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am 12. Mai 2007
O.E Hasse spielt die Rolle des Admiral Cararis, des Chefs der Abwehr, in gewohnter Souveränität. Man sollte meinen die wichtigsten Gegenspieler seien die Geheimdienste der anderen also der feindlichen Mächte. Weit gefehlt. Der wichtigste Gegenspieler war Reinhard Heydrich und mit ihm das Reichssicherheitshauptamt. Admiral Canaris bezeichnete Heydrich beizeiten als gefährlichsten Gegner der Abwehr.

Heydrich wird sehr überzeugend von Martin Held dargestellt. Aber auch Adrian Hoven als Hauptmann Althoff und Charles Regnier als Baron Trenti sind eine sehr gute Besetzung.

Der Film Canaris ist ein zwar teils episodenhafter aber dennoch spannender Film. Er gibt Einblick in die damaligen Ereignisse. So hat es den Plan eines Militärputsches 1938 tatsächlich gegeben.

Die Versuche von Admiral Canaris den Frieden zu retten schlugen fehl. Hierzu reichte sein Einfluss denn doch nicht. Hin und hergerissen zwischen seinen Pflichten dem Dienst aber auch seinem Gewissen gegenüber reibt sich Canaris auf. Dies wird im Film auch sehr gut dargestellt. Aber was kann ein Einzelner in einer derartigen Situation machen?

Bitte beachten, dass es sich um einen Spielfilm von 1954 handelt und nicht um eine wissenschaftliche historische Abhandlung.

Ein sehenswerter Film.
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TOP 500 REZENSENTam 1. Februar 2015
Admiral Wilhelm Canaris ist ein Ass auf seinem Gebiet.
Er ist Leiter der deutschen Abwehr unter Hitler...also dem Geheimdienst.
Dabei ist er mit etlichen Vollmachten ausgestattet die ihn fast unangreifbar machen.
Das ist Reinhard Heydrich ein Dorn im Auge.
Mit allen Mitteln versucht er seinen Konkurrenten auszuschalten der eine andere, humanere Weltanschauung vertritt als er selber.
Spitzel, Tricks und Fallen verpuffen aber wirkungslos am integeren Mann.
Dann, mit dem Attentat auf Hitler, soll sich das Blatt wenden....

Hervorragendes Biopic aus dem Jahr 1954 das ein "wenig" idealisiert ein überlebensgroßes Bild des kontrovers diskutierten Canaris zeichnet.
Auch die Rollenverteilung ist mir hier etwas zu einfach gezeichnet.
Das ist aber nur Nebensache ob des fesselnden Plots und der Spannung die der Film aufbaut.
Ist ja keine Dokumentation.
Mit dabei sind u.a.: O.E. Hasse, Adrian Hoven, Wolfgang Preiss, Martin Held und Barbara Rütting.
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Rezension zu: "Canaris" ( D 1954 )

Zum historischen Hintergrund:

Admiral Wilhelm Canaris (1887-1945) war ein deutscher Berufsoffizier und während der Zeit des Nationalsozialismus von 1935
bis 1944 Leiter des Amtes Ausland/Abwehr im Oberkommando der Wehrmacht.
Canaris, wurde im Ersten Weltkrieg unter anderem als Agent und U-Boot-Kommandant eingesetzt. Als Leiter des militärischen
Nachrichtendienstes -während der Zeit des Nationalsozialismus- unterstützte Canaris zahlreiche konservative Widerstands-
kämpfer und war zwischen 1938 und 1940 an Umsturzplänen beteiligt. In das Attentat vom 20. Juli 1944 auf Adolf Hitler war
Canaris nicht direkt involviert.
Bei Untersuchungen der Geheimen Staatspolizei wurde Canaris' Kontakt zum Widerstand gegen den Nationalsozialismus bekannt.
Canaris wurde daraufhin verhaftet und Anfang April 1945 von einem SS-Standgericht im Konzentrationslager Flossenbürg (bei
Weiden in der Oberpfalz) zum Tode verurteilt und gehängt.

Zum Film:

Deutschland im Jahre 1938:

Admiral Wilhelm Canaris (O. E. Hasse) ist Chef der deutschen Abwehr in Berlin. In dieser Machtposition hat er einen
gefährlichen Gegner, nämlich Reinhard Heydrich (Martin Held), Leiter des Reichssicherheitshauptamtes. Heydrich strebt an,
die Abwehr unter die Kontrolle des Reichsicherheitshauptamtes und damit unter die Kontrolle des SS zu stellen. Canaris, der
dem Nationalsozialismus eher reserviert gegenübersteht, durchschaut Hitlers Expansionspläne, muss aber schließlich erkennen,
dass der Zweite Weltkrieg nicht mehr aufzuhalten ist. Er erkennt immer mehr die Unmenschlichkeit des Hitler-Regimes und
beginnt daran zu zweifeln. Canaris knüpft Kontakte mit den zivilen und militärischen Widerstandsgruppen und sucht
Unterstützer im In- und Ausland. Nach dem missglückten Hitler-Attentat am 20. Juli 1944 wird Canaris seines Amtes enthoben.
Kurz vor Ende des Zweiten Weltkriegs wird Wilhelm Canaris wegen seiner Verbindungen zu den Attentätern hingerichtet.

Zur Bewertung:

"Canaris" ist eine deutsche Filmbiographie aus dem Jahr 1954, in dessen Mittelpunkt Admiral Wilhelm Canaris, der Leiter des deutschen Militär-Geheimdienstes während des Zweiten Weltkriegs, steht.
Thematisiert wird in diesem Spielfilm die Gegnerschaft/Feindschaft zwischen Canaris und Heydrich. Als Grund wird genannt, dass Heydrich und damit die SS, die Kontrolle über die deutsche Abwehr übernehmen wollten. Das ist sicherlich richtig, es gibt aber einen weiteren Grund.

Reinhard Heydrich (1904-1942) war ursprünglich Marineoffizier und versprach, als Oberleutnant zur See, einer Frau die Ehe. Dieses Heiratsversprechen brach er und wurde deswegen 1931 vor ein Ehrengericht der Marine gestellt und unehrenhaft aus der Marine entlassen. Heydrich wurde überzeugter Nationalsozialist und machte schließlich in der SS rasch Karriere.

Heydrich und Canaris unterhielten -während der Zeit des Nationalsozialismus- anfangs nach außen hin ein freundschaftliches Verhältnis und trafen sich jeden Morgen zum gemeinsamen Ausritt. Hinter den Kulissen versuchte jedoch jeder den anderen auszuschalten: Heydrich ließ Canaris' Diensträume verwanzen, Canaris ließ nach Belegen für Heydrichs angebliche jüdische Abstammung suchen.

FAZIT:

Die historische Rahmenhandlung dieses Spielfilms entspricht den Tatsachen. Wie in den 50er-Jahren üblich, musste aber eine Liebesgeschichte mit "eingebaut" werden.
Trotzdem ist dieser Spielfilm spannend und gut umgesetzt worden. Auch spielen viele damals bekannte Schauspieler mit: O. E. Hasse, Barbara Rütting, Adrian Hoven, Martin Held, Wolfgang Preiss, Charles Regnier u.v.a.

Dieser interessante Film ist auch heute noch absolut sehens- und empfehlenswert.

Die Bild- und Ton-Qualität [schwarz-weiß; Filmlänge ca. 112 min] ist sehr gut
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am 10. August 2014
Schauspielerisch gibt es an dem Film nichts zu kritisieren; das ist für die damalige Zeit wirklich großes Kino. Vor allem Wolfgang Preiss weiß besonders zu überzeugen, was man dann auch in Filmen wie "Der längste Tag" oder "Die Brücke von Arnheim" sehen konnte.
Was mir gar nicht gefällt, sind die ständigen Versuche, den Mythos der sauberen Wehrmacht zu pflegen und die so genannte "Abwehr", also den Armee-Geheimdienst, als Organisation zu stilisieren, in der alle Beteiligten nur nach ihrem Gewissen gehandelt haben. Dieses Geschichtsbild war typisch für die Nachkriegszeit, in der man wieder deutsche Helden und Märtyrer in Uniform brauchte, um sich von der eigenen braunen Vergangenheit zu distanzieren. Insofern stellt der Film "Canaris" ein beeindruckendes Stück Zeitgeschichte dar, welches dem Selbstmitleid einer Nation Rechnung trägt, die 1954 noch jede Verantwortung von sich wies.
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am 22. Juli 2007
Weidenmann verklärt W.Canaris(glänzend gespielt von O.E.Hasse)in seinem Film nachgerade zu der Führungsikone im Widerstand gegen Hitler. In diesem Punkt sollte man die Figur des Wilhelm Canaris jedoch differenzierter betrachten. U.a. war er einer der Richter, welche die Mörder von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht freisprachen, durch seine Intrigen(gefälschte Briefe) lieferte er Tuchatschewski, den wohl klügsten sowjetischen General an Stalin aus, welcher ihn darauf hinrichten ließ. Die von Canaris geförderte Elite-Einheit (die "Brandenburger") verübte hinter den russischen Linien gezielte Terroranschläge usw. usw.
Wilhelm Canaris war bis zu seiner Absetzung als Chef der Deutschen Spionageabwehr einer der brillantesten, politisch fanatischen Offiziere im damaligen Deutschen Offizierskorps. Erst die strategische Lage, die sich anbahnende Niederlage ließ den Offizier Canaris zur Erkenntnis kommen, daß nur ein Attentat auf A.Hitler einen möglichen Spielraum für weitere Verhandlungen mit den Alliierten zuließ. Das wurde im Film auch angedeutet. Was jedoch verschwiegen wird, ist die Tatsache, daß man (auch mit der neuen Regierung)gemeinsam mit den Alliierten weiterhin gegen Sowjetrussland kämpfen wollte. Das sinnlose Blutvergießen wäre somit fortgesetzt worden. Hier wird von den Autoren die Geschichte auf den Kopf gestellt zugunsten einer geschönten Filmbiografie des Admiral Canaris.
Zugute halte ich den Machern, daß sie versuchten, die andere Seite des deutschen Widerstands zu zeigen, nämlich die aus den Kreisen des Offizierskorps. Und dies zu einer Zeit (1954), in der solche Verhaltensweisen in der BRD noch als verräterisch und ehrenrührig galten. Als prominentes Beispiel sei hierzu auf die Personalie Friedrich Paulus verwiesen, der nach seiner Rückkehr aus sowjetischer Kriegsgefangenschaft seine ursprüngliche westdeutsche Heimat nie mehr besuchte.
Wer also mehr erfahren will, dem sei die M.Müllers Biografie: "Canaris. Hitlers Abwehrchef" empfohlen, sowie das Buch "Division Brandenburg: Die Rangers von Admiral Canaris" von Hans Bentzien.
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am 18. Januar 2008
Dass Regisseur Alfred Weidenmann ausgerechnet Harry Giese für sein Widerstandsdrama verpflichtete, erstaunt aus heutiger Sicht. Giese war von 1940 bis 1945 Sprecher der NS-Wochenschau. Nach dem Zusammenbruch des Dritten Reiches hatte er nicht mehr viel zu tun, da seine markige Herrenmenschenstimme noch allzu vielen im Gedächtnis haftete. Allerdings blieb er nicht völlig untätig, wie seine Mitwirkung an "Canaris" verrät. In den dokumentarischen Szenen aus der Nazizeit, die in den Film aus dem Jahr 1955 eingeflochten sind, spricht Harry Giese den Kommentar. Wenn er heldenhafte deutsche Wehrmachtssoldaten anfeuert und bei Aufnahmen von Hitler "Ein Volk, ein Reich, ein Führer" jubelt, läuft er noch einmal zu alter Form auf.
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am 4. Dezember 2015
Da ich sehr an Zeitgeschichte interessiert bin, habe ich diese DVD gekauft, gleichsam aus Sammlerleidenschaft. Es ist fuer mich ein Gedenken an grossartige deutsche Schauspieler mit Marken-Charisma.
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am 22. August 2007
Der Versuch aus dem mysteriösen Leben und Wirken von Canaris als Chef der deutschen Abwehr einen Film zu gestalten, kann eigentlich nur misslingen. Zu komplex und vielfältig sind die Umstände und Handlungsstränge der damaligen Zeit von 1938 bis 1945 in der er die Abwehr aufbaute, gestaltete und bis zu seiner Ablösung führte, alsdas das alles in einen einzigen Film passen würde. Was bleibt ist aber ein Film, der auf unterhaltsame Weise, ein wenig Licht auf diese Person wirft, die allzu gerne in Vergessenheit gerät. Man darf also keine Antworten auf die vielen noch offenen Fragen um diese Persönlichkeit erwarten, was aber auch nicht die Intention dieses Filmes ist, sondern einfach nur einen unterhaltsamen Film, der vielleicht das Interesse weckt, sich etwas mehr mit dieser rätselhaften Persönlichkeit zu beschäftigen.
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VINE-PRODUKTTESTERam 11. September 2008
Punktabzug - leider hat man bei der Inszenierung des "verspäteten
Gutmenschen" Canaris dessen dunkle Vergangenheit / Vorgeschichte vergessen
- die Person Canaris ist nämlich, betrachtet man sich den Lebenslauf
komplett, längst nicht über jeden Zweifel erhaben.

Die Macher des 1954 erschienen Filmes waren offenbar nur darauf bedacht,
den gegen Ende seines Lebens hin immer lästiger auffallenden Quergeist
innerhalb des OKW zu zeigen, die unterstützende / befürwortende Haltung des
"Abwehrchef Canaris" gegenüber Franco im Spanischen Bürgerkrieg wird
ebensowenig erwähnt, wie die Verstrickung von Canaris im rechtsgerichteten
Kapp-Putsch, welcher sich gegen die Weimarer Republik richtete... - ganz zu
Schweigen von der Rolle/Haltung, die Canaris als Mitglied des
Kriegsgerichtes zuteil wurde, welches über die Mörder von Rosa Luxemburg
und Karl Liebknecht befinden sollte...

Klar ist, Canaris hatte längst nicht die weiße Weste, welche ihm hier über
108 Minuten Film hinweg angepasst wurde....

Könnte man den Film als komplett fiktiven Agenten-Thriller betrachten und
die Handlung in genau diesem entspannten Licht stehenlassen, 5 Sterne
wären absolut nicht übertrieben - da der Film für sich jedoch in Anspruch
nimmt, eine "Filmbiographie" zu sein, ziehe ich für den zu leichtfertigen
Umgang mit geschichtlichen Fakten zwei Sterne ab!
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am 7. Juni 2009
Hallo,

Film sehr oberflächlich, schildert den Konflikt, O.E. Hasse - Fans kommen auf ihre Kosten.
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