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Kundenrezensionen

4,6 von 5 Sternen
51
4,6 von 5 Sternen
Be Good
Format: Audio CD|Ändern
Preis:8,78 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 10. März 2017
Be Good ist für mich das stärkste Album von Gregory Porter.
Noch sehr frei von kommerziellen/ poppigem Hits, wie Sie zum Teil auf neueren Alben von ihm erschienen sind. Hier handelt es sich um ein fantastisch ausgewogenes und starkes musikalisches Werk. Auch live sind die Stücke sehr schön.
Absolute Kaufempfehlung, auch und vielleicht gerade wenn man Ihn erst durch neuere Werke kennen gelernt hat.
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TOP 500 REZENSENTam 9. März 2014
geworden? Ich auch :)

Selten hat mich der Neuerwerb einer Scheibe so sehr begeistert, wie die aktuelle von Gregory Porter. Also schaute ich gleich, was er denn davor so gemacht hat und wurde auf diese Platte hier aufmerksam.

Ich bin sicher, wer Liquid Spirit mag, wird auch diese hier mögen. Porters sanfte Stimme und die wundervolle Musik sind etwas besonderes. Manchmal erinnert er auch an Frank Sinatra oder gar Curtis Stigers und Nad King Cole, welcher ihn - so Porter selber - auch am meisten musikalisch inspirierte.

Was ich bei diesem Angebot hier richtig gut finde: eine CD liegt (in einem Pappschuber) gleich bei. So kommt man auch in den Genuss, beide Medien direkt miteinander vergleichen zu können. Die Vinyl klingt einfach offener und organischer, wobei sie meines Erachtens nicht ganz an die unglaublich hohe Qualität von Liquid Spirit heran kommt. Doch das ist Jammern auf hohem Niveau. Gesang und Musik sind auch auf "Be Good" meisterlich aufeinander abgestimmt. Schön anzuhören!

Fazit: einen guten Wein öffnen, vor den Ofen setzen und Porters wundervolle Musik genießen :-)
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am 10. September 2012
Gregory Porter war eigentlich auf dem Weg zu einem vielversprechenden Profi-Footballer, bis eine schlimme Schulterverletzung diese Karriere stoppte. In kalifornischen Jazzclubs kam er enger mit der Musik von Nat King Cole, Cole Porter usw. in Berührung. Er brachte 2010 mit "Water" ein Debutalbum heraus, das ihm nicht nur eine Grammy-Nominierung, sondern auch die Aufmerksamkeit von Weltstars wie Wynton Marsalis und Jamie Cullum einbrachte. Mit "Be Good" legt er nun ein zweites Album nach, das meiner Meinung nach die Linie des ersten fortführt, in seiner gesamten Qualität jenes aber noch übertrifft. Da gehen Soul und Gospel, Blues und Jazz eine wunderbare Synthese ein. Porter hat eine unglaublich weiche, warme Stimme, mit der er meinetwegen auch das Telefonbuch von Brooklyn, wo er derzeit lebt, vertonen könnte. Wobei seine dargebotenen Texte tatsächlich alles andere als platt sind - als Beispiel gleich der erste Song "Painted on Canvas" oder "Mothers Song". Hinzu kommen auf diesem Album hervorragende Instrumentalisten, die in geschmackvollen Arrangements dieser Stimme zusätzlichen Glanz verleihen und sich ganz in ihren Dienst stellen. Hervorzuheben ist dabei sein Freund, der Saxophonist, Pianist und Arrangeur Kamau Kenyatta, der schon "Water" produziert hatte. Auch "Be Good" besteht ganz überwiegend aus eigenen Kompositionen, die von 3 Coverversionen ergänzt werden. Eine berührende Version des Klassikers "God bless the child" steht am Ende dieser aus der Masse weit herausragenden CD. Manchmal sorgt das Schicksal dafür, daß Karrieren ganz anders als erwartet verlaufen. Wir werden von Gregory Porter in den nächsten Jahren (hoffentlich!) noch viel hören.
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am 10. April 2014
Das ist Gregory Porter ohne Wenn und Aber. Für das Genießen seiner Musik ist es, meiner Ansicht nach, allerdings äußerst hilfreich, wenn man Jazz-affin ist. Ich persönlich kann mich da leider nicht ganz zu dieser Gruppe zugehörig fühlen. Es gibt Songs von Jamie Cullum, Keith Jarret und Erik Trufaz, bei denen sich mir alle Härchen vor Begeisterung aufstellen. Aber wenn sich die Instrumente phrasierend verselbständigen, ist das nicht mehr mein Ding. Genau so geht es mir mit Gregory Porter. Da, wo Crossover-Elemente den Blues und Pop einstreuen, haut es mich regelrecht aus den Socken. Wo allerdings der pure Jazz regiert, ist mein Begeisterungsbereich eingeschränkt. Leider...
Eines jedoch ist als Tatsache in den Raum zu stellen: Porters Stimme ist ein Edelstein des Genres. Das ist manchmal eine Prise Ray Charles, Marvin Gaye oder Al Jarreau, aber auch ein Porter oder Sinatra findet sich da wieder; halt: DIE aktuelle Stimme des Jazz.

Anspieltipps: Der Opener -Painted on Canvas- besticht durch eine locker beschwingte Melodie, die einen mitnimmt. -Be Good- ist für mich das Aushängeschild des Albums. Da werden Erinnerungen an -Mr. Bojangles- wach. Schlichtweg wunderbar. Wie ein guter Cullum-Song kommt -On my way to Harlem- rüber. -Real good Hands- strömt Wärme wie ein behaglicher Ofen aus. Der -Mothers Song- deckt eine ganze Bandbreite von Musikrichtungen ab. Stimme pur ist beim Rausschmeißer -God bless the Child- zu hören. Dieser Song zeigt eindrucksvoll, wieso Gregory Porter momentan auf dem Weg nach ganz oben ist. Was für eine Stimme!

Es sind ein paar Geniestreiche auf -Be Good- zu bewundern. Mit Songs wie -Bling Bling- oder dem -Work Song- konnte ich allerdings gar nichts anfangen. Doch das ist natürlich eine subjektive Einzelmeinung. Jazzfreunde werden über Porters Lieder vermutlich komplett anders urteilen. Für mich war es ein angenehmer Abstecher, abseits meiner eingetreten Musikpfade in -Be Good- hinein zu hören. Gute Musik stirbt nicht aus. Typen wie Gregory Porter sorgen mit schöner Regelmäßigkeit dafür...
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am 22. Oktober 2013
Wer durch die neue LP "liquid spirit" von dieser sensationellen Stimme angefixt wurde, dem sei "Water" als auch "Be Good" dringlich ans Herz gelegt. Es sind letztlich die Vorgängeralben, welche auf Vinyl wohl den Erfolg der letzten Scheibe brauchten, um auch aufgelegt zu werden.
Leider treffen die Neupressungen nicht die schier sensationelle Klangqualität von "Liquid Spirit". Dies ist aber dennoch ein Jammern auf sehr hohen Niveau- und der CD noch immer Meilen voraus.
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am 21. Oktober 2016
Gregory Porter ist innerhalb kürzester Zeit zum Superstar gereift - ein Begriff den man nur selten mit einem Jazz-Musiker unserer Zeit verbindet. Schon sein letztes Album "Be Good" erreichte durch die eingängige Mischung mit Soul-, Gospel- und Blues-Elementen eine Hörerschaft, die mit Jazz sonst weniger anfangen kann.

Den bisher so erfolgreichen Weg geht der Kalifornier auch auf seiner neuen Platte "Liquid Spirit" weiter. Darauf geht es vor allem um die Liebe. Und dass die stirbt, will Gregory Porter nicht so einfach zulassen, wie "No Love Dying" zeigt: "Well the death of love is everywhere / But I won't let it be / There will be no love that's dying here for me". Wie facettenreich die Platte klingt, zeigt sich schon im nächsten Song.

Eben noch ruhig und sentimental, strotzt "Liquid Spirit" nur so vor Lebensfreude. Darin symbolisiert Porter Wasser als flüssigen Lebensgeist, der vom Menschen in künstlichen Flüssen und Stauseen festgehalten wird. Dabei könnte er doch freigelassen so viel mehr bewirken: "Watch what happens when the people catch wind / When the water hits the banks of that old dry land". Ein Lied, das klingt, als käme es aus dem Repertoire eines Gospel-Chors, voller Kraft und Hoffung. Also, Wasser marsch!

Auf eine ganz andere Weise sorgt "Water Under Bridges" für Gänsehaut. Zu nichts als den wunderschön traurigen Klavierklängen von Chip Crawford erinnert sich der Sänger an seine letzte Liebe. Sogar die schlimmsten Zeiten mit ihr würde er noch einmal erleben wollen, denn "even our worst days are better than loneliness".

Ähnlich melancholisch, aber eine Spur jazziger geht es in "Brown Grass" zu. "Now I made a mess / Of the life I had with you". Dass sich das Thema von "Water Under The Bridge" wiederholt, fällt insofern nicht negativ ins Gewicht, als sich der Song in einem anderen Gewand präsentiert - bedingt durch die Anwesenheit von Bass und Drums.

Ob nur von Chip Crawford am Klavier wie in "Wolfcry" und "I Fall In Love Too Easily" oder seinem ganzen Ensemble begleitet, Gregory Porter stellt seinen gefühlvollen Gesang immer in den Mittelpunkt der Stücke. Nie wirken die instrumentalen Passagen zu aufdringlich, und experimentell geht's auf "Liquid Spirit" ohnehin nicht zu.

Trauer, Hoffnung und Glück - dieser Stimme möchte man jede Geschichte glauben. Vor allem, wenn Porter in "Free" seine Dankbarkeit gegenüber seinen Eltern ausspricht, kauft man ihm jedes Wort ab: "Daddy made a way for me / He paved a road so my burden is lighter / And Momma did just the same / Dropping love just like rain."

Dabei wird der Gefühlsbogen zu fast keinem Zeitpunkt überspannt. Lediglich "When Love Was King" kommt zumindest textlich etwas kitschig und insgesamt auch sperriger daher als die anderen Nummern. Als reines Jazz-Album kann "Liquid Spirit" kaum bezeichnet werden. Dafür erscheinen andere Elemente, besonders der Soul, zu präsent und fast ebenbürtig. Aber genau das macht den Reiz der Platte aus. Dass Gregory Porter wahre Jazz-Nerds bezaubert, darf bezweifelt werden. Definitiv bringt er aber auch mit seinem neuen Album den Jazz einem breiteren Publikum näher.
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am 12. März 2012
Zufällig habe ich dieses Album gefunden in Zuge der 5€ Aktion von Amazon.
Ich kannte Gregory Porter vorher überhaupt nicht.

Ich bin kein Musikexperte weshalb ich auf vergleiche, Referenzen etc. verzichte und nur meinen subjektiven Eindruck schildere.

Die Musik kitzelt mein Gehirn! Ich kann es anders garnicht beschreiben. Je öfter man die Tracks hört desto besser werden sie, die Stimme hat etwas unglaublich angenehmes und die Songs entspannen ohne jemals in Klischeehafte Easy-Listening-Songs zu mutieren. Anspruchsvolle Entspannungmusik mit tollen Texten! Langsame Rythmen bilden eine tolle Symbiose mit der ruhigen Stimme und Soloeinlagen.

Besonders die Songs "be good" sowie "real good hands" kann ich nur empfehlen! Hört euch seine Songs an und entscheidet dann, aber bitte ordentlich kaufen! Dieser Künstler hat es verdient.

P.S. Wenn man es kauft kann man später auch sagen man hätte es schon vor seinen ganzen Grammys gehabt :)
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am 16. August 2017
Leider waren Klebereste oder Farbspuren auf dem Vinyl (kann mal vorkommen)
Und wie immer wurden keine gefütterten Innenhüllen verwendet und dafür gibt es 4 Sterne Abzug!
Warum werden keine gefütterten Innenhüllen verwendet? So macht das keinen Spaß!
Die Platten sind wie auch in diesem Fall voll mit Staub und elektrisch geladen.
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am 10. März 2012
Ich bin fassungslos, ihn bis heute nicht wirklich wahrgenommen zu haben - diese CD ist ein gefühlvoll explodierendes Jahrhundertereignis! Er kommt nach Europa demnächst?! Ich werde ihm definitiv Zuhören!
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am 5. September 2014
Während sein aktuelles Album Liquid Spirit bei dem ehrwürdigen Label Blue Note erschien, war er für seine ersten beiden Alben noch bei dem Jazz und Weltmusik-Label Motéma unter Vertrag. Leider gab es diese beiden Alben bisher nur als CD oder Download, doch das hat Motéma nun endlich nachgeholt. Dies ist insofern erfreulich, da die Musik und die Stimme von Gregory Porter, einem der vielleicht besten Jazzsänger der jüngeren Vergangenheit, für mich einfach auf Vinyl gehören - erdige Musik auf einem für erdigen Medium. Insofern tut uns das Label auf mehreren ebenen ein Gefallen und mir besonders. "Be Good" ist das erste Album das ich von Gregory Porter hörte und als ich es damals als AmazonMP3 kaufte war ich schon schnell angetan von seinem Gesang, doch schwer enttäuscht, dass man es nur CD oder Download bekommen konnte.

Der geneigte Doppelkäufer (in den meisten Fällen wäre man ja genau das) wird jedoch nicht enttäuscht. Bereits beim ersten Titel "Painted on Canvas" habe ich das Gefühl, dass die Musik weiter und lebendiger wirkt als mein damals bei erstandener MP3-Download, der in der echten Welt tatsächlich keine Konkurrenz sein sollte. Insgesamt fällt auf, dass das Album recht dynamisch und Detailreich rüberkommt, was sicherlich auch daran liegen mag, dass man sich dazu entschlossen hat, dass Album auf zwei schwarzen Scheiben unterzubringen statt einer. Die akustische Bühne könnte vielleicht etwas breiter sein, doch das wichtigste, Porters Stimme, steht im Zentrum und wird von den weiteren Instrumenten wunderbar umrahmt. Ich komme nicht umhin mich zurückzulehnen und dieses wunderbare Jazz-Ablum einfach zu genießen. Besonders die Kraft und Freude in Porters Stimme kommen auf dem Album einfach wunderbar rüber und können bei mir mehr als nur Verständnis dafür wecken, dass dieses Album sicherlich mit den Grund dafür lieferte ihn zu Blue Note zu holen.

Doch das „alte“ Label lässt sich nicht lumpen und packt in das Gatefold mit den zwei Platten auch noch das Album als CD im Cardboard-Sleeve. Eine kleine Enttäuschung sind jedoch die Sleeves, diese bestehen leider mal wieder aus ungefütterten harten Papier, haben in diesem Fall jedoch den Versandweg überstanden ohne auf der Oberfläche des Vinyls größere Spuren zu hinterlassen. Das Cover an sich ist bekannt und schön gestaltet, auch die Informationen in der Innenseite des Gatefolds sind hübsch aufbereitet, die Schrift bei den Songtexten vielleicht ein bisschen klein. Die Pressqualität der beiden Platten geht für den Preis mehr als in Ordnung, nach der ersten Wäsche sind kaum noch Defekte oder andere Verzerrungen zu hören, auch ein Höhenschlag oder anderes unwillkommenes ist von mir nicht auszumachen.
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