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Kundenrezensionen

4,4 von 5 Sternen
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am 21. Januar 2010
Ich bin ganz ehrlich und war sprachlos, nachdem ich "In China essen sie Hunde" das erste Mal gesehen hatte und musste wirklich lange überlegen, ob ich den Film nun grandios finde oder grottenschlecht.

Zu der Geschichte:
Arvin B. ist ein liebenswürdiger, treudoofer Bankangestellter und lässt sich alles gefallen. Zuerst läuft ihm seine Katze weg, später seine Freundin Hanne, die genug von Arvins langweiligem Leben als Weltverbesserer hat. Als Arvin auch noch die letzte Haushaltskasse leert und "Brot für die Welt" spendet, räumt Hanne die Wohnung aus und trennt sich von ihm.
Am selben Tag bei Arvin auf der Arbeit wird die Bank überfallen, als Arvin dem Räuber mit einem Squash-Schläger den Garaus macht. Später macht die Freundin des Bankräubers Arvin den Vorwurf, er hätte dem Paar das Geld einfach gönnen können und Arvin wäre nun Schuld, dass sich ihre Familienpläne ohne Geld nicht erfüllen könnten.
Dies ist der finale Auslöser für Arvin, einen Banküberfall zu planen um die Welt für das Pärchen wieder in Ordnung zu bringen, und nähert sich dem einzigen Kriminellen in seinem Leben: seinem Bruder Harald.

Die Geschichte ist einzigartig komisch und schwankt hin und her zwischen dem Weltverbesserer Arvin und der kriminellen Gesellschaft seines Bruders Harald. Der Titel "In China essen sie Hunde" passt insofern perfekt zum Filminhalt, das immer die Frage aufkommt, was richtig ist und was falsch ist im Leben. Kann man das überhaupt so bestimmen? Wer setzt die Grenzen für Gut und Böse? Und ist nicht letztendlich alles gut, wenn der gute Wille dahintersteckt?

Ein toller Film, wenn auch etwas düster. Etwas Filmmusik hätte mit Sicherheit auch nicht geschadet. Die Schauspieler sind exzellent und überzeugend!
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am 4. Oktober 2007
"In China essen sie Hunde" - der Titel verrät indirekt schon, worum es geht.
Die Richtigkeit unserer Handlungen hängt nunmal von der Umgebung ab, denn was hier aufgetischt wird, ist das, was man eine wilde Reise zwischen tristem Arbeitsalltag und der geheimnisvollen, psychotischen und gefährlichen Welt der Kriminellen nennen darf.
Die zentrale Frage des Filmes könnte etwa wie folgt lauten:
"Wer entscheidet, ob das, was ich tu', richtig oder falsch ist?"
Der langweilige Bankangestellte trifft auf eine ihm fremde Welt, einen ihm fremden Bruder und den ersten Schockmomenten folgen seine eigene Wandlung zum "Kriminellen". Wie das alles zustande kommt, ist einfach nur geniale Kinogeschichte. Noch faszinierender ist diese Trockenheit der Protagonisten, diese verrückte Art oder wie sie sich mit den "alltäglichen" Problemen, etwa dem Verschwindenlassen von Leichen, Racheakten und sonstigen Bagatelldelikten ihrer Zunft auseinandersetzen.
Über die gesamte Dauer des Films entfaltet sich schlussendlich eine tiefe Bindung zwischen Gerechtigkeit und Ungerechtigkeit, fast schon christlichen Ausnahmes, denn wie anfangs erwähnt, liegt es nicht unbedingt auf der Hand, was richtig oder falsch ist.
Was schließlich bleibt, wenn sich ein "Normalo" diesen Gefilden anschließt, gipfelt in einem grandiosen Finale.
Da sag nochmal einer, dass zu viele Filme offensichtliche Enden haben.
Hier wird aufgeräumt - im wahrsten Sinne des Wortes!

Ich wünsche denen, die sich dieser dänischen Produktion hingeben, spannende 1 1/2 Stunden zwischen Kleinkriminellen, Familien- / Bandenkonflikten und den erwähnten "Bagatellen". :)

MfG chido

p.s. der zweite Teil ebenfalls genial - Pflichtkauf, die Zweite!
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am 8. Oktober 2006
Lasse Spang olsen liefert mit "In China Essen Sie Hunde" einen Film, den man unmöglich vergleichen kann. Das unscheinbare Weichei Arvid lernt nach vielen Jahren seinen scheinbar eiskalten, xenophoben und kriminellen Bruder Harald (Kim Bodnia) kennen. Der zeigt ihm nicht nur wie man Banken ausraubt oder Leute aus dem Gefängnis befreit, sondern steckt zudem voller Lebenserfahrung und Weisheit, was er nicht nur seinem Bruder Arvid sondern auch dem Zuschauer vermittelt. Harald manipuliert auf eine so unwiderstehliche Art und mit einer derart halsbrecherischen Logik, dass man anfängt, seine Einstellung zu adaptieren und im fortschreitenden Film seine Entscheidungen zu verstehen oder sogar zu unterstützen. Auch Arvid fängt unter dem Einfluss seines Bruders langsam an, ein komplett neuer Mensch zu werden, was man gut oder schlecht finden kann, aber in jedem Fall extrem unterhaltsam und witzig.

"In China Essen Sie Hunde" ist sehr makaber, nichts für Menschen mit großem Mitgefühl, aber ein unheimlich lustiger Knaller, der eben grade durch den unbarmherzigen, tiefschwarzen Humor besticht und den man eigentlich gesehen haben muss.

Zum Schluss bleibt mir nur noch, Harald zu zitieren, wie er seinem Bruder die Welt erklärt: "In China, da kannst du nen ganzen Schäferhund aufessen - und kein Idiot stört sich dran. Das haben die da so entschieden. Es geht nur darum, rauszufinden, was man nicht will, und das dann bleibenzulassen. Ist doch ganz einfach!"
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am 26. Juni 2015
Als ich mir diese schwarzhumorige Action-Komödie des Regisseurs und Ex-Stuntman Lasse Spang Olsen angeschaut hatte, dachte ich zuerst an Quentin Tarantino-Filme, mehr noch an Guy Ritchie-Filme. Aber so richtig dran war dieser Film bei beiden Filmemacher dann auch nicht, was wohl auch voll beabsichtigt war. So ist dieser Film zu allererst ein Film in diesem Genre, der nicht ganz diesen skurrilen Humor und Sarkasmus der beiden anderen Filmemacher erreicht. Durch das Filmende bekommt er dann aber doch noch eine Einzigartigkeit, was ich auch für eine Superidee halte, obwohl die Umsetzung dieser sich nur durchschnittlich ansieht.
Im Grunde ist dieser Film sehr kurzweilig anzusehen. Die Handlungen sind manchmal sogar überraschend, obwohl man diese, nachdem man die Struktur des Filmes erkannt hat, erwartet.
So geht es in diesem Film um einen normalen, für seine Freundin Hanne (Trine Dyrholm) eher langweiligen, Durchschnittsbürger Arvid (Dejan Čukić), der als Angestellter in einer Bank arbeitet. Weil er eher zurückhaltend ist, bekommt er auch mal Prügel auf der Straße, zum Beispiel da Kredite durch ihn nicht bewilligt wurden. Als er dann einen Banküberfall vereitelt, wird er als Held gefeiert. Das hilft ihm aber nicht bei seiner Freundin. Denn sie ist aus seiner Wohnung ausgezogen. Als dann in diesem Schockzustand noch die Freundin des Bankräubers Astrid (Line Kruse) bei ihm auftaucht, sich bei ihm beschwert und ausweint, kommt ihm dann folgende Idee. Er will ihr Geld besorgen und das kann er nur mit dem einzigen Kriminellen, den er kennt, seinem Bruder Harald (Kim Bodnia), einem dubiosen Restaurantbesitzer. Dieser findet Gefallen an seinem Bruder und unterstützt die Ideen von Arvid (Dejan Čukić) ohne irgendwann einmal zu zweifeln, da diese Ideen und Pläne nicht immer die Voraussetzungen haben, wie Arvid (Dejan Čukić) das so denkt. Das ist wohl wahre Bruderliebe. So kommt es dann für alle Teilnehmer des Filmes zu ganz verrückten, skurrilen und auch lebensgefährlichen Situationen, die durch einen Transportergeldraub, Gefängnisausbruch und einen versuchten Bankraub zustande kommen. Es versteht sich von selbst, dass diese Situationen nicht alle überleben. Da hat sogar am Schluss noch das Überirdische seinen Spaß.
Schauspielerisch ist alles richtig perfekt in diesem Film. Vor allem ragt Kim Bodnia hier heraus. Bei diesem Inhaltsablauf spielt er die einzige Rolle, an die man sich halten kann, um die Abläufe auch etwas realistisch zu betrachten. Auch liegt es wohl an ihm, dass man während des Filmanschauens gar nicht so richtig merkt, dass hier die Rollen überhaupt keine Tiefe haben, was schließlich zum Schluss ein kleiner Schwachpunkt des Filmes ist. Was mich dann nach der Betrachtung am meisten gestört hat, ist dann der Auslöser der Geschichte. Diese Astrid (Line Kruse) hatte, bei dem was sie ist, eigentlich keinen Grund bei Arvid (Dejan Čukić) aufzutauchen. Vielleicht aber kannte sie Arvid (Dejan Čukić) besser als wir alle zusammen und wusste schon vor dem Besuch welche “Entwicklung“ es für diesen nehmen würde.
Als Bewertung schwanke ich zwischen drei oder vier Sterne. Da der Schluss, die Gang von den Brüdern Arvid und Harald duellieren sich mit einer Serben-Gang in einer Straßenschlacht, die sich in ein Café verlagert, mir bildlich etwas unausgereift vorkommt, und ich kurz so fühlte, als ging es dem Regisseur nicht schnell genug zum Ende zu kommen, denke ich das drei dicke Sterne genug sind. Und wegen Kim Bodnia, der diesen Film besser erscheinen lässt, sind das dann vier kleine Sterne.

Meine Schulnote: 3+
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am 8. November 2013
Dieser Film war eine der Überraschungen des Erscheinungsjahres. Man muss schräge Filme und schrägen Humor mögen, dann ist dieser Film ein muss. Wer z.B. Bube, Dame, König, Gras mag, mag diesen sicher auch. Absolut sehenswert.
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am 28. Juli 2015
Der Film trifft mit Sicherheit nicht jedermanns Geschmack. Wir fanden ihn sehr unterhaltsam.
Ein Film voller grotesker Momente, schwarzem Humor, makaberen Witzen, gespickt von Ironie. Eigentlich hat er alles, was man zur Unterhaltung braucht. Geschmackssache sind allerdings die Klischeewitze - sei es Ausländer oder Schwule betreffend.

Harald zu Vuk:
"Pass mal auf! Entweder Du fährst die blöde Karre oder Du hütest Ziegen irgendwo auf"m Himalaja, oder so!"

Unterhaltung zwischen Arvid und seinem Bruder Harald:
"Ich hab Hanne getötet" [...] "Hanne, wer ist Hanne? Wieso?" "Sie hat den Fernseher mitnehmen wollen" "Achso, wo ist sie?" "Zu Hause... im Flur...und in der Küche"
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am 4. Dezember 2015
Eine Paraderolle für den Hauptdarsteller Kim Bodnia. Mit "Wilbur Wants to Kill Himself" und "Olsenbande" das beste Cinematische aus Dänemark. Leider hat man den Fehler gemacht, eine Fortsetzung ("Old men in new cars") zu drehen, die notwendigerweise die Klasse dieses Films nicht erreicht, weil man dieselben Ideen dafür aufnahm und das originelle Moment verpufft. Der Film ist auch ein guter Lehrfilm für Leute, die sich mit dem Gedanken beschäftigen, einen Geldtransporter zu überfallen oder einen Häftling zu befreien, das ist gar nicht so schwierig...
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am 12. April 2016
Wer auf auf die FIlme des gleichen Regisseurs "Old Men in New Cars" oder "The Good Cop" steht, wird von dem Film "In China essen sie Hunde..." nicht entäuscht werden. Feinster schwarzer Humor vermischt sich hier mit einer düsteren Stimmung und starken Charaktere.
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am 12. August 2011
Wie alle Ausgaben der "Arthaus Collection Skandinavisches Kino" wurde auch die mit skurrilem Humor à la Tarantino & Zynismus der derbsten Sorte angereicherte schwarze Action-Komödie des gelernten & immer noch aktiven dänischen Stuntman Lasse Spang Olsen in ein schlicht gestaltetes aber trotzdem schickes und auch platzsparendes, da sehr dünnes, Mediabook verpackt.
Auf dem Frontcover ist ein fixer FSK-Aufdruck angebracht, der aber nicht zwingend stört.
Die Bild- & Ton-Qualität des Films sind - wie nicht anders zu erwarten - tadellos. Als Bonusmaterial gibt's den originalen Kinotrailer, Interviews mit Olsen sowie den Hauptdarstellern Bodnia & Cukic, ein "Hinter den Kulissen"-Featurette sowie ein 11seitiges Booklet mit exklusiven Texten zum Film.
Fans des Films sollten bei dieser schönen Edition unbedingt zugreifen!

Diese Edition ist übrigens auch in der "Arthaus Collection Skandinavisches Kino"-Gesamtbox erhältlich: Arthaus Collection - Skandinavisches Kino - Gesamtedition [10 DVDs]
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VINE-PRODUKTTESTERam 29. November 2015
Mit einem Baseball-Schläger kann der Bankangestellte Arvid (Dejan Cukic) einen Bankräuber abwehren und wird dafür im Fernsehen als Held gefeiert. Doch seine Freundin hat ihn - den sie für einen Langweiler hält - eben verlassen. Und zu allem Überfluss erhält Arvid Besuch von der Freundin des Bankräubers, der mit der Beute angeblich eine künstliche Befruchtung finanzieren wollte. Das schlechte Gewissen treibt Arvid zu seinem Bruder Harald (Kim Bodnia), der als einziger Ganove aus seinem Bekanntenkreis beim Überfall eines Geldtransporters mitwirken soll - womit das Lebensglück der Familie des Bankräubers wieder herzustellen wäre ...

Lasse Spang Olsen (*1965) schuf mit I KINA SPISER DE HUNDE 1999 eine schräge Gangsterkomödie, die schnell zum Kultfilm avancierte. Auch nach 15 Jahren bietet der Film noch beste Unterhaltung, wenngleich der zynische Witz nicht jedermanns Sache ist.

STUDIOCANAL legt den Film nun "restauriert in 4K und digital remastered" erstmals auf Blu-ray vor, deren Bildqualität auch wirklich überzeugend ausfällt. Die deutsche Tonspur liegt in DTS-HD MA 2.0 und der dänische Originalton in DTS-HD MA 5.1 vor. Optional sind deutsche Untertitel verfügbar. Die bescheidenen Extras wurden komplett von der bereits 2001 erschienenen DVD in SD übernommen: Interviews mit dem Regisseur und den beiden Hauptdarstellern (gesamt 10 min) und Hinter den Kulissen (2 min) - jeweils mit optionalen deutschen Untertiteln - sowie der Kinotrailer. Bei Auswahl der BD-Startoption "Scandinavian" startet ein Vorspann von SCANBOX-Entertainment und der Film ist nachfolgend mit dänischem Originalton sowie optionalen Untertiteln in Dänisch, Finnisch, Norwegisch und Schwedisch verfügbar. Ein Wendecover ohne FSK-Logo ist vorhanden.

Für Freunde von PULP FICTION in jedem Falle ein Pflichtkauf.
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