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am 10. Juni 2011
Ich mache es kurz. Ich habe eine DX Kamera und nutze daran gerne das AF-S 35/1.8. Nur ist dieses etwas kurz wenn man Personen aufnehmen möchte. Ein günstiges 85/1.8 mit AF Motor existiert nicht für DX und außerdem schränken einen 85mm wieder mächtig ein. 50mm sind weder Fleisch noch Fisch und deshalb besonders gut geeignet für universellen Gebrauch. Man kann damit gerade noch Innenaufnahmen machen und trotzdem ist schon lang genug für Porträts. (50mm an DX entsprechen 75mm Kleinbild)
Meine Exemplar fokussiert exakt (kein Front oder Backfokus) und ist sehr scharf, auch bis an den Rand, selbst bei Offenblende.
Das Bokeh ist schön weich, bei f1.8 sind die Glanzlichter etwas katzenaugenförmig, bei f2.2 schön rund und ab f4 werden sie leicht 7-eckig. Aber alles im Rahmen, und besser als andere Objektive.
Von der Qualität her wirkt das AF-S 50/1.8 etwas besser als das AF-S 35/1.8.
Der manuelle Fokusring hat etwas Spiel bevor er greift, aber das stört mich nicht.
Der AF ist kein Rennpferd, wirkt aber vergleichbar mit der AF-S 35 oder dem AF-S 16-85, also absolut ausreichend für so ein Objektiv.
Die Verzeichnung an DX ist vernachlässigbar.
Die Glanzlichter erscheinen gefüllt, was im "out-of-focus-blur" für Ruhe sorgt.
(siehe auch die Bilder)
Dadurch dass die Frontlinse tief im Gehäuse liegt, kommt man auch ohne die mitgelieferte Gegenlichtblende aus. Das macht die Kombination mit einer kleinen DX Kamera noch handlicher.
Ideal für Stimmungsbilder bei wenig Licht ohne Blitz mit schöner Freistellung.
Gemessen am Preis und was man dafür bekommt ist es mir klar 5 Sterne wert.
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1616 Kommentare| 371 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Ich nutze eigentlich ein 50mm f 1.4 G vom gleichen Hersteller an meiner D750. Als dieses vor einigen Wochen wegen Verunreinigungen zum Service musste und so eine Weile ausfiel, habe ich als Notfallbackup das f 1.8 hier bei Amazon über einen Warehouse-Deal für gut unter zweihundert Euro bestellt.
Und um ganz ehrlich zu sein: Inzwischen verwende ich in vielen Situationen häufiger das 1.8 als das 1.4. Natürlich bietet das 1.4 ein Mehr an Lichtstärke, aber wenn ich die mit beiden Objektiven aufgenommenen Fotos über den gesamten Bildbereich vergleiche, sagen mir die des 1.8ers häufig eher zu. Wenn man mal von weit geöffneter Blende absieht, sind die Aufnahmen mit dem wesentlich teureren f 1.4 gerade zum Rand hin in meinen Augen häufig nicht ganz so knackig wie die mit dem 1.8 erstellten. Auch das Bokeh wirkt ausgeglichener und weicher.
Angenehm ist auch, dass das 1.8er gut 100 Gramm leichter ist als das 1.4er. Mag sich nicht nach viel anhören und relativiert sich definitiv auch, wenn man sowieso mit einer Tasche voller Equipment in der Gegend herumläuft. Wenn man jedoch nur mit Kamera und einer Linse loszieht, dann machen sich hundert Gramm mehr oder weniger am Ende des Tages schon bemerkbar.
Wer das Quäntchen mehr Lichtstärke benötigt, der muss zur 1.4er-Variante greifen. Auch der Autofokus arbeitet beim teureren Objektiv in den allermeisten Situationen schneller. Ansonsten ist man häufig mit dem 1.8er wenigstens ebenso gut unterwegs. Das in Verbindung mit dem vor allem im Vergleich zur Alternative sehr günstigen Verkaufspreis machen das AF-S 50mm f 1.8 für mich zu einer absoluten Empfehlung.
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am 1. Oktober 2011
Schneller als erwartet, hatte ich das Nikon-Objektiv bei mir zu Hause. Es grenzt schon fast an Zauberei, wie schnell Amazon die Artikel liefert. Dickes Lob an dieser Stelle.

Nun zum Objektiv - Zu meinen beiden Nikon-Objektiven 18-105 VR und 55-300 VR, die beide eine Eingangslichtstärke von F 3.5 aufweisen, habe ich eine lichtstarke Ergänzung gesucht. Ferner wollte ich ein Objektiv haben, dass mehr kreativen Spielraum mit der Tiefen(un)schärfe bietet, als mein 18-105er Zoom. Denn dieses bietet da aufgrund der Eingangsblende von 3.5 (bzw. bei 50mm ist es schon bei F 5) nicht sehr viel kreativen Freiraum.

Das Nikkor 50 mm 1.8G ist ein Leichtgewicht. Obwohl es überwiegend aus Kunststoff gefertigt ist, aber ein Metall-Bajonett hat, macht es einen durchaus wertigen Qualitätseindruck. Der Entfernungsring ist schön straff und zeigt beim Drehen einen angenehmen Widerstand, der ein sehr genaues manuelles Fokussieren ermöglicht - wenn man das denn mal will. Da es ein AF-S Objektiv ist, verfügt es über einen A/M - M Schalter. Dies bedeutet, dass man auch im AF-Betrieb manuell in die Fokussierung eingreifen kann. Dies ist eine tolle Sache, die auch dann sehr zweckdienlich ist, wenn man die Kamera mal zum Filmen "missbraucht". Ich betreibe es an der D90, und die hat im Videobetrieb noch keine automatische Schärfenachführung. Bei diesem Objektiv kann ich daher die Schärfe dann manuell korrigieren, auch wenn ich mal wieder vergessen habe, das Objektiv vorher auf M umzustellen.

Das Objektiv wird mit Sonnenblende geliefert. Neben dem eigentlichen Zweck, damit das Streulicht zu vermeiden, verleiht die Sonnenblende dem eigentlich recht kleinen Objektiv auch eine kleine optische Aufwertung.

Das Wichtigste ist natürlich die BQ. Ich hatte früher schon mal das Nikkor 1.8 D und habe auch noch die beiden o.g. Objektive, die ja ebenfalls den 50mm/55mm Bereich abdecken. Also konnte ich drei Objektive miteinander vergleichen. Hinsichtlich der Lichtstärke ist das 1.8 G schon klasse. Die Blende 1.8 ist bei Abendlicht und/oder Zimmerbeleuchtung eine feine Sache für Available-Light Aufnahmen - andererseits natürlich aufgrund der extrem geringen Tiefenschärfe auch nur bedingt einsetzbar. Aber auch der Blendenbereich von 2-2.8 ist für Aufnahmen unter schwierigen Lichtbedingungen noch hervorragend geeignet. Und bei Blende 2.8 hat man auch schon einen sehr brauchbaren Tiefenschärfenbereich. Scharf ist das Objektiv ab Eingangsblende - wobei der Fotograf im Blendenbereich 1.8, 2 und 2.2 schon genau wissen muss, was er tut und mit dem Autofokus oder ggf. auch manuellen Fokus gut wissen muss damit umzugehen. Es erfordert in diesen Blendenbereichen ein bisschen Übung um die Aufnahmen auf den Punkt scharf zu bekommen, wie man es sich vorstellt. Aber das ist völlig normal für diesen Blendenbereiche und mit Übung auch recht schnell hinzubekommen. Ich jedenfalls spiele sehr gerne mit diesen Blendenbereichen, da man die Motive so wunderbar freigestellt bekommt und der Hintergrund so wunderschön verschwimmt.

Im Vergleich mit meinen beiden anderen Objektiven ist das 1.8 G im 50mm Bereich dem 18-105er VR in der BQ bei allen Blenden weit überlegen (obwohl auch das 18-105er ein durchaus ordentliches Zoom ist, und mit Sicherheit kein schlechten Bilder abliefert). Selbst bei Blende 8, 11 und 16 ist eindeutig ein Qualitätsunterschied zugunsten des 1.8G festzustellen. Erstaunlicherweise ist die BQ bei dem 55-300 VR ab Blendenstufe 5 fast ebenbürtig zum 1.8 G. Auch das 55-300 macht im Unschärfebereich ein recht schönes Bokeh, welches aber an das Bokeh des 1.8G nicht ganz herankommt. Das Bokeh bei meinem früheren 1.8 D fand ich persönlich nicht so toll - es wirkte ein wenig kantig und unruhig. Das Bokeh des 1.8 G hingegen ist wunderbar weich und bringt Ruhe in den Hintergrund. Aber mit dem Bokeh ist das ja auch so eine Geschmacksfrage.

Kurzum - ich bin hinsichtlich der Verarbeitungsqualität und vor allem von der Bildqualität des Objektivs hellauf begeistert und habe viel Spaß daran, neue kreative Fotoexperimente damit zu machen. Wer nicht unbedingt eine 1.4er (doppelt so teuer) oder gar 1.2er (dreimal so teuer) Lichtstärke benötigt und wer mit der festen Brennweite (Turnschuhzoom) klarkommt, erhält mit dem Nikkor 50mm 1.8 G ein Objektiv, welches ein unschlagbares Preis-Leistungsverhältnis hat.

Da ich trotz intensiver Suche überhaupt nichts Nachteiliges an dem Objektiv finden kann, gibt es von mir die vollen 5 Sterne. Und - Nein, ich bin kein Mitarbeiter der Firma Nikon.
1818 Kommentare| 158 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 23. Juni 2016
Da meine anderen Nikon-Objektive relativ lang oder schwer sind ,war ich auf der Suche nach einem leichten, kurzen Immerdrauf für den Schnellschuss. Zur Auswahl standen das Nikon 50mm AF-S 1,4g, Nikon 50mmAF-S 1,8g und Sigma 50mm 1,4.
Für mich wichtig : Schärfe und Abbildungsleistung bei FX/DX. Kaufpreis sollte erstmal zweitrangig sein.
Wegen der Größe und dem Gewicht schied das Sigma. Laut Recherche im Internet wohl das "Beste".
Nachdem ich einiges über das 1,4g und 1,8g gelesen hatte, war ich verunsichert, welches den nun besser ist.
Also habe ich mir beide Objektive besorgt und getestet.
Für mich wichtig : "Schärfe und der Gesamteindruck vom Bild ". Was nutzt mir ein Objektiv (und wenn es noch so teuer und lichstark ist), wenn es an der Schärfe fehlt. Was soll ich sagen, nach duzenden von identisch aufgenommenen Aufnahmereihen mit dem 1.4g und 1.8g von Blende 1,4 über 1.8 bis 10 u.s.w. und vergleichen ohne das ich erst wußte, welche Aufnahme zu welchem Objektiv gehört , kann ganz klar ein Gewinner hervor. Für mich das Nikon AF-S 1.8g !
Beim direkten Vergleich AF-S 1.4g und AF-S 1.8g bei Blend 1.8 ist ganz klar das 1.8g etwas schärfer. Dies zieht sich fast über den ganzen Blendenbereich hin, nähert sich aber dann zu den höheren Blendenzahlen. Besonders enttäuscht war ich bei Blende 1.4 und 1.6. beim 1.4g. Vielen bezeichnen die Aufnahmequalität dieser Blenden als weich! Für mich unscharf und nicht zu gebrauchen. Die gesamten Aufnahmen des 1.4g sind im Vergleich zum 1.8g wärmer (gelblicher) und haben weniger Kontrast. Das 1.8g ist neutraler. Auch hat das 1.4g ein wenig mehr Verzeichnung. Okay dafür gibt es Lightroom oder DXOOpticsPro und die RAWs oder JPGs werden sowieso bearbeitet, aber das ist hier erstmal nicht Bestandteil. Natürlich ist auch das 1.8g bei Blende 1.8 in der Vergrößerung nicht knackscharf. Gut wird es ab Blende 2.2- 2.5. Aber auch hier schlägt es das 1.4g. Die Aufnahmen sehen irgendwie sauberer, klarer aus.
Natürlich sind das alles keine wissenschaftliche Tests gewesen und spiegeln lediglich mein Empfinden nach. Allerdings bestätigt meine Ergebnisse auch die Recherche im Internet.
Ich habe das Gefühl das 1.8g ist eine andere Generation. Schade wäre das 1.4g nur einen Tick besser als das 1.8g gewesen und hätte eine etwas bessere Schärfe und Blendenleistung bei 1.4 gehabt, hätte ich es bestimmt behalten. Ansonsten von der Verarbeitung sind beide Objektive gleich.
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am 10. August 2012
Ich verwende das 50mm 1:1,8G Objektiv an einer Nikon D5100 mit APS-C Sensor (16 MP).

Schärfe und Kontrast sind auch bei offener Blende beeindruckend, so dass man die Lichtstärke auch wirklich nutzen kann. So kann man viel länger bei ISO 100 bleiben und mit der eingrenzbaren Schärfentiefe sehr schön spielen. Ich nutze das Objektiv hauptsächlich für Porträtaufnahmen, auch von Hund und Katze, da hier die Stärken des Objektives liegen. Der Autofokus trifft im Zusammenspiel mit der D5100 sehr gut, und durch die große Blendenöffnung auch bei Dämmerung viel sicherer als bspw. das Standard Kit Objektiv (18-55 3.5:5.6) - sofern man kein Liveview verwendet. Die Naheinstelle liegt bei 45cm - wer noch näher ran will, bspw. für Makroaufnahmen, sollte an der D5100 eher bspw. zu dem DX 40mm f/2.8 greifen oder in einer anderen Brennweite mit Makro arbeiten. Was nicht heisst, das man mit diesem Objektiv nicht bspw. auch wunderbare Bilder von Blüten machen kann - aber eben eher weniger Nahaufnahmen von Insekten.

Fazit: Absolut phantastisches Porträtobjektiv, gut bei wenig vorhandenem Licht, hervorrangende Schärfe und guter Kontrast bei Offenblende, und nur halb so teuer wie das 1/3 Blende lichtstärkere 50mm f/1.4 - auch ein guter Einstieg in die Welt der lichtstarken Festbrennweiten!

Nachtrag: Auch erwähnenswert ist - dass es gar keine Verzeichnung gibt! So kann man das RAW ohne Objektivkorrektur verlustfrei entwickeln - super!

Kauftipp!

Falls diese Rezension als nicht nützlich angesehen wird, freue ich mich über einen Kommentar.
11 Kommentar| 49 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 17. Oktober 2012
Ich möchte hier das Nikon AF-S NIKKOR 50 mm 1:1,8G Objektiv bewerten. Als Vergleichsobjektiv nutze ich meine altes Nikkor 50mm 1.8 AF (non-D), welches optisch dem Nikon AF Nikkor 50mm 1:1,8D Objektiv (52mm Filtergewinde) entspricht, nur keine Entfernungsdaten an die Kamera weitergibt.
Zur Anwendung kommen beide Objektive bei mir an der Nikon D7000 SLR-Digitalkamera (16 Megapixel, 39 AF-Punkte, LiveView, Full-HD-Video) Gehäuse, die zwar nur den Sweetspot der Objektive nutzt, jedoch aufgrund ihrer relativ hohen Pixeldichte keine Kompromisse in Sachen Auflösungsschwächen zulässt.

1. Haptik

Das Gehäuse des neuen 50mm 1.8G ist zwar aus Kunststoff gefertigt, jedoch aus sehr wertigem und dazu noch excellent verarbeitet. Es klappert und wackelt nichts. Es ist etwas voluminöser, als das alte 50er, jedoch ungefähr gleich schwer. Im Gegensatz zum Nikon AF Nikkor 50mm 1:1,8D Objektiv (52mm Filtergewinde) gehört zum Lieferumfang noch eine Streulichtblende, die satt einschnappt und ebenfalls aus wertigem Kunststoff besteht. Weiterhin gibt es noch einen Objektivbeutel dazu und zwei vollwertige Objektivkappen. In Sachen inkludiertes Zubehör liegt das 1.8G klar vor dem 1.8D.

2. Bildqualität

2.1 Schärfe
Wenn der Fokus auf den Punbkt sitzt, ist das 1.8G knackscharf. Ich musste jedoch an meiner D7000 eine AF-Feinjustage durchführen, da ich einen Backfokus feststellen musste. Den laste ich aber eher dem etwas zickigen AF der D7000 an, als dem Objektiv. Verglichen mit dem 1.8D ist das 1.8G nur minimal schärfer. Der Unterschied ist aber nur in 100%-Ansichten und beim Pixel-Peeping feststellbar. In der Praxis sind beide Objektive, was die Schärfe betrifft gleichwertig.

2.2 Auflösung
Das 1.8G ist offenblendig etwas weich und verbesserungswürdig, was die Auflösung betrifft. Blendet man jedoch nur leicht ab, steigt die Auflösung stark an. Schon bei f/2.2 ist die Auflösung auf hohem Niveau und zwischen f/4 und f/8 lässt die Auflösung nichts zu wünschen übrig. Das 1.8D verhält sich da im Prinzip gleich, liegt jedoch gegenüber dem 1.8G immer leicht zurück.

2.3 Verzeichnung
In der Praxis ist keine Verzeichnung bemerkbar; bei beiden Objektiven nicht. So sollte es bei einer Festbrennweite auch sein.

2.3 CAs
Chromatische Aberrationen treten hin und wieder auf, sind jedoch mittels Bearbeitungssoftware, z.B. Adobe Photoshop Lightroom 4 WIN & MAC, leicht korrigierbar. Sie treten jedoch weniger auf, als noch beim 1.8D; hier ist ein klarer Fortschritt erkennbar.

2.4 Bokeh
Das Bokeh des 1.8G ist dem des 1.8D sehr ähnlich, jedoch nur bis ca. f/4. Während das 1.8D bei weiterem Abblenden anfängt unruhig zu werden und polygonale Unschärfekreise bekommt, bleibt das 1.8G länger sanft und behält die Rundheit der Unscharfekreise. Selbst bei f/8 ist das Bokeh noch ansehnlich. In Sachen Bokeh gewinnt das 1.8G ganz klar.

2.5 Kontrast/Farben
Die Farben werden mit dem 1.8G lebendiger widergegeben, als mit dem 1.8D, welches teilweise etwas flau ist. Dieser Kritikpunkt spielt jedoch beim Fotografieren mit RAW kaum ein Rolle, da man die Sättigung, als auch den Kontrast im Nachhinein verbessern kann. Daher will ich diesen Fakt nur nennen, jedoch unbewertet lassen.

3. Autofokus

Die Autofokusgeschwindigkeit beider Objektive ist so gut wie gleich an meiner D7000. Jedoch ist der Autofokus des 1.8G aufgrund seines Ultraschallmotors leiser, als der des stangenetriebenen 1.8D (dieser funktioniert nur, wenn der Kamera einen eingebauten Autofokusmotor besitzt; an der D5100 zum Beispiel nicht). Zudem ist die Möglichkeit des manuellen Eingreifens in den Autofokus sehr praktisch und besser, als die entweder-oder-Lösung beim 1.8D. Beide Objektive lassen sich auch manuell gut fokussieren, gerade mit dem hellen 100%-Sucher der D7000. Auch hier gewinnt das 1.8G, aufgrund seines leiseren und an allen (!) Nikon-DSLR einsetzbaren Autofokusses.

FAZIT

Das Nikon AF-S NIKKOR 50mm 1:1,8G ist in meinen Augen auf jeden Fall eine Kaufempfehlung, da man sehr viel fürs Geld bekommt. Für zur Zeit reichlich 170€ gibt es ein sehr gutes 50mm Objektiv, das sich keine wirklichen Schwächen erlaubt. Sind die (z.Z.) ca. 50€ Aufpreis gegenüber dem 50mm 1.8D gerechtfertigt? Ja, sind sie! Man bekommt nicht nur ein besseres, moderneres Objektiv, sondern auch mehr Inklusiv-Zubehör.
Jeder, der sich eine 50mm Festbrennweite zulegen möchte, sollte sich dieses Objektiv anschauen. Das Preis-/Leistungsverhältnis ist extrem gut und auch vom 1.8D nicht zu übertreffen!
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am 11. Januar 2015
Habe dieses Objektiv jetzt schon seit über drei Jahren im gebrauch und es ist immernoch mein Lieblingsobjektiv an meiner D5100.

Gekauft habe ich es mir damals, um zum einen ein Lichtstarkes Objektiv für Innenräme und Nachtaufnahmen zu haben und zum anderen für Porträts und Produkfotos. Beides klappt super aber besonders für letzteres benutze ich kein anderes mehr.
Ich habe zwar auch kein Objektiv in der gehobenen Preisklasse zum Vergleich aber für den Preis bin ich einfach komplett zufrieden.

Wenn man genug abblenden hat das Objektiv eine Schärfe, die man mit einem Zoom-Objektiv und vor Allem mit den Standard 18 - 105 oder 18 - 55 nicht bekommt. Durch die Möglichkeit die Blende bis 1,8 "aufzureißen" muss Nachts auch die Iso-Zahl nicht mehr so weit hochgeschraubt werden, um gute Ergebnisse zu bekommen. Dann gibt es auch nicht so viel Rauschen.

Das Bokeh, also die Unschärfe bei Offenblende, ist wunderbar weich und sorgt für schöne Effekte bei Nahaufnahmen. Auch bei Videos kann man so sehr schöne Schärfe-Spielerein hinbekommen.

Hätte ich eine teurere Kamera hätte ich mir sicher auch eine teurere Festbrennweite geholt. Aber an einer "Einsteiger" Kamera macht diese Linse einen super Job und ist jedem, der schöne Porträts machen möchte, hiermit wärmstens ans Herz gelegt.
Besonders im Vergleich zur 35mm Festbrennweite (hatte ich auch eine Zeit lang) ist dieses Objektiv dafür sehr viel besser geeignet meiner Meinung nach.
Natürlich schränkt eine Festbrennweite auch ein, aber als ergänzung zu einem Zoom darf so eine Linse eigentlich in keiner Kamera-Ausrüstugn fehlen.

Die kleinen Abmessungen machen es zudem schön Kompakt an der Kamera.
Wie nicht anders von Nikon gewöhnt, ist es zudem super verarbeitet. Nichts klappert oder hat spiel. Zwar ist das meiste nur Plastik, aber dadurch ist es auch schön leicht.
Eine Sonnenblende und eine Obektiv-Tasche (Eher Beutel) ist auch dabei.

FAZIT:
Preis-Leistung nicht zu schlagen.
Empfehle ich jedem der schöne Porträts machen will.
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Ich bin kein Profi, fotografiere allerdings seit mehr als 40 Jahren. Das Nikon 50 mm/1,8 sollte zur Ergänzung meiner Nikon-Ausrüstung dienen.
Die Kamera ist eine Nikon D51000.

Erster Eindruck nach dem Auspacken: Sehr leicht, viel Kunststoff, ordentliche Verarbeitung, vollständiger Lieferumfang mit Objektivdeckeln, Sonnenblende und Schutztasche.

Die Lichtstärke von 1,8 ist geeignet für "available light"-Fotografie sowie gezielten Einsatz von Unschärfen (sog. "Bokeh").

Das funktioniert auch sehr gut, man kann Objekte oder Menschen sehr schön "freistellen" und mit der Unschärfe gezielt spielen.
Die Abbildungsleistung ist sehr gut, von "durchaus scharf" bei Offenblende 1,8 über "scharf" bei Blende 2,0 bis "super-knackscharf" bei Blende 5,6 oder 8.

Das Bokeh ist aus meiner Sicht sehr schön und nicht vergleichbar mit dem einer Makro-Optik; dieser Eindruck ist natürlich sehr subjektiv und jeder mögliche Nutzer muss sich da seinen eigenen Eindruck verschaffen.

Allerdings gibt es technische Grenzen, deren man sich bewusst sein sollte.
Zumindest bei meiner Kamera gibt es bei der Offenblende Fokussierungsproblemem, wenn ich nicht den AF-Mittensensor, sondern einen der am Rand befindlichen AF-Sensoren benutze.
Die Offenblende erzeugt bei Langzeitaufnahmen chromatische Aberrationen (CA), also lila Farbsäume an Hell-Dunkel-Kontrasten. Langzeitaufnahmen also besser abblenden, dann verschwinden dei CA's.
Eine andere Form von CA's (laterale oder transverse CA) kann bei der Offenblende bei extremen Hell-Dunkel-Kontrasten auftreten in Bereichen, die hinter dem Fokuspunkt liegen; diese CA's treten in Form grünlicher Farbsäume an den Kontrastkanten auf.

Alle drei Probleme betreffen nur die Offenblende und verschwinden, sobald man abblendet.

Diese Optik ist also keinesfalls ein "Immerdrauf" für den Urlaub, sondern ein Gestaltungswerkzeug für den ambitionierten Fotografen (ob nun "Amateur" oder "Profi" lasse ich mal offen), mit dem sich einzigartige Fotos erzeugen lassen, wenn man sich der technischen Einschränkungen (s.o.) bewusst ist.

Diese Einschränkungen treten nach meiner Erfahrung bei praktisch allen lichtstarken Festbrennweiten in mehr oder weniger starker Form auf, so dass ich deshalb keinen Punktabzug vorgenommen habe.

Das Preis-Leistungsverhältnis dieser erst im Jahre 2011 auf den Markt gekommenen Optik ist hervorragend, zumal die optischen Eigenschaften denen der fast doppelt so teuren Optik 50mmm / f 1,4 aus dem selben Hause sehr ähnlich sind.

Von daher eine Empfehlung für alle, die Spaß an der Gestaltung ihrer Fotos haben, sich der technischen Grenzen bewusst sind und das Ganze zu einem Preis erwerben möchten, der durchaus als günstig angesehen werden kann.
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ein schönes und dennoch preiswertes Portraitobjektiv, mit dem man schön mit Unscharfen spielen kann.
Da es ein Festbrennweiten-Objektiv ist, werden sich die Kit-Objektiv Nutzer ein wenig daran gewöhnen müssen, dass man nun nicht mehr zoomen kann - die Vorteile dieser Art zu fotografieren (Bewegung zum Objekt usw.) zeigen sich jedoch schnell, und können dann bei den Kit Objektiven auch genutzt werden.
Für alle, die dieses Objekt als Wechselobjektiv nutzen wollen, empfehle ich unbedingt ein Reinigungsset (z.B. Carl Zeiss Lens Cleaning Kit https://www.amazon.de/dp/B00OKK8LV6/ref=cm_cr_ryp_prd_ttl_sol_88 )
Beim Fotografieren merkt man schnell wie kurz der Bereich mit optimaler Schärfe ist. (siehe Fotos) Das hat viele Vorteile, kann aber auch dazu führen, dass z.B. ein Gesicht seitlich fotografiert, ein scharfes und ein unscharfes Auge zeigt. Dies muss dann ggf. bedacht sein... ( Fokus anders setzen) ...
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am 19. Mai 2013
Nachdem ich von diesem Objektiv Nur positives gehört habe, es laut einigen Test mit dem teureren 1:1,4G trotz (meiner Meinung nach - deutlichem) Preisunterschied erstaunlich gut mithalten soll oder sogar teilweise im direkten Schärfevergleich minimal besser sein soll, war es nur die Überlegung ob ich die 1.4 benötige.
Ich habe mich dann aber schnell für das 1.8 entschieden. Einfach, weil es sehr güntig ist, anscheinend minimal schärfer (zum Rand hin) ist und ich denke, dass ich die 1.4 zu selten nutzen würde, sodass sich der Aufpreis rechtfertigen würde.

Ein paar Tage nutzte ich es noch an einer D70 bevor dann die D7100 diese endlich ersetzte.
Aber selbst an der D70 war es einfach schon Traumhaft und ich habe es erst wieder abgenommen als ich die D7100 ausgepackt hatte. Nun ist es eben die Kombination D7100 + 50 1.8G, die ich immer dabei habe.
Scharf, präzise, schnell, leise, handlich ... was will man mehr?

Zur Bildqualität gibts nicht viel zu sagen. Einfach Klasse.
Bei 1.8 erzielt man schon super Ergebnisse. Welche durch etwas Abblenden nochmals verbessert werden, was schärfe angeht.
Tagsüber blendet man meist sowieso ab und nutzt nicht andauernd die Offenblende, aber zu wissen, dass man die 1.8 auch wirklich nutzen kann für die eine oder andere Situation , sollte mal nicht genügend Licht da sein oder man möchte ein bestimmtes Ergebnis erzielen, ist einfach super.
Das Bokeh ist sehr angenehm und schön.
Alles genau so wie man es sich wünscht.

Der Autofokus funktioniert einwandfrei. Wie schon erwähnt: schnell, präzise, leise.
Wie auch bei anderen Nikonobjektiven ist auch hier ein Schalter um zwischen M/A und M auszuwählen.
M/A : Autofokus mit der Möglichkeit Manuell auszubesseren.
M : Manuell.
Auch hier gibt es nichts auszusetzen.

Vielleicht ist der eine oder andere nicht der Meinung, dass 50mm an einer DX-Kamera als ''Immerdrauf'' geeignet sind.
Ich persönlich bin bisher nur DX gewohnt und kann nicht beurteilen ob es an FX noch 'besser' wäre.
Aber ich würde dieses Objektiv ohne schlechtes Gewissen jedem empfehlen.
Ich finde es einfach eine klasse Festbrenntweite, die durch Größe und Gewicht an der Kamera schön und einfach zu nutzen ist und wenn man eine Weile damit fotografiert weiß man auch, wie der Bildausschnit an seiner Kamera ist und kann damit umgehen.
Egal ob Portraits oder um einfach zu knipsen. Die 50 mm passen.

Von mir gibts 5 Sterne, weil ich nichts auszusetzen habe und es einfach für eine super Linse halte.
Wer die 1.4 unbedingt braucht muss wohl zur teureren Variante greifen und kommt um den Aufpreis nicht herum.
Aber am Nikon 50mm 1:1,8G gibt es nichts was dagegen spricht und vorallem für den Preis (!) ist es einfach ein Super Objektiv, dass sich fast jedermann leisten kann.
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