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Kundenrezensionen

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am 10. Juni 2011
Ich mache es kurz. Ich habe eine DX Kamera und nutze daran gerne das AF-S 35/1.8. Nur ist dieses etwas kurz wenn man Personen aufnehmen möchte. Ein günstiges 85/1.8 mit AF Motor existiert nicht für DX und außerdem schränken einen 85mm wieder mächtig ein. 50mm sind weder Fleisch noch Fisch und deshalb besonders gut geeignet für universellen Gebrauch. Man kann damit gerade noch Innenaufnahmen machen und trotzdem ist schon lang genug für Porträts. (50mm an DX entsprechen 75mm Kleinbild)
Meine Exemplar fokussiert exakt (kein Front oder Backfokus) und ist sehr scharf, auch bis an den Rand, selbst bei Offenblende.
Das Bokeh ist schön weich, bei f1.8 sind die Glanzlichter etwas katzenaugenförmig, bei f2.2 schön rund und ab f4 werden sie leicht 7-eckig. Aber alles im Rahmen, und besser als andere Objektive.
Von der Qualität her wirkt das AF-S 50/1.8 etwas besser als das AF-S 35/1.8.
Der manuelle Fokusring hat etwas Spiel bevor er greift, aber das stört mich nicht.
Der AF ist kein Rennpferd, wirkt aber vergleichbar mit der AF-S 35 oder dem AF-S 16-85, also absolut ausreichend für so ein Objektiv.
Die Verzeichnung an DX ist vernachlässigbar.
Die Glanzlichter erscheinen gefüllt, was im "out-of-focus-blur" für Ruhe sorgt.
(siehe auch die Bilder)
Dadurch dass die Frontlinse tief im Gehäuse liegt, kommt man auch ohne die mitgelieferte Gegenlichtblende aus. Das macht die Kombination mit einer kleinen DX Kamera noch handlicher.
Ideal für Stimmungsbilder bei wenig Licht ohne Blitz mit schöner Freistellung.
Gemessen am Preis und was man dafür bekommt ist es mir klar 5 Sterne wert.
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1616 Kommentare| 350 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 1. Oktober 2011
Schneller als erwartet, hatte ich das Nikon-Objektiv bei mir zu Hause. Es grenzt schon fast an Zauberei, wie schnell Amazon die Artikel liefert. Dickes Lob an dieser Stelle.

Nun zum Objektiv - Zu meinen beiden Nikon-Objektiven 18-105 VR und 55-300 VR, die beide eine Eingangslichtstärke von F 3.5 aufweisen, habe ich eine lichtstarke Ergänzung gesucht. Ferner wollte ich ein Objektiv haben, dass mehr kreativen Spielraum mit der Tiefen(un)schärfe bietet, als mein 18-105er Zoom. Denn dieses bietet da aufgrund der Eingangsblende von 3.5 (bzw. bei 50mm ist es schon bei F 5) nicht sehr viel kreativen Freiraum.

Das Nikkor 50 mm 1.8G ist ein Leichtgewicht. Obwohl es überwiegend aus Kunststoff gefertigt ist, aber ein Metall-Bajonett hat, macht es einen durchaus wertigen Qualitätseindruck. Der Entfernungsring ist schön straff und zeigt beim Drehen einen angenehmen Widerstand, der ein sehr genaues manuelles Fokussieren ermöglicht - wenn man das denn mal will. Da es ein AF-S Objektiv ist, verfügt es über einen A/M - M Schalter. Dies bedeutet, dass man auch im AF-Betrieb manuell in die Fokussierung eingreifen kann. Dies ist eine tolle Sache, die auch dann sehr zweckdienlich ist, wenn man die Kamera mal zum Filmen "missbraucht". Ich betreibe es an der D90, und die hat im Videobetrieb noch keine automatische Schärfenachführung. Bei diesem Objektiv kann ich daher die Schärfe dann manuell korrigieren, auch wenn ich mal wieder vergessen habe, das Objektiv vorher auf M umzustellen.

Das Objektiv wird mit Sonnenblende geliefert. Neben dem eigentlichen Zweck, damit das Streulicht zu vermeiden, verleiht die Sonnenblende dem eigentlich recht kleinen Objektiv auch eine kleine optische Aufwertung.

Das Wichtigste ist natürlich die BQ. Ich hatte früher schon mal das Nikkor 1.8 D und habe auch noch die beiden o.g. Objektive, die ja ebenfalls den 50mm/55mm Bereich abdecken. Also konnte ich drei Objektive miteinander vergleichen. Hinsichtlich der Lichtstärke ist das 1.8 G schon klasse. Die Blende 1.8 ist bei Abendlicht und/oder Zimmerbeleuchtung eine feine Sache für Available-Light Aufnahmen - andererseits natürlich aufgrund der extrem geringen Tiefenschärfe auch nur bedingt einsetzbar. Aber auch der Blendenbereich von 2-2.8 ist für Aufnahmen unter schwierigen Lichtbedingungen noch hervorragend geeignet. Und bei Blende 2.8 hat man auch schon einen sehr brauchbaren Tiefenschärfenbereich. Scharf ist das Objektiv ab Eingangsblende - wobei der Fotograf im Blendenbereich 1.8, 2 und 2.2 schon genau wissen muss, was er tut und mit dem Autofokus oder ggf. auch manuellen Fokus gut wissen muss damit umzugehen. Es erfordert in diesen Blendenbereichen ein bisschen Übung um die Aufnahmen auf den Punkt scharf zu bekommen, wie man es sich vorstellt. Aber das ist völlig normal für diesen Blendenbereiche und mit Übung auch recht schnell hinzubekommen. Ich jedenfalls spiele sehr gerne mit diesen Blendenbereichen, da man die Motive so wunderbar freigestellt bekommt und der Hintergrund so wunderschön verschwimmt.

Im Vergleich mit meinen beiden anderen Objektiven ist das 1.8 G im 50mm Bereich dem 18-105er VR in der BQ bei allen Blenden weit überlegen (obwohl auch das 18-105er ein durchaus ordentliches Zoom ist, und mit Sicherheit kein schlechten Bilder abliefert). Selbst bei Blende 8, 11 und 16 ist eindeutig ein Qualitätsunterschied zugunsten des 1.8G festzustellen. Erstaunlicherweise ist die BQ bei dem 55-300 VR ab Blendenstufe 5 fast ebenbürtig zum 1.8 G. Auch das 55-300 macht im Unschärfebereich ein recht schönes Bokeh, welches aber an das Bokeh des 1.8G nicht ganz herankommt. Das Bokeh bei meinem früheren 1.8 D fand ich persönlich nicht so toll - es wirkte ein wenig kantig und unruhig. Das Bokeh des 1.8 G hingegen ist wunderbar weich und bringt Ruhe in den Hintergrund. Aber mit dem Bokeh ist das ja auch so eine Geschmacksfrage.

Kurzum - ich bin hinsichtlich der Verarbeitungsqualität und vor allem von der Bildqualität des Objektivs hellauf begeistert und habe viel Spaß daran, neue kreative Fotoexperimente damit zu machen. Wer nicht unbedingt eine 1.4er (doppelt so teuer) oder gar 1.2er (dreimal so teuer) Lichtstärke benötigt und wer mit der festen Brennweite (Turnschuhzoom) klarkommt, erhält mit dem Nikkor 50mm 1.8 G ein Objektiv, welches ein unschlagbares Preis-Leistungsverhältnis hat.

Da ich trotz intensiver Suche überhaupt nichts Nachteiliges an dem Objektiv finden kann, gibt es von mir die vollen 5 Sterne. Und - Nein, ich bin kein Mitarbeiter der Firma Nikon.
1717 Kommentare| 148 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Ich bin kein Profi, fotografiere allerdings seit mehr als 40 Jahren. Das Nikon 50 mm/1,8 sollte zur Ergänzung meiner Nikon-Ausrüstung dienen.
Die Kamera ist eine Nikon D51000.

Erster Eindruck nach dem Auspacken: Sehr leicht, viel Kunststoff, ordentliche Verarbeitung, vollständiger Lieferumfang mit Objektivdeckeln, Sonnenblende und Schutztasche.

Die Lichtstärke von 1,8 ist geeignet für "available light"-Fotografie sowie gezielten Einsatz von Unschärfen (sog. "Bokeh").

Das funktioniert auch sehr gut, man kann Objekte oder Menschen sehr schön "freistellen" und mit der Unschärfe gezielt spielen.
Die Abbildungsleistung ist sehr gut, von "durchaus scharf" bei Offenblende 1,8 über "scharf" bei Blende 2,0 bis "super-knackscharf" bei Blende 5,6 oder 8.

Das Bokeh ist aus meiner Sicht sehr schön und nicht vergleichbar mit dem einer Makro-Optik; dieser Eindruck ist natürlich sehr subjektiv und jeder mögliche Nutzer muss sich da seinen eigenen Eindruck verschaffen.

Allerdings gibt es technische Grenzen, deren man sich bewusst sein sollte.
Zumindest bei meiner Kamera gibt es bei der Offenblende Fokussierungsproblemem, wenn ich nicht den AF-Mittensensor, sondern einen der am Rand befindlichen AF-Sensoren benutze.
Die Offenblende erzeugt bei Langzeitaufnahmen chromatische Aberrationen (CA), also lila Farbsäume an Hell-Dunkel-Kontrasten. Langzeitaufnahmen also besser abblenden, dann verschwinden dei CA's.
Eine andere Form von CA's (laterale oder transverse CA) kann bei der Offenblende bei extremen Hell-Dunkel-Kontrasten auftreten in Bereichen, die hinter dem Fokuspunkt liegen; diese CA's treten in Form grünlicher Farbsäume an den Kontrastkanten auf.

Alle drei Probleme betreffen nur die Offenblende und verschwinden, sobald man abblendet.

Diese Optik ist also keinesfalls ein "Immerdrauf" für den Urlaub, sondern ein Gestaltungswerkzeug für den ambitionierten Fotografen (ob nun "Amateur" oder "Profi" lasse ich mal offen), mit dem sich einzigartige Fotos erzeugen lassen, wenn man sich der technischen Einschränkungen (s.o.) bewusst ist.

Diese Einschränkungen treten nach meiner Erfahrung bei praktisch allen lichtstarken Festbrennweiten in mehr oder weniger starker Form auf, so dass ich deshalb keinen Punktabzug vorgenommen habe.

Das Preis-Leistungsverhältnis dieser erst im Jahre 2011 auf den Markt gekommenen Optik ist hervorragend, zumal die optischen Eigenschaften denen der fast doppelt so teuren Optik 50mmm / f 1,4 aus dem selben Hause sehr ähnlich sind.

Von daher eine Empfehlung für alle, die Spaß an der Gestaltung ihrer Fotos haben, sich der technischen Grenzen bewusst sind und das Ganze zu einem Preis erwerben möchten, der durchaus als günstig angesehen werden kann.
11 Kommentar| 124 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 10. Juni 2016
Dieses Objektiv ist ohne Frage eines der schärfsten und zugleich auch günstigsten Objektive von Nikon. Punkt. Es eignet sich sehr gut als Portraitbrennweite, insbesondere an DX-Kameras (75mm KB Äquivalent => leichtes Tele), oder als vielleicht einziges Objektiv, das man an einer FX-Kamera braucht.

// VERPACKUNG //

Nikon-typisch bekommt man eine hochwertig anmutende, goldene Pappschachtel zugesandt, die eine Garantiekarte, ein Objektiv mit Deckeln und eine kleine hübsche Tasche enthält. Alles ist in einer milchigen, leicht biegsamen Plastikschale gelagert, die zu verschmerzen ist, da sonst das Objektiv nicht ausreichend gesichert wäre.

// VERARBEITUNG //

Plastik. Dennoch fühlt es sich hochwertig an, wie bei den meisten Nikon Produkten. Das Objektiv ist sehr, sehr leicht, es wirkt dennoch nicht fragil. Das Bajonett ist aus Metall, versiegelnder Gummiring am Bajonett, dass das Eindringen von Staub verhindert (yay!), das Innenleben ist ebenfalls aus Plastik. Unter dem Typenschild befindet sich die Fokusskala, die sehr einfach gehalten ist, vermutlich weil heute niemand mehr manuell fokussiert. Ein Blendenring besitzt es nicht, da es "G" (=gelded nach Ken Rockwell) ist. Dies lässt sich an digitalen Kamera verschmerzen ist aber ärgerlich, da das Objektiv somit nicht an älteren manuell fokussierten Kameras verwendet werden kann. Fokusring: Plastik, gummiert. Nicht sticky, dennoch griffig.

// BILDQUALITÄT //

Fantastisch, am schärfsten bei f/4, etwas soft komplett offen. An den Rändern gibt es offen etwas Falloff, ab f/4 völlig verschwunden (nur FX). Verzerrung nur sehr leicht und nur an den Rändern bei FX, ca. 80% des Bildes sind VÖLLIG verzerrungsfrei. Farben werden besser wiedergegeben als bei dem älteren AF 50mm, das auch die klassische, seit 1977 verwendete, Optik besitzt da es für Digital berechnet wurde. Bokeh ist sehr, sehr sanft und produziert gleichmäßige runde Kreise. Besonders toll ist es mit einer Schärfeverlagerung eine Dialogszene über die Schulter zu filmen.

// AUTOFOKUS //

Treffsicher. Pervers schnell auf allen Kameras teurer als/gleich D7XXX-Serie. Wirklich schnell bei D5200 und D3200. Funktioniert auch noch, wenn ich nichts mehr durch den Sucher meiner D3200 erkennen kann.

// FAZIT UND ALTERNATIVEN //

Nikon Kamera? Kaufen. Gehört zumindest als Zweitobjektiv in jede Kameratasche. Das 200€ teurere AF-S 50mm 1.4G bringt einen halben Stop mehr Licht, was marginal ist, aber auch wesentlich mehr Verzerrung, ist wesentlich schwerer, gleich verarbeitet, also nein. Nur wenn jedes bisschen Licht zählt. Das Objektiv ist ein treuer Begleiter mit dem man für rund 200€ nichts falsch machen kann. Es ist klein und leicht und auch wenn man denkt, man braucht es nicht, findet man immer wieder eine Situation, wo man froh ist, es mitgenommen zu haben. Nebenbei kann man Objektive wieder verkaufen und sie veralten auch nicht wenn mal wieder neue Kameras mit neuen Megapixeln erscheinen.
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TOP 500 REZENSENTam 27. April 2016
Ich nutze eigentlich ein 50mm f 1.4 G vom gleichen Hersteller an meiner D750. Als dieses vor einigen Wochen wegen Verunreinigungen zum Service musste und so eine Weile ausfiel, habe ich als Notfallbackup das f 1.8 hier bei Amazon über einen Warehouse-Deal für gut unter zweihundert Euro bestellt.
Und um ganz ehrlich zu sein: Inzwischen verwende ich in vielen Situationen häufiger das 1.8 als das 1.4. Natürlich bietet das 1.4 ein Mehr an Lichtstärke, aber wenn ich die mit beiden Objektiven aufgenommenen Fotos über den gesamten Bildbereich vergleiche, sagen mir die des 1.8ers häufig eher zu. Wenn man mal von weit geöffneter Blende absieht, sind die Aufnahmen mit dem wesentlich teureren f 1.4 gerade zum Rand hin in meinen Augen häufig nicht ganz so knackig wie die mit dem 1.8 erstellten. Auch das Bokeh wirkt ausgeglichener und weicher.
Angenehm ist auch, dass das 1.8er gut 100 Gramm leichter ist als das 1.4er. Mag sich nicht nach viel anhören und relativiert sich definitiv auch, wenn man sowieso mit einer Tasche voller Equipment in der Gegend herumläuft. Wenn man jedoch nur mit Kamera und einer Linse loszieht, dann machen sich hundert Gramm mehr oder weniger am Ende des Tages schon bemerkbar.
Wer das Quäntchen mehr Lichtstärke benötigt, der muss zur 1.4er-Variante greifen. Auch der Autofokus arbeitet beim teureren Objektiv in den allermeisten Situationen schneller. Ansonsten ist man häufig mit dem 1.8er wenigstens ebenso gut unterwegs. Das in Verbindung mit dem vor allem im Vergleich zur Alternative sehr günstigen Verkaufspreis machen das AF-S 50mm f 1.8 für mich zu einer absoluten Empfehlung.
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am 15. Juni 2011
habe die ersten Fotos in die Bildergalerie eingestellt. Es macht einen höllischen Spaß, mit dieser Linse zu "arbeiten". Bei wenig Licht bei nicht allzu zittriger Hand produziert sie gestochen scharfe Bilder von denen ich bei meiner Kitlinse (18-108mm 3,5-5,6) nur träumen kann. Als ich vorgestern in Hamburg unterwegs war, fehlte mir kein Weitwinkelobjektiv. Mehrere Panoramen mit 6 - 8 Bildern waren ein wunderbarer Trost (Beispiel wird noch nachgereicht). Die Stitches in CS4 im Modus "Automatisch" waren im Ergebnis sehr verzeichnungsarm. Freue mich schon jetzt auf die Nacht HDR's, die ich mit dieser Linse schießen werde....

Im Gegensatz zu einem meiner Vorrezensenten habe ich kein Spiel bei der DOF-Einstellung. Ansonsten gefällt mir die Verarbeitung und das Handling ausgezeichnet. Für diesen Preis ist dieses 50 mm 1,8 ein echter Knaller!
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am 10. August 2012
Ich verwende das 50mm 1:1,8G Objektiv an einer Nikon D5100 mit APS-C Sensor (16 MP).

Schärfe und Kontrast sind auch bei offener Blende beeindruckend, so dass man die Lichtstärke auch wirklich nutzen kann. So kann man viel länger bei ISO 100 bleiben und mit der eingrenzbaren Schärfentiefe sehr schön spielen. Ich nutze das Objektiv hauptsächlich für Porträtaufnahmen, auch von Hund und Katze, da hier die Stärken des Objektives liegen. Der Autofokus trifft im Zusammenspiel mit der D5100 sehr gut, und durch die große Blendenöffnung auch bei Dämmerung viel sicherer als bspw. das Standard Kit Objektiv (18-55 3.5:5.6) - sofern man kein Liveview verwendet. Die Naheinstelle liegt bei 45cm - wer noch näher ran will, bspw. für Makroaufnahmen, sollte an der D5100 eher bspw. zu dem DX 40mm f/2.8 greifen oder in einer anderen Brennweite mit Makro arbeiten. Was nicht heisst, das man mit diesem Objektiv nicht bspw. auch wunderbare Bilder von Blüten machen kann - aber eben eher weniger Nahaufnahmen von Insekten.

Fazit: Absolut phantastisches Porträtobjektiv, gut bei wenig vorhandenem Licht, hervorrangende Schärfe und guter Kontrast bei Offenblende, und nur halb so teuer wie das 1/3 Blende lichtstärkere 50mm f/1.4 - auch ein guter Einstieg in die Welt der lichtstarken Festbrennweiten!

Nachtrag: Auch erwähnenswert ist - dass es gar keine Verzeichnung gibt! So kann man das RAW ohne Objektivkorrektur verlustfrei entwickeln - super!

Kauftipp!

Falls diese Rezension als nicht nützlich angesehen wird, freue ich mich über einen Kommentar.
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am 7. November 2014
Habe mir das Objektiv für meine D750 als Ergänzung zum Kit-Objektiv 24-85mm gekauft. Ziel: Aufnahmen bei wenig Licht und Porträts.
Das Objektiv hat meine Erwartungen voll erfüllt. Aufnahmen zeigen eine höhere Auflösung im Vergleich zum Kit-Objektiv, jedoch muss man dafür schon mind. auf Blende 2,5, besser 2,8 abblenden. Dann ist auch fast keine Vignettierung mehr zu sehen. 2fach abgeblendet liefert das Objektiv wirklich perfekte Bilder. Der AF funktioniert ebenfalls schnell und zuverlässig. Insgesamt ein super Objektiv für wenig Geld.

Update nach fast einem Jahr: nachdem Ansprüche ja bekanntlich meistens mit der Zeit steigen, muss ich dann doch einen Stern abziehen, denn soooo toll sind die Bilder die man mit dem Objektiv machen kann dann doch nicht. Besonders wenn man sie in Relation zu solchen stellt, die mit hochwertigeren Objektiven gemacht wurden. Damit meine ich z.B. das Nikkor 24-70mm 2.8 und das Sigma 35mm 1.4 A. Beide übertreffen das 50mm 1.8 von Offenblende bis Blende 4, ab Blende 5.6 sind sie gleichwertig (was die Auflösung betrifft). Dafür sind sie aber natürlich auch deutlich teurer, größer und schwerer.

Um es zusammenzufassen: Das Objektiv bietet für den Preis eine sehr gute Leistung, aber mit der der Einschränkung dass man es mind. auf Blende 4 abblenden muss, wenn man ein sehr gutes Ergebnis erreichen will. Ab Blende 2.8 sind die brauchbar. Darunter unbrauchbar - immer bezogen auf die 100% Ansicht. Das Objektiv kann man m.M. nach daher nur bedingt als "lichtstark" bezeichnen. Das kann man auch so in diversen Testberichten lesen. Das gilt wohlgemerkt für Kameras mit hochauflösendem Chip (wie meine D750), bzw. großformatige Abzüge. Wer sich der Einschränkung bewusst ist, bzw. geringere Ansprüche stellt, wird sicher zufrieden sein.
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am 14. Juni 2011
Um es kurz zu halten: Ich hatte bereits fast alle 50er in Besitz, von den alten AF-D bis hin zum AF-S 50mm 1.4G oder dem Sigma EX DG HSM 50mm 1.4. Das neue Nikkor reiht sich in meinen Augen sogar vorm Nikkor 50mm 1.4 AF-S ein, da das Bokeh deutlich gefälliger ist. Schärfe ist offen bereits super - wer also nicht zwingend Blende 1.4 braucht macht mit dem neuen 50mm 1.8G einen absoluten Top-Kauf. Nummer 1 bleibt in meinen Augen das Sigma, preislich ist das allerdings auch eine andere Hausnummer. Wer auf gefälliges Bokeh und eine gute Offenblendeleistung steht, wird mit dem Nikkor 50mm 1.8G sehr sehr glücklich werden, ich habe nun sogar das 1.4G verkauft, da mich das unruhige Bokeh immer gestört hat und ich nicht zwingend f1.4 brauche - an meiner D700 ist auch mit dem 1.8 tolles "wide open" fotografieren möglich.
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am 8. August 2012
Vorgedanken:
Ich habe das AF-S für eine 16-jährige Bekannte bestellt, die vor einem halben Jahr in die Spiegelreflexfotografie eingestiegen ist und eine D3100 mit dem AF-S VR DX 18-105mm 3.5-5.6G ED besitzt.

Ich selbst fotografiere schon seit einigen Jährchen und besitze aktuell eine D700, eine D800 ein AF-D 50 / 1.4 ein AF-D 85mm / 1.8, ein Zeiss 21mm plus zwei 2.8er Nikon Zooms 24-70 und 70-200mm.

Mein AF 50 / 1.4D ist mein Standardobjektiv und ich setze es wegen der geringen Schärfentiefe sehr gerne für available Light und bei Portraits ein. Man kann es sehen wie man will, ich denke aber für Einsteiger ist es sinnvoll mit einer Festbrennweite zu starten und größeren Schwerpunkt auf die Lichtstärke zu legen.
Klar es hängt immer davon ab, was man fotografiert.

Da die D3100 schon bei mittleren ISO-Werten wegen der Sensorgröße - ich vergleiche das mit der D700 - doch schnell zu rauschen anfängt sollte es für sie ein Objektiv mit einer hohen Lichtstärke sein. Das AF-S 50 / 1.4 ist deutlich teurer und übersteigt ihr Budget. Ich bin kein Pixelzähler und sie ist es auch nicht. Das 1.4er dürfte optisch mehr bieten aber im Vergleich zu ihrem 18-105mm ist das AF-S 50 / 1.8 ein deutlicher Schritt nach vorne. Klar, bei einer Blende von 1.4 oder 1.8 hat man nur eine geringe Schärfentiefe. Aber das hat ja durchaus sein Reiz und abblenden darf man ja. Zum Lernen und um ein Gespür zu bekommen finde ich eine 50er Festbrennweite als Standardobjektiv einfach optimal.

An der D3100 sind nur Objektive mit eingebautem AF Motor sinnvoll - wenn man AF haben möchte.

Zum AF-S 50 1.8G:
Im Vergleich zum alten AF 50mm 1.4D oder 1.8D welches noch aus Metall gebaut ist, erscheint das AF-S G deutlich weniger wertig. Klar, es ist sehr leicht und Kunststoff ist immer empfindlicher als Metall. Aber im Vergleich zu anderen Objektiven macht das AF-S G keinen schlechten Eindruck.

An einer DX Kamera wie die D3100 ist ein 50er schon ein leichtes Tele. Für die Bekannte ist es genau die Brennweite mit der sie am meisten arbeitet.

Die beiliegende Sonneblende sitzt gut, hat leider nur ein Plastikbajonett. Ich mag die Gummisonnenblende meines 50er lieber. Aber schön dass bei dem AF-S G eine dabei war.

Der Fokus des gelieferten AF-S G saß exakt. Wir haben das nicht per Testaufnahmen auf den 1/10mm nachgemessen, sondern nur Testportraits gemacht und dann auf dem Bildschirm bei 100% kontrolliert.

Die Schärfe erscheint mit auch schon bei Offenblende bis zum Rand hin gut zu sein.

Der Fokusring arbeitet wie gewohnt per Übersteuerung. Ich meine, man darf ihn auch im AF/M Modus drehen, ohne dass dies ein Defewkt zur Folge hätte. Es gibt Objektive bei denen das nicht so ist! Das ist sehr praktisch, wenn man den Fokuspunkt manuell korrigieren will oder einfach ganz woanders fokussieren will, so darf man das.

Die Geschwindigkeit des AF erscheint mit ausreichend. Es geht sicher noch etwas schneller, für Portraits reicht es aber sicher aus.

Verzeichnung? Ist nicht all zu groß und wird von meinem Camera Raw ggf korrigiert.

Auf die Gegenlichtblende würde ich bei den meisten Lichtverhältnissen nicht verzichten.

Bedenkt man, wie wenig das Objektiv im Vergleich zu hochwertigen Zooms kostet, so denke ich, es ist das Objektiv mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis was man bekommt. Laut Testzeitschriften müssten die 50er mit Blende 1.4 messbar (sichtbar dann eher nicht) besser sein, und ein Zoom wie das AF-S 2.8 / 24-70 ist wohl auch noch überlegen. Aber eben auch zu anderen Preisen. Der Unterschied zum 1.4er dürfte in der Praxis nicht auffallen und das kostet schon das doppelte.

Fazit:
Das Nikkor AF-S 50mm 1.8 ist meiner Meinung nach ideal als Standardobjektiv, wenn Preis und / oder Gewicht eine Rolle spielen. Für das Geld bekommt man kein besseres Objektiv. Gerade wer mit einem Zoom mit Blenden ab 4.0 oder gar 5.6 arbeiten musste wird sich wundern was mit dem 1.8er alles noch geht. Es bietet einfach eine andere Art des Photographierens.
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