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am 7. März 2016
auch Ian Rankin fing klein an ...

Gerne übersehe ich einige gewaltige Unstimmigkeiten (charakterliche Wendungen, street minder Cameron's helpful attitude, murderous acting), wenn doch das Ensemble stimmt!

Sean Duffy als Katholik in der RUC, wohnt in einer protestantischen Nachbarschaft - weil er der Gewalt ein Gegenzeichen will. Gewalt scheint ansteckend zu sein, alles nicht leicht, aber flüssig beschrieben.

Als Leser wird man intensiv tief in diesen Irrsinn der troubles eingetaucht (vivid!) und erlebt einige nette crisp one liners.

Yep, wer Ian Rankin mag oder Ken Bruen, der wird auch Adrian McKinty mögen!
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am 12. September 2012
Nordirland 1981: Ein Hungerstreik von irischen Freiheitskämpfern hält das Land in Atem. Auf den Straßen Belfasts kommt es regelmäßig zu Ausschreitungen; Straßensperren und Bombenanschläge machen ein normales Leben beinahe unmöglich.
Sean Duffy hat in dieser aufregenden Zeit noch ein ganz anderes Problem: Als einer der wenigen katholischen Polizisten ist er schon an sich in einer schwierigen Position. Nun ist er für die Ermittlung in zwei Mordfällen zuständig. Beide Opfer waren Homosexuelle und ein Bekennerschreiben scheint darauf hinzudeuten, dass hier jemand systematisch Jagd auf Schwule macht.
Also endlich mal ein Verbrechen in Nordirland, das keinen religiösen Hintergrund hat? Sergeant Duffy kann nicht so recht daran glauben. Schließlich stellt sich heraus, dass eines der Opfer sowohl mit der IRA als auch mit protestantischen Terroristen Kontakt hatte.
Und dann gibt es da noch den scheinbaren Selbstmord einer jungen Frau, der ebenfalls einige Fragen aufwirft.

Es gelingt dem Autor sehr gut, die bedrückende Atmosphäre in einem Land, das von inneren Spannungen zerrissen ist und am Rande eines Bürgerkriegs steht, einzufangen. Dazu trägt auch bei, dass der Roman in Ich-Form aus der Perspektive Sean Duffys erzählt wird, wodurch ein sehr direkter und persönlicher Eindruck entsteht.

Die Mordfälle sind interessant und an Hand der diesbezüglichen Nachforschungen werden spannende Einblicke in die politischen und gesellschaftlichen Realitäten im Nordirland der 80er-Jahre gewährt.

Die Ermittlungen wirken allerdings bisweilen etwas holprig und amateurhaft. Denselben Leuten werden wieder und wieder beinahe dieselben Fragen gestellt, alles mit eher unergiebigem Ergebnis, sodass nur langsam Fortschritte gemacht werden.
Die Erkenntnis, wer der Mörder war, kommt Sean schließlich durch eine plötzliche Eingebung und in den letzten Kapiteln überschlagen sich die Ereignisse dann richtiggehend, was etwas übertrieben wirkt.
Generell ist das Ende nicht besonders überzeugend, vieles wirkt unrealistisch, es gibt einige Ungereimtheiten und Seans Verhalten am Schluss passt nicht ganz zu der Persönlichkeit, als die er zuvor immer dargestellt wurde.

Dennoch ist dies sicherlich ein lesenswerter Auftakt zu einer Trilogie, die vor einem interessanten zeitgeschichtlichen Hintergrund spielt.
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am 19. Juni 2012
Belfast in der Zeit der "Troubles", des blutigen Bürgerkriegs, bildet eine packende Kulisse zu einem Krimi, der mit den politischen Geschehnissen dieser Zeit verknotet ist. Dieses Wirrwarr um eine Mordserie zu entflechten bemüht sich der Polizist Sean Duffy, ein Katholik in der bei seinen Glaubensbrüdern verhaßten vornehmlich Protestantischen Polizei.

Die Handlung ist spannend. Die Charaktere wirklich gut skizziert. Historische Geschehnisse dieser Zeit fließen in die Suche nach dem Mörder ein, und zwar in einer gefälligen Art, wie man dies schwerlich in einem Geschichtsbuch emotional "verstehen" würde,- so zum Beispiel als der Protagonist mit seinen Kollegen bei der Polizei beim überraschenden und geheim gehaltenen Besuch Maggie Thatchers Dienst versieht.

Ich freue mich schon auf den nächsten Teil der Sean Duffy-Trilogie!
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am 15. April 2016
Die Geschichte handelt von Sergeant Sean Duffy zur Zeit des Bürgerkrieges in Belfast. In der kleinen Stadt Carrickfergus, klärt der neu eingestellte Kriminalpolizist mehrere Mordfälle auf. Doch er hat es nicht leicht, denn er ist im Gegensatz zu den meisten anderen Katholik und muss sich erst unter seinen Kollegen beweisen. Als sich mehrere Zusammenhänge zwischen Morden ergeben, beginnt Sean Duffy damit den vermutlichen Serienmörder zu jagen.
Adrian McKinty gelingt es durch die "Ich-Perspektive" die Spannung nie fallen zu lassen. Dazu bleibt das Buch durch seine in regelmäßigen Abständen erscheinenden Hinweise fast ausnahmslos fesselnd. Durch die Kombination mehrere Konflikte (Protestanten - Katholiken, Polizei - Killer, IRA - UFF, ...) wird auch der historische Hintergrund sehr gut und korrekt mit eingebunden. Dazu kommen historisch reale Personen und Verbindungen, die die Geschichte noch ein wenig mehr auffrischen.
Hier für gibt es 4 Sterne, da das Buch sehr Spannend und gut aufgebaut ist. Ein Stern ist abgezogen, da man den historischen Hintergrund genau kennen muss um wirklich jede Passage zu verstehen. Für z.B. den Englischunterricht oder historisch Interessierte sehr passend. Für Privatpersonen ist das Nachschlagen mehrerer Wörter und Abkürzungen jedoch nötig.
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am 17. August 2014
Das Buch ist vielversprechenda aufgebaut, wirkt aber in der Mitte sehr langatmig, ziellos und der DI Duffy wirkt vor allem eins - planlos. Bis zu ca. 85% hätte ich nur 2 * vergeben, aber die letzten Kapitel nehmen nach ein paar unerklärlichen Eingebungen Duffy's plötzlich richtig schön Fahrt auf und fesseln nochmal. Daher einen Stern mehr.
Das Ende hat mir sogar so gut gefallen, dass ich mit mir hadere, nicht doch noch den zweiten Teil zu probieren. Die Leseprobe für Teil 2 am Ende ist leider völlig ohne Aussagekraft.
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am 5. September 2015
Adrian McKinty hat mit The Cold Cold Ground einen spannenden und überzeugenden Kriminalfall ersonnen, dessen unerwartete Wendungen den Leser atemlos mit sich reißen. Ganz nebenbei lässt er das Irland der "Troubles" auferstehen, in dem ein Polizist erst unter dem Auto nach Bomben sehen muss, ehe er einsteigt... Wirklich lesenswert!
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am 4. Oktober 2013
wie immer originell, unerwartet, spannend, selbstironisch. Außerdem ein Kapitel Zeitgeschichte - in Zentraleuropa weitgehend ignoriert - in fesselnder Form präsentiert.
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am 4. März 2016
Kontroverse Charaktere, Belfast in den 80-ern, spannender Mordfall - toller Auftakt der Sean Duffy Serie vor allem auch fuer Leser, die neugierig sind auf Nordirland waehrend der Troubles.
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am 25. Februar 2015
So atmospheric, I was beamed back to Northern Ireland in the 80s thankfully though from the safe comfort of my living room in this millenium.
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am 28. Februar 2015
Moves along nicely, McKinty really captures the turbulent times of "The Troubles". Will read more books by McKinty in the future.
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