Sternen.

Fazit:
Schade, der schlappe Akku macht das Bild von einem ansonsten sehr ordentlichen Camcorder deutlich schlechter, und zieht die Bewertung deutlich nach unten.

Vielleicht denkt Canon ja mal drüber nach, den Käufern der HFR36 einen Ersatzakkus zum Sonderpreis anzubieten, oder gestaltet entsprechende Bundles.

Gesamtbewertung: 3 von 5 Sternen.
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TOP 500 REZENSENTam 7. Mai 2012
Farbe: schwarz|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Hallo Videofreunde
Ich Beurteile den Camcorder nach bestimmten Kriterien, die mir als jahrelanger Filmer wichtig erscheinen. Auf technische Daten gehe ich nicht ein, die kann man sehr gut auf der Homepage von Canon nachlesen.

Die Bildqualität.
Sie ist erstaunlich gut und selbst im Telebereich noch akzeptabel. Hier habe ich bei anderen Camcordern in der Preisklasse schon wesentlich schlechtere Ergebnisse gesehen. Aus optischer Sicht gibt es an der Bildqualität nichts auszusetzen. Stimmen der Weißabgleich, Fokus und Helligkeit bekommt man scharfe Aufnahmen mit ausgezeichneter Farbwiedergabe. Natürlich gibt es auch Kerzenscheineinstellungen für Extremsituationen. Hier erfindet der Camcorder dann Licht dazu, was zum Rauschen führt, bei anderen Camcordern aber auch nicht anders ist. Hier erkennt der Filmer sehr schnell, wann zusätzliches Licht erforderlich ist und kann dementsprechend handeln. Aus technischer Sicht sollte man natürlich die beste AVCHD Qualitätseinstellung wählen, also MXP, wobei die Aufnahmedauer auf den internen 8GB Speicher etwa 40 Minuten beträgt. Als Kompromiss geht auch noch die FXP Einstellung, die die Datenrate von 24Mbps auf 17Mbps absenkt. Diese Absenkung bemerkt man jedoch erst in Extremsituationen, wie das Filmen eines Baches oder eine sich im Wind bewegende Blumenwiese und macht sich als kleine Klötzchenbildung bemerkbar. Mit der Einstellung hat man dann aber auch schon eine erweiterte Aufnahmedauer von 58 Minuten.

Achtung: Im Auslieferungszustand ist der Camcorder auf eine sehr schlechte Bildqualität eingestellt. Um das ganze Potenzial auszuschöpfen, sollte man mindestens eine der beiden Einstellungen wählen, die ich oben erwähnt habe.

Was mir gut gefallen hat:
- Fokus und die Helligkeit können auf dem Punkt eingestellt werden, auf den man den Touchscreen mit den Fingern berührt. Auch eine +/- Einstellung ist per Pfeiltasten möglich. Schön finde ich, das man beides auch festsetzen kann, ohne das die Kamera nachregelt.
- Erstaunlich ist die Mikrofoneinstellung. Mit einem aussteuerbaren Pegel läßt sich die Lautstärke der Aufnahme anpassen. Dieses ist bei Hochzeiten oder Konzertmitschnitten wichtig um ein Übersteuern zu verhindern. Die Pegelkontrolle kann so eingestellt werden, dass sie immer auf dem Monitor angezeigt wird. Eine wirklich tolle Funktion. Unterstützend kommt dazu, dass man an das Gehäuse einen Kopfhörer anschließen kann. Ein externes Mikrofon kann leider nicht angeschlossen werden, wobei das integrierte aber auch sehr gute Ergebnisse in Stereo liefert.
- Der Weißabgleich kann auch manuell erfolgen. Dabei wird der Camcorder auf eine weiße Fläche gehalten und der Touchscreen berührt. Hört das Symbol auf zu blinken, ist der Weißabgleich erfolgreich. Es gibt neben den automatischen Weißabgleich auch noch den für Außenaufnahmen und für Kunstlicht.
- 3 Sekunden Vorlaufzeit. Manchmal reagiert man nicht schnell genug, hat aber den Camcorder schon auf die Aufnahmestelle ausgerichtet. Hier gibt es die Möglichkeit den Pre-Rec einzuschalten. Dabei werden dann 3 Sekunden, bevor der Aufnahmeknopf betätigt wird zu der Aufnahme hinzugefügt.
- Die Aufnahmen können direkt auf eine angeschlossene Festplatte übertragen werden. Ein PC ist dafür nicht erforderlich.
- Im Weitwinkelbereich kann mit einem Abstand von 1cm schon ein Objekt fokusiert werden. Dadurch ergeben sich schon erstaunliche Macroaufnahmen.
- Verzierung. Auf dem Touchscreen kann mit dem Finger ein Bild gemalt werden, das dann zusätzlich mit der Aufnahme kombiniert wird. So kann man um seine liebste Person ein Herz malen oder ein Fragezeichen an eine Katze, die auf ihr Futter wartet. Mit dieser Funktion kann man aber auch das Datum im Bild erscheinen lassen oder animierte Sterne, Luftblasen und Notenschlüssel in die Aufnahme integrieren. Sehr witzig, vor allem für Kinder.
- Die Wi-Fi-Funktion. Mit Fernsehern der neuesten Generation kann die Wiedergabe einer Aufnahme von der Canon sogar schon ohne Kabel erfolgen. Eine Umfangreiche Gebrauchsanweisung der Wi-Fi-Funktion ist im Lieferumfang in deutscher Sprache dabei. Videos können auch direkt bei Youtube oder Facebook hochgeladen werden.
- Im Lieferumfang befindet sich ein HDMI Kabel. Sehr lobenswert.
- Aufnahmen können auch als MP4 erfolgen. Dieses weißt zwar eine etwas schlechtere Bildqualität auf, ist aber durch die kleinen Datenmengen gut für die Weitergabe geeignet und läßt sich auch an nicht so schnellen Rechnern gut abspielen und bearbeiten.
- Zusätzlich zu dem internen Speicher kann der Camcorder auch durch SDHC oder SDXC Speicherkarten erweitert werden. Mit einem Volumen von 32 Gigabyte sind dann schon mehrere Stunden filmen möglich. SDHC-Karten sollten mindestens Class 6 haben. Auch Eye-Fi-Karten werden unterstützt.
- Flacker-Reduzierung. Diese Funktion ist wirklich toll, wenn man Urlaub in einem Land macht, wo die Stromfrequenz nicht 50 Herz sondern 60 Herz beträgt (z.B. USA). Bei den Aufnahmen flimmern dann Lampen in einem Museum nicht mehr so stark und selbst Aufnahmen von einem alten Röhrenfernseher können ohne Streifen gemacht werden.

Neutrale Bewertung
- Eine Kurzanleitung ist dabei. Die Ausführliche Anleitung muss man sich als PDF an Rechner anschauen. Ein Computer ist also immer erforderlich.
- Der Videobrowser (eine Software, die als CD zum Lieferumfang gehört) funktioniert nur am PC und nicht am Mac.
- Der Story-Creator ist ein kleines Programm im Camcorder, das bei der Erstellung einer guten Filmhandlung unterstützt. So gibt er Hinweise, was man auf einer Urlaubsreise oder Geburtstagsfeier alles filmen soll, damit am Schluss ein tolles Ergebnis dabei herauskommt. Sind wirklich gute Ideen dabei, die zum Filmen anregen.
- Das Programm Legria (auch im Lieferumfang) funktioniert an Mac und PC.
- Der Bildstabilisator. Bei einem Bildstabilisator ist es mir immer wichtig, dass er gut funktioniert zugleich aber auch nicht auffällt. Dieses ist beim Canon Camcorder leider nicht immer der Fall. Bewegt man den Camcorder aus einer stillen Situation zu einem anderen Objekt, möchte die Elektronik immer noch eine Weile verharren bis sie merkt, dass ja jetzt eigentlich ein Schwenk stattfindet. Trotzdem muss ich sagen, das sich hier bei Canon einiges getan hat, vor allem im Telebereich.
- Der Monitor ist jetzt nicht unbedingt hochauflösend, in der Preisklasse aber ok.
- Das Menu ist etwas unordentlich. Die drei Knöpfe an der Seitenwand machen das Ganze noch unüberschaubarer. Ein Benutzerdefiniertes Schnellmenü kann man nicht zusammenstellen. Außerdem wird einem auf dem Monitor während einer Aufnahme wirklich alles angezeigt, was man so eingestellt hat oder kann. Da bleibt kaum noch Platz für den eigentlichen Filmausschnitt.
- Bilder können nur in 1920x1080 aufgenommen werden und auch nur über einen Fotobutton auf dem Monitor. Allein schon wegen der Auslöseprozedur sind Verwackler vorprogrammiert, was der eh schon gerade noch ausreichenden Fotoqualität nicht gerade gut tut. Aber Bilder macht man mit einem Camcorder sowieso nicht. Dafür gibt es Fotokameras.
- Eingeschaltet ist der Camcorder in 3 Sekunden. Dann wird für etwa 5 Sekunden eine Information angezeigt über Aufnahmespeicher, Einstellungsart und Datum. Wenn es schnell gehen soll kann hier bereits die Aufnahmetaste gedrückt werden. Ansonsten bleibt diese Information für etwa 5 Sekunden erhalten bis der eigentliche Monitor zu sehen ist. Finde ich etwas unlogisch. Hier könnte man dem Filmer die 5 Sekunden sparen und gleich den Aufnahmemonitor zeigen. Es gibt eine Schnellstartfunktion mit dem Aufklappen des Monitors, diese ermöglicht dann das sofortige Filmen, belastet aber den eh schon schwachen Akku.
- Verschiedene Filter, die das Filmmaterial verändern können angewendet werden. So gibt es z.B 'Alte Spielfilme' oder 'Nostalgie' oder 'Kino Standard'. Die Touchscreenbenutzung geht aber bei diesen Einstellungen erstaunlich schwergängig und ein fester Druck ist notwendig.

Was mir nicht so gefallen hat:
- Größter Kritikpunkt ist hier der Akku. Schon beim auspacken bemerkt man, wie klein er ist. Voll aufgeladen hält er höchstens eine halbe Stunde im Aufnahmebetrieb. Das ist nicht viel, wenn man berücksichtigt, dass man für die Einstellungen zu einer Aufnahme manchmal schon sehr lange den Camcorder eingeschaltet haben muss. Es gibt aber größere Akkus optional zu kaufen. Ein Zweitakku ist auch ratsam. Den sollte man aber vor einer Aufnahmeaktion schon vollgeladen haben, da das Aufladen nur mit dem Camcorder geht und dann bis zu drei Stunden dauern kann. Anscheinend will hier Canon dazuverdienen weil wohl jeder früher oder später einen größeren Akku kauft. Bei Sony hält übrigens ein Standardakku mindestens 90 Minuten.
- Es gibt kein Objektivgewinde um Filter oder zusätzliche Objektive an den Camcorder anzubauen. Schade. Dabei bietet Canon doch hier so viel Zubehör an. Frage mich, was daran in der Produktion so umständlich ist? Ein optional erworbenes Schutzfilter z.B. würde nicht nur die Optik schützen, sie würde auch dafür sorgen, dass man die Objektivklappe nicht immer auf und zu machen muss. Außerdem könnte man den etwas eingeschränkten Weitwinkelbereich mit entsprechenden Vorsatzobjektiven erweitern.

Fazit
Was mich am meisten stört ist die Akkulaufzeit von gerade mal 30 Minuten und das fehlende Objektivgewinde. Ansonsten ist der Camcorder wirklich gelungen. Bildqualität und manuelle Einstellungen lassen keine Wünsche offen. Wegen der negativen Punkte, die mir doch sehr wichtig erscheinen, ziehe ich einen Stern ab.

Gruß Bill
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am 6. Juni 2012
Farbe: schwarz|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Eigentlich bin ich kein Videofilmer, sondernd fotografiere lieber.

Mit dem Canon LEGRIA HF R36 könnte sich das aber ändern.

Der Camcorder ist absolut einfach zu bedienen und die Qualität der Filme ist für einen Amateur wie mich absolut überzeugend.

Gleich nach dem Auspacken fällt das geringe Gewicht des Camcorders auf. Federleicht liegt er in der Hand. Da liegt vor allem an den ganzen Plastikteilen, aus denen der Camcorder besteht.
Es ist zwar schön, wenn man nicht immer so viel Gewicht mitschleppen muss, aber eine etwas wertigere Haptik hätte dem Legria gut getan.

Die Inbetriebnahme ist simpel: Akku laden, Uhrzeit einstellen und los geht es. Wir haben früher mit einem DVD-Camcorder gefilmt und die Lösung mit den SD-Karten finde ich nun doch deutlich angenehmer. Allerdings muss man, wenn man in hoher Qualität filmt, doch einiges an Euros in wertige SD-Karten stecken. Zwei mal 64GB sind fast ein Muss.
Das sollte man beim Kauf unbedingt beachten. Dazu ein Ersatzakku.. und schon ist man preislich in recht hohen Sphären.

Die Qualität der Filme ist wirklich sehr gut. Ausreichendes Licht in der Umgebung vorausgesetzt. Wer im Haus filmt, sollte auf eine gute Beleuchtung achten, sonst wirken die Filme doch sehr düster.
Bei Tageslicht und vor allem im Freien werden die Aufnahmen exzellent.
Der optische Zoom ist für meine Begriffe absolut ausreichend.

Die Bedienung an der Kamera über den Touchscreen ist sehr gut. Dieser ist auch bei Sonnenlicht recht ordentlich anzuschauen.

Alles in allem also eine wirklich empfehlenswerte Kamera.
Nutzer mit hohem Anspruch sollten aber vielleicht auch mal ein hochwertigeres Produkt antesten.
Für Teilzeitfilmer wie mich reicht die Legria HF R36 aber locker aus.
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VINE-PRODUKTTESTERam 9. Dezember 2012
Farbe: schwarz|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Zum Äußeren: Die Kamera macht einen soliden Eindruck und ist entsprechend gut verarbeitet – letztlich das was man von der Marke Canon auch erwartet. Mit der anpassbaren Handschlaufe liegt sie immer sicher in der Hand. Mit dem Gewinde am Boden lässt sich die Kamera zudem mühelos auf einer Wechselplatte montieren – ein Einsatz mit Stativ ist als möglich.

Das Filmen selbst ist zu meiner eigenen Überraschung wirklich simpel: Der Automatik Modus liefert ein überzeugendes Ergebnis, dass man fast schon geneigt ist, die anderen Einstellmöglichkeiten der Bequemlichkeit halber links liegen zu lassen. Selbst in extremen Zoom Bereichen liefert die Kamera ein akzeptables Bild – hätte ich so bei diesem Format nicht erwartet!
Fokussieren klappt ebenfalls sehr gut, sodass man sich quasi um nichts selbst kümmern muss.

Als zusätzliches Speichermedium können SDXC Karten verwendet werden. Wirklich Nutzen konnte ich diese Möglichkeit leider nie, weil der Akku solange Aufnahmezeiten einfach nicht mit macht. Hier liegt die ganz große Schwäche der Kamera: Der Akku ist in teilweise unter einer halben Stunde nahezu komplett leer. Wenn man mehr als hin und wieder einen 5 Minuten Clip mit der Kamera drehen möchte, muss man schon zwingend Ersatzakkus kaufen.

Letztlich eine wirklich solide Kamera zum günstigen Preis, bei der allerdings der Akku total enttäuscht. Daher auch nur 4 Sterne.
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am 8. Januar 2013
das der von Canon dabei gelegte Akku zu der Kamera nicht lange haelt sollte man anderen Rezensionen bereits entnommen haben,
was mich soweit noch nicht stoert!

Was mich allerdings stoert nebst der technischen Funktionalitaet der Kamera die fuer das Preisverhaeltnis gut ist,
ist das Canon durch seine AkkuStrategie verhindert das Akkus von Drittanbieter ohne Chip von Canon nicht in der Kamera selbst
geladen werden koennen, sondern ein extra Ladegeraet benoetigen.

Ich habe nichts dagegen einen ExtraAkku zu kaufen fuer eine gute Kamera aber es stoert mich, wenn hier verhindert wird das
man auf guenstige Produkte ausweichen kann und man gezwungen ist fuer den staerksten Akku von Canon fuer diese Kamera
knapp ein Drittel des Kamerapreisen zu berappen.

Ansonsten ist die Kamera sehr empfehlenswert - ich betreibe diese Hauptsaechlich mit Stromkabel indoor und wuerde fuer unterwegs
aufgrund der Akkuleistung eine andere Kamera aus meinen Bestand mitnehmen.
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am 26. Februar 2013
Die Canon Legria HF R36 entspricht meinen Vorstellungen. Der fehlende Stern beinhaltet den vieeeeeeeeeeeeeel zu schwachen Akku. Leider schlägt Canon bei den leistungsstarken Akkus preislich richtig zu.
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VINE-PRODUKTTESTERam 2. Juni 2012
Farbe: schwarz|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Ich bin jetzt - recht spät - von meiner alten tragbaren Video-Kamera mit Tape auf diesen neuen Camcorder von Canon umgestiegen. Einiges ist ähnlich, aber vieles, sehr vieles mit Digitaltechnik und Touchscreen ziemlich neu und zunächst ungewohnt.

Auffällig ist vor allem die wirklich geringe Größe des Camcorders und das gut in der Hand liegende Gewicht. Das ist alles nur ein Bruchteil von den alten Geräten. Man greift mit der rechten Hand in die Halterung und das Gerät ist wirklich nicht größer als die Hand. Das ist ungemein praktisch, weil man den Camcorder immer schnell griffbereit hat.

Handhabung

Der Linsenverschluss funktioniert mechanisch, außerdem gibt es noch Knöpfe für das Einschalten und den Beginn/Stop der Aufnahme. Auch ein Schalter zum Zoomen ist außen angebracht. Den muss man allerdings mit der anderen Hand bedienen. Insgesamt steht für die unmittelbare Aufnahme alles sehr übersichtlich zur Verfügung. Außerdem ist von außen noch der Akku angebracht. Und links ist dann die Klappe mit dem kleinen Bildschirm (7 cm x 4 cm) mit dem man die Aufnahme beobachten kann und der auch als Touchscreen dient. Hier lassen sich alle Feinheiten einstellen:

Filmformat (mp4 oder AVCHD und AVCHD-Story-Creator-Modus; AVCHD lässt sich allerdings nicht mit jedem Wiedergabegerät/Fernseher abspielen), Automatik oder manuelle Einstellungen (wobei die Automatik schon recht gut ist), Bilddekoration, Cinemamodus usw.

Auf dem kleinen Bildschirm kann man sich auch die Aufnahmen anschauen, was allerdings den Akku gehörig belastet. Mit dem Touchscreen kann man auch Fotos von akzeptabler Qualität machen, wenn man denn den Camcorder als Fotoapparat nutzen möchte. Insgesamt finde ich, dass alles - auch für einen Laien und Digicam-Novizen wie mich - einfach zu bedienen ist.

Aufnahmen

Die Bildqualität ist bei den Standardeinstellungen im ruhigen Betrieb schon ziemlich gut und scharf. Dies gilt auch für die Aufnahmen im mp4-Format. Wenn man allerdings abrupte Bewegungen mit dem Camcorder macht oder auch, wenn sich Personen sehr schnell durch das Bild bewegen (z.B. hüpfen oder tanzen), kommt es zu leichten Verzerrungen bzw. Stockungen im Bildfluss. Dies liegt daran, dass der Camcorder im Standardbetrieb mit geringen Bildraten eingestellt ist (mp4: 4mps, AVCHD: 7mps).

Die Bildrate lässt sich allerdings im mp4-Betrieb auf immerhin 9 mps erhöhen und bei AVCHD in Stufen zwischen 5mps und 24 mps variieren, womit sich die Bildqualität nochmals erhöhen lässt. Dies geht dann natürlich zu Lasten der Aufnahmekapazitäten des 8 GB-Speichers, der im Normalbetrieb im AVCHD-Format 2 Stunden 10 Minuten zulässt, bei 24mps aber nur 40 Minuten. Im mp4-Format schwankt die Aufnahmekapazität zwischen 3 Stunden 50 Minuten (4mps) und 1 Stunde 45 Minuten (9mps). Je nach Ansprüchen muss man daher entscheiden, ob man einen externen Speicher benötigt. Für den Normalbetrieb ist der 8GB-Speicher ausreichend.

Die Tonqualität ist ebenfalls gut und lässt sich auch noch nachjustieren.

Akku

Nicht wirklich ausreichend ist hingegen der Akku. Er ist recht schnell leer (halbe Stunde), zumal, wenn man sich noch zwischendurch die Aufnahmen auf dem Touchscreen anschaut. Schon für Tagesausflüge empfiehlt sich die Anschaffung eines Zusatzakkus, der von Canon allerdings ziemlich teuer ist. Man kann jedoch auch Produkte anderer Firmen mit eigenem Ladegerät verwenden, die für diesen Camcorder als geeignet bezeichnet werden. Ein solcher Akku wird jedoch nicht von der Canon erkannt, d.h. es wird der Akku-Ladestand nicht angezeigt und man kann ihn nicht über den Camcorder aufladen. Aber er funktioniert!

WLAN

Ich habe versucht, zunächst intuitiv, dann nach Anleitung über meinen Cisco-Router die Filme auf meinen PC zu laden, bin aber immer gescheitert. Die Anleitung war für mich als Amateur auch nicht gut verständlich. Für mich persönlich ist dies nicht tragisch, da ich es sowieso gewohnt bin, Daten über Kabel zu übertragen, was trotz etwas kurzer Kabellänge auch tadellos funktioniert. Aber wenn ich auf WLAN-Übertragung scharf wäre, fände ich das schon ärgerlich.

Fazit

Ich bin mit dem Camcorder zufrieden. Er liegt gut in der Hand; das für die konkrete Aufnahme Wesentliche (Einschalten, Aufnahme, Zoomen) ist leicht bedienbar; die Automatik liefert gute Ergebnisse; Feinheiten, Formate und Bildrate lassen sich über Touchscreen leicht einstellen; und der integrierte Speicher hat eine solide Größe. Da macht das Filmen Spaß! Negativ ist mir nur der WLAN-Betrieb (bzw. die Gebrauchsanweisung) aufgefallen und v.a. der dürftige Akku. Ohne größeren Zusatz-Akku ist man schon ziemlich eingeschränkt und muss ständig aufladen.

Insgesamt: gut.
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am 1. November 2012
Farbe: schwarz|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Die CANON LEGRIA HF R36 ist ein Full-HD-Camcorder mit einer Auflösung von 1920 x 1080 Bildpunkten, einem 3 Zoll großen Touchscreen-Display, 32-fachem optischem Zoom und einem eingebauten Flashspeicher von 8 GB. Trotz der geringen Abmessungen von 55 x 54 x 115 mm und einem Gewicht von gerade einmal 275 Gramm inkl. Akku muss der Filmer weder auf einen optischen Bildstabilisator noch auf eingebautes WiFi verzichten.

Nimmt man die Canon Legria HF R36 das erste Mal in die Hand, fällt zunächst das geringe Gewicht und die geringe Größe auf. Man wird das Gefühl nicht los, dass es sich bei der Kamera um ein Kinderspielzeug handelt. Dazu trägt die ausschließliche Verwendung von glänzendem und mattem Kunststoff erheblich bei. Leider ist die Haptik dieses Materials alles andere als hochwertig. Nachteilig empfinde ich auch die manuelle Betätigung des Objektivschutzes mittels Plastikschiebers an der Vorderseite der Kamera. Auf ein Objektivgewinde für optionale Filter hat Canon ebenfalls verzichtet. Sicher ist die Legria HF R36 ein relativ preisgünstiges Modell aus Canons Produktpalette, doch ein wenig Komfort darf man auch für den veranschlagten Verkaufspreis erwarten. Leider macht die Sparpolitik des Herstellers nicht einmal beim Touchscreen-Display halt, das mit 230.000 Bildpunkten nicht besonders hoch auflöst und bei künstlicher Beleuchtung einen leicht grünen Farbstich aufweist. Glücklicherweise lässt sich das Display nach oben und unten verstellen und reagiert sehr sicher und zügig auf die Eingaben des Benutzers.

Die Kamera liegt trotz ihrer geringen Größe recht gut in der Hand, wobei sich sowohl die Zoomwippe als auch der Aufnahmeschalter bequem bedienen lassen. Der elektronische Zoom reagiert je nach Stellung der Wippe in verschiedenen Geschwindigkeiten und fährt butterweich durch den gesamten Brennweitenbereich. Der Ton wird von einem unterhalb des Objektivs befindlichen Stereo-Mikrofon in Dolby Digital 2.0 aufgezeichnet und lässt sich auf Wunsch auch manuell aussteuern. Sprache ist jederzeit gut verständlich und wird nicht von Umgebungsgeräuschen dominiert.

Die Bildqualität der Legria HF R36 ist in allen Bereichen als sehr gut zu bezeichnen. Gerade in den beiden höchsten Qualitätsstufen "MXP" mit 24 Megabit / Sekunde und "FXP" mit 17 Megabit / Sekunde bringt der Camcorder sehr scharfe, detailreiche und farbenprächtige Aufnahmen auf die Speicherkarte. Zwar besitzt das Gerät einen eingebauten Flashspeicher, doch wird dieser mit seinen 8 GB sehr schnell zu klein. Ich empfehle daher gleich eine wenigstens 16 GB große SDHC Speicherkarte mitzukaufen, dann ist man auf der sicheren Seite. Ich habe z. B. sehr gute Erfahrungen mit der Transcend Extreme Speed Class 10 SDHC Speicherkarte gemacht.

Fazit: Die Canon Legria HF R36 ist bezüglich Bildqualität und Bedienung durchaus als gelungen zu bezeichnen. Leider kann ich sie aufgrund der schlechten Akkulaufzeit von gerade mal knapp 30 Minuten, des fehlenden Objektivgewindes und des billig anmutenden Kunststoffgehäuses nicht uneingeschränkt empfehlen.
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am 5. August 2013
Zuerst dachte ich, oh je wie lichtschwach. Angegeben wurde 1.8 nur meine Digicam mit 3 wirkte viel heller. Nur dann am TV war es doch viel heller, als am Display. Liegt wohl auch dran, das ich das Display, wegen schwachen Akku, dunkel gestellt hatte. OK Rauschen ist natürlich vorhanden bei schwachen Licht. Das kann ein Canon Objektiv mit 1.8 viel besser. Nur der Camcorder hat ein sehr schnellen Autofocus und klasse Sound. Selbst leises Sprechen ist noch deutlich hörbar. Bei normalen Lichtverhältnissen absolut passable Videos.

Bilder kann man aber total vergessen. Dafür gibt es eben Digicams.

Wenn die schwache Akkulaufzeit nur nicht wäre. Es gibt zwar teure Akkus. Ich habe lieber billige gekauft und die halten recht lange. Mit den Nachteilen kann ich gut Leben.

Wer mehr investieren will sollte lieber das Nachfolge Modell kaufen. Ich überlege noch,.
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am 7. Dezember 2012
meine erster Camcorder, die Bedienung ist einfach, die Videoqualität überraschend gut.
Die Übertragung per WiFi ist sehr langsam, alternativ kann ein USB-Kabel eingesetzt werden.
Der Akku könnte mehr Kapazität haben.
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