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Kundenrezensionen

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am 10. Januar 2015
Seit 3 1/4 Jahren nutze ich dieses Objektiv vor allem für Porträt- und Makrofotografie. Ich schätze 1.500 bis 2.500 Aufnahmen habe ich inzwischen mit diesem Sahnestück gemacht. Insofern bin ich nicht begeistert von einigen wenigen geglückten Aufnahmen, sondern von der nachhaltigen hervorragenden Leistung dieses Objektivs.

Das wichtigste aus meiner Sicht hierbei:

- Eine Wahnsinns Auflösung!
- Hervorragende Farbneutralität!
- Knackscharf bis in die Ecken!
- Auch bei Offenblende super Leistung!
- Ein (butterweiches) Bokeh, das süchtig macht nach Portraitaufnahmen (meine Frau klagte schon :-) ) und grundsätzlich zum Experimentieren mit der Schärfentiefe/Freistellung!
- Die Haptik ist - wenn auch Kunststoff - über jeden Zweifel erhaben (vergleichbar mit dem neuen 16-35 F4 L)!

Habe das Objektiv zunächst 2 1/2 Jahre an der 60d verwendet. Neben tollen Makro-Aufnahmen (mit Stativ, IS ausgeschaltet) diente es mir vor allem bei Porträt- und Kleingruppenaufnahmen. Der Autofocus saß immer bombig und der IS war eine tolle Hilfe insbesondere bei low-light-Aufnahmen mit entsprechend langen Belichtungszeiten.

100 mm am APS-C Sensor sind ja deutlich mehr (160 mm) als eine klassische Portraitbrennweite bei Kleinbild. Insofern sind viele von mir mit der 60d geschossenen Portraits für die Person unbemerkte Aufnahmen aus erhöhter Distanz.

Seit knapp einem Jahr nutze ich das Objektiv nun an einer 6d. War ich schon vorher total begeistert, so gab es nochmal einem Begeisterungsschub.

a) Im Portraitbereich:

- Ich bin - durch den Wegfall des Crop-Faktors jetzt wieder näher dran am lebendigen Motiv. Das erinnert mich an das vordigitale Protraitfotografieren (Brennweiten 80 bis 100 mm) mit Kleinbild. Jetzt ist der "Dialog" mit dem Objekt deutlich wichtiger! Heimliche Format füllende Portraitaufnahmen gelingen nur noch selten.
- Der Autofocus führt in Verbindung mit den mittleren Kreuzsensor der 6 d zu tollen Ergebnissen. Er sitzt so gut wie immer, auch bei Aufnahmen aus der Hand mit längeren Belichtungszeiten.
- Low-light: Anfangsblende 2,8 und IS in Kombination mit mittlerem Kreuzsensor der 6d und ihrer hohen ISO-Fähigkeit bei geringem Bildrauschen einfach eine Super-Kombi. Da wird alles aus dem 100/2,8 macro L rausgeholt!

b) Im Macrobereich:

- Auch bei der 6d gilt: Stativ guter Qualität verwenden. IS möglichst aus. Über den mittleren Kreuzsensor fokussieren. Vorher die eos-remote aus Smartphone bzw. Tablett geladen und damit aufrecht stehend (nicht nur gut für Rückenschmerzen Geschädigte Angehörige der älteren Generation!) auch ohne Klappdisplay die Fotokomposition voll im Griff haben.

Alles in Allem: Keins meiner Canon (L) und Tamron-Objektive kommt in der Einsatzbreite an die optische Leistung des 100/2,8 macro L heran. Für Porträt- und Macro in einem Glas gibt es zurzeit bei Canon und Fremdherstellern keine ernstzunehmende Alternative! An APS-C und Vollformat gleichermaßen super einsetzbar!
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am 5. Mai 2014
Eigentlich war ich im Fotofachgeschäft wegen eines 70-300er Objektivs. Als ich mir schon eines ausgeguckt hatte und mit dem Händler noch am schwätzen war, drückte er mir testweise mal das 100er L in die Hand, als ich erwähnte, dass ich irgendwann gern auch noch mal ein Makroobjektiv hätte. Er sagte, ich würde es lieben. Er habe sehr großes und ausschließlich sehr positives Kundenfeedback.

Auf meine 70D geschraubt und Testfotos gemacht. Mein lieber Herr Gesangsverein, ich dachte, ich traue meinen Augen nicht. Der IS arbeitet super, die Bildschärfe ist Spitzenklasse, das Bokeh butterweich - das schönste, das ich, glaube ich, je gesehen habe. Sehr wertige Verarbeitung. Tja, es war Liebe auf den ersten Blick und so verließ ich das Fotofachgeschäft (entschuldige Amazon) statt mit einem Teleobjektiv dann eben mit diesem genialen Makroobjektiv, das sich noch dazu hervorragend für Portraits eignet mit wunderbaren Freistellungsmöglichkeiten, ohne dem Portraitierten zu dicht auf die Pelle rücken zu müssen. Inzwischen habe ich einige Shots damit gemacht, Portraits, Landschaft wie auch Makroaufnahmen und ich bin rundum begeistert.

Der Fokus sitzt dort, wo er sitzen soll und muss. Ich musste an meiner 70D keine Feinjustierung vornehmen. Die beiden (also Kamera und Linse) arbeiten perfekt zusammen. Ich bin rundum zufrieden und kann dieses Objektiv nur wärmstens empfehlen. Es macht großen Spaß damit zu fotografieren.
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am 21. Juli 2012
Man sollte ja erst alles ein paarmal überschlafen, aber ich denke, meine Rezension wird auch in vier Wochen nicht anders ausfallen. Habe das Objektiv erst einige Tage, jedoch genügend Bilder geschossen und ein Menge an möglichen Aufnahmesituationen durchgespielt. Es hängt an meiner 5DMKII.

Bislang habe ich ein wenig mit Makro-Fotografie rumgespielt und dazu ein altes Adaptall-Tamron 90 2.5 und ein Leica Macro-Elmar-R 100 4.0 genutzt. Beide Linsen sind trotz ihres Alters wirklich gute Linsen und können durchaus mit neueren mithalten, sind auch für Portraits sehr gut geeignet. Doch haben beide ein Manko: ohne Zwischenringe kommt man nicht auf 1:1 und will man sie etwas universeller einsetzen, ist es eine Fummelei. Tja, und dann haben mich natürlich die Berichte über das Canon L 100 2.8 sehr neugierig gemacht, und ich dachte mir, wenn schon, denn schon. Denn um die beiden Alt-Gläser wirklich zu schlagen, muss man schon etwas Geld in die Hand nehmen.

Zur Verarbeitung des Objektivs ist schon viel gesagt, ich finde sie sehr hochwertig. Ich würde jedoch nicht auf Kunststoff als Gehäusematerial tippen, sondern eher auf beschichtetes Magnesium, habe aber keine Ahnung, ob ich da richtig liege. Die Schalter liegen gut platziert und lassen sich bestens bedienen, ohne die Kamera absetzen zu müssen. Der AF ist, je nach Schalterposition, wirklich schnell und sehr präzise, nimmt jedoch konstruktionsbedingt in der Geschwindigkeit immer mehr ab, je mehr man sich an ein Objekt annähert. Schließlich müssen im Nahbereich in der Kamera ganz andere Fokus-Wege zurückgelegt werden als im Fernbereich. Und schließlich kommt man in den Bereich, in welchem man anfangen sollte, manuell zu fokussieren, da dann das Fokussieren durch die Kamera zum Glücksspiel wird. Hier dann auch mein einziger Kritikpunkt: um den Fokusweg durch den Fokusring einigermaßen in Grenzen zu halten, also nicht zu sehr schrauben zu müssen, wurde das Ganze so gelöst, dass genügend Dreh-Spielraum gerade im Nahbereich bleibt, jedoch auf Kosten des Fernbereichs. Im Fernbereich manuell Scharf zu stellen, ist nur mit absolutem Fingerspitzengefühl zu bewältigen. Da man in diesem Bereich jedoch meist den AF einsetzen wird, ist das noch zu verschmerzen.

Die Bildqualität des Objektivs haut mich förmlich aus den Socken. Die Bildschärfe und der Kontrast sind schon bei 2.8 auf dermaßen hohem Niveau, wie ich es noch bei keinem Objektiv bei diesem Blendenwert und in diesem Brennweitenbereich erlebt habe. Und das gilt sowohl für den Nah - als auch den Fernbereich. Keine Ahnung, wie man das Gerücht in die Welt setzen kann, dass es im Fernbereich in der Abbildungsleistung abnehmen würde. Was insbesondere sehr bemerkenswert ist, dass es den Entwicklern gelungen ist, eine sehr hohe Schärfe und Kontrastleistung bei Offenblende ohne störende CA hinzubekommen. Dies sind eigentlich Dinge, die sich meist ausschließen. Hier ist es wirklich gelungen. Ich glaube, vielen ist gar nicht klar, was Canon da auf die Beine gestellt hat.

Es ist somit ganz sicher die universellste Spitzen-Festbrennweite in dem Bereich, welche auf dem Markt ist. Davon bin ich überzeugt. Ich muss nicht erwähnen, dass sich die Schärfe beim Abblenden noch steigert, um bei ca. 8-11 das Optimum zu erreichen, zumindest an meiner Kamera. Und man muss sehr genau hinschauen, um die Steigerung wirklich zu erkennen. Die Schärfe steigt nicht sprunghaft, wie ich es von anderen Objektiven her kenne, sonders ganz gemächlich beim Abblenden an. Wer mal ein wirklich scharfes Objektiv an der Kamera haben will, sollte sich das Canon genauer anschauen. Aber auch alles andere stimmt: Randschärfe, Farben, Kontrast, Bokeh, alles vom feinsten. Naja, mit dem IS konnte ich ohne Konzentrationsaufwand freihand bis 1/15 noch rattenscharfe Bilder schießen, er verrichtet also seinen Dienst. Wer davon spricht, dass das Objektiv am Vollformat über Gebühr vignettiert, hat noch nie wirklich vignettierende Objektive in der Hand gehabt. Weniger wird sich bei keinem 100er finden. CA's sind praktisch kaum vorhanden, auch hier kann ich einige Bemerkungen dazu nicht nachvollziehen. Wer wirklich 0,0 CA haben will, muss sich halt mit einer deutlich schwächeren Abbildungsleistung bei Offenblende abfinden. Abgeblendet ist auch bei diesem Objektiv nichts von CA zu entdecken und ich schaue da schon sehr genau hin.
Das Objektiv kann mit Fug und Recht als eine absolute Top-Optik bezeichnet werden, dies ist zumindest meine bescheidene Meinung. Ich konnte meines günstiger über Warehousedeals (konnte nicht erkennen, dass es schon jemand in der Hand hatte) ergattern, abzüglich Cashback für mich ein wirklich guter Kauf.
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am 30. Juli 2010
Update 10.5.2013: auch am Vollformat macht sich das Objektiv sehr gut, bei mir ist es die 5D Mark III. Trotzdem setze ich es wegen des zusätzlichen Vergrößerungsfaktors immer noch besonders gerne an der 7D ein.

Alte Rezension:
Nachdem ich mir das neue 100er Makro von Canon geleistet habe, konnte ich es auf einer mehrtägigen Fototour gleich intensiv einsetzen. Vom Falter auf der im Wind leicht schwingenden Blüte bis zur fluchtwilligen Gottesanbeterin boten sich eine Menge harter Testsituationen. Ich habe das 100er an meiner EOS 7D und 50D ausgiebig getestet.

An der 50D macht sich das neue 100er sehr gut. Es ist schlicht ein überragendes Objektiv, an dem optisch alles stimmt - von der knackigen Schärfe bis zum harmonischen Bokeh (Hintergrundunschärfe). Auch das manuelle Fokussieren, das bei echter Makrofotografie immer mal nötig ist, macht mit diesem Objektiv echt Spaß. Der neu entwickelte Stabilisator arbeitet an der 50D bis zu mittleren Entfernungen gut. Bei größeren Annäherungen an das Objekt (d.h. Annäherung an den Abbildungsmaßstab 1:1), also echter Makrofotografie, hat es allerdings wenig Effekt (siehe Fußnote).

Eine vollkommen neue Welt der Makrofotografie erschließt sich, wenn man das neue 100er an die EOS 7D ansetzt und deren intelligenten Autofokus (AI focus AF) aktiviert (siehe auch Fußnote). Bei der 7D mit ihren 19 AF-Sensoren kann man im gewünschten Bildausschnitt praktisch immer den Schärfepunkt an die Stelle setzen, die scharf erscheinen soll. Man muss also schon deswegen weniger manuell arbeiten. Was passiert? Schwankt man nun bei Freihandfotografie auf das Objekt zu oder weg - oder bewegt der Wind das Objekt auf die Kamera zu oder weg (auch mit Stativ oder Bohnensack ein Problem), dann hört man nun, wie der AF der 7D aktiv wird. Wenn diese Wackler nicht zu schnell sind, dann schafft er es erstaunlich gut, die Schärfeebene dort zu halten, wo man sie haben will. Natürlich darf man davon keine Wunder erwarten, aber mit der Kombination dieses Objektivs mit der 7D mache ich erstmals die Erfahrung, dass man diese Technik in der Praxis ernsthaft einsetzen kann. Am besten macht man von jedem Motiv in kritischen Situationen mit flacher Schärfentiefe in schneller Schussfolge ein paar Fotos. Dann hat man gute Chancen, dass eines genau sitzt. Allerdings reagiert der AF der 7D sehr empfindlich darauf, dass man an dem Objektiv den richtigen Entfernungsbereich eingestellt hat (also z.B. 0,3 m - 0,5 m für größte Annäherung). Jedenfalls arbeiten die 7D und das neue 100er so erstklassig zusammen, dass man viel öfter ohne Stativ oder Bohnensack auskommt. Noch ein Pluspunkt ist die hohe optische Auflösung des Objektivs, mit der man die dichtgedrängten 18 Megapixel auf dem kleinen APS-Sensor der 7D wirklich ausnutzen kann (bei genug Licht). Die Detailfülle ist berauschend.

Pluspunkte:
+ top Optik, schon bei offener Blende sehr scharf, Farbsäume (chromatische Aberration) und andere Bildfehler spielen keine Rolle
+ wunderbares Bokeh dank 9-Lamellen-Blende, die Canon nur L-Objektiven spendiert
+ hohe Lichtstärke
+ bis mittlere Annäherung effizientes Stabi
+ im Zusammenspiel mit der EOS 7D sogar echte Freihand-Makros (wenn auch keine Wunder!) möglich
+ sehr gute mechanische Bedienbarkeit, Schärfering nicht zu steil übersetzt
+ wertige Verarbeitung auch der Kunststoffteile
+ als L-Objektiv jetzt auch Staub geschützt (wichtig für den bodennahen Einsatz, wie er typisch für Makros ist)
+ Spritzwasser geschützt dank Gummilippe am Bajonett
+ Preis hoch, aber gerechtfertigt.

Minuspunkte:
- im Vergleich zur Werbeversprechung ist das Stabi nicht wirklich brauchbar bei echten Makro-Distanzen (wenn man eine Kamera mit weniger gutem AF dran hat)
- Canons Objektivdeckel mit seitlichen Griffen sind nicht abnehmbar, wenn man die Gegenlichtblende aufgeschraubt hat (ich empfehle Nachrüsten mit Kaiser Objektivschutzdeckel "Snap-On", mit Objektivdeckel-Sicherung ø 67 mm)
- Stativschelle wird nicht mitgeliefert (und Canons Nachrüstschelle ist überteuert)
- schon ordentliches Gewicht, mit der 7D kommt man auf grob 1,5 kg in der Hand.

Fazit: In meiner Sammlung ist es definitiv eines der Objektive mit dem größten Spaßfaktor, es lädt zum Herumexperimentieren ein. Eignet sich auch super für die Portraitfotografie.

Alternative: Eine gute Alternative mit anderer Charakteristik für Kameras mit den kleineren APS-Sensoren ist das wesentlich günstigere Canon EF-S 60mm/ 2,8/ USM Macro Objektiv. Es ist viel billiger, kleiner, leichter, ordentlich verarbeitet und hat ebenfalls einen super Ultraschallantrieb mit manuellem Vollzeiteingriff. Fotografisch erschließt es noch andere Makroregionen, weil es größere Annäherungen bis 9 cm (vom Objektivende gemessen) erlaubt (aber nur bei geduldigen Objekten...). Dafür hat es kein Stabi, braucht also oft eine stabile Unterlage. Im Vergleich zum 100er fällt mir jetzt allerdings noch stärker auf, dass am 60er der Schärfering fast zu steil für manuelles Arbeiten bei geringer Tiefenschärfe ist.

Fußnote: Warum das Stabi des 100ers erst mit der 7D richtig gut wird...
Wer mit dem neuen 100er viel fotografiert, merkt in der Praxis, dass das neue Stabi zwar sehr gut ist. Aber ausgerechnet in den echten Makrosituationen bei großer Annäherung an das Objekt mit flacher Schärfentiefe kann es nicht halten, was Canons Werbung verspricht. Das liegt daran, dass das "IS" Drehbewegungen und Verwackler der Kamera in der Ebene senkrecht zur gedachten Linie zwischen Objektiv und Objekt ausgleicht. Bewegungen zum Objekt hin und davon weg kann es nicht ausgleichen, es arbeitet also eher "zweidimensional". Ausgerechnet dieses Schwanken der Entfernug macht aber Makrofotografinnen und -fotografen oft genug das Leben schwer. Erst eine Kamera mit einer wirklich effizient funktionierenden dreidimensionalen Objektverfolgung kann diesen Schwachpunkt teilweise ausgleichen. Die EOS 7D ist von den Kameras, die ich gut kenne, die erste, die das in der Praxis überraschend oft hinkriegt (aber nur bei langsamen Schankungen).
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am 22. August 2010
Ich setze diese Linse an meiner 1DsMkIII ein. Meine bevorzugten Gebiete sind People und Cityscapes. Dies ist meine erste Canon Linse mit Bildstabilisator - einer der Gründe warum ich mir diese Linse geholt habe. Der Lieferumfang ist L typisch vollständig - das heißt Objektiv, Gegenlichtblende und Objektivbeutel. Die Verarbeitung ist sehr hochwertig, wenn auch mit sehr viel Kunststoff. Das ist für mich etwas ungewohnt da meine anderen Linsen da mehr Metal haben - aber so bleibt das Gewicht relativ niedrig (ich habe sonst meist das 85L oder mein 50/1.0 an der Kamera - beide haben ein gutes Kilo....). DIe 1er ist also sehr gut ausbalanciert mit dem Leichtgewicht. ;)

Das Objektiv ist wettergedichtet und hat eine Dichtung am Bajonett. Wenn ich mir die Frontlinse so ansehe (eingeschraubt) denke ich das man für vollständige Dichtheit einen Protectfilter (67 mm Gewinde) drauf schrauben sollte. Der Autofokus ist für ein Makro erstaunlich schnell und man kann den Fokusierweg auf 3 Arten begrenzen um ihn dem Anwendungszweck anzupassen: Full, von 0,5m - Unendlich und der Makrobereich von 0,3m - 0,5m. Schon aus diesem Grund kann man die Linse nicht nur für Makro einsetzen.

Nun zur Bildqualität: sie hat mich umgehauen - so einfach ist das. :) Das Beste was ich bislang aus meinem Sensor raus geholt habe und das schon offen. Es hat ein wenig Randabdunklung ganz offen welche aber für mich nicht störend ist - dürften so ca. 1-2 Stops sein, bei f4 ist sie fast nicht mehr zu sehen. Das Bokeh ist hervorragend, es neigt kaum zum Überstrahlen - vor allem wenn man die GeLi drauf hat. Diese ist ziemlich tief und damit sehr effektiv - allerdings denke ich das man bei Makroeinsatz damit schon sehr Nahe ans Motiv kommt --> dadurch dürften kleine Tierchen ziemlich beeindruckt sein und flüchten. ;) Die Bildschärfe ist einfach Wahnsinn - anders kann ich es nicht bezeichnen. Bei Portraitaufnahmen ist das schon fast zu viel des guten. Ja, ich weiß - softer machen kann man es immer, schärfer nicht. Aber man sollte sich im klaren sein das man entweder Modelle mit perfekter Haut/Visa braucht oder halt mehr in PS arbeiten muss.....
Der Bildstabilisator arbeitet hervorragend - im Fernbereich normal eingesetzt bringt er bei mir wirklich die 4 Blenden wenn ich ne ruhige Hand habe noch etwas mehr - beeindruckend. Auch bei MFD sind die 1-2 Stops gut erreichbar und eine große Hilfe.

Alles in allem eine 5 Sterne Scherbe welche ich sehr gerne einsetzen werde!
99 Kommentare| 123 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 23. November 2012
Das Canon EF 2,8 L IS USM gehört jetzt zu einer meinen beliebtesten Objektiven.
Ich habe vorher mit dem EF-S 60mm 2,8L USM gearbeitet, was auch ein sehr scharfes Objektiv war.
Das 100mm ist nochmal um Welten besser und die Bilder überzeugen im Makro sowie im Proträtbereich.
Für mich bekommt das Objektiv klar 5 Sterne. Der Kunststofftubus bringt für mich Vorteile, da das Objektiv mit Metalltubus noch mehr Gewicht hätte. Den Bildstabi braucht man im Makrobereich eh nicht deshalb ist er für mich auch nicht erforderlich. Bei Porträtaufnahmen ist der Stabi top. Die Verarbeitung, sowie die Optik sind sehr gut. Wer auf Testwerte steht, kann gern auf Taumflieger.de nach schauen. Dort ist das Objektiv auf Platz 9 und somit eines der schärfsten Linsen von Canon.
Dieses Objektiv gehört für mich 100%ig in den Fotorucksack. Ich kann es jedem Makrofreund empfehlen.
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am 28. Juni 2015
Ich besitze inzwischen viele L Objektive von Canon unter anderem das Canon EF 70-200 L IS USM 2.8, dass ich für eines der besten objektive überhaupt halte.
Nach langem hin und her habe ich mich zum 100 Makro von Canon durch gerungen und ich bin hin und weg was dieses objektiv bietet. Ich hatte mal ein halbes Jahr das Sigma 105 Makro in Benutzung und ja es machte Klasse Fotos. Es war sehr scharf und fühlte sich gut an, aber es war unheimlich langsam und unflexibel. Für Makros ist der Fokus nicht so wichtig da ja viel manuell fokussiert wird, aber Makros aus der Hand sind eigentlich nie geglückt. Für Action absolut unbrauchbar u.s.w.
Das Canon ist rattenscharf, extrem kontrastreich und die Farben Strahlen nahezu. Des Weiteren ist der autofokus absolut Action tauglich, für Portraits fast schon ein muss. Jetzt kann ich mein 85 mm 1.8 eigentlich einmotten. Die Bildstabilisierung ist echt der Hammer, Insekten aus der Hand aufgenommen gelingen wohl nicht immer aber jedes 3 oder 4 Bild ist auch für Profis voll in Ordnung.
Mein Fazit zu diesem objektiv ist kurz und knapp: dieses objektiv ist ein Traum an einer Canon EOS 5D Mark 3 und jeden einzelnen Cent wert..
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am 13. August 2013
Ich besitze diese Linse nun seit mehr als zweieinhalb Jahren und bin immer noch begeistert von diesem Glas.
Dies war mein erstes L-Objektiv und damals hatte ich es an der Crop-Kamera Canon EOS 500D benutzt. An Crop-Kameras kann man den Makromodus am besten nutzen. Da wäre die 1,6x Brennweitenerhöhung was gut für Tiere mit einer hohen Fluchtdistanz sind. Ebenfalls ist die Tiefenschärfe höher, womit man nicht so stark Abblenden muss, denn gerade in der Makrofotografie müssen häufig höhere Blendenwerte benutzt werden.
Nun benutze ich dieses Objektiv an der Vollformatkamera Canon EOS 6D Vollformat Digital-SLR Kamera mit WLAN und GPS (20,2 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) Display, DIGIC 5+) nur Gehäuse. Auch hier lassen sich wunderschöne Makrofotos realisieren, allerdings liebe ich dieses Objektiv im Bereich der Porträtfotografie. Mit 100 mm und einer 2,8 Offenblende lassen sich wunderschöne Kopfporträts realisieren, denn das Bokeh von diesem Objektiv ist ein Traum.

Verarbeitung:

-Die Haptik ist aus sehr hochwertiger Plastik gefertigt und fühlt sich sehr gut in der Hand an. Der Fokussiertrieb läuft butterweich und es ist kein Problem im Makrobereich die richtige Schärfenebene zu selektieren. Das Objektiv ist Spritzwasser und Staub geschützt und die Gummidichtung zwischen Objektiv und Gehäuse sieht nach über zwei Jahren noch so aus wie neu. Zudem wackelt und klappert nichts und eine Gegenlichtblende ist auch dabei welche genauso hochwertig ist.
-Im Autofokusbetrieb kann man zwischen verschiedenen Modi wählen, was die Fokussierdauer stark beschleunigt. Allerdings ist es häufig nicht ratsam im Makromodus mit den Autofokus zu arbeiten, da hier der Autofokus häufig nicht trifft. Im Porträtbereich ist dieser allerdings sehr schnell und genau.
-Der Bildstabilisator mit 4 Stufen hält was er verspricht. Dadurch lassen sich besser Low-Light Aufnahmen ohne Blitz und Stativ realisieren, oder bei Filmen aus der Hand trumpft dieser ebenfalls auf. Jedoch ist dieser im Makrobereich nicht wirklich sinnvoll, denn je naher man den Motiv kommt, desto weniger bringt der Bildstabilisator etwas.
-Die Kombinierung von Telekonvertern aus dem Hause Canon ist nicht möglich. Abhilfe bietet hier z.B.: Kenko DGX MC4 1,4x-Konverter Canon, welcher in Tests sogar bessere abschneidet als die von Canon. Ebenfalls ist eine Objektivschelle nicht im Preis enthalten. Wer häufig mit Stativ arbeitet und rasch zwischen Hoch- u. Querformat wechseln möchte muss zusätzlich in die Tasche greifen.

Optische Leistung:

-Die Schärfe ist schon bei Offenblende von Mitte bis zu Rand sehr gut und lässt sich durch Abblenden nur minimal steigern (bei höheren Blenden kommen dann Beugungseffekte dazu und die Schärfe geht zurück). Ich benutze es meistes bis f/16 und nur in wenigen Makromotiven greife ich auf höhere Blenden zurück.
-Die chromatischen Aberrationen sind sehr gering und tauchen nur bei hohen Kontrasten und kleinen Blendenwerten auf. Allerdings hatte ich nie ein Problem diese durch eine Software (z.B.: Lightroom) zu entfernen.
-Die Vignettierung ist ebenfalls nur bei kleinen Blendenwerten zu sehen und kaum erwähnenswert.
-Die Hintergrundschärfe (Bokeh) ist einfach nur ein Traum. Gerade ein Objektiv was in Makro- u. Porträtbereich auftrumpft profitiert davon ungemein.

Preis/Leistungsverhältnis:

-Da dieses Objektiv nicht nur in der Makrofotografie zu Hause ist, ist der Preis in einen guten Bereich. Man bekommt ein top verarbeitetes Objektiv, welches eine hervorragende optische Leistung bietet.
Falls man ein Objektiv sucht welches ausschließlich für Makrofotos herhalten soll kann man Geld sparen indem man sich nach Varianten ohne Bildstabilisator umschaut.

Kurz und knackig:

++ Schärfe (f/2,8-f/16: sehr gut; f/16-f/22: in Ordnung; >f/22: besser als nichts ;) )
+ Lichtstärke
++ Haptik (sehr hochwertige Plastik und alles gut verarbeitet)
++ IS mit 4 Stufen (im Porträtbereich u. Videomodus sinnvoll / im Makrobereich nahezu sinnlos)
+ Preis (Makrofotografie in ähnlicher Qualität geht auch günstiger)
CANON Stativschelle D fuer EF 100mm 1:2,8L Macro IS USM muss separat gekauft werden (Orginal überteuert)
- Canon-Telekonverter sind nicht kombinierbar

Fazit: Es gibt viele Gelegenheiten dieses Objektiv einzusetzen, weswegen ich hier auch gerne 5 Sterne vergebe. Die Verarbeitung und optische Leistung sind das Geld wert.
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am 14. Dezember 2013
Was dieses Objektiv an Leistung erbringt lässt sich in viele, nüchterne Tests quetschen, durch Rezensionen wie diese umschreiben und durch Mundpropaganda schildern.
All diese Beurteilungen durch andere können allerdings nicht auf das WOW Erlebnis vorbereiten - welches sie erleben werden - wenn sie das erste Mal ihre mit diesem Prachtstück geschossenen Bilder am PC betrachten werden.

Mir (ambitionierter Amateur) persönlich fiel buchstäblich die Kinnlade herunter.

Die Verarbeitung ist tadelos, die Bilder sind - man kann es nicht anders beschreiben - unglaublich detailreich und scharf. Optik und Haptik überzeugen auf ganzer Linie und die Einsatzbereiche gehen über reine Makrofotos hinaus, u.a. Porträts werden genial da dieses Objektiv neben Schärfe auch ein 1a Bokeh liefert.

Ich bin restlos begeistert und kann ihnen nur ans Herz legen es im Zweifelsfalle einfach einmal selbst auszuprobieren und abseits von öden Texten/Beschreibungen/Hörensagen zu ERLEBEN! :)

Einen Negativpunkt zum Schluß habe ich dann doch noch gefunden: alle meine bisherigen und zukünftigen Objektive werden sich an diesem Prachtstück messen lassen müssen... Das wird - ohne Laborbedingungen - verdammt schwer bis unmöglich zu toppen...
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Lange habe ich gezögert, soviel Geld für ein Objektiv in die Hand zu nehmen. Diese Entscheidung habe ich nicht bereut. Zum Einsatz kommt es bei mir vorwiegend in der Porträt- und Makrofotografie.

- Was einem bereits bei den ersten Probeaufnahmen auffällt, ist das traumhafte Bokeh.
- Die Bildwiedergabe ist einfach brilliant, das Ergebnis sind perfekte Aufnahmen in klaren Farben.
- Durch die Lichtstärke in Verbindung mit dem Bildstabilisator kann man auch bei schlechten Bedingungen oft noch ohne Blitz aus der Hand fotografieren.
- Die 1:1 Abbildungsleistung erlaubt fantastische Makro-Aufnahmen.

Alles hat seinen Preis: Neben dem Geld, das man natürlich für ein solches Objektiv hinlegen muss, ist es hier die Brennweite: Stolze 100mm, bei APS-C Kameras entsprechend 160mm, erfordern häufig den Fußzoom; das liegt in der Natur der Sache. Bereits nach wenigen Aufnahmen weiß man aber, dass das Objektiv diesen Preis allemale wert ist.

Das Objektiv ist geschützt gegen Staub und Wasser (was sich wohl auf die in unseren Breiten üblichen Niedschläge beschränken dürfte). Geliefert wird es mit Gegenlichtblende und einem Transportbeutel.

Ein traumhaftes Objektiv, das ich gerne empfehle.
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