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Kundenrezensionen

4,8 von 5 Sternen
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am 16. Mai 2017
Ich war ja eh schon begeistert von Canton jedoch haben diese Boxen meine Erwartungen um längen übertroffen !

Qualität ist einfach überirdisch. Die Verarbeitung ist mehr als Perfect. Nix zu bemängeln !!

Vom Anschließen her habe ich mich für die Banana Stecker Methode entschieden ! Diese geht wunderbar da die Anschlüsse extra dafür gemacht sind ! Diese Wackeln nicht oder sind sonstigerweise Minderwertig ! In Gegenteil selbst bei diesen Steckern wurde nicht gespart und auf Saubere Verarbeitung sowie Qualität geachtet !

Vom Klang her muss ich echt Sagen . Ich bin begeistert ! Dafür das der Preis für so eine Marke recht ( Günstig ) ist muss ich sagen WOW . Perfect abgestimmt sowie ausgewogener Bass ! Die mittel und Hochtöne sind echt ein Traum . Es macht richtig Spaß endlich Musik zu hören ! Mein altes System war mit sagen wir mal recht günstigen Methoden ausgestattet ! Jedoch gut eingestellt worden !

Aber das was die Canton alles raus hauen ist der wahnsinn !

Optisch muss man nix sagen die schauen echt wie nen Traum aus wo man Drauf sabbern kann !

hab auch noch fotos gemacht um anderen Leuten ein wenig mehr zeigen zu können ! :)
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am 1. März 2017
Klare Präsenz und Kraft pur im perfekten Zusammenspiel mit edlem Auftritt.

Schön verarbeitet und preislich angemessen für die gebotene Leistung.

Überstehen sogar Schulbetrieb einwandfrei dank Kraftreserven:)
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am 30. Dezember 2011
Die Canton Chrono 509DC ist eine ausgezeichnete Lautsprecherbox. Sie gibt sehr detailreich die Akkustik wieder.
Im Vergleich zu meinen alten Boxen der Marke XYZ ist es sehr erstaunlich, was da alles mehr an Klang von der Canton in den Raum gesetzt wurde. Sprache wird sehr klar wiedergegeben, Klassik ist erste Sahne, aber auch Pop stimmt perfekt. Auch als Möbelstück macht die Canton einen sehr guten Eindruck.
Sehr empfehlenswert.
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am 19. November 2015
Warum Stereo? Warum Canton Chrono 509 DC?
Vor meinem Erwerb der Canton Chrono habe ich ein Heimkinosystem von Teufel besessen:
[...]
Dieses Sytem hatte ich bei einem Gewinnspiel gewonnen. Ohnehin plante ich seit einigen Monaten mein Zimmer mit einer ordentlichen Anlage zu bestücken, daher kam das Heimkinosystem gerade recht. Zur Ansteuerung habe ich mir den Marantz SR5009 gekauft.
Nachdem ich das Heimkinosystem in Empfang genommen und aufgebaut hatte, kam die Ernüchterung:
Persönlich höre ich viel Rock und auch gerne mal basslastige Musik. Leider konnten die Teufel, gerade auf Grund der kleinen Abmessungen keine adäquaten Mitten liefern und trübten damit den Rockgenuss.
Nach einem halben Jahr konnte ich die zischenden Höhen nicht mehr ertragen und habe nach einem ordentlichen Paar Stereoboxen gesucht.
Dali Zensor, Canton Chrono 509.2 DC, Magnat, Klipsch,... alle Boxen in der Preisklasse bis 800 € pro Paar.

Schlussendlich habe ich mich für die Canton Chrono entschieden. Warum?
- Preis-Leistung (gerade in Bezug auf Bearbeitung und Design) sehr gut balanciert.
- Sehr guter, präziser Klang (gerade im Hochtonbereicht)
- Trocker Bass
- Schönes, weißes Hochglanz-Finish an der Front
- Vergleich der o.g. Lautsprecher bei lokalen Händlern

Persönliches Empfinden/ Set-Up:
Ich persönlich bin ein junger Hörer (21 J.), spiele Gitarre und bin sehr Musikinteressiert.
Mein Musikgeschmack erstreckt sich von House, Black, Indie, Rock, Metal bis hin zu Jazz. (sehr bunte Mischung)

- Durch einen relativ "weich" abgestimmten Verstärker werden die teils scharfen Hochtonkalotten ein wenig eingeschränkt, da mir persönlich sonst Unbehagen bei hohen Lautstärken aufkommt. (Rock mit Distortion und viel Schlagzeuganteilen)
- Wandnahe Aufstellung in den Zimmerecken um die Bassfrequenz umzulenken, da das Bassreflexrohr nach hinten abstrahlt. Leider fehlt es den beiden Tieftönern an Membranfläche und Gehäusevolumen um bei tiefen Frequenzen Begeisterung hervorzurufen. (Bauuer -"Rollup" oder Snoop Dogg - "Drop It Like It's Hot" -> hier geht der Tiefbass gänzlich unter) Die Wandnahe Aufstellung verschafft Abhilfe.
- Bi-Amping über den Marantz Sr 5009 mit einem Equalizer, der Höhen zurücknimmt und den Bass hervorhebt
-Die Lautsprecher reagieren im Einklang mit dem Verstärker sehr auf Musikquellen mit schlechter Qualität. Es fällt, nicht zuletzt wegen der präzision der Lautsprecher, schnell auf ob die Quelle gutes Material enthält oder nicht. (Spotify <-> CD)

Fazit:
- Vom Preis-Leistungs-Verhältnis eine erklssige Wahl (Design, Klang,...)
- Defizite im Tiefbass
- Leider nur Günstige Lautsprechergitter-Halter aus Plastik (Bei den teureren Serien von Canton treten Magneten an deren Stelle)

ABSOLUTE KAUFEMPFEHLUNG!!!
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am 25. September 2015
Habe mir einen NAD Verstärker und MusicFidelity DA Wandler zugelegt, davor in Kombinaton mit den Teufel Ultima 40 MK2 Standlautsprechern. Ich war mit dem Sound etwas unglücklich, die Bässe bei den Teufel sind unangenehm überhöht. Bei manchen Stücken hört man es nicht so, bei basslasitiger Musik kommt man sich vor wie in der Dorfdisco. Mit den Canton Lautsprechern ist jetzt alles Chick, sowohl beim musik hören als auch beim Fernsehen. Ist halt doch was dran, an der Faustregel, dass die Boxen so teuer sein sollten wie der Rest der Anlage zusammen.
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am 10. April 2014
Ich besitze seit nun fast einem Jahr den Yamaha RX-A1020, welcher sein Dienst tadellos verrichtet. Dieser hat bis vor 2 Wochen meine 12 Jahre alten Quadral Tribun(s) MK IV befeuert, die jedoch in letzter Zeit wortwörtlich untergegangen sind; die Mitten und Tiefen waren nicht mehr das, was sie einmal waren. Alles hat sich "schwammig" und dies hat sich einfach nicht gut angehört. Daher mussten neue Standlautsprecher her. Zur Auswahl standen die Canton Chrono 509 DC, die Teufel T500 Mk2 und die Quadral Argentum 390. Die T500 Mk2 von Teufel sind preislich um 750€ noch teurer als die Cantons, besitzen jedoch einen speziell angeordneten Hochtöner (Waveguide), der an die Laufzeit der Mittel- und Tieftöner angepasst. Trotz allem war hier der Preis ausschlaggebend und der war halt bei den T500 mir persönlich einfach zu hoch. Also standen nur noch die Quadrals da. Kurz zusammengefasst: Sie sind zwar mit 480€ relativ günstig, jedoch ist der Bassbereich nicht sonderlich ausgeprägt, was ich jedoch wollte (nur 2.0, kein 2.1 System). Daher habe ich mich für die Canton Chrono 509 DC entschieden. Dienstags die Bestellung aufgegeben, donnerstags geliefert. Alles war hochwertig verpackt und die Membranen könnten bei dieser Art von Verpackung auch nicht beschädigt werden; eigentlich der ganze Lautsprecher nicht. Nach dem Auspacken habe ich die Cantons mit dem im Lieferumfang vorhandenen Absorber "bestückt". Danach die Boxen richtig ausgerichtet und angeschlossen. Natürlich waren meine Erwartungen nicht hoch; ca. 20 Stunden Einspielzeit standen bevor. Habe die Lautsprecher mit unterschiedlichen Musikrichtungen (außer Classic) "gefüttert" und nach gut 18 Stunden kam dann die Wende (Laut Canton 15 - 20 Stunden). Die Cantons zeigten sich auf einmal noch besser, differenzierter und räumlicher. Und dies in allen Belangen; Hochtöner, Mitteltöner, als auch Tieftöner. Songs wie "Of the Night" von Bastille, "I see fire" von Ed Sheeran oder "You and Me" von Disclosure, welche alle sehr unterschiedlich sind, werden perfekt wiedergegeben! Stimmen und Instrumente klar herausgehoben und immer im Vordergrund stehend. Bässe oder Drumms auf den Punkt geliefert, kein Verzerren, kein "schwammiges" Verhalten, auch bei hohen Pegeln. Es macht einfach nur Spaß den Cantons zuzuhören. Auch Actionthriller wie "Killer Elite" mit Jason Statham und Robert de Niro werden plastisch einwandfrei wiedergegeben. Hut ab, Canton! Von meiner Seite aus nur weiter zu empfehlen!
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am 20. März 2015
Nach der Recherche im Internet, ist der Canton Lautsprecher der Beste zu dem Preis. Die Teufel Lautsprecher werden sehr stark in den Medien beworben und sind meiner Meinung nach überteuert. Canton ist ausserdem ein Made in Germany Produkt, zumindest im Etikett. In den meisten Tests ist Canton mit seinen Produkten immer vorne dabei. Also Kaufempfehlung!
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am 5. Dezember 2016
Eine Super-Box mit einwandfreiem Klang. Mit dem Yamaha A-S201 HiFi Stereo Verstärker habe ich jetzt auch einen Verstärker gefunden der paßt und der vor Allem auch einen Phono-Eingang hat. Bin leider noch am Einfahren und kann noch nicht so richtig aufdrehen. Auch bei niedrigen Lautstärken voller Baß und Höhen. Aber Rock hört man nunmal laut....
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am 1. Juli 2016
== Vorwort ==
Im Zuge der Beschaffung eines neuen Heimkinos aus Einzelelementen habe ich viel Zeit damit verbracht, mir entsprechende Lautsprecher in Märkten anzuhören und testweise auch mehrere in die eigenen 4 Wände gestellt. Als Sieger gegen Teufel, Klipsch, Jamo und Magnat gingen schlussendlich die Canton Chrono hervor, die allerdings auch noch einmal gegen die GLE Serie des gleichen Herstellers Probe gehört wurden.

== Lieferung ==
Geliefert werden die Lautsprecher in einzelnen Kartons, in denen auch ein kleiner Kühlschrank sein könnte, würde nicht außen das Logo Cantons prangen - pro Stück bringen sie mit Verpackung immerhin knapp 25kg auf die Waage.
Gegen die Transportsicherung fällt es jedoch schwer, etwas zu sagen: Eingewickelt in Stofftücher und verpackt in Styropor kann selbst ein mittelschwerer Sturz, wie es bei der Post teils üblich ist, überstanden werden. Zusätzlich sind die Kanten durch dicke Pappeinlagen verstärkt.
Neben dem Lautsprecher also befindet sich noch ein Plastebeutel mit dem 5 Jahre Garantiezertifikat, 4 kleinen Gummifüßen und 4 Spikes.
Zum Auspacken sind nicht mehrere Leute erforderlich - im Alleingang geht das ebenfalls recht gut. [Zumindest als Mann ;)]

== Optik und Verarbeitung ==
Die Verarbeitungsqualität ist nahezu perfekt! Die Vorderseite erstrahlt in Hochglanz, wohingegen der Rest des Korpus mit einer mattweißen Folie überzogen ist. Es gibt keinerlei Stoßkanten oder sonstiger Verarbeitungsfehler - der Hesse Canton wirbt mit "Made in Germany" (auch auf der Rückseite zu finden).
Ob einem die silbernen Zierringe um die Sicken gefallen, muss jeder für sich selbst entscheiden - mir persönlich sagen sie nicht zu. Das tut der Sache jedoch keinen Abbruch, denn ich finde die Chronos mit angebrachter schwarzer Stoffabdeckung wesentlich eleganter. Falls man sich dennoch gegen diese und für die Aluminiumringe entscheidet, kann man die Abdeckung auch auf der Rückseite anbringen, bevor man nach einem häuslichen Stauraum suchen muss.

== Aufstellung ==
Womit man der Akustik am meisten zu Leibe rückt, ist und bleibt immer noch die Aufstellung der Lautsprecher - dafür gibt es sogar feste Regeln, die in einem gewöhnlichen Wohnzimmer aber meist nicht realisierbar sind: Dann müsste man das Haus um die Lautsprecher bauen. Erschwerend kommt in meinem Fall die geringe Raumgröße von 14m² hinzu, welche für teils starke Raummoden im Bassbereich führt (das heißt eine Überhöhung bestimmter [49, 76, 97Hz] Frequenzen.
Bemüht habe ich mich vor allem um die Aufstellung im Stereodreieck, das heißt also, dass die beiden Lautsprecher den selben Abstand voneinander haben, wie der Hörer zu den beiden selbst (gleichschseitiges Dreieck). Dafür stehen die Boxen allerdings ziemlich nah an der Wand, was ebenfalls in einer Überhöhung des Bassbereiches münden kann - insbesondere dadurch, dass sich die Bassreflexöffnung auf der Rückseite befindet und die Luft damit nach hinten hinausströmt. In den neuen Chronoserien befindet sich diese im Sockel und nach unten gerichtet, was für ein besseres Abstrahlverhalten sorgt.
Angeschlossen sind die Lautsprecher über 1,5mm² Kupferkabel (jeweils 2,5m) und Bananensteckern im Single-Wire Modus.
Das Anschlussfeld bietet darüber die Möglichkeit eines Betriebes mittels Bi-Wiring oder Bi-Amping, sonfern der Receiver dies unterstützt.

== Klang ==
Was viele für einen Mythos halten, jedoch sogar in der Bedienungsanleitung vermerkt ist - dass den Lautsprechern eine Einspielzeit von 24h empfohlen wird, um ihr volles Potential zu entfalten. Grundlegend sind die Schallwandler auch nur mechanische Teile (mit flüssigem Eisen), die sich nach längerem Betrieb schmiegen. Und tatsächlich: Nachdem ich den Chronos 2 Tage lang unterschiedliches Material zugespielt hatte, wirkten sie noch offener, die Bühne wurde größer und der Klang wesentlich freier und differenzierter.

Gefüttert werden die Boxen über einen Pionner VSX-930, zu dem später ebenfalls noch einmal ein Review folgen wird. Im folgenden möchte ich daher auf den uneingemessenen und unverfälschten Klang der Boxen eingehen:

=== Bass ===
Wie bereits angedeutet steht das Problem der Raummoden und der Bassüberhöhung, wofür die Boxen nichts können. Und in der Tat fiel mir schon beim ersten Anspiel der Musik (Santiano - Salz auf unserer Haut) der ungemein starke und teils dröhnende Bass auf, den man jedoch leicht durch den AVR korrigieren kann. Zusätzlich verschloss ich testweise die Bassreflexöffnungen auf der Rückseite mit Dämmwolle: Dies hat eine Abschwächung des Basses zur Folge und macht ihn präziser, da die Sicken weniger stark ausschwingen. Im Gegenzug verliert der Bass jedoch an Fülle und Tiefgang. Die richtige Vorgehensweise hängt also stark vom Einsatz der Boxen ab: Für primäres Musikhören eignet sich aus meiner Sicht ein geschlossenes System besser, für den Filmbetrieb ein Bassreflexsystem.
Da allerdings die Möglichkeit besteht, den Bass separat über den Receiver zu beeinflussen, entschied ich mich für das Bassreflexsystem, das darüber hinaus den richtigen Kick gibt (ich habe nicht vor, mir einen Subwoofer anzuschaffen). Insgesamt wirkt der Bass sehr trocken und präzise, was man besonders an Schlagzeugsolos nachempfinden kann (schön dafür: Rammstein - Stein um Stein). Ich kann nur empfehlen, die mitgelieferten Spikes zu verwenden, um das Dröhnen weitesgehend zu reduzieren und den Bass weiter zu präzisieren (funktioniert auch auf Laminat).

=== Mitten und Höhen ===
Ebenfalls mit einem Durchmesser von 18cm kommt ein einzelner Mittelton-Lautsprecher daher, der über dem Hochtöner sitzt. Im Aufbau hat er seine eigene geschlossene Kammer - darunter sitzt der Alu-Mangan Tweeter.
Canton war schon immer bekannt für seinen brillanten und teils zu spitzen Hochton, gegen den einige Konsumenten Abneigungen hegen, denn insgesamt wirken die Lautsprecher sehr hell und teils schrill. Und mit "seidig" kann man den Hochton tatsächlich nicht beschreiben - passend eher "messerscharf". Viele Details, die andere Lautsprecher nicht preisgeben würden, bleiben den Chronos nicht verborgen und genau das gefällt mir.
In Verbindung mit dem Mitteltöner ergibt sich ein sehr harmonisches Gesamtbild, denn dieser grenzt sich deutlich von den beiden Tieftönern ab. Selbst der Anstrich einer Violine oder das Loslassen von Gitarrenseiten ist sehr gut wahrzunehmen, was nicht zuletzt an den verbauten Frequenzweichen liegt.

=== Im Betrieb ===

Stimmen dringen sehr direkt zum Hörer und die Bühne ist derartig breit, dass man von einem Phantom-Center sprechen kann. Effekte in Filmen werden schlichtweg in den Raum geschleudert, teils von ganz links oder rechts außen.
Auch Schusswechsel in Actionfilmen wie James Bond kommen nach wie vor gut zur Geltung. Besonders gefällt mir eine Szene aus dem Film Avatar: als Jake auf dem großen Toruk Makto mit den anderen Na'vi in den Krieg zieht. Der Flügelschlag des großen Ungeheuers ist spürbar, die Umgebung wirkt sehr differenziert wiedergegeben. Insgesamt ein Erlebnis, das ich nicht mehr missen möchte.

== Kleiner Vergleichstest ==
=== Canton vs Teufel ===
Als Vergleich dienten hier die Teufel Ultima 40Mk2 für 400€ das Paar. Um kurz die Verarbeitung zu umreißen, konnte diese mit den Cantons keineswegs mithalten: Auf der Oberfläche fanden sich kleine Luftbläßchen unter dem weißen Furnier und auch die Kanten wiesen einige Unfeinheiten auf. Dennoch wirkten die abgerundeten Ecken futuristisch und weniger klobig als der klassische Lautsprecherquader.
Klanglich versagten die Teufel jedoch auf ganzer Linie: Die Bässe wirkten steif (und damit meine ich nicht trocken), die Höhen waren weniger fein herausgearbeitet als bei Canton. Insgesamt wirkte das Klangbild nichtssagend, blass und mir fehlte es schlichtweg an Eigencharakter, sodass die Teufel schon nach wenigen Minuten wieder im Karton verschwanden (Anmerkung: Die Verpackung der Teufel ist echt klasse, das muss Mann mal ausgepackt haben).

=== Canton vs Klipsch ===
Die Freaks unter den Freaks würden mich sicher lynchen, einen Vergleich zwischen den Klipsch RP-260F (350€/ Stk.) und Canton anstellen zu wollen: Beide sind auf völlig unterschiedliche Hörtypen ausgelegt, aber da ich quer durch das Gemüsebeet höre, suchte ich Lautsprecher, die das beste Gesamtergebnis zeigen. Klipsch war also schon immer dafür bekannt, sehr dynamische Lautsprecher mit hohem Wirkungsgrad und ordentlichem Bass zu bauen - so, wie man es sich für Rock und Metal Musik vorstellt. Auf den ersten Blick hatten die Chrono auch kaum eine Chance gegen den amerikanischen Vertreter, aber je länger ich beide im Vergleich hörte, desto mehr fiel mir auf, dass die Cantons noch ein paar mehr Details offenbarten, die dem Klipsch gänzlich verborgen blieben, auch wenn diese eindeutig basstärker sind. Klar: Ein Bon Jovi mit "It's my life" hörte sich auf den Klipsch besser an und konnte vor allem durch einen guten Live-Charakter überzeugen. Aber ich höre nicht den ganzen Tag Metal, sondern auch instrumentale Musik und auf dieser Ebene konnten mich die Canton mehr überzeugen. Letztlich fällte ich die Entscheidung weniger aufgrund des Klangs, als mehr aufgrund der Optik. Denn nicht nur, dass es die Klipsch nicht in schwarz gab, war auch das Gehäuse nicht von sonderlicher Qualität gekennzeichnet - von den Stoßkanten der Klebefolien mal abgesehen.

=== Canton vs Magnat ===
Die wohl schwierigste Entscheidung in dieser ganzen Angelegenheit! Als Konkurrent traten nun die Magnat Quantum 757 (400€/ Stk.) an, die vor allem durch ihr hochglanz Unibody-Gehäuse und der sehr wertigen Verarbeitung überzeugten.
Im ersten Hören fiel gleich auf, dass die Quantum Box viel linearer abgestimmt war - zu linear. Schnell vermisste ich eine gehörige Portion Bass, zu dem die Box durchaus in der Lage ist, was den reinen Frequenzgang anbelangt.
Dem kann man jedoch mit einem Subwoofer Abhilfe schaffen - insofern konzentrierte ich mich zunächst auf die Mitten und Höhen. Dazu hörte ich mir immer wieder das Lied "Ananau" von Oonagh auf beiden Lautsprechern an, das mich vor allem durch die Panflöten begeistert. Sofort merkte ich, dass die Magnat alles in allem etwas luftiger und freier klingen als die Canton - da war Eigencharakter, da waren Mitten und sehr feine Höhen!
Lange hörte ich beide parallel und entschied mich schlussendlich doch für die Canton:
Zum einen aufgrund der Tatsache, dass es schwierig ist, sich die anderen Lautsprecher aus dem Quantum Set zu besorgen - bei eBay sind diese kaum zu finden und wenn, dann sehr teuer mit einem Import aus Italien verbunden.
Zum anderen war tatsächlich der Bass der ausschlaggebende Punkt. Potente Stereolautsprecher sind vor allem für den Musikgenuss von besonderer Bedeutung, denn dabei verzichtet man meist auf einen Subwoofer, der eigentlich nur im Filmbetrieb seinen Senf dazugibt.

=== Canton vs Canton ===
Nach dem schwierigsten Vergleich folgt nun der wohl interessanteste: Die Gegenüberstellung der Chrono 509 mit der niedrigeren Serie GLE 490.2. Wesentliche Unterschiede sind die Bassmembranen (GLE: 20cm, Chrono: 18cm) und die verbauten Hochtöner (GLE: Gewbe, Chrono: Alu-Mangan).
Durch die breiteren Bassmembranen sind die GLE Boxen im Gesamten ein wenig größer als die Chrono und wirken damit weniger grazil, wozu auch die klobigen Füße aus meiner Sicht beitragen. Erschwerend kommt hinzu, dass die GLE Serie mit einem Lautsprechergitter daherkommt, die Chronoserie mit einer eleganten Stoffabdeckung.
Nun jedoch zum Klang: Man sollte meinen, dass die GLE durch die größeren Bassmembranen und das größere Lautsprechervolumen voller klingen - dem ist jedoch nicht so. Möglicherweise reichen sie in ihrer Frequenz ein wenig tiefer - das habe ich nicht getestet - jedoch hört sich der Bass der Chrono viel trockener und präziser an. Die verbauten Frequenzweichen spielen also eine sehr große Rolle, auch in Anbetracht der Tatsache, dass Chrono und GLE die Scheidewand zwischen Ober-/ und Mittelklasse darstellen.
Auch im Hochtonbereich sind die grazilen Lautsprechern den klobigeren Boxen überlegen: Das Alu-Mangan System arbeitet wesentlich mehr Details heraus, als das Gewebe. Allerdings können die Chrono schnell etwas spitz klingen - eine Eigenschaft, die von der GLE 490 Serie auf die 490.2 verbessert wurde.
Im Fazit sind die Chrono den GLE für mich in allen Belangen überlegen, auch wenn sie 100€ mehr pro Stück kosten.

=== Canton vs Jamo ===
Der Klipsch Ableger und dänische Hersteller Jamo bietet für knapp 450€ ein komplettes 5.0 Set an (HCS 626) - in Anbetracht eines Paarpreises der Canton Chrono kaum vergleichbar. Das Jamo Set hatte ich mir ursprünglich auf gut Glück bestellt und war zunächst auch begeistert von dem Set - besonders von der Bassgewalt der seitlichen Tieftöner.
Als ich dann jedoch die Chrono und die GLE im direkten Vergleich hörte, wirkten die Jamo plötzlich ganz klein und flachbrüstig: Die Höhen wirkten vergleichend verwaschen, der Bass matschig und die Mitten trotz 2 Lautsprechermembranen nicht ausgeprägt. Kurzum: Für mich haben selbst die GLE im Vergleich klar gewonnen.

== Fazit ==
Ich bin mit den Chronos sehr zufrieden - der Kauf und die nicht unbeträchtliche Summe hat sich definitiv gelohnt. Nicht zu vergessen ist allerdings: Auch andere Mütter haben schöne Töchter. Wer sich mit dem recht neutralen Klang der Chronos anfreunden kann, sollte vielleicht auch mal einen Blick in das Nubert- oder Elac-Lager werfen.
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am 26. März 2011
Die Canton Chrono 509 DC sind hervorragende Boxen zum halben Preis, da es bereits die Nachfolger Canton Chrono 509.2 gibt, die aber wohl nur vor allem optisch leicht aufgehübscht wurden (aufgesetzte Füsse, Geschmackssache). Vergleichsrezensionen gibt es m.E. nach noch nicht.
Die Chrono 509 sind klassische 3-Wege-Bass-Reflexboxen, echte Allrounder, aber keine reinen Rock-Boxen im Sinne von "Kick-Boxen". Dafür wurden mir mehrfach entsprechende KEF oder Klipsch Boxen empfohlen, die es aber nur zum doppelten Preis gibt, und die ich leider nicht probehören konnte.
Sie entwickeln dennoch genug Druck, dass auch Rock, Heavy Metal und HC mit ihnen Spass machen. Ihre Stärken liegen jedoch klar bei Jazz, Pop und Klassik. Hier sind sie in den Höhen und im Mittelbereich ungeahnt klar und sehr deutlich ortbar und mit einem sehr schönen, warmen Bassfundament klanglich einfach hervorragend, vor allem auch schon bei moderaten Lautstärken. Und sie haben sich ja in Tests sogar gegen die B&W 683 durchgesetzt, was man ja erst mal schaffen muss und welche dann eben das Doppelte kosten.
Bei meinem Paar gab es nach ca. 12 Stunden nochmals eine deutliche Klangverbesserung. Das Einspielen muss anfangs beachtet und geduldig abgewartet werden. Der Effekt ist erstaunlich!
Die Boxen erzeugen eine sehr schöne Räumlichkeit, sogar ausserhalb des eigentlichen Stereopunktes. Traumhaft.
Die Verarbeitung ist perfektionistisch und die Optik, je nachdem, ob mit oder ohne Abdeckung, eher understatement- oder ein wenig Mantafahrer-mässig. Schlicht oder etwas aufgesetzt, aber in jedem Fall ohne eine Macke. Die Aluminiummembranen mit Aluminium Blenden-Ringen sind tadellos gearbeitet.
Kauf und Lieferung, wie bei Amazon und seinen Marketplace Partnern üblich, wie immer einfach und in Rekordzeit.
Ich schliesse mich allen Vorrednern an: Kaufen, solange Vorrat reicht. Danach wird es doppelt so teuer- mindestens. Und die nächste klangliche Verbesserung kostet dann schon locker mindestens EUR 1.000,- mehr das Paar. Noch Fragen? Zugreifen!
Ich betreibe die Canton Chronos 509 DV mit einem Denon PMA 710 AE und einem Denon DCD 710 AE, sowie einem Pro-Ject 1 Xpression mit Ortofon Red TA. Schallplatte ist noch immer ungeschlagen.
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