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Kundenrezensionen

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am 12. März 2006
Nonnenfilme haben es mir angetan, seien es nun "monumentale Schinken" wie die "Geschichte einer Nonne" oder Komödie in Richtung "Sister Act" und "Nonnen auf der Flucht".
"Die schwarze Narzisse" spielt in einer alten Burg am Rande des Himalaya, welche dem früheren Herrscher als Haus für seine Frauen diente. In diesen vorbelasteten Gemäuern soll unter der Leitung der jungen Ordensschwester Clodagh (Deborah Kerr) mit Hilfe von 4 weiteren Schwestern eine Schule und eine Krankenstation eingerichtet werden. Zunächst scheint der Plan aufzugehen, welcher durch die Hilfe eines jungen Engländers, der auch die Verbindung zu den Dorfbewohnern knüpft, tatkräftig unterstützt wird. Der Ausgang des Films ist nicht wirklich überraschend. Begehren, Eifersucht, Einsamkeit und Gefahr prägen den Film. Eine verrückte Alte, welche als Hüterin der Festung agiert, scheint all diese Dinge ähnlich den Todesboten im "Tod von Venedig" bereits im Vorfeld dem Zuschauer zu vermitteln.
Am Anfang dachte ich zugegebenermaßen, ich hätte sinnlos Geld zum Fenster hinausgeschmissen, änderte dann aber meine Meinung. Diese Mischung aus Drama und Psychothriller hat mich persönlich gefesselt und mit einer Laufzeit von gut 1 1/2 Stunden kann man sich den Film - vorzugsweise an einem verregneten Sonntag (passt zur Grundstimmung) - zu Gemüte führen.
Es handelt sich hier in meinen Augen um einen sehr guten, aber nicht außergewöhnlichen Film. Als Extras wären zumindest Texttafeln mit Hintergrundinfos zu den Darstellern wünschenswert gewesen. Eine Originaltonspur erwarte ich bei jedem nicht deutschsprachigem Film (zumindest das gängige Englisch), auf der DVD ist aber nur die deutsche Tonspur vorhanden, dafür aber aufgearbeitet als Dolby Digital 2.0 (und damit für einen fast 60 Jahre alten Film in Ordnung). Das Bild ist 4:3 und in ordentlicher Qualität.
Alles in Allem ein empfehlenswerter Film mit überzeugenden Darstellern und packender Story. Abzüge gibt es nur für das Fehlen von Bonusmaterial und O-Ton. Für 4 € allemal ein Schnäppchen.
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am 16. Mai 2011
Endlich gibt es diesen wunderbaren Film in einer guten bis sehr guten Fassung. Man kann sagen der Sprung von der DVD auf Blu ray ist mehr als gelungen. Satte Farben und gute Bildschärfe durchgängig.Was bei der DVD nicht war, auch kann man jetzt viele Dinge im Detail erkennen. Kurz gesagt ist dies wieder eine Veröffentlichung eines wunderbaren Film`s die es lohnt zu erwerben zu mal der Preis zur Zeit mehr als ein Schnäppchen ist!

Man wünscht sich nur noch mehr dieser Alten/Neuen Streifen auf Blu Ray weil es ersten Spaß macht diese im Neuen Glanz zu erleben und zweiten`s weil es einfach eine Erholung ist sich wirklich gute Filme an zu schauen und nicht so ein Schwachsinn wie er Heut im übermaßen geboten wird!!!
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Dieser bildergewaltige Film von Powell und Pressburger bietet - in den wunderschönen Farben der 40er Jahre - eine spannende, sentimentale und tragische Geschichte. Die Kameraeinstellungen sind teilweise atemberaubend, jedoch durch und durch künstlich (was dem Genuß keinen Abbruch tut!), man wünscht sich ins Kino. Der klösterliche Rahmen dieses Films ist austauschbar, er bietet den Machern lediglich die Ausgangssituation für ihre Bildkompositionen. Sehr sehenswert.
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am 7. Mai 2011
Das auch kleine Vetriebsfirmen grossartiges leisten können, beweist diese Umsetzung des Klassikers auf BLU-RAY.
Das Bild ist dermassen gestochen scharf, das man jede einzelne Pore der Schauspieler erkennen kann. Die Farben erstrahlen in neuem Glanz, was vor allen Dingen den "indischen" Kostümen und der Landschaft zu Gute kommt. Leichte Farbschwankungen sind erkennbar, aber ich denke das liegt oder lag an dem Masterband. Wahnsinn, wenn ich den direkten Vergleich zur BR Umsetzung des Klassikers "Die Brücke am Kwai" ziehe, schneidet die "schwarze Narzisse" um längen besser ab!
Der Ton wurde so belassen wie er ist und wurde zum Glück nicht neu synchronisiert. Mal knirscht,mal knackt es,der Ton wechselt von "dumpf" nach "normal" und umgekehrt, fast alle 20 Minuten und erinnert mich stark an den Filmspulenwechsel im Kino. Ich fands und finde es klasse das es nicht so steril ist wie bei Neuproduktionen.
Die Extras sind spärlich, (Ton und Szenenanwahl), der Film startet sofort nach dem Hinweisschild.
Den Kauf des Films habe ich nicht bereut und ist für mich eine absolute Kaufempfehlung. Wirklich grosses Kino zum kleinen Preis.!(8.99Euro, Stand 7.Mai 2011)
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am 31. Juli 2005
Mit "Die schwarze Narzisse" gelang den Pinewood Studios in England ein solide gemachter Film, der durch seine Darsteller und seine Atmosphäre getragen wird, auch wenn das Ende fast vorhersehbar ist. Der Filmtitel erschließt sich allerdings erst im Laufe der Handlung.
Deborah Kerr überzeugt als Ordensschwester Clodagh, die mit Hilfe von 4 Schwestern (u.a. Flora Robson) den Auftrag erhält, in einer exotisch anmutenden Bergwelt, aus einem ehemaligen Frauenhaus des ansässigen Herrschers, eine Klosterschule und ein Hospital aufzubauen. Gut herausgearbeitet wurden die verschiedenen Lebensweisen, die unausweichlich Konflikte heraufbeschwören. Hinzukommt, daß bei den Schwestern immer mehr Selbstzweifel auftreten, die bei Schwester Ruth (intensiv gespielt von Kathleen Byron) selbstzerstörerische Ausmaße annehmen. Weitere entscheidende Impulse erhält der Film durch Rückblenden in Schwester Clodagh's Vergangenheit und man erahnt in welchem Seelenkonflikt sie sich befindet, wenn sie auf Mr. Dean trifft und warum sie in entscheidenden Momenten unfähig ist, die richtige Entscheidung zu treffen.
In weiteren Nebenrollen sind die junge Jean Simmons als exotische junge Waise und Verführerin des jungen Generals, gespielt von Sabu (Dschungelbuch), zu erleben. Während Sabu nur den netten Jungen spielt, läßt Jean Simmons erahnen, welche Karriere ihr als Schauspielerin noch bevorsteht.
Fazit: Gute Unterhaltung garantiert und das nicht nur für Fans von Deborah Kerr.
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am 27. April 2008
Obwohl am Fuße des Himalaya, in einer eigenartigen Topografie spielend, wurde der Film ausschließlich in England gedreht. Die sofort erkennbaren Tricks, wie Modell, Matte und Rückprojektion schaden dem Film aber nicht im geringsten, weil die Psychologie des Films stark genug ist, derartiges zu ignorieren. Dem Gesamtstil des Films muß man zugute halten, daß er nunmehr einundsechzig Jahre alt, jedoch keineswegs veraltet ist.

Während sonstige Filme und Bühnenstücke Spannung aus unterschiedlichsten Charakteren und Lebensweisen beziehen, zeigt dieser Film die denkbarsten Extreme menschlicher und geistiger Verfassung.

Schwester Clodagh (Deborah Kerr) mit ihrer sensiblen Intellektualität vereint gemäßigt und subtil in sich das, was an Figuren im Film um sie herum angelegt ist:
> Der heilige Mann, der dramaturgisch praktisch keine Rolle spielt, jedoch in seiner Spiritualität die Grenzen körperlicher Existenz hinter sich läßt.
> Schwester Ruth, die über verdrängter Sinnlichkeit und unkontrollierbarer Triebhaftigkeit schließlich dem Wahnsinn verfällt.
Dazwischen die sich anbahnende, natürliche und gesunde Beziehung von Sabu (dt.Stimme Klaus Kinski) und Jean Simmons.
Mr. Dean (dt.Stimme Paul Klinger) ist dabei zwar Auslöser, eigentlich jedoch nur Bindeglied für die Ereignisse.

Die teils märchenhafte und entrückte Atmosphäre, die seinerzeit im Film noch produziert werden konnte, wird schon in der Eingangssequenz bis zum Eintreffen des alten Generals intensiv spürbar.
Auf jeden Fall ein ungewöhnlicher und sehenswerter Film, bei dem, im Gegensatz zu vielen heutigen Filmen, am seelische Nährwert nichts auszusetzten ist.
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am 26. Mai 2011
Auf der Hülle ist zwar nur die deutsche Tonspur erwähnt,
glücklicherweise ist aber die englische Originaltonspur
auch mit drauf.
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am 3. Juni 2011
Angaben auf der Verpackung sind falsch:

Laufzeit beträgt 100min (nicht 87min)

Sprachen: Deutsch UND Englisch
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am 26. Mai 2005
Das Meistergespann Michael Powell und Emeric Pressburger, dem wir unvergessene Klassiker wie Colonel Blimp und Irrtum im Jenseits zu verdanken haben, beglückte das Filmpublikum damals und heute mit diesem mysteriösen Klassiker des melodramatischen Kinos. Deborah Kerr spielt einmal mehr grandios auf in ihrer Hauptrolle als überforderte Ordensschwester. Sie erhält die Aufgabe, ein verlassenes Kloster im nepalesischen Hochgebirge zu leiten, die eingeborenen Kinder zu unterrichten und die Kranken zu pflegen. Sie scheitert schließlich an der Skepsis der Einheimischen und der fehlenden Unterstützung ihrer Schwestern von denen eine sogar noch dem Wahnsinn verfällt. Das Kloster umwebt ständig eine Aura des Geheimnisvollen, es war einst ein Harem des örtlichen Fürsten. Ein merkwürdiger aber unvergesslicher Film, der beim mehrmaligen Schauen dem Filmnostalgiker einiges Vergnügen bereitet und dringend zum Kauf empfohlen werden kann.
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am 26. Juli 2005
Ich habe den Film 2 oder 3 mal gesehen. Ich schließe mich meinem Vorrezensenten an, es ist ein Film, den man nicht wieder vergißt und der einen nach dem Sehen in einer merkwürdigen, nachdenklichen Stimmung zurückläßt. Ein Film zum Genießen, Mitfühlen, Berauschen und Nachdenken. Leider bin ich nicht im Besitz der o.g. DVD (grünes Cover).
Es existieren meist farbblasse, nicht restaurierte Fassungen auf VHS. Auch die im Fernsehen gezeigte Kopie ist unrestauriert, farbblass (es fehlt etwa 50 % der Farbintensität) und zu hell.
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