Jeans Store Hier klicken Jetzt informieren b2s Cloud Drive Photos Alles für die Schule Learn More designshop Hier klicken Fire Shop Kindle WalkingOnCars Autorip Summer Sale 16

Kundenrezensionen

4,5 von 5 Sternen
32
4,5 von 5 Sternen
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 12. März 2007
Sophie's Choice ist ein Film, der sie lange nicht los lassen wird. Dem Regisseur Alan Pakula gelingt hier ein wahres Kunststück. Er zeigt auf eine einfühlsame, zugleich aber auch schonungslose und direkte Weise, die traumatischen Erlebnisse einer Frau, die das KZ überlebt hat. Der Film konzentriert sich vorallem auf das Schicksal der Protagonistin ( eine wahrlich meisterliche schauspielerische Leistung von Merly Streep )und nicht auf historische Hintergründe. Im Vordergrund steht die Verarbeitung der traumatischen Erlebnisse und letztendlich die Frage, ob man mit manchen Entscheidungen leben kann !? Dieser Film ist ein Muss für jeden, der vor schwieriger Materie nicht zurückschreckt und anspruchsvolle Filme mag. Auf keinen Fall darf er in keiner ernsthafteren DVD-Sammlung fehlen. Dieser Film ist ein Meilenstein der Filmgeschichte.
0Kommentar| 70 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 25. März 2001
Meryl Streep hat für diesen Film zurecht ihren Oscar verdient. Zugegeben handelt es sich um einen schwierigen Stoff, der aber einfühlsam und zögerlich behandelt wird. Die Geschichte einer polnischen Frau im und nach dem 2. Weltkrieg. In Rückblenden, die in s/w gehalten sind, werden die tragischen Ereignisse im KZ erzählt, die erahnen lassen, was diese Frau durchgemacht hat und warum sie zu der Person wurde, die man in der Nachkriegszeit im Film sieht. Ein bemerkenswerter Film, der meilenweit aus der großen Zahl sonstiger Hollywoodproduktionen, die sich mit dem 2. Weltkrieg beschäftigen, herausragt.
0Kommentar| 16 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 12. Juli 2016
Der 22jährige angehende Schriftsteller Stingo (Peter MacNicol) zieht aus den Südstaaten nach New York, um sein erstes Buch zu vollenden. Unterkunft findet er in einem Haus wie aus einem Märchen: Türmchen und Malerische Dachgauben, die vorherrschende farbe ist außen und innen Rosa, weil der frühere Besitzer günstig aus Marinebeständen darangekommen war. Nicht nur die Vermieterin, auch wir fragen uns, wozu die Marine diese Farbe brauchte (oder wahrscheinlich nicht, deshalb so preisgünstig).
Über ihm wohnt ein Paar in den 30ern, die Schwingungen seiner Liebe sieht Stingo schon am ersten Abend an seiner schwingenden Deckenlampe. Am nächsten Morgen lernt er Sophie (Meryl Streep) und Nathan (Kevin Kline) kennen. Lärmim Treppenhaus, oben schreit Nathan die schöne Sophie an, z.T. mit Ausdrücken, die (bei Amazon) nicht druckreif sind. Sophie entschuldigt sich für sie beide, Nathan sei gar nicht so. bald wird er eingeladen, und es entsteht eine herzliche Freundschaft.
Sophie ist eine polnische Auschwitz-Überlebende und jetzt in der Nachkriegszeit mit dem amerikanischen Juden Nathan zusammengekommen, der nicht persönlich betroffen, aber ein fanatischer Hasser überlebender Nazigrößen ist, bei ihm hängen Bilder mit KZ-Leichenbergen und noch gesuchten Naziverbrechern. Nathan ist charmant, er arbeitet als Biologe bei Pfizer, steht kurz vor einem sensationellen Duchbruch in der medizinischen Forschung, von Stockholm ist schon die Rede. Sophie und er sind ein auch optisch wunderbar harmonisierendes Paar, und so ist es völlig unverständlich für Stingo, dass es bei dem Freund immer wieder zu Ausrastern kommt, in denen Sophie und er wüst beschimpft werden, oft sind die Ausbrüche so schnell wieder vorbei wie sie ausgebrochen sind.
Mit zunehmender Vertrautheit lüftet Sophie gegenüber dem Dichter Details ihrer Vergangenheit. Sie habe als Tochter eines polnischen Geschichtsprofessors eine wunderbare Kindheit und den besten Vater der Welt gehabt, sie ist Christin und ins KZ gekommen, weil sie auf dem Land für einen Kranken eine Schinkenkeule erworben hat, die Tarnung als Schwangere flog auf, sie und ihre Familie einschließlich Ehemann und ihren zwei Kindern landeten im KZ Auschwitz.
Im Lauf der Zeit werden die Streitereien heftiger und häufiger, und Stingo erfährt mehr Details aus der KZ-Zeit. Sophie, von Meryl Streep jetzt mit Stoppelfrisur und durch Maske sowie Lichteinfall hohlwangig wirkend, ein fast ätherisches Wesen, dessen Schönheit nicht verborgen bleibt, wird wegen ihrer Deutschkenntnisse Schreiberin bei dem berüchtigten Lagerkommandanten Höss (Günter Maria Halmer), bei dem sie Vorteile für ihren Sohn im Kinderlager erbettelt, sein Zusammensein mit ihr wird aber gestört (sonst hätte Halmer Mreryl Streep wohl küssen dürfen, Höss wird versetzt, Sophie geht zurück ins Lager, vorbei an Baracken vollgepfercht mit KZ-Insassen, die wegen der Enge nur stehend ohne Wassre tagelang auf ihren Tod warten.
Nach einem schlimmen Streit bekommt Stingo einen Anruf von Nathans Bruder und erfährt eine erschütternde Wahrheit über den Mann, der so charmant, lebenslustig und sympathisch wirkt. Der Bruder bittet Stingo, Sophie vor ihm zu beschützen. In Nathans Abwesenheit, der die Beziehung zu Sophie (vielleicht schon wiederholt) beendet hat, macht Sophie dem verliebten Jungen Mann ein erschütterndes Geständnis. Er weiß schon, dass ihr Vater alles andere als Judenfreund war, wir merken, dass sie sich ihre Vergangenheit wohl immer wieder schönredet, um mit dem Unerträglichen fertig zu werden. Jetzt eröffnet ihm Sophie, in die sich der unscheinbare Jüngling wahnsinnig verliebt hat, die gut 10 Jahre Altersunterschied stören ihn nicht im Geringsten, ein Geschehen unmittelbar zu Beginn der Ankunft in Auschwitz, bei der die Opfer der Nazitäter sortiert werden, welches dazu geführt hat, dass ihre Seele einen irreparablen schweren Knacks erlitten hat. Sie wurde von einem Nazi-Offizier vor eine Entscheidung gestellt, die man keinem Menschen, insbesondere einer Mutter, stelllen darf, weil sie immer falsch sein wird.

Mit dem Thema Ehe und Kinder bekommen hat Sophie abgeschlossen, der Dichter reist wieder in den Süden, Sophie und Nathan kommen noch einmal zusammen.

Manchen Rezensenten hat der Darsteller des Stingo als zu kindisch gestört, auch wurde bemengelt, dass durch Nathans Schicksal das von Sophie manchmal aus dem Fokus geriet. Beides empfand ich anders. Peter Mac Nicol ist sicher nicht ein so charismatisch auftretender und attraktiver Typ wie kevin Kline, der eine wunderbare Darstellung des Mnnes liefert, der (zunächst) unerklärlicherweise immer wieder ausrastet, aber warum sollte er auch? Und die Persönlichkeit von Kevin Kline finde ich als Partner einer Frau, die das Vergessen sucht und nicht einsam sein möchte, nicht überflüssig oder zu sehr im Film beachtet. In einer Hinsicht passen die beiden verlorenen Seelen zueinander.
Meryl Streep, der der Film eine von in zwischen 19! Oscarnominierungen einbrachte und den zweiten von drei der begehrten Statuen bescherte, ist eine Liga für sich. Sie fasziniert als gut gekleidete blondgelockte geschmackvoll geschminkte traumhaft schöne Frau anfang 30 ebenso wie als struppige, blasse und eingefallen wirkende KZ-Insassin, deren Schönheit wie das wunderbar fein geschnitteneGesicht auch unter diesen Bedingungen nicht verborgen blieb.
Die Szene, die etwas in ihr zerbrochen, abgetötet hat, Sophies Entscheidung, ist eine derart unfassbare Zumutung, die eine Schauspielerin in ihrem Leben nur einmal spielen kann, ob das stimmt, weiß ich nicht, aber ich kann die Aussage verstehen, sie ist der dramatische Höhepunkt eines Filmes, den man lange nicht aus dem Gedächtnis bekommen kann.

Bei ihrer BAMBI-Verleihung ging der Laudator vor Salma Hayek, einer wunderschönen Frau und in "Frida" phantastischen Schauspielerin, vor der Übergabe des goldenen Rehleins in die Knie. Bei Meryl Streep hätte es bei vergleichbarem Anlass der ganze Saal sein müssen.

Jeder Sammlung der großartigsten Filme aller Zeiten fehlt ohne "Sophies Entscheidung" Entscheidendes.

Doc Halliday
22 Kommentare| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 11. August 2006
Ein unglaublich bewegender Film. Zeitgeschichte. Und man begreift den "Horror" der Nazizeit in dieser einen, so unglaublich brilliant gespielten Szene! Ich kann sie jetzt nicht verraten. Der Film ist zudem insgesamt exzellent dramaturgisch geführt... Teilweise "Ein-Shot-Einstellungen" der Szenen - und man begreift kaum, dass Schauspieler so unglaublich genau und präzise an Rollen arbeiten können. Einer der besten Filme, die ich jeh gesehen habe... ich kann diesen Film seit Jahren nicht vergessen, weil er so wichtig und brilliant ist. Zm Niederknien - er geht unter die Haut - mir zumindest. Warum er in Deutschland nicht so populär wurde - weiß ich nicht. Ich habe vor Jahren eine VHS des Films gesehen - und dann konnte ich nicht anders, mir eine englische DVD in aus England zu bestellen. Nach Jahren jetzt als DVD in Deutschland. Beide Fassungen sind sehr gut....Und deshalb schreibe ich jetzt diese Rezension - das erste Mal bei Amazon. Weil: diesen Film muss man schauen!
22 Kommentare| 38 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
USA - 1947. Der 22jährige Stingo (Peter MacNicol), aufgewachsen in den Südstaaten der USA, erreicht zu Beginn des Films New York - in Brooklyn findet er ein Apartment und "entdeckt" das über ihm lebende Paar; Sophie Zawistowska (Meryl Streep) und Nathan Landau (Kevin Kline).

Stingo möchte Schriftsteller werden, die sich entwickelnde Freundschaft zu Sophie und Nathan weitet den Horizont des jungen Mannes.

Im Mittelpunkt der Handlung steht jedoch nicht Stingo, er ist vielmehr Beobachter und Berichterstatter der komplizierten und bisweilen selbstzerstörerischen Beziehung seiner Nachbarn, wobei das Hauptinteresse auf Sophie hin ausgerichtet ist. Was hat Sophie bis zu ihrer erst wenige Monate zurückliegenden Einreise in die USA erlebt und überlebt? Rückblenden enthüllen im Verlauf des Filmes manches dunkle Geheimnis, bieten dem Zuschauer eindrucksvolle / schockierende Einblicke in menschliche Abgründe.

Meryl Streep hat für diesen Film 1983 den Oscar als beste Hauptdarstellerin erhalten - zu Recht!
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 10. Dezember 2015
Eine überaus packende Handlung, sehr leidenschaftlich in Szene gesetzt. Eine gelungene Umsetzung einer Tragödie mit schwieriger Thematik.
Der Bewältigung von Traumata einer Überlebenden von Ausschwitz und eines Juden, der die Verfolgung seiner Glaubensbrüder als Einwohner der USA erlebt hatte - erzählt aus der Sichtweise eines Freundes.
Die Inszenierung ist sehr einfallsreich in der Darstellung der Charaktere, manche mitunter etwas grotesk anmutenden Szenenbilder werden erst
gegen Ende des Films durchschaubar. Diese Vorahnung des Zuschauers schürt die Spannung auf die Entwicklung dieser Geschichte.
Trotzdem der Film sehr ehrgeizig auf das Finale hinarbeitet, der Spannungsbogen hervorragend aufgebaut wird, verliert er auf dem Weg dorthin mitunter etwas an Spieltempo - manche Szenen werden etwas langatmig geschildert. Doch die grandiosen Darbietungen einer hochkarätigen Besetzung , voran Meryl Streep - die in ihrer Rolle wahre Glanzleistungen vollbringt, Kevin Kline - in einer seiner besten Charakterdarstellungen überhaupt, können in jeder Hinsicht dafür entschädigen.
Keine leichte Unterhaltung - sehr niveauvoll - zu Denkanstössen anreizend, dennoch unterhaltsam - und sehr, sehr sehenswert.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 17. September 2013
Die Handlung des Filmes und die schauspielerische Leistung von Meryl Streep bedürfen keines weiteren Kommentares. Enttäuscht bin ich von der Qualität der BD-Umsetzung. Grieseliges Bild, unscharfe Konturen. Das habe ich - bei weitaus älteren Filmen- schon sehr viel beser erlebt.
11 Kommentar| 6 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 28. Februar 2007
Meryl Streep wollte diese Rolle unbedingt und wurde für ihre überragende Leistung dann ja auch oscar-prämiert. Ein Film über ein Leben nach Auschwitz( unter anderem).Ein Film darüber, dass man ein solches Trauma nicht überwinden kann, dass man an den Zumutungen und Erfahrungen letztlich nur zerbrechen kann,aber auch vorher schon gestorben ist,nicht Blut,Eis zirkuliert in den Adern. Diese Geschichte ist eindrucksvoll erzählt, die abverlangte Entscheidung grausam. Leider, deswegen der Abzug, packt Pakula zu viel in den Film hinein, als hätte er kein Vertrauen, dass die Haupt-Geschichte den Film alleine trägt. Die ganze Handlung um Nathan relativiert die Haupt-Geschichte etwas, schwächt den Eindruck, weil sie Aufmerksamkeit abzieht. Das ist schade. Dennoch ein sehr sehenswerter Film.
0Kommentar| 32 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 6. Juni 2009
Nun, spätestens hier MUSS man sich vor Meryl Streeps schauspielerischem Talent verneigen, wenn man es nicht schon in anderen Filmen getan hat.
Eine solche Rolle zu spielen, dazu noch 2 Fremdsprachen (Polnisch und Deutsch) und gebrochen Englisch mit polnischem Akzent zu sprechen, das KONNTE nur völlig zu recht mit dem Oscar als beste Hauptdastellerin prämiert werden.
Die "Wahl"-Szene ist wirklich sehr hart.... Man kann verstehen, dass eine Schauspielerin nur einmal fähig ist eine solche Szene zu spielen.
Aber auch Kevin Kline als psychisch gestörter und vom Holocaust traumatisierter Nathan gibt hier eine Glanzleistung ab.
Eigentlich wird jeder Streep-Fan davor gewarnt, sich den Film anzusehen, wer diesen Film von ihr noch nicht kennt. Aber gerade den muss man gesehen haben. Ein Meisterstück an Schauspiel.
55 Kommentare| 23 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 22. Januar 2015
Ich bin in England aufgewachsen. Das, was die Nazis in Auschwitz gemacht haben, haben wir früh im Geschichtsunterricht mitbekommen. Immer wieder, immer wieder, immer wieder.....Sicher, gut fand ich diese Schweinereien nicht, aber alles blieb irgendwie abstrakt für mich....so fern, wie die Massaker, die Tamerlan in Zentralasien im 14. Jahrhundert veranstaltete. Das war nicht fühlbar, das hat mich einfach alles nicht erreicht - bis zu diesem Film. Die unvergleichliche Kunst von Meryl Streep ließ mich diese unfassbaren Dinge zum ersten mal ahnen, ich war zutiefst betroffen - und obwohl eher ein Typ von der harten Sorte - habe ich weinen müssen bei diesem Film. Selbst nicht Deutscher habe ich Scham empfunden, tiefe Verzweiflung über das, was Menschen anrichten können, wozu sie fähig sein können. Dieser Film begleitet mich seit fast 30 Jahren. Hier hat Kunst das Herz eines Menschen öffnen können, durch diesen Film habe ich begonnen, mich für Menschenrechte und Freiheit zu engagieren. Alles, restlos alles in diesem Film, ist glänzend. Der Film ist ein zeitloses Meisterwerk, weil er wirklich Emotionen zu wecken vermag. Das muss an sich noch nichts heißen - Pornofilme erwecken auch Emotionen - aber dieser Film verstörte mich, stieß einen langen Prozess des Nachdenkens in mir. Er hat mir Räume zu Welten geöffnet, von denen ich nicht einmal wußte, dass es dazu Türen gibt. Was Westminster und Eton nicht schafften - dieser Film tat es: Mitgefühl erwecken, wirkliches Mitgefühl. Einer der schönsten, anrührendsten und menschlichsten Filme die ich je gesehen haben. Das Ende - Stingos Rezitation vom Dickinsons "Ample make this bed" - ich habe auf der Leinwand nie bewegenderes gesehen.
11 Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Benötigen sie kundenservice? Hier klicken