flip flip flip Hier klicken Jetzt informieren PR Evergreen Cloud Drive Photos Learn More Hier klicken HI_PROJECT Mehr dazu Mehr dazu Shop Kindle AmazonMusicApp AmazonMusicUnlimited BundesligaLive



am 19. Februar 2015
Zunächst einmal sollte kurz beschrieben werden, was für ein Spiel Quest eigentlich ist. Es ist ein Fantasy-Rollenspiel mit Tabletop-Elementen. Gespielt wird es in einzelnen Kapiteln oder Quests die es zu erledigen gilt. Man wählt als immer einen Quest aus den man spielen möchte und beginnt einfach. Zum einen funktioniert es wie ein Abenteuer-Spielbuch. Also du begegnest einem Monster, willst du es bekämpfen lies weiter bei 104, willst du mit ihm verhandeln lies weiter bei 106. Es gibt also immer einen Spielleiter, der den anderen die Geschichte vorliest. Die Heldengruppe entscheidet was sie tun will und der Spielleiter folgt entsprechend der Entscheidung den Vorgaben im Heft. Nun kommt das interessante, kommt es zu einem Kampf, wechselt das Spiel in einen Tabletop-Modus und es werden Figuren auf dem Tisch positioniert. Alle Figuren (schön bemalte Pappaufsteller) haben einen Bewegungsradius, eine Reichweiter der Attacke und so weiter. Man bewegt seinen Helden also zu den Feinden und greift diese dann an. Nach dem Kampf, oder wenn ein bestimmtes Ereignis eingetreten ist, wechselt das Spiel wieder und der Spielleiter liest weiter die Geschichte vor.
Dieses Spielprinzip hat ein paar Vorteile und auch ein paar Nachteile, auf die ich kurz eingehen möchte. Schön daran ist, man kann sofort losspielen. Man muss keine Regel lesen, nichts. Kommt ein neuer Spieler dazu kann der auch bei schwereren Quest einfach dazu kommen und mitspielen. Noch nie habe ich ein Spiel erlebt, dass es hier so einfach und schnell macht. Man lernt alles Wichtige beim Spielen. Klasse. Der Nachteil an dieser Sache ist, dass dieses Element die Freiheiten der Spieler sehr einschränkt. Hat man bei einem echten Pen & Paperrollenspiel, schier endlose Entscheidungsmöglichkeiten, so ist man hier immer auf die vorgegebenen Entscheidungen festgelegt. Also man kann immer nur eine von zwei, drei oder vier Möglichkeiten auswählen.
Der Kampfmodus der ja Tabletop ähnlich ist, ist ebenfalls sehr einfach gehalten. Sichtlinie und Distanz sind die einzigen Elemente die eine Rolle spiele. Sichtlinie ist auch nur dafür da, um zu bestimmen ob ich den Gegner sehen kann und somit angreifen kann und Distanz spielt nur eine Rolle bei der Frage ob ich ihn treffen kann oder nicht. Es spielt also keine Rolle ob ich einen Zauber neben einem Gegner ausführe oder etwas davon entfernt bin.
Insgesamt kann man sagen, dass Quest zwei große Genres vereint und diese in sehr einfacher und abgespeckter Variante präsentiert. Der Vorteil, wenig Regeln, leichter Einstieg und auch wenn man ein Jahr lang nicht mehr gespielt hat, ist man sofort wieder drin. Auf der anderen Seite, bietet das Spiel eben wenig Taktik und Entscheidungsfreiheit.
Zuletzt möchte ich noch beschreiben, wie das Spielmaterial beschaffen ist. Enthalten sind mehrere mit Folie überzogene Charaktertafeln auf denen man mit abwischbaren Stiften schreiben kann. Insgesamt 4 Figuren sind im Basisspiel enthalten und mit jeder Erweiterung kommen noch Helden hinzu. Der Spielleiter hat für jede Quest ebenfalls eine beschreibbare Tafel. Diese Tafeln sind aber sehr Druckempfindlich, also wenn ihr mal zu kräftig schreibt, bleiben leichte Dellen zurück, besonders wenn man feinere Stifte verwendet als der beiliegende, den ich aber als zu grob empfinde.
Alle Gegenstände, Orte und Fähigkeiten sind in Form von Karten da. Die Figuren sind schön bemalte Pappaufsteller. Münzen, ein Stift und noch ein paar Marker sind enthalten. Das Material ist einfach aber nett gestaltet und trägt gut zu Atmosphäre bei. Qualitativ kann man sich nicht beklagen, aber sind sind halt primär Karten, mit all ihren Vor- und Nachteilen.
Zuletzt möchte ich noch einen kleinen Punkt ansprechen der mich persönlich etwas stört. Das Abenteuerbuch umfasst 5 Quests. In unserem Fall haben wir die ersten 3 gleich an einem Abend gespielt. Der erste Quest ist nur Regelerklärung und relativ schnell durch und auch sonst benötigt man nie mehr als vielleicht 90min pro Quest. Zwar kann man die Quests erneut spielen, aber gerade die Geschichte und die Entscheidungen machen dann einfach nicht mehr so viel Spaß. Um es kurz zu machen ich finde es sind zu wenige Quests dabei.
Immerhin gibt es im Internet einige von Spielern geschrieben Quests und Pegasus stellt, Blanko-Spielmaterial online, damit man sich eigene ausdenken kann.
Fazit:
Mir und der Gruppe mit der ich spiele hat Quest sehr gut gefallen. Gerade wenn es keine Gruppe von Vielspielern ist. Das Spiel ist schnell vorbereitet und weiß zu unterhalten. Mir hat es gefallen und ich würde es wieder kaufen.
Eine Person fand diese Informationen hilfreich
|0Kommentar|Missbrauch melden
am 4. Dezember 2012
Quest - Angriff der Orks ist das Grundspiel des inzwischen mehrfach erweiterten Rollenspiels für Quereinsteiger. In dem handlichen Karton verbergen sich tatsächlich sämtliche Materialien die so eine Gruppe von Rollenspiellehrlingen für ihre ersten Abenteuer benötigt. Pegasus vertreibt das Produkt für unter 25 Euro - für diesen Preis bekommt man sonst nicht ein einziges Rollenspielgrundwerk. Doch was steckt tatsächlich in Quest?

Zunächst einmal ist das Material tatsächlich eine kleine Sensation. Was da alles in den Karton gewandert ist: Abenteuerheft, Regelheft, Landkarte, unzählige Spielkarten, Whiteboards für Helden und Questmeister, Whiteboardmarker, haufenweise Pappfiguren, Plastikständer, zehnseitige Würfel, Münzen, Marker, Terrainplättchen... Wahnsinn! Eine echte Freude diese kleine aber schwere Schachtel auszupacken.

Das Spiel an sich erklärt sich praktisch von selbst. Nicht weil die Regeln so banal wären, sondern weil das Abenteuerheft so konzipiert ist. Die Helden (und der Questmeister) lernen die Regeln quasi spielend. Eine fantastische Idee und eine großartige Umsetzung.
Überhaupt ist das gesamte Spiel absolut für Rollenspiellaien ausgelegt. Es gibt zwar die eine oder andere Parallele zu den großen Vorbildern (Attributproben, Talente bzw. Gaben, Kämpfe, Konflikte, etc.), aber das bewegt sich alles auf einem sehr geringen Niveau. Das ist gar nicht einmal unbedingt schlecht, führt aber unweigerlich dazu, dass Rollenspielkenner zwangsläufig unterfordert werden.

Das Abenteuer wird vom Questmeister in Form eines interaktiven Romans erzählt. Das bedeutet die Spieler entscheiden sich grundsätzlich zwischen mehreren Optionen, dürfen aber anders als in den großen Rollenspielsystemen nicht tun und lassen was sie wollen. Manövriert wird über die Landkarte, Ortskärtchen stellen vorgegebene Ziele dar (wie etwa eine Taverne). Dort werden Begegnungen, Handel, Konflikte und Kämpfe nach strikten Anweisungen abgehandelt.
Für Kämpfe wird ein bestimmtes Terrain aufgebaut und mit Hilfe von Karten ein Maßstab erzeugt. Diese Auseinandersetzungen unterliegen relativ leichten Regeln, spielen sich locker und machen insgesamt sehr viel Spaß.

Fazit: Quest kann auf ganzer Linie überzeugen... Muss es aber nicht! Das hat zwei Ursachen: Es ist schwierig den Normalspieler für ein Rollenspiel zu begeistern. Und Quest ist definitiv eines, unabhängig wie banal es auch sein mag. Wer überhaupt keine Lust auf so etwas hat, der wird dem auch mit Quest nicht entgegen wirken können. Außerdem werden erfahrene Rollenspieler (bis auf wenige Ausnahmen) Quest hassen. Das Spiel gaukelt einem eine Freiheit vor, die die Helden überhaupt nicht haben. Entscheidungen werden stark eingegrenzt und Entwicklung eingeschränkt.
Wer nun aber ein paar Leute um sich scharen kann, die zwar Lust auf Rollenspiel, aber keine Lust auf komplexe Regelwerke haben, der ist mit dieser kleinen Wunderkiste bestens bedient.
5 Personen fanden diese Informationen hilfreich
|0Kommentar|Missbrauch melden
am 24. Juli 2012
Dieses Einsteiger-Rollenspiel ist wirklich sehr schön gemacht.

Wie meine Vorredner schon beschrieben haben: Der Umfang ist für den Preis wirklich großzügig und man kommt schnell in
das Regelwerk hinein.
Wenn man mit Kindern spielt (ab 9 / 10 ) empfiehlt es sich trotzdem, die Regeln und auch das erste Abenteuer einmal am Abend vorher genau zu studieren. dann aber steht dem Spielspass nichts mehr im Wege.
Ich habe lange nach etwas ählichem gesucht (Rollenspiel mit Brettspielelementen für Kinder / Einsteiger).

Wichtig: In dem Spiel wird (wie bei dem Genre üblich) viel gekämpft! Es ist also kein klassisches Kinderspiel im eigentlichen Sinne!
Eine Person fand diese Informationen hilfreich
|0Kommentar|Missbrauch melden
am 29. Juli 2015
Ganz cooles Spiel. Es macht anfangs richtig Spass, aber leider sind die vorgegebenen Quests schnell durch. Wir haben angefangen neue Quests zu schreiben, aber haben schnell die Muße verloren. Vielleicht eher was für intensiv-SpielerInnen.
|0Kommentar|Missbrauch melden
am 17. April 2012
ich kann mich den bisherigen rezensionen größtenteils anschließen, das spiel ist sehr gut!

nur verstehe ich nicht ganz, dass es meist nur als spiel für kinder (unter 10 jahren) beschrieben wird... mit dem spiel haben auch an fantasy bzw. rollenspielen interessierte über 20 oder über 30 jahren ihren spaß!

spielzeug für kleinkinder ist das hier sicher nicht. dafür ist es wohl zu komplex, bunte figuren und karten machen ja noch kein kinderspielzeug. es gehört schon auch taktik und ein hineinversetzen in das setting dazu.
Eine Person fand diese Informationen hilfreich
|0Kommentar|Missbrauch melden
am 30. Mai 2013
Dieses Rollenspiel-Konzept ist für Anfänger super geeignet. Aber auch wenn man einen Abend einfach mal etwas anderes spielen will, als die klassischen Brettspiele. Empfehlenswert ab einer Personenzahl von >= 3 Leuten. Denn man braucht immer einen Spielleiter.
|0Kommentar|Missbrauch melden
am 27. Mai 2014
Ich habe diese Spiel meiner Frau gekauft, die noch nie vorher gespielleitert hat. Zusammen mit unseren üblichen Fantasy undRPG Verdächtigen spielen wir Quest und haben Dank des leichten Trash Faktors sehr große Freude daran.
|0Kommentar|Missbrauch melden
am 16. April 2015
Ein gutes Spiel für Einsteiger.
Die Regel erklären sich auch während des Spiels, was die Sache deutlich einfacher macht. Ab und zu muss man aber doch in das Regelwerk schauen.
|0Kommentar|Missbrauch melden
am 15. April 2012
Ich hab schon einige Pen and Paper Rollenspiele gespielt und wer nicht weiß was das ist oder es schon immer mal ausprobieren wollte der kann jederzeit mit QUEST anfangen. Ich (26), spiele das Ganze mit meiner Freundin und Ihrer Tochter (7) und allen macht es Spaß. Es gibt kaum unnütze Wartezeiten oder kompliziertes Regelgesuche. Auf der Rückseite der Beschreibung stehen sogar nochmal alle Regeln in Stichpunkten drauf, falls man mal was vergessen haben sollte genügt damit ein einziger Blick.

Für Anfänger und Neulinge wunderbar zum Kennenlernen und für die erfahrenen Rollenspieler eine super hilfe um anderen zu zeigen was P'n'P-Rollenspiel im Grunde ist. Es mag zwar ab 10 Jahren drauf stehen, aber auch mit einer 6-7jährigen einfach zu spielen.

Es sollte dazu gesagt sein, dass hier mit Schwert, Schild, Pfeil, Bogen und Magie gekämpft wird. Wem das zu brutal ist darf KEINE Rollenspiele spielen, da der Kampf dazu gehört. So ist das Leben. ;)

In diesem Sinne, jederzeit Empfehlenswert!
4 Personen fanden diese Informationen hilfreich
|0Kommentar|Missbrauch melden
am 6. Mai 2013
Nachdem ich gute und schlechte Beurteilungen über dieses Spiel gehört habe
hab ichs mir selbst gekauft und mir ein Bild zu machen.
Die Verarbeitung ist gut die Qualität auch, die Figuren hätten
aufwendiger gestaltet werden können. Die Spielregeln sind umfangreich
die Spielanleitung nicht immer ganz zu kapieren.
Das Spiel selbst ist ein Table-Top Spiel ähnlich wie Warhammer oder Herr der Ringe.
Keine Würfeln kein klares Spielbrett sondern Fantasie und Lineal.
Mein Fazit wer ein alternatives Spiel möcht fern von Spielbrett und Würfelglück kann gerne zugreifen.
|0Kommentar|Missbrauch melden

Fragen? Erhalten Sie schnelle Antworten von Rezensenten

Bitte stellen Sie sicher, dass Sie eine korrekte Frage eingegeben haben. Sie können Ihre Frage bearbeiten oder sie trotzdem veröffentlichen.
Geben Sie eine Frage ein.


Brauchen Sie weitere HilfeHier klicken