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am 24. Februar 2014
Stauffenbergs gescheitertes Attentat auf Hitler und der deswegen in Ansätzen steckengebliebene Putschversuch gegen das NS Regime vom 20.7.44 war seit 1955 Thema von insgesamt 7 Kino und TV Produktionen. Trotzdem war die Aktion von Stauffenberg und seinen Mitverschwörern entweder aus sehr verschiedenen Gründen umstritten oder blieb - besonders im Ausland - unbekannt wie praktisch der gesamte deutsche Widerstand. Davon kann heute nach dieser achten Verfilmung -was immer man gegen sie sagen kann - kaum noch die Rede sein. Diese Hollywood Bearbeitung wendet sich ja nicht nur an die Deutschen sondern praktisch an die Welt.
Schließlich wurde Stauffenberg nun von Tom Cruise gespielt was fraglos sehr viele überraschte, allerdings oft nicht gerade positiv. Die häufige Behauptung Cruise sei wegen seiner Mitgliedschaft zu Scientologie als Stauffenberg ungeeignet ist jedoch um es gleich zu sagen Unsinn. Das eine hat mit dem anderen - ob es uns gefällt oder nicht - nichts zu tun. Tom Cruise erweist sich vielmehr als Glücksfall für diese Rolle. Zum einen aus rein kommerziellen Gründen. Zum anderen weil er dem historischen Stauffenberg tatsächlich verblüffend ähnlich ist, und dies nicht nur äußerlich. In seiner Darstellung wird z. B. auch Stauffenbergs Entschlossenheit dieses eigentlich aussichtslose Unternehmen anzugehen ebenso deutlich wie dessen Fähigkeit unsichere Kantonisten dafür zu begeistern. Man kann dem Film vorwerfen Cruise bzw.Stauffenberg etwas zu sehr in den Vordergrund gerückt zu haben. Immerhin jedoch zeigt der Film auch das vorhergehende Attentat von Henning von Tresckow- im Gegensatz zu fast allen anderen Stauffenberg Filmen. Vorhalten kann man dem Film auch dass die auch die meisten deutschen Offiziere von Darstellern aus dem englischen Sprachraum gespielt werden was übrigens auch Quentin Tarentino in einem "Stern" Interview kritisierte. Gleichwohl ist die Besetzung mit Bill Nighby als General Olbricht, Kenneth Branagh als General von Treskow und Tom Wilkinson als Generaloberst Fromm durchweg gelungen. Das gilt aber auch für Christian Berkel und den bereits Hollywood erfahrenen Thomas Kretschmann.
Inhaltlich erweist sich die Geschichte des 20.7. auch im achten Aufguss als derartig spannend und reich an Details dass auch diese Hollywoodversion dank ihrer professionellen Machart keineswegs langweilig ausfällt. Natürlich weicht sie wie letztlich jeder Spielfilm von den wahren Tatsachen bisweilen ab. Das betrifft größtenteils jedoch nur kleinere Details. Drei Ausnahmen müssen hier jedoch genannt werden : So ist die Szene in der sich Fromm und Stauffenberg auf dem "Berghof" von Hitler im Beisein von Göring, Goebbels und Co den Walküreplan unterzeichnen lassen mit Sicherheit erfunden. Dieser Plan war ein Werk Treskows und längst "in Kraft" als Stauffenberg zu den Verschwörern sties. Diese Szene hat jedoch ihren Sinn da sie die Isoliertheit der Verschwörer geschickt symbolisiert. Zwei andere Abweichungen sind jedoch überflüssig und eher albern. Zum einen die Szene in der Stauffenberg seinem Vorgesetzten Fromm den Hitlergruß entbieten muss. Der wurde in der Wehrmacht erst nach dem 20.7.44 eingeführt. Auch die andere eigentümliche Abweichung betrifft Generaloberst Fromm. In seiner Eigenschaft als Oberbefehlshaber des Ersatzheeres weigerte er sich bekanntlich am 20.7 den Putsch gegen Hitler zu unterstützen woraufhin ihn die Verschwörer festnahmen. Laut Film nahm daraufhin der vier Ränge unter ihm stehende Mitverschwörer General Olbricht nun seinen Platz ein! In Wahrheit hatte sich für diesen Fall schon Generaloberst a.d.Erich Hoepner bereitgehalten und Fromm ersetzt.
Aber auch diese Abweichungen sind keine besondere Schwäche des Films.
Dies ist vielmehr die Tatsache dass die Regie es versäumt hat Stauffenbergs Wandel vom Hitleranhänger - der er fraglos lange war - zum Hitlerfeind zu benennen und dies durch Tom Cruise darstellen zu lassen. In Filmen wie "Eine Frage der Ehre" , " Rain Man" oder "Geboren am 4. Juli" hatte er schließlich bewiesen dass er Personen die hinzulernen müssen um reifen zu können sehr wohl verkörpern kann. In dem sonst eher enttäuschenden TV Film "Stauffenberg" mit Sebastian Koch kommt dieser Aspekt ja durchaus vor. So fällt hier Stauffenberg schon ein Stück zu heroisch aus.
Trotz dieser vertanen Chance ist "Operation Walküre" ein wichtiger Film geworden der zudem sicher auch bewirkt hat dass die Ereignisse vom 20.7.1944 in der Berliner Bendlerstraße und in der ostpreußischen "Wolfsschanze" heute kein Spezialwissen mehr sind.
P.S.: Tom Cruise spielt hier zum ersten und bislang einzigen Mal keinen Amerikaner!
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am 6. März 2015
Die Kritiken sind völliger Blödsinn , ich liebe dieses Film und kann ihn immer wieder anschauen.

Wer auf diese Art von Film steht wird auf keinen Fall enttäuscht werden , viele Deutsche und gute Schauspieler jeder macht einen klasse Job.
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am 15. März 2012
Als ich hörte, dass es aus Hollywood eine Verfilmung der Geschichte des Attentats vom 20. Juli auf Hitler geben sollte, war ich zunächst, gelinde gesagt, etwas entsetzt. Bryan Singer als Regisseur und Tom Cruise als Hauptdarsteller? Oh mein Gott, das ließ schon schlimmes erwarten - ist der Regisseur doch eher für Actionfilme, der Hauptdarsteller eher für weltanschauliche Verirrungen zuständig. Aber um ehrlich zu sein - der Film ist gar nicht mal schlecht.

Erzählt wird die Geschichte des Attentats vom 20. Juli aus der Perspektive der Attentäter. Im Mittelpunkt stehen ihre Planungen und Geheimkonferenzen, aber auch ihre persönlichen Vorbehalte, ihre inneren Zerwürnisse und Gewissenskonflikte. Die Handlung dreht sich vor allem um Stauffenberg selber, seine Frau und Familie sowie um einen Mann, der dem deutschen Widerstand durch seine unermüdliche Tätigkeit Ideen und Inspirationen verschaffte: Henning von Tresckow, als Generalmajor lange Zeit der Chef des Stabes bei der Heeresgruppe Mitte (Russland).

Wie die Sache ausging, ist ja bekannt - und auch beim Ansehen dieses Films ist der Zuschauer entsetzt und schockiert darüber, was mit den Verschwörern geschah: Die einen standrechtlich erschossen, die anderen an Klaviersaiten (!) aufgehängt und langsam erdrosselt. Hitler, das Schwein, hatte sogar noch befohlen, die Exekutionen zu filmen; die Aufnahmen schaute er sich dann im Führerbunker genüsslich an. Auch das Filmen der Hinrichtungen wird im Film "Operation Walküre" gezeigt: Wenn man genau hinsieht, sieht man in einer der letzten Szenen einen Kameramann im Hinrichtungsraum filmen.

Gut fand ich auch, dass Roland Freisler, notorischer Opportunist und Verbrecher, seines Zeichens Richter am sogenannten Volksgerichtshof, sein Fett wegkriegt. Auf seine rhetorische Frage an Erwin von Witzleben, ob er denn geglaubt habe, die Politik besser machen zu können als der Führer, antwortet der ehemalige General nur: "Sie werden uns jetzt hinrichten. Aber nicht viel später, da wird das Volk sich an Ihnen rächen." Nun, im Fall Freislers brauchte es das gar nicht: Freisler fiel einem Bombenangriff zum Opfer und verblutete auf offener Straße. Besser hatte er es nicht verdient.

Also: Trotz so mancher historischen Unkorrektheit - der Film ist gut! Ansehen lohnt auf jeden Fall, auch die DVD hat einiges zu bieten.
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am 18. Juni 2016
Von Teilen der in den Ablauf der Produktion eingebetteten deutschen Filmkritik allzu hoch gehypter US-Versuch, das Stauffenberg-Attentat in Planung und Konsequenzen zu erzählen. Teuer, mit Tom Cruise. Grüngraue Uniformen en masse, mässig gute Visual effects (Bendlerblock mit Nazibeflaggung!!). Man sieht hoch interessante Talking heads (darunter auch einen sehr guten Hitlerdarsteller- David Bamber) mit leider sehr markigen Dialogen. Dazwischen völlig untaugliche Versuche, Stauffenbergs Familienleben zu bebildern: seine Söhne lachend mit Schwertern im Schlafanzug, die kleine Tochter fröhlich mit Soldaten-Mütze auf dem Kopf, die Ehefrau mit bangem Blick, ein Fliegerangriff kommt und eine Wagner-Schallplatte dreht sich ekstatisch dazu, inklusive der Kamera. Unfug.
Tom Cruise hervorragend, Thomas Kretschmann und Christian Berkel noch besser. Aber Regisseur Bryan Singers ("The usual Suspects", "X-Men") Vorstellung von Kinematographie ist dennoch zu beschränkt, um dem Geschehen die Härte und Gnadenlosigkeit zu verleihen, die es benötigt. Dauernd düst er mit der Kamera um die Darsteller herum, damit die Dialogszenen visuell moderner daherkommen. Es fehlt ihm die angemessene formale Strenge und Grösse. (Hätte er sich lieber mal bei Andrzej Wajdas "Katyn" bisschen was abgeguckt!)
Beste Szene: als die Meldung vom angeblichen Tod des Führers die Nachrichtenmädchen in Berlin erreicht. Die Erschütterung, die hochgehobenen Hände - weil alle gleichzeitig auf den Fernschreibern dieselbe Meldung erhalten- die erschrockenen Gesichter, die Tränen.
So kommt man aber der Vergangenheit nicht bei. Wer historisch interessiert ist, hält sich besser an Franz Peter Wirths "Operation Walküre", dem hervorragend nüchternen und umso wirkungsvolleren Dokumentarspiel aus den 60iger Jahren.
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am 18. März 2014
Es ist gute spannende Unterhaltung, bei der es wirklich um das Attentat geht. Das Attentat wird nicht als Alibi für einen andere Geschichte (z.B. Romantik) genutzt.
Es sind auch für einen Hollywood-Film recht glaubwürdige Situationen und nicht zu weit bei den Haaren hergezogen, wie es in Hollywood gerne gemacht wird.
Wenn der Film startet, muss man sich aber erstmal damit abfinden, das ein Amerikaner einen Deutschen spielt.

+ Die BD-Bildqualität ist soweit gut.
+ Gut ist auch das 16:9 Bildformat ohne Letterbox.
+ Die Dialoge sind gut verständlich.

Meine Ausrüstung:
Panasonic TX-P50GTW60 (50 Zoll Plasma-TV)
Panasonic SC-HTE80 Speaker-Board
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am 3. Februar 2012
Im Jahr 1944 gruppiert sich ein Trupp Staatsverräter, um Adolf Hitler zu ermorden und die Macht zu übernehmen. Mit der umgeschriebenen "Operation Walküre" versuchen sie, einen Staatsstreich zu organisieren. Im Juli fällt Graf von Stauffenberg die Aufgabe zu, Hitler in seinem Quartier Wolfsschanze in die Luft zu sprengen und die Operation zum Laufen zu bringen - und Deutschland und Europa den Frieden...

Damals wurde viel Wirbel um diesen Film gemacht, dachte man bei Cruise und Singer an einen amerikanisierten Versuch der Darstellung der damaligen Ereignisse. Was uns letzendlich erwartet, ist ein spannender Historienfilm, faktisch nicht ganz korrekt, aber das möchte er auch gar nicht sein.

Cruise und sein Ensemble verstehen es, den Zuschauer zu fesseln, sie hoffen zu lassen, obwohl man doch genau den Ausgang der Geschichte kennt - gerade uns Deutschen ist das Attentat von Stauffenberg ja kein unbekanntes Ereignis, haben ja auch schon ein paar TV-Verfilmungen hinter uns.

Als Einstieg wurde das Attentat in Tunesien gewählt, welches zeigt, wie Stauffenberg zu seinen Verletzungen kam. Und dass er schon davor nicht mehr von Hitler überzeugt war und sein Handeln nicht von Verbitterung getrieben wurde.
Bei dieser Sequenz sah ich meine Vorahnungen, dass Hollywood ein Actionspektakel draus macht, bestätigt, aber zum Glück wurde ich eines Besseren belehrt.

Auch wenn ich kein großer Fan von Tom Cruise bin, muss ich ihm zugestehen, dass er seine Rolle als Claus Schenk Graf von Stauffenberg mit Leben erfüllt, von den Zweifeln bis zum bitteren Ende. Noch mehr überzeugt haben mich allerdings die Darsteller um ihn herum, angefangen bei Bill Nighy als General Olbricht bis zum Adjutanten Stauffenbergs Werner von Haeften, darunter auch ein toller Christian Berkel, der zwar nicht der einzige deutsche Schauspieler war, aber der wichtigste.

Diese Darstellerriege bringt einen zum Bangen, Fiebern und Aufregen über Fehler und verursacht einem zum Ende hin sogar Gänsehaut, als man sieht, wie sie die Macht übernehmen, nur um sie kurz darauf wieder entrissen zu bekommen.

Faktisch kein exakter Film über das Attentat, aber ein Film, der der Welt näher bringen kann, dass es in Deutschland nicht nur die Nazis gab.
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am 1. Oktober 2014
Sehr gute und nahe der Real Geschichte gehaltene Story. Sehr gutes Bild und flüssige Übergänge zu neuen Szenen. Leicht übertrieben wie auch sonst bei diesen Filmgattung. 1-2 mal ansehen und er steht seit dem Regal.
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am 18. April 2013
Ich befasse mich ja schon länger mit dem 2. Weltkrieg, dem deutschen Widerstand und eben dem Attentat des 20.Juli 1944.
Im Vorfeld wurde ja wieder lauthals spekuliert bzw. gelästert, ob den Tom Cruise (wie 1994 bei INTERVIEW MIT EINEM VAMPIR) überhaupt, mangels schauspielerischen Könnens über haupt für so eine Rolle geeeignet wäre.
Ich finde der hat es allen seinen Kritikern mal wieder gezeigt.
Die Figur des Stauffenberg verkörpert er sehr glaubwürdig und wird auch dabei von einer Reihe wirklich guter Schauspielkollegen unterstützt. Z.B. Kenneth Branagh als Henning von Treskow war echt überzeugend. Auch das einige deutsche Schauspieler involviert waren, hat mir gut gefallen.
Bis auf die Tatsache, das im Film das Regierungsviertel in Berlin im Juli 1944, noch total frei von Bombenschäden gewesen ist, habe ich keine Mängel oder Fehler festellen können.
Gut, das auch endlich mal ain einer amerikanischen Produktion dargestellt wird, das es auch in Deutschland und besoinders der Wehrmacht anständige Menschen gab. Und das diese nicht alle überzeugte Hitleranhänger waren. Das sie allerdings zu spät gehandelt haben, ist unbestritten, steht aber auf einem anderem Blatt !
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am 13. Dezember 2012
I bought this movie for much was written about it, when it first was released. It is a good movie, well acted, yet as a war movie it leaves one behind with the idea whether everything happened as shown in the film. Nevertheless, it belongs in a classic war movie collection.
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am 18. September 2009
Nach einer schweren Verwundung in Nordafrika kehrt der deutsce Offizier Claus Schenk Graf von Stauffenberg (Tom Cruise) nach Deutschland zurück. Aus Angst, Deutschland werde im Zweiten Weltkrieg eine katastrophale Niederlage einstecken müssen, und aus Verachtung vor dem Nazi-Regime plant er ein Attentat auf Adolf Hitler und die anschließende Machtübernahme. Gemeinsam mit dem General Friedrich Olbricht (Bill Nighy) und dem Generalmajor Henning von Tresckow (Kenneth Branagh) arbeitet Stauffenberg den Operationsplan "Walküre" aus und erklärt sich bereit, Hitler selbst zu töten...

Schon im Vorfeld gab es viel Aufregung, dass ausgerechnet Tom Cruise ein "deutsches Thema" an Originalschauplätzen verfilmen möchte (Regie führt Bryan Singer). So war auch ich nicht gänzlich davon überzeugt, dass dies ihm wirklich gelingen wird. Ist es doch ein durchaus heikles Thema für das Filmpublikum in Deutschland. Was Tom Cruise und Regisseur Bryan Singer allerdings abliefern ist ein geschichtlich gut-aufgearbeiteter Film, wo wohl nur Geschichtsexperten die eine oder andere kleine Schwäche entdecken dürften.
Für den Zuschauer liefert der Film in bester Thriller-Manier, trotz der vorhersehbaren Ereignisse, Spannung bis zum Schluss ab, so dass der Zuschauer eigentlich bis zuletzt hoffen kann, dass das Attentat auf den Massenmörder Hitler und der anschließende Staatsstreich doch noch gelingen wird und sei es nur auf der Leinwand.

Einzigen Kritikpunkt den ich gefunden habe, ist für mich die schon sehr lineare Verfilmung der Ereignisse. Szenen wo es den zweifelnden Stauffenberg gibt oder seine Familie werden nur ansatzweise gezeigt. Auch eindrucksvolle Bilder, wie beispielsweise der Gottesdienst in einer zerstörten Kirche, fließen viel zu wenig ein. Das sind Elemente die einem Film wie diesen hier, die nötige Tiefe und Emotionalität verleihen. Außerdem irritieren etwas die bekannten internationalen Gesichter in ihren Rollen als diverse Nazi-Größen und Widerstandskämpfer.

Insgesamt ist "Operation Walküre - Das Stauffenberg Attentat" trotzdem ein gelungener Verschwörungsthriller, der die Ereignisse von damals so wiedergibt, wie sie geschehen sind - ohne dabei abzuschweifen oder sich auf falschen Wegen zu verirren. Tom Cruise Darstellung des Stauffenberg ist routiniert und solide und strahlt die notwendige Glaubwürdigkeit aus. So ist der Film am Ende eingebettet in ein brisantes Umfeld, dem er im Enteffekt nicht genug Rechnung tragen wird oder tragen kann. Sondern nur versucht die Ereignisse von einst so darzustellen, wie sie geschehen sind und das auf chronologische und schnörkellose Weise - 4 Sterne
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