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am 28. August 2015
Das Gerät habe ich sehr günstig als gebrauchtes über Amazon bei Jacob Elektronik bestellt, einfach weil ich mal XEROX ausprobieren wollte. Früher hatte ich eine Profimaschine für 10.000 € netto mit Sorter, Finisher etc., 4 Papierkassetten, und war sehr angetan. Wie aber sind die Kleingeräte?

Eigentlich bin ich ein Brother-Fan. Nun habe ich mich anders entschieden, in erster Linie deshalb, weil die aktuellen Brother Geräte mit Touchscreen-Funktionsmenüs bedient werden. Wer laufend mit dem Gerät zu tun hat, der ist davon schnell genervt, weil die Menüführung unendlich kompliziert ist, mit Zeitverzögerung reagiert und tippfehlergeneigt ist. Ein paar schnelle Knopfdrücke sind da angenehmer. Ich würde mir wünschen, dass Brother die hochwertigeren MFC-Geräte weiter alternativ mit den guten Knopfdruckbedienungen anbietet. Das sieht nicht so aufgeräumt aus, geht aber viel besser.

Das Gerät von XEROX ist heute gekommen. Der Verkäufer Jacob Elektronik wurde auch schon von anderen Rezenzenten beschimpft. Zufall? Er bekommt auch hier etwas Schelte, denn das Gerät war verschmutzt und wurde ohne Stromkabel geliefert. Ein Bildschirmstromkabel von einem alten Röhrengerät mit denselben Anschlüssen half ohne sonst nötige Kontaktaufnahme mit dem Verkäufer, die mindestens 2 Tage, eher mehr in Anspruch genommen hätte, bis das korrigiert sein würde.

Das Gerät ist im Vergleich zu meinem früheren Brother MFC vergleichsweise groß. Man kann das Gerät sicher kompakter bauen, doch das hat auch seine Nachteile. Beispiel: Gelegentlich muss ich Dokumente mit 40 oder 50 Seiten zusammenstellen aus verschiedenen Dateien. Der Auswurfschacht des Brother war dafür relativ ungeeignet. Bei diesem Gerät gibt es dafür "unendlich" Platz. Hier kann der Umfang eines großer Leitz-Ordners ausgedruckt werden und man immer noch bequem zupacken.
Die Baugruppen sind auch merklich stabiler gebaut, was man beim Ausdruck hört. Bei Brother sind sie zugunsten der viel kompakteren Bauweise filigraner und anscheinend etwas anfälliger gebaut - keine Beschwerde in Richtung Brother, denn bei hoher Beanspruchung hat das Gerät auch 3 Jahre gehalten. Im Grunde sind nur Verschleißteile kaputt, aber jetzt so viele, dass ein Neugerät deutlich billiger ist.

Die Materialien des XEROX sind sehr viel wertiger als beim Brother.

Wer Duplex-Druck und Scans will, der muss sich dieses Gerät mit einem Zusatzmodul für netto 120 € kaufen, also etwa 145 € brutto, oder die Version 6505 V_DN, die dann nicht ganz 100 € teurer ist, also 50 € gespart.

Die Aufstellung ist schnell geschehen. Die Software mit einer guten netzwerkfähigen Scanner-Software (Paper-Port) schnell installiert. In dieser Version ist das Gerät nur Ethernet-tauglich. Es gibt käufliche Zusatzmodule für WLAN, Bluetooth, WiFi etc. Ich weiß nicht, ob das nur Softwarepakete sind oder ob diese Pakete beim Kauf von Anfang an konfiguriert werden müssen. Es gibt diverse Konfigurationsmöglichkeiten - einfach mal auf der Homepage von XEROX schauen.

Was nicht gut gelöst ist: Man kann das Faxgerät nicht vom PC aus einstellen. Dazu fehlt es an Software.

Die Menüführung am Gerät ist auch etwas gewöhnungsbedürftig. Das geht sicher schlanker. Die Meinung eines Rezenzenten, dass die Installation insgesamt schwierig ist, teile ich aber nicht. Sie ist nur etwas anders, aber durchaus beherrschbar.

Der Druck wurde zurecht gelobt, doch einige Bilder schafft er nicht so richtig. Farbechtheit von Fotos kann man auch nicht verlangen, doch der Ausdruck ist als solcher vorzeigbarer als bei anderen Geräten. Insgesamt sind die Druckeigenschaften die besten, die ich bisher bei einem solchen Kleingerät gesehen habe.

Der Vorlageneinzug ist relativ leise. Den Deckel über dem Vorlagenglas kann man etwas anheben (geschätzt 2 - 3 cm), so dass auch ein nicht all zu dickes Buch aufgeschlagen und abgedeckt kopiert werden kann.

Das Gerät klappert beim Druck nicht, ist vergleichsweise leise im Betrieb und kann so eingestellt werden, dass der Lüfter nach spätestens 3 Minuten wieder aus ist. Dann ist das Gerät ganz still. Die Druckgeschwindigkeit ist ausreichend. Das Papier geht ohne Welle aus dem Druck heraus - anders als bei meinem Brother.

Im Grunde hat es also alles, was man will, und das solide. Einzig den Bildschirm hätte ich gerne etwas größer und etwas kontrastreicher, aber das ist Jammern auf sehr hohem Niveau.

Das nächste Gerät wird dann ein XEROX 6605 - das wäre wahrscheinlich das perfekte für meine Bedürfnisse gewesen, aber zum Ausprobieren ist das gerade richtig gewesen und es überzeugt voll in einem belebten Kleinbüro.

Nachtrag vom 20.01.2016:
Status Ausdrucke:
2.923 Seiten s/w, 1.324 Seite farbig, meist mit kleinen Farbanteilen.
Die s/w Toner-Kartusche habe ich mittlerweile ausgetauscht, da verbraucht. Der s/w-Druck überzeugt nach wie vor. Die Originaltoner für Farbe habe ich zu etwa je 1/4 verbraucht. Der Farbdruck ist mittlerweile katastrophal. Blau wird so gut wie nicht mehr gedruckt, weshalb die Ausdrucke mit den Vorlagen nichts mehr zu tun haben. Alles Wartungsarbeiten an dem Gerät sind versucht.
Der Gelbausdruck erfolgt nicht passgenau. Das soll sich einstellen lassen, liest man das Manual. Aber so sehr ich diesem auch folge, es funktioniert nicht. Entweder bin ich zu doof, oder ich mache es richtig, aber es ist defekt, oder das Manual ist ungenau. Egal wie: Der Effekt ist unbefriediegend.

Anruf bei Jacob Elektronic: Bitte einsenden, es wird ggf. repariert. Dauer: 3 - 4 Wochen. Hier zeigt sich der Vorteil eines örtlichen Händlers: Wie nämlich bekomme ich das Ding verpackt und dorthin gesendet? Mit welchem Aufwand? Und am Ende wird der Anspruch eventuell nicht anerkannt. Wegen 240 € streiten, wo das Ding sowieso schon weg ist?

Ich nehme keine Sternereduzierung vor, denn es ist nicht ausgeschlossen, dass der Händler mir bewusst oder - wohl eher - unbewusst ein faules Ei hat zukommen lassen. Das Gerät war gebraucht gekauft mit der Angabe "gebraucht - wie neu" und damit möglicherweise ein Ausstellungsstück. Wer weiß, was das Gerät von Besuchern oder sonstigen Dritten unentdeckt hat aushalten müssen, bevor es zu mir kam.
Jacob Elektronic hat jedenfalls, während ich diese Zeilen schrieb, alle Papiere für die Abholung zugesendet - ein (Versand-)Problem weniger und das ist schon mal gut und seriös.
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am 28. November 2012
Ich kann dieses Gerät wirklich empfehlen. Wir hatten vorher ein Konica-Minolta 1690MF, HP Laserjet 9000 im Einsatz....auch nicht schlecht aber im Gegensatz zu diesem Gerät ca. 2 Klassen schlechter (Papiereinzug, Duplexeinheit etc.).

Wir betreiben Arbeitsplätze mit Windows und MAC und auch das Drucken von iPads ist dank der mitgelieferten Software kein Problem. Zusätzlich nutzen wir dafür u.a. Fingerprint (für Windows Server Systeme).Die Enrichtung über das Web-Interface ist sehr einfach, obwohl manch eine Übersetzung nicht ganz eindeutig ist. Alles in allem sind wir sehr zufrieden. Das Gerät macht einen wertigen Eindruck, bietet mehrere Druckersprachen alle gängigen Protokolle und Sicherheitseinstellungen und das zu einem Preis von unter 400,- EUR Brutto.

Ganz klare Kaufempfehlung.
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am 24. November 2017
Drucker ist absolut nicht zu empfehlen!
Nicht nur das die Druckqualität schlecht ist auch die Scanner Funktion lässt zu wünschen übrig.
Was aber richtig schlimm ist, ist der Service!!! Wir haben den Drucker an den Hersteller zurück geschickt zwecks Reparatur/Austausch was die Fa. nrsolutions absolut nicht hinbekommen hat. Sogar einen Anwalt mussten wir einschalten und das beste an der Sache ist, dass die uns einen Austausch zukommen lassen wollten und zurück bekommen haben wir unseren ursprünglichen Drucker im total katastrophalen Zustand.
Komplett verschmutz und ohne jegliche Funktion. Wir haben eine Mail mit Bildern vom gelieferten Drucker an nrsolutions per Mail geschickt – ist jetzt ca. 14 Tage her – absolut keine Reaktion von denen….
Diese Firma verdient noch nicht einmal den einen Stern den man leider vergeben muss. Wir haben uns jetzt vor Ort einen Drucker gekauft mit einem anständigen Servicedienst, kann ich jedem nur empfehlen.
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