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am 12. März 2017
Mein Fazit: Mit dem Roomba spart man eine Menge Zeit beim Saugen, auch Katzenhaare werden super entsorgt, und er macht besser sauber als jeder Staubsauger.
Als ich ihn neu hatte habe ich einmal beobachtet, wie er arbeitet und dabei vorgeht. Haben eine 4 Zimmer Wohnung mit knapp 100 qm.
1. Versuch:
Alle Türen auf und laß ihn einfach mal loslegen. Dabei habe ich festgestellt, daß er kein Zimmer wirklich fertig macht. Er fährt öfter aus den Zimmern raus und wieder rein. Dabei ist er über eine allgemeine Grobreinigung nicht raus gekommen. Man hat öfters noch einzelne Fussel, Haare etc. gefunden. Also als Grobreinigung ok.
2. Versuch:
Jedes Zimmer einzeln saugen lassen, sprich ins Zimmer gesetzt, Türe zu und saugen lassen. Hier wird richtig sauber gemacht. Die Zimmer von 10-20 qm groß wurden je ca. 15-20 Minuten lang bei geschlossener Türe gesaugt. Eine volle Akkuladung reicht dafür aus. Jetzt waren die Flächen richtig sauber, besser als mit jedem Staubsauger.
Zu beachten ist beim Roomba folgendes:
Er macht die Flächen absolut sauber, ebenfalls auch die Ränder. Da er zwei Bürsten hat, saugt er mehr ein als ein normaler Staubsauger. In den Ecken kann mal ein wenig Staub zurück bleiben. Da er aufgrund seiner Beschaffenheit und Größe enge und niedrige Stellen nicht anfahren kann ist hier immer noch mit dem Staubsauger nachzuarbeiten. Aber es ist eine sehr große Zeitersparnis wenn die gesamten Flächen sauber sind und nur noch etwas nachgearbeitet werden muß. Ich möchte ihn nicht mehr vermissen.
Alle paar Wochen sollte der Roomba einmal gereinigt werden, damit er weiter problemlos arbeitet. Beide Bürsten unten rausnehmen und absaugen. Die Akkukontakte reinigen, damit er wieder aufgeladen werden kann. Bei mir funktioniert er seit eineinhalb Jahren problemlos und macht noch genauso gut sauber wie am ersten Tag.
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am 6. Dezember 2012
Wir haben uns im April 2012 für den Roomba 770 entschieden. Der Preis ist, verglichen mit Konkurrentzprodukten, etwas hoch, jedoch ist das Gerät, wenn es funktioniert, noch ok.
Im November machte das Gerät leider schlapp. LADEFEHLER 5 ertönte aus dem Roomba und das wars. Was ist nun kaputt? Akku? Ladestation? Netzteil?
In zahlreichen Foren suchte ich nach einer Fehlerdiagnose, jedoch komme ich nicht so recht weiter mit dem Problem. Der Roomba scheint während 10 Minuten zu laden, um dann wieder "ERR5" mit dem akkustischen Hinweis von sich zu geben. Die Akkuanzeige blinkt rot in schnellen Intervallen.
Im Handbuch steht nun, dass der Service zu kontaktieren sei wenn alle anderen Fehlerquellen ausgeschlossen werden können. Hierzu zählt das Entfernen der Folie zwischen Akku und Kontakten... Dies dürfte wohl nach knapp 7 Monaten nicht der Fall zu sein. Saubere Kontakte sind ebenfalls eine Selbstverständlichkeit.
Als zufriedener Amazon.de Kunde in Luxemburg habe ich nun das weitere Problem, dass sich in Luxemburg niemand (Händler/Elektriker) für ein Gerät interessiert, das nicht aus Belgien nach Luxemburg importiert wurde. Ein Belgo-Lux-Abkommen (Nachkriegsphänomen) sorgt quasi dafür, dass alle technischen Geräte gar nicht oder nur zähneknirschend mit entgegen genommen werden, wenn der Kunde mit der europäischen Garantie winkt und "SERVICE" sagt. Sollte ein solches Gerät dann doch angenommen werden, wird dem Kunden im Voraus (alles Hellseher) mitgeteilt, dass eine Reparatur - sollte eine solche möglich sein - mehrere Monate in Anspruch nehmen wird. Der Kunde wird somit bereits an der Theke vor die Wahl gestellt sofort ein neues Gerät zu kaufen, da man schliesslich zufrieden war mit dem "alten" oder eben zu warten, was heute ja niemand mehr möchte. Frei nach dem Motto, "als die Geduld verteilt wurde, stand ich im Stau und hupte..." :)
FAZIT: Ich habe einen Hochflorteppich, der laut Verkäufer keinesfalls mit einer Drehbürste gestaubsaugt werden sollte. Roomba hatte keinerlei Probleme mit diesem Teppich und er hat in all der Zeit in der er diente vielleicht 5-6 Fäden in den Rollen gehabt. Ich denke, dass diese durch das gelegentliche Darüberlaufen mit Hausschuhen bzw Turnschuhen ausgerissen wurden, und sich dieser "Verschleiss" als normal erweist.
Roomba ist eine geniale Lösung für alle Sofas, die etwas moderner vom Aufbau sind, wo man nur schwer oder gar nicht mit einem klassischen Staubsaugerrohr darunter kommt. Beispiel: Dyson! Die Bürste ist mit den Rollen zu sperrig und kommt nicht unter ein "tiefer gelegtes" Sofa. Roomba ist dafür wie gesagt genial.
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am 7. Juni 2013
Wir haben drei Katzen, die jede Menge Haare verlieren bzw. Dreck von draussen reintragen. Der Wurli (so nennen wir das Ding) läuft täglich, wenn wir nicht daheim sind. Wenn man direkt daneben sitzt, ist er zwar bissl laut (wir sind aber auch eher geräuschempfindlich), aber er saugt gut und gründlich. Er kommt auch mit unserer verwinkelten Wohnung gut klar, man muss ihn nur allein machen lassen.
Die Katzen haben sich übrigens nach kürzester Zeit an ihn gewöhnt.
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am 2. Januar 2014
Reinigungsleistung gut bis sehr gut, manchmal etwas probleme beim Auffinden der Ladestation. Schade ist allerdings, dass dieses Modell noch eine schlechtere Haltbarkeit hat als mein erster Roomba, der schaffte 1,5 Jahre, dieser streikte komplett nach nur 6 Monaten, sodass er retour ging.
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am 19. Mai 2013
Lastima de no haberlo comprado antes. Un robot que no puede faltar en casa para la ayuda de la limpieza. Deja el suelo perfecto.
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Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Aber dann verplempere ich sinnlos das schöne Geschenk, dass er mir macht: Zeit.

Ich habe lange gegrübelt, ob ich den Spruch aus Star Trek (...to boldly go where no vacuum cleaner has gone before.) oder lieber Loriot mit "Es saugt und bläst der Heinzelmann ..." bemühen soll, aber ich lasse beides weg, denn der kleine Helfer ist überaus ernst zu nehmen.
Der iRobot Roomba 770 kommt in einer dezenten Kiste, wird mittels Quickstart in wenigen Minuten einsatzbereit, und kann dann seine ersten Runden durch das traute Heim drehen, während man in Ruhe die ausführliche aber dennoch kompakte Anleitung liest.
Dort erfährt man dann, wie er timergesteuert - vorzugsweise über Nacht oder wenn tagsüber mal sturmfreie Bude herrscht - die Drecksarbeit machen darf, wie man die interne Uhr stellt und ihm Deutsch für die Sprachausgabe beibringt.
Die Akkus waren bei meinem Exemplar bereits komplett geladen, und so habe ich ihn gleich mit der Arbeit anfangen lassen.

Erster Eindruck:
Scheinbar planlos fährt der Roomba so lange, bis er irgendwo aneckt. Vor Wänden bremst er merklich ab, Stuhl- oder Tischbeine werden bisweilen etwas härter getroffen. Bei längerer Beobachtung merkt man jedoch, dass er einen Plan hat. Er umfährt Hindernisse ziemlich geschickt, und kommt dank seiner flachen Bauweise auch unter die Couch und sowieso überall da hin, wo auch der konventionelle Staubsauger hinkommt. Setzt man ihn in die Mitte eines großen Raums, offenbart sich seine Taktik: Er startet in einer Spirale, und besucht danach alle Winkel und Ecken. Und er macht seinen Job wirklich gut.
Eine Spur der Sauberkeit war beim ersten Besuch unter unserer Couch zu sehen, und er hat sich auch eine ganze Weile dort herumgetrieben. Angeblich merkt er nämlich, wo es besonders nötig ist, mal durchzuputzen.
Will man ihm Einhalt gebieten, reicht ein Druck auf die beleuchtete Taste in seiner Mitte oder auf der beiliegenden Fernbedienung. Man kann den Roomba auch manuell steuern, aber dann ist der Witz weg, weil man dabei sein muss.

Nachtschicht:
Nach der einfachen Programmierung der Reinigungszeiten war eine Nachtschicht fällig. Er durfte sich das Wohnzimmer vorknöpfen, die Tür konnte dabei geöffnet bleiben, weil ich sie mit der beiliegenden virtual wall blockiert habe. Das ist so was Ähnliches wie Sonnenlicht für Vampire; er fährt einfach nicht durch die unsichtbare Infrarot-Barriere.
Am nächsten Morgen befand der Roomba sich aber nicht wie erwartet in seiner Docking-Station, sondern schlief friedlich unter dem Tisch. Offenbar hat er seine Home Base nach Dienstende nicht finden können. Ich habe nämlich keinen ausreichenden, freien Platz an einer Wand und zudem noch in der Nähe eine Steckdose. Das Andocken kann auch manuell ausgelöst werden, das hat bisher immer geklappt. Das Wohnzimmer selbst hatte er schön sauber hinterlassen, und sein Staubbehälter war erschreckend voll. Man kommt sich sowieso immer wie ein Ferkel vor, wenn man den ausleert, was im Übrigen schnell und einfach geht.

Und sonst?
Der Zeitaufwand beim Staubsaugen reduziert sich mit dem Roomba auf ein unvermeidbares Minimum. Einfach die Stühle unter dem Tisch herausziehen, herumliegenden Krempel aufsammeln, die offene Tür per virtual wall blockieren, den Roomba am Tragegriff ins Zimmer setzen, Knopf drücken, und endlich was Sinnvolles machen, anstatt mit dem Staubsauger zu hantieren.
Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Die Teppiche werden durch die eingebauten Bürsten sauberer als mit unserem bisherigen Staubsauger, und auch auf glatten Böden liegen weder Haare noch Fusseln rum. Auch die Ecken werden durch die kleinen rotierenden Pinsel gut erreicht.
Die Saugleistung ist verglichen mit einem konventionellen Staubsauger natürlich viel geringer, aber das gleicht der iRobot durch Hartnäckigkeit und die rotierenden Bürsten locker aus.
Die Arbeitszeit wird automatisch der Raumgröße angepasst; wenn der Roomba findet, dass alles sauber ist (er hat eingebaute Sensoren, die ihm das ermöglichen), schaltet er sich ab oder sucht die Aufladestation - wenn er sie denn finden kann. Die Batterie ist bei unserem Modell nach dem Andocken immer in kürzester Zeit wieder voll geladen.
Die Lautstärke beim Reinigen ist geringer als bei einem Staubsauger aber allgegenwärtig.
Wenn der Roomba Stuhl- oder Tischbeine anrempelt, hört man das ziemlich genau, und ein Stuhl wird auch gerne mal ein Stück weiter geschoben.
Trifft er eine Tür - egal ob offen oder geschlossen - hat man das Gefühl, dass jemand anklopft.
Und zwar so hartnäckig wie ein Staubsaugervertreter.
Nachts werde ich ihm zukünftig frei geben, damit ich nicht wieder denke, ich habe Einbrecher im Haus.

Nix zu Meckern?
An unserem Kalkputz - der leicht abkreided, wenn man darüber streicht - holt sich der Roomba weiße Streifen auf dem schwarzen Gehäuse.
Warum musste es eigentlich wieder dieser glänzende Klavierlack sein?
Der zieht doch den Staub magisch an. Aber vielleicht gerade deshalb ...

Fazit
Eine tolle Sache, die eine gewaltige Zeitersparnis bringt.
Warum sollte man da noch selbst Staub saugen wollen?
Sehr empfehlenswert für faule Pragmatiker, eher weniger für Sammler von teuren Bodenvasen und wertvollen Möbeln, gar nicht für Mitmenschen mit Putzstörung.

UPDATE +++ UPDATE +++ UPDATE +++ UPDATE
26.09.2012
Seit über einem Jahr schiebt der Roomba Dienst in unserem Haus.
Außer einem Wechsel der HEPA-Filter war noch keine Wartung erforderlich. Ich bin sehr zufrieden.

UPDATE +++ UPDATE +++ UPDATE +++ UPDATE
05.11.2013
Der Roomba und seine Sensoren - Never Change a Cleaning Team
Wir haben neue Teppiche für unser Wohnzimmer gekauft. Insgesamt recht dunkel vom Farbton her, wie ihre Vorgänger, aber mit hellen Streifen. Auf den Vorgängern waren jedoch nur ein paar vereinzelte helle Applikationen.
Den heutigen Einsatz hat der Roomba mit Fehler 6 beendet, und das gleich mehrfach nacheinander. Dieser Fehler wird durch die Sensoren auf der Unterseite ausgelöst. Normalerweise verhindern sie, dass der wertvolle Helfer sich blindlings in Abgründe wie Treppen o.ä. stürzt. Auf dunklen - oder wie bei mir - kontrastreichen Teppichen kann das dazu führen, dass der Roomba sich ständig gefährdet fühlt und seine Tätigkeit beendet.
Man findet viele hilfreiche Tipps wie man die Sensoren überlisten kann, einer davon empfiehlt das Abkleben mit Alufolie. Beim Roomba 770 funktioniert das nicht, er bemerkt den Betrug und startet nicht einmal.
Eine andere Anleitung zeigt, wie man die Sensoren kurzschließen kann, was aber das Öffnen des Geräts und einen Eingriff in die Elektronik erforderlich macht.
Bei meinem Roomba hilft es, die sechs Sensoren mit weißem, etwas dickeren Papier abzukleben. Dann ignoriert er die Streifen im Teppich und macht seinen Job wie früher. Die Klebestreifen dürfen jedoch weder die vordere Stoßstange noch die die rotierende Bürste behindern.
Allerdings sollte man dann die Tür zum Keller verschlossen halten, sonst stürzt er sich wild entschlossen die Treppe hinunter.
1515 Kommentare| 267 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
VINE-PRODUKTTESTERam 17. Dezember 2011
Ich haben den Roomba IRobot 770 Staubsauger seit 3 Tagen.
Mittlerweile wurde meine gesamte Wohnung ein mal gesaugt.
Die Grundfläche beträgt ca. 65 qm die gesaugt werden konnte.
Der Staubbehälter ist zwei mal Rand voll gewesen.
In zwei Zimmern liegen Teppiche, hier gab es keine Probleme.
Auch an den Übergängen - wie bei div. Bewertungen (ggf. von älteren Modellen) bemängelt -
habe ich an den Übergängen keine verdreckten Stellen entdeckt.
Das einzige Problemantische sind Möbelstück die von oben nach unten Spitz zulaufen.
Hier kann es vorkommen, dass er sich verkeilt. Wenn man das weiß oder bemerkt, kann man dem ganzen wunder vorsorgen.
Auch den Kabeltest habe ich gemacht. Ich habe eine Stelle im Wohnzimmer bei der noch mehrere Lautsprecherkabel am Boden (an der Wand und im Eck) liegen, er hat es geschafft, wie vom Hersteller beschrieben, ohne dass er sich in ein oder mehrere Kabel hängt!

Bis auf den einen Mangel, der für mich keiner ist, finde ich das Gerät toll.

Eventuell ist es störend für manche, dass man das Prinzip nach dem der kleine Roboter saugt, nicht erkennbar ist. Ich würde es so beschreiben, dass er nach dem Chaosprinzip saugt, aber er erledigt dabei alles.

Sogar in Stühle die einen Fuß unten haben wie ein "U" kommt er rein und saugt den kompletten Zwischenraum.

Einmal habe ich zwei Zimmer und den Flur auf einmal saugen lassen, das hat der kleine Robotter auf einmal ohne zusätzliches Aufladen geschafft.

Sicherlich ist er nicht gerade des günstigste Gerät, aber er bringt die entsprechende Leistung und eindeutig seinen Preis wert. Denn alleine die Tatsache, dass ich sagen kann ich habe in 2 Stunden meine Wohnung gemütlich geputzt und dabei fast komplett gesaugt, finde ich umwerfend!

Zwei Tipps zum Schluss:

1. Einen "regulären" Staubsauger sollte man für Leisten oder Ecken die für den Roboter zu eng sind behalten.
2. Wenn man Ihn in mehreren Zimmern saugen lässt, ohne anwesend zu sein, sollte man darauf achten dass er keine Türen bewegen kann, sonst schließt er sich ggf. in einem Zimmer ein und kann nicht alles erledigen.

Ich habe viel Freude mit dem Gerät und wünsche jedem der es sich anschafft ebenso.
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am 6. März 2013
Ich habe den Staubsaugerroter jetzt 1. Monat und bereits in vielen Situationen getestet, wie er zurecht kommt und was seine Saugkraft angeht.

Meine Ausgangssituation ist eine etwas verwinkelte 3 Zimmer, Küche, Bad Wohnung, größtenteils Teppichboden, in der auch mal viel herumsteht. Also eine klare Herausforderung für den Roboter, hab ich mir zunächst gedacht.

Was das Modell 770 von dem nächsten Modell 780 unterscheidet, ist eigentlich nur die Multiraumerkennung. Nur dafür jedoch einen Aufpreis von 100€ in Kauf zu nehmen wollte ich nicht.

-Raumerkennung-

In meiner Wohnung setze ich Roomba so ein, das ich alle Türen der Zimmer öffne und ihn dann einfach fahren lasse.
Was erst nach planlosen rumfahren aussieht, sind seine eigenen Algorithmen mit denen er sich vor tastet. So erkennt der Roboter meine Wohnung als einen einzelnen Raum und fährt schön alles ab.
Da in meinem Fall hier jedoch alles etwas verwinkelt ist, findet der Roboter nicht immer sofort zur Aufladestation zurück. Er tastet sich dann so lange voran bis er sie findet, doch das kann dauern.

Roomba schafft es sich aus jeder misslichen Lage zu befreien. Sollte er mal nicht weiterkommen, weil er irgendwo festhängt, wackelt und dreht er sich so lange bis er wieder befreit ist. Das funktioniert sehr gut. Auch kleinere Kanten "überfährt" er, genauso wie etwas höher gelegte Fußmatten.

Was nicht gut klappt sind lose und leichte, auf Hartboden rumliegende Teppiche, wie etwa im Badezimmer. Diese schiebt er manchmal eher an, anstatt darüber zu fahren. Auch dicke Flauschteppiche meidet der Roboter aufgrund seiner Saugetechnik, da er sich sonst bei den ganzen Flausch kaputt fahren würde.
Ansonsten saugt der Roboter auf meinem normalen verlegten Teppichboden alles, auch glattere Teppiche schafft er ganz locker.

-Reinigung-

Es ist erstaunlich was die Saugkraft alles aufsammelt. Auch wenn ich den Roboter jeden Tag fahren lasse finden sich immer viele Fussel Staub im Behälter.
Mit einer Technik, die erkennt wenn es besonders dreckig ist, fährt Roomba wie ein Besen hin und her, bis die Stelle gründlich gereinigt ist.
Das das klappt hab ich gemerkt, als Roomba sichtlich länger im Eingangsbereich und auf den Fußmatten zugange war. Und auch wo ständig die Schuhe hingeschmissen werden saugte Roomba merklich länger.
Ein sehr positiver Punkt!

Genauso toll finde ich wie der Roboter um Stuhl- und Tischbeine herumfährt. Oder sich an verwinkelt Ecken vorantastet . Er saugt unter jedem Möbelstück gründlich.

Man muss beachten: Der Roboter sollte regelmäßig selber sauber gemacht werden! In den Bürstensystem sammeln sich sehr schnell viel Dreck und Haare, die mit dem beigelegten Reinigungwerkzeug aber schnell sauber gemacht werden können. Die Filter brauchte ich bisher noch nicht zu wechseln.
Die ganze Reinigung ist aber sehr einfach. Mit zwei Klicks sind die Bürsten aus dem Roboter in der Hand.
Eine beigelegte Video-DVD, übrigens als Ersatz für ein gedrucktes Handbuch(!), zeigt das alles aber nochmal ganz genau.

-Lautstärke!-

Roomba ist ein Staubsauger und kein fahrender Schalldämpfer.
Das lauteste ist jedoch die Antriebstechnik. Wobei laut ist die auch nur, wenn man wirklich daneben steht. Fährt Roomba in einem Raum hinter geschlossener Tür, dann hört man ihn fast gar nicht mehr.
Insgesamt kann ich die Lautstärker deswegen nicht bemängeln.

-Optimale Nutzung (in meinem Fall)-

Wegen der verwinkelten Raumsituation gehe ich mit Roomba etwas anders um.

Sein Arbeit verrichtet er wirklich am besten wenn ich ihn in einen Raum setze, anmache und die Tür schließe. Er erkennt dann, das seine Basis nicht erreichbar ist und gibt einmal ein lautes Geräusch ab, wenn er fertig ist.
Somit setze ich ihn immer in den Raum, der einen Saugdurchgang gerade nötig hat und nutze seine Leistung am effektivsten aus.
Das der Roboter die ganze Wohnung saugt, dauert mir nämlich zu lange, es sei denn ich bin nicht zu Hause.
Am besten räumt man natürlich auch den Boden auf und verschiebt Möbel gegebenfalls ganz leicht, damit Roomba überall hinkommt.

-Kleines Fazit-

Ob man so einen Roboter nun wirklich braucht, muss natürlich ganz klar jeder für sich selbst entscheiden. In meinem Fall finde ich ihn total nützlich und hilfreich. Allein schon weil er mehr Saugkraft mitbringt als mein alter Staubsauger! Außerdem ist er nicht so faul wie ich beim saugen und sucht sich jede Ecke.
Zudem bin ich total fasziniert von seinem Roboterdenken und teilweise klugen Vorgehen.
Ich mag ihn!
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am 6. November 2016
Der iRobot Roomba war dank der guten Bewertungen und dem Preis eigentlich 1. Wahl. Leider mussten wir dann feststellen, dass die Konstruktion des Roomba sehr ungünstig ist, wenn man einen "weichen" Parkettboden hat.
Die auf der Unterseite vorne befindliche Gummie-Rolle wird unvermeidbar durch den Gebrauch auf dem Boden mit kleinen Krümeln o.Ä. "gespickt".
Diese sind nicht mehr wirklich aus der Rolle zu entfernen. Da der Roomba leider zu viel Gewicht auf diese besagte Rolle überträgt führt das zwangsläufig zu kleinen Kratzern im Parkett!
Für mein Empfinden ein Konstruktionsfehler! - Weil - Wir haben das Gerät natürlich sofort zurückgeschickt und sind auf die Konkurrenzmarke umgestiegen. Dieser verteilt sein Gewicht geschickter auf mehrere kleine Rollen, die auch aus etwas härterem Material hergestellt sind. Dadurch hatten wir keine Probleme mehr mit Kratzern im Boden.

Die Saugleistung des Roomba sowie der Preis und die Akkuleistung haben uns dennoch überzeugt. Hat man also einen anderen Bodenbelag kann man diesen Staubsauger-Roboter bedenkenlos einsetzen.
Die eingebaute Seitenbürste entfernt den Staub auch aus den Ecken!

Unser neuer Roboter fährt, anders als der Roomba, in geordneten Bahnen durch den Raum. Wir können allerdings keinen Reinigungs-Unterschied zwischen dem "chaotisch fahrenden" Roomba und unserem neuen Roboter feststellen... Allenfalls sieht ersteres es etwas unprofessioneller aus.

Leider kann ich den Roomba bei o.g. Bodenbeschaffenheit nicht empfehlen!
Allerdings bedeutet das nicht, dass man auf einen Staubsaugerroboter verzichten muss - man sollte nur um des Bodens Willen auf die Konkurrenz ausweichen.
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am 19. Dezember 2013
Ich hatte zunächst den 770, dann aber zurückgeschickt und den 620 gekauft, da ich festgestellt hatte, dass mir der 770 für die 160 € Mehrpreis keine Vorteile bringt. Der Vergleich im Einzelnen:
- Die Programmierlogik scheint identisch zu sein. (Roomba liebt Stuhlbeine und hält sich in deren Nähe gerne 50% seiner Arbeitszeit auf.)
- Bürstenset und Reinigungsleistung sind gleich (beides sehr gut, zumindest auf unseren Fliesen, Parkett und Fußmatten/kl. Teppichen).
- Ein (winzig) kleines Plus kriegt der 770 für den Vakuumbehälter mit den Hepa-Filtern.
- Die Virtual Wall des 770 habe ich nie eingesetzt und wüsste auch nicht wofür.
- Die optische Schmutzerkennung des 770 empfinde ich eher als Nachteil: Bei unseren Fliesen in Terrakotta-Optik hat er sich teilweise richtig verausgabt, weil er denkt, sie seien schmutzig. Das macht die intensivere Fußmattenreinigung nicht wett.
- Die Timerprogrammierung macht m. E. nur Sinn, wenn man eine kleine Wohnung ohne Ausweichmöglichkeit hat. Ich stelle ihn ohnehin lieber manuell an und nach einer halben Stunde wieder aus. Er stellt sich aber auch selbst aus, wenn er glaubt, dass er fertig ist. (Mit vielen Stuhlbeinen läuft er zu kurz, mit wenigen Hindernissen eher zu lang.)
- Die Fernbedienung des 770 ist nicht wirklich nötig.
- Die beiden zusätzlichen hinteren Absturzsensoren des 770 sind hoffentlich ebenfalls nicht nötig.
- Das schicke schwarze Hochglanz-Finish des 770 hat auch einen Nachteil: Es verkratzt sehr schnell, wenn man ihn zum Reinigen auf den Rücken legt.

Fazit: Beides sind sehr gute, sehr empfehlenswerte Geräte. Der 770 erhält von mir 1 Punkt Abzug für das Preis-/Leistungsverhältnis bzw. für die kleinen Unzulänglichkeiten, die man in dieser Preisklasse nicht mehr erwartet.
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